15.09.2026 / Die wichtigsten Meldungen des Tages, die täglichen „Nachrichten AUF1“, präsentiert von Bernhard Riegler
Rumäniens souveränistischer Aufstand: Zehntausende Bauern stürmen Bukarest, während die globalistische Elite des Landes ausländische Importe dem Wohl des eigenen Volkes vorzieht

Die Wut der rumänischen Landbevölkerung richtete sich am Dienstag gegen die von der EU unterstützte, globalistische Regierung, als Bauern und Viehzüchter in die Hauptstadt strömten und von einem korrupten politischen Establishment Antworten forderten, das ihrer Meinung nach zusehen musste, wie die heimische Landwirtschaft unter steigenden Kosten, starrer Bürokratie, Importdruck und jahrelangen gebrochenen Versprechen litt.
Laut rumänischen Presseberichten, die sich auf Organisatoren berufen, nahmen bis zu 200.000 Landwirte und Bürger aus ganz Rumänien an dem Protest teil. Die Demonstration war noch nicht ordnungsgemäß genehmigt worden, doch die Bauern erklärten, Geldstrafen würden sie nicht abschrecken .
Der Protest war kein weiterer Streit um Agrarsubventionen. Schafzüchter, Ackerbauern, Gemüseanbauer und Imker schlossen sich mit Unterstützung von Bergleuten und Lehrern zusammen und weiteten so eine Revolte aus, die auf der Überzeugung beruht, dass diejenigen, die die Nahrungsmittel produzieren, die Kinder unterrichten und das Land am Laufen halten, Lasten tragen, die anderswo festgelegt werden.
Die Landwirte klagen über massiven Druck. Landwirtschaftlicher Diesel, Steuern, ausstehende Subventionen, Verluste durch Naturkatastrophen und die Konkurrenz durch Importe gehören zu den Problemen, deren Umfang weit über einen einzelnen Streit mit Bukarest hinausgeht.
15.09.2026 lumea protestează în București, și cer demisia guvernului. Călin Georgescu Președinte. @CG_Romania @georgesimion @MarioNawfal @JimFergusonUK pic.twitter.com/x4nftInQyw
— Ionut Ionete (@IonutIonete) September 15, 2026
Der Knackpunkt für die Viehzüchter liegt im Umgang der Behörden mit Seuchenausbrüchen. Landwirte wehren sich gegen die Keulung ganzer Herden nach Ausbrüchen der Peste des petits ruminants (PKRM) oder der Schaf- und Ziegenpocken, insbesondere wenn die Entschädigung ihrer Aussage nach entweder verspätet oder gar nicht erfolgt.
Hinzu kommt die Exportblockade. Schafzüchter fordern die Wiederaufnahme des Lebendtierexports und argumentieren, dass die Beschränkungen sie von wichtigen Märkten abgeschnitten hätten und rumänische Produzenten die wirtschaftlichen Folgen der Entscheidungen der Regulierungsbehörden tragen müssten.
Ihre Forderungen richten sich direkt gegen die ANSVSA, deren Führung die Protestierenden absetzen wollen. Die Landwirte fordern ein Ende der Schlachtung von Nutztieren in der von den Züchtern beanstandeten Form, Entschädigungen für betroffene Erzeuger, ausstehende Subventionen sowie Maßnahmen zur Senkung der Treibstoffkosten und zur Besteuerung in der Landwirtschaft.
Doch der Aufstand reicht weit über Bukarest hinaus. Das EU-Mercosur-Abkommen und Agrarimporte gehören zu den Anliegen der Protestierenden und rücken die Demonstration damit in einen größeren europäischen Diskurs darüber, ob Regierungen ihre eigenen Landwirte im Streben nach billigeren Importen und internationalen Handelsabkommen opfern.
Dieser Kampf, für Rumäniens souveränes Recht, ist ein Kernpunkt. Ihr Argument lautet, dass die Nahrungsmittelproduktion nicht einfach nur eine weitere Position in einer Wirtschaftstabelle ist: Ein Land, das seine Bauern, Dörfer und seine Fähigkeit, sich selbst zu ernähren, nicht schützen kann, gibt stetig einen Teil seiner nationalen Unabhängigkeit auf.
Die Bauernvertreterin Ionică Sterp stellte klar, dass die Erzeuger keinen weiteren symbolischen Marsch mit anschließender stiller Heimreise planten. Anders als bei den Protesten im Juli erklärten die Organisatoren, sie seien bereit, drei oder vier Tage in Bukarest zu bleiben – oder bis die Behörden endlich eine konkrete Antwort gäben.
„Wir werden nicht nach einem Tag abziehen“, lautete die Botschaft. Da die Melksaison beendet sei, hätten die Viehhalter nun mehr Spielraum, sich zu verschanzen, sagte Sterp. Dadurch könne sich die Demonstration von einer eintägigen Warnung zu einer potenziell längerfristigen Konfrontation mit den Behörden entwickeln.
