17.07.2026 / Die wichtigsten Meldungen des Tages, die täglichen „Nachrichten AUF1“, präsentiert von Natalie Ziske
Cham: „Wer bist du? „Was willst du?“; Grosseinsatz der Polizei nach Randale im Freibad; Hauptaggressor war ein 21-jähriger Syrer

Zehn junge Männer werden von einem Bademeister gebeten, sich ruhiger zu verhalten. Die Männer reagieren jedoch nicht wie erwartet. In einem bayerischen Freibad haben zehn Männer einen Polizeieinsatz verursacht, obwohl sie laut den Angaben des Bades nur darum gebeten wurden, leiser zu sein, wie die „Mittelbayerische Zeitung“ berichtete. Erwin Zankl, der stellvertretende Leiter des Freibads in Cham, berichtete der Zeitung über den Vorfall am Sonntag. Demnach hätten die jungen Männer das Bad gegen 17 Uhr betreten und seien von Anfang an durch ihr Verhalten negativ aufgefallen. Sie hätten auf dem Sprungturm laut geschrien. Sein Kollege bat um Ruhe. “Daraufhin ist das Ganze irgendwie eskaliert”, sagte Zankl. Ein Mann habe den Bademeister mit ungefähr folgenden Worten konfrontiert: „Wer bist du? „Was willst du?“ herausgefordert.
Daraufhin habe der Kollege die Polizei verständigt. Die „Mittelbayerische Zeitung“ bestätigte einen entsprechenden Einsatz. Man sei mit mehreren Streifen ausgerückt, um die Kontrolle über die Situation zu gewinnen. Ein Sprecher sagte: „Der Hauptaggressor war ein 21-jähriger Syrer.“ Letzten Endes hätten jedoch alle Männer der Gruppe das Bad ohne Widerstand verlassen. Ein Hausverbot wurde gegen sie verhängt.
Verfassungsschutz und BND werden von der Kette gelassen – Dobrindts (CSU) Plan
Ein 600-Seiten-Angriff auf die Bürgerrechte – klammheimlich am Parlament vorbei.
Während ganz Deutschland die WM verfolgt, plant Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) den Umbau des Rechtsstaats.
Während Deutschland abgelenkt ist, liegt ein neuer Referentenentwurf zur Neugestaltung des Verfassungsschutz- und des BND-Gesetzes auf dem Tisch.
Verfassungsrechtler Dr. Ulrich Vosgerau stellt im Gespräch mit Maximilian Tichy klar: Uns droht hier zwar kein unkontrollierter Geheimdienststaat nach US-Vorbild, weil unseren Diensten dazu schlicht die Kompetenz fehlt – aber der Machtmissbrauch ist in diesem Referentenentwurf schon angelegt.
Denn der Verfassungsschutz jagt keine Schwerverbrecher, sondern nimmt fast ausschließlich legale politische Ansichten von Bürgern ins Visier. Dazu kommt der neue Plan: Der Bundesnachrichtendienst (BND) soll massenhaft Daten an zentralen Internetknotenpunkten wie Frankfurt abgreifen. Weil man In- und Auslandskommunikation im Netz nicht trennen kann, werden deutsche Staatsbürger automatisch mitbespitzelt. Dazu kommt noch eine Schwäche des deutschen Rechtssystems: illegal erworbene Beweise dürfen trotzdem gegen die Bürger verwendet werden.
Einen Rechtsschutz gegen dieses Vorgehen der Spione gibt es nicht. Statt unabhängiger Richter soll eine “Gerichtsartige“ Kommission die Geheimdienste sowohl steuern als auch kontrollieren. So werden die Bürger einem nicht gewählten, nicht öffentlichen und nicht rechtsstaatlichen Tribunal ausgeliefert.
Witten: Iraker in Flüchtlingsunterkunft niedergestochen und lebensgefährlich verletzt; Syrer auf der Flucht
Die Polizei fahndet aktuell nach einem 19 Jahre alten Syrer, der einem 39-jährigen Iraker lebensgefährliche Verletzungen mit einer Stichwaffe zugefügt hat.
