16.10.2026 / Die wichtigsten Meldungen des Tages, die täglichen „Nachrichten AUF1“, präsentiert von Isabelle Janotka
Merkel wirbt vor Schülern für die Linke: „Es ist erbärmlich, wie Merkel Kinder anlügt”
In ihrem neuen Podcast-Format „Merkel an Plakat” mit Schulklassen stellt Angela Merkel der Linkspartei einen Persilschein aus: Sie sei anders als die AfD „grundsätzlich verfassungskonform”, und eine Zusammenarbeit mit ihr sei vorstellbar. NIUS sieht darin gezielte Propaganda vor Kindern.
Der Auslöser: Merkel lobt den „Fleiß” der Linken und erklärt den Antisemitismus in der Berliner Partei zu „Ansichten, die ich nicht teilen kann”. Julian Reichelt widerspricht scharf: Der Antisemitismus sei nicht Randerscheinung, sondern „Wesenskern” der Linkspartei; wenn Merkel die Partei als verfassungskonform darstelle, während sie die AfD verdamme, „belügt sie einfach Kinder”. Er nennt es „erbärmlich”, Jugendliche mit politischer Propaganda vollzupumpen, und verweist auf Merkels eigene DDR- und FDJ-Vergangenheit sowie ihre bis heute verweigerte Stasi-Akten-Freigabe.
Warum positioniert sich die Altkanzlerin ausgerechnet jetzt so klar nach links? Und was bedeutet es, wenn eine CDU-Legende vor Schulklassen für die SED-Nachfolger wirbt?
Hamburg: Indisch ausehender Mann nötigt zwölfjähriges Mädchen sexuell auf der Strasse

Gestern Abend kam es im Stadtteil Horn zu einem Sexualdelikt zum Nachteil eines zwölfjährigen Mädchens. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge befand sich die Zwölfjährige auf dem Weg von der U-Bahnstation Horner Rennbahn zu ihrer Wohnanschrift, als sie an der Ecke Bauerberg/Am Gojenboom auf einen unbekannten Mann traf. Dieser versuchte, das Mädchen in ein Gespräch zu verwickeln und berührte es im weiteren Verlauf unsittlich. Eine Passantin wurde auf die Situation aufmerksam, kam dem Kind zur Hilfe und begleitete es nach Hause. Der Täter entfernte sich anschließend zu Fuß in unbekannte Richtung.
Im Verlauf des Abends wurde eine Anzeige bei der Polizei erstattet.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
- circa 170 cm groß - "indisches Erscheinungsbild" - kräftige Statur - schwarze Haare - bekleidet mit einer schwarzen Jacke und einer schwarzen Jeans - trug einen Rucksack
Das Fachkommissariat für Sexualdelikte (LKA 42) führt die Ermittlungen.
Zeuginnen und Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben und/oder anderweitig Hinweise zu dem Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden. Insbesondere bittet die Polizei die einschreitende Zeugin, die mutmaßlich mit einem braun-weißen Hund der Rasse Akita unterwegs gewesen sein soll, sich zu melden.
Hamburg: Frau auf dem Weg zur Arbeit bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt, geschlagen und getreten; polizeibekannter Afghane wegen versuchten Mord festgenommen

Nachdem ein 21-jähriger Afghane heute Morgen im Hamburger Stadtteil Harburg eine 58-jährige Frau bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und mit Schlägen und Tritten auf sie eingewirkt haben soll, ermittelt nun die Mordkommission (LKA 41).
Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge verließ die 58-Jährige ihr Wohnhaus auf dem Weg zur Arbeit und stellte wenig später fest, dass sie von einem Mann verfolgt wurde.
Der Mann trat und schlug unvermittelt auf die Frau ein und würgte sie bis zur Bewusstlosigkeit. Als die verletzte 58-Jährige wenig später zu sich kam, war der Täter bereits in unbekannte Richtung geflüchtet. Sie begab sich daraufhin zur Anzeigenerstattung zum Polizeikommissariat (PK) 46. Eine Rettungswagenbesatzung transportierte die Frau in ein Krankenhaus.
