Ein Hauch von DDR: Die linke Politblase feiert ihre Staatskünstler; Hendrik Wüst verleiht Herbert Grönemeyer den Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen

Hendrik Wüst verleiht Herbert Grönemeyer den Kunstpreis Nordrhein-Westfalen. 25.000 Euro erhält der Sänger für sein musikalisches Werk und sein gesellschaftliches Engagement. Doch die Begründung der Landesregierung und die politische Ausrichtung des Preisträgers machen die Auszeichnung mehr zu einem politischen Bekenntnis der Abschottung als eine tatsächliche Würdigung von Kunst.

Die Preisverleihung steht sinnbildlich für eine politische Elite, die sich in ihrem eigenen Weltbild eingerichtet hat, ihre Verbündeten feiert und den Kontakt zur Lebenswirklichkeit vieler Bürger zunehmend zu verlieren droht.

25.000 Euro für einen Künstler auf Regierungslinie

Am Mittwoch wurde bekannt gegeben, dass Herbert Grönemeyer den Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen erhält. Die Verleihung ist für den 17. November vorgesehen. Ministerpräsident Hendrik Wüst würdigt den Sänger für seine Musik und sein gesellschaftliches Engagement. Auch Kulturministerin Ina Brandes hebt die Bedeutung seines Werks hervor. Besonders sein Album „4630 Bochum“ aus dem Jahr 1984 gilt der Jury als Meilenstein der deutschen Musikgeschichte.

Doch die Auszeichnung wird ausdrücklich auch mit Grönemeyers politischen Positionen begründet. Sein Einsatz für Umverteilung, Armutsbekämpfung und eine weltoffene Demokratie wird ebenso hervorgehoben wie sein Engagement gegen gesellschaftliche Spaltung. Das Preisgeld beträgt 25.000 Euro.

Grönemeyer hat sich mit seiner radikalen Anti-AfD-Linie klar im politischen Lager der etablierten Parteien positioniert. Nun wird er von einer Landesregierung ausgezeichnet, deren politische Botschaften sich mit seinen öffentlichen Positionen weitgehend decken. Dass dabei auch seine musikalischen Leistungen gewürdigt werden, ändert nichts an der politischen Signalwirkung der Entscheidung.

Die Elite klatscht sich selbst Beifall

Demokratie, Toleranz, Antirassismus, gesellschaftlicher Zusammenhalt: Das Vokabular, mit dem die politische Klasse ihre Kulturpolitik schmückt, ist längst zum festen Bestandteil ihres eigenen Milieus geworden. Es sind Begriffe, mit denen sich die eigene moralische Überlegenheit demonstrieren und die Zugehörigkeit zum richtigen politischen Lager markieren lässt.

Der Kunstpreis wird damit zum Ritual der gegenseitigen Bestätigung. Politiker loben einen Künstler, der ihre gesellschaftspolitischen Vorstellungen teilt. Der Künstler steht für Werte, die die Politiker ausdrücklich fördern wollen. Am Ende applaudieren sich alle gegenseitig – und halten die eigene Übereinstimmung für einen Beleg gesellschaftlicher Relevanz.

Wer sich ständig versichert, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen, muss sich mit den Erfahrungen und dem Unmut der Menschen außerhalb des eigenen Milieus offenbar kaum noch auseinandersetzen.

Die letzten Tage der DDR lassen grüßen

Die Parallele zur untergehenden DDR drängt sich hier der politischen Mentalität wegen auf: es ist die ätzende Selbstzufriedenheit einer Führungsschicht, die ihre wiederkehrenden Rituale von Demokratiebeschwörung und Zusammenhalt für gesellschaftliche Wirklichkeit hält.

Das Muster der Selbstabschottung wird auch hier relevant: Die politische Klasse pflegt ihre Symbolsprache, erklärt ihre Verbündeten zu Vorbildern und sendet Botschaften an ein Publikum, das die eigenen Überzeugungen ohnehin teilt. Der Widerspruch aus der Bevölkerung erscheint in dieser Welt weniger als Anlass zur Selbstkritik denn als Ausdruck eines Problems, das man mit den richtigen moralischen Bekenntnissen – und nötigenfalls mit autoritären Maßnahmen bekämpfen muss.

