Antifa Meran: Moralwächter im Schatten der US-Terrorliste

Die Antifa Meran fordert die Ausladung eines politischen Gastes in Tramin. Ausgerechnet der Betreiber ihrer Blogplattform steht auf der US-Terror-Sanktionsliste. Hinzu kommt ein Text, in dem die Gruppe gewalttätige Übergriffe als „Botschaften“ rechtfertigt. Ihr Anspruch auf moralische Überlegenheit hält dem Blick auf die eigenen Veröffentlichungen nicht stand.

Anlass ist der für Samstag, 12. September, angekündigte Auftritt von Jean-Pascal Hohm beim Landesjugendtreffen der Süd-Tiroler Freiheit. Gegen die Einladung des Vorsitzenden der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ richtet sich ein Appell, den auch Antifa Meran unterstützt. Gefordert werden Hohms Ausladung und die Verweigerung öffentlicher Räume für Veranstaltungen mit rechtsextremen Akteuren.

Während die Gruppe damit die politischen Verbindungen eines eingeladenen Redners zum öffentlichen Thema macht, führt ihre eigene Internetadresse zu Noblogs. Aufgebaut und betrieben wurde diese Plattform vom italienischen Kollektiv Autistici/Inventati. Genau dieses hat die US-Sanktionsbehörde OFAC am 26. August 2026 als „Specially Designated Global Terrorist“ gelistet.

Was Washington dem Betreiber vorwirft

Die Vorwürfe sind konkret: Nach Darstellung des US-Finanzministeriums stellt Autistici/Inventati gewaltbereiten linksextremen Gruppen digitale Infrastruktur zur Verfügung – darunter Internetseiten, verschlüsselte Kommunikation und die Dienste von Noblogs. Als Empfängerin von Leistungen nennt Washington ausdrücklich auch die PKK. Der Betreiber weist die Anschuldigungen zurück und beruft sich auf den Schutz freier Kommunikation.

Unter antifameran.noblogs.org war der Meraner Blog zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels weiterhin erreichbar – obwohl bereits am 6. September über die Einstellung der Aktivitäten des Betreibers berichtet worden war.

Zugang nach politischer Übereinstimmung

Was diese Plattformwahl politisch bedeutet, lässt sich den Regeln des Anbieters entnehmen. Autistici/Inventati versteht seine Infrastruktur ausdrücklich als politisches Projekt: Antragsteller sollen schriftlich erklären, wie ihr Vorhaben zu den Grundsätzen des Kollektivs passt. Die Prüfung erfolgt persönlich, bei fehlender Übereinstimmung wird abgelehnt.

Die Nutzung dieser Dienste macht Antifa Meran weder zur Terrororganisation noch zur Mitverantwortlichen für mutmaßliche Taten ihres Anbieters. Die Sanktion richtet sich gegen Autistici/Inventati. Dennoch bleibt eine politische Frage: Wie bewertet die Meraner Gruppe die schweren Vorwürfe gegen ein Kollektiv, dessen ausdrücklich politisch ausgerichtete Infrastruktur sie für ihre Öffentlichkeitsarbeit genutzt hat? Eine begründete Antwort sollte sie sich ebenso abverlangen wie ihren Gegnern.

Die eigenen Maßstäbe gelten auch für die Antifa

Das betrifft auch die Mitunterzeichner des Traminer Appells. Vereine müssen nicht jede Ansicht ihrer Mitstreiter teilen. Sie sollten aber erklären können, welche Maßstäbe sie an diese anlegen. Wer Hohms politische Verbindungen zum Anlass nimmt, seine Ausladung zu verlangen, sollte auch die Frage nach dem sanktionierten Betreiber des Meraner Antifa-Blogs ernst nehmen. Kritische Prüfung darf nicht dort enden, wo das eigene Bündnis beginnt.