Die Tat ereignete sich am Freitagmorgen, 17. Juli, in der Flüchtlingsunterkunft an der Braukstraße. Nach einem Streit griff der 19-Jährige den 39-Jährigen gegen 1.20 Uhr morgens mit einem Messer an und fügte ihm lebensgefährliche Verletzungen zu. Anschließend flüchtete er.
Rettungskräfte brachten den 39-Jährigen in eine Klinik, wo er derzeit intensivmedizinisch versorgt wird.
Alarmierte Polizeikräfte fahnden mit Hochdruck nach dem Flüchtigen. Auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz. Unter Leitung von Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann wurde eine Mordkommission eingesetzt.
Der Flüchtige hat dunkle, mittellange Haare und soll ein Tattoo am Hals haben. Zur Tatzeit trug er eine graue Jacke sowie eine blaue Hose.
Hinweise auf den Aufenthalt des 19-Jährigen nimmt die Polizei an jeder Polizeidienststelle sowie unter 0234 909-4441 entgegen.
Spaniens Legalisierungsproramm dürfte am Ende drei Millionen Einwanderer bringen

Das Legalisierungsprogramm des sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez dürfte Spanien am Ende drei Millionen Menschen einen rechtmäßigen Aufenthalt bringen. Das sagten namentlich nicht genannte hohe, mit der Migrationsmaterie befasste Beamte der spanischen Zeitung „El Mundo“. Grund dafür ist die sogenannte Familienzusammenführung. „Für jede Person, deren Aufenthaltsstatus regularisiert wird, kommen mindestens drei weitere hinzu, sofern diese einen Antrag auf Familienzusammenführung stellen und dieser bewilligt wird“, zitiert die Zeitung einen Beamten.
Hochrangige Vertreter der Nationalpolizei gehen dem Bericht zufolge davon aus, dass die daraus resultierende Antragflut zum Zusammenbruch des Einwanderungssystems führen könnte: „Das System wird zusammenbrechen. Dieser Prozess ist etwas, das niemand, der bei klarem Verstand ist, in Gang setzen würde. Spanien ist eine Ausnahme, so viel ist klar.“ Ein von „El Mundo“ zitierter interner Bericht warnt zudem davor, dass eine Legalisierung in diesem Ausmaß weitere illegale Migration begünstigen, Probleme für die öffentliche Ordnung mit sich bringen und das Gesundheitswesen, die Schulen und die Sozialdienste zusätzlich belasten könnte.
Insbesondere wird in Sicherheitskreisen die Befürchtung geäußert, dass sich Familienzusammenführungen als Goldgrube für das organisierte Verbrechen erweisen könnten. Die Rede ist davon, dass im Ausland befindliche Personen Geld an Vermittler zahlen werden, damit sie sich als Verwandte eines in Spanien lebenden legalisierten Migranten ausgeben dürfen, um auf diese Weise einen Aufenthaltstitel zu erschleichen.
Die sozialistische Regierung ging zunächst davon aus, dass eine halbe Million illegaler Migranten ihr Legalisierungsprogramm in Anspruch nehmen werden. Doch am Ende waren es rund 1,2 Millionen Migranten, die ihren Aufenthalt legalisieren wollen.
Düsseldorf: Ein Türke fordert die Anwendung der Scharia im Flugzeug weil er nicht neben einer Frau sitzen will und schlägt die Flugbegleiterin die ihn darauf anspricht

Ein Passagier auf einem Flug von der Türkei nach Düsseldorf soll eine Flugbegleiterin geohrfeigt haben. Es wird berichtet, dass der Mann abgelehnt haben soll, neben einer Frau zu sitzen, wobei er sich auf die Scharia berufen haben soll. Laut der „Bild“-Zeitung führt die Polizei Düsseldorf Ermittlungen wegen Körperverletzung durch. Demnach ereignete sich der Vorfall bereits am 1. Im Juni um 6 Uhr morgens auf einem Flug von Turkish Airlines eingestiegen. Nachdem das Flugzeug in Düsseldorf gelandet war, rückte die Bundespolizei an, um eine Körperverletzungsanzeige aufzunehmen.
