Eine Wahl mit Potential

Die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist vorüber; die Ergebnisse liegen vor, die Koalitionsverhandlungen könnten beginnen; sie könnten aber auch noch an der Frage, wer denn überhaupt Ministerpräsident des Landes werden solle, scheitern. Wie das?

Gewählt wurde ein Landtag, der die Grünen mit 30,2% und die CDU mit 29,7% der abgegebenen Stimmen so dicht beieinander hat gewinnen lassen, dass sie im Landtag gleichgroße Fraktionen bilden. Deshalb beanspruchen beide Parteien das Amt des Regierungschefs, was sich aus den gleichstarken Fraktionen nachvollziehbar erklärt. Allerdings meinen die Grünen, dieses Amt stehe ihnen zu, da ihr Wahlergebnis um 0,5 Prozentpunkte besser sei als das der CDU. Diese Auffassung aber ist verfehlt: sie übersieht zum einen, dass diese 0,5 Prozent nicht zu einem Mehrheitsmandat geführt haben und zum anderen, dass der Ministerpräsident nicht von der Bevölkerung nach Prozentpunkten gewählt wird, sondern ausschließlich von den gewählten Abgeordneten des Landtags. Und hier sind die beiden größten Fraktionen, die Grünen und die CDU gleichstark. Nur gemeinsam haben sie eine Parlamentsmehrheit, wodurch das Problem der Parität aber nicht gelöst wird. Selbst eine Koalitionsabrede zur geteilten Amtszeit des Ministerpräsidenten wäre kein tauglicher Kompromiss: was soll gelten, wenn die Regierung vorzeitig scheitert? Die Frage, wer Ministerpräsident wird, muss also in der Tat vor der Aufnahme von Koalitionsverhandlungen gelöst werden, und zwar durch eine vorgezogene Wahl des Ministerpräsidenten. 

Da die SPD mit 10 Mandaten weder den Grünen noch der CDU zu einer Mehrheit verhelfen kann, bliebe nur die AfD als Mehrheitsbeschaffer und Koalitionspartner übrig; allerdings wollen weder die Grünen noch die CDU mit der AfD zusammenarbeiten. Da die SPD keine Brandmauer hat, könnte sie sich mit der AfD sogar verbünden. Ob dies aber auch die AfD wollen würde, weiß man definitiv nicht, man könnte es aber fast ausschließen. Einer etwaigen Koalition der CDU mit der AfD stünde die „Brandmauer“ entgegen, sofern die „Brandmauer“ auch die CDU in Baden-Württemberg bindet. Definitiv ist dies nicht bekannt. Einmal unterstellt, die CDU würde sich an die immer brüchiger werdende Brandmauer halten, würde die Wahl ohne Koalitionsabsprache und zwei Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten wahrscheinlich wie folgt ausgehen:

Cem Özdemir von den Grünen erhielte die 56 Stimmen seiner Fraktion und wahrscheinlich die 10 Stimmen der SPD-Fraktion, insgesamt also 66 Stimmen; selbst bei – unterstellt noch einigen hinzugedachten Abweichler-Stimmen der CDU – zu wenig, um die absolute Mehrheit von 79 Stimmen im Landtag zu erreichen. Demgegenüber wäre zu erwarten, dass der CDU-Kandidat Manuel Hagel die 56 Stimmen seiner Fraktion erhält und – gewollt oder ungewollt, jedenfalls in der Summe noch so viele Stimmen aus dem Lager der AfD erhält, dass er zumindest mit relativer Mehrheit zum Ministerpräsidenten gewählt würde. Würde Hagel erklären, er nähme die Wahl nur an, um den Landtag aufzulösen, um so das Patt zwischen CDU und Grünen zu beenden und damit vor allem eine Regierungsfähigkeit des Landes wieder herzustellen, wäre dies nicht nur höchst verantwortungsvoll, sondern hätte auch den Vorteil, dass Hagel, ohne gegen die Brandmauer zu verstoßen, das Land wieder handlungsfähig machen würde. Hinzukommt, dass Verfahrensfragen immer schon als mit der „Brandmauer“ vereinbar galten.

