Öffentlichkeitsfahndung nach Emre BATTAL nach versuchtem Tötungsdelikt in Worms

Fotos Kriminaldirektion Mainz

Die Kriminaldirektion Mainz bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung nach einem flüchtigen Tatverdächtigen.

Am Nachmittag des 29.08.2026 kam es in der Herrnsheimer Hauptstraße in Worms zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen drei Personen. Im Verlauf des Streits schoss ein männlicher Tatverdächtiger auf eine Frau und einen weiteren Mann. Beide Personen erlitten schwere, jedoch nach derzeitigem Stand nicht lebensgefährliche Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft Mainz ordnet das Geschehen als versuchtes Tötungsdelikt ein. Die Ermittlungen werden vom Kommissariat K11 der Kriminaldirektion Mainz geführt.

Der Tatverdächtige flüchtete unmittelbar nach der Tat vom Ereignisort. Die Polizei leitet intensive und großräumige Fahndungsmaßnahmen ein.

Der zuständige Ermittlungsrichter hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz die Öffentlichkeitsfahndung einschließlich der Veröffentlichung von Abbildungen des Tatverdächtigen angeordnet.

Bei dem gesuchten Tatverdächtigen handelt es sich um “Emre BATTAL” / Der gesuchte Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

   - Geschlecht: männlich
   - Alter: ca. 31 Jahre alt
   - Größe: ca. 184 cm
   - Statur: kräftig
   - Erscheinungsbild / Phänotyp: südländisch
   - Haare / Bart: Vollbart
   - Bekleidung zur Tatzeit: schwarze Basecap, dunkle Oberbekleidung,
     dunkle kurze Hose, schwarze Schuhe
   - Besondere Merkmale: Löwe auf dem linken Arm tätowiert

Wichtiger Hinweis und Warnung an die Bevölkerung:

   - Der flüchtige Tatverdächtige könnte weiterhin bewaffnet sein.
   - Sprechen Sie den Tatverdächtigen bei einer Wahrnehmung nicht 
     selbst an und treten Sie nicht an ihn heran.
   - Bringen Sie sich nicht in Gefahr und wählen Sie bei verdächtigen
     Beobachtungen oder Hinweisen sofort den Notruf 110.

Zeugenaufruf:

Wer hat am Nachmittag des 29.08.2026 im Bereich der Herrnsheimer Hauptstraße in Worms verdächtige Wahrnehmungen gemacht oder kann Angaben zum Tatverdächtigen oder dessen Aufenthaltsort machen?

Hinweise nimmt die Kriminaldirektion Mainz unter der Telefonnummer 06131 – 6533999 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Presseportal

Chemnitz: Nordafrikaner messern sich auf der Strasse

Bei einer Auseinandersetzung in der Südbahnstraße mit etwa fünf beteiligten Personen sind zwei Männer verletzt worden. Alarmierte Polizisten stellten vor Ort einen 28-Jährigen (marokkanisch) und ein 33-Jährigen (algerisch) fest. Die Männer hatten nach ersten Erkenntnissen jeweils eine Stich- bzw. eine Schnittverletzung erlitten und wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen sind nicht lebensbedrohlich. Eine Tatortbereichsfahndung führte nicht zur Feststellung der flüchtigen Tatverdächtigen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung zum Geschehen und den Hintergründen.

Mutmaßlichen Einbrecher festgenomment

Merz verhöhnt Kinderärztin. Charakterloser Typ!

{YouTube CC-BY 4.0}}

Merz lachte. Nicht aus Verlegenheit. Aus Verachtung. Eine Kinderärztin sagt dem Kanzler direkt ins Gesicht, dass Spargesetze an Kindern den Amtseid berühren. Kein Salon. Keine Talkshow-Höflichkeit. Praxis. Kinder. 25 Euro. Wartezimmer. Realität.
Friedrich Merz zuckt zusammen, als hätte man ihm den Teppich unter dem BlackRock-Schreibtisch weggerissen. Persönliche Herabsetzung! Zu weit! Harter Tobak! Nach den Kameras soll er nachgelegt haben: straffällig. Dann das Gesprächsangebot. Dann die Demo vor seiner Haustür. Antwort: Gelächter. „Ganz sicher nicht.“
Das ist kein Ausrutscher. Das ist der Mann.

