06.11.2026 / Die wichtigsten Meldungen des Tages, die täglichen „Nachrichten AUF1“, präsentiert von Natalie Ziske
Post aus Erfurt: Sie lassen die Täter einfach laufen
Post von der Staatsanwaltschaft aus Erfurt: Nach den Angriffen auf Apollo News-Reporter möchte die Strafverfolgungsbehörde nicht gegen einen identifizierten linken Provokateur ermitteln. Max Mannhart und Marius Marx kommentieren das Schreiben der Staatsanwaltschaft.
Späte Einsicht: Mediziner nennt Corona-Impfpflicht einen „Irrweg“

Foto: ORF Archiv 21 / YouTube
Auch ein Experte aus der Corona-Pandemie ist nun zur Einsicht gekommen: Die Impfpflicht gegen das Virus war ein Fehler. Umweltmediziner Hans-Peter Hutter sagt rückblickend, die Maßnahme sei ein „Irrweg“ gewesen. Und er räumt ein: Er hätte sich stärker dagegen wehren sollen.
„Ein Schnellschuss“
Damals waren die Corona-Fallzahlen hoch, die Durchimpfungsrate vergleichsweise niedrig. Dass die Politik über eine Impfpflicht nachdachte, sei verständlich gewesen, sagt der führende Berater der Bundesregierung während der Pandemie im Interview mit dem Kurier. Die Entscheidung selbst sieht er jedoch kritisch: Die Maßnahme sei ein „Schnellschuss“ gewesen, der nach hinten losgegangen sei und viel Schaden angerichtet habe. Hutter betont, er habe die Maßnahme von Anfang an kritisch gesehen.
Vertrauen in die Wissenschaft beschädigt
Sorgen bereitet dem Mediziner auch der Vertrauensverlust. Die Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Institutionen in Mitteleuropa habe gelitten. Das könne sich laut Hutter auch auf andere Bereiche auswirken, etwa auf die vermeintliche Klimakrise.
Ein Grund dafür sei, dass zu wenig erklärt worden sei, wie wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen und warum es dabei unterschiedliche Meinungen geben kann. Für künftige weitreichende Maßnahmen fordert Hutter deshalb eine bessere und nachvollziehbare Kommunikation.
Besser vorbereitet, weniger Vertrauen
Bei der Bewältigung einer neuen Pandemie sieht Hutter Österreich fachlich besser aufgestellt als noch 2020. Fortschritte gebe es etwa bei der Impfstoffentwicklung, der Nachverfolgung von Infektionen und der Früherkennung über Abwasser.
Doch die bessere Vorbereitung könnte an mangelndem Vertrauen scheitern: Hutter hält es für denkbar, dass sich manche Menschen bei einer neuen Pandemie staatlichen Maßnahmen verweigern. Eine weitere Lehre aus der Corona-Zeit sieht er im Umgang mit Kranken. Wer in der U-Bahn eine Maske trage, werde häufig noch immer schräg angeschaut, während das in anderen Ländern längst selbstverständlich sei.
Umfrage Thüringen: CDU nur noch knapp vor der Linken, AfD 40 %
Die jüngste INSA-Umfrage sieht die CDU in Thüringen bei nur noch 18 Prozent, während die AfD stabil bei 40 Prozent liegt.
Dazu erklärt Björn Höcke, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:
»Ministerpräsident Voigt ist das erste Regierungsmitglied in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, das trotz der Erschleichung eines Titels nicht zurücktritt. Sein ehrloses Verhalten beschleunigt die Implosion der CDU in Thüringen.
