Heimatliebe als ‚Desinformation‘: CDU will Social-Media-Verbot wegen ‚rechter KI‘

Hintergrund: Magnific; Redmann: CDU Brandenburg/Laurence Chaperon, Wikimedia CommonsCC BY-SA 4.0; Screenshot: X; Komposition: Der Status.

Diese vermaledeiten Rechten und ihre… *würfelt* … hetzerischen KI-Mädels, die vorgaukeln, es gebe lokale Heimatverbundheit! Dieses Narrativ befeuert der Brandenburger Verfassungsschutz – eine Einrichtung, die dort ungleich anderen Bundesländern keine eigene Behörde ist, sondern nur eine Abteilung des Innenministeriums. CDU-Ressortchef Jan Redmann wettert über Angriffe auf das “Fundament unserer Demokratie” und “schleichende Verunsicherung”. Er empfiehlt eine Social-Media-Sperre für Jugendliche in Reaktion darauf, die er u.a. damit argumentiert, dass man sämtliche Mitglieder der in Umfragen führenden AfD nun statistisch als “rechtsextrem” rechnet.

AfD zu stark: Social-Media-Verbot im Raum

Es sind noch keine drei Monate vergangen seit dem fliegenden Koalitionswechsel in Brandenburg, nachdem SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke das BSW als Partner durch die CDU ersetzte. Damit verbunden war allerdings auch die Abgabe des Innenministeriums an die CDU. Dieses Amt sowie der Posten des Landeschefs krallte sich Jan Redmann höchstpersönlich. Der verpartnerte Jurist erreicht damit seine unerwartete politische Krönung relativ zeitnah, nachdem er erst vor anderthalb Jahren ungeachtet des Skandals um seine Trunkenheitsfahrt auf einem E-Scooter nur wenige Monate zuvor zum schwarzen Fraktionsvorsitzenden gewählt wurde.

Kaum im Amt, sucht Redmann nun nach Profil, und politisch drängt die Not. Zwar wählt Brandenburg planmäßig erst 2029 einen neuen Landtag, doch in Umfragen steht die AfD inzwischen bei 34% – und ist damit fast so stark wie SPD (24%) und CDU (14%) zusammen. Dies führt zu einiger Kreativität, so rechnet man – entgegen früherer Dementis – nun doch sämtliche Mitglieder der AfD zur Zahl der “Rechtsextremisten”, durch diesen Taschenspielertrick wenig überraschend um 61% auf 5.890 aufgebläht. Außerdem möchte er das Praktische mit dem Nützlichen verbinden: Er warnt vor der “Radikalisierung” von Jugendlichen in sozialen Medien und will diese daher davon ausschließen.

Warnung vor “Heimatliebe aus Algorithmus”

Für derart einschneidende Änderungen braucht es natürlich ein argumentatives Fundament. Da ist’s ganz praktisch, dass der Verfassungsschutz in Brandenburg keine eigenständige Behörde, sondern eine nachgeordnete – und somit auch weisungsgebundene – Einrichtung des Innenministeriums ist. Und so koppelte man diese Woche bereits vorab aus dem neuen Bericht das Kapitel über “Desinformation” aus, die man als “uraltes strategisches Mittel im Ringen um Macht und Einfluss” bezeichnet. Auch die Schuldigen hat man gleich ausgemacht: Neben Russland sollen dafür auch “politische Extremisten” verantwortlich sein, die mit “KI-Werkzeugen” operieren. 

Herausgeholt dafür hat man sich ein “Brandenburger Mädel”, bei dem es sich um keinen echten Account handle. Sondern um – Schreck lass nach – “Heimatliebe aus dem Algorithmus”. Der Account habe Alltagsthemen aufgegriffen, politische Inhalte verbreitet und “Wahlwerbung im Umfeld der ‘AfD'” geteilt. Dahinter vermutet man einen teuflischen Masterplan: “Hinter der vermeintlichen Heimatverbundenheit steckt System. Der Bezug zu Senftenberg dient als emotionaler Türöffner. Erinstrumentalisiert die Sehnsucht nach Vertrautheit, damit politische Themen im Fahrwasser einer scheinbar privaten Erzählweise organisch mitschwimmen können.”

