
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag mussten 40 Streifenwagen in den Hamburger Stadtteil Harburg ausrücken, weil es dort zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung gekommen war. Wie Bild berichtet, lieferten sich Tschetschenen und Kurden eine Massenschlägerei mitten im berüchtigten Phoenix-Viertel.

Bis zu 40 Männer sind am Donnerstagabend im Harburger Phoenix-Viertel aufeinander losgegangen, bewaffnet mit Holzlatten, Flaschen, abgebrochenen Besenstielen, Messern und Schlagstöcken. Als die ersten Streifenwagen die Wilstorfer Straße erreichten, forderten sie sofort Verstärkung an.
Rund 30 Streifenwagen rückten an, Beamtinnen und Beamte sicherten den Bereich mit Maschinenpistolen. Die mutmaßlichen Schläger mussten sich mit erhobenen Händen an einer Ladenfront aufstellen. Sieben Männer wurden festgenommen.
Zwei Menschen erlitten Verletzungen, darunter eine Polizistin. Auslöser der Schlägerei zwischen den Gruppen könnte ein Beziehungsstreit gewesen sein. Mehrere Tatwaffen wurden sichergestellt.
Mehrere Festnahmen nach Massenschlägerei in Hamburg-Harburg | NDR.de – Nachrichten – Hamburg