21.07.2026 / Die wichtigsten Meldungen des Tages, die täglichen „Nachrichten AUF1“, präsentiert von Bernhard Riegler
Tatverdächtiger von Stade tot
Laut einer aktuellen Meldung ist FATIH G. – der Täter von Stade – in seiner Gefängniszelle aufgefunden worden.
Moordeich: Bewaffnete,arabisch sprechende Täter erpressen Bargeld aus Hotelkasse

Am Samstagmorgen, den 18.07.2026, gegen 05:45, kam es in einem Hotel an der Moordeicher Landstraße, nahe der Autobahn, zu einer Erpressung. Nach ersten Erkenntnissen betraten zwei maskierte Männer den Rezeptionsbereich des Hotels. Unter Vorhalt von Schusswaffen forderten sie die Herausgabe des Kasseninhaltes. Der angetroffene Hotelmitarbeiter kam der Aufforderung nach und händigte den Tätern das Bargeld aus. Direkt im Anschluss flüchteten die Unbekannten durch einen Hinterausgang des Gebäudes. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Umfeld des Hotels, bei der eine Vielzahl an Einsatzkräften der Polizei beteiligt war, verlief erfolglos. Anhand der Auswertung der Videoüberwachung können die Täter wie folgt beschrieben werden:
- Täter 1: Schlanke Statur; maskiert mit einem grauen Tuch vor
dem Gesicht; bekleidet mit schwarzer Jacke, schwarzer Hose,
schwarzen Schuhen, hellen Handschuhen und einer schwarzen
Schirmmütze. Er führte einen hellen Jutebeutel sowie eine
schwarze Schusswaffe mit sich.
- Täter 2: Kräftige Statur; bekleidet mit einer schwarzen Hose
mit Beintaschen, schwarzen Schuhen und dunklen Handschuhen. Er
war ebenfalls mit einer dunklen Schusswaffe bewaffnet
Die Polizei bittet nun Zeugen, die Hinweise zur Tat, zu den flüchtigen Tätern oder verdächtigen Fahrzeugen geben können, sich unter 05441 9710 zu melden.
kreiszeitung.de weiss mehr darüber:
Weitere Angaben zum Tatgeschehen macht eine Hotelmitarbeiterin, die Opfer und Zeugin des Überfalls geworden ist. Die 62-Jährige, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, schildert gegenüber der Kreiszeitung die Ereignisse der Nacht wie folgt: Sie war zur Tatzeit beim Hinterausgang des Hotels eine Zigarette rauchen, als die Täter durch diese Tür flüchten wollten. Die Männer scheiterten jedoch an der Türautomatik, die derzeit defekt sei. Auf Arabisch hätten sie die Mitarbeiterin angeschrien, die Tür zu öffnen. „Ich spreche Arabisch, daher konnte ich verstehen, was die sagen“, berichtet die Frau.
Leipzig: Syrer wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung festgenommen

Am Samstagabend kam es in der Leipziger Innenstadt zu einer Auseinandersetzung, in dessen Folge drei Personen (20, 17, 16) verletzt wurden.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde dabei der 20-Jährige mit einem gefährlichen Gegenstand schwer verletzt und musste zur weiteren intensivmedizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die beiden Jugendlichen wurden ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht und nach der medizinischen Behandlung entlassen. Der derzeit unbekannte Tatverdächtige flüchtete vom Ort.
Gestern erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen einen 18-Jährigen im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung im Leipziger Zentrum vom 18. Juli 2026.
Im Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen konnte bereits am 19. Juli 2026 ein 18-Jähriger (syrisch) als Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde gegen den jungen Mann am 20. Juli 2026 durch den zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Leipzig ein Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung erlassen und der Vollzug der Untersuchungshaft in einer Jugendstrafanstalt angeordnet.
Die Ermittlungen zum mutmaßlichen Geschehensablauf und zu möglichen Hintergründen der Tat dauern an. Der bei der Tat schwer verletzte 20-jährige Geschädigte befindet sich noch im Krankenhaus in ärztlicher Behandlung.