Während der Sachverhaltsaufnahme riefen Passantinnen und Passanten die Polizei, weil sie einen Mann in Tatortnähe wahrnahmen, der sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Die Einsatzkräfte trafen auf den 21-jährigen Afghanen und nahmen ihn in Gewahrsam. Eine angeforderte Rettungswagenbesatzung transportierte ihn in Begleitung der Polizistinnen und Polizisten in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses.
Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die ersten Ermittlungen am Tatort. Die Beamtinnen und Beamten identifizierten den 21-jährigen Mann, der im selben Mehrfamilienhaus wie die Geschädigte lebt, als Tatverdächtigen. Weil die Tathandlungen potenziell lebensgefährlich waren, besteht der Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts.
Die Mordkommission führt nun gemeinsam mit der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft die andauernden Ermittlungen.
Kurz vor der Tat hatte der Tatverdächtige bereits einen Polizeieinsatz ausgelöst, weil er in seinem Wohnhaus randaliert hatte. Zu diesem Zeitpunkt zeigte er sich gegenüber den Einsatzkräften der Polizei verhaltensauffällig – ein eigen- oder fremdgefährdendes Verhalten wurde jedoch nicht festgestellt, sodass er in seiner Wohnung verblieb.
Der 21-jährige Afghane wird dem Untersuchungsgefängnis zugeführt, wo ein Haftrichter über den Erlass eines Unterbringungsbefehls entscheiden wird.
Zeuginnen und Zeugen, die im Zusammenhang mit der Tat Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Frankfurt (Oder): Migrantenmob schlägt deutschen Schüler vor seiner Schule und filmt den Angriff (Videos)

Die Polizei ermittelt gegen zehn Verdächtige im Alter von 13 bis 15 Jahren, darunter Verdächtige aus Syrien und Tschetschenien, im Zusammenhang mit einem gewalttätigen Angriff und Raub zum Nachteil eines Schülers vor einer weiterführenden Schule am Mittwoch, so die Ostpolizeidirektion.
Videos des Angriffs wurden in den sozialen Medien veröffentlicht, was die Schläge aus zwei verschiedenen Blickwinkeln zeigt.
Der Angriff ereignete sich vor dem Heinrich-von-Kleist-Gymnasium. Ein Video, das die Polizei für authentisch hält, zeigt etwa zehn Jugendliche, die den Schüler umgeben. Man scheint etwas von ihm zu verlangen; er zeigt seine leeren Taschen. Augenblicke später wird er ins Gesicht geschlagen.
Andere Mitglieder der Gruppe schlagen und treten ihn dann, einschließlich Tritte gegen den Kopf, und setzen den Angriff fort, nachdem er zu Boden gefallen ist und wehrlos ist. Das Opfer erlitt Gesichtsverletzungen und meldete den Vorfall noch am selben Tag bei der Polizei, wie die Behörden mitteilten.
Die zehn Verdächtigen sind Syrer, Tschetschenen, polnische, russische, syrische und deutsche Staatsangehörige, sagte die Ostpolizeidirektion dem Lokalsender Oderwelle. Sie werden wegen schwerer Körperverletzung und Raubes angeklagt. Die Ermittler haben sich das zirkulierende Video gesichert und zahlreiche Tipps von der Öffentlichkeit erhalten.
Am Donnerstag führten die Beamten eine Operation an der Oberschule Ulrich von Hutten durch, die von der Polizei mit dem Fall in Verbindung gebracht wurde. Mehrere Jugendliche wurden befragt und durchsucht. Sören Schunke, Direktor der Heinrich-von-Kleist-Schule, sagte, die Angreifer seien keine Schüler an seiner Institution. Es bleibt unklar, ob einer der Verdächtigen die Huttenschule besucht.
Frankfurt (Oder) Bürgermeister Axel Strasser, ein Unabhängiger, äußerte sich in einer Videobotschaft empört.
„Was einem jungen Menschen hier in Frankfurt (Oder) angetan wurde, lässt mich sprachlos zurück. Es tut weh, solche Gewalt erleben zu müssen. Und es macht mich wütend, dass ein Jugendlicher so etwas erleben muss“, sagte er.
