Mittwochnacht (26. Februar) ist es im Zug von Karlsruhe nach Mannheim zu einer sexuellen Belästigung zum Nachteil einer 30-jährigen Reisenden gekommen. Zuvor hat diese in Karlsruhe die Straßenbahn zum Hauptbahnhof genutzt.
Ersten Ermittlungen zur Folge nutzte die 30-jährige deutsche Staatsangehörige gegen 22:30 Uhr die S3 von Karlsruhe nach Mannheim. Hierbei folgte ihr der 24-jährige syrische Tatverdächtige, der bereits zuvor in der Straßenbahn auf die Frau aufmerksam wurde.
Während der Fahrt berührte der Mann die Geschädigte mehrfach unsittlich und gegen ihren offenkundigen Willen an der Schulter und am Bein. Weiterhin versperrte er ihr den Weg, sodass ihr ein Ausstieg an ihrem eigentlichen Zielort in Heidelberg nicht möglich war und sie die Fahrt bis zum Mannheimer Hauptbahnhof fortsetzen musste. Dort wartete bereits eine Kontaktperson der 30-Jährigen und nahm diese in Empfang.
Die Geschädigte wand sich anschließend an Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit, welche den Tatverdächtigen zur Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof verbrachten.
Während der folgenden polizeilichen Maßnahmen zeigte sich der 24-Jährige unkooperativ und belustigt über den Sachverhalt. Er blickt nun Strafanzeigen unter anderem wegen sexueller Belästigung entgegen.