Muslimische Migranten drohen in Venedig mit Streik, nachdem der örtliche Bürgermeister den Bau einer riesigen Moschee blockiert hat

Medforth AI

Muslimische Bangladescher schwören, die Stadt lahmzulegen.

Neben dem andauernden Kampf um die Rückwanderung in ganz Europa besteht auch ein dringender Bedarf, die Migranten, die nicht ausgewiesen werden, zur Assimilation an die lokalen Werte zu zwingen und die rasche Islamisierung ihrer Gesellschaften einzudämmen.

Genau das tut der Bürgermeister einer Kleinstadt in der Nähe von Venedig. Er hat kürzlich den Bau einer großen Moschee in der historischen christlichen Stadt verhindert.

Die muslimischen Gastarbeiter drohen daher nach den Maßnahmen des Bürgermeisters mit einem Streik.

Der Telegraph berichtete:

„Etwa ein Viertel der Beschäftigten auf den Fincantieri-Werften, die zu den größten in Europa zählen, sind bangladeschische Migranten. Auch in Bars, Cafés und Restaurants arbeiten häufig bangladeschische Einwanderer, weshalb ein Streik auch den Tourismus beeinträchtigen würde“, heißt es.

Sie planen, die weiß getünchte Moschee auf dem Gelände eines alten Sägewerks in der nahegelegenen Stadt Mestre auf dem Festland zu errichten. Die Migranten argumentieren, ihre 10.000 Mitglieder starke Gemeinde verdiene ein geräumiges und elegant gestaltetes Gotteshaus.

[…] Prinz Howlader, ein Vertreter der bangladeschischen Gemeinde, sagte: „Genug – wir haben es satt, vom Stadtrat hingehalten zu werden. Wenn sie uns den Bau unserer Moschee verweigern, werden wir auf der Straße protestieren.“

Notizie.it berichtete:

„Wie der Corriere del Veneto berichtet, betrifft das Projekt das Gelände des ehemaligen Sägewerks in der Via Giustizia, in der Nähe des Bahnhofs Mestre, das von der Vereinigung ‘Giovani per l’umanità’ mit dem Ziel erworben wurde, auf eigene Kosten ein Gotteshaus zu errichten.“

Das Grundstück, dessen Wert auf etwa 1,5 Millionen Euro geschätzt wird, wird derzeit gewerblich genutzt, und eine Anzahlung von 150 Millionen Euro wurde Berichten zufolge bereits geleistet. Für den Bau der Moschee ist daher eine Änderung des Bebauungsplans erforderlich, um das Gebiet in eine Zone für Aktivitäten von gemeinschaftlichem Interesse umzuwandeln.

[…] Mit dem Amtsantritt des Ende Mai gewählten neuen Bürgermeisters Simone Venturini hat sich die Situation jedoch geändert. Der Bürgermeister argumentiert, dass die Voraussetzungen für den Beginn des Prozesses noch nicht gegeben seien und hält die geplante Struktur weiterhin für zu wuchtig.

Diese Haltung rief eine scharfe Reaktion von Prinz Howlader, dem Präsidenten von „Youth for Humanity“, hervor. Er erklärte, der Konflikt ziehe sich bereits seit etwa fünfzehn Jahren hin. „Wir sind bereit, alles zum Stillstand zu bringen“, sagte er und kündigte mögliche Proteste an. Die bangladeschische Gemeinschaft stellt einen bedeutenden Teil der Belegschaft bei Fincantieri in Marghera sowie in Restaurants, Küchen, Hotels und anderen touristischen Betrieben. „Wenn wir streiken, wird Fincantieri in Venedig, Mestre und Marghera stillstehen, und der gesamte Tourismus – Küchen, Restaurants und Hotels – wird zum Erliegen kommen“, warnte Howlader.