Harmlose Patriotismus sei “rechtsextrem”

Damit werde dem Nutzer eine persönliche Nähe suggeriert, um Vertrauen zu schaffen und so “politische Botschaften fast unmerklich in das kollektive Bewusstsein einsickern zu lassen”. Im Doppelpass mit dem systemkritischen Magazin “Compact”, das erfolgreich gegen den politisch motivierten Verbotsversuch durch Ex-SPD-Bundesinnenministerin Nancy Faeser klagte, wähnt man die Bespielung einer “Brücke, um rechtsextremistische Inhalte als harmlose Alltagsbeobachtungen zu tarnen”. Die “FAZ” griff das Thema sofort auf und skandalisierte, dass große Themen wie Migration regional angepasst worden seien.

Ein Blick auf das fragliche Profil – dasmindestens seit 2024 die Verwendung von KI transparent macht – zeigt aber, dass die Inhalte aber tatsächlich ganz harmlos die Stimmung des Volksempfinden wiedergeben. Die letzten Beiträge drehen sich u.a. um Vermögensaufbau, den Mordfall Henry Nowak, eine kritische Auseinandersetzung mit Leihmutterschaft, einen Besuch im Fitnessstudio. Dazwischen findet sich der Wunsch nach einer politischen Wende und Reposts patriotischer, impf- oder migrationskritischer Accounts oder vom Hermannsdenkmal. Nichts davon ist so gefährlich, dass es von einem Inlandsgeheimdienst mimende Ministerialabteilungen verteufelt werden müsste.

Staatliche Kampfansage gegen Kritiker

Es dürfte sich also um das übliche politische Manöver handeln. Redmann wetterte: “Diese KI-Kampagnen verfälschen nicht nur Fakten, sie attackieren das Fundament unserer Demokratie.” Die größte Bedrohung sei die schleichende Verunsicherung, wenn Bürger nicht mehr sicher sein können, dass digitale Nachrichten, Videos oder gar Nachbarn echt seien. Man dulde aber “keine unsichtbaren Keile in unserem gesellschaftlichen Diskurs”, weswegen die “Abwehr dieser Angriffe eine gesamtgesellchaftliche Aufgabe” sei. Es brauche eine “starke IT-Sicherheit, echte Medienkompetenz und eine enge Allianz aus Staat, Wirtschaft und wacher Zivilgesellschaft.” Wie musterdemokratisch…

In der zugehörigen Aussendung wird auch von einem Spektrum gefaselt, dass von “digitaler Spionage im Internet bis zur gezielten Unterwanderung von gesellschaftlichen Lebensräumen” reiche. Auch Verfassungsschutz-Chef Wilfried Peters stieß in dieses Horn: “Das Ziel ist, Propaganda und Desinformation als digitales Allgemeinwissen zu tarnen.“ Der Abteilungsleiter wurde noch von Redmanns Amtsvorgänger René Wilke (SPD) eingesetzt. Dieser erhoffte sich von der Einsetzung des Ex-Richters, dass er “denjenigen das Handwerk gelegt wird, die versuchen wollen, unseren Staat zu zerstören”, was medial als Kampfansage an die in Umfragen haushoch führende AfD gesehen wurde. 

derstatus

Der renommierte Onkologe Professor Angus Dalgleish fordert ein sofortiges Verbot von mRNA-Impfstoffen und warnt vor deren Integration in die DNA und der Aktivierung von Onkogenen

Professor Angus George Dalgleish, ein führender britischer Onkologe mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Krebsforschung, Immunologie und Impfstoffentwicklung, hat eine seiner schärfsten öffentlichen Verurteilungen der mRNA-Technologie ausgesprochen.