Und das ist schon einmal vorgekommen. Schafzüchter protestierten am 30. Juli in Bukarest, zuerst vor dem ANSVSA und später vor dem Regierungsgebäude, nur um mehr als einen Monat später zurückzukehren und zu erklären, dass die grundlegenden Probleme weiterhin ungelöst seien.
🚨🇷🇴Huge protest by Romanian patriots in Bucharest against the EU’s insane laws.
— Mario ZNA (@MarioBojic) September 15, 2026
Romanian patriots took to the streets today to stand against the dictatorship from Brussels.
Romanians have defeated even worse dictatorships.
They will defeat the EU dictatorship too.…
Das Scheitern der Streitbeilegung nährt das weit verbreitete Gefühl, dass Rumäniens produktive Wirtschaft in der politischen Hierarchie weit unten rangiert. Die Landwirte sagen, sie produzierten, investierten und trügen die Risiken, während die Beamten mit Bürokratie, Beschränkungen, Steuern und Versprechungen reagierten, die allzu oft ins Leere liefen.
Der politische Hintergrund verschärft die Konfrontation zusätzlich. Rumänien leidet noch immer unter den Folgen der annullierten Präsidentschaftswahl von 2024, einem außergewöhnlichen Ereignis, das das Vertrauen der Bürger in die Institutionen schwer beschädigt hat, da sie glaubten, ihre Stimmen seien abgegeben worden, nur um dann mitansehen zu müssen, wie das Ergebnis annulliert wurde.
Călin Georgescu wurde zur zentralen Figur dieses Bruchs. Seine Anhänger sehen in der Annullierung der Ehe und den darauffolgenden politischen Turbulenzen eine Bestätigung seiner These, dass die rumänische Souveränität und die Zustimmung des Volkes einem verkrusteten politischen System untergeordnet wurden; seine Gegner und staatliche Institutionen bestreiten diese Interpretation entschieden.
So oder so, der Ärger verschwand nicht mit der Wahl. Für Bürger, die ohnehin schon mit Sparmaßnahmen, Arbeitsplatzverlust, Rentenproblemen und dem Mangel an öffentlichen Dienstleistungen zu kämpfen hatten, traf die politische Krise zusätzlich zur Wirtschaftskrise und verstärkte das Gefühl, dass die einfachen Rumänen immer wieder die Zeche für Entscheidungen zahlen müssen, über die sie kaum Kontrolle haben.
Die AUR nutzte diesen politischen Raum am Dienstag schnell. Die Abgeordneten Florin-Bogdan Velcescu, Gianina Șerban und Doru-Lucian Mușat nahmen an der Bauerndemonstration teil, während Parteivertreter die Ereignisse vom Piața Victoriei direkt über soziale Medien übertrugen .
Einige Politiker der AUR warfen der Gendarmerie vor, ihnen den Zugang zu den Demonstranten zu verwehren. Die Behörden wiesen diese Vorwürfe zurück und betonten, dass das ausgewiesene Gebiet weiterhin für alle offen sei, die friedlich protestieren wollten.
AUR-Chef George Simion stellte sich hinter die Landwirte und rief gleichzeitig ausdrücklich zur Ruhe auf. „Ich bitte die Landwirte und alle Demonstranten, friedlich, ruhig und verantwortungsbewusst zu demonstrieren“, sagte er und forderte die Sicherheitskräfte zu „Zurückhaltung und Professionalität“ auf. Er erklärte, die AUR stehe „an der Seite der Landwirte“.
Die Beteiligung der Partei war nicht spontan. AUR veranstaltete einen Tag der offenen Tür in der Nähe des Piața Victoriei, mehr als 50 Personen verließen anschließend das Hauptquartier, um an der Demonstration teilzunehmen, und einige Ortsgruppen hatten zuvor Transporte nach Bukarest angekündigt.
Am Dienstag spitzte sich die Lage zu. Die Gendarmerie gab an, einige Demonstranten hätten den ihnen zugewiesenen Bereich verlassen, die Kiseleff Road blockiert und Flaschen und andere Gegenstände auf die Beamten geworfen, woraufhin die Polizei Reizstoffe einsetzte und mehrere Personen aus der Menge entfernte.
🇷🇴 The illegitimate government has been dismissed since May 2026, but they refuse to leave and the disgraceful asshole-in-chief @NicusorDanRO is refusing to name a new prime minister.
— 🅡🅘🅧 🐺 (@RixDaoi) September 15, 2026
Romanian farmers are demanding that their livestock and livelihood are left the fuck alone.… https://t.co/lbyHFmItTy pic.twitter.com/d1J1xzB7p6
Die Protestierenden sahen die Konfrontation anders. Verärgert über die sie umgebenden Absperrungen warfen die Demonstranten den Behörden vor, die Menge in einen unzureichenden Raum zwängen zu wollen, und konterten mit einem Slogan, der wie geschaffen für einen Bauernaufstand war: „Ställe sind für Tiere.“
Die Erinnerungen an den Juli verstärkten das Misstrauen nur noch. Sterp hatte die Polizei davor gewarnt, den Tränengaseinsatz von jener Demonstration zu wiederholen, da einige Bauern noch immer unter Verbrennungen litten, die sie bei der früheren Auseinandersetzung erlitten hatten.