Ich habe vor zehn Jahren das Ende der CDU als bedeutenden politischen Faktor vorausgesagt. Ich prophezeie jetzt, dass die Thüringer CDU bei den Landtagswahlen 2029 mit einem einstelligen Ergebnis über die Ziellinie stolpern wird. Für sie gibt es jetzt nur noch den Befreiungsschlag als strategische Option: d. h. Voigt in den Ruhestand schicken und dem Merkelismus abschwören.«
Wien: Iraner sticht aus Eifersucht auf Mann ein
Aus Eifersucht soll ein 34-jähriger Mann (StA.: Iran) gestern Abend im Zuge einer Aussprache auf offener Straße in der Widerhofergasse im Bezirk Alsergrund mit einem Messer seinem 36-jährigen Freund in den Oberschenkel gestochen haben.
Ein Bekannter des Verletzten verständigte daraufhin die Einsatzkräfte. Während der 36-Jährige von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt und anschließend in ein Spital gebracht wurde, leiteten die alarmierten Polizisten umgehend eine Sofortfahndung nach dem flüchtigen Tatverdächtigen ein. An der Fahndung beteiligten sich Kräfte der Stadtpolizeikommanden Josefstadt und Margareten sowie der Sondereinheit WEGA.
Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen konnte das Fahrzeug des Tatverdächtigen im Bereich des Matzleinsdorfer Platzes im Bezirk Margareten aufgefunden werden. Der 34-Jährige befand sich zunächst nicht bei seinem Pkw, kehrte jedoch kurze Zeit später zu diesem zurück. Dort wurde er von den einschreitenden Polizisten festgenommen.
Die mutmaßliche Tatwaffe konnte bislang nicht aufgefunden werden.
Neuer Skandal um Linkspartei: Breites Netzwerk zu Hamas-nahem Aktivisten offengelegt

Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
Die Debatte um die Verbindungen der Berliner Linkspartei zum Hamas-nahen Aktivisten Ibrahim Ibrahim erreicht eine neue Dimension.
Das Netzwerk ist viel größer
Entgegen bisheriger Darstellungen, wonach es sich vor allem um Verfehlungen der umstrittenen Abgeordneten Vanessa Emde handle, enthüllte die parteiinterne Landesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität (LAG Palisoli) ein weitaus größeres Netzwerk. Eigenen Angaben zufolge arbeiten auch die Linksjugend, der Studierendenverband SDS sowie die Bezirksverbände Neukölln und Wedding systematisch mit dem Aktivisten zusammen, der als Unterstützer der Terrororganisation PFLP gilt.
Inhaltsleere Abgrenzung und Angriffe auf Kritiker
Anstatt eine Abgrenzung von extremistischen Kräften vollzogen zu sehen, greift das parteiinterne Bündnis Kritiker aus den eigenen Reihen an. Auf öffentliche Ausstiegs- und Rücktrittsforderungen der Bundestagsabgeordneten Katalin Gennburg reagierte die LAG mit Unverständnis und forderte stattdessen einen „runden Tisch“ zur Kompromissfindung. In Social Media kommentierte die genannte LAG:
Schade! Wie du weißt, arbeitet nicht nur Vedi mit Ibrahim, sondern auch die Linksjugend, der SDS, die Linke Neukölln, die Linke Wedding und wir. Sollen wir jetzt alle rausgeschmissen werden?
Eine offizielle Anfrage von Apollo News zu den Ausmaßen der Zusammenarbeit ließ der Landesverband unbeantwortet.
„Traut keinem Juden“: Linke Antisemiten schmieren antisemitische Parolen Im rot-rot-grünen Berlin

Mitten im Berliner Tiergarten haben Unbekannte zwei Skulpturen mit antisemitischen Parolen beschmiert. Die Botschaften richten sich ausdrücklich gegen Juden. Der Staatsschutz ermittelt, während die Zahl judenfeindlicher Vorfälle in der Hauptstadt seit Jahren erschreckend hoch bleibt.
Mitten im Großen Tiergarten in Berlin haben Unbekannte zwei öffentliche Skulpturen mit offen antisemitischen Parolen beschmiert. Auf den Sockeln eines Bären und eines Stiers (Foto) nahe dem Venus-Bassin standen in roter Farbe die Sätze „Traut keinem Juden“ und „Der Jude mordet“. Es handelt sich um judenfeindliche Hetze, die Menschen allein aufgrund ihrer jüdischen Zugehörigkeit pauschal als unglaubwürdig und gefährlich darstellt.
