Ein BĂŒrgerkrieg findet vorlĂ€ufig nicht statt – Über das BĂŒndnis von islamischen Marodeuren und Lumpenintelligenz in Frankreich

Die Ereignisse, die ab dem 28. Juni 2023 fĂŒr ein paar Tage ganz Frankreich erschĂŒtterten, waren jedenfalls kein BĂŒrgerkrieg. Ohne die extreme Gewaltbereitschaft der Aggressoren damit herunterzuspielen, die mit der gerne bemĂŒhten revolutionĂ€ren Tradition Frankreichs weder praktisch noch inhaltlich das Geringste verbindet, fehlte die fĂŒr die Annahme eines BĂŒrgerkriegs entscheidende Gegenmacht, die der Staatsmacht erfolgreich weite Teile des Staatsgebietes abtrotzen könnte. Erst wenn es so weit kommt, wandelt sich der Staat, inklusive seiner FĂŒhrer und Gefolgsleute, zur Partikularmacht, die sich von den aufstĂ€ndischen Gegnern nicht mehr unterscheidet. Von einem solchen Zustand ist Frankreich weit entfernt, obwohl die Horden aus den VorstĂ€dten und ihre UnterstĂŒtzer aus der akademischen Mittelklasse tatsĂ€chlich auf BĂŒrgerkrieg setzen und danach trachten, die Staatsmacht so lange provozierend herauszufordern, bis sie sich zur Kenntlichkeit entkleidet als der eigent­liche Aggressor zu erkennen gibt, der nicht mehr die Gesellschaft in ihrer ĂŒberwĂ€ltigenden Mehrheit reprĂ€sentiert, sondern nur die Nutznießer von verbrieften weißen Klassenprivilegien.

Persönliche Sicherheit und Eigentum

Immerhin deutet die erhebliche Aus­-weitung der Kampfzone auf bislang un­be­helligt gebliebene Gebiete darauf hin, dass bei einer Reprise „befreite“ Gebiete entstehen könnten – und sei es durch Massenflucht der dort ansĂ€ssigen „Weißen“. Die heute als besonders prekĂ€r geltenden Banlieues sind seit ca. 1980 in einem schleichenden Prozess der ethnischen SĂ€uberung, dem zuerst die Juden zum Opfer gefallen sind, von teilweise auch sozial durchmischten Wohnvierteln mit angeschlossenen Industriegebieten zu ethnisch weitgehend homogenen Quartieren regrediert, in denen die Gesetze der Republik nur noch sehr eingeschrĂ€nkt gelten. Doch erst wenn der Staat sich aufgrund einer realen BĂŒrgerkriegsgefahr dazu genötigt sĂ€he, mittels innerer Mobilisierung loyale StaatsbĂŒrger in Aktivisten zu transformieren, die nicht beim Selbstschutz stehen blieben, sondern ideologisch aufgeladen gegen einen als volksfremd bestimmten Feind patrouillierten, wĂ€re die Grenze zum BĂŒrgerkrieg erreicht. Anfang Juli 2023 gelegentlich anzutreffende Kleingruppen militanter Rechtsradikaler, die diese Rolle gerne gespielt hĂ€tten, sind allerdings genauso unerwĂŒnscht wie marginal und noch nicht einmal Vorschein einer inneren Militarisierung.

In ihrer Mehrheit sympathisieren die Franzosen herkunftsunabhĂ€ngig nicht mit moslemischem Vorstadtgesindel, auch wenn die „weißen“ Mehrheitsfranzosen die grĂ¶ĂŸte Gruppe derer bilden, die der Staatsmacht die Stange halten. Mit der gern bemĂŒhten FraternitĂ© hat das wenig zu tun; von ihr bleibt nur noch eine von jedem ĂŒberschĂŒssigen Potenzial gereinigte Akzeptanz der im Zweifel von der Polizei garantierten allgemeinen Sicherheit und Ordnung. Dieses, politische Lager, soziale Stellung und unterschiedliche Herkunft oder religiöse Vorlieben ĂŒberwölbendes Prinzip ruht auf zwei SĂ€ulen auf, die einander bedingen. Da ist erstens die Unantastbarkeit des Individuums, das sich in seiner Wohnung und auf der Straße jederzeit vor Marodeuren oder scheinbar unterhalb der Gewaltschwelle liegenden BelĂ€stigungen geschĂŒtzt wissen will, zu denen die Spritztouren minderjĂ€hriger Leihwagennutzer unbedingt gehören, und zweitens die Ă€hnlich stark ausgeprĂ€gte Überzeugung, dass das persönliche, aber auch das kommunale Eigentum nicht mit Mitteln des Raubs, der PlĂŒnderung oder der Brandschatzung angetastet werden dĂŒrfe. Die etwas Ă€lteren Bewohner der besonders prekĂ€ren Banlieues wissen, dass die Zerstörung ihrer Autos und die des Busdepots, der Bibliothek und der Filiale einer großen Supermarktkette zusammenhĂ€ngen und die zahlreichen Angriffe auf RathĂ€user eine weitere Eskalation befĂŒrchten lassen. Auch wenn ihnen der Verlust des Autos den grĂ¶ĂŸten Kummer bereitet, so ist ihnen doch zugleich bewusst, dass die EinschrĂ€nkung des öffentlichen Nahverkehrs ihre Bewegungsfreiheit einschrĂ€nkt, und sei es nur, weil es ihren Weg in die Arbeit verlĂ€ngert oder wegen der Einstellung des Nachtbetriebs die AusflĂŒge zu StĂ€tten der Unterhaltung empfindlich verkĂŒrzt. Sie kennen den Zusam­menhang von Schulverweigerung und GewaltausbrĂŒchen und sie wissen, dass sie dann, wenn der verwĂŒstete lokale IntermarchĂ© nicht mehr aufgebaut und wiedereröffnet wird, auf das miese und ĂŒberteuerte Angebot der fast durchgĂ€ngig arabischen Einzelhandelsklitschen angewiesen sind.

Der Unterschied zwischen privater Aneignung fremden Eigentums etwa durch PlĂŒnderung und der gesellschaftlichen Aufhebung des Privateigentums an Produktionsmitteln ist kein gradueller. Im ersten Fall ist es die reine Gelegenheit zur privaten Bereicherung, die jene ergreifen, die kraft grĂ¶ĂŸerer Skrupellosigkeit und Formierung in Klein­gruppen die SchnĂ€ppchen machen, wĂ€hrend allen anderen lediglich die KrĂŒmel bleiben, die die StĂ€rkeren zurĂŒcklassen. Enteignung und Raub fallen in eins, die Ziele sind genauso nach der sich bietenden Gelegenheit ausgesucht wie die Mittel (z.B. als Angriffswaffe genutzte Pyrotechnik), um an sie zu gelangen. Zwischen der TĂŒr einer geschlossenen Filiale einer Modekette und der HaustĂŒr des lokalen BĂŒrgermeisters oder schlicht jedes Anwohners, der des Reichtums verdĂ€chtig ist, hinter der OhnmĂ€chtige nicht nur um ihr Eigentum fĂŒrchten, wird kein Unterschied mehr gemacht. AktivitĂ€ten dagegen, die sich der Kritik gegenĂŒber den noch herrschenden Gesetzen der kapitalis­tischen Produktionsweise verschrieben haben, beenden das institutionalisierte Recht des StĂ€rkeren, das mit dem willkĂŒrlichen Zugriff auf das Eigentum von Privat­personen gleichwohl nicht auf eine Stufe gestellt werden kann, durch eine geplante Produktion, in der die FrĂŒchte der gesellschaftlich organisierten Arbeit den Reichtum und das Eigentum aller mehren. Verwandt hĂ€tte dies selbst noch fĂŒr eine zur Abwechslung vernĂŒnftige Umverteilung auf dem Boden des Bestehenden zu gelten: Eine Enteignung hĂ€tte auch hier nicht der privaten Bereicherung zu gelten, sondern der Nutzbarmachung vor allem von Immo­bilien und Parkanlagen fĂŒr die vielen.