thegatewaypundit

Chemnitz: Zwei Syrer schlagen auf Passantin und Polizisten ein und verletzen diese

Die Polizei wurde Samstagmorgen zu einer Auseinandersetzung in die Rathausstraße gerufen. Bei der Feststellung der Tatverdächtigen kam es zum Angriff auf Polizeibeamte.
Nach derzeitigem Kenntnisstand war Folgendes geschehen. Ein 22-Jähriger und sein Begleiter (17, beide syrisch) waren an der Zentralhaltestelle auf eine Bekannte (17) getroffen, woraufhin der 17-Jährige eine Getränkedose nach der jungen Frau warf, sie jedoch verfehlte. Kurz darauf schlug er ihr das Handy aus der Hand. Dieses nahm der Ältere an sich. Weiterhin schlug der 17-Jährige auf die junge Frau ein. Sie erlitt leichte Verletzungen. Eine unbeteiligte Frau (22) zeigte Zivilcourage, lief auf das Geschehen zu und rief den beiden Tatverdächtigen zu, von der Jugendlichen abzulassen. Daraufhin bewarf der 22-Jährige sie mit einer Getränkedose. Sie wurde nach derzeitigem Kenntnisstand nicht verletzt. Auch zwei weitere bislang unbekannte Passanten schalteten sich in den Sachverhalt ein und wirkten verbal auf die beiden Tatverdächtigen ein. Offenbar kam es daraufhin auch zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den vier Männern. Alle entfernten sich jedoch vor Eintreffen der Polizei.
Im Zuge der Tatortbereichsfahndung konnten die beiden mutmaßlichen Täter in einem nahegelegenen Hinterhof gestellt werden. Während der Identitätsfeststellung und Sachverhaltsaufklärung schlug der 17-jährige Tatverdächtige plötzlich auf einen Polizeibeamten (37) ein und ging mit ihm zu Boden. Durch Eingreifen weiterer Einsatzkräfte konnte der Jugendliche unter Kontrolle gebracht werden. Ein 45-jähriger Beamter wurde dabei noch durch einen Faustschlag des Tatverdächtigen leicht verletzt. Die beiden Polizisten mussten ins Krankenhaus gebracht werden und waren nicht mehr dienstfähig. Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Nach Beendigung der ersten polizeilichen Maßnahmen und auf Weisung der Staatsanwaltschaft ist das Duo am Abend auf freien Fuß gesetzt worden. Es laufen Ermittlungen u. a. wegen mehrerer Körperverletzungsdelikte und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

Eine Frau und zwei Polizisten verletzt

Briefwahl-Check: Wird die Wahl manipuliert? Die Lage der Nation mit Roland Tichy

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Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt entscheidet sich die Zukunft der Bundesrepublik. Um so wichtiger ist es, dass die Wahl korrekt durchgeführt wird. Und gerade das ist nicht der Fall, fürchtet Roland Tichy. Denn: Tausende Wahlunterlagen für die Briefwahl wurden doppelt oder gar dreifach verschickt. Gleichzeitig werden mächtige Kampagnenorganisationen wie Campact, aber auch Parteien wie SPD und Grüne für die Briefwahl. Dabei gab es schon öfters Fälle, bei denen Briefwahlen falsch ausgezählt oder manipuliert wurden. Die Bürger dürfen sich das nicht gefallen lassen, so Tichy. Auch die Briefwahl-Auszählungen müssen von Bürgern der Wahlkreise bezeugt werden, um zu verhindern, dass eine Partei bei der Auszählung alleine am Tisch sitzt. Friedrich Merz jedenfalls hat die Hoffnung für Sachsen-Anhalt schon aufgegeben. Wenn die CDU dort den Ministerpräsidenten stellt, dann nur mit einer Block-Koalition mit SPD, Grünen und Linken. Dementsprechend nähert er sich auch auf Bundesebene den Grünen an.

Tichys Einblick

Die Grünen von Heute sind die Braunen von Gestern!