In einer Aussage am 3. Juni während einer Anhörung des US-Senats mit dem Titel „Plausible Mechanismen, durch die COVID-19-Impfungen Krebs verursachen, und Angriffe auf wissenschaftliche Veröffentlichungen und Forschung“, die von Senator Ron Johnson (Republikaner aus Wisconsin) vom Ständigen Unterausschuss für Untersuchungen geleitet wurde, erklärte Dalgleish: „Es gibt mindestens 12 Mechanismen, durch die sich mRNA in die DNA einfügen und Onkogene aktivieren kann“, „es gibt keine Möglichkeit, diese Technologie zu kontrollieren“ und „ihre Verwendung in zukünftigen Impfstoffen sollte verboten und die Entwicklung von COVID-Impfstoffen jetzt gestoppt werden.“

Die Anhörung, die im Dirksen-Gebäude des Senats in Washington, DC, stattfand, präsentierte Dalgleish als wichtigen Zeugen neben anderen Experten wie Dr. Wafik El-Deiry, Dr. Sabine Hazan, Dr. Aseem Malhotra und Dr. Saskia Mostert.

Im Mittelpunkt standen angebliche Zusammenhänge zwischen mRNA-Injektionen gegen COVID-19 und Krebsrisiken, Bedenken hinsichtlich der Integration in die DNA sowie Vorwürfe der wissenschaftlichen Unterdrückung.

Dalgleish, Jahrgang 1950 und derzeit Gründungsprofessor für Onkologie an der St George’s University in London sowie Leiter des Instituts für Krebsimpfstoffe und Immuntherapie, bringt herausragende Expertise in die Debatte ein. Er war Mitentdecker von CD4 als wichtigstem zellulären Rezeptor für HIV, hat mehr als 500 wissenschaftliche Publikationen in Fachzeitschriften wie Nature, Science und Cell verfasst oder mitverfasst und sich jahrelang der Entwicklung therapeutischer Krebsimpfstoffe gewidmet. Seine Arbeit umfasst die HIV-Virologie, die Tumorimmunologie und die klinische Onkologie mit besonderer Expertise in den Bereichen Melanom, Prostata- und Pankreaskrebs.

Bei der Anhörung schilderte Dalgleish seine klinischen Erfahrungen. Er beschrieb, wie er bei stabilen Krebserkrankungen – Brustkrebs, Prostatakrebs und anderen – nach mRNA-Impfungen gegen COVID-19 plötzlich ein aggressives Fortschreiten beobachtet hatte.

Er merkte an, dass Kollegen weltweit dasselbe Muster von „Turbo-Krebserkrankungen“ beobachten, die er mit der Interferenz des Spike-Proteins mit Tumorsuppressorgenen (wie p53 und BRCA), dem Verlust von T-Zellen und genomischer Instabilität in Verbindung bringt. Er betonte, dass er trotz seiner umfassenden Erfahrung in der Impfstoffforschung – darunter fünf Jahre im wissenschaftlichen Beirat eines Unternehmens, das mRNA-Plattformen entwickelt – zu dem Schluss gekommen sei, dass diese Technologie nach ihrer Anwendung am Menschen grundsätzlich unkontrollierbar ist.

Dalgleish warnt schon seit Jahren vor diesen Problemen. In Interviews, parlamentarischen Anhörungen und offenen Briefen hat er auf klinische Rückfälle bei seinen eigenen Melanompatienten, labortechnische Hinweise auf die reverse mRNA-Transkription, Rest-DNA-Kontaminationen (einschließlich SV40-Promotorsequenzen in einigen Chargen) und mehrere Wege der genomischen Integration hingewiesen.

Er argumentiert, dass diese Effekte die normale Zellkontrolle stören, möglicherweise Onkogene aktivieren oder Tumorsuppressoren deaktivieren, was zu den sich rasch entwickelnden Krebserkrankungen führt, über die Onkologen weltweit jetzt vereinzelt berichten.