„Auswurf, Abfall, Abhub aller Klassen“

Der zunĂ€chst bĂŒrgerliche Konsens ĂŒber Freiheit und Eigentum, die nicht anzutasten und vom Staat zu schĂŒtzen seien, war immer mehr als nur die Anmaßung der Privilegierten, fĂŒr sich zu sichern, was auch sie oder ihre Vorfahren sich skrupellos angeeignet hatten. So abstoßend das in jeder Unternehmenshierarchie entlang riesiger Einkommensunterschiede auszumachende Privilegienwesen auch ist, das sich z.B. in sehr unterschiedlichen Wohnformen niederschlĂ€gt, so auffĂ€llig ist doch, wie hartnĂ€ckig ĂŒber die bĂŒrgerlichen Jahrhunderte hinweg Handwerker, Kleinbauern und eben Arbeiter vor dem spontan genannten Zugriff auf das Eigentum der Oberen zurĂŒckschreckten. ZunĂ€chst war es die Erfahrung des BĂŒrgerkriegs mit den Angriffen der einander befehdenden Feudalherren auf das Eigentum und die Freiheit des Gegners und als dauernde Begleiterscheinung die AusplĂŒnderung der den Feudalherren Unterworfenen, die gerade Bauern und Handwerker auf den Zentralstaat und die von ihm monopolisierte Gewalt setzen ließen. Doch es ging um mehr. Das BedĂŒrfnis der KleineigentĂŒmer, sich ihr kleines Reich zu schaffen, entsprang auch dem Wunsch, nicht der WillkĂŒr anderer ausgesetzt zu sein und dezidiert nicht in einem Reich der oktroyierten Gleichheit vegetieren zu mĂŒssen wie russische Bauern unter dem Gesetz der Mir genannten Dorfgemeinschaft oder chinesische in der maoistischen Volkskommune. Der Ruf nach der Polizei war immer auch einer von unten, gegen Übergriffe, die nicht nur von wildgewordenen Junkern in der Übergangszeit ausgehen konnten, sondern eben auch von StraßenrĂ€ubern oder Dieben. Die Angst vor dem nĂ€chtlichen Überfall auf Hab und Gut ging einher mit dem Überdruss, stets darĂŒber wachen zu mĂŒssen, dass sich niemand am Vieh oder auch nur der damals wertvollen WĂ€sche auf der Leine vergreife: Man wollte sich nicht lĂ€nger in der eigenen Wagenburg verschanzen mĂŒssen. Die Monopolisierung der Gewalt im absolutistischen und dann vollends im bĂŒrgerlichen Staat war mehr als die Herstellung eines großen Wirtschaftsraums fĂŒr die sich etablierende kapitalistische Produktion und den Handel. Sie geschah auch mit Billigung jener Mehrheit, die nicht viel zu verkaufen hatte, auf primitivem Niveau wirtschaftete und dennoch nicht der FrĂŒchte ihrer Arbeit beraubt werden wollte. Die Nachfolger der Landsknechte in den Feudalkriegen, die das Land kahlfraßen und, wenn die Gelegenheit sich bot, von Bauern totgeschlagen wurden, waren jene, die vom Kapital in der Periode der ursprĂŒnglichen Akkumulation aus dem das Überleben noch sichernden FeudalverhĂ€ltnis geschleudert wurden und sich mangels Nachfrage nach Arbeitskraft erst in einem spĂ€teren Schritt ins LohnverhĂ€ltnis retteten. Nach den Elendswanderungen der Hoffnungslosen, als die Caritas versagte und die „Ehrlichen“ verhungerten und die „Unehrlichen“ am Galgen endeten, blieben viele zurĂŒck, die sich den Zumutungen der aufkommenden neuen Gesellschaft mit den Mitteln des Raubs zu entziehen trachteten. Dies ging zuerst zu Lasten der Bauern, Handwerker und KleinhĂ€ndler, die sie terrorisierten. Der im Charlie-Chaplin-Film rĂŒhrend als harmloser Mundraub geschilderte Diebstahl von Brot oder FrĂŒchten auf dem Markt war, obwohl dahinter hĂ€ufig wirklich der nackte Hunger stand, zugleich die SchĂ€digung jener wenig wohlhabenden Schichten, die sehr wohl wussten, dass dem ersten beim Diebstahl erfolgreichen „Tramp“ rasch weitere folgen wĂŒrden.

VerhĂ€ltnisse abschaffen zu wollen, in denen geklaute Brote schweren Kerker nach sich ziehen und nur zwei Jahrhunderte davor die Todesstrafe, ist das eine, das romantisierende BĂŒndnis mit Outlaws zu suchen, die sich nur ausnahmsweise etwa in der Figur des Wilderers nahmen, was nach einer lĂ€ndlichen Übereinkunft allen zustand und nicht exklusiv dem durch seine Förster vertretenen Feudalherren, ist dagegen nicht geeignet, eine Idee von Freiheit und der umfassenden Entfesselung des Reichtums zu verwirklichen. Deutlich glorifiziert solche Romantik den Kraftburschen, der mit frechem Maul nicht nur seine Opfer verhöhnt, sondern alle, die wenig heroisch und spektakulĂ€r im Rahmen der Gesetze, auch denen des Kapitals, ihr meist kleines Eigentum mehren. Lediglich im rhetorischen Überschwang spricht aus der Figur des Spiegelberg in Schillers RĂ€uber (1780) der RevolutionĂ€r. Die Wahrheit ĂŒber die Tiraden der Spiegelbergs aller Zeiten ist ihre durch die wirkliche oder herbeischwadronierte RĂ€uberbande ver­briefte Anmaßung, sich ĂŒber alle recht­lichen und sittlichen Schranken hin­weg­zusetzen.

Das individuelle Eigentum zu einer Wahrheit machen

Über die Revolution als jenem Mittel, das auch mit Gewalt die EigentumsverhĂ€ltnisse radikal in Frage stellt und öffentliche Verhandlungen ĂŒber die Produktion erst ermöglicht, bestand vor langer Zeit der Konsens, dass man gerade als RevolutionĂ€r die öffentliche Ordnung inklusive des individuellen Rechts auf Eigentum vor dem Zugriff eines Gesindels zu schĂŒtzen habe, das Marx als „Auswurf, Abfall, Abhub aller Klassen“ beschrieben hat. Als vor 150 Jahren ein wirklicher BĂŒrgerkrieg in Frankreich tobte, versuchten die Pariser RevolutionĂ€re nicht etwa die alte Ordnung aufrechtzuerhalten, sondern machten sich daran, ein ganz anderes Gewaltmonopol durchzusetzen, das auf möglichst dezentralen BĂŒrgerkomitees fußte, die ihrem Auftraggeber jederzeit Rechenschaft schuldeten. „Die Polizei, bisher das Werkzeug der Staatsregierung, wurde sofort aller ihrer politischen Eigenschaften entkleidet. Und in das verantwortliche und jederzeit absetzbare Werkzeug der Kommune ver­wandelt“ (S. 339) vermerkte Marx in Der BĂŒrgerkrieg in Frankreich (1) wenige Monate nach der Niederlage der Pariser Kommune. ZunĂ€chst ĂŒbernahm vorwiegend die Nationalgarde die Funktion der Polizei und entwickelte sich zur bewaffneten Agentur des Pariser Aufstandes und damit zur BĂŒrgerkriegspartei gegen die der Versailler Republik gegenĂŒber loyalen Truppen, hinter denen die preußische Armee stand.

Die Revolution von 1870/71 setzte einen Klassenkompromiss voraus, den die Herrschenden erst angesichts der drohenden Niederlage gegen die deutschen Eindringlinge einzugehen gewillt waren, um das Blatt militĂ€risch noch zu wenden. Je aussichtsloser sich die Lage an der Front darstellte, desto rapider verfiel die öffentliche Ordnung, vor allem im Paris. Regional, keineswegs auf die Hauptstadt beschrĂ€nkt, herrschte BĂŒrgerkrieg, weil nicht nur irgendwelche AufstĂ€ndischen gegen den fest im Sattel sitzenden Staat rebellierten, sondern der im Grunde entmachtete und zur partikularen Bande der herrschenden Klasse herabgesunkene SouverĂ€n die Mehrheit der Bevölkerung gegen die Usurpatoren jenseits des Rheins zu den Waffen gerufen hatte, die allerdings der alten Ordnung im Gewand einer gar nicht sehr neuen Republik ebenso feindlich gegenĂŒberstand wie den Deutschen. In den 100 Tagen der Kommune wandte sich die saturierte Bourgeoisie dann unter dem Schutz der Deutschen genauso gegen die Fortsetzung des Krieges wie gegen die in Paris aufkeimende neue Ordnung. Die Fraktion der Sicherheit blamierte sich und ging zum ĂŒberhaupt nicht brĂŒderlichen Angriff auf die Kommune ĂŒber. Mit den Worten, „die Kommune, rufen sie aus, will das Eigentum, die Grundlage aller Zivilisation abschaffen!“ (S. 342) gibt Marx den Kern der Propaganda der in Versailles sitzenden, angeblich legitimen Französischen Republik wieder. Seine Antwort fiel allerdings komplexer aus, als es Parteikommunisten oder romantischen Staatsfeinden lieb sein kann: „Jawohl, meine Herren, die Kommune wollte jenes Klasseneigentum abschaffen, das die Arbeit der vielen in den Reichtum der wenigen verwandelt. Sie beabsichtigt die Enteignung der Enteigner. Sie wollte das individuelle Eigentum zu einer Wahrheit machen, indem sie die Produktionsmittel, den Erdboden und das Kapital, jetzt vor allem die Mittel zur Knechtung und Ausbeutung der Arbeit, in bloße Werkzeuge der freien und assoziierten Arbeit verwandelt.“ (ebd.)

Der BĂŒrgerkrieg in Frankreich, aus dem „das heitere Arbeiter-Paris der Kommune“ (S. 357) hervorging, entsprang dem Über­druss an der Diktatur Napoleons III. und dem Hass auf die Deutschen. Was als die Verteidigung des Territoriums gegen Eindringlinge begann, wandelte sich in einen Krieg zwischen denen, die durch ihre Arbeit den Reichtum erzeugten, und jenen, die ihn sich nach den Gesetzen der kapitalistischen Produktionsweise aneigneten. Wie in der ersten Phase der Februarrevolution von 1848 trat auch wĂ€hrend der Kommune nicht ein, was die um ihr Eigentum bangende Bourgeoisie den AufstĂ€ndischen propagandistisch unterstellte. Es kam nur vereinzelt zu PlĂŒnderungen, und das nicht nur deswegen, weil fĂŒr den Schutz des privaten Eigentums und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit die mit der Revolution verbundene Nationalgarde einstand. Als ob die Kommunarden und ihre VorgĂ€nger Paris kurzfristig als ihr Eigentum wahrnahmen, unterblieb die individuelle WillkĂŒr gegen die plötzlich ungeschĂŒtzten Privilegierten weitgehend, und auch Brandstiftungen gab es damals nicht. Der Traum von einer Sache war grĂ¶ĂŸer als schĂ€bige SchnĂ€ppchenjĂ€gerei oder von Rachemotiven geleiteter Vandalismus, die ihn zerstört hĂ€tten. Marx war bei allem Überschwang nur scheinbar widersprĂŒchlich ein Freund der öffentlichen Sicherheit: „Wunderbar in der Tat war die Verwandlung, die die Kommune an Paris vollzogen hatte. [
] Keine Leiche mehr in der Morgue, keine nĂ€chtlichen EinbrĂŒche und fast keine DiebstĂ€hle mehr; seit den Februartagen von 1848 waren die Straßen von Paris wirklich einmal wieder sicher, und das ohne irgendwelche Polizei.“ (S. 348)