Er fügte hinzu, dass Gewalt keinen Platz in der Stadt hat und dem Studenten und seiner Familie sein Beileid aussprach. Strasser sagte, er habe mit dem brandenburgischen Innenminister Jan Redmann von der CDU telefoniert und Sicherheitsgespräche mit Polizei, Schulbehörden und anderen Partnern würden abgehalten, um sich mit Jugendgewalt zu befassen.
Der Fall Frankfurt (Oder) kommt inmitten einer Reihe von jüngsten Jugendgruppenangriffen in Potsdam, die Redmann als überwiegend mit Migranten verbunden bezeichnet hat, darunter auch Verdächtige der syrischen Nationalität. Am 25. September traten nach Angaben des Ministers etwa 20 Menschen – hauptsächlich Migranten – ungebeten in eine private Party ein und griffen Gäste an. Am folgenden Tag wurden drei Jugendliche von einer Gruppe von etwa 25 Menschen angegriffen und verletzt, über die Remix News berichtete.
Weitere Angriffe Anfang Oktober hinterließen Opfer mit Kopfverletzungen, die eine Krankenhausbehandlung erforderten. Die Behörden überwachen eine Gruppe von rund 25 meist Migrantenverdächtigen im Zusammenhang mit den Potsdamer Vorfällen. Derzeit befinden sich zwei mutmaßliche Rädelsführer in Untersuchungshaft und die Polizeipräsenz wurde erhöht.
Redmann hat gesagt, dass ausländische Täter, insbesondere Syrer, deren Schutzstatus aufgehoben werden kann, abgeschoben werden könnten. “Wer nach Deutschland kommt und einfach keinen Respekt vor Deutschland hat, das werden wir nicht tolerieren”, sagte er vor dem Landtag. “Der Rechtsstaat hat das letzte Wort.”
Wie Remix News in der Vergangenheit berichtet hat, betreffen 40 Prozent der Fälle von Schulgewalt Ausländer in Deutschland.
Kaltern: Migrant belästigt Frau und verwüstet Lokal

Ein 36-Jähriger ist von den Ordnungshütern wegen Sachbeschädigung und Bedrohung angezeigt worden. Außerdem wird ihm eine Verwaltungsübertretung wegen offenkundiger Trunkenheit vorgeworfen. Der Vorfall ereignete sich laut Carabinieri vor einigen Tagen an einem späten Abend in einem Lokal im historischen Zentrum von Kaltern, wurde aber erst heute bekannt.
Der Mann soll sich in der Bar in deutlich alkoholisiertem Zustand aufgehalten und zunächst zwei Frauen belästigt haben. Daraus sei eine angespannte Situation entstanden, die in einer Auseinandersetzung mit zwei weiteren Gästen mündete. Anschließend sei der 36-Jährige aus dem Lokal gebracht worden.
Kurze Zeit später kehrte er laut Ermittlungen zurück und verlangte weitere alkoholische Getränke. Als die Verantwortliche dies wegen seines Zustands und der bevorstehenden Schließung ablehnte, soll er Tische und Stühle umgeworfen und gegen Türen und Fenster geschleudert haben. Dabei seien Einrichtungsgegenstände und Teile des Lokals beschädigt worden.
Während des Vorfalls habe der Mann die Angestellte mit einem Stuhl bedroht. Die Frau habe sich daraufhin ins Gebäude zurückgezogen und die Ordnungshüter verständigt. Zwei Streifen rückten aus, um die Lage zu beruhigen und erste Ermittlungen aufzunehmen.
Der 36-Jährige, ein arbeitsloser Mann mit Migrationshintergrund, suchte später wegen Verletzungen aus der vorherigen Auseinandersetzung die Erste Hilfe im Bozner Krankenhaus auf. Auch er erstattete Anzeige.
Die Ordnungshüter der Station Kaltern rekonstruierten nach eigenen Angaben den Ablauf der Sachbeschädigungen und der Drohung. Der Mann wurde der Justizbehörde angezeigt. Über die Vorwürfe muss nun die Justiz entscheiden. Zudem prüft die zuständige Behörde Fragen im Zusammenhang mit seinem weiteren Aufenthalt in Italien.