Lässt man die parteipolitischen Manöver außer Acht, steht Rumänien vor einer schwierigeren Frage: Wie lange kann sich ein Land leisten, zuzusehen, wie Landwirte mit Kosten, Seuchenschutzmaßnahmen, Importen, Steuern und blockierten Märkten zu kämpfen haben, bevor die Erosion der heimischen Landwirtschaft zu einer Frage der nationalen Widerstandsfähigkeit und nicht mehr nur der Agrarpolitik wird?
Diese Frage erklärt, warum die Sprache der Souveränität bei großen Teilen der Protestbewegung Anklang findet. Für diese Protestierenden und politischen Bewegungen bedeutet Souveränität mehr als Flaggen und Reden: Sie bedeutet, dass rumänische Bauernhöfe rumänische Lebensmittel produzieren, dass rumänische Arbeiter sich ein Leben in ihrer Heimat aufbauen können und dass gewählte Institutionen den rumänischen Wählern gegenüber rechenschaftspflichtig bleiben.
Die Regierung sieht sich nun einer immer größer werdenden Gruppe von Rumänen gegenüber, die erklären, ihre Geduld sei am Ende.
Nach AfD-Wahlsieg: Will Merz Polizei nach Sachsen-Anhalt schicken?
Ein Wort geistert durch Berlin, das man eigentlich nur aus Geschichtsbüchern kennt: Bundeszwang. Kaum ist die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vorbei, droht Bundeskanzler Friedrich Merz bereits mit dem schärfsten Mittel, das das Grundgesetz kennt – noch bevor überhaupt eine Regierung gebildet wurde. Was das bedeuten würde: die Absetzung eines AfD-Landesinnenministers, der Einsatz der Bundespolizei in Sachsen-Anhalt, sogar die Übernahme der Kompetenzen durch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.
Bei NIUS Live ordnet Verfassungsrechtler Volker Böhme-Nessler ein, was Artikel 37 Grundgesetz tatsächlich erlaubt und warum die Bandbreite der möglichen Maßnahmen erschreckend weit ist.
Besonders brisant: Auch SPD-Justizministerin Stefanie Hubig bringt den Bundeszwang ins Spiel. Und im Bundesrat hätten CDU, SPD, Grüne und Linke mit 55 von 69 Stimmen freie Bahn, den Bundeszwang notfalls durchzusetzen.Und dann noch die historische Parallele: 1932 kam es zum „Preußenschlag“, als die Reichsregierung die demokratisch gewählte preußische Landesregierung entmachtete. Es war ein Schritt, der Historikern zufolge den Weg für die Machtergreifung der Nationalsozialisten mit ebnete. Wird aus dem Bundeszwang 2026 ein „Sachsen-Anhalt-Schlag“?
Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt, die stellv. NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss, NIUS-Kolumnist Gunnar Schupelius und NIUS-Reporter Julius Böhm mit Moderator Alexander Kissler über das Thema.
Koordinierte Sabotageakte im niederländischen Schienennetz an über 20 Standorten sorgen für Chaos und wachsende Sicherheitsbedenken

Die Niederlande erwachten am Dienstag zu einem Verkehrschaos, nachdem mutmaßlich koordinierte Sabotageakte wichtige Bahnstrecken lahmgelegt hatten. Dies verdeutlichte, wie leicht kritische Infrastrukturen in Unordnung geraten können, während sich niederländische und europäische Führungskräfte zunehmend auf Bedrohungen aus dem Ausland konzentrieren.
Laut niederländischen Medienberichten lösten absichtlich an Gleisen befestigte Gegenstände in Mittel- und Nordniederlande Sicherheitssysteme aus, was zu Zugausfällen und gestrandeten Pendlern führte. ProRail, Betreiber der niederländischen Schieneninfrastruktur, erklärte, die Beweislage lasse kaum Zweifel daran, dass jemand vorsätzlich in das Netz eingegriffen habe.
Gegen 5:30 Uhr entdeckten Arbeiter erste Abschnitte von Rohrleitungen, die an Schienen befestigt waren. In ersten Berichten wurden rund 20 betroffene Stellen genannt, spätere Meldungen sprachen von einer Störung der Sicherheitssysteme an mehr als 30 Stellen.
Die Methode war nicht besonders ausgefeilt, aber die Folgen waren enorm. Indem die Objekte die Gleisstromkreise dazu brachten, Züge zu erkennen, wo keine fuhren, schalteten sie die Signale automatisch auf Rot und legten die betroffenen Streckenabschnitte still.
Nahe Steenwijk spitzte sich die Lage zu, als ein Zug tatsächlich eine der Leitungen rammte. Laut ProRail wurde niemand verletzt, doch das absichtliche Ablagern von Material auf aktiven Bahngleisen barg eindeutig Risiken, die weit über die Verspätungen der Pendler hinausgingen.