Ein Polizeisprecher äußerte gegenüber der „Bild“: „Ersten Zeugenaussagen zufolge berief sich der Mann auf die Scharia und wies die Bitte, neben einer Frau Platz zu nehmen, zurück.” Als ihn die Flugbegleiterin darauf ansprach, soll er sie geohrfeigt haben. Als islamisches Recht und religiöser Leitfaden für Muslime bezeichnet man die Scharia. Der Beschuldigte ist angeblich ein 29-jähriger Deutscher aus dem Ruhrgebiet mit türkischem Migrationshintergrund. Er soll den Bundespolizeibeamten gegenüber die Tat gestanden haben. Die Bundespolizei hat die Strafanzeige mittlerweile an die Polizei Düsseldorf übergeben, die nun die weiteren Ermittlungen durchführen wird.
„Entfernt diesen Weißen“: Massive Hetze gegen einen der letzten Weißen im Franzosen-Team

Foto: Bryan Berlin / wikimediacommons.org (CC BY-SA 4.0)
Frankreich ist im WM-Halbfinale gegen Spanien gescheitert. Kaum war das Aus besiegelt, entlud sich im Netz eine Welle antiweißer Hetze – und sie richtete sich nicht gegen die Mannschaft als Ganzes, sondern gezielt gegen Lucas Digne. Der 32-jährige Linksverteidiger wurde zum Sündenbock erklärt, weil er weiß ist.
Offen antiweiße Hetze gegen die ganze Familie
Kaum hatte der Schlusspfiff ertönt, brach im Netz der nächste Sturm los. Nicht nur sportliche Kritik prasselte auf den erfahrenen Abwehrspieler ein. Nutzer auf Social-Media-Plattformen zielten direkt auf seine Hautfarbe. „Du bist der einzige Weiße in dieser Mannschaft, und deinetwegen verlieren wir“, schrieben einige. Andere hetzten „Scheiß-Weißer“ oder forderten schlicht „Entfernt diesen Weißen“ aus der französischen Elf. Ehefrau Tiziri Digne sah sich ebenfalls massiven Anfeindungen und Drohungen ausgesetzt. Sie reagierte mit einem Foto von sich und einem weinenden Kind und ließ wissen, das Bild spreche für sich – bei aller Enttäuschung bleibe der Stolz auf den Weg der Mannschaft.
Der fatale Moment im Strafraum
Der Fehler eines Einzelnen entschied das Spiel. Digne, bis dahin einer der stabileren Verteidiger, verfehlte den Ball und erwischte stattdessen den heranstürmenden Lamine Yamal. Die Verzweiflung stand ihm im Gesicht geschrieben, als der Pfiff ertönte. Wenig später wurde er ausgewechselt. Theo Hernández kam für ihn. Spanien dominierte danach weitgehend und zog verdient ins Finale ein. Für Digne begann der private Albtraum erst nach dem Abpfiff.
Hasswelle gegen den Weißen – und die Doppelmoral
Le Journal du Dimanche sammelte diskriminierende Kommentare gegen Digne. Die Hetze richtete sich nicht nur gegen den sportlichen Fehler. Sie richtete sich gegen die weiße Hautfarbe des Spielers in einer Mannschaft, die in der Vergangenheit immer wieder wegen ihrer Zusammensetzung diskutiert wurde. Während frühere Fälle – etwa Aussagen einer paraguayischen Senatorin zu Kylian Mbappé – sofort massive Reaktionen auslösten, blieb es diesmal auffallend ruhig bei vielen, die sonst bei jedem Verdacht auf Rassismus die Trommel rühren.
Doppelmoral binnen einer Woche
Erinnerung an einen frischen Vorfall: Der ehemalige spanische Regierungschef Mariano Rajoy hatte in einem Artikel für El Debate geschrieben, Frankreich verfüge über einen Kader auf höchstem Niveau – „allerdings ohne französische Spieler“. Prompt brandmarkte der Präsident des französischen Fußballverbands, Philippe Diallo, das als „unerträglichen Rassismus“. Innenminister Laurent Nuñez nannte es „absolut inakzeptabel“. Die französische Botschaft in Madrid stellte klar: Alle 26 Spieler der Nationalmannschaft seien Franzosen.