{YouTube CC-BY 4.0}

Die Grüne Susan Sziborra-Seidlitz sieht Braune hinter jedem Baum und jedem Straßenschild.
Den im eigenen Ehebett übersieht sie.
Nach dem Beischlaf der deutsche Gruß aus der Erinnerung, im Stechschritt Richtung alte Gleise – und am nächsten Morgen Regionalgeschäftsführer der Grünen.
Nicht Ulrich Siegmund ist der Nazi, den sie so dringend brauchen.
Der Nazi ist näher. Er ist grün geworden.
Austeilen, denunzieren, Brandmauer predigen – und die eigene Vergangenheit im Schlafzimmer parken.
Das ist keine Haltung. Das ist Heuchelei mit Parteibuch.
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Die Grünen von heute sind oft nur die Braunen von gestern mit besserem Marketing.

Nürnberg: Nach sexuellem Übergriff – Afrikaner festgenommen

Es kam am Samstag (15.08.2026) in der Nürnberger Innenstadt zu einem sexuellen Übergriff auf eine 33-jährige Frau. Mittlerweile gelang es der Kriminalpolizei, einen 28-jährigen äthiopischen Staatsangehörigen als Tatverdächtigen zu identifizieren.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen den Beschuldigten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen ihn.

Am Donnerstag (27.08.2026) traf eine Streife der Bundespolizei den gesuchten Mann am Nürnberger Hauptbahnhof an und nahm ihn aufgrund des bestehenden Haftbefehls fest.

Der 28-Jährige wurde anschließend dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser bestätigte den Haftbefehl. Im Anschluss wurde der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen führt das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei.

Presseportal

Pauker auf der Anklagebank – Wer hat Schuld an Deutschlands Bildungsschwund?

Ellenor Bockentins Abiturrede sorgte weit über ihre Schule hinaus für Aufmerksamkeit, und wirft grundsätzliche Fragen über Leistung, Verantwortung und den Auftrag von Schule auf. (Bild: Screenshot X)

Mehr als ein Drittel eines Abiturjahrgangs fällt durch, eine Schülerin klagt öffentlich ihre Lehrer an, plötzlich diskutiert ganz Deutschland über eine Schule in Hagenow. Doch hinter dem viralen Streit steckt eine größere Frage: Wer trägt Verantwortung für den Bildungsschwund: Schüler, Lehrer oder ein Staat, der selbst nicht mehr weiß, wozu er eigentlich bildet?

Was haben Sie eigentlich in der Schule gelernt? Eine Frage, so direkt und gleichzeitig so offen, dass Sie, werter Leser, wohl entweder auf eine Spezifizierung der Frage warten oder erst einmal die zahllosen Eindrücke Ihrer Kindheit und Jugend ordnen müssten, bevor der Ansatz einer zufriedenstellenden Antwort gelingen könnte. Vielleicht würden Sie zunächst auf die Grundfertigkeiten der Grundschule (Lesen, Schreiben, Rechnen) verweisen und anschließend einige für Ihre Biografie nützliche (oder im Gegenteil als völlig sinnfrei empfundene) Stoffgebiete der weiterführenden Schule aufzählen. Vielleicht erinnern Sie sich sogar an jene entscheidenden Episoden Ihres persönlichen Reifeprozesses, die in der Schule angestoßen wurden. Sie könnten all das und noch viel mehr aufzählen, und doch bliebe am Ende die Erkenntnis, dass das „Bildungspaket Schule“ nicht vollumfänglich beschrieben wurde. 

Diese Unsicherheit dürfte Ellenor „Elli“ Bockentin während ihrer Rede bei der Abiturzeugnisvergabe des Robert-Stock-Gymnasiums in Hagenow nicht verspürt haben. In einem Video, das sich von den sozialen Medien bis zur etablierten Presse verbreitete, vollzieht die 18-Jährige einen verbalen Rundumschlag gegen das Lehrerkollegium, veraltete Schulmaterialien und als ungerecht empfundene Noten. Sie selbst ist wie mehr als ein Drittel ihres Jahrgangs durch die Prüfungen gefallen: Deutsch, Mathematik und Geschichte erwiesen sich für sie letztlich als zu übermächtige Gegner im Kampf um die allgemeine Hochschulreife. In ihrer knapp fünfminütigen Rede im Rahmen der Zeugnisvergabe machte die Schülerin deutlich, wen sie für das kollektive Versagen ihrer Altersgenossen verantwortlich macht: die Lehrer.