„Wir haben diese Orte aufgesucht, Untersuchungen durchgeführt und Materialien gefunden, die dort absichtlich platziert wurden“, sagte ProRail-Sprecherin Joke van der Cruysen gegenüber NOS. „Wir können also sagen, dass die Bahnstrecke sabotiert wurde.“
A major coordinated sabotage attack was just carried out against railway infrastructure in at more than 20 locations in the Netherlands.
— Visegrád 24 (@visegrad24) September 15, 2026
Large 2 meter-long metal pipes were deliberately attached to the tracks, triggering track-circuit and safety system failures by tricking the… pic.twitter.com/WFmjDkJPOP
Noch beunruhigender ist, dass die Operation offenbar nicht mit dem Eintreffen der Bahnarbeiter beendet wurde. ProRail meldete die Entdeckung neuer Rohre in einigen Bereichen, in denen Arbeiter bereits zuvor Hindernisse entfernt hatten. Dies deutet darauf hin, dass die Eingriffe weitergingen, während die Behörden fieberhaft versuchten, die Kontrolle zurückzuerlangen.
Das Ergebnis war ein Albtraum für Pendler. Am stärksten betroffen waren die Verbindungen auf den Korridoren Amersfoort-Zwolle, Utrecht-Arnheim, Arnheim-Zutphen und Zwolle-Leeuwarden, während Störungen rund um Amersfoort, Deventer und Zwolle zu Verzögerungen im gesamten Streckennetz führten.
Auch Autofahrer blieben von den Folgen nicht völlig verschont. Aufgrund defekter Sicherheitssysteme blieben einige Schranken an Bahnübergängen hängen, wodurch das Bahnchaos auf die umliegenden Straßen verlagert wurde.
NS riet den Fahrgästen, vor Reiseantritt den Reiseplaner zu konsultieren – doch auch dieser hatte im morgendlichen Berufsverkehr mit Problemen zu kämpfen. Ersatzbusse stellten ebenfalls keine realistische Lösung dar, da die Störungen einfach zu weitreichend waren.
Und dann kam die naheliegende Frage: Wer hat es getan? Die Polizei leitete Ermittlungen ein, während sich der Geheimdienst AIVD an den Bemühungen beteiligte, den Ursprung der Operation zu ermitteln, doch die Behörden hatten weder Täter noch Motiv öffentlich benannt.
Dieses Fehlen von Beweisen ist von Bedeutung, insbesondere im heutigen europäischen politischen Klima. Regierungen und EU-Beamte beschreiben Infrastrukturvorfälle zunehmend mit dem Begriff der „hybriden Kriegsführung“, wobei Russland in der breiteren Sicherheitsdebatte des Kontinents häufig im Mittelpunkt steht.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warnte kürzlich vor einer „eskalierenden Drohkampagne“, die darauf abziele, Europa zu spalten. Doch ungeachtet der weiterreichenden geopolitischen Gefahren, denen Europa ausgesetzt ist, haben die Behörden keinerlei Beweise vorgelegt, die den Sabotageakt an der niederländischen Eisenbahn am Dienstag mit Russland oder einem anderen ausländischen Staat in Verbindung bringen.
Anders ausgedrückt: Die Fakten sollten Vorrang vor der Kriegsrhetorik haben. Ein unbekannter Saboteur wird nicht automatisch zu einer Kreml-Operation, nur weil Europa weiterhin im Konflikt mit Moskau um die Ukraine verstrickt ist.
Unterdessen gab es mögliche innenpolitische Hintergründe, die einer Untersuchung bedurften. Der Anschlag ereignete sich zeitgleich mit dem Prinsjesdag, dem jährlichen Haushaltstag der Niederlande, an dem die Regierung ihre Ausgabenpläne vorstellt und König Willem-Alexander das Parlamentsjahr offiziell eröffnet.
Der Verdacht richtete sich daher auf die seit Langem andauernde Auseinandersetzung zwischen dem niederländischen Staat und den Landwirten über die Stickstoffvorschriften. Die Landwirte protestieren seit Jahren gegen Maßnahmen, die Agrarbetriebe zwingen könnten, ihre Viehbestände zu reduzieren, Emissionen zu senken oder staatlich geförderte Aufkäufe zu akzeptieren.
Die Bauernschutzorganisation Farmers Defence Force hatte vor möglichen unabhängigen Protestaktionen gegen die Stickstoffpolitik der Regierung gewarnt. Sie bestritt jedoch, die Sabotageakte an der Bahnstrecke organisiert zu haben, und die Ermittler fanden keine Beweise dafür, dass die Bauern dafür verantwortlich waren.
Später am Tag wurden auf den Autobahnen A2, A7 und A28 Heuballen verbrannt – eine Taktik, die an frühere Proteste von Landwirten erinnerte. Diese Vorfälle lieferten ein weiteres Puzzleteil, doch die Ähnlichkeit der Umstände beweist nicht, dass dieselben Personen auch die Bahnstrecke ins Visier genommen hatten.