Ihre Aussage vom 3. Juni, die von Children’s Health Defense veröffentlicht und in den sozialen Medien verstärkt wurde, erfolgt inmitten einer zunehmenden internationalen Kritik an den Trends der Übersterblichkeit, dem Auftreten von Krebserkrankungen bei jüngeren Bevölkerungsgruppen und den Langzeitdaten zur Sicherheit der mRNA-Plattform.

Dalgleish betont, dass die üblicherweise bei Gentherapien angewandten regulatorischen Sicherheitsvorkehrungen hier fehlen und dass das Lipid-Nanopartikel-Transportsystem sowie das modifizierte Pseudouridin in der mRNA eine präzise Kontrolle unmöglich machen.

Diese Ansichten sind weiterhin höchst umstritten. Gesundheitsbehörden und große epidemiologische Studien belegen, dass mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 sich nicht in klinisch relevanter Weise in die DNA integrieren, keinen ursächlichen Zusammenhang mit erhöhten Krebsraten aufweisen und durch die Reduzierung schwerer Krankheitsverläufe Millionen von Leben gerettet haben. Kritiker werfen Dalgleish vor, sich auf anekdotische Evidenz zu stützen, und verweisen auf seine früheren finanziellen Verbindungen zu konkurrierenden Impfstoffplattformen. Dennoch hat ihm sein Status als erfahrener Kliniker, der Tausende von Krebspatienten direkt behandelt hat, und seine Bereitschaft, sich trotz kollegialen Widerstands zu äußern, Gehör bei US-amerikanischen Gesetzgebern und der Öffentlichkeit verschafft.

Professor Dalgleishs zentrale Botschaft lautet, dass die mRNA-Plattform, die einst als revolutionäres Werkzeug für die schnelle Impfstoffentwicklung gefeiert wurde, Risiken birgt, die durch technische Maßnahmen nicht beseitigt werden können.

Als Onkologe, der seine Karriere dem Kampf gegen Krebs und der Weiterentwicklung der Immuntherapie gewidmet hat, argumentiert er nun, dass die fortgesetzte Verwendung dieser Technologie in Impfstoffen eine inakzeptable Bedrohung für die genomische Integrität und die langfristige öffentliche Gesundheit darstellt.

Ob seine Warnungen weitere unabhängige Forschung anstoßen oder letztlich unbeachtet bleiben, hängt von laufenden Studien zu Krebstrends, der Genomsequenzierung von Tumoren nach Impfungen und transparenten Daten zur Arzneimittelsicherheit ab. Einer der erfahrensten Krebsspezialisten Großbritanniens hat das Thema nun direkt den politischen Entscheidungsträgern vorgelegt: Die Technologie, so seine Forderung, müsse gestoppt werden.

gatewayhispanic

Flüchtlingswohnungen per Suchaufruf: Wenn die Politik in Südtirol die Realität einholt

Die Diskussion um die Wohnungsnot in Südtirol erreicht eine neue, fast schon absurde Dimension. Seit Monaten wird hinter den Kulissen an einem Plan gefeilt, nach dem 94 Flüchtlingsfamilien, die derzeit noch in Bozen leben, auf die Gemeinden im ganzen Land verteilt werden sollen. Jedes Dorf und jede Kleinstadt soll gefälligst Wohnraum bereitstellen.

Doch nun wird sichtbar, woran dieser Plan in der Praxis scheitert, denn Wohnungen lassen sich nicht einfach aus dem Ärmel schütteln. Wie verzweifelt die Lage hinter den Kulissen sein muss, zeigt die jüngste Initiative einer Südtiroler Gemeinde. Sie startete einen öffentlichen Suchaufruf und sucht dringend eine Zwei-, Drei- oder Vierzimmerwohnung zur Anmietung durch die öffentliche Hand im Auftrag des Landes.