FREIE WELT

Umfrage: Unionsanhänger sorgen sich mehr ums Klima als um Zuwanderung

Medforth AI

Anhänger von CDU und CSU beschäftigen sich einer Umfrage zufolge stärker mit den möglichen Folgen des Klimawandels als mit der Zuwanderung nach Deutschland. Das geht aus dem ARD-DeutschlandTrend von Oktober 2026 hervor. So sind 61 Prozent der Unionsanhänger wegen des Klimawandels besorgt, während nur 37 Prozent die Zuwanderung als ernsthaftes Problem betrachten.

Die politische Handlungsfähigkeit Deutschlands beschäftigt die Unionswähler allerdings noch stärker: 80 Prozent befürchten, dass die Parteien keine gemeinsamen Lösungen für wichtige politische Probleme finden. Auch die Auswirkungen der Politik von US-Präsident Donald Trump bereiten 77 Prozent Sorgen. 71 Prozent sehen zudem die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz mit Besorgnis.

Bei den Anhängern der AfD ergibt sich ein nahezu umgekehrtes Bild. Für 94 Prozent von ihnen stellt die Zuwanderung nach Deutschland einen Grund zur Sorge dar. Zugleich befürchten 76 Prozent der AfD-Anhänger, ihren bisherigen Lebensstandard künftig nicht mehr aufrechterhalten zu können. Unter den Unionsanhängern sind es lediglich 29 Prozent.

Auch beim Thema Klimawandel unterscheiden sich die politischen Lager erheblich. Unter den AfD-Anhängern machen sich lediglich 28 Prozent darüber Sorgen. Ein russischer Angriff auf weitere europäische Staaten beschäftigt 68 Prozent der Unionsanhänger, aber nur 29 Prozent der AfD-Anhänger.

Bemerkenswert ist auch ein Vergleich mit den anderen Parteien. So äußern 93 Prozent der Grünen-Anhänger Sorgen über den Klimawandel, bei den Linken sind es 85 Prozent und bei der SPD 71 Prozent. Die Zuwanderung beschäftigt dagegen nur zehn Prozent der Grünen-Anhänger und acht Prozent der Linken-Anhänger. Unter den SPD-Anhängern liegt der entsprechende Anteil bei 35 Prozent und damit ebenfalls knapp unter dem Wert der Union.

Dass die Wählerschaft von CDU und CSU keineswegs geschlossen rechts der politischen Mitte steht, zeigt eine weitere Auswertung des Politikwissenschaftlers Julius Kölzer. Anhand von Daten der German Longitudinal Election Study (GLES) untersuchte er, wie sich Unionswähler und potenzielle CDU/CSU-Wähler auf einer politischen Skala zwischen links und rechts einordnen.

Die Ergebnisse zeigen über mehrere Bundestagswahlen hinweg ein ähnliches Muster. Auf einer Skala von 1 bis 10, bei der höhere Werte eine stärkere Orientierung nach rechts anzeigen, erreichten die Unionswähler 2013 im Durchschnitt 5,49 Punkte. Bei der Bundestagswahl 2017 sank der Wert auf 4,99 Punkte, um dann 2021 wieder auf 5,69 Punkte zu steigen. Bei der Bundestagswahl 2025 erreichten die Unionswähler einen Durchschnittswert von 5,55 Punkten. Im November desselben Jahres lag dieser Wert bei 5,36 Punkten und im März beziehungsweise April 2026 bei 5,37 Punkten. Die Selbstverortung der Unionswähler hat sich somit in den vergangenen Monaten kaum verändert.

Etwas näher an der politischen Mitte beziehungsweise links der Unionswählerschaft positionieren sich jene Befragten, die CDU oder CSU grundsätzlich als Wahloption betrachten, ohne die Parteien aktuell zu wählen.

Bei der Bundestagswahl 2025 erreichte diese Gruppe im Durchschnitt 4,97 Punkte. Im November 2025 waren es 4,92 Punkte, im März und April 2026 schließlich 4,91 Punkte. Damit liegt das zusätzliche Wählerpotenzial der Union auf der Links-Rechts-Skala regelmäßig links von ihrer tatsächlichen Wählerschaft. Für seine Auswertung berücksichtigte Kölzer Nichtwähler der Union, die sowohl ihrer Wahlwahrscheinlichkeit als auch der Bewertung von CDU und CSU mindestens sechs von zehn Punkten vergaben. Befragte aus Bayern wurden dabei der CSU zugerechnet.