Auch Umweltaktivisten blieben nicht von genauer Beobachtung verschont. Extinction Rebellion bestritt jegliche Beteiligung an der Sabotageaktion an der Bahnstrecke, obwohl sieben Personen mit Verbindungen zur Bewegung festgenommen wurden, nachdem während der Parlamentseröffnung rote Farbe entlang der Route der königlichen Prozession gesprüht worden war.
Die Staatssekretärin für Infrastruktur, Annet Bertram, nannte die vorsätzliche Störung des Bahnverkehrs „äußerst besorgniserregend“ und forderte eine gründliche Untersuchung. Für die Regierung ist die Identifizierung der Täter jedoch nur die halbe Miete: Das Ausmaß der Störung wirft die unangenehme Frage auf, wie anfällig die niederländischen Infrastrukturen überhaupt noch sind.
Der Vorfall ereignete sich auch im Zusammenhang mit den erheblichen Bahnstörungen rund um Schiphol während des NATO-Gipfels im vergangenen Jahr in Den Haag, als ein Kabelbrand zu massiven Verspätungen führte. Im Anschluss an diesen Vorfall gab es keine Festnahmen, und ohne Beweise, die die beiden Fälle miteinander verknüpfen, wäre es Spekulation und keine journalistische Berichterstattung, sie als Teil einer gemeinsamen Auslandskampagne zu betrachten.
Chemnitz: Im Stundentakt Messerstechereien und Schlägereien zwischen Nordafrikanern und Syrern
Polizeibeamte kamen am gestrigen Montag und der vergangenen Nacht mehrfach wegen Körperverletzungsdelikten in der Chemnitzer Innenstadt zum Einsatz, wobei die Tatverdächtigen jeweils gestellt werden konnten.
Gegen 15:20 Uhr waren Streifenbeamte des Polizeireviers Chemnitz-Nordost zu einem Parkplatz am Marienplatz, hinter dem Karl-Marx-Monument, gerufen worden. Vor Ort stellten die Polizisten jedoch niemanden mehr fest. Bei einer Umfeldabsuche machten sie einen verletzten Mann in der Carolastraße ausfindig. Die Beamten versorgten die Schnittverletzung des Mannes (26/libysch) bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und befragten ihn. Danach wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Im Zuge der Befragung hatte sich herausgestellt, dass es im Vorfeld zum Streit zwischen ihm und einem 19-Jährigen auf dem besagten Parkplatz gekommen war und sich beide wechselseitige Verletzungen zugefügt hatten. Weitere Einsatzkräfte konnten schließlich im Umfeld anhand der Täterbeschreibung einen Tatverdächtigen (19) ausfindig machen. Auch der Gestellte wies Verletzungen auf und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei ihm handelt es sich um einen marokkanischen Staatsbürger. Ein Drogenvortest mit ihm reagierte positiv auf Amphetamine und Kokain. Es wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.
Gegen 18:45 Uhr waren Polizisten und Rettungskräfte zum Schillerplatz sowie in die Straße der Nationen gerufen worden. An der ersten Örtlichkeit trafen Einsatzkräfte der in der Parkanlage auf eine augenscheinlich schwer verletzte Frau (19). Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte wurde die 19-Jährige (tunesische Staatsbürgerin) durch die Polizisten erstversorgt. Im Zuge erster Umfeldermittlungen mit unbeteiligten Zeugen stellte sich heraus, dass die junge Frau mit einem Mann in Streit geraten war. Wenig später waren dann augenscheinlich zwei Bekannte des Mannes zu dem Geschehen dazugekommen und schlugen auf die 19-Jährige ein. Als die Angreifer von der Geschädigten abgelassen hatten, flüchtete das Trio. Weitere Einsatzkräfte machten das Trio im Innenstadtbereich ausfindig und stellten sie. Bei den beiden Hauptakteuren handelt es sich um einen 23-Jährigen und 29-Jährigen (syrische Staatsbürger). Bei dem ursprünglichen Streitbeteiligten handelt es sich um einen 27-Jährigen (syrischer Staatsbürger). Es wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung sowie zu den Tathintergründen aufgenommen.
Zeitgleich waren an der Zentralhaltestelle drei Männer (21, 24, 30) mit einem Duo
(21, 23) nach einem Disput in eine handfeste Auseinandersetzung geraten. Der
23-Jährige (türkischer Staatsbürger) soll dabei den 21-Jährigen (syrischer Staatsbürger) der Dreiergruppe mit einer Glasflasche geschlagen und verletzt haben. Im Zuge des weiteren Geschehens traten und schlugen der 23-Jährige und sein
21-jähriger Landsmann auf die beiden Begleiter des Geschädigten ein und verletzten auch diese. Nachdem beide geflüchtet waren, konnten Einsatzkräfte der sächsischen Bereitschaftspolizei die beiden Tatverdächtigen am Karl-Marx-Monument stellen. Auch in diesem Fall wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eröffnet.