Auseinandersetzung im Leipziger Zentrum | Beschuldigter nach Auseinandersetzung im Leipziger Zentrum in Untersuchungshaft
Tönisvorst-St.Tönis: Nackter “Mann,der kein Deutsch spricht” zieht schreiend durch die Stadt und masturbiert vor Frau und ihrem Enkelkind
Für erhebliche Aufregung und sorgte am Montag ein 29-jähriger Mann in St. Tönis auf der Hochstraße. Bereits gegen 11:30 Uhr fiel der 29-Jährige Anwohnern auf, als er, von der Hüfte an unbekleidet, laut schreiend durch einen Innenhof lief. Gegen 15:30 Uhr steigerte er sein auffälliges Verhalten nochmals und begann vor Ort zu masturbieren. Besorgte Zeugen verständigten daraufhin die Polizei. Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte verlegte der Mann seinen Aktionsradius jedoch in Richtung Innenstadt. Dort setzte er seine zweifelhafte Vorstellung fort: Eine Frau, die mit ihrem Enkelkind unterwegs war, traf den Mann weiterhin masturbierend auf einer Parkbank an. Eine weitere Zeugin sprach den Mann auf der Parkbank direkt an – woraufhin dieser verbal aggressiv reagierte, ohne dabei seine manuelle Beschäftigung zu unterbrechen. Wenig später klickten für den Unruhestifter die Handschellen. Da der Mann kein Deutsch sprach und keine Ausweisdokumente bei sich trug – eine Durchsuchung verlief den Umständen entsprechen schnell und ergebnislos – wurde er in polizeiliches Gewahrsam genommen. Auf der Wache stellte die Polizei schnell fest, dass der 29-Jährige über keinen festen Wohnsitz verfügt. Da zudem zwei Haftbefehle gegen ihn vorlagen, ist seine Unterkunft bis auf Weiteres gesichert. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Köln: Brutaler Raub in der Tiefgarage – Fotofahndung nach den 7 Tätern






Mit Bildern aus der Videoüberwachung einer Tiefgarage unter den Kranhäusern im Rheinauhafen fahndet die Polizei Köln nach sieben mutmaßlichen Räubern. Die Gruppe steht im Verdacht, am 3. September 2025 (Mittwoch) zwei 18-Jährige in der Tiefgarage im Zollhafen ausgeraubt zu haben.
Nach bisherigen Erkenntnissen waren die jungen Männer gegen 22.50 Uhr von der Gruppe angepöbelt worden. Als beide versuchten zu flüchten, schlugen und traten die Angreifer sie zu Boden und nahmen Bargeld aus der Geldbörse eines der Beiden.
Das Kriminalkommissariat 14 bittet um Hinweise zu der Identität und/oder dem Aufenthaltsort der Gesuchten unter der Tel.-Nr. 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de .
Dortmund: Syrer bedroht Passanten mit Messer, beraubt ihn und tritt brutal das am Boden liegende Opfer
Am Freitagnachmittag (17. Juli) kam es im Dortmunder Norden zu einem schweren Raub unter Vorhalt eines Messers. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Gegen 16 Uhr hielt sich ein 39-jähriger Mann aus Syrien ohne festen Wohnsitz am Nordmarkt auf. Dort näherte sich ihm ein zunächst unbekannter Mann. Unter Vorhalt eines Messers forderte dieser die Herausgabe des Mobiltelefons und der Handtasche des 39-Jährigen.
Nach bisherigen Erkenntnissen übergab der Geschädigte seine Handtasche. Unmittelbar danach schlug der unbekannte Mann ihm ins Gesicht. Als der 39-Jährige zu Boden stürzte, trat der Unbekannte weiterhin auf ihn ein. Ein Passant griff ein und verhinderte weitere Tathandlungen. Der Täter flüchtete anschließend zu Fuß.
Eine Rettungswagenbesatzung versorgte den leicht verletzten 39-Jährigen vor Ort.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung trafen Polizeibeamte einen polizeibekannten 27-jährigen Mann aus Syrien ohne fest Wohnsitz an. Das Messer sowie die Handtasche führte er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr mit sich.
Die Polizeibeamten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest und brachten ihn in das Polizeigewahrsam Dortmund. Er wurde einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.
Ein 28-jähriger Linksradikaler wurde wegen des brutalen Mordes an der 78-jährigen britischen Konservativen Ann Widdecombe verhaftet

Die 78-jährige ehemalige Tory- Ministerin und Brexit -Partei-Abgeordnete Ann Widdecombe wurde am 9. Juli tot in ihrem Haus in Haytor auf Dartmoor aufgefunden. Laut den damaligen Behörden erlitt die beliebte Konservative schwere Verletzungen, die zu ihrem brutalen Tod führten. Sie wurde am 8. Juli ermordet.
