In der Nacht auf Dienstag ist es auf dem Radweg an der Reschenbrücke in Bozen zu einer brutalen Auseinandersetzung zwischen fünf Asylanten gekommen. Mehrere Notrufe gingen bei der Polizei ein, die sofort mit verstärkten Kräften einschritt.
Beim Eintreffen fanden die Beamten fünf Marokkaner in einer heftigen Schlägerei vor. Sie traten, stießen und schlugen sich gegenseitig mit großer Gewalt.
Besonders schockierend: Ein am Boden liegender Mann, offenbar bewusstlos, wurde weiterhin brutal mit Fußtritten gegen das Gesicht traktiert und erlitt einen Nasenbeinbruch. Trotz der präsenten Polizeikräfte setzten die Kontrahenten die Auseinandersetzung fort, sodass zusätzliche Einsatzkräfte zur Verstärkung angefordert wurden.
Erst nach erheblichem Kraftaufwand gelang es, die Beteiligten zu trennen. Alle fünf wiesen Verletzungen auf, darunter Prellungen und Schnittwunden. Einer der Männer hatte eine tiefe Schnittverletzung an der Stirn, die offenbar durch ein Messer verursacht wurde. Die Waffe wurde unweit des Tatorts sichergestellt.
Die Beteiligten, allesamt Männer marokkanischer Herkunft im Alter zwischen 21 und 28 Jahren, waren als Asylbewerber in Bozen untergebracht und wohnten in Notunterkünften für Obdachlose. Sie sind polizeibekannt und haben Vorstrafen, unter anderem wegen Raub und Diebstahl.
Nach der Erstversorgung im Krankenhaus wurden vier der Beteiligten zur Polizeiwache gebracht, während der fünfte, ein 26-jähriger mit Vorstrafen wegen Diebstahls und Bedrohung, aufgrund seiner schweren Verletzungen im Krankenhaus stationär behandelt wurde.
Die fünf Asylanten wurden wegen schwerer Körperverletzung und teils auch wegen Widerstands gegen die Polizei festgenommen. Während der Identifizierung leisteten einige von ihnen erheblichen Widerstand, um eine erkennungsdienstliche Behandlung zu verhindern.
Massenschlägerei mit Messern auf Radweg in Bozen – UnserTirol24