
Eine neue Studie offenbart Erschreckendes: Judenfeindlichkeit nimmt unter jungen Menschen mit muslimischem Migrationshintergrund dramatisch zu – befeuert durch TikTok, Moscheen und islamistische Ideologien.
Es ist ein Weckruf, den man nicht mehr ignorieren kann: Die neue IFES-Studie im Auftrag des Österreichischen Parlaments zeigt schwarz auf weiß, worauf viele schon seit Jahren immer wieder hinweisen – der Antisemitismus in Österreich ist längst kein Randphänomen mehr. Er wird jünger, aggressiver – und er ist importiert.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Fast jeder dritte Jugendliche mit türkischem oder arabischem Migrationshintergrund relativiert den Holocaust, findet Verständnis für Judenhass oder vergleicht Israel mit Nazi-Deutschland. 15 Prozent der unter 25-Jährigen halten die Darstellung der Konzentrationslager für übertrieben – ein schockierender Befund. Und es ist nicht die “alte Rechte”, die hier aufmarschiert – es sind TikTok-Konsumenten, Moschee-Gänger und junge Männer, deren Weltbild mehr vom Koran als vom österreichischen Schulbuch geprägt ist.
Seit Jahrzehnten wird in Europa Migration schöngeredet. Probleme wie Integrationsverweigerung, Bildungsferne, patriarchale Strukturen und ein tiefsitzender Hass auf westliche Werte werden unter den Teppich gekehrt. Jetzt zeigt sich die Quittung – und sie ist bitter. Antisemitismus wird zunehmend zur identitätsstiftenden Haltung innerhalb migrantischer Milieus. Der Nahostkonflikt wird importiert, jüdische Mitbürger werden zur Zielscheibe, und der Holocaust zur Nebensache.
Wer glaubt, das sei ein Nebenschauplatz, irrt. Denn Antisemitismus ist der Lackmustest jeder liberalen Demokratie. Wenn junge Männer in Innsbruck, Bozen, Wien, Graz oder Linz meinen, Juden „verständlicherweise“ zu hassen, dann steht nicht nur der jüdische Teil unserer Gesellschaft unter Druck – sondern das gesamte Fundament eines freien Europas.
Die Studie zeigt auch: Wer patriarchal denkt, ist eher antisemitisch. Wer klassische Nachrichten meidet, lebt in einer Echokammer der Verschwörungsmythen. Wer sich auf TikTok über den Nahostkonflikt „informiert“, trifft dort auf glorifizierte Hamas-Terroristen und Holocaustverharmlosung. Das ist die neue Realität unserer Jugendkultur – eine Kultur, in der ein durchgestrichener Davidstern neben einem palästinensischen Emoji steht und als mutiger Protest gefeiert wird.
Es ist bezeichnend, dass genau jene Gruppen, die beim Thema Rassismus am lautesten „Diskriminierung!“ rufen, nun selbst zu den radikalsten Hetzern werden. Der importierte Antisemitismus ist keine Einbildung rechter Kreise – er ist ein gesellschaftliches Gift, das bereits wirkt.
Hier ist die politische Verantwortung gefragt. Und zwar nicht mit Lippenbekenntnissen oder weiteren Integrationsprojekten für ein Publikum, das sich weigert, sich zu integrieren. Es braucht eine klare Linie:
- Wer antisemitisch hetzt, muss spürbare Konsequenzen erfahren – auch strafrechtlich.
- Wer in Schulen oder Moscheen Antisemitismus verbreitet, gehört zur Rechenschaft gezogen – mit sofortiger Wirkung.
- Wer das Existenzrecht Israels infrage stellt, sollte nicht auch noch vom österreichischen Sozialstaat alimentiert werden.
Der Holocaust darf nicht relativiert, Israel nicht dämonisiert und jüdisches Leben nicht mehr bedroht werden – und schon gar nicht von jenen, die in diesem Land Schutz und Zukunft suchen.
Es ist längst an der Zeit, die Nebelkerzen zu beenden: Kritik an Israel ist legitim – aber was hier passiert, ist keine Kritik, sondern blanker Hass. Die Gleichsetzung Israels mit Nazi-Deutschland, das Leugnen der Schoah, das Verbreiten antisemitischer Karikaturen und die Glorifizierung von Terroristen – all das ist kein Diskurs, das ist ein Angriff auf die offene Gesellschaft.
Wenn wir diese Entwicklung nicht stoppen, droht Europa in ein Klima zu kippen, in dem jüdische Mitbürger nicht mehr sicher sind – nicht auf der Straße, nicht im Netz, nicht im Klassenzimmer.
Die IFES-Studie ist mehr als eine Momentaufnahme. Sie ist ein Alarmsignal. Und es wird Zeit, hier hart durchzugreifen!
TikTok & Koran: Der importierte Antisemitismus – UnserTirol24