Französischer Rechtspolitiker bricht das Schweigen
Der Abgeordnete des RN (Rassemblement National) Julien Odoul kritisierte das weitgehende Schweigen linker Politiker und „antirassistischer” Organisationen angesichts der Attacken auf Digne. Während jede sachliche Debatte über die Zusammensetzung der Elf früher als Angriff auf die Diversität galt, werde nun anti-weißer Hass toleriert oder ignoriert. Das wirft ein grelles Licht auf die einseitige Definition von Rassismus in Teilen der französischen Öffentlichkeit.
Berlin zahlt 675.000 Euro für Telefonseelsorge eines islamistischen Vereins

Nach einer Anfrage der AfD musste die Senatsverwaltung zugeben: Zwischen 2022 bis 2026 flossen insgesamt 675.000 Euro an den Verein Islamic Relief Deutschland für das Projekt „Muslimisches Seelsorge Telefon“ – jährlich 135.000 Euro.
Die Anfrage geht auf die parlamentarische Anfrage der AfD-Politikerin Jeannette Aurich vom Juni zurück (Schriftzeichen 19/26449), abzurufen hier.
Der Verein Islamic Relief Deutschland steht seit langem in der Kritik wegen enger personeller Verflechtungen mit der islamistischen Muslimbruderschaft. Aus dieser in Ägypten entstandenen Bewegung ging unter anderem 1987 die Terrororganisation Hamas hervor.
Der Bundesrechnungshof hatte bereits früher die jahrelangen hohen Zahlungen des Auswärtigen Amts an den Verein beanstandet. Allein zwischen 2013 und 2016 flossen knapp 8,5 Millionen Euro. Diese Praxis wurde erst nach einer Kleinen Anfrage der FDP im Bundestag 2019 beendet. Die damalige Antwort der Bundesregierung sprach von „signifikanten personellen Verbindungen zur Muslimbruderschaft oder ihr nahestehenden Organisationen“.
Verfassungsschutz bestätigt anhaltende personelle Verflechtungen
Anders als in früheren Jahren erscheint Islamic Relief Deutschland in den jüngsten veröffentlichten Verfassungsschutzberichten des Bundes nicht mehr ausdrücklich. Das Bundesamt für Verfassungsschutz erklärte jedoch auf Presse-Anfrage, dass nach wie vor „signifikante personelle Verflechtungen zwischen Islamic Relief Deutschland und der Muslimbruderschaft“ bestehen.
Senat verteidigt Projekt als Angebot für Muslime in seelischer Not
Die Senatsverwaltung für Gesundheit unter SPD-Politikerin Ina Czyborra betont, es handele sich nicht um eine generelle Zusammenarbeit mit dem Verein. Gefördert werde ausschließlich das konkrete Projekt „Muslimisches Seelsorge Telefon“, das ein wichtiges psychosoziales Versorgungsangebot für Berlinerinnen und Berliner mit muslimischen Bezügen in seelischen Krisen darstelle. Die Ausbildung der Ehrenamtlichen erfolge auf Grundlage des Ausbildungskonzepts der Kirchlichen Telefonseelsorge. Eine Einstellung der Förderung sei derzeit nicht geplant.
Thüringen: Brombeerkoalition attackiert AfD wegen nie beschlossenem Feiertags-Vorschlag

Ein gescheiterter Delegiertenantrag auf einem AfD-Landesparteitag in Sachsen-Anhalt sorgt Wochen später für politische Debatten in Thüringen. Obwohl der Vorstoß nie beschlossen wurde und somit keine Position der Partei darstellt, reagierte die Brombeerkoalition aus CDU, BSW und SPD mit einem eigenen Landtagsantrag zum Schutz christlicher Feiertage.
Ausgangspunkt der Diskussion war ein von Michael Kremer aus dem Kreisverband Magdeburg eingebrachter Delegiertenantrag auf dem AfD-Landesparteitag in Sachsen-Anhalt. Unter der Überschrift „Religion ist Privatsache – Trennung Kirche & Staat – Kultur & Brauchtum fördern!“ wurde darin gefordert, traditionelle Brauchtumsfeste stärker zu berücksichtigen. In dem Antrag wurden unter anderem das „Frühlings-/Ostara-Fest“, das „Sonnenwend-/Mittsommerfest“, die „Herbst Tag- und Nachtgleiche“ sowie das „Weihnachts-/Julfest inklusive der Wintersonnenwende“ genannt.