Der deutlichere Widerspruch steht allerdings im Blog selbst. Unter der Überschrift „Lina E. – Zwei Fäuste für die Freiheit“ erklärte Antifa Meran 2021 über Hausbesuche, Schlägereien und Sachbeschädigungen gegen Rechtsextreme, diese „zielen nicht gegen die Personen, sondern sind Botschaften an die Neonazi-Szene“. Zugleich verlangte sie Lina E.s Freilassung. Damals lief das Verfahren noch. Ihre spätere Verurteilung zu fünf Jahren und drei Monaten Haft unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung ist seit März 2025 rechtskräftig.

Diese Argumentation rechtfertigt politische Gewalt: Schläge werden als Mittel dargestellt, um politische Gegner einzuschüchtern und zurückzudrängen. Die Bezeichnung als „Botschaften“ beschönigt, was den Betroffenen angetan wird. Ausgerechnet eine Gruppe, die so argumentiert hat, tritt nun in Tramin mit dem Anspruch auf, anderen die demokratische Eignung für eine öffentliche Bühne abzusprechen.

Jean-Pascal Hohm ist ein demokratisch gewählter Abgeordneter des Brandenburger Landtags. Seinen Wahlkreis gewann er direkt. Die Junge Süd-Tiroler Freiheit hat ihn nach Tramin eingeladen. Die Teilnehmer können sich selbst ein Urteil über ihn bilden. Eine politische Absolution aus Meran brauchen weder die Gastgeber noch ihre Gäste. Der Anspruch, demokratische Werte zu verteidigen, verleiht der Antifa kein Vetorecht über die Veranstaltungen anderer.

Angesichts der US-Sanktionen gegen ihren Plattformbetreiber und ihrer eigenen Rechtfertigung politischer Gewalt hat Antifa Meran massiven Erklärungsbedarf. Ihr Anspruch, sich in Tramin als politische Platzanweiserin aufzuspielen, wirkt vor diesem Hintergrund besonders anmaßend. Bleibt für das Wochenende zu hoffen, dass alles friedlich verläuft und niemand eingeschüchtert oder angegriffen wird. Wer Gewalt als politisches Mittel rechtfertigt, trägt Verantwortung für diese Botschaft. „Fäuste für die Freiheit“ gehören jedenfalls nicht auf die Straßen von Tramin.

UnserTirol24

Merkel blutet das Herz. Endlich

{YouTube CC-BY 4.0}

Merkel blutet das Herz. Endlich.
Nicht bei Ann-Marie, nicht bei Mia.
Nicht am Breitscheidplatz.
Damals: Einzelfälle. Wir schaffen das.
Heute: historischer Einschnitt – weil die Union abstürzt. Mitgefühl hatte sie immer. Nur nicht für die Bürger. Für die Partei.
Elf Jahre offene Grenze als Prinzip. Und kein Anruf bei den Angehörigen. Keine Entschuldigung. Dieselben Sätze erst, als der eigene Laden brannte. Merz verwaltet die Insolvenz. Merkel trauert um Prozente.
Das Land trauert um Menschen.
Das war nie dieselbe Träne.

Ausländer in Bayern bei Gewaltdelikten deutlich häufiger tatverdächtig als Deutsche

Medforth AI

In Bayern weisen ausländische Staatsangehörige bei der Gewaltkriminalität zum Teil eine deutlich höhere Tatverdächtigenbelastung auf als Deutsche. Das geht aus einer Antwort des Bayerischen Staatsministeriums des Innern auf eine schriftliche Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Martin Böhm hervor. Demnach liegt die Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) bei Deutschen bei 106, bei Ukrainern bei 555, bei Türken bei 445 und bei Rumänen bei 435. Die TVBZ gibt an, wie viele ansässige Tatverdächtige auf 100.000 Einwohner der jeweiligen Bevölkerungsgruppe kommen. Kinder unter acht Jahren bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.