Regionalismus und autochthone Schreckensherrschaft

Wie im Jahr 2005, als die bis dahin grĂ¶ĂŸte, aber keineswegs erste Gewaltwelle in den Banlieues wĂŒtete und auch auf die Viertel der relativ Arrivierten ĂŒbergriff, ist auch im Jahr 2023 trotz der erhebli­chen Zunahme und IntensitĂ€t der Aggres­sion in den TĂ€tern und ihrem außer Kon­trolle geratenen Hinterland kein BĂŒrgerkriegs­potential zu erkennen. Heute wie damals fehlt es an Menge, AusrĂŒstung und Orga­nisation bei den VorstadtmĂ€nnern, wĂ€hrend zugleich die Staatsmacht nicht wankt. Obwohl jeder erkennt, dass all jenen nur tödlicher Hass aus den VorstĂ€dten entgegenschlĂ€gt, die deren verkommene Moralvorstellungen ablehnen, wenden die lumpenakademischen Propagandisten der „Revolte“ noch den Umstand, dass der Staat die brutalen Methoden der Marodeure nicht anwendet, weshalb der 2005 von PrĂ€sident Sarkozy herbeigewĂŒnschte Hochdruckreiniger bis heute gerade nicht zum Einsatz gekommen ist, gegen ihn. Ihren islamischen VerbĂŒndeten Ă€hnlich, missdeuten sie den abwĂ€genden und manchmal zögerlichen Einsatz der Gewaltmittel als Zeichen der SchwĂ€che, so als ob sie sich nach der strafenden Hand sehnten.

Zu Hause agieren die Enragierten an den vom eigenen Viertel Entrechteten, zu denen die sich nicht der islamischen Moral unterwerfenden Frauen gehören, ihre „Freiheit“ aus und nehmen zugleich als die jĂŒngeren BrĂŒder der kriminellen Patrone glĂ€ubig hin, was diese ihnen vorschreiben. Die dauernde Kontrolle durch die Allianz von krimineller Ökonomie und totalitĂ€rer Ideologie mit ihrer Sondergerichtsbarkeit, die noch einen Mord bei EntschĂ€digungszahlung ungesĂŒhnt lĂ€sst, die jederzeit abrufbare Lynchjustiz, zu der immer wieder auch Gruppenvergewaltigungen an jungen Frauen und brutale Übergriffe auf Schwule gehören, sind der Kitt einer dehumanisierten Gemeinschaft, deren jeweils spontan sich zusammenfindende Avantgarde zu allem fĂ€hig ist. Obwohl fast jedermann mit Erleichterung das Ende des Spuks zur Kenntnis nahm, wird nur unter Vorbehalten der Wiederherstellung der Ordnung durch die Polizei zugestimmt. So viel FraternitĂ© darf es nicht geben, obwohl gerade sie die Voraussetzung dafĂŒr wĂ€re, auch unterhalb der Anwendung unmittelbaren Zwangs die VerhĂ€ltnisse in den VorstĂ€dten so zu Ă€ndern, dass nicht einer angeblich rassifizierten oder gar zur Arbeiterklasse schöngeredeten Jugend Geschenke gemacht werden, die wie Schutzgeldzahlungen wirken. Das ist das, was die Ideologen in der Taz oder in der LibĂ©ration meinen, wenn sie ausrufen: „Der Preis fĂŒr die Morde, die von Po­li­zis­t*in­nen begangen und von der Politik ĂŒberhaupt ermöglicht werden, muss nach oben getrieben werden“ (Taz, 3.7.2023), und damit die Logik der Marodeure be­dienen.

Im akademischen Diskurs wird als Urheber der jĂŒngsten Unruhen regelmĂ€ĂŸig der Staat in der besonders gefĂ€hrlichen Variante des Zentralstaats prĂ€sentiert – gerade so, als wĂ€re die Delegierung der Gewalt an eine nunmehr regionale Polizei und Administration das probate Mittel, die Marodeure aus den VorstĂ€dten am Ende gar gewaltfrei zu bĂ€ndigen. Ein Gegner der zentralisierten und hierarchisierten Macht war auch Marx, aber nicht, um unwiderruflich untergegangenen vorbĂŒrgerlichen VerhĂ€ltnissen zu huldigen, sondern um die bĂŒrgerliche in eine herrschaftsfreie Ordnung zu ĂŒberfĂŒhren. „Sobald die kommunale Ordnung der Dinge einmal in Paris und den Mittel­punkten zweiten Ranges eingefĂŒhrt war, hĂ€tte die alte zen­tralisierte Regierung auch in den Provinzen der Selbstregierung der Produzenten weichen mĂŒssen.“ An die Abschaffung eines die vereinigten Produzenten verbindenden Konsenses dachte er dabei nicht, sondern setzte auf die Einheit der Nation ohne Zwang: „Die Einheit der Nation sollte nicht gebrochen, sondern im Gegenteil organisiert werden durch die Kommunalverfassung; sie sollte eine Wirklichkeit werden durch die Vernichtung jener Staatsmacht, welche sich fĂŒr die Verkörperung dieser Einheit ausgab, aber unabhĂ€ngig und ĂŒberlegen sein wollte gegenĂŒber der Nation, an deren Körper sie doch nur ein Schmarotzerauswuchs war. [
] Statt einmal in drei oder sechs Jahren zu entscheiden, welches Mitglied der herrschenden Klasse das Volk im Parlament ver- und zertreten soll, sollte das allgemeine Stimmrecht dem in Kommunen konstituierten Volk dienen, wie das individuelle Stimmrecht jedem andern Arbeitgeber dazu dient, Arbeiter, Aufseher und Buchhalter in seinem GeschĂ€ft auszusuchen.“ (S. 339) Gegen die Regionalisten seiner Zeit mit ihrem Genossenschaftswesen, die irgendwie am KapitalverhĂ€ltnis vorbei wirtschaften wollten, um sich selbst zu verwalten, wandte er ein: „Es ist das gewöhnliche Schicksal neuer geschichtlicher Schöpfungen, fĂŒr das SeitenstĂŒck Ă€lterer und selbst verlebter Formen des gesellschaftlichen Lebens versehen zu werden, denen sie einigermaßen Ă€hnlich sehen. So ist diese neue Kommune, die die moderne Staatsmacht bricht, angesehen worden fĂŒr eine Wiederbelebung der mittelalterlichen Kommunen, welche jener Staatsmacht erst vorausgingen und dann ihre Grundlage bildeten.“ (S. 340)

Zentralstaat und Nation

Der befreiungsbewegte linke Regio­nalismus verlor in den letzten Jahrzehnten zunehmend seinen Reiz, ohne dass die Idee je aufgegeben worden wĂ€re. Zu offensichtlich bricht die wohlstands­chau­vinistische Zielsetzung hervor, wenn ganze Provinzen dem sich im Niedergang befindenden Zentralstaat den RĂŒcken kehren, um in der innereuropĂ€ischen Konkurrenz besser zu bestehen und sich Transferzahlungen an weniger entwickelte Landesteile zu entziehen. Beerbt wird diese Ablehnung des Zentralstaats lĂ€ngst von einer keine Grenze kennenden islamischen Bandenideologie in ebenso heruntergekommenen wie randstĂ€ndigen Vierteln, deren brĂŒchige Ordnung und Elendsökonomie nur durch das Versprechen auf Landnahme und Raub aufrechterhalten wird, zu dem die Erpressung des von der Republik zu leistenden Schutzgelds gehört. Regionalismus ohne einen die jeweilige Binnenmoral eines Landstrichs transzendierenden Konsenses, den man frĂŒher BrĂŒderlichkeit nannte, endet nicht unbedingt in den ZustĂ€nden, die in den einschlĂ€gigen Wohnvierteln von Nanterre lĂ€ngst RealitĂ€t sind. Die bedrĂŒckenden VerhĂ€ltnisse im postmodern aufgeputzten Baskenland, wo völkische Zusammengehörigkeit und brĂŒsker Hass auf Ă€rmere Spanier in anderen Regionen sich praktisch immer gegen den Zentralstaat richten, geben einen Hinweis auf eine neue Welt, in der FraternitĂ© eine Sache des Bluts ist.