Bevor man sich nun in überheblicher Schadenfreude ergeht, dass Ellenor (zeitgeisttypisch progressiv eingestellt) und die anderen Durchgefallenen – von denen laut Zeit-Angaben nur zwei die zwölfte Klasse in diesem Schuljahr wiederholen würden – die obenstehende Frage aus Ellenors Rede wohl mit „Ja“ beantworten müssten, sollte man sich etwas in Zurückhaltung üben. Die Frustration und Wut, nach scheinbar zwölf schweren Jahren Schule mit vielen Konflikten und gemeisterten Herausforderungen kurz vor dem Ende krachend zu scheitern, ist nachvollziehbar und erhält mein vollumfängliches und ehrliches Mitgefühl. Diese Empathie lässt sich auch unter der starken Vermutung aufbringen, dass hinter dem Hagenow-Bildungs-Krimi, der bereits der amtierenden Schulleiterin den Posten gekostet hat, kein großer Skandal steckt, sondern lediglich eine große Gruppe von Schülern, die aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage waren, die von ihnen erwartete und erreichbare Leistung abzuliefern.

Und damit möchte ich zur Ausgangsfrage zurückkehren. Was lernt man in der Schule? Sie ist weniger eine bildungstheoretische oder pädagogische Frage – in ihr steckt knallharte Politik. Wie formt ein Staat seine Bürger? Im Preußen Friedrichs des Großen setzte sich das Reform- und Organisationswerk des Hohenzollernpaares aus Vater und Sohn wie in allen Bereichen auch in der Bildung fort. Mit allgemeinem Schulzwang und dem General-Land-Schul-Reglement (1763/1765) sollten die für die Verwaltung so wichtigen Fähigkeiten des Lesens und Schreibens die Grundlage einer gesamten Volksbildung werden. Aus „landesväterlicher Sorgfalt” sollten auch angehende Schulmeister verbindliche Grundlagen des Unterrichtens beherrschen und sich erwerbstechnisch primär auf die Schule konzentrieren. Das frederizianische Preußen organisierte die niederen Schulen flächendeckend und verbindlich, die höheren Schulen straffer: Jeder Schüler war ein zukünftiger Diener des Staates und wurde nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten gebildet. Diese vereinfachten Ausführungen überspitzen und idealisieren die tatsächliche Situation zweifellos, illustrieren aber einen Punkt. Einer politischen Vision folgt ein Programm, das sich in jeden Winkel des Staatsbetriebs durchsetzt, gegebene Voraussetzungen aufnimmt und auf ein Ziel ausrichtet. 

Diese ganzheitlichen Vorstellungen scheinen der politischen Führungsriege in der Bundesrepublik Deutschland gänzlich zu fehlen. Zwischen Bildungsministerkonferenzen, jährlich wechselnden, die Paradigmen verändernden Ergebnissen der empirischen Bildungswissenschaften und tagespolitischen Auszuckungen („Schreiben nach Gehör“, Digitalisierung, neuerdings KI im Klassenzimmer) stehen Generationen von Mädchen und Jungen, an deren Gehirn scheinbar wahllos herumexperimentiert wird. Während die Inhalte völlig austauschbar erscheinen, legt sich der Mantel der „Demokratiebildung“ luftabschnürend über jeden wissenschaftlichen Anspruch. Ellenor und ihre Generation erhalten vonseiten des Staates und seines pädagogischen Apparats Schule nicht nur keinerlei Orientierung und Rahmen, sondern es wird ihnen auch jede Möglichkeit der charakterlichen Festigung (Traditionen, Heimatverbundenheit, Vertrauen in instinktive Urteile und Problemlösungen) aktiv abtrainiert oder sehenden Auges vergessen. 