„Bild“-Chefredakteurin gesteht, „unjournalistisch“ zu sein; ihre Haltung ist „Fuck AfD“

Wer die Mainstreammedien konsumiert, kommt rasch zu dem Schluss, dass eine nicht zu übersehende Linkslastigkeit vorherrscht. Das betrifft nicht nur Österreich, sondern auch Deutschland. Ist in der Alpenrepublik die FPÖ das Feindbild der Medien, so ist es in der Bundesrepublik die AfD. Gerechtfertigt wird das Überbordwerfen des journalistischen Grundsatzes der Objektivität in der Regel mit einer nicht näher definierten „Haltung“.
Wie sehr sich Mainstreammedien vom Journalismus, der diesen Begriff auch verdient, entfernt haben, bestätigte nun Marion Horn. In einem Interview mit dem Mediendienst Kress gab die „Bild“-Chefredakteurin freimütig zu: „In meinem Büro hängt ein Poster. Da zieht so ein Sportflugzeug eine Werbung hinter sich her. Darauf steht: ‚Fuck AfD‘. Das ist meine Haltung.“ „Fuck AfD“ bringt eine Verachtung gegenüber jener demokratisch legitimierten Partei zu Ausdruck, die aus der letzten Bundestagswahl als zweitstärkste Kraft hervorgegangen ist und nunmehr in Umfragen mit klarem Vorsprung an erster Stelle liegt. Und wenn Horn das Poster in ihrem Büro aufhängt, gibt sie damit auch indirekt zu verstehen, dass sie sich bei ihrer journalistischen Arbeit von dieser „Haltung“ leiten lässt. Und ganz nebenbei. Der Spruch „Fuck AfD“ ist auf Spruchbändern immer wieder bei linksextremen Kundgebungen zu sehen, bei denen die gewaltbereite Schlägertruppe Antifa Straftaten verübt.
Im Interview gab Horn auch zu unjournalistisch zu sein. Konkret sagte sie: „Ich sage selbstkritisch: Möchte ich, dass es auch nur ein Foto von mir mit Frau Weidel gibt? Nein. Ist das unjournalistisch? Leider ja.“ Angesichts dieses Geständnisses überrascht es nicht weiter, dass der Mainstreamjournalismus an Vertrauen und damit an Lesern zu Zusehern verliert.
Linksradikale verteilen Pferdemist vor CDU-Büros

Foto: KI-generiert / Unzensuriert
Linksradikale haben am Donnerstag in acht deutschen Städten Pferdemist vor Geschäftsstellen der Kanzlerpartei CDU abgeladen. Hinter der bundesweiten Aktion steht die Interventionistische Linke (IL), die damit gegen die Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt protestieren will.
Undemokratische, gewaltorientierte Gruppe
Die Aktionen fanden in Hamburg, Bremen, Berlin, Leipzig, Halle, Hannover, Nürnberg und Aschaffenburg statt. In Hamburg schütteten rund zehn Teilnehmer Pferdemist vor dem Eingang der CDU-Landeszentrale am Leinpfad im Stadtteil Winterhude aus. In einem in den sozoalen Netzwerken veröffentlichtem Video ist zu sehen, wie sie den Mist mit einem Bollerwagen herantransportieren und anschließend auf dem Gehweg und der Treppe verteilen. Am Zaun des Gebäudes befestigten sie ein Transparent, das der CDU vorwarf, „den Weg frei für Faschisten“ zu machen.
Den Linken gefällt nicht, dass Rausch mutmaßlich mit Stimmen der CDU gewählt wurde. Offenbar dient diese Aktion dem Zweck, die CDU weiter auf Linkskurs zu halten. Die IL wird vom Hamburger Verfassungsschutz als gewaltorientierte linksextremistische Gruppierung eingestuft. Nach Einschätzung der Behörde strebt sie die Überwindung der bestehenden demokratischen Ordnung an und versucht, Verbindungen zwischen militanten Gruppen und anderen linken Organisationen herzustellen.
Das Schweigen des Kanzlers
Während lokale Parteisprecher die Sachbeschädigungen und die dazugehörigen beleidigenden Transparente selbstverständlich zu Recht verurteilten und die Polizei Ermittlungen aufnahm, hat sich Merz als Bundesvorsitzender und Kanzler zu diesem spezifischen Vorfall bisher nicht persönlich zu Wort gemeldet.