Hagel könnte also, wie Özdemir natürlich auch, erneut um die Mehrheit kämpfen, wobei Hagel offenlegen könnte, was sich ja schon gezeigt hat, in der Gesamtpartei der Grünen eher ungelitten ist, mithin nur ein schwacher Ministerpräsident würde sein können. Zudem würde Hagel den neuerlichen Wahlkampf mit dem Amtsbonus eines, wenn auch nur für die Parlamentswahl geltenden Ministerpräsidenten führen können. Zumindest würde man in ihm eine politische Führungspersönlichkeit erkennen, die man ihm derzeit abspricht. Dies sogar zu Recht, wenn er sich – gleichstark mit den Grünen – in eine „Koalition des Widerwillens“ (Stuttgarter Zeitung vom 11.03.2026) drängen ließe, in der er nur verlieren könnte. Hagel hat keine Wahl: gefragt ist sein Potential.

Eine Wahl mit Potential – Vera Lengsfeld

Chemnitz: Dunkelhäutiger beraubt Kinder auf der Strasse

Am Gablenzplatz waren drei elfjährige Jungen unterwegs, als sie von einem augenscheinlichen Jugendlichen angesprochen wurden, der von ihnen Geld gefordert und sie bedroht haben soll. Sie übergaben ihm einen einstelligen Geldbetrag, woraufhin der Unbekannte über die Augustusburger Straße wegging. Die drei Kinder wurden nicht verletzt. Der Täter ist den Angaben zufolge etwa 14 Jahre alt, habe dunkelbraune Hautfarbe, schwarzes gelocktes Haar und sprach gebrochen Deutsch. Es wurden Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung aufgenommen. 

Empfindlicher Schlag gegen Drogenszene | Mutmaßliche Ladendiebe nach Flucht gestellt | 500 Liter Diesel-Kraftstoff aus Bagger entwendet

Bayrische Polizei durchsucht das Haus eines AfD-Abgeordneten wegen jahrealter Social-Media-Beiträge

Polizei und Staatsanwaltschaft in München führten am Freitagmorgen Durchsuchungen im Privathaus und im Büro des Bayerischen Landtags des AfD-Abgeordneten René Dierkes durch, angeblich im Zusammenhang mit angeblichen Beleidigungen und Social-Media-Beiträgen, die mehrere Jahre zurückreichen.

Dierkes, 34, der den Wahlkreis München-Ost im Bayerischen Landtag vertritt, sagte, die Untersuchung beziehe sich auf satirische Beiträge und Memes, die vor etwa zwei Jahren auf seinem X-Account von einem Mitarbeiter veröffentlicht wurden, der inzwischen seinen Arbeitsplatz verlassen hat. Er sagte, die Behörden untersuchen auch eine angebliche Beleidigung, die ihm von einem ehemaligen Parteimitglied zugeschrieben wurde und die Berichten zufolge fünf Jahre alt ist.

In einer nach der Durchsuchung veröffentlichten Erklärung beschrieb Dierkes die Untersuchung als politisch motiviert und warf Rivalen vor, versucht zu haben, ihn zu diskreditieren.

“Der Hintergrund sind Beiträge auf meinem X-Konto, die etwa zwei Jahre alt sind und von einem Mitarbeiter verfasst wurden, der nicht mehr für mich arbeitet”, sagte er und fügte hinzu, dass ein interner Parteirivale, der zuvor ein öffentliches Amt angestrebt hatte, “eine Verleumdungskampagne gegen meine Person” gestartet habe.

“Ich werde gegen diese politische Hexenjagd vorgehen”, sagte er.

Laut Berichten von Bild erschienen Polizisten sowohl in Dierkes’ Münchner Residenz als auch in seinem Parlamentsbüro im Rahmen der Operation. Die genaue rechtliche Grundlage für die Durchsuchung war zunächst unklar, und die Münchner Staatsanwaltschaft hatte nicht sofort eine ausführliche Erklärung zu diesem Schritt veröffentlicht.

Der Vorsitzende der AfD, Stephan Protschka, kritisierte die Maßnahme scharf und meinte, sie spiegele politische Voreingenommenheit der Behörden wider. “Es soll angeblich um angebliche Beleidigungen gehen. Meiner Ansicht nach ist dies eine demütigende Entscheidung der Behörden gegen die Opposition”, sagte Protschka gegenüber Bild.

Die Suche hat zusätzliche Fragen aufgeworfen, da der bayerische Landtag nicht formell für die Aufhebung der parlamentarischen Immunität von Dierkes zuvor gestimmt hat. Laut Bild arbeiteten die Ermittler nach einem “vereinfachten Verfahren”, einem rechtlichen Mechanismus, der Durchsuchungen in bestimmten Fällen ohne vorherige parlamentarische Abstimmung erlaubt.