Fast die Hälfte der Tatverdächtigen sind Ausländer

Insgesamt wurden im Jahr 2025 in Bayern 20.367 Tatverdächtige im Bereich der Gewaltkriminalität registriert. Davon waren 9.486 nichtdeutsche Staatsangehörige, was einem Anteil von 46,6 Prozent entspricht. 10.881 Tatverdächtige waren Deutsche. Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) zählt zur Gewaltkriminalität unter anderem Mord und Totschlag, besonders schwere Fälle von Vergewaltigung und sexueller Nötigung, Raub, gefährliche und schwere Körperverletzung sowie Körperverletzung mit Todesfolge. Ebenfalls erfasst werden Geiselnahmen und erpresserischer Menschenraub. „Da hilft keine Beschönigung und keine Verharmlosung, die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache“, erklärt Böhm dazu in einer Stellungnahme. Während die Tatverdächtigenbelastungszahl bei Deutschen gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert geblieben sei, liege sie bei Ukrainern, Türken und Rumänen weiterhin deutlich höher, so Böhm.

Keine TVBZ für Syrer und Afghanen ausgewiesen

Für einzelne Nationalitäten veröffentlicht das Innenministerium allerdings keine TVBZ. Die amtliche Berechnung setzt eine Bevölkerungsgruppe von mehr als 100.000 Personen voraus. Bei kleineren Gruppen müsste die Zahl auf 100.000 Einwohner hochgerechnet werden. Laut dem Ministerium wäre das problematisch, da der Zusammenhang zwischen Bevölkerungsgröße und Kriminalitätsbelastung nicht streng linear verlaufe und der statistische Fehler mit abnehmender Größe der Gruppe zunehme. Die Staatsregierung weist zudem darauf hin, dass ein unmittelbarer Vergleich zwischen Deutschen und einzelnen ausländischen Staatsangehörigen wegen unterschiedlicher Alters- und Geschlechterstrukturen nur eingeschränkt möglich sei. Somit gibt es für Syrer und Afghanen keine amtlich ausgewiesene TVBZ. Das Ministerium liefert dennoch die zugrunde liegenden Zahlen: Von den 75.216 in der Statistik berücksichtigten Syrern waren 1.284 Tatverdächtige im Bereich der Gewaltkriminalität. Bei den 51.452 erfassten Afghanen waren es 784 Tatverdächtige.

Belastung für Syrer und Afghanen hochgerechnet

Unterdessen überzeugt die Begründung des Ministeriums Böhm nicht: „Ich denke, die Furcht vor den unappetitlichen Resultaten hat hier eher eine Rolle gespielt.“ Auf Grundlage der absoluten Zahlen hat Böhm die Werte deshalb selbst auf 100.000 Einwohner hochgerechnet. Demnach ergibt sich für Afghanen eine rechnerische TVBZ von 1.524 und für Syrer eine von 1.707. Böhm zufolge liegt der Wert damit bei Afghanen fast 15-mal und bei Syrern fast 17-mal so hoch wie bei Deutschen. Im Vorjahr seien bei derselben Hochrechnung noch 1.326 für Afghanen und 1.389 für Syrer herausgekommen, erklärt der Abgeordnete. Gleichzeitig sank die für die Berechnung herangezogene Bevölkerungszahl laut Böhm bei Syrern von 93.360 auf 75.216 und bei Afghanen von 61.656 auf 51.452.

Deutliche Unterschiede bei schwerer Körperverletzung

Ein Blick auf einzelne Deliktgruppen zeigt ebenfalls große Unterschiede. So wurden bei gefährlicher und schwerer Körperverletzung insgesamt 16.924 Tatverdächtige erfasst. 7.993 davon waren Nichtdeutsche. Die Statistik nennt für Deutsche 8.931 Tatverdächtige und eine TVBZ von 87, für Ukrainer 499, für Türken 378 und für Rumänen 345. Für Syrer wurden 1.114 Tatverdächtige registriert, für Ukrainer 716, für Afghanen 687, für Türken 678 und für Rumänen 544.

Beim Deliktsschlüssel „Mord und Totschlag“ weist die Statistik insgesamt 411 Tatverdächtige aus, darunter 177 Nichtdeutsche. Von den erfassten Tatverdächtigen waren 234 Deutsche. Unter den aufgeführten ausländischen Nationalitäten finden sich jeweils 23 Rumänen und Syrer sowie jeweils 15 Türken und Afghanen.