Entdeckt wurden die Schmierereien am Dienstagmorgen, dem 3. November 2026. Passanten bemerkten die Schriftzüge und verständigten die Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Parolen im Laufe des Montags oder in der darauffolgenden Nacht angebracht worden. Die eingesetzten Polizeibeamten machten die Schriftzüge zunächst unkenntlich. Eine professionelle Reinigung der betroffenen Kunstwerke wurde veranlasst.
Die Berliner Polizei veröffentlichte am Mittwoch unter der Vorgangsnummer 1463 eine entsprechende Mitteilung. Darin bezeichnet sie die Schmierereien ausdrücklich als volksverhetzend. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen. Angaben zu Tatverdächtigen oder möglichen Hintergründen liegen bislang nicht vor.
Besonders erschreckend ist die Unverblümtheit der beiden Parolen. Hier wird nicht unter dem Vorwand einer Kritik an der israelischen Regierung argumentiert. Es geht auch nicht um eine politische Auseinandersetzung über den Krieg im Nahen Osten. Die Botschaften richten sich unmittelbar gegen Juden als Menschen.
Der Satz „Traut keinem Juden“ bedient das jahrhundertealte antisemitische Vorurteil, Juden seien grundsätzlich hinterlistig und nicht vertrauenswürdig. Die Behauptung „Der Jude mordet“ greift ebenfalls auf ein bekanntes Muster judenfeindlicher Propaganda zurück: Jüdischen Menschen wird kollektiv eine besondere Neigung zu Gewalt und Verbrechen zugeschrieben.
Solche Formulierungen erinnern an die Sprache antisemitischer Hetze, wie sie auch während der nationalsozialistischen Herrschaft verbreitet wurde. Dass sie im Jahr 2026 wieder öffentlich in der deutschen Hauptstadt auftauchen, ist mehr als eine gewöhnliche Sachbeschädigung.
Der Vorfall im Tiergarten steht in einem größeren Zusammenhang. Nach dem im Mai 2026 veröffentlichten Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) wurden im Jahr 2025 insgesamt 2.197 antisemitische Vorfälle in der Hauptstadt dokumentiert. Das entspricht durchschnittlich etwa sechs Vorfällen täglich.
Polizist in Bozen von polizeibekannten Nordafrikaner niedergeschlagen; bei gezielten Kontrollen wurden sieben weitere Personen angezeigt

Bei gezielten Kontrollen wurden sieben weitere Personen angezeigt. Ein Mann ohne gültigen Aufenthaltstitel soll in ein Abschiebezentrum gebracht werden.
Der Quästor von Bozen, Giuseppe Ferrari, hat in den vergangenen zwei Tagen weitere gezielte Einsätze gegen die verbreitete Kriminalität angeordnet. Im Mittelpunkt standen Stadtgebiete, die aus Sicht der öffentlichen Ordnung und Sicherheit besondere Aufmerksamkeit erfordern.
Im Bahnhofspark wurde ein 21-jähriger Tunesier mit polizeilichen Voreinträgen beim Regierungskommissariat gemeldet. Bei ihm stellten die Beamten eine Dosis Haschisch sicher. In derselben Gegend fand die Drogenspürhundeeinheit eine Tüte mit 20 Gramm verkaufsfertigem Marihuana. Sie befand sich im Besitz unbekannter Personen und wurde beschlagnahmt.
In der Nacht mussten Streifenbeamte im historischen Stadtzentrum einen Streit zwischen zwei Personen schlichten. Ein unbeteiligter Dritter mischte sich aggressiv in den Einsatz ein. Als der junge Mann aufgefordert wurde, zur vollständigen Identifizierung in den Streifenwagen einzusteigen, ging er auf einen Beamten los, schlug ihm mit der Faust ins Gesicht und stieß ihn heftig weg.
