Zug der UBB am Bahnhof Buddenhagen mit Stein beworfen – Afrikaner hatte bereits Reisende beleidigt und bespuckt

Gegen 17:15 Uhr am gestrigen Tag (4. Juli 2019) kontrollierte eine Kundenbetreuerin im Nahverkehr in einem Zug der Usedomer Bäderbahn (UBB) auf der Strecke von Züssow nach Wolgast die Fahrkahrten. Ein mauretanischer Fahrgast konnte hierbei keinen gültigen Fahrschein vorweisen. Im Rahmen der Unterhaltung mit der Mitarbeiterin der UBB wurde der Mann zunehmend unruhig, fing an die Kundenbetreuerin zu beleidigen und im Zug zu spucken. Im weiteren Verlauf beleidigte und bespuckte er auch anwesende Fahrgäste. Am Bahnhof Buddenhagen war die Fahrt für den Mann zu Ende. Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk übernahmen den 34-Jährigen, der im Verdacht des Erschleichens von Leistungen, der Beleidigung sowie der Körperverletzung stand. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde den Mann vor Ort entlassen. Er verließ den Bahnhof Rund zwei Stunden später, gegen 19:30 Uhr, informierte der Fahrdienstleiter in Wolgast die Bundespolizei darüber, dass im Bereich Buddenhagen (Bahnkilometer 202) durch eine männliche Person Äste und Steine auf die Gleise gelegt wurden. Als die Regionalbahn 18830 der UBB gegen 19:38 Uhr mit Langsamfahrbefehl diese Stelle passierte, wurde der Führerstand des Triebfahrzeuges ebenfalls von einer männlichen Persson mit einem Stein beworfen. Hierbei wurde die Seitenschiebe des Führerstandes getroffen. Die erste Scheibe des Verbundglases hatte in Folge des Steinwurfes ein Loch und Risse. Die zweite Scheibe blieb unversehrt. Der Triebfahrzeugführer erlitt keine Verletzungen. Gegen 20:00 konnte der mutmaßliche Steinewerfer durch alarmierte Kräfte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk am Bahnhof Buddenhagen gestellt werden. Bei dem Mann handelte es sich um den mauretanischen Staatsangehörigen, der zuvor in dem Zug der UBB Reisende bespuckt und beleidigt hatte. Die Person wurde zur Verhinderung der Begehung weiterer Straftaten durch die Bundespolizisten in Gewahrsam genommen. Die Liste der ihm bereits zur Last gelegten Straftaten wurde um den Verdacht des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie der Gefährlichen Körperverletzung erweitert. Der Mann konnte die Dienststelle der Bundespolizei in Lubmin am heutigen Vormittag wieder verlassen.

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