AfD fordert Abschiebung ausländischer Gewalttäter

Böhm sieht die Zahlen als Bestätigung für die migrationspolitischen Forderungen seiner Partei. Er vermutet hinter den gesunkenen Bevölkerungszahlen für Syrer und Afghanen gegenüber dem Vorjahr vor allem Einbürgerungen. „Die Zahlen zeigen klar und unmissverständlich: Gewaltkriminalität ist auch in Bayern in viel zu hohem Maße ein importiertes Phänomen“, so der Abgeordnete.

FREILICH Magazin

Es gibt keine freien Wahlen mehr

Nachdem das Geschrei um die Wahl in Sachsen-Anhalt etwas abgeebbt ist, muss ich feststellen, dass ein Thema fast völlig unbeachtet blieb, obwohl es zeigt, dass die wichtigste Funktion einer Demokratie, die diesen Namen verdient, außer Kraft gesetzt worden ist. Es gibt keine freien Wahlen mehr in Deutschland, nur noch rückgängig gemachte und manipulierte. Und es bleibt beunruhigend still im Land.

Kurz erwähnt wurde in den alternativen Medien, dass sich das Briefwahlergebnis signifikant vom Urnenwahlergebnis unterscheidet.

Aber es werden keine Konsequenzen daraus gezogen. Statt diesen Skandal zu thematisieren, wird bei Nius zwei Tage lang über mögliche Überläufer bei der CDU geplaudert und Szenarien mitgeliefert, wie sich das vollziehen würde. Es scheint niemanden zu interessieren, dass die Überläufer damit eher verhindert als ermutigt werden. Hauptsache, die Einschaltquote stimmt.

Aber bleiben wir bei den Wahlmanipulationen:
Neben dem unerklärlichen Unterschied zwischen Urnen- und Briefwahl kommt hinzu, dass bei der Briefwahlauszählung in zwei nebeneinanderliegenden Räumen exakt das gleiche Ergebnis erzielt wurde.

(Vergleich dieser Link und dieser Link) Warum wird das auch in den freien Medien nicht breit thematisiert? Warum wird nicht zur Anfechtung der Wahl aufgerufen?

Inzwischen muss ab heute für 25 Wahlbezirke in Sachsen-Anhalt nachgezählt werden.

Apropos Wahlkreise: Wo kommt am Tag nach der Wahl um 00:46 Uhr der Wahlkreis 2661 her? Ausgezählt wurden vorher 2660 Wahlkreise. Diesem neu aufgetauchten ist der Einzug des BSW in den Landtag zu verdanken sowie die Verhinderung der absoluten Mehrheit der AfD.


Eine ähnliche Seltsamkeit hatte sich bei der Landtagswahl in Sachsen zugetragen. Da waren die Grünen bis etwa eine Minute vor 22 Uhr nicht im Landtag, und dann kamen plötzlich noch Stimmen, die es statistisch nicht geben dürfte, und haben die Grünen nicht nur in den Landtag, sondern auch in die Regierung befördert. Der entsprechende Einspruch ist nach zwei Jahren vom Gericht abgewiesen worden. Auch hier fehlte der öffentliche Druck, der vermuteten Manipulation nachzugehen.

So wie die Öffentlichkeit fast widerspruchslos hinnimmt, dass, seit es in Ludwigshafen gelungen ist, einen aussichtsreichen Kandidaten von der Wahlliste zu streichen, das Beispiel in Niedersachsen Schule gemacht hat und Kandidaten durch Wahlausschüsse, die dazu gar nicht befugt sind, daran gehindert wurden, ihr passives Wahlrecht in Anspruch zu nehmen.

Eine Demokratie, in der statt freier Wahlen nur noch manipulierte stattfinden, ist keine mehr. Warum ist das nicht Thema 1, wenigstens in den freien Medien?

Vera Lengsfeld

AfD ist auch in Mecklenburg-Vorpommern stärkste Partei in den Umfragen; Manuela Schwesig (SPD) inszeniert sich jetzt als Anti-AfD-Kandidatin: “Ich bin eure Frau gegen Blau!”