Ob Merz sich diesbezüglich noch äußern wird, bleibt abzuwarten. In der Vergangenheit war er allerdings auch immer sehr wortkarg, wenn es um linksextreme Attacken ging.
Berliner Verwaltungsgericht weist Klage ab: Schulfrieden sei gefährdet durch Diskriminierung von Nicht-Muslimen; linker Verein fordert für muslimische Schüler extra Gebetsraum und demonstrative Gebete

Ein linker Verein hat vor dem Berliner Verwaltungsgericht gegen das Verbot demonstrativer Gebete an einem Gymnasium in Wedding geklagt. Die Richter lehnten den Antrag ab. Zwar liege eine Benachteiligung muslimischer Schüler vor, doch sie sei erforderlich, um den Schulfrieden zu wahren. Dieser habe im konkreten Fall höheres Gewicht.
Konkret ging es um eine Regel der Schulordnung, die das demonstrative Ausüben religiöser Riten und extrem politischer Handlungen im Interesse des Schulfriedens untersagt. Dagegen hatte die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) geklagt. Der Verein monierte, die Regelung benachteilige muslimische Schüler, weil sie das islamische Gebet in der Schule verbiete. Außerdem bemängelte er, dass kein separater Raum für das Gebet bereitgestellt werde.
Die GFF ist ein 2015 in Berlin gegründeter gemeinnütziger Verein, der mit strategischer Klageführung den “Erhalt und Ausbau von Grund- und Menschenrechten” anstrebt. Zu den Vorstandsmitgliedern zählen unter anderem die Völkerrechtsprofessorin Nora Markard, die sich schwerpunktmäßig mit Migrationsrecht und Legal Gender Studies befasst, sowie der ehemalige Europaabgeordnete Felix Reda, der zuvor in der Fraktion der Grünen/EFA saß und sich heute bei GitHub mit Open-Source-Politik beschäftigt. Generalsekretär ist Malte Spitz, der von 2006 bis 2013 dem Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen angehörte und anschließend im Parteirat der Grünen tätig war.
Der Verein hatte erst jüngst Schlagzeilen gemacht mit der Veröffentlichung eines umfangreichen Gutachtens zur AfD. Darin kommt der GFF zu dem Ergebnis, die Partei sei nach den Maßstäben des Grundgesetzes verfassungswidrig und ein Verbotsantrag hätte vor dem Bundesverfassungsgericht voraussichtlich Erfolg.
Verein scheitert vor dem Berliner Verwaltungsgericht mit seiner Forderung
Das Gericht verwies auf konkrete Gefährdungen des Schulfriedens durch religiös motiviertes Verhalten insbesondere muslimischer Schülerinnen und Schüler. An der Schule sei versucht worden, Mitschülern bestimmte religiöse Verhaltensweisen aufzuzwingen. Es habe Konvertierungsversuche gegeben. Schülerinnen seien beschimpft worden, weil sie kein Kopftuch trugen. Vor diesem Hintergrund könne das demonstrative Beten die Lage weiter belasten.
Auch beim Vorwurf eines fehlenden Gebetsraums gab das Gericht der Schule recht. Diese verfüge weder über den nötigen Platz noch über das Personal, um einen solchen Raum einzurichten. Zudem sahen die Richter die Gefahr, dass ein eigener Gebetsraum die bestehenden Konflikte lediglich verlagern und vertiefen könne.
Religiöser Druck an Berliner Schulen nimmt zu
Bereits im Februar hatte ein Gewaltbarometer an Berliner Schulen auf ein Gewaltproblem hingewiesen, bei dem unter anderem religiöser und sozialer Konformitätsdruck auffällig war. Demnach sind 40 Prozent der muslimischen Neuntklässler der Ansicht, religiöse Regeln hätten Vorrang vor den Schulregeln. Bei christlichen Schülern liegt der Anteil bei 33 Prozent, bei atheistischen bei 18 Prozent. Jeder dritte Lehrer betrachtet Antisemitismus und jeder vierte Islamismus als großes Problem an den Schulen.
Nazi-Wahn immer unerträglicher – jetzt sind auch Fitness-Studios dran!