Wenn Behörden zu Bittstellern werden

Dieser digitale Hilferuf legt die bittere Realität offen. Wenn mittlerweile schon Gemeindeverwaltungen wie private Wohnungssuchende über WhatsApp oder Facebook nach Mietobjekten fischen müssen, ist das kein normales Verwaltungshandeln mehr, sondern ein Offenbarungseid. Der Südtiroler Wohnungsmarkt ist nicht nur überhitzt, er ist vielerorts schlicht leergefegt, und leistbarer Wohnraum ist zur absoluten Mangelware geworden. Das wirft eine ungemütliche Frage auf, wie realistisch das gesamte Verteilungsprojekt des Landes überhaupt ist, wenn selbst Behörden mit der vollen Finanzkraft des Landes im Rücken vor verschlossenen Türen stehen.

Eine tiefe Schieflage zulasten der Einheimischen

Genau hier entzündet sich der massive Unmut der Bevölkerung, der weit über eine bloße Diskussion hinausgeht. Viele Bürger empfinden das Vorgehen der Politik zunehmend als Abkehr von den Interessen der eigenen Bevölkerung. Es geht den Menschen nicht darum, Schutzsuchenden die Hilfe zu verweigern, sondern um das Gefühl, von den eigenen politischen Vertretern im Stich gelassen zu werden. Während für das landesweite Verteilungsprojekt plötzlich alle Hebel in Bewegung gesetzt, bürokratische Hürden im Eiltempo übersprungen und im Auftrag des Landes öffentliche Suchaktionen gestartet werden, erleben die Einheimischen seit Jahren das exakte Gegenteil.

Für junge Südtiroler Familien, Arbeiter und Angestellte, die unter explodierenden Mieten und unbezahlbaren Immobilienpreisen leiden, hat man solche proaktiven, vom Land flankierte Suchaktionen bisher schlicht vermisst. Es entsteht der Eindruck, dass für die Lösung externer Probleme enormer politischer und organisatorischer Druck aufgebaut werden kann, während die existenzielle Wohnungsnot der eigenen Bürger mit einem Achselzucken hingenommen wird. Wer die eigenen Leute auf dem überlasteten Markt sich selbst überlässt, aber für Sonderprojekte die Gemeindeverwaltungen mobilisiert, riskiert einen tiefen Riss im gesellschaftlichen Gefüge. Während junge Menschen mangels Perspektiven scharenweise aus den Dörfern abwandern, bleibt ihnen oft nur der Verweis auf jahrelange Wartelisten.

Die Realität lässt sich nicht wegbürokratisieren

Die aktuelle Suchanzeige macht eines unmissverständlich klar: Dass Wohnungen auch für das Land Südtirol nicht vom Himmel fallen. Sie existieren nicht auf Vorrat in irgendeiner Schublade, sondern jede Wohnung, die nun für das Projekt angemietet werden soll, muss einem ohnehin völlig kollabierten Markt entzogen werden. Der Versuch, ein massives gesellschaftliches Problem durch bürokratischen Druck von oben nach unten auf die Gemeinden abzuwälzen, stößt an seine natürlichen Grenzen. Wenn selbst die Bürgermeister zu Bittstellern im Netz werden, zeigt das überdeutlich, dass sich die Realität nicht einfach wegbürokratisieren lässt.

unsertirol24

Dassel: Randalierender Türke bedroht Polizisten mit Glasscherbe

Am Samstagmorgen, kam es kurz nach Mitternacht zu einer Sachbeschädigung, in der Flüchtlingsunterkunft in der Hermannstraße, durch einen dort untergebrachten türkischen Staatsbürger. Der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindliche 36jährige hatte zunächst dort randaliert und dabei eine Fensterscheibe eingeschlagen. Als die hinzugerufene Polizei vor Ort erschien, versuchte er zunächst sich selbst zu verletzen, ergriff dann aber im weiteren Verlauf eine große Glasscherbe und bedrohte damit die eingesetzten Beamten. Durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es diesen dann aber, den Mann unter Kontrolle zu bringen und durch Rettungskräfte medizinisch versorgen zu lassen. Im Anschluss wurde der Bewohner mit dem Rettungswagen einer psychiatrischen Fachklinik zugeführt. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein.