Auch die beiden zuvor angehaltenen Personen widersetzten sich den Beamten. Die drei Männer wurden daraufhin zum Polizeipräsidium gebracht. Der aggressivste Beteiligte, ein 19-jähriger Tunesier mit polizeilichen Vorstrafen und Asylbewerber, wurde wegen Widerstands und Körperverletzung gegen einen Amtsträger festgenommen und in die örtliche Haftanstalt eingeliefert.
Die beiden anderen Männer, zwei 29-jährige Marokkaner mit legalem Aufenthaltsstatus, wurden wegen Widerstands gegen einen Amtsträger auf freiem Fuß angezeigt. Der verletzte Beamte muss mit einer Heilungsdauer von sieben Tagen rechnen.
Im Zuge derselben Kontrollen wurden außerdem ein 33-jähriger Italiener wegen versuchten Diebstahls in einem Gewerbebetrieb und ein 26-jähriger Tunesier wegen unbefugten Eindringens in ein Lagerhaus im Industriegebiet angezeigt. Das Lagerhaus wurde anschließend wieder freigegeben.
Ein 27-jähriger Marokkaner wurde wegen der Bedrohung eines Sicherheitsmitarbeiters in einem Gewerbebetrieb angezeigt. Zwei weitere ausländische Staatsangehörige müssen sich wegen Missachtung des Aufenthaltsverbots für die Gemeinde Bozen verantworten.
Beamte des Polizeikommissariats Brenner kontrollierten bei der Einreise in das Staatsgebiet einen 20-jährigen Tunesier in einem internationalen Zug. Der Mann weist Vor- und Polizeistrafen auf. Bei den Überprüfungen stellte sich heraus, dass er sich illegal im Staatsgebiet aufhält.
Quästor Giuseppe Ferrari ordnete seine Ausweisung und die Überstellung in ein Abschiebezentrum in Rom an. Dort soll der Mann auf den Abschluss der für seine Rückführung erforderlichen Verfahren warten.
Insgesamt wurden am gestrigen Tag 214 Personen identifiziert und 40 Fahrzeuge kontrolliert.
Hamburg: Nach Schüssen auf lebensgefährlich verletzten Mann drei Türken festgenommen

Nachdem Mitte September ein 55-jähriger Mann im Hamburger Stadtteil Heimfeld durch eine Schussabgabe am Bein lebensgefährlich verletzt worden war, konnten der mutmaßliche Schütze sowie weitere mutmaßliche Tatbeteiligte ermittelt werden.
Im Rahmen der intensiv geführten Ermittlungen des Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft geriet ein 24-jähriger Türke in den Fokus der Beamtinnen und Beamten. Er steht im Verdacht, die Schüsse auf den 55-Jährigen abgegeben zu haben.
Darüber hinaus ermittelten sie zwei weitere türkische Tatverdächtige im Alter von 29 und 25 Jahren, die bei der Schussabgabe ebenfalls anwesend gewesen sein sollen und mit dem 24-Jährigen gemeinsam vom Tatort geflüchtet waren. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin beim Amtsgericht einen Haftbefehl gegen den 24-jährigen mutmaßlichen Schützen, dessen Aufenthaltsort zunächst unbekannt war. Zudem erwirkte die Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 25-Jährigen in Hannover (Niedersachsen).
Nachdem die Ermittlerinnen und Ermittler des Landeskriminalamts den 24 Jahre alten Tatverdächtigen im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg lokalisieren konnten, vollstreckten sie am Mittwoch den Haftbefehl gegen den 24-jährigen Schützen und nahmen dabei den ebenfalls angetroffenen 29-jährigen Begleiter vorläufig fest. Im Anschluss durchsuchten die Einsatzkräfte eine Wohnung im Stadtteil Wilhelmsburg, aus der die beiden Männer zuvor gekommen waren. Dabei fanden sie eine scharfe Schusswaffe, zwei demontierte Schusswaffen, diverse Munition, diverse Schlag- und Stichwaffen, rund 15 Gramm mutmaßliche Betäubungsmittel sowie weitere Beweismittel auf und stellten diese sicher.