Dierkes, der im Oktober 2023 in den bayerischen Landtag gewählt wurde und Vorsitzender des AfD-Bezirksverbandes München-Ost ist, steht seit April 2025 unter Beobachtung des bayerischen Inlandsgeheimdienstes.

Die Überwachung folgte auf eine Überprüfung durch das Bayerische Landesamt für den Schutz der Verfassung, die zu dem Schluss kam, dass die Überwachung “verhältnismäßig” sei. Laut einer Antwort der bayerischen Landesregierung auf parlamentarische Anfragen grüner und sozialdemokratischer Abgeordneter identifizierten Beamte Äußerungen von Dierkes, die angeblich “ein ethnisches Volkskonzept, das der Menschenwürde widerspricht”, fördern und “verfassungswidrige Umwanderung” forderten, wie BR24 im vergangenen Jahr zitierte.

Die Behörden verwiesen auch auf seine bedeutende Reichweite in den sozialen Medien und seine Rolle als prominente Persönlichkeit innerhalb der regionalen Führungsstruktur der AfD. Der Punkt der Social-Media-Reichweite ist umstritten – Dierkes hat nur 6.800 Follower auf X und 5.600 Follower auf Facebook.

Dierkes hat die Auslegung seiner Äußerungen durch das Landesamt entschieden zurückgewiesen und im vergangenen Jahr mit rechtlichen Schritten gedroht.

German police raid AfD lawmaker’s home over years-old social media posts

Stuttgart: Sexuelle Nötigung einer Frau durch einen Illegalen

Zu einem Fall der sexuellen Belästigung kam es am Donnerstagmittag (12.03.2026) am Hauptbahnhof Stuttgart.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hielt sich die 28-jährige Geschädigte gegen 16:00 Uhr am Hauptbahnhof Stuttgart auf. Der 38-jährige Tatverdächtige soll sich dort hinter die Frau gestellt und der deutschen Staatsangehörigen mit der flachen Hand auf das Gesäß geschlagen haben. Ein aufmerksamer Zeuge konnte die Situation beobachten und meldete den Sachverhalt einer Streife der Bundespolizei. Durch die Einsatzkräfte konnte der Tatverdächtige noch im Bahnhof angetroffen und kontrolliert werden. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde zudem festgestellt, dass sich der Mann mit surinamischer Staatsangehörigkeit unerlaubt in Deutschland aufhält. Zur Durchführung weiterer Maßnahmen wurde er auf die Dienststelle verbracht.

Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung sowie des unerlaubten Aufenthalts wurde eingeleitet.

BPOLI S: Frau sexuell belästigt | Presseportal

Brixen: Migranten-Schlägerei im Millander Supermarkt (VIDEO)

In einem Supermarkt in Milland bei Brixen ist es zu einer heftigen Auseinandersetzung  zwischen drei jungen Ausländern gekommen. Ein Video dokumentiert die Szenen und sorgt für Aufsehen.

Bild: Screenshot Video

Die Aufnahmen zeigen, wie drei Männer in dem Geschäft in eine handfeste Schlägerei geraten. Es fliegen Fäuste, Schreie sind zu hören, Gegenstände werden geworfen und schließlich greift einer der Beteiligten sogar zu einem Feuerlöscher. Danach flieht er.

Was genau den Streit ausgelöst hat, ist derzeit noch nicht bekannt.

Schlägerei im Millander Supermarkt – VIDEO – UnserTirol24

Erneute ukrainische Drohung gegen Orbán: “Wir wissen, wo er wohnt, wir wissen, wo seine Kinder und Enkel schlafen!”

Quelle /x.com

Viktor Orbán und seine Familie werden öffentlich von einem ehemaligen hochrangigen ukrainischen Sicherheitsbeamten bedroht. Dieser spricht davon, den ungarischen Ministerpräsidenten genauso zu behandeln wie den iranischen Ayatollah Khamenei.

Selenskijs Drohung liegt nur wenige Tage zurück

Dieser Schritt erfolgt nur wenige Tage, nachdem Selenskij angedeutet hatte, dass das Militär möglicherweise mit Orbán “in seiner eigenen Sprache” sprechen werde. Der ehemalige General des ukrainischen Geheimdienstes SBU, Hryhorij Omelchenko, richtet in einem Fernsehinterview aktuell eine direkte Drohung gegen Viktor Orbáns Familie.