Gegen die Marodeure der Tat und des Worts bietet einzig der von den gleichen Ideologen so leidenschaftlich bekĂ€mpfte Zentralstaat Schutz, da die von Marx geforderte Abschaffung der Polizei und die Selbstverwaltung auch in Ordnungsfragen in pervertierter Form gerade dort RealitĂ€t wird, wo der Terror regelmĂ€ĂŸig seinen Ausgang nimmt. Statt eines heiteren Paris der Arbeiter wĂŒrde der Sieg dieser Regionalisten die Hauptstadt in eine TrĂŒmmerwĂŒste verwandeln, wovon sie Anfang Juli vor allem in der Provinz Kostproben in Menge gereicht haben. Der Zentralstaat gewĂ€hrt in unfreien Zeiten nicht nur die Freiheit, sich unbehelligt bewegen zu können. Er ist es auch, der alle auf die gleiche monopolisierte und in der Republik auch weitgehend kontrollierbare Gewalt einschwört, statt die BĂŒrger zur Barbarei tendierenden Partikulargewalten auszusetzen. Die aktuell gepflegte Ablehnung des Zentralstaats bezweckt die Delegitimierung der auf dem Gebiet der ganzen Republik geltenden öffentlichen Ordnung zugunsten des in den Banlieues sich etablierenden Gegenstaats als legitimer Gewalt. Dessen Subjekte sollen ihre Angelegenheiten nach ihrer kollektiven IdentitĂ€t ordnen, was ihrer Auslieferung an das Faustrecht der StĂ€rkeren gleichkommt – ob sie die Faust nun kĂŒssen oder verabscheuen. FĂŒr immer sollen sie Herrschaftsformen ausgeliefert werden, die nicht allgemein und abstrakt und daher kalt wirken wie die der Republik, sondern persönlich und daher so warm wie Blut, das fĂŒr die Rassifizierung der Banlieues genauso steht wie fĂŒr das ganz konkrete Blut der Bestraften. FĂŒr die Republik sind Mohamed oder François nicht das Kriterium, sondern Citoyen Mohamad und Citoyen François, die ihren jeweiligen privaten und politischen Zielen nachgehen sollen, solange sie mit den Gesetzen der Republik und nicht denen von Clanchefs und Moscheevorstehern konform gehen. Dieses Versprechen klingt abgedroschen, auf ihrer Grundlage kann Freiheit, die mehr bedeuten soll als der Schutz vor drohender Gewalt und des ungleich verteilten Einkommens, unmöglich verwirklicht werden – von den in Trostlosigkeit und Einsamkeit verkĂŒmmernden Monaden ganz zu schweigen. Die Republik hat nach den jĂŒngsten Unruhen vor allem BĂŒrgermeister geehrt, deren Gemeinden und insbesondere RathĂ€user schwer betroffen waren. Mit der Trikolore geschmĂŒckt, wurden die AmtstrĂ€ger vom PrĂ€sidenten und seinen Ministern als Patrioten geehrt, wobei das Wort FraternitĂ© dauernd bemĂŒht wurde. Diese bestimmt sinnvolle Geste der SolidaritĂ€t hat zugleich die Hohlheit des zum Glaubensbekenntnis abgewirtschafteten Begriffs kenntlich gemacht. Und doch ist die Verwirklichung einer besseren Ordnung der Dinge ohne den Traum von einer Sache, dass die Welt besser einzurichten sei, als die Grande Nation es zu leisten vermag, nur auf Grundlage der Republik möglich. Das vermögen nur Citoyen Mohamad und Citoyen François nur gemeinsam, indem sie sich gegen die in den Banlieues wĂŒtende identitĂ€re Gewalt wenden. Anders ist die notwendige Kritik an den nie eingelösten Versprechungen der Republik, die immerhin die individuelle Sicherheit und den ungestörten Genuss des je persönlichen Eigentums verspricht, ohne eine vernĂŒnftig eingerichtete Welt zu verwirklichen, nicht zu haben.

Nichts habt Ihr zu wÀhlen!

Der Erfolg der Marodeure aus den Banlieues beruht auf dem MissvergnĂŒgen von Leuten, die als Bourgeois nicht den Schnitt machen, den sie sich erhoffen, als Pseudo-Citoyens der Republik den Tod wĂŒnschen und ihr deshalb die Moslembanden aus den VorstĂ€dten auf den Hals schreiben. Sie wollen Rache nehmen an ihren zumeist linken Eltern, die ihnen womöglich nichts hinterlassen werden, und an einem Staat, der sie nicht mehr als Beamte versorgt, und wenn doch, dann nicht zu den Bedingungen, die er der VorgĂ€ngergeneration noch gewĂ€hrte. Die Töchter und Söhne aus zumeist gutem Haus sind sich sicher, dass sie keine andere Wahl haben, als anderen beim ZĂŒndeln zu helfen, auch wenn fĂŒr sie damit kein Schutzgeld vom Staat zu holen ist.

Eine Tirade Spiegelbergs in Schillers RĂ€uber mag das verdeutlichen: „Wahl? Was? Nichts habt ihr zu wĂ€hlen! Wollt ihr im Schuldthurm stecken, und zusammenschnurren, bis man zum jĂŒngsten Tag posaunt? Wollt ihr euch mit der Schaufel und Haue um einen Bissen trocken Brod abquĂ€len? Wollt ihr an der Leute Fenster mit einem BĂ€nkelsĂ€nger Lied ein mageres Allmosen erpressen? oder wollt ihr zum Kalbsfell schwören – und da ist erst noch die Frage, ob man euren Gesichtern traut – und dort unter der milzsĂŒchtigen Laune eines gebieterischen Korporals das Fegfeuer zum voraus abverdienen? oder bey klingendem Spiel nach dem Takt der Trommel spazieren gehn, oder im Gallioten Paradis das ganze Eisen-Magazin Vulkans hinterschleifen? Seht, das habt ihr zu wĂ€hlen, da ist es beysamen, was ihr wĂ€hlen könnt!“ Die Klage ĂŒber die wenig erfreulichen Zukunftsaussichten der deutschen Intelligenz des Jahres 1780 war auch damals schon larmoyant und großmannssĂŒchtig zugleich und damit letzter Schrei unter nicht nur materiell prekĂ€ren bĂŒrgerlichen Akademikern in halbfeudalen Zeiten, die, weit davon entfernt, eine bĂŒrgerliche Revolution vorzubereiten, sich in Studentenkneipen betranken und in den nĂ€chtlichen Straßen ganz antibĂŒrgerlich gestimmt Radau machten.

Mehr als zwei Jahrhunderte spĂ€ter gilt es nach dem Motto „Hurra Hurra die Schule brennt“, TĂ€ter als Opfer des Systems hochleben zu lassen, die alles dafĂŒr tun, dass ihnen keine andere Wahl bleibt, als gelegentlich fĂŒr einen kriminellen Patron zu arbeiten, der Jugendliche ohne FĂŒhrerschein fĂŒr ein Butterbrot als Auslieferungsfahrer beschĂ€ftigt. Statt die zumeist jugendlichen TĂ€ter als die Gemeingefahrzu brandmarken, die sie sind, ihre Eltern als zwar entmachtete, aber zugleich mitverantwortliche Gestalten anzuklagen, die sich lĂ€ngst den Gesetzen der Parallelgesellschaft unterworfen haben, statt mit den Agenturen des Staates zusammenzuarbeiten, zu denen eben nicht in erster Linie die Polizei gehört, sondern die Lehrer, Bibliothekare und Jugendamtsmitarbeiter, solidarisiert sich die Lumpenintelligenz mit Terroristen, die ihrer nĂ€chsten Gelegenheit entgegenfiebern. Über sie glaubt man zu wissen, dass sie einer nationalen Tradition verpflichtet seien, wenn sie die HaustĂŒr eines BĂŒrgermeisters mit einem brennenden Auto einrammen und die mit ihren Kinder fliehende Frau des BĂŒrgermeisters aus nĂ€chster NĂ€he mit KanonenschlĂ€gen attackieren.

Reale und symbolische Gewalt

Zur deutschen Romantik gehört der verklĂ€rte Blick auf das angeblich stets widerstĂ€ndige und zur Revolution bereite Frankreich, weshalb Barrikadenbau und Straßenschlachten unabhĂ€ngig von deren Zielsetzung glorifiziert werden. In Paris oder Berlin ist man sich einig: „Egal ob Gelbwesten oder monatelange Streiks: Immer gehen in Frankreich Fensterscheiben zu Bruch, werden Barrikaden errichtet und Autos angezĂŒndet. Immer antwortet die Polizei mit noch mehr Gewalt. Doch nur im Fall der Jugendlichen in den VorstĂ€dten wird mit einem derart großen Entsetzen reagiert. Es stellt sich die Frage, ob einige Be­ob­ach­te­r*in­nen hier mit zweierlei Maß messen.“ (Taz, 3.7.2023) Entsetzlich genug, dass Randerscheinungen bei den Protesten der Gelbwesten oder jĂŒngst gegen die Rentenreform mit den in der Konsequenz mörderischen AktivitĂ€ten des moslemischen Vorstadtmobs in der TatausfĂŒhrung quantitativ und sogar qualitativ auf eine Stufe gestellt werden. Man liest dergleichen GrĂ€uelpropaganda, die eben nicht nur in den FlugblĂ€ttern und BroschĂŒren der letzten Heuler aus der radikalen Linken steht, sondern diskursiv aufgeputzt im UniversitĂ€tsskript oder dem Leitartikel von auflagenstarken Tageszeitungen, ohne auch nur darĂŒber zu erschrecken, was das eigene Milieu ausbrĂŒtet. Die Gleichstellung völlig unterschiedlicher Protestformen ist nicht nur eine groteske LĂŒge, denn Streiks und soziale Proteste in Frankreich fĂŒhren nicht dazu, dass eine Frau mit ihren Kindern vor den Brandstiftern um ihr Leben rennt, die einen Lynchmord vorlaĂŒfig nur simulieren. Dass die Begleiterscheinungen sozialer Proteste mit dem ungleich brutaleren, einzigen Zweck moslemischer Landnahme auf eine Stufe gestellt und gleichberechtigt zum Wesensmerkmal republikanischer Tradition verklĂ€rt werden, ist Indiz fĂŒr eine gar nicht nur französische Abstumpfung und Verrohung, die auf ein unausgesprochenes BĂŒndnis hindeutet.