FREILICH Magazin

Anwältin rügt deutschfeindlichen Rassismus bei der Berliner Polizei

Wikimedia Commons,Der Polizeipräsident in Berlin, PD Germany

Die bekannte Rechtsanwältin Christiane Meusel hat von einem möglichen Mobbingfall bei der Berliner Polizei durch türkisch- und arabischstämmige Beamte berichtet. „Ein Glück, der Bastarddeutsche ist heute nicht da“, sollen sie laut der Anwältin gesagt haben.

Berliner Polizei wird migrantischer

Zudem soll Nius zufolge auch bei der Ausbildung für die Schutzpolizei ein Teilnehmer mit Migrationshintergrund gedroht haben, dass er sich an den Deutschen „rächen“ werde.

Wie bunt die Zustände in der BRD-Hauptstadt inzwischen sind, zeigt die Tatsache, dass mehr als 23 Prozent der Bewerber bei der Berliner Polizei im Vorjahr ungeeignet waren und den Dienst somit nicht antreten konnten. Polizeipräsidentin Barbara Slowik beklagte, man habe „ein ganz erhebliches Problem der Deutschkenntnisse“. Es gebe ein Problem des Bildungsniveaus, mit dem die jungen Menschen aus den Schulen kämen. Außerdem fallen regelmäßig rund 40 Prozent der Bewerber bei den Deutschtests durch.

Unzensuriert

Hamburg: “Deutsch-Afghane” sticht auf Ladendetektiv ein und droht ihn umzubringen

Tatort: Hamburg-Langenhorn, Langenhorner Markt – Google Maps

Gestern Abend kam es im Stadtteil Langenhorn zu einem versuchten Tötungsdelikt zum Nachteil eines 38-jährigen Mannes. Einsatzkräfte nahmen heute Mittag einen 48-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge begab sich der 38-Jährige nach Feierabend auf den Vorplatz der ansässigen Geschäftsgebäude und wurde dort unvermittelt von einem 48-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Im Verlauf der Auseinandersetzung drohte der Angreifer dem 38-Jährigen, ihn zu töten, und verletzte ihn unter anderem am Kopf mit dem Messer.

Nachdem Passanten auf die Situation aufmerksam wurden und zur Hilfe eilten, ließ der Täter von dem Geschädigten ab und flüchtete in Richtung des U-Bahnhofes.

Eine Rettungswagenbesatzung transportierte den Verletzten in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.

Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Funkstreifenwagenbesatzungen führten zunächst nicht zur Festnahme des Angreifers.

Die ersten Ermittlungen wurden durch den Kriminaldauerdienst (LKA 26) geführt und noch am Abend von der Mordkommission (LKA 41) in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hamburg übernommen.

Nach Erkenntnissen der Beamtinnen und Beamten war der Tatverdächtige dem 38-Jährigen aus seiner beruflichen Tätigkeit als Ladendetektiv flüchtig bekannt.

Der 48-jährige Deutsch-Afghane wurde heute Mittag im Stadtteil Langenhorn vorläufig festgenommen und soll nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Untersuchungsgefängnis zugeführt werden. Morgen wird er sich vor einem Haftrichter verantworten müssen. Die Ermittlungen dauern an.

Presseportal

Reutlingen: Türkischer Taxifahrer nötigt zwei weibliche, 16-jährige Fahrgäste sexuell

Symbolbild.Wikimedia Commons, Dktue, CC-Zero

Polizeibeamte haben am Montag (26.10.2026) einen 30 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, im September 2026 zwei 16 Jahre alte Jugendliche sexuell belästigt zu haben. Die beiden Mädchen waren am 12. September 2026 Fahrgäste in einem Taxi. Der 30-jährige Fahrer des Taxis soll während der Fahrt die Hand eines der Mädchen auf seinen Genitalbereich gelegt haben und sie unsittlich berührt haben, obwohl sie ihren entgegenstehenden Willen äußerte. Am Ende der Fahrt soll der Mann auch das andere 16-jährige Mädchen gegen ihren Willen geküsst haben. Ermittlungen führten auf die Spur der 30-Jährigen, gegen den ein Haftbefehl erlassen wurde. Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen mit türkischer Staatsangehörigkeit an seiner Wohnanschrift in Reutlingen fest. Er wurde am Dienstag (27.10.2026) einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte.