Sie sollte an diesem Nachmittag per Zoom in einer Sendung von Channel 5 auftreten, hatte aber zuletzt um 12:19 Uhr Kontakt zum Produktionsteam aufgenommen und konnte nicht an der Konferenz teilnehmen.Der Attentäter aus Rotherham fuhr mit seinem Auto zu ihrem Haus und klingelte. Als die ältere Frau öffnete, drängte sich der skrupellose Linke in ihr Haus und erschlug sie.
Zunächst behauptete die örtliche Polizei von Devon und Cornwall, der Mord sei nicht politisch motiviert gewesen, doch diese Einschätzung war offensichtlich falsch.
Die Reform UK-Partei ihrerseits beharrte darauf, dass der Angriff möglicherweise durch Widdecombes Politik motiviert gewesen sei – eine Behauptung, die sich später als richtig erwies.
Nachbarn und Quellen haben ihn als zurückgezogen und in der Öffentlichkeit unauffällig beschrieben.
Die Behörden gaben später bekannt, dass der Tod als Terrorismusfall behandelt werde.
Die Polizei fand in seinem Haus Zeitungsausschnitte über Nigel Farage und Reform UK (eine rechtspopulistische Partei). Dieser Fund führte dazu, dass die Anti-Terror-Polizei in die Ermittlungen eingeschaltet wurde.
Die britische Anti-Terror-Polizei übernahm die Ermittlungen zu ihrem Tod, nachdem „neue Informationen und Beweise“ aufgetaucht waren.
Am Montag wurde Joshua Kerry von den Behörden festgenommen. Der 28-jährige mutmaßliche Attentäter wird am Dienstagmorgen vor dem Westminster Magistrates’ Court erscheinen.
Schweden: Bandenkriminalität reduziert, aber Gefahr der Islamisierung bleibt

Die Kriminalität ausländischer Banden konnte deutlich gesenkt werden, aber die Islamisierung Schwedens bleibt ein großes Problem. Das ist die Kernaussage eines Interviews, das die Nachrichtenseite „Samnytt“ mit Maria Rosander, der Vorsitzenden der patriotischen Partei Schwedendemokraten in Uppsala, geführt hat. Rosander kann auch auf eine 17-jährige Erfahrung als Polizeibeamtin zurückblicken.
Als Ursachen für den Rückgang der Bandenkriminalität nannte Rosander härtere Strafen, ausgeweitete Überwachung, verbesserte Zusammenarbeit zwischen den regionalen Polizeibehörden und verstärkten Einsatz verdeckter Maßnahmen. Verdächtige junge Bandenmitglieder können nun vor der Begehung von Straftaten abgefangen werden. „Aus polizeilicher Sicht ist es wie Tag und Nacht“, sagte sie zu den veränderten Rahmenbedingungen der Polizeiarbeit.
Für Rosander, die bei der EU-Wahl 2024 nur knapp einen Sitz im Europaparlament verpasste, gibt es aber nach wie vor ein großes Problem, nämlich die voranschreitende Islamisierung Schwedens. Für sie ist die Moschee in Uppsala „so etwas wie ein Symbol für Segregation, für ehrbezogene Unterdrückung und die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen“. Sie berichtete auch., weibliche Beamte würden oft zugunsten männlicher Kollegen ignoriert werden und in stark von der Abschottung betroffenen Gebieten würden Mädchen vom öffentlichen Leben ferngehalten.
Rosander warnte eindringlich, dass die Islamisierung bald nicht mehr gestoppt werden könne: „Wir allen die Islamisierung so weit vordringen, dass wir irgendwann nicht mehr Nein sagen können. Die Gesellschaft wird von innen heraus zerfressen.“ Als Maßnahmen gegen die Islamisierung forderte sie ein Bauverbot für neue Moscheen, Einschränkungen für das Tragen von Niqab und Burka in der Öffentlichkeit sowie ein Kopftuchverbot für Kinder. Außerdem lehnt sie den Begriff der Integration ab. „Ich finde, wir sollten von Assimilation sprechen“, sagte sie.