Zu den Methoden der Gelbwesten im Jahr 2018 gehörten vorwiegend Straßen­barrikaden, die in vielen FĂ€llen auch ange­zĂŒndet wurden, allerdings außerhalb bewohnter Gebiete. Der an die Banlieue-Ausschreitungen erinnernde Vandalismus am Rande der Proteste ging damals vorwiegend von einem Schwarzen Block aus, der auf keine breite Sympathie bei denen mit den gelben Westen rechnen konnte. Die vom gleichen Spektrum veranstalteten PlĂŒnderungen von GeschĂ€ften in mehreren InnenstĂ€dten wĂ€hrend der Rentenproteste im FrĂŒhjahr 2023 erinnern ebenfalls fatal an die Attacken der Vorstadtbanden. Allerdings fanden diese Gewaltakte vereinzelt statt und prĂ€gten nicht das Bild der jeweiligen Kundgebungen. Wie schon 2018 scheinen die organisiert agierenden Gruppen einem zwar besonders verrohten, aber marginalen Teil der radikalen Linken anzugehören, der in deutscher Widerstandstradition auf das Herbeibomben des faschistischen Staates setzt. Ausschlaggebend ist, dass die Anleihen, die Linksradikale bei den Methoden der Vorstadtmobs nehmen, nicht nur die aus ökonomischen GrĂŒnden entstandenen Proteste diskreditieren, sondern auch den Unterschied zwischen grundverschiedenen Intentionen bei der Anwendung von Gewalt verschwimmen lassen.

In scheinbar lĂ€ngst vergangenen Zeiten war das ZĂŒndeln in Deutschland die DomĂ€ne von BĂŒrgerkindern und in Frankreich auch regelmĂ€ĂŸig die hĂ€ufig wenig sinnvolle Begleiterscheinung vernĂŒnftiger Proteste, begangen von Leuten, die der Bourgeosie nicht angehörten. Man gewĂ€hrte den Aktivisten mehr oder weniger großzĂŒgig ihr Spiel mit dem Feuer, da man wusste, dass, egal wie viele entglaste Schaufensterscheiben, beschĂ€digte Bankfilialen und gelegentlich geplĂŒnderte GeschĂ€fte auch zu verzeichnen waren, alle Beteiligten einem Konsens folgten: Es ging um ein Spiel in relativ geregelten Bahnen – diese Gewalt war symbolisch.

Seit die Banlieues in Frankreich ernst machen und den Krieg gegen die BĂŒrger immer brutaler fĂŒhren, verschwindet die Ebene des Symbolischen auch dort, wo die Vorstadtjungs gar nicht dabei sind. Die interessieren sich zum Beispiel nicht fĂŒr LohnabhĂ€ngige, die sich ein möglichst langes und auskömmliches Leben nach der Arbeit nicht nehmen lassen wollen, weshalb bei den Rentenprotesten Mohamed dem François freie Bahn ließ. Wahrscheinlich ist der französische schwarze Block 2023 gar nicht anders vorgegangen als in den Jahren davor, wahrscheinlich wird weiterhin darauf geachtet, dass Unbeteiligte nicht geschĂ€digt werden und doch ist seit dem Terror von 2005 und weit mehr noch dem von 2023 alles anders. Die Ebene der symbolischen Gewalt von „weißen“ Linksradikalen, die immer dann nicht viel zĂ€hlte, wenn es galt, Polizeibeamte außer Gefecht zu setzen, verschwindet, wenn zwischen Original und angeblicher FĂ€lschung nicht mehr unterschieden werden kann.

Was der Staat in Frankreich nie ver­mochte, könnte einer radikalen Linken gelingen, deren RĂ€cherideologie, mehr noch als die Methoden, auf eine Kumpanei mit den islamischen Banden hinauslĂ€uft. Ihre „Praxis“ ist geeignet, öffentliche Manifestationen fĂŒr die Verbesserung der LebensumstĂ€nde in Zeiten einer sich verschĂ€rfenden ökonomischen Krise zu verhindern, die von Leuten getragen werden, die noch etwas vom Leben erwarten. Diese Leute haben mit Schrecken von den Massakern in Nizza und im Pariser Bataclan hören mĂŒssen, ihnen ist auch nicht entgangen, mit welcher Begeisterung die aus den Banlieues den Massenmorden vor allem in den sozialen Netzwerken zugestimmt haben. Wer heute plĂŒndert und BĂŒrgermeisterĂ€mter angreift, tut nicht nur etwas sehr Dummes, er lĂ€sst auch sein unbewusstes EinverstĂ€ndnis mit den disruptiven ökonomischen VerhĂ€ltnissen durchscheinen, die er von ihrer noch zivilisierenden politischen HĂŒlle befreien will. Die gleichen Lumpenintellektuellen und ihre praktizierenden VerbĂŒndeten aus dem arrivierten intellektuellen Mittelstand können keinen Widerspruch mehr er­ken­nen, wenn die von ihren Genossen aus­­geĂŒbte „revolutionĂ€re Gewalt“ sich vom Massenterror aus den VorstĂ€dten nicht mehr unterscheidet. Ihre Überzeugung, dass es nichts zu wĂ€hlen gebe und die bĂŒrgerliche Freiheit abgeschafft sei, herrschen sie allen Kritikern brutal auf, die sie zum Beispiel am Demonstrieren hindern. Ihre Devise „Holt Euch Euer Leben zurĂŒck!“ meint die Zerstörung aller materiellen und intellektuellen Grundlagen fĂŒr ein besseres Leben und zwingt sie ins BĂŒndnis mit den identitĂ€ren ReprĂ€sentanten einer keine Skrupel mehr kennenden Banden-Ökonomie, die allein dem Recht der StĂ€rkeren folgt und die sie genauso bewundern wie fĂŒrchten.

In einem Land, dessen Intelligenz einer antisemitischen, aber zackig klassenkĂ€mpferischen NobelpreistrĂ€gerin huldigt und wie jene einem revolutionĂ€r gestimmten antisemitischen VolksfĂŒhrer ihre Stimme gibt, ohne dass sich Widerspruch regen wĂŒrde, wird auch der zwischen dem 28.6. und 3.7.2023 aus den VorstĂ€dten immer wieder zu hörende und auf HauswĂ€nde geschmierte Ruf nach einer Wiederholung der Shoah an wahrscheinlich nicht nur den Juden als Lappalie abgetan. In einem solchen Land ist auch ein BĂŒrgerkrieg nicht ausgeschlossen.

Justus WertmĂŒller / https://redaktion-bahamas.org/hefte/92/Ein-B%C3%BCrgerkrieg-findet-vorl%C3%A4ufig-nicht-statt.html

Die Klimakleber als autoritÀre Krisenmanager

Die Regierung mĂŒsse öffentlich versprechen, dass sie „die mit den erarbeiteten Maßnahmen verbundenen Gesetzesvorhaben in das Parlament (einbringt). Wir fordern außerdem, dass die Regierung, die fĂŒr die Maßnahmen und Gesetzesvor­haben nötige Überzeugungsarbeit im Parlament leistet und dass sie öffentlich zusagt, nach Verabschiedung der Gesetze diese in einer beispiellosen Geschwindigkeit und Entschlossenheit umzusetzen.“ Das klingt nicht nur nach Nötigung eines Verfassungsorgans, dies ist auch als solche intendiert. Anders als die Verlautbarungen der lĂ€ngst verblichenen K-Gruppen, die jenen der Letzten Generation zumindest im Duktus Ă€hneln und die diese mit der kindischen Drohung versahen, dass die Arbeiterklasse bei NichterfĂŒllung ihrer Forderungen entschlossen auf deren Umsetzung drĂ€ngen werde, verfĂŒgen die Klebeexperten ĂŒber wirkliches Drohpotenzial: Statt die Regierungsmacht, wie irgendwelche K-Gruppen oder die Möchtegern-Putschisten um den FĂŒrsten zu Reuß, will die Letzte Generation lediglich die Etablierung eines rigiden Maßnahmenstaates, der auf Wahlen oder das politische Mandat pfeift, weil er das Volk hinter sich zu organisieren weiß. FĂŒr ein stillschweigendes Einvernehmen von Klimaaktivisten und Staat spricht bereits heute, dass eine kriminelle und von Klima-Lobby-Gruppen finanziell unterstĂŒtzte Organisation, die Straftaten öffentlich begeht und dazu nicht minder öffentlich aufruft, weitgehend gewĂ€hren kann und pflichtvergessene Richter, die auch gegen notorische Wiederholungskleber keine Haftstrafen verhĂ€ngen, nicht nach dem Disziplinarrecht gemaßregelt werden. Die Propaganda fĂŒr Klimaschutz als Massenverarmungsprogramm trifft als attraktive Idee auf einen Staat und sein politisches Personal in der ökonomischen Krise. VorlĂ€ufig soll nach dem Willen der kaum 1.000 Aktivisten zĂ€hlenden Letzten Generation und ihrer weit zahlreicheren Sympathisanten ein Doppelstaat fĂŒr die „beispiellose Geschwindigkeit“ bei der Durchsetzung unpopulĂ€rer Maßnahmen sorgen. Dessen delegitimierte und entmachteten Institutionen sind angehalten durchzusetzen, was die imaginierten 99 Prozent aller Deutschen in ihren RĂ€ten beschließen. „Keinerlei Zweifel“ an diesen Phantasie-Zahlen, aber auch an den von als seriös geltenden Institutionen dauernd ermittelten satten Mehrheiten fĂŒr eine Klimapolitik, die lediglich das Versprechen bereithĂ€lt, den Enkeln eine grĂŒne Welt zu hinterlassen, in der alle den GĂŒrtel kapitalkonform enger zu schnallen haben, dĂŒrfen geltend gemacht werden, wenn das Volk spricht. „Der Gesellschaftsrat stĂ€rkt den gewĂ€hlten Gremien den RĂŒcken fĂŒr eine entschiedene Klimapolitik,“ denn die Teilnehmer des Rates lieferten, im Gegensatz zu Parlament und Regierung, unbeeinflusst „von Interessensgruppen, LobbyverbĂ€nden und medialen Scheindiskursen“, „Entscheidungs- und Gestaltungsgrundlagen, fĂŒr die keinerlei demokratische Zweifel geltend gemacht werden können“. (23) Alles weiter regeln die Klimakleber.