Die beiden Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Eine Haftrichterin verkündete gegenüber dem 24-jährigen Schützen den Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den 29-Jährigen.
Bei der anschließenden Vollstreckung des Durchsuchungsbeschlusses für die Wohnung in Hannover (Stadtteil Mitte) trafen Einsatzkräfte der Polizei Niedersachsen den 25-jährigen Türken an und stellten diverse Beweismittel sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde dieser entlassen, da die Voraussetzungen für einen Haftbefehl nicht vorlagen.
Nürnberg: Mann im Stadtgraben niedergestochen; Ein Iraker, ein Iraner und zwei Syrer festgenommen
Mehrere Stichverletzungen, die einem 30-jährigen Mann am Mittwochabend (04.11.2026) während einer Auseinandersetzung in der Nürnberger Innenstadt zugefügt worden sind, ziehen Ermittlungen der Mordkommission nach sich. Zur Klärung des Tatgeschehens bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.
Ein Zeuge hatte gegen 21:45 Uhr den Polizeinotruf gewählt, weil er im Stadtgraben auf Höhe des U-Bahnhofs Opernhaus eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern beobachten konnte. Im Zuge der Auseinandersetzung erlitt ein 30-jähriger Algerier mehrere Messerstiche in den Oberkörper und musste im Anschluss schwerverletzt in einem Krankenhaus behandelt werden. Zwischenzeitlich ist der Mann außer Lebensgefahr. Aufgrund der potentiell lebensgefährlichen Verletzungen hat die Nürnberger Mordkommission die weiteren Ermittlungen übernommen.
Im Rahmen der unmittelbar eingeleiteten Fahndung konnten Einsatzkräfte der Polizei vier Männer (irakisch, iranisch, 2 x syrisch) stellen, die während der Auseinandersetzung am Tatort waren. Die mögliche Beteiligung dieser Männer ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Gleichzeitig fokussieren sich die Beamten auf die Identifizierung bislang unbekannter Personen, die sich zum Tatzeitpunkt ebenfalls vor Ort aufgehalten hatten und möglicherweise ebenfalls an der Auseinandersetzung beteiligt waren.
Zur Klärung des Tathergangs und zur Identifizierung weiterer Beteiligter bittet die Polizei um Hinweise. Personen, die sich zur Tatzeit im Bereich des Stadtgrabens bzw. des U-Bahnhofs Opernhaus aufgehalten und die Auseinandersetzung wahrgenommen haben, kommen als wichtige Zeugen in Betracht. Unter der Rufnummer 0911 2112-3333 ist ein Hinweistelefon geschaltet.
Wien: Polizeibekannter Syrer randalierte bei Einlasskontrolle in Justizanstalt
Polizisten wurden gestern Vormittag zu einer Justizanstalt gerufen, nachdem ein 16-jähriger Jugendlicher (StA.: Syrien) randaliert haben soll.
Nach Angaben der Justizwachebeamten soll sich der Jugendliche bei der Einlasskontrolle geweigert haben, an den erforderlichen Sicherheitskontrollen insbesondere der Ausweisleistung mitzuwirken, weshalb ihm der Zutritt zur Justizanstalt verwehrt wurde.
Da der 16-Jährige den Anweisungen der Justizwachebeamten nicht Folge leistete, wurde er unter Anwendung von Körperkraft aus dem Gebäude gebracht. Dabei soll sich der Jugendliche heftig zur Wehr gesetzt haben. Der Jugendliche wurde von den Justizwachebeamten bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten festgehalten.
Der wegen zahlreicher strafrechtlicher Delikte bereits amtsbekannte 16-Jährige wurde festgenommen. Nach seiner Vernehmung wurde er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien auf freiem Fuß angezeigt.