Quelle Screenshot X

Wie verzweifelt kann man sein? Die noch amtierende Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern bettelt in den Sozialen Medien: “Ich bitte um die Stimmen von allen, die verhindern wollen, dass die AfD die Macht übernimmt. Ich bin eure Frau gegen Blau!”

In Mecklenburg-Vorpommern macht die AfD unter der hervorragenden Leitung von Leif-Erik Holm in allen Umfragen das Rennen.

Die blaue Welle schwappt weiter nach Mecklenburg-Vorpommern

Auf X schrieb Leif-Erik Holm:

“Diese Wahl markiert eine Zeitenwende. Glückwunsch, Ulli! Uns in #MV gibt dieser Triumph enormen Rückenwind. Die blaue Welle schwappt weiter nach MV! Wir können Schwesigs Regierungsdesaster beenden und mit frischen Ideen durchstarten! Die AfD schreibt Geschichte.Fortsetzung folgt.”

Verzweiflungstat? “Rote Frau gegen Blau”

Manuela Schwesig postet dagegen auf X folgenden Spruch:

“Ich bitte um die Stimmen von allen, die verhindern wollen, dass die AfD die Macht übernimmt. Ich bin eure Frau gegen Blau!”

Der letzten Umfrage von “Infratest Dimap” zufolge führt die AfD in Mecklenburg-Vorpommern mit 35 Prozent. Die SPD folgt mit 32 Prozent. dann kommen die Linke mit 11 Prozent, die CDU mit 8 Prozent, die Grünen mit 5 Prozent und das BSW mit 4 Prozent.

Rote “Frau gegen Blau” oder “Blaue Welle” mit Leif-Erik Holm

Am 20. September 2026 sind die Wahlen. Dann liegt es in den Händen der Bürger in Pommern und Mecklenburg, die Wende herbeizuführen oder alles beim Alten zu belassen. 

Wenn man sich die Probleme des Landes beschaut, kann man nur auf eine Wende hoffen. Und die Wende gibt es nur mit der AfD.

FREIE WELT

Frankreich: Ein mit einem Messer bewaffneter Mann wurde in einer Kirche festgenommen, nachdem er „Allah akbar“ gerufen hatte; er hielt Ausschau nach dem Priester

Ein 35-jähriger Mann wurde am Dienstag, dem 8. September, in der Kirche Saint-Rémi in Forbach (Moselle) festgenommen, wo er laut JDD unter dem Ruf „Allah akbar“ das Gebäude betreten hatte. Mehrere Zeugen gaben an, dass er nach dem Pfarrer der Gemeinde suchte, der zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht anwesend war.

Die Polizisten nahmen ihn im Inneren des Gebäudes fest. Er war zu diesem Zeitpunkt mit einem Messer bewaffnet. Der Mann ist ausländischer Staatsangehöriger und hält sich rechtmäßig in Frankreich auf. Er ist der Strafregisterbehörde (TAJ) bekannt, jedoch nicht den territorialen Nachrichtendiensten im Zusammenhang mit Radikalisierung.

Er wurde in Polizeigewahrsam genommen. Die Ermittlungen wurden der Kriminalpolizei übertragen.

Le JDD

Augsburg: Afghane von Afghanen mit Messer und Glasflasche angegriffen

Am Samstag (05.09.2026) wurde ein Mann am Königsplatz von einem 30-Jährigen mit einer Glasflasche attackiert und im weiteren Verlauf mit einem Messer angegriffen.

Gegen 19:30 Uhr saß ein 21-jähriger Mann am Königsplatz im Bereich der Außenbestuhlung einer Gaststätte. Dort versuchte ein 30-Jähriger ihm mit einer Flasche auf den Kopf zu schlagen. Ferner sei der 21-Jährige von dem Älteren mit einem Messer angegriffen worden. Der 21-Jährige flüchtete in Richtung McDonalds und Bahnhofstraße. Hierbei sei er von dem 30-Jährigen und seiner 14-jährigen Begleiterin, welche ebenfalls Messer mit sich führte, verfolgt worden. Der 21-jährige konnte unverletzt entkommen.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung. Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg Mitte unter der 0821/323-2110 zu melden.