Fitness, Muskelaufbau, Disziplin und Gemeinschaftssinn – was für Millionen Menschen schlicht zum Sport gehört, gerät nun ebenfalls in den Schatten der NS-Vergangenheit. Die Extremismusforscherin Julia Ebner zieht Parallelen zwischen der Sportkultur bestimmter rechtsextremer Gruppen und der Hitlerjugend.
Wenn historische Vergleiche zur Obsession werden
Der Fall wirft eine grundsätzliche Frage auf: Muss heute tatsächlich alles, was bestimmten gesellschaftlichen oder politischen Kreisen missfällt, früher oder später mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht werden? Nicht jede traditionelle Vorstellung ist ein Rückfall in die Vergangenheit. Nicht jedes Gemeinschaftsgefühl ist Ausdruck einer extremistischen Gesinnung. Und nicht jeder durchtrainierte Körper verweist auf die Dreißigerjahre.
Wer ständig nach historischen Parallelen sucht, wird irgendwann überall welche entdecken – schon allein deshalb, weil auch in der NS-Zeit Menschen Sport betrieben, Familien gründeten, Vereinen angehörten und alltäglichen Beschäftigungen nachgingen.
Denn wenn inzwischen selbst die Hantelbank zum Ausgangspunkt einer Debatte über die Hitlerjugend wird, stellt sich irgendwann die Frage, ob tatsächlich überall nationalsozialistische Tendenzen lauern – oder ob manche Menschen mittlerweile vor allem eines trainieren: ihre Fähigkeit, überall welche zu entdecken.
Von der Hantelbank zur Hitlerjugend?
Es scheint kaum noch einen gesellschaftlichen Bereich zu geben, der vor historischen Vergleichen mit der NS-Zeit sicher ist. Ob politische Einstellungen, traditionelle Rollenbilder, bestimmte Formen des Gemeinschaftsgefühls oder Vorstellungen von Männlichkeit – der Verweis auf diese Zeit ist mitunter erstaunlich schnell zur Hand. Und immer schneller, je weiter diese unselige Zeit zurückliegt. Nun ist offenbar auch die Fitnesskultur an der Reihe
Die österreichische Extremismusforscherin Julia Ebner beschäftigt sich in ihrem Buch „Von Fitness zu Faschismus. Gefahren extremer Männlichkeit“ mit den Verbindungen zwischen Körperkult, Männlichkeitsidealen und rechtsextremen Bewegungen.
Im Gespräch mit dem „Spiegel“ erklärt sie:
„Die Fitness- und Kampfsportkultur manch radikaler Bewegung weist deutliche Parallelen zu den Fitness- und Kampfübungen der Hitlerjugend in den Dreißigerjahren auf.“
Zunächst zielt die Aussage auf bestimmte radikale Gruppierungen ab. Doch Ebner geht noch weiter. Ihrer Ansicht nach haben Rechte die Fitnesskultur, insbesondere die Kampfsportkultur, gewissermaßen „gekapert“ bzw. „gehijackt“, wie sie sagtr. Linke und Liberale müssten dieses Feld deshalb zurückerobern. Das wird sicher keine leichte Aufgabe für die „lets fight tonight“-Linke, denn was soll in einem Linken oder Grünen vor sich gehen, wenn er den aktuellen Wunsch der Genossen, „kriegstauglich“ oder „wehrtüchtig“ zu werden, ernstnimmt?
Vielleicht könnte sich der verwirrte künftige Krieger zur Beruhigung vor Augen halten, dass Disziplin, körperliche Stärke und Zusammenhalt weder rechte noch linke Eigenschaften sind. Sie gehören zu den Grundlagen vieler Sportarten, und Menschen trainieren aus den unterschiedlichsten Gründen bereits seit langem – auch lange vor der NS-Zeit.
Zurück zum Hitlerjugend-Vergleich
Die Hitlerjugend war keine gewöhnliche Sportgemeinschaft, sondern eine Organisation des nationalsozialistischen Regimes, deren Aufgabe unter anderem in der politischen Indoktrinierung und vormilitärischen Erziehung junger Menschen bestand. Der wesentliche Unterschied liegt somit nicht darin, ob jemand Liegestütze macht, Gewichte hebt oder Kampfsport betreibt, sondern in den politischen Zielen, die damit verfolgt werden.