Der Vorschlag sah vor, für die Sommer- und Wintersonnenwende jeweils einen gesetzlichen Feiertag einzuführen. Um zusätzliche wirtschaftliche Belastungen zu vermeiden, sollten dafür zwei christliche Feiertage entfallen. Welche Feiertage konkret gemeint waren, ließ der Antrag offen. Auf dem Parteitag fand der Vorstoß jedoch keine Mehrheit und wurde von den Delegierten abgelehnt.
Der Vorstoß begründete sich nicht nur mit Brauchtumspflege, sondern griff auch grundsätzliche Fragen zum Verhältnis der Partei zum Christentum auf. So berief sich der Antrag unter anderem auf den AfD-Ehrenvorsitzenden Alexander Gauland, der mit folgenden Worten aus dem Jahr 2016 zitiert wird: „Wir sind keine christliche Partei. Wir sind eine deutsche Partei, die sich bemüht, deutsche Interessen wahrzunehmen.“ In dem Delegiertenantrag hieß es zugleich, jeder AfD-Vertreter würde sich „schwer tun, eine Unterstützung des Christentums trotz des inhaltlichen Gegensatzes zwischen Christentum und AFD zu erklären“. Als Beispiele für diesen behaupteten Gegensatz werden „Feindesliebe“, „andere-Wange-hinhalten“ und „alle Menschen sind gleich“ genannt.
Dennoch wurde das Thema anschließend auch in Thüringen politisch aufgegriffen. Begleitend zum Landtagsantrag ließ die CDU-Fraktion auch eine Insa-Umfrage durchführen. Den Ergebnissen zufolge lehnt eine Mehrheit der Thüringer den Austausch christlicher Feiertage gegen Sommer- und Wintersonnenwende ab. 30 Prozent bewerten ein solches Vorhaben als „sehr schlecht“ und 18 Prozent als „eher schlecht“. 23 Prozent gaben an, eine solche Änderung wäre ihnen gleichgültig, während 17 Prozent sie befürworten würden.
Der Thüringer AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Haseloff kritisierte sowohl die mediale Berichterstattung als auch die Reaktion der Landesregierung. Auf X schrieb er: „Wenn man wissen will, wie blank das polit-mediale Establishment in Thüringen mittlerweile ist, muss man diesen Artikel lesen“. Die AfD habe nie gefordert, christliche Feiertage zu ersetzen. Es habe lediglich einen Antrag gegeben, der auf einem Parteitag außerhalb Thüringens mehrheitlich abgelehnt worden sei. „Daraus eine Schlagzeile zu machen, zeigt, wie Framing funktioniert“, so Haseloff. „Dass die Brombeerkoalition dazu sogar eine Umfrage in Auftrag gibt, zeigt auch, wie inhaltlich leer diese Koalition mittlerweile ist“, erklärt er weiter. Sie führe Scheindebatten und arbeite sich an der AfD ab – „notfalls sogar mit Forderungen, die unsere Partei nie erhoben hat“.
Wenn man wissen will, wie blank das polit-mediale Establishment in Thüringen mittlerweile ist, muss man diesen Artikel lesen.
— Daniel Haseloff (@DanielHaseloff) July 16, 2026
Die AfD hat nie gefordert, christliche Feiertage zu ersetzen. Es gab lediglich einen Antrag, der auf einem Parteitag außerhalb Thüringens mehrheitlich… pic.twitter.com/egT94Pinf1
Sozialistischer Korruptionsskandal: Madrider Gericht weist Berufung ab, und die Ehefrau des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez, Begoña Gomez, wird sich wegen Einflussnahme und Veruntreuung vor Gericht verantworten müssen

Die Familie Sánchez sorgt immer wieder für Schlagzeilen – und zwar aus den falschen Gründen.
Ein spanisches Gericht wies die Berufung von Begoña Gomez, der Ehefrau des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez, größtenteils zurück, und sie muss sich nun vor einem Geschworenengericht wegen Einflussnahme und Veruntreuung verantworten.
Das ist ein weiterer schwerer Schlag für die sozialistische Regierung, die seit Monaten in Korruptionsermittlungen und Skandale verwickelt ist.