In der Nacht, gegen 02:10 Uhr, kamen Polizisten nochmals nach Hinweisen wegen einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen zum Einsatz. In der Brückenstraße trafen Beamte des Polizeireviers Chemnitz-Nordost auf mehrere Personen, von denen drei Männer (19/marokkanisch, 20/libysch, 26/libysch) leichte bis schwere Verletzungen aufwiesen. Nach dem aktuellen Kenntnisstand war es zwischen den drei Geschädigten zum Streit gekommen. Als der Disput eskalierte, sollen die Streitparteien dann mit Gegenständen aufeinander losgegangen und sich gegenseitig die Verletzungen zugefügt haben. Dem 19-Jährigen wurden dabei Stich- sowie eine Schnittverletzung zugefügt, welche in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Weiterhin lag gegen den 20-Jährigen ein offener Untersuchungshaftbefehl vor. Der 20-Jährige wird heute am zuständigen Amtsgericht vorgeführt. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die Männer sowie zu den konkreten Tatbeteiligungen wurden aufgenommen.
Grünberg: Syrer nötigt Spaziergängerin unter Vorhalt eines Messers sexuell
Am Donnerstagmittag (10.9.) näherte sich ein Mann auf einem Fahrrad einer Spaziergängerin in einem Waldstück bei Grünberg. Der Unbekannte sprach die Frau gegen 12 Uhr zunächst an. In der Folge drohte er ihr unter Vorhalt eines Messers. Es kam zu einer sexuellen Nötigung, im Anschluss flüchtete der Unbekannte. Die 33-Jährige blieb körperlich unverletzt. Die informierte Polizei fahndete umgehend nach dem Flüchtigen, zeitgleich leiteten die Einsatzkräfte umfangreiche Ermittlungen ein. Diese führten noch am selben Tag zur Identifizierung eines 28-jährigen Tatverdächtigen. Zivile Beamte der Kriminalpolizei lokalisierten den Mann im Verlauf des Einsatzes in Grünberg und nahmen ihn am Abend widerstandslos fest.
Ermittler durchsuchten die Wohnung des Mannes und stellten dabei Beweismittel sicher. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Gießen wurde der Mann heute einem Haftrichter am Amtsgericht Gießen vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen den dringend Tatverdächtigen.
Der syrische Staatsangehörige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen des Verdachts einer sexuellen Nötigung in besonders schwerem Fall. Aufgrund der laufenden Ermittlungen sind weitere Auskünfte derzeit nicht möglich.
Schkopau: Aggressiver syrischer Fahrgast sorgt für 41 Minuten Zugverspätung
Am Montagabend, den 14. September 2026 informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn in Leipzig um 21:40 Uhr die Bundespolizeiinspektion Magdeburg über einen aggressiven Fahrgast in einer Regionalbahn von Halle (Saale) nach Saalfeld. Der männliche Fahrgast war ohne erforderlichen Fahrausweis unterwegs. Bei der Ankunft des Zuges in Schkopau sollte er diesen verlassen. Daraufhin blockierte der 22-Jährige jedoch die Trittbretter und verhinderte dadurch zunächst die Weiterfahrt des Zuges. Zwei Mitarbeiter eines im Zug eingesetzten Sicherheitsdienstes brachten den Mann daraufhin auf den Bahnsteig. Dabei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf die Sicherheitsmitarbeiter auch Pfefferspray einsetzten und den aus Syrien Stammenden zu Boden brachten. Sowohl der Tatverdächtige als auch ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurden hierbei verletzt. Erstgenannter wurde daraufhin durch den alarmierten Rettungsdienst unter Begleitung von Kräften des Bundespolizeireviers Halle (Saale) zur weiteren medizinischen Behandlung in das Universitätsklinikum Halle gebracht. Der verletzte Sicherheitsmitarbeiter wurde in ein Krankenhaus nach Merseburg transportiert. Nach Abschluss der medizinischen Behandlung erfolgte beim Tatverdächtigen die Mitnahme zur Durchführung erkennungsdienstlicher Maßnahmen auf dem Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Halle (Saale). Anschließend wurde er auf freien Fuß gesetzt. Durch den Einsatz kam es bei dem betroffenen Regionalzug zu einer Verspätung von insgesamt 41 Minuten. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Erschleichen von Leistungen eingeleitet
Massenschlägerei unter Asylbewerbern in der Bozner Industriezone

Am Sonntagabend ist in Bozen eine Rauferei zwischen mehreren Männern eskaliert. Am Ende gab es acht Anzeigen.
Die Einsatzzentrale schickte eine Funkstreifen in die Industriezone, nachdem eine Schlägerei zwischen mehreren Personen gemeldet wurde. Die Beamten waren rasch vor Ort, konnten die Situation aber nur mit einiger Mühe beruhigen. Bei den Beteiligten handelt es sich um sechs marokkanische Staatsbürger im Alter zwischen 22 und 36 Jahren. Zwei von ihnen hatten Verletzungen im Gesicht und am Arm, berichtet die Polizei. Alle sind Asylwerber und bis auf einen waren alle bereits polizeilich bekannt. Die gesamte Gruppe wurde wegen schwerer Schlägerei auf freiem Fuß angezeigt.