“Repartierungsverfahren”: In Hamburg, Berlin und Bremen wird jetzt Strom zugeteilt – oder auch nicht

In Berlin, Bremen, Hamburg und Frankfurt wird Strom bereits oder bald nicht mehr frei beantragt, sondern nach festen Regeln zugeteilt oder verweigert. Großverbraucher erhalten keinen automatischen Netzanschluss mehr, sondern nur einen Anteil der verfügbaren Leistung.
Die Ursache ist die politisch erzwungene Umstellung von Wärme, Mobilität und Industrie auf Strom – bei gleichzeitigem Zurückbleiben des Netzausbaus. Die Folge ist ein selbst erzeugter Mangel, der Investitionen bremst und die angestrebte Elektrifizierung verzögert. Wir erleben die Rückbau weiter Teile der Wirtschaft in die Energieplanwirtschaft.
Wie in der DDR: Staatliche Kontingente statt freier Vergabe
Bisher galt in vielen Netzen das einfache Prinzip: Anträge wurden nach ihrem Eingangsdatum bearbeitet. Wer zuerst kam, bekam den Anschluss, solange noch Kapazität vorhanden war. Dieses Vorgehen wird nun in mehreren Städten abgelöst. Netzbetreiber ermitteln die noch freie Leistung, sammeln alle Anträge über einen festgelegten Zeitraum und verteilen die knappe Kapazität anschließend nach einem festen Schlüssel.
Übersteigt die Nachfrage das Angebot – was inzwischen die Regel ist –, erhalten die Bewerber oft nur einen Bruchteil dessen, was sie eigentlich benötigen. Manche gehen komplett leer aus. Das Verfahren erfolgt unter Aufsicht der Bundesnetzagentur und markiert einen klaren Abschied von marktwirtschaftlicher Vergabe.
Hamburg führt das Verteilungsverfahren als nächstes ein
Ab der zweiten Hälfte 2026 setzen die Hamburger Energienetze ein solches sogenanntes “Repartierungsverfahren” um. Die aktuelle Spitzenlast des städtischen Netzes beträgt etwa 1,8 Gigawatt. In den vergangenen Monaten gingen jedoch Anfragen für neue Anschlüsse im Umfang von rund zwei Gigawatt ein.
Besonders betroffen sind Projekte, die eigentlich die Energiewende unterstützen sollen: Rechenzentren, Batteriespeicher, Elektrolyseure zur Wasserstoffproduktion und Anlagen zur Umwandlung von Strom in Wärme. Weil die Nachfrage die bestehende Infrastruktur überfordert, entscheidet künftig nicht mehr der Zeitpunkt der Anmeldung, sondern ein behördlich festgelegter Verteilschlüssel.
Politische Klima-Ziele erzeugen den Engpass selbst
Der Mangel entsteht nicht durch plötzliches Wirtschaftswachstum, sondern durch die systematische Elektrifizierung aller Lebensbereiche. Wärmepumpen, Elektrofahrzeuge, Industrieprozesse und die Erzeugung von Wasserstoff erzeugen zusammen eine Nachfrage, die das bestehende Netz in Ballungsräumen nicht mehr aufnehmen kann.
Gleichzeitig hinkt der Ausbau von Leitungen und Umspannwerken hinterher. Städte mit besonders ambitionierten Klimazielen spüren die Diskrepanz zuerst. Die gleichen Vorgaben gelten jedoch bundesweit. Deshalb ist mit einer Ausweitung auf weitere Regionen zu rechnen.
Zwei Modelle der Aufteilung und ihre Folgen
Grundsätzlich kommen zwei Verteilungslogiken zum Einsatz. Beim ersten Modell erhält jeder Antragsteller unabhängig von der gewünschten Menge denselben Anteil an der verfügbaren Leistung. Beim zweiten Modell wird die Kapazität im Verhältnis zur ursprünglich beantragten Leistung aufgeteilt. In beiden Fällen folgt eine Nachjustierung: Wer die zugeteilte Menge ablehnt oder eine Mindestgröße unterschreitet, scheidet aus. Die freigewordene Leistung wird dann unter den verbleibenden Bewerbern neu verteilt. Unternehmen, die neue Produktionsstätten oder größere Anlagen planen, müssen sich darauf einstellen, dass sie am Ende deutlich weniger erhalten als ursprünglich vorgesehen – oder gar nichts.