Die junge Generation unserer Nation, zu der auch Ellenor gehört, verdient es nicht, verspottet zu werden oder als Sinnbild einer vorlauten und verdummten Jugend herzuhalten. Sie verdient Eltern, die ihr den Wert von Disziplin und Fleiß vermitteln, Schulen, die diese Werte belohnen, und einen Staat, der der Jugend einen Grund gibt, diese Werte zu leben und ihm diese zur Verfügung zu stellen. Für ihre Leistungen sind auch die Schüler aus Hagenow verantwortlich. Es ist jedoch nicht die Schuld von Heranwachsenden wie Ellenor, dass sie in einem System leben, das ihre Ahnen hasst, seine Jugend verwahrlosen lässt und deren Zukunft zerstört. Es wird jedoch unsere aller Schuld, wenn sich daran nichts ändert.

FREILICH Magazin

Kopftuchverbot in Österreich: Gegner rufen zum Schulstreik auf

Kopftuch-Aktivisten formieren sich gegen das neue Verbot: In den sozialen Medien wird dazu aufgerufen, den Widerstand gegen das Gesetz zu organisieren. Für Anfang Oktober ist ein Schulstreik gegen das Kopftuchverbot angekündigt (Symbolbild).
Foto: Adam Jones / wikimediacommons.org (CC BY-SA 2.0)

Noch ist das Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren nicht in Kraft, doch auf Instagram wird bereits zum Widerstand aufgerufen. Auf der Instagram-Seite “nein.zum.kopftuchverbot” werden dafür Treffen und Webinare angekündigt. Für Anfang Oktober wird dort zudem ein Schulstreik gegen das Kopftuchverbot angekündigt.

Kopftuch-Aktivisten wollen “das Gesetz bekämpfen

Bei Verstößen sind Sanktionen von bis zu 800 Euro möglich. Wie der Widerstand dagegen konkret aussehen soll, machen die Kopftuch-Gegner selbst zum Thema. Unter einem ihrer Postings fragen sie direkt: “Wie können wir Widerstand weiter aufbauen? Wie können wir das Gesetz bekämpfen?” Besonders der angekündigte Schulstreik sticht dabei hervor: Der Protest soll damit direkt im Schulalltag ausgetragen werden.

Neben Unterstützung für die angekündigten Protestaktionen sorgt das Vorgehen allerdings auch für Kopfschütteln in den Kommentarspalten. Unter einem Posting kommentierte ein User treffend: “Einfach mal die Regeln des Landes akzeptieren”.

Das Verbot greift aus FPÖ-Sicht noch immer zu kurz

Das beschlossene Kopftuchverbot geht jedoch, auch aus Sicht der FPÖ, nicht weit genug. In vielen islamrechtlichen Auffassungen setzt die Pflicht zur Verschleierung ohnehin erst mit dem Eintritt der Pubertät ein. Genau hier besteht die Schwachstelle der beschlossenen Regelung: Das Verbot gilt nur für Schülerinnen unter 14 Jahren – und kann damit gerade dann enden, wenn die islamische Vorschrift zum Tragen eines Kopftuches für junge Mädchen beginnt.

Schnedlitz: Kopftuch „muss völlig aus den Schulen verschwinden!“

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz fordert seit Jahren ein generelles Kopftuchverbot an Schulen – für Schülerinnen, Lehrerinnen und alle anderen Betreuungspersonen. Bereits im Vorjahr bezeichnete er das damals geplante Verbot für unter 14-Jährige als „allerersten Schritt“ und forderte: “Kopftuchverbot für unter 14-Jährige kann nur erster Teilschritt sein, es muss völlig aus den Schulen verschwinden!” Im Juni 2026 bekräftigte Schnedlitz seine Position und ordnete das Kopftuch klar dem politischen Islam zu:

Das Kopftuch ist kein harmloses Stück Stoff, sondern das zentrale Symbol des politischen Islam, das für die Unterdrückung der Frau und für eine archaische, mit unseren westlichen Werten unvereinbare Gesellschaftsordnung steht.

Unzensuriert