Presseportal

Martenstein bei Lanz: AfD ist “normale Partei, nicht die NSDAP”

Screenshot YouTube/ZDF

Harald Martenstein fordert bei Markus Lanz die Politik und Medien auf, die AfD endlich als das zu behandeln, “was sie wirklich ist, nämlich eine normale Partei, nicht die neue NSDP.”

Harald Martenstein bezeichnet sich nicht als AfD-Anhänger oder AfD-Wähler. Aber er regt sich darüber auf, wie in der Politik und in den großen Mainstream-Medien mit der AfD umgegangen wird. Er findet den Vergleich mit den Nazis absolut unangebracht, falsch und geschichtsvergessen. Das hat er in brillanten Reden klargestellt. Die AfD sei eine normale konservative Partei, vergleichbar mit der CDU zur Zeit von Helmut Kohl oder mit der CSU unter Franz-Josef Strauß. Historisch gesehen gab es bei CDU und SPD früher ebenfalls Positionen, die heute der AfD zugerechnet würden, insbesondere migrationspolitisch und sozialpatriotisch.

Es gibt eine Mehrheit rechts der Mitte: Das darf man nicht ignorieren

Martenstein kommt auch bei Lanz auf das Thema Wählermehrheiten und Repräsentation in der Politik zu sprechen: Bei der letzten Bundestagswahl gab es eine rechts-konservative bzw. rechts-liberale Mehrheit, wenn man die Stimmen von AfD, CDU/CSU, FDP und ähnlichen Kräften zusammenfasst. Diese Mehrheit sei jedoch im aktuellen Regierungshandeln nicht repräsentiert, da linke Politik dominiert, was zu Vertrauensverlust führe.

Martenstein greift die Brandmauer an 

Die sogenannte Brandmauer, also der Ausschluss der AfD von Koalitionen, findet Martenstein extrem problematisch. Er argumentiert, dass eine Brandmauer nur dann gerechtfertigt ist, wenn die AfD eine rückwärtsgewandte, extremistische Partei wie die NSDAP wäre, was aber nicht der Fall sei. Die AfD distanziere sich weitgehend von extremistischen Positionen.

CDU, CSU, SPD, Grüne, Linke agieren wie eine Einheitspartei

Das politische Spektrum sei aktuell von zwei großen Blöcken geprägt, einem rechten Block (AfD) und einem großen Block von CDU bis Linkspartei. Letzterer wirke wie eine Einheitspartei mit verschiedenen Strömungen, die oft ähnliche politische Ergebnisse liefere, was die Kluft zwischen Bevölkerung und Politik vergrößert.

Die CDU habe trotz offensichtlicher Mehrheiten rechte bzw. konservative Positionen nicht umgesetzt, sondern sich von der linken Seite erpressen lassen. Ministerpräsident Friedrich März wird als Beispiel genannt, der eigentlich eine konservativere Politik gewollt hätte, aber keine Koalition mit der AfD eingegangen sei. Eine Minderheitsregierung mit AfD-Unterstützung, in der über rote Linien verhandelt wird, bleibt ausgeschlossen.

Europäische Dimension und EU-Kritik: Das ist keine Europafeindlichkeit

Die AfD wird als kritisch gegenüber der EU in ihrer aktuellen Form dargestellt, nicht aber grundsätzlich gegen Europa. Historische CDU-Größen wie Adenauer und Kohl hätten sich vermutlich von der heutigen EU-Konstitution enttäuscht gezeigt. Martenstein schließt sich damit der Meinung an, dass es falsch sei, die AfD als europafeindlich hinzustellen.

Mediale Darstellung und politische Kommunikation: Die ewige “Nazikeule”

Die mediale Dämonisierung der AfD – etwa durch die wiederholte Verwendung der “Nazikeule” – führe zu kognitiven Dissonanzen in der Bevölkerung. Gleichzeitig werde die AfD im politischen Diskurs oft ausgeschlossen, was ihre Normalisierung verhindere.