Dieses Konzept blieb natĂŒrlich nicht ohne Gegenrede. Noch in der Sendung „Hart aber Fair“ widersprach der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag Konstantin Kuhle der Aktivistin van Baalen mit den Worten: Die „Entscheidungen in Deutschland trifft der Deutsche Bundestag, weil er demokratisch durch Wahlen legitimiert ist, und zwar von der ganzen Bevölkerung. Sie können nicht Leute auslosen und die mit der Macht ausstatten, ĂŒber das Wohl und Weh des ganzen Landes zu entscheiden. Das ist undemokratisch“ und wĂŒrde „dem WillkĂŒrstaat TĂŒr und Tor“ (welt.de, 31.1.2023) öffnen. Van Baalens Einlassungen seien nach Ansicht des Focus online-Redakteurs Christian Böhm gar „ein Fall fĂŒr den Verfassungsschutz“, da die Letzte Generation damit „nicht weniger als die Abschaffung der parlamentarischen Demokratie“ (focus.de, 3.2.2023) fordere. Im Nachgang wurde jedoch z.B. beim Redaktionsnetzwerk Deutschland darĂŒber diskutiert, inwieweit ein solches Gremium eine „Innovation fĂŒr die Demokratie“ darstelle oder ob sich Deutschland damit auf den „Weg in die RĂ€tedemokratie“ (rnd.de, 1.2.2023) begebe.

Vorsichtshalber bringen die Klima­aktivisten ihre Forderung nach Abschaffung des politischen Systems mit einer staatstragenden Beschwörung des Grundgesetzes (24) vor. Sie propagieren die Diktatur des Gesellschaftsrats als von der Klimakrise diktierte und vom BĂŒrgerrat verkĂŒndete Neutralisierung der Blockierer in der Regierung, die im BĂŒndnis mit den Wohlhabenden unsere Zukunft verspielten. Die politische Klasse hĂ€tte den „Gesellschaftsvertrag [
] gebrochen“, indem sie „und das reichste 1 Prozent am Kurs der Klimavernichtung festhĂ€lt“ (25) und so die Interessen der Mehrheit missachte.

EinwĂ€nde, RĂŒcksichten oder Umwege können nicht zugelassen werden, und so geht es auch nicht um die Verluste, die auf dem Weg zum Ziel eintreten könnten. Die Letzte Generation macht sich nicht die Erarbeitung von Konzepten gegen den Klimawandel zur Aufgabe, die die Regierung ja lĂ€ngst vorgibt, sondern drĂ€ngt allein auf ihre politische Durchsetzung. Sie lĂ€sst sich dabei weder vom Unmut ĂŒber Habecks Neuregelung des GebĂ€udeenergiege­setzes noch ĂŒber das gescheiterte BĂŒrgerbegehren zum Volksentscheid „Berlin 2030 Klimaneutral“ vom MĂ€rz 2023 irritieren. Organisationen wie die Letzte Generation versuchen ein allgemeines Krisenempfinden bei ihrem akademischen Zielpublikum klassenspezifisch zur Klimafrage umzudeuten und zielen damit schlussendlich auf eine Expertokratie ab.

Mit der Verwendung des Wortes RĂ€te wird eine libertĂ€re Tradition angerufen, ohne jedoch den geringsten Bezug zu Methoden und Zielsetzungen der historischen ArbeiterrĂ€te aufzuweisen, die der Mehrung von Freiheit und Eigentum in einer versöhnten Gesellschaft verpflichtet waren. Bezeichnenderweise gerĂ€t die Letzte Generation, die bisher nur wegen ihres gegen Autofahrer und FluggĂ€ste gerichteten Aktivismus’ angefeindet wird, nicht mit ihren autoritĂ€ren Zielen in Misskredit. Im Gegenteil erfĂ€hrt sie besonders von der SPD und mehr noch den GrĂŒnen nahestehenden Medien und Experten bestĂ€ndig Respektsbekundungen fĂŒr ihre Konsequenz und RadikalitĂ€t, also ihre RĂŒcksichtslosigkeit.

Das autoritĂ€re Bekenntnis wird nicht nur in libertĂ€rer Verpackung geliefert, sondern bildet auch einen Aktionismus aus, der mit einer Verherrlichung des Selbst­opfers (26) zu höheren Zwecken einhergeht. Diese Anleihen beim todesverfallenen FrĂŒhchristentum oder bei der heroisch gemeinten, in Wirklichkeit einen MĂ€rtyrerkult begrĂŒndenden Behauptung, RevolutionĂ€re seien lediglich Tote auf Urlaub, sind schon deshalb unverzichtbar, weil die Ziele der Bewegung noch nicht einmal vage von einer utopischen, menschheitsbeglĂŒÂ­ckenden Hoffnung getragen sind – und sei es, wie bei den frĂŒhen Christen wenigs­tens fĂŒr das Leben nach dem Tod. Mehr als eine „klimaasketische LĂ€uterung“ (nzz.ch, 8.2.2023) zur Sicherung des Überlebens der Gattung ist nicht im Angebot. Stattdessen wird die Gemeinde in Ton und Inhalt auf die absolute Unterwerfung unter eine trostlose RealitĂ€t ohne Erlösung eingeschworen, die man als die Unterwerfung unter die vom KapitalverhĂ€ltnis in der Krise gestiftete gesellschaftliche RealitĂ€t zu ĂŒbersetzen hĂ€tte: „Wenn wir die klimawissenschaftliche RealitĂ€t anerkennen, mĂŒssen wir bis 2030 dem Zeitalter fossiler Rohstoffe ein Ende bereiten. Das geben nicht wir vor, sondern die physikalische RealitĂ€t.“ (27)

Weiterlesen: https://redaktion-bahamas.org/hefte/92/Krise-und-Macht.html

„Komm bitte heil nach Hause“: Der Horroralltag eines Dortmunder ÖPNV-Mitarbeiters

Wikimedia Commons, Mbdortmund,GFDL-1.2

Wer in deutschen GroßstĂ€dten tĂ€glich auf die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen ist, weiß gewiss um herrschenden ZustĂ€nde: ÜberfĂŒllte Fahrzeuge, hygienisch fragwĂŒrdige Bedingungen sowie KriminalitĂ€t und Gewalt. Ein Alptraum fĂŒr Busfahrer und Kontrolleure, wie die anonymen Schilderungen eines Mitarbeiters der Dortmunder Stadtwerke zeigen.

Mittwoch, der 13. September: Am frĂŒhen Nachmittag rotten sich rund 100 Personen unweit der Dortmunder Reinoldikirche zusammen. Mehrere Polizisten versuchen, den Mob zu bĂ€ndigen. Obwohl die Polizei mit einem Großaufgebot anrĂŒcken musste, heißt es spĂ€ter aus Polizeikreisen, es sei â€žim Endeffekt polizeilich nichts passiert.“

Orientalischer Mob gegen Kontrolleure

Doch entspricht dies der Wahrheit? Wohl kaum. Anonyme Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe berichten hingegen, dass sich zuvor ein junger Migrant der Fahrkartenkontrolle verweigert hatte. Daraufhin solidarisierte sich ein Mob, der fast ausschließlich aus orientalischen Migranten bestand, mit dem kontrollierten Mann. Die Mitarbeiter sprechen von einer â€žbedrohlichen und hoch aggressiven Stimmung.“

Gefahr fĂŒr Leib und Leben

Es sind diese Erlebnisse, welche den Berufsalltag vieler deutscher Busfahrer und Kontrolleure zur Hölle machen. Weder vonseiten der Polizei noch ihres Arbeitgebers können die Betroffenen angemessene Hilfe erwarten. Daher wandte sich ein anonymer Mitarbeiter im Namen seiner Kollegen an die Dortmunder AfD. Ihm zufolge gehören verbale und körperliche Angriffe zur beruflichen NormalitĂ€t: â€žWir werden bespuckt, geschlagen und beleidigt.“ Bei den TĂ€tern handelt es sich meist um junge Migranten. Angesichts der Gefahrenlage ist auch die Sorge bei den Familienmitgliedern groß: „Komm bitte heil nach Hause“ sei ein gĂ€ngiger Satz, den der anonyme Mitarbeiter vor seinem Gang zur Arbeit hört.

Der Gewalt schutzlos ausgeliefert

Viele Mitarbeiter seien angesichts der tĂ€glichen Belastungen auf psychologische Hilfe angewiesen. Der Gang zum Arzt oder in die Klinik böte den einzigen Ausweg aus dem tĂ€glichen Martyrium, so der Mitarbeiter. Dagegen sei vonseiten des Arbeitgebers keine große Hilfe zu erwarten. So können verletzte Mitarbeiter nur das Angebot von „Seelsorge-GesprĂ€chen“ wahrnehmen, die sich meist als unzureichend erweisen. Bis auf ein „Deeskalationstraining“ seien auch keinerlei weitere Maßnahmen zum wirksameren Schutz der Mitarbeiter geplant.