Der 21-Jährige besitzt die afghanische Staatsangehörigkeit. Der 30-Jährige besitzt die afghanische Staatsangehörigkeit. Die 14-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.

Presseportal

Österreich: Jeder Zweite will keine muslimischen Nachbarn

Jeder zweite Österreicher würde sich gestört fühlen, wenn Muslime direkte Nachbarn wären. Das geht aus einer Studie des Österreichischen Integrationsfonds hervor, die Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) präsentierte. Auf noch größere Ablehnung stoßen Flüchtlinge mit 63 Prozent, gefolgt von Roma (53 Prozent) und Langzeitarbeitslosen (52 Prozent).

Befragt wurden zu Jahresbeginn 1.016 Personen. Rund die Hälfte bewertet den gesellschaftlichen Zusammenhalt als gut oder sehr gut, ebenso viele sehen das anders. Sorgen um die kulturelle Identität machen sich drei Viertel der Befragten. 2018 lag dieser Anteil noch bei 57 Prozent, 2024 bei 70 Prozent. Als größte Gefahr für das Zusammenleben nannten 52 Prozent den politischen Islam, gleichauf mit Kriegen und Terrorismus und knapp hinter „Fake News“ (54 Prozent). Auch große Migrationsbewegungen bereiten 51 Prozent Sorgen. Deutlich gestiegen ist die Zahl jener, die sich wegen Digitalisierung und KI sorgen (28 Prozent).

Das größte Spannungsverhältnis sehen 56 Prozent zwischen Einheimischen und Zugewanderten, gefolgt von Spannungen zwischen links und rechts (50 Prozent) sowie arm und reich (40 Prozent). Beim Zugehörigkeitsgefühl gibt es kaum Unterschiede: 58 Prozent der Menschen ohne und 57 Prozent jener mit Migrationshintergrund fühlen sich als Teil der Gesellschaft.

Die Ministerin sieht durch die Studie ihren Kurs bestätigt: „Deutsch, Arbeit und Werte. Das ist die Basis für gelungene Integration.“ Zu lange habe man darauf vertraut, dass Integration freiwillig geschehe: „Aber Integration ist kein Angebot, sondern eine Verpflichtung.“ Zugleich bekräftigte Bauer die Pläne für ein Verbot des politischen Islams: „Der politische Islam stellt sich über unseren demokratischen Rechtsstaat und will ihn nach religiösen Regeln umbauen, und das dürfen wir nicht zulassen.“

Die FPÖ liest die Studie anders. Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch warf der ÖVP vor, damit „ihr eigenes Asylversagen“ zu präsentieren. Der Chef der Wiener Stadtpartei, Dominik Nepp, nannte die Studie eine „Ohrfeige mit Nachhall für die rot-pinke All-Inclusive-Willkommenspolitik“.

UnserTirol24

Vor der Parlamentswahl: Schwedische Politiker stellen sich in arabischsprachiger Debatte

Alkompis veranstaltet bereits seit 2014 arabischsprachige Wahldebatten in Schweden. (Bild: Screenshot YouTube/Alkompis)

Wenige Tage vor der schwedischen Parlamentswahl nahmen Vertreter von sechs der acht Reichstagsparteien an einer Wahlkampfdebatte teil, die auf Arabisch geführt wurde. Veranstalter war Alkompis, das sich selbst als Schwedens größtes arabischsprachiges Medium bezeichnet. Laut der schwedischen Nachrichtenplattform Samnytt waren die Sozialdemokraten, die Linkspartei, die Grünen, die Zentrumspartei, die Liberalen und die Christdemokraten vertreten; die Schwedendemokraten und die Moderaten nahmen nicht teil. Bereits eine Woche zuvor hatte Alkompis in Malmö eine weitere arabischsprachige Wahldebatte organisiert.

