Kinderfasching aus – Ramadanbeleuchtung an

Während Frankfurt mit festlicher Ramadan-Beleuchtung ein „Zeichen für Vielfalt“ setzt, müssen vielerorts Faschingsveranstaltungen, wie etwa der Kinderfasching in Nürnberg und Köln, aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Wohin geht die Reise?

Frankfurt strahlt – aber nicht im Karneval, sondern während des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Halbmonde, Sterne und festliche Leuchtelemente schmücken die Einkaufsstraße „Freßgass“. Die Stadtverwaltung will damit Medienberichten zufolge ein „Zeichen für ein friedliches Miteinander“ setzen. Was nach einer Geste der Offenheit klingt, wirft jedoch Fragen auf: Warum wird religiöse Symbolik einer bestimmten Gruppe von Steuerzahlern finanziert, während traditionelle Feste zunehmend in den Hintergrund gedrängt werden?

Ein Blick nach Nürnberg verstärkt das Unbehagen. Dort musste der traditionelle Kinderfasching ausgerechnet wegen Terrorgefahr abgesagt werden. Dass gleichzeitig muslimische Festlichkeiten im öffentlichen Raum gefördert werden, wirkt für viele Menschen zurecht so, als würde hier mit zweierlei Maß gemessen. Während