Steigende Gewalt im ÖPNV

Wie so oft handelt es sich bei jenen Schilderungen weniger um „EinzelfĂ€lle“ als um ein weiteres erschreckendes Symptom des Bevölkerungsaustauschs, der sich auch in Bussen und Bahnen bemerkbar macht. Ein Symptom, dessen Schaden sich zunehmend potenziert. Denn die Gewalt im ÖPNV ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. 12.416 Gewaltverbrechen zĂ€hlte man 2023 bereits im ersten Halbjahr. Ein Anstieg von 8 Prozent im Vergleich zu Vorjahreswert. Auch die Zahl der Messerangriffe, Eigentumsdelikte und Sexualverbrechen ist deutlich höher als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt ist dabei der Anteil auslĂ€ndischer TĂ€ter – wer hĂ€tte es gedacht –  ĂŒberproportional hoch.

Beendigung der SymptombekÀmpfung

Damit Busfahrer und Kontrolleure wieder in einem sicheren Umfeld ihrer Arbeit nachgehen können, bedarf es weder „Seelsorge-GesprĂ€che“ noch „Deeskalationstrainings“. Diese Strategien zur SymptombekĂ€mpfung sind als reine Ablenkungsmanöver zu bewerten. Das Problem an der Wurzel zu packen, heißt auch nicht „mit der MentalitĂ€t der Leute umgehen zu mĂŒssen“ wie es eine der beteiligten Polizistinnen am Reinoldiplatz ausgedrĂŒckt haben soll.

Abschieben hingegen wĂŒrde Sicherheit schaffen – fĂŒr Passagiere, Mitarbeiter und auch fĂŒr hilflos agierende Polizisten. Wie also wĂŒrde eine Busfahrt nach der Remigration aussehen? Gewiss wĂŒrde sie nur selten mit einem Großeinsatz der Polizei ihr Ende nehmen.

https://heimatkurier.at/auslaenderkriminalitaet/komm-bitte-heil-nach-hause-der-horroralltag-eines-dortmunder-oepnv-arbeiters/

Deutschland: Keine Meldepflicht mehr fĂŒr AuslĂ€nder zum Erhalt des BĂŒrgergeldes

Bild: Bundessozialgericht

Nach einem jĂŒngst ergangenen Urteil des Bundessozialgerichtes Kassel, mĂŒssen AuslĂ€nder nun nicht mehr durchgehend gemeldet sein, um BĂŒrgergeld zu kassieren.

KĂŒnftige Voraussetzung dafĂŒr ist lediglich ein „gewöhnlicher“ Aufenthalt von 5 Jahren im Bundesgebiet.

Arbeitssuchende AuslÀnder sind ausgenommen

Nach fĂŒnf Jahren rechtmĂ€ĂŸigem Aufenthalt in Deutschland haben AuslĂ€nder nun Anspruch auf BĂŒrgergeld.

HierfĂŒr sei es nicht erforderlich, dass Diese durchgehend gemeldet seien, wie das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem am 21. September bekanntgegebenen Urteil vom 20. September, entschied. (Az. B 4 AS 8/22 R)

EU-BĂŒrger können Anspruch auf BĂŒrgergeld nach einer sozialbeitragspflichtigen BeschĂ€ftigung haben. Bei anderen AuslĂ€ndern hĂ€ngt dies vom jeweiligen Aufenthaltstitel ab. Generell ausgenommen sind irrwitziger Weise dabei AuslĂ€nder, die sich in Deutschland aufhalten, um eine Arbeit zu suchen.

UnabhĂ€ngig davon sieht das Gesetz fĂŒr alle AuslĂ€nder einen Anspruch auf BĂŒrgergeld vor, wenn sie fĂŒnf Jahre lang rechtmĂ€ĂŸig ihren „gewöhnlichen Aufenthalt“ in Deutschland hatten. Die Frist beginnt bei der ersten Anmeldung bei der zustĂ€ndigen Meldebehörde.

Polen klagte auf BĂŒrgergeld-Leistungen

Ein KlÀger aus Polen meldete sich erstmals im April 2009 behördlich in Deutschland an. Danach war er nicht mehr durchgehend gemeldet und zuletzt obdachlos. Nur gelegentlich hatte er gearbeitet.

Im Januar 2018 beantragte er daraufhin damals noch „Hartz IV“. Das Jobcenter Hagen lehnte dies jedoch ab. Der Mann halte sich nur zur Arbeitssuche in Deutschland auf, hieß es in der BegrĂŒndung. Auch der langjĂ€hrige Aufenthalt in Deutschland fĂŒhre daher nicht zu einem Anspruch, weil er nicht durchgehend gemeldet gewesen war.

Hierzu betonte nun das BSG, das Gesetz setze lediglich „einen ununterbrochenen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet voraus“.

Unwesentliche Unterbrechungen des Aufenthalts wie zum Beispiel ein kurzer Heimatbesuch seien dabei „unschĂ€dlich“. Angerechnet wĂŒrden Zeiten nach der ersten behördlichen Meldung. Die Voraussetzung einer durchgehenden behördlichen Meldung lasse sich daraus jedoch nicht entnehmen.

Hierzu habe das Sozialgericht Dortmund festgestellt, dass der Mann seinen gewöhnlichen Aufenthalt seit 2009 durchgehend in Deutschland hatte.

Daher habe ihm das Jobcenter die Hartz-IV-Leistungen somit zu Unrecht verweigert.

https://unser-mitteleuropa.com/keine-meldepflicht-mehr-fuer-auslaender-zum-erhalt-des-buergergeldes/

Forscher kritisieren: Viele Studien zu Long Covid ĂŒberschĂ€tzten die Zahl der Betroffenen

Probleme wie MĂŒdigkeit, Kopfschmerzen, SchwĂ€chegefĂŒhl und Ă€hnliches treten auch nach anderen Virusinfektionen auf, nicht nur nach Corona, kritisieren Ärzte.
Foto: depositphotos.com

Nicht nur die Regierung pflegte in Corona-Zeiten Angst und Schrecken zu verbreiten, vor allem die „Wissenschaft“, also UniversitĂ€ten, Forschungseinrichtungen usw., verdienten prĂ€chtig mit ihren Corona-Studien, Aufmerksamkeit und kĂŒnftige Forschungsgelder inklusive.

Studien zu Long Covid

Doch wie jetzt das renommierte British Medical Journal kritisiert, dĂŒrfte eine große Zahl der Studien zu Long Covid nicht den wissenschaftlichen Standards entsprochen haben – und fĂŒhrten deshalb zu falschen Ergebnissen. Ergebnissen, die jedoch ins Corona-Narrativ passten, weshalb die Studien auch nie hinterfragt wurden.

Die Krankheit Long Covid wurde meist gar nicht klar definiert, weshalb verschiedenste Symptome dann plötzlich unter Long Covid subsumiert wurden. Auch nach anderen Virusinfektionen treten Probleme wie MĂŒdigkeit, Kopfschmerzen, SchwĂ€chegefĂŒhl und Ähnliches auf. Doch plötzlich galt dies alles als Folge einer Corona-Infektion.

Keine Kontrollgruppen

Auch fehlten bei zahlreichen Studienprojekten die Kontrollgruppen, weshalb eine seriöse und stabile Aussage gar nicht möglich war.

So ergab eine Studie, dass vier Prozent der mit Omikron Infizierten Long Covid entwickelten, bei einer anderen Studie waren es mehr als zehn Prozent.

Willkommene Botschaft

Machte alles nichts: Die Politiker nahmen diese Ergebnisse bereitwillig an und untermauerten damit ihre radikalen Corona-Maßnahmen.

Besonders gern ĂŒbernahmen sie Studienergebnisse, die aussagten, die Corona-Impfung wĂŒrde Long Covid verhindern. Damit hĂ€tte die Impfung endlich einen Nutzen gehabt, nachdem sie weder die Infektion, wie anfĂ€nglich behauptet, noch eine Hospitalisierung, schwere VerlĂ€ufe oder TodesfĂ€lle verhindern konnte. Dass eine Studie diese Wirkung gegen Long Covid nicht nur nicht bestĂ€tigte, sondern sogar das Gegenteil behauptete, nĂ€mlich dass Geimpfte sogar mehr von Long Covid gefĂ€hrdet sind, wurde nie erwĂ€hnt.

Long Covid massiv ĂŒberschĂ€tzt

Die amerikanischen Forscher der vergleichenden Studie kommen jedenfalls zur Erkenntnis, dass Long Covid auch wegen der methodisch mangelhaften Studien massiv ĂŒberschĂ€tzt wurde. Aktuell gehen Mediziner davon aus, dass höchstens sechs Prozent nach einer Virusinfektion lĂ€nger anhaltende Symptome entwickeln.

https://unzensuriert.at/203495-forscher-kritisieren-viele-studien-zu-long-covid-ueberschaetzten-die-zahl-der-betroffenen/

Bestes Ergebnis in westdeutschem Bundesland: AfD erreicht in Baden-WĂŒrttemberg 20 Prozent

Nicht nur in den neuen BundeslÀndern, auch im Westen der Republik wird die AfD immer erfolgreicher.
Foto: Badtameezee / depositphotos.com

Ausgerechnet im grĂŒnen Baden-WĂŒrttemberg konnte die AfD jetzt zum ersten Mal in einer Umfrage die 20-Prozent-Grenze durchbrechen: Mit einem FĂŒnftel der WĂ€hlerstimmen stĂ¶ĂŸt die Alternative fĂŒr Deutschland damit auf mehr Zustimmung als in jedem anderen westdeutschen Bundesland.

Rekord-Ergebnis fĂŒr AfD, GrĂŒne stĂŒrzen ab

In der Infratest-Umfrage fĂŒr die Stuttgarter Zeitung liegen die GrĂŒnen von MinisterprĂ€sident Winfried Kretschmann gerade einmal zwei Prozent vor der AfD – und erreichen damit das schlechteste Ergebnis seit neun Jahren. Kretschmanns Junior-Partner CDU kommt auf 29 Prozent, drei Prozent mehr als in der letzten Umfrage. Die SPD muss sich hinter der AfD einreihen, sie erreicht nur zwölf Prozent und liegt vier Prozentpunkte vor den Freien Demokraten.