Presseportal

Polizeibekannter randalierender Marokkaner geht in Bozen auf Polizeibeamte los

Ein Mann wirft Müllbehälter um, dann eskaliert die Situation: Als die Ordnungskräfte am Montagnachmittag in der Trienter Straße in Bozen eintreffen, geht ein 29-jähriger Marokkaner auf sie los. Die Beamten setzen Pfefferspray ein, um ihn unter Kontrolle zu bringen. Einer von ihnen wird bei der Auseinandersetzung verletzt.

Der Mann, ein Asylant aus Marokko und bereits polizeibekannt, wurde festgenommen. Ihm werden Widerstand gegen die Staatsgewalt und die Verletzung eines Amtsträgers vorgeworfen. Der verletzte Beamte muss laut ärztlicher Einschätzung fünf Tage lang behandelt werden.

Auch im Stadtviertel Don Bosco hatten die Ordnungskräfte am Montagabend alle Hände voll zu tun. Bei einer Streife entdeckten sie zwei Männer in den Innenhöfen einer Wohnanlage. Als die beiden die Beamten bemerken, ergriffen sie die Flucht. Einer wurde eingeholt und kontrolliert. In seiner Tasche fanden die Ordnungshüter einen Winkelschleifer, zwei große Schraubenzieher, eine Bolzenschere und Arbeitshandschuhe.

Der 27-Jährige ist italienischer Staatsbürger und bereits polizeilich bekannt. Er wurde angezeigt, weil er Gegenstände bei sich hatte, die als Waffen eingesetzt werden könnten.

Bei weiteren Kontrollen wurde ein 30-jähriger Somalier auf dem Verdi-Platz in Bozen mit einem Messer erwischt. Auch er wurde angezeigt. Zwei 20-jährige Marokkaner mussten sich wegen des Diebstahls von Kleidungsstücken aus einem Geschäft verantworten.

Dazu kamen drei weitere Anzeigen: Zwei Ausländer und ein Italiener hatten sich nicht an ein Aufenthaltsverbot für die Gemeinde Bozen gehalten.

Die Bilanz des Tages: Die Beamten des Polizeipräsidiums Bozen kontrollierten insgesamt 93 Personen und 19 Fahrzeuge.

UnserTirol24

„Land der dreckigen Weißen. Wir werden uns im Namen Allahs an diesem Land der Rassisten rächen! Wir werden diesen schmutzigen Weißen die Kehlen durchschneiden.“ Ein Mann wurde wegen der Verherrlichung des Terrorismus in Paris festgenommen

Er wusste nicht, dass er von einem lokalen BAC-Polizisten gehört wurde, der in dem Geschäft war und sein Mittagessen kaufte. Laut einem Bericht von Europe 1 wurde am Dienstag ein Mann verhaftet, weil er den Terrorismus verherrlicht und Morddrohungen aus Gründen der Rasse, der ethnischen Zugehörigkeit, der Nationalität oder der Religion ausgesprochen hatte.
Der Vorfall ereignete sich gegen 1 Uhr in der Intermarché in der Rue de Charenton in Paris (12. Arrondissement). Der Polizist, der mit der örtlichen Anti-Kriminalitäts-Einheit (BAC) im Dienst war, wurde von einer Person alarmiert, die sich an den Sicherheitsbeamten wandte und rief: “Wir werden uns an diesem Land der Rassisten im Namen Allahs rächen!” Er fuhr fort: “Land der schmutzigen Weißen, wir werden das nicht weitergehen lassen, wir werden sie alle töten.”

Laut einer Quelle in der Nähe der Ermittlungen hörte ein Polizeibeamter auch den Verdächtigen mit den Worten: “Wir werden den dreckigen Weissen die Kehle durchschneiden.” Der Beamte, der von Kollegen unterstützt wurde, die als Verstärkung eingetroffen waren, überprüfte die Identität des Verdächtigen und verhaftete ihn dann, als er den Laden verließ.