Im Rahmen der Kontrollen, die Quästor Giuseppe Ferrari angeordnet hat, kam es im Lauf des Tages zu zwei weiteren Anzeigen: Ein 39-jähriger Marokkaner wurde wegen des Diebstahls von Kleidung in einem Geschäft angezeigt und ein 26-jähriger Tunesier, weil er gegen eine Wegweisung aus der Gemeinde Bozen verstoßen hatte.
Neuer Umfrageschock für Union: Merz-Partei stürzt auf 18 Prozent, AfD stabil bei 29 Prozent
In einer aktuellen Sonntagsfrage von YouGov kommen CDU und CSU auf schlappe 18 Prozent. Das sind zwei Punkte weniger als im August und der schwächste Wert, den dieses Institut für die Union bisher gemessen hat.
Der bisherige Tiefststand lag bei 20 Prozent im September 2021. Die AfD erreicht 29 Prozent, einen Punkt mehr als im August. Denselben Stand hatte sie dort bereits im Juni. Rund eine Woche nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bleibt sie in dieser Messung bundesweit stärkste Partei.
Andere Institute sehen die Union etwas höher, ohne den Abstand zu schließen. Die Forschungsgruppe Wahlen und Allensbach weisen CDU und CSU 22 beziehungsweise 22,5 Prozent zu, Forsa und Infratest dimap 21 Prozent, Insa und GMS 20 Prozent. Bei GMS kommt die AfD auf 30 Prozent.
Nur noch 5 Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: CDU stürzt gnadenlos ab
Damit steht fest, was die Interpretation erst später zuspitzt: Die Union verliert in der Breite, die AfD hält ein Hoch. Zwischen 18 Prozent und den 20 bis 22,5 Prozent der übrigen Institute liegt kein Widerspruch, sondern dieselbe Richtung. Die Wähler laufen der CDU in Scharen davon.
Die Brandmauer ist
Der Absturz fällt mit einer Haltung zusammen, die die Union nicht lockert, sondern zementiert. Sie mauert sich hinter der Brandmauer ein und behandelt diese Abgrenzung als Kern der Staatskunst.
„Merz in seiner ersten Regierungserklärung nach dem S-A-Wahldebakel:
1.) AfD hat Wahlziel von absoluter Mehrheit verfehlt! 2.) Ukraine Ukraine Ukraine 3.) Klima Klima Klima
4.) Wirtschaft läuft.
5.) Migration: Koalition ist sich einig und macht alles richtig 6.) Bildungskrise ist „ernüchternd“
7.) Was ist der Sinn unserer Reformen? Haben wir noch keine Antwort drauf. Aber wir arbeiten dran.
8.) Und dann bittet er um Vergebung.
Es lässt einen sprachlos zurück.“
Glaubt Merz selbst am Ende selbst seiner Wählertäuschung?
Darin liegt das Debakel schärfer als in jeder einzelnen Zahl. Für Merz bleibt das Wichtigste die Außenpolitik. Die Dauerkrise im Innern wird schönredet, und man hat das Gefühl, der Kanzler glaube seiner Gesundbeterei selbst: Die Wirtschaft laufe, die Migrationspolitik sei bereits richtig, die Bildungskrise lediglich ernüchternd, der Sinn der Reformen noch offen, dafür arbeite man daran. Wer so spricht, blickt auf Sorgen und Nöte der Bürger buchstäblich von oben, aus den Augenwinkeln herab.
Diese Umfragewerte sind die Quittung für eine Partei, die sich einmauert, nach außen starrt und das eigene Volk als Störfaktor und Querulant behandelt, der gefälligst immer höhere Steuern zahlen soll und dabei nicht murren. Am Ende entscheidet aber doch der Souverän.
Selenskyj verhängt Sanktionen gegen seine ehemalige Sprecherin Julia Mendel, die der Welt das „offene Geheimnis“ seines Drogenmissbrauchs enthüllte (VIDEOS)

Mendel steht unter Sanktionen und auf der ukrainischen „Todesliste“ und befindet sich im Fadenkreuz von Kiew.
Gestern (13.) wurde bekannt, dass der Kiewer Regierungschef Wolodymyr Selenskyj seine ehemalige Sprecherin Julia Mendel mit Sanktionen belegt hat.
Mendel hat die Ukraine verlassen und eine Flut von belastenden Informationen über ihren ehemaligen Chef an die Öffentlichkeit gebracht, darunter die Tatsache, dass Selenskyj von der Fortsetzung des Krieges profitiert, und – was noch schlimmer ist – sie wagte es, über das „offene Geheimnis“ seines Drogenmissbrauchs zu sprechen.