AfD seit letzter Wahl mehr als verdoppelt

FĂŒr die AfD bedeutet das einen enormen Zuwachs: Bei der letzten Landtagswahl im MĂ€rz 2021 schenkten ihr noch 9,7 Prozent das Vertrauen. Damals wurden die GrĂŒnen noch mit Abstand stĂ€rkste Kraft (32,6 Prozent) und lagen deutlich vor der CDU (24,1 Prozent), der SPD (elf Prozent), und der FDP (10, 5 Prozent).

Fast jeder dritte Ostdeutsche will AfD wÀhlen

Solche Ergebnisse waren der AfD bisher nur im Osten gelungen: Dort fĂŒhrt sie in allen Umfragen mit Werten von 28 Prozent (Mecklenburg-Vorpommern) bis hin zu 35 Prozent in Sachsen.

https://unzensuriert.de/203530-bestes-ergebnis-in-westdeutschem-bundesland-afd-erreicht-in-baden-wuerttemberg-20-prozent/

Deutschland: Evangelische und Katholische Kirchen biedern sich immer mehr dem woken Zeitgeist an; Predigtpreis fĂŒr Vertreterin von Klima-Endzeitsekte

Mit nur 27 Jahren fĂŒr sein Lebenswerk ausgezeichnet zu werden, ist eher ungewöhnlich. Außer, man ist in leitender Stellung fĂŒr eine Klima-Endzeitsekte tĂ€tig. Denn Luisa Neubauer, Sprecherin von „Fridays for Future“ Deutschland, wird am 16. Oktober in der Schlosskirche im HauptgebĂ€ude der UniversitĂ€t Bonn der von den beiden theologischen FakultĂ€ten dieser UniversitĂ€t vergebene „Ökumenische Predigtpreis Bonn“ verliehen.

In der BegrĂŒndung der Jury heißt es, Neubauer habe innerhalb weniger Jahre im deutschen Sprachraum das Bewusstsein von der gesellschaftlichen Aufgabe der Bewahrung der Schöpfung maßgeblich mitgeprĂ€gt. Außerdem enthielten Reden und Denken der Studentin „Leitmotive zu religiösen Kontexten wie existenziellen Fragestellungen“. Somit leiste Neubauer, die Mitglied der GrĂŒnen ist, einen „Beitrag fĂŒr die Predigtkultur der Gegenwart“.

Laut Statuten wird der Preis verliehen fĂŒr „Predigten, die einen hervorragenden Beitrag zur Redekultur in den Kirchen im deutschsprachigen Raum leisten und u.a. durch ihren theologischen Gehalt, biblische Fundierung, ErfahrungsnĂ€he und GlaubwĂŒrdigkeit ĂŒberzeugen“. Bei dieser AufzĂ€hlung fehlt ein wichtiges Kriterium: Die Anbiederung an den woken Zeitgeist, der fĂŒr die Evangelische wie auch fĂŒr die Katholische Kirche in Deutschland immer mehr zur tragenden SĂ€ule wird.

Somit ĂŒberrascht es nicht, dass Nathalie Schuler den Preis fĂŒr die beste Predigt erhĂ€lt. Die Studentin der altkatholischen Theologie bezeichnet sich selbst als „queer“ bezeichnet. Ihre Auszeichnung wird damit begrĂŒndet, dass „Schuler die Jury mit einer Predigt in einem Ökumenischen CSD-Gottesdienst in der evangelischen St. Lukas-Kirche ĂŒberzeugt habe“. Das KĂŒrzel CSD steht fĂŒr „Christopher Street Day“. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung der LGBTIQ-Lobby.

https://zurzeit.at/index.php/predigtpreis-fuer-vertreterin-von-klima-endzeitsekte/

“Wallah, beim Koran”: Zwei 16-JĂ€hrige nach Vergewaltigungsvideo im französischen Tourcoing angeklagt; Videos verbreitet, die in sozialen Netzwerken mehrere zehn Millionen Mal angeklickt wurden

Der mutmaßliche TĂ€ter wurde von Internetnutzern aufgespĂŒrt und dabei gefilmt, wie er geschlagen wurde. Diese Videos haben seit dem Wochenende mehrere zehn Millionen Aufrufe in den sozialen Netzwerken gesammelt.

Der Horror, auf unseren Bildschirmen. Bilder von den AnfĂ€ngen eines möglichen sexuellen Übergriffs auf eine MinderjĂ€hrige und von Racheakten an dem TĂ€ter werden seit dem Wochenende in den sozialen Netzwerken verbreitet. Die Videos, die auf Snapchat gefilmt und dann ĂŒber X (frĂŒher Twitter) weit verbreitet wurden, verzeichneten am Dienstagmorgen mehrere zehn Millionen Aufrufe. Die Staatsanwaltschaft von Lille erklĂ€rte gegenĂŒber der Zeitung Le Parisien, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde, um den Fall vollstĂ€ndig aufzuklĂ€ren.

Die Tat soll sich in Tourcoing (Nordfrankreich) ereignet haben. Am Samstagnachmittag wurde ein erstes Video auf X veröffentlicht. Es zeigt einen Jugendlichen, der ein junges MĂ€dchen am Arm festhĂ€lt und sie gegen eine Wand drĂŒckt, die sich an einem verlassenen Ort befindet. Die beiden Personen auf dem Video (der mutmaßliche TĂ€ter und das Opfer) sind zwar noch nicht eindeutig identifiziert, scheinen aber minderjĂ€hrig zu sein. Auf den Bildern ist zu hören, wie das MĂ€dchen ihren Angreifer auffordert, sie in Ruhe zu lassen. Sie fleht: “Lass mich los, bitte, ich will nichts”. Daraufhin antwortet der Jugendliche: “Du wirst mir einen blasen”.

(
) Am Sonntag folgte die zweite Episode in diesem schmutzigen Fall. Nachdem der mutmaßliche Angreifer von mehreren Internetnutzern identifiziert worden war, wurde er dabei gefilmt, wie er von einem anderen Mann geschlagen wurde. “Warum tust du das? Willst du weitermachen oder nicht?”, fragte er ihn und verteilte eine Ohrfeige nach der anderen, wĂ€hrend der Teenager am Boden liegend und unter TrĂ€nen zugab, “nicht nachgedacht zu haben”. Auf X behaupten mehrere Nutzer, dass der Mann, der den mutmaßlichen Angreifer verprĂŒgelt, sein Ă€lterer Bruder ist. Wir können diese Information zwar noch nicht bestĂ€tigen, aber ein Element in dem Video spricht fĂŒr diese Version. Auf die Frage “Wer ist fĂŒr dich verantwortlich?” antwortet der Teenager demjenigen, der ihn gerade verprĂŒgelt, mit “du”. (
) Le Parisien

https://www.fdesouche.com/2023/09/28/viol-a-tourcoing-59-enquete-ouverte-apres-la-diffusion-de-videos-qui-ont-cumule-plusieurs-dizaines-de-millions-de-vues-sur-les-reseaux-sociaux/

Kriminelle AuslÀnder ins Wellness-Hotel?

Die „SĂŒd-Tiroler Freiheit“ (STF) reagiert mit UnverstĂ€ndnis auf die polemische Kritik der links-grĂŒnen Parteien, welche das Wahlplakat der SĂŒd-Tiroler Freiheit verbieten lassen wollen, auf welchem die sofortige Abschiebung krimineller AuslĂ€nder gefordert wird. Darf die Wahrheit nicht mehr ausgesprochen werden?

Das Schweigen der Wahrheit sei laut der STF eine geschmacklose Verhöhnung der Opfer der zunehmenden AuslĂ€nder-Gewalt, von der vor allem Frauen in SĂŒdtirol betroffen sind. „Wenn die Forderung nach einer Abschiebung krimineller AuslĂ€nder fĂŒr diese Parteien schon zu viel ist, dann mĂŒssen sie beantworten, was man stattdessen mit den kriminellen AuslĂ€ndern machen soll. Sollen wir sie etwa in einem Wellness-Hotel unterbringen? Kriminelle AuslĂ€nder haben in unserem Land nichts mehr verloren und gehören ohne wenn und aber abgeschoben“, fordert der Landtagsabgeordnete Sven Knoll.

In den vergangenen Wochen hat es einen Mord, zwei Vergewaltigungen, Messerstechereien, Körperverletzungen, BelĂ€stigungen und RaubĂŒberfĂ€lle gegeben. Immer waren die TĂ€ter AuslĂ€nder, informiert die STF. „Die BĂŒrger in unserem Land sind empört ĂŒber diese Entwicklungen und haben Angst. Auch gut integrierte AuslĂ€nder melden sich bei uns, die eine strenge Bestrafung und Abschiebung der TĂ€ter verlangen, weil sie nicht mit den kriminellen AuslĂ€ndern in einen Topf geworfen werden wollen“, heißt es in der Aussendung der „SĂŒd-Tiroler Freiheit“.

„In welcher Welt leben diese links-grĂŒnen Parteien eigentlich? Anstatt die TĂ€ter zu bestrafen, wollen sie das Plakat der ‚SĂŒd-Tiroler Freiheit‘ verbieten lassen und verhöhnen damit die Opfer dieser Gewalttaten. Die Wahrheit muss ausgesprochen werden! SĂŒdtirol hat kein Problem mit dem Franz aus dem Sarntal und mit der Maria aus dem Vinschgau, sondern mit kriminellen AuslĂ€ndern“, so Knoll.

https://www.unsertirol24.com/2023/09/27/kriminelle-auslaender-ins-wellness-hotel/