Die krankhafte Suche nach NS-Parallelen ist allerdings ein gesellschaftliches Phänomen, das weit über die Fitnesskultur hinausreicht. Es entsteht zunehmend der Eindruck, dass bestimmte Erscheinungen nicht mehr existieren können, ohne zugleich mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht zu werden. Außer bei der aktuellen Kriegsgeilheit, die darauf abzielt, die Russen niederzuringen – da gibt es selbstverständlich keine Ähnlichkeiten zur NS-Zeit.
Geldern: Gruppe von arabisch/türkischen Phänotypen greift Diskothekenbesucher an; zum Teil schwere Verletzungen bei drei Angriffen nach Disko-Besuch
Am frühen Sonntag (11. Oktober 2026) kam rund um eine Diskothek in Geldern-Veert zu mehreren Körperverletzungsdelikten. Gegen 05:35 Uhr wollte sich ein 19-jähriger aus Straelen nach dem Diskotheken-Besuch an der Venloer Straße abholen lassen. Er stand dort mit Freunden, als sich eine unbekannte Person in ihre Unterhaltung einmischte und sich über den jungen Mann lustig machte. Im Laufe der dann folgenden verbalen Auseinandersetzung hat der unbekannte Mann, der als etwa 20 – 25 Jahre alt und von südländischem Aussehen mit schwarzen Haaren beschrieben wird, unvermittelt dem 19-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Dieser wurde dabei leicht verletzt. Der Täter hat sich dann in unbekannte Richtung entfernt.
Gegen 05:30 Uhr wollte ein 23-jähriger Mann aus Geldern, ebenfalls nach dem Diskotheken-Besuch, nach Hause laufen. In Höhe der “gelben Brücke” an der Walbecker Straße warteten zwei junge Frauen auf ein Taxi und der junge Mann kam mit diesen ins Gespräch. Dann erschien eine Gruppe von vermutlich sechs männlichen Personen und mischten sich in das Gespräch ein. Ohne dass es zu einer Auseinandersetzungen gekommen war, erhielt der 23-Jährige “aus dem Nichts” einen Schlag oder Tritt von der Seite gegen sein Gesicht. Er verließ dann die Örtlichkeit und ging nach Hause. Aufgrund starker Schmerzen suchte er ein Krankenhaus auf, wo ein schwere Kieferverletzung festgestellt wurde, die langwierig operiert werden musste. Vermutlich ist aufgrund der Schwere der Verletzung von einem Tritt gegen den Kopf auszugehen. Bei den Personen, soweit sie beschrieben werden konnten, soll es sich vermutlich um vier südländisch aussehende junge Männer (arabisches/türkisches Erscheinungsbild) sowie um zwei Deutsche (eher westeuropäisches Aussehen) gehandelt haben. Vermutlich hat sich die Tat im Zeitraum von etwa 05:30 Uhr bis gegen 05:45 Uhr zugetragen.
Etwa gegen 06:25 Uhr wurde ein dreiköpfige Gruppe von Männern aus Geldern (37,24 und 20 Jahre alt) von sieben bisher unbekannten männlichen Personen angegriffen und verletzt. Sie waren nach dem Besuch der Diskothek auf dem Weg nach Hause, als sie von den als “Südländern” beschriebenen Männer angepöbelt wurden. Plötzlich rannte einer der Männer auf den 37-Jährigen zu und schlug ihn mit der Faust ins Gesicht. Der 20-jährige Mann wurde von einer Person aus der Gruppe ins Gesicht getreten. Bei dem darauffolgenden Handgemenge ging der 34-Jährige zu Boden und es wurde von mindestens fünf Personen auf ihn eingetreten. Die beiden älteren Männer wurden dann mit dem Rettungsdienst einem Krankenhaus zugeführt.
Bei allen drei Taten könnte ein Zusammenhang bestehen, bei den beiden letzten erscheint dieser sehr wahrscheinlich. Die Kriminalpolizei in Geldern ermittelt jetzt und sucht weitere Zeugen, die Angaben zu den Angriffen und zu den Tatverdächtigen machen können. Hinweise bitte an Telefon 02831 1250.