“Wir wissen, wo er wohnt, wo er schläft, wo er Bier und Wein trinkt, Shisha raucht, spazieren geht und Leute trifft”, sagte Omelchenko im ukrainischen Fernsehen.

Er fuhr mit einer Warnung an den ungarischen Ministerpräsidenten fort: “Er sollte besser auch an seine Kinder und Enkelkinder denken.”

Drohung Selenskijs klang sehr ähnlich

Wir berichteten vergangene Woche, dass Selenskij gegen Orbán während eines gefilmten Treffens eine ähnliche Drohung ausgesprochen hatte. Selenskyj äußerte die Hoffnung, dass Orbán einen EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine nicht blockieren würde.

“Vielleicht sollten wir die Adresse dieser Person unseren Streitkräften geben”, sagte Selenskij. Er nannte die “Person” nicht namentlich, doch aus dem Kontext ging klar hervor, dass er sich an Orbán richtete.

Diplomatische Krise zwischen Budapest und Kiew nimmt zu

Hintergrund ist der wachsende Konflikt zwischen Budapest und Kiew. Orbán lehnt den EU-Beitrittsantrag der Ukraine seit Langem ab und kritisiert die wirtschaftliche und militärische Unterstützung der EU für Kiew. Seine Blockade eines geplanten EU-Großkredits an Kiew hat nun große Empörung ausgelöst. Selenskij-Anhänger reagierten zudem scharf, nachdem ungarische Behörden eine mysteriöse Lieferung von Bargeld und Gold aus der Ukraine beschlagnahmt hatten.

Omeltschenko bezog sich in seinen Äußerungen auf den US-israelischen Angriff, bei dem der iranische Oberste Führer Ali Khamenei und Mitglieder seiner Familie getötet wurden, und deutete an, dass ähnliche Methoden gegen politische Gegner eingesetzt werden könnten.

Orbán bleibt Drohungen gegenüber relativ entspannt

Orbán reagierte am Donnerstag mit einem auf Facebook veröffentlichten Video. Darin erklärt er, dass die Drohungen nun die gesamte Familie betreffen.

“Das ist ungewöhnlich für uns, aber wir werden einen Weg finden, uns anzupassen.”

Der Premierminister sagt, er habe seine Kinder und Enkelkinder kontaktiert, um ihnen zu versichern, dass sie keine Angst haben müssten.

“Meine Frau wird dabei eine Schlüsselrolle spielen.”

Erneute ukrainische Drohung gegen Orbán | FREIE WELT

Mannheim: 19- Jährige ermordet; Syrer festgenommen

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim Untersuchungshaftbefehl gegen einen 17-jährigen syrischen Staatsangehörigen erlassen. Er steht im dringenden Verdacht, am frühen Mittwochmorgen, 11. März 2026, eine zum Tatzeitpunkt 19-jährige Frau getötet zu haben.

Der 17-Jährige habe seit über einem Jahr eine Beziehung mit der 19-Jährigen geführt. Er soll sich am Dienstagabend zunächst mit der Frau getroffen haben und sich später gemeinsam mit ihr zum sogenannten Karlstern im Stadtteil Mannheim-Gartenstadt begeben haben. In der Nähe habe er schließlich am frühen Mittwochmorgen gegen 0.30 Uhr auf die Frau eingeschlagen, die sich zu diesem Zeitpunkt keines Angriffs versah und sich nicht wehren konnte. Dies soll der 17-Jährige ausgenutzt und die 19-Jährige mit den Händen und mutmaßlich einem Ast getötet haben. Die Leiche der jungen Frau wurde am Mittwochmorgen gegen 8 Uhr von einer Spaziergängerin gefunden, welche die Polizei alarmierte.