Später äußerte sich die Geschäftsführerin von Alkompis, Julia Agha, selbst zu der Veranstaltung. Laut ihren Angaben organisiert das Medienhaus bereits seit dem Wahljahr 2014 Debatten auf Arabisch in Stockholm und Malmö. Die diesjährigen Veranstaltungen sind demnach Teil einer Praxis, die sich inzwischen über vier Parlamentswahlen erstreckt.

Als Grund für das Angebot verwies Agha auf sprachliche Hürden. Lebhafte politische Debatten könnten bei bestehenden Sprachbarrieren schwer zu verfolgen sein. Gleichzeitig habe die Stimme jedes Staatsbürgers dasselbe Gewicht. Deshalb sei es wichtig, auch diesen Wählern die Möglichkeit zu geben, sich ausreichend zu informieren und eine begründete Wahlentscheidung zu treffen. Nach Angaben der Geschäftsführerin kamen zahlreiche Besucher zu der Veranstaltung. Neben Lesern von Alkompis seien Vertreter verschiedener Vereine eingeladen worden. Darüber hinaus hätten neun Botschafter arabischer Staaten die Veranstaltung in Stockholm besucht.

Alkompis wurde eigenen Angaben zufolge im Jahr 2012 gegründet und versteht seine Arbeit als einen Beitrag zur Integration. Das Ziel bestehe darin, Informationslücken zu schließen, die durch mangelnde Sprachkenntnisse entstehen. Zu diesem Zweck bereitet das Medienhaus schwedische Nachrichten und gesellschaftlich relevante Informationen auf Arabisch auf.

Nach eigenen Angaben erreicht die Internetseite von Alkompis jeden Monat Hunderttausende Nutzer in Schweden. Ergänzt wird das Angebot durch Nachrichtensendungen, soziale Netzwerke, Radio, eine App sowie eine kostenlos verteilte Monatszeitung. Das Medienhaus richtet sich damit an eine große arabischsprachige Zielgruppe: Rund 600.000 Menschen in Schweden sprechen laut Alkompis Arabisch, das Unternehmen bezeichnet es als die zweitgrößte Muttersprache des Landes.

Mit Blick auf die Parlamentswahl 2026 verstärkte Alkompis auch seine politische Berichterstattung. Bereits im Frühjahr hatte Agha angekündigt, dafür einen schwedischsprachigen Journalisten einzustellen, dessen Recherchen und Interviews unter anderem als Grundlage für anschließend auf Arabisch veröffentlichte Beiträge dienen sollten. Inhaltlich sollte es dabei vor allem um Migration, Arbeit, soziale Fragen und Wohnen gehen.

FREILICH Magazin

Sachsen-Anhalt: Briefwahl kostete der AfD die absolute Mehrheit

{YouTube CC-BY 4.0}

Sachsen-Anhalt hat gewählt – und die Zahlen sorgen für Diskussionsstoff. An der Wahlurne holt die AfD mit 51,2 Prozent eine klare absolute Mehrheit. Doch bei den Briefwählern bricht das Ergebnis auf gerade einmal 24,3 Prozent ein – ein Unterschied von fast 27 Prozentpunkten. Bei allen anderen Parteien läuft es genau andersherum: CDU, SPD, Grüne und Linke schneiden per Brief deutlich besser ab als im Wahllokal.

Besonders krass zeigt sich die Kluft in Orten wie Mertendorf und Hedersleben: Hier liegt die AfD an der Urne bei über 60 Prozent, bei der Briefwahl bricht sie auf rund ein Viertel ein. Ganze Dörfer scheinen politisch gespalten, je nachdem, wie gewählt wurde.

Warum ist der Unterschied bei der AfD so viel größer als bei allen anderen Parteien? Und warum werben ausgerechnet die Parteien, die vom Urnenergebnis nicht profitieren, besonders intensiv für die Briefwahl?

Ein Thema, das weit über Sachsen-Anhalt hinausreicht. Denn die nächste Wahl mit hoher Briefwahlquote kommt bestimmt.

Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt, NIUS-Kolumnist Gunnar Schupelius, NIUS-Reporter Julius Böhm und Reporter-Legende Waldi Hartmann mit Moderator Alexander Kissler bei NIUS Live.

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