Diese Entwicklung kommt nur zwei Tage nach der Verurteilung von David Sáchez, dem Bruder des Premierministers, wie Sie in
ENDLESS SOCIALIST SKANDALS: Spanish PM Pedro Sánchez’s Brother David Convicted of Nepotism and Administrative Misconduct, Banned From Public Service for 9 years nachlesen können .

Reuters berichtete:
„Das Verteidigungsteam von Begoña Gomez hatte Berufung eingelegt und den Obersten Gerichtshof von Madrid aufgefordert, die gegen sie erhobenen Anklagen, die sie bestreitet, fallen zu lassen und weitere Anordnungen aufzuheben, die ihr im vergangenen Monat von einem unteren Gericht auferlegt worden waren.“
Das Gericht in Madrid ließ eine dritte Anklage wegen Korruption im Geschäftsverkehr gegen Gomez fallen und hob die Anordnung des unteren Gerichts auf, die ihr die Ausreise aus dem Land untersagte, sie zur regelmäßigen Meldung vor Gericht verpflichtete und sie aufforderte, ihren Reisepass abzugeben.
Aber der Großteil der Anklage gegen sie blieb bestehen – die schwerwiegendste juristische Herausforderung, der sich die Familie und enge Vertraute des sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez gegenübersahen.“

France24 berichtete:
„Im Mittelpunkt des Falles stehen die Einrichtung und Leitung eines Lehrstuhls an der Complutense-Universität in Madrid, der von Gomez mitgeleitet wurde, sowie die mutmaßliche Nutzung öffentlicher Mittel und persönlicher Verbindungen zur Förderung privater Interessen.“
[…] Das Madrider Provinzgericht teilte in einer Erklärung mit, dass es an den beiden Anklagepunkten der Einflussnahme und der Veruntreuung festhalte, die Vorwürfe der Korruption bei Geschäftsbeziehungen und der Unterschlagung jedoch zurückweise.
Das Gericht hob auch das Ausreiseverbot für Gomez auf. Gegen das Urteil ist keine Berufung möglich.
Sanchez wies die Anschuldigungen als Versuch der Rechten zurück, seine Regierung zu untergraben, nachdem eine Beschwerde einer Antikorruptionsgruppe mit Verbindungen zur extremen Rechten den Fall ausgelöst hatte.“
Russisches Ehepaar nach Bibellesung in Hagia Sophia festgenommen

Foto: Arild Vågen / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Ein russisches Touristenpaar ist in Istanbul nach dem Lesen der Bibel in der Hagia Sophia festgenommen worden. Den beiden wird „Anstiftung zum Hass“ beziehungsweise ein Verstoß gegen Artikel 216 des türkischen Strafgesetzbuchs vorgeworfen.
Mitgebrachte Bibel gelesen
Dabei handelte es sich um eine 35-jährige Frau und ihren 32-jährigen Ehemann aus Moskau, die am 13. Juli 2026 in Istanbul ankamen und am folgenden Tag die Hagia Sophia besuchten. Dort habe der Mann in der oberen Galerie eine mitgebrachte Bibel hervorgeholt und daraus gelesen.
Die Sicherheitskräfte hätten das Paar daraufhin umringt und aus dem Gebäude begleitet, bevor es zur Polizeidienststelle im Istanbuler Stadtbezirk Fatih gebracht worden sei. Später seien beide in ein Abschiebezentrum für Ausländer im Bezirk Arnavutköy überstellt worden, wo über ihre weitere Behandlung entschieden werde.
Bibel lesen verboten
Die Frau erklärte, sie habe nicht gewusst, dass das Lesen der Bibel in dem für Touristen zugänglichen Bereich der Hagia Sophia verboten sei. Beide sollen nach Angaben der Berichte voneinander getrennt worden sein, ihre persönlichen Gegenstände seien eingezogen worden, und eine Rückkehr ins Hotel sei ihnen nicht erlaubt worden.
Das russische Generalkonsulat in Istanbul befasse sich mit dem Fall und stehe mit dem Anwalt des Paares sowie den zuständigen türkischen Behörden in Kontakt. Auch russische Medien wie TASS und staatlich nahestehende Berichte erwähnen, dass eine mögliche Abschiebung geprüft werde.