Durch umgehend eingeleitete umfangreiche Ermittlungen einer 60-köpfigen Sonderkommission konnte der 17-jährige Tatverdächtige noch am Mittwochabend in Mannheim durch ein Mobiles Einsatzkommando der Polizei vorläufig festgenommen werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim ein Haftbefehl gegen den tatverdächtigen 17-Jährigen wegen Mordes erlassen. Er wurde am Donnerstagnachmittag, 12. März 2026, dem Haft- und Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt. Nach der Eröffnung des Haftbefehls wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

POL-MA: Mannheim: 17-jähriger Tatverdächtiger wegen Mordes in Haft | Presseportal

21 Millionen Euro für Asylbewerber ohne Krankenversicherung: Kosten sorgen für Streit im Dortmunder Rathaus

In den vergangenen Jahren musste die Stadt Dortmund einen zweistelligen Millionenbetrag für die medizinische Versorgung von Asylbewerbern ohne Krankenversicherung aufbringen. Wie aus Angaben der Stadt hervorgeht, beliefen sich die entsprechenden Ausgaben zwischen 2021 und 2025 auf rund 21 Millionen Euro. Das Sozialamt hat das Geld bereitgestellt, um Gesundheitsleistungen für Personen zu finanzieren, die nicht über eine reguläre Krankenversicherung verfügen.

Neben den Ausgaben für Asylbewerber entstanden zusätzliche Kosten für Geflüchtete aus der Ukraine, die ebenfalls ohne Krankenversicherung medizinisch versorgt werden mussten. Laut Stadtangaben flossen auch hierfür weitere Millionenbeträge aus öffentlichen Mitteln. Diese Ausgaben werden jedoch nicht in der Statistik der Asylbewerber erfasst. Grund dafür ist die unterschiedliche rechtliche Einordnung: So erhalten Asylbewerber aus Syrien, Afghanistan oder afrikanischen Staaten Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, während Ukrainer nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) betreut werden.

Die steigenden Sozialausgaben treffen auf eine Zeit, in der die Steuer- und Abgabenlast von vielen Bürgern als hoch empfunden wird. In der politischen Diskussion wird als Erklärung häufig auf strukturelle Veränderungen verwiesen. So wird argumentiert, dass die Zahl der Beitragszahler sinken würde, während gleichzeitig immer mehr Menschen auf staatliche Leistungen angewiesen wären. An dieser Stelle kritisiert die AfD-Ratsfraktion CDU-Bundeskanzler Friedrich Merz, der in diesem Zusammenhang wiederholt darauf hingewiesen habe, dass mangelnde Arbeitsleistung eine Ursache wirtschaftlicher Probleme in Deutschland sein könne.

Die AfD sieht die Ursachen jedoch an anderer Stelle und verweiset auf die öffentlichen Ausgaben für Migranten. Sie argumentiert, dass der Umfang der staatlichen Versorgung stärker in den Mittelpunkt der politischen Debatte rücken müsse. „Herr Merz und die CDU sollten sich daher jene aktuellen Zahlen aus Dortmund vor Augen führen, bevor sie den Deutschen erneut Faulheit oder fehlende Motivation vorhalten. Das Problem liegt eindeutig woanders“, so die AfD dazu in einer Aussendung.

21 Millionen Euro für Asylbewerber ohne Krankenversicherung: Kosten sorgen für Streit im Rathaus | FREILICH Magazin

Stuttgart: Syrischer Exhibitionist nötigt Passanten und Kindergartengruppe und schlägt, tritt und bespuckt Polizisten

Polizeibeamte haben am Montagmittag (09.03.2026) am Pragsattel einen 36 Jahre alten Mann in Gewahrsam genommen, der sich zuvor vor Passanten entblößt haben soll. Der 36-jährige Tatverdächtige hielt sich gegen 13.30 Uhr an der Bushaltestelle auf und soll dort sein Glied in Richtung mehrerer Passanten gezeigt haben. Unter den Anwesenden befanden sich auch Kinder einer Kindergartengruppe. Beim Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten soll sich der Mann erneut entblößt und sich zudem aggressiv gegenüber den Einsatzkräften verhalten haben, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde. In den Räumlichkeiten des Polizeipräsidiums Stuttgart in der Hahnemannstaße sollte der Mann durchsucht werden. Hiergegen soll er sich massiv zur Wehr gesetzt und in Richtung mehrerer Polizeibeamter getreten haben. Zudem soll er einen Polizeibeamten beleidigt und diesen in das Gesicht gespuckt und geschlagen haben Der Polizeibeamte wurde leicht verletzt. Die Beamten nahmen den 36-Jährigen daraufhin fest. Der syrische Tatverdächtige wird im Laufe des Dienstags (10.03.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt. Zeugen sowie Geschädigte werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 07118990-5778 zu melden.

POL-S: Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizei geben bekannt: Mann nach Angriff auf … | Presseportal