Als er vom Kriminalbeamten befragt wurde, gab er zu, ein Problem mit Israel und Frankreich zu haben, und erklärte: “Sie sind Komplizen und ein Land der Faschisten.” Er wurde auf der zwölften Polizeistation des Arrondissements in Gewahrsam genommen. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

Europe 1 | Cnews / fdesouche

Wien: Syrer sticht unvermittelt auf Jogger ein

Ein 37-jähriger Mann wurde gestern Nachmittag im Bereich Hasnerstraße durch einen ihm unbekannten Mann mit einem Messer attackiert. Das Opfer war kurz zuvor joggen und hielt für eine kurze Pause an, als er von dem Unbekannten verletzt wurde. Der 37-Jährige wehrte sich und schrie lautstark um Hilfe. Als Passanten auf die beiden Männer aufmerksam wurden, lief der Tatverdächtige Richtung U-Bahn-Station U3 Ottakring davon.
Der verletzte Mann wurde durch den Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Vor Ort konnten ein Küchenmesser mit mehrfach abgebrochener Klinge aufgefunden und sichergestellt werden.
Aufgrund einer genauen Personsbeschreibung sowie Lichtbildern des gesuchten Mannes von einer Videoüberwachung eines nahegelegenen Gebäudes gelang es den Polizisten der Polizeiinspektionen Wattgasse und Brunnengasse den Tatverdächtigen auf offener Straße anzuhalten. Der 29-Jährige (StA.: Syrien) wurde vorläufig festgenommen. Das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Leib/Leben hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Im Zuge der Einvernahme zeigte sich der Mann geständig.
Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der Mann in eine Justizanstalt gebracht.

Presseaussendungen LPD Wien

Wiener „Auszeit-WG“ – linke Kuschelpädagogik gescheitert; 13-jähriger syrischer Intensivtäter führt den Rechtsstaat am Gängelband

In Wien zeigt sich eindrucksvoll, dass linke Kuschelpädagogik einfach nicht funktioniert. Konkret geht es um die umstrittene sogenannte „Auszeit-WG“, in der strafunmündige Intensivtäter für einen Zeitraum von maximal zwölf Wochen in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht werden können, um sie dort zu therapieren. Seitens des Betreibers heißt es – natürlich in politisch-korrekter Gendersprache –, die „Kund:innen“ würden im Verlauf der Betreuung unter anderem „durch positive soziale Kontakte eine  Erweiterung ihres ursprünglich Oft sehr kleinen sozialen Netzes“ erleben und „ihr Verhaltensrepertoire erweitern und destruktives Verhalten ersetzen“.

Ein laut Medienberichten 13-jähriger Syrer, der zigfach wegen Raubüberfällen vorgemerkt ist, scheint von diesem Sozialarbeitergeschwurbel wenig beeindruckt zu sein. Denn er gab am Nationalfeiertag gegenüber den Betreuern an, Schmerzen zu haben, worauf er von der Rettung ins Donauspital gebracht wurde – und von dort verschwand und untertauchte.

Die Wiener Freiheitlichen, die der Auszeit WG von Anfang an ablehnend gegenüberstanden, sehen sich in ihrer Kritik bestätigt. „Mittlerweile führen schon straffällige Kinder unseren Rechtsstaat am Gängelband“, so Parteichef Dominik Nepp, für den der Fall auch eine Bankrotterklärung für die Sicherheitspolitik der rot-pinken Stadtregierung ist.

„NEOS-Desaster-Stadträtin Emmerling hat ihre Auszeit-WG als große Antwort auf die ausufernde Jugendkriminalität verkauft. Statt wirksamer Konsequenzen gibt es teure pädagogische Experimente, während die grundlegenden rechtlichen Probleme ungelöst bleiben. Bürgermeister Ludwig sieht diesem Versagen dabei tatenlos zu“, kritisierte Nepp, der die FPÖ-Forderungen nach Senkung der Strafmündigkeit auf zwölf Jahre und konsequenter Remigration bekräftigte.

ZurZeit