Die AfD ist wie jede andere Partei vom Wählerwillen abhängig und Wähler sollten nicht vorsortiert oder ausgeschlossen werden, denn das widerspräche einer Demokratie. Einzelne Beispiele zeigen, dass AfD-Kandidaten bei Wahlen teilweise unbegründet abgelehnt werden.

AfD darf nicht von der politischen Arbeit ausgeschlossen werden

Martenstein fordert letztlich eine stärkere Einbeziehung der AfD in Koalitionen oder zumindest eine sachpolitische Zusammenarbeit. Das könnte helfen, auseinanderdriftende Interessen in der Gesellschaft besser zu verbinden. 

Insgesamt sei es nötig, mehr direkte Demokratie und Sachpolitik statt Ideologiepolitik umzusetzen.

FREIE WELT

Herrsching: Afghane ersticht Landsmann in Flüchtlingsunterkunft

Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Flüchtlingen aus Afghanistan ist in einer Flüchtlingsunterkunft in Herrsching am Ammersee ein 40 Jahre alter Mann getötet worden. Ein 36-jähriger Landsmann sitzt wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts in Untersuchungshaft.

Die Herrschinger Asylunterkunft in der Goethestraße Google Maps

Offenbar waren die beiden Männer in Streit geraten. Warum, ist noch unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen zog der 36-Jährige während der Auseinandersetzung ein Messer und stach mehrfach auf den 40-Jährigen ein. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen am Kopf und im Brustbereich.

Zeugen verständigten Rettungsdienst und Polizei. Der 40-Jährige starb trotz Wiederbelebungsversuchen im Krankenhaus. Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen widerstandslos in seinem Wohncontainer fest.

Ein Richter ließ den Verdächtigen am Donnerstag in Untersuchungshaft nehmen, er kam in eine Justizvollzugsanstalt. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck und die Staatsanwaltschaft München II ermitteln. 

BR24

Tötungsdelikt in Bremen: Mordkommission fahndet mit Fotos nach mutmaßlichem Täter

Unbekannter Täter (Rückseite)
Unbekannter Täter. Fotos Polizei Bremen

Die Mordkommission der Polizei Bremen hat nach dem Tod eines 25 Jahre alten Mannes erste Ermittlungsergebnisse erzielt. Der Mann war am 26. Mai 2026 in der Bahnhofsvorstadt bewusstlos und mit einer lebensgefährlichen Kopfverletzung aufgefunden worden. Wie bereits berichtet, verstarb er in der vergangenen Woche in einem Bremer Krankenhaus. Staatsanwaltschaft und Polizei fahnden nun mit Fotos nach dem mutmaßlichen Täter.

Der 25-Jährige wurde am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr von einem Passanten an der Haltestelle Falkenstraße entdeckt. Er lag dort nicht ansprechbar mit einer Kopfplatzwunde auf dem Boden. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich der mutmaßliche Täter zuvor noch an der Haltestelle auf, flüchtete anschließend jedoch in Richtung Daniel-von-Büren-Straße. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung und einer Notoperation im Krankenhaus erlag der 25-Jährige später seinen Verletzungen.

Die Ermittlungen der Mordkommission ergaben, dass das Opfer geschlagen wurde, anschließend zu Boden stürzte und dabei die lebensgefährliche Kopfverletzung erlitt.

Der gesuchte Mann wird als etwa 20 bis 25 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß und mit dunklen Haaren beschrieben. Zur Tatzeit trug er ein schwarzes T-Shirt mit dem Schriftzug “Los Angeles” auf der Brust sowie weiteren Buchstabenaufdrucken an den Ärmeln und auf dem Rücken. Zudem war er mit schwarzen Shorts, einem schwarz-weißen Nike-Turnbeutel, weißen Socken und schwarzen Badelatschen bekleidet.

Die Ermittler fragen: Wer hat am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr im Bereich der Haltestelle Falkenstraße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort des beschriebenen Mannes geben?

Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.

Presseportal

Essen: 34-Jähriger durch Stichwaffe schwer verletzt; Türke festgenommen

Haus-Berge-Straße – Google Maps

Am Mittwochmittag (3. Juni) wurde ein Mann auf der Haus-Berge-Straße im Essener Stadtteil Altendorf mit einer Stichwaffe verletzt. Die Polizei hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft eine Mordkommission eingerichtet.

Zeugen meldeten gegen 12:19 Uhr eine schwer verletzte Person auf der Straße. Die Einsatzkräfte fanden vor Ort den mit mehreren Stichen verletzten 34-jährigen Mann. Der Essener wurde in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht inzwischen nicht mehr.

Die Polizei nahm kurz darauf einen Tatverdächtigen fest, bei dem es sich um einen 30-jährigen Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit handelt. Ein Haftrichter ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen Untersuchungshaft an.

Hintergrund der Tat sind nach derzeitigen Erkenntnissen Streitigkeiten im familiären Umfeld. Die Polizei sucht weitere Zeugen und nimmt Hinweise telefonisch unter 0201/829-0 oder per Mail hinweise.essen@polizei.nrw.de entgegen. 

Presseportal

Da staunt der Muslim ! Kebab geht auch anders

Paola Manso via Facebook

Seit Ende April 2026 hat das Restaurant Breizh Kebab in Lorient (Morbihan) seine Türen geöffnet. Sie befindet sich in der Avenue de La Perriére 33. An der Spitze stehen Paola Manso, ihr Vater Pietro und ihr Bruder Kylian.
Das Restaurant Breizh Kebab öffnete am 30. April 2026 seine Türen in der Avenue de La Perrière in Lorient (Morbihan).

“Wir hatten mehrere Jahre lang einen Stand beim Interceltic Festival”, sagt Paola Manso, Managerin. Sie steht zusammen mit ihrem Vater Pietro und ihrem Bruder Kylian an der Spitze des Establishments. Zuerst machten wir klassische Kebabs, und eines Tages hatte unser Lieferant kein Fleisch mehr und half uns mit Schweinefleisch. Es war von Anfang an ein großer Erfolg. Das Schweinefleisch stammt von Ty-Produzenten in Kervignac. Heute entwickelt sich der Breizh Kebab zu einem Restaurant.

Lorient Ma Ville

Menschen, die um ihre Kindern trauern, werden vom Verfassungsschutz kriminalisiert 

{YouTube CC-BY 4.0}

Trauern ist „rechtsextrem“? Sachsen-Anhalts Verfassungsschutz sorgt für Skandal!

Der sächsisch-anhaltische Verfassungsschutz hat mit einer Begründung für Empörung gesorgt, die kaum zu fassen ist: Wer öffentlich um Kinder trauert, die durch illegale Migranten getötet wurden, soll demnach als „rechtsextrem“ gelten. Was wie eine absurde Verwechslung klingt, steht schwarz auf weiß im Verfassungsschutzbericht 2025 und trifft damit nicht nur AfD-Politiker, sondern auch verwaiste Eltern mitten ins Herz.

Michael Kyrath verlor seine 17-jährige Tochter Ann-Marie am 23. Januar 2023 bei Brokstedt in Schleswig-Holstein. Sie wurde von einem ausreisepflichtigen, mehrfach vorbestraften Palästinenser in einem Regionalzug niedergemetzelt. Seitdem kämpft er öffentlich dafür, dass der Staat seine Schutzpflicht ernst nimmt. Als er erfuhr, dass ausgerechnet Trauer um ermordete Kinder als Beleg für Verfassungsfeindlichkeit herangezogen werden soll, meldete er sich zu Wort.

Es geht um die Frage: Wer darf noch trauern – und wer nicht mehr?

Bei NIUS Live sprachen NIUS Politikchef Ralf Schuler, NIUS-Reporter Julius Böhm und Michael Kyrath mit Moderator Alex Purrucker über das Thema.