Energiemangel: Berlin, Bremen und Frankfurt zeigen bereits die konkreten Auswirkungen
In Berlin läuft ein vergleichbares Verfahren seit Anfang 2024. Für das Jahr 2025 gingen 70 Anfragen ein, von denen 47 vollständig waren. Letztlich konnten nur 37 Anträge bedient werden. Zehn Bewerber erhielten keine Leistung. Das Verfahren ist inzwischen vor Gericht. Ein Antragsteller hat die Entscheidung der Bundesnetzagentur angefochten; das Verfahren läuft beim Oberlandesgericht Düsseldorf. Alle bisher zugeteilten Leistungen stehen daher unter Vorbehalt.
In Bremen greift der Netzbetreiber für Anschlüsse ab drei Megawatt auf flexible Verträge zurück. Unternehmen müssen sich verpflichten, ihren Verbrauch auf Anweisung zu drosseln oder abzuschalten. Für die Periode 2025/2026 lagen Anfragen mit einem Gesamtbedarf von rund 315 Megawatt vor. Zugewiesen wurden lediglich 75 Megawatt. Zusätzlich wird eine Reservierungsgebühr von 1.500 Euro pro beantragtem Megawatt erhoben – allein für die Chance auf eine Zuteilung.
In Frankfurt ordnet der Netzbetreiber Anfragen nach einer politischen Rangfolge. Vorrang haben Wärmepumpen und private Ladepunkte, gefolgt von Projekten mit ausdrücklichem Bezug zur Treibhausgasneutralität. Alle anderen Vorhaben rücken nach hinten. Wer schneller Kapazität braucht, kann einen Flexibilitätsvertrag abschließen, der eine Abschaltung innerhalb von zwei Minuten ermöglicht.
Ein bundesweites Phänomen in der Entstehung
Die beschriebenen Verfahren sind kein lokales Problem, sondern direkte Folge einer Energiepolitik, die ambitionierte Umstellungsziele setzt, ohne die nötige Netzinfrastruktur rechtzeitig bereitzustellen. Die Wirtschaft spürt die Auswirkungen zuerst durch verzögerte oder verkleinerte Projekte, höhere Unsicherheit und zusätzliche Kosten. Mit der Zeit werden auch private Haushalte betroffen sein, wenn der Ausbau von Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur weiter vorangetrieben wird. Die großen Städte sind dabei nur die frühen Anzeichen. Das gleiche Muster droht in Industrieregionen bundesweit, sobald die Nachfrage die verfügbare Kapazität überschreitet. Die Energiewende erzeugt damit einen Engpass, der ihre eigene Umsetzung behindert.
Burka-Verbot und strengeres Einwanderungsrecht in Portugal beschlossen

Portugal macht Schluss mit der islamischen Vollverschleierung: Das Parlament hat ein Burka-Verbot im öffentlichen Raum beschlossen. Der von der rechten Partei Chega eingebrachte Entwurf erhielt Unterstützung aus dem konservativen Lager und richtet sich gegen das Tragen von Burka und anderen Gesichtsverschleierungen in öffentlich zugänglichen Bereichen.
Teure Geldstrafen drohen
Vorgesehen sind Geldstrafen von 200 bis 2.000 Euro bei Fahrlässigkeit sowie 400 bis 4.000 Euro bei vorsätzlichem Verstoß. Ausnahmen gelten unter anderem für Flugzeuge, diplomatische und konsularische Einrichtungen, Gotteshäuser sowie medizinische, berufliche oder sicherheitsbezogene Gründe.
Portugal macht Schluss mit lascher Migrationspolitik
Chega-Vorsitzender André Ventura hatte eine klare Begründung für das Verbot: “Wer unsere Kultur hasst, kann auch in sein Land zurückgehen”. Ursprünglich waren sogar drei Jahre Haft geplant, am Ende einigte man sich auf mildere Strafen. Portugal macht auch an anderen Stellen kurzen Prozess: Auch das liberale Einwanderungsrecht und die Vorschriften zur Änderung des Gesetzeintrags werden verschärft.
Präsident kann Veto einlegen
Rechtlich ist der Vorgang noch nicht abgeschlossen. Der Entwurf muss dem sozialistischen Präsidenten José Seguro vorgelegt werden, der ihn unterzeichnen, ein Veto einlegen oder an das Verfassungsgericht weiterleiten kann. Sollte er sein Veto einlegen, könnte das Parlament dieses jedoch mit absoluter Mehrheit überstimmen – Seguro wäre dann gezwungen, das Gesetz zu unterschreiben.