Reuters berichtete:
„Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verhängte am Sonntag Sanktionen gegen eine ehemalige Pressesprecherin und beschuldigte sie und neun weitere Personen, russische Propaganda zu verbreiten und Russlands aggressive Politik gegenüber der Ukraine zu unterstützen.“
Julia Mendel, die von 2019 bis 2021, vor dem Einmarsch Russlands, mit Selenskyj zusammenarbeitete, reagierte mit einer Nachricht auf Facebook, in der sie die Verhängung von Sanktionen gegen ukrainische Staatsbürger als verfassungswidrig bezeichnete . Zu den konkreten Vorwürfen äußerte sie sich nicht.
[…] Die von Selenskyj in einem Dekret angekündigten Sanktionen würden zehn Jahre dauern und umfassten das Einfrieren von Vermögenswerten und Handelsbeschränkungen, hieß es in dem Dokument.
Wir haben über Mendels Anschuldigungen berichtet – insbesondere über die, die sie in Tucker Carlsons Podcast erhoben hat, wo sie über eine Reihe von Skandalen sprach, darunter die tabuisierten Berichte über seinen angeblichen Drogenmissbrauch, insbesondere von Kokain.
RT berichtete bereits im Mai:
Mendel arbeitete von 2019 bis 2021 für Selenskyj und hat sich seither stark kritisch gegenüber ihrem ehemaligen Chef geäußert. In einem am Montag veröffentlichten Interview fragte Carlson, ob Selenskyj Drogen konsumiere, worauf Mendel antwortete: „Das ist ein offenes Geheimnis.“
„Ich habe ihn nie Drogen nehmen sehen. Allerdings habe ich während der Arbeit an meinem Buch viele Leute getroffen, die bestätigten, ihn in verschiedenen Clubs beim Drogenkonsum beobachtet zu haben. Nur einer hat ihn 2021 beim Drogenkonsum gesehen“, behauptete sie. Mendel fügte hinzu, sie habe von einem Mitarbeiter des Kvartal 95 Studios, der Unterhaltungsfirma, die Selenskyj in den 2000er-Jahren mitbegründet hatte, von einem angeblichen „Lieferanten“ erfahren.
„Alle diese Leute reden über Kokain, ja“, sagte Mendel und fügte hinzu, dass Selenskyj vor Interviews die Angewohnheit habe, 15 Minuten im Badezimmer zu verbringen und danach als „anderer Mensch“ wieder aufzutauchen.
Unmittelbar nach ihren Enthüllungen wurde Mendel in die Myrotvorets-Datenbank aufgenommen, die im Volksmund als ukrainische „Todesliste“ bekannt ist.
Interfax Ukraine meldete:
„Zu den Gründen für ihre Aufnahme in die Liste zählen die Beteiligung an humanitären Aggressionshandlungen gegen die Ukraine, die Verbreitung russischer Propaganda, die Manipulation gesellschaftlich relevanter Informationen im Interesse des russischen Aggressors, Aufrufe zur Kapitulation der Ukraine vor den russisch-faschistischen Invasoren sowie die indirekte Beteiligung Russlands an Informations- und psychologischen Spezialoperationen gegen die Ukraine seitens des russischen Aggressors und prorussischer Lobbygruppen in den Vereinigten Staaten.“
Insbesondere in einem Interview mit dem amerikanischen Journalisten Tucker Carlson bezeichnete Mendel den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj als „eines der größten Hindernisse für den Frieden“ und erklärte, die Ukraine stehe „am Rande des Verschwindens“ und befinde sich im „Niedergang“. Sie warf dem Land zudem einen „ungesunden Nationalismus“ vor. Weiterhin behauptete sie, die Ukraine sei während der Verhandlungen mit Russland im Jahr 2022 angeblich bereit gewesen, den Donbass abzutreten.
Neubrandenburg: Gruppe Mihigrus quält und foltert einen deutschen Jugendlichen und stellt die Videoaufnahmen davon ins Internet
Am Sonnabend haben Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg Hinweise darauf bekommen, dass in den sozialen Netzwerken ein Gewaltvideo kursiert. Es zeigt eine Gewalteskalation gegen einen augenscheinlich Jugendlichen in Neubrandenburg. Durch die sofort eingeleiteten Ermittlungen noch während der Anzeigenaufnahme konnten verschiedene Videos sichergestellt werden, die alle einen Vorfall vom Mittwoch vergangener Woche in Neubrandenburg zeigen.
Nach derzeitiger polizeilicher Kenntnis haben etwa zehn Jungen und Mädchen im Alter zwischen neun und 15 Jahren einen 14-jährigen Jungen mutmaßlich über mehrere Stunden mit Tritten, Schlägen – auch mit Gegenständen – gequält und teils Verbrennungen zugefügt. Die Videos sind so eindeutig, dass die Tatverdächtigen sowie auch das Opfer ermittelt werden konnten. Unter den Tatverdächtigen sind Deutsche, Albaner, Tunesier und Deutsch-Türken. Das Opfer ist Deutscher.
Es wurden Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung, Beleidigung und der Verletzung des persönlichen Lebensbereichs durch die Videoaufnahmen während der Gewalteskalation gefertigt. Die Ermittlungen der Kripo Neubrandenburg dauern an. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme galt das Opfer noch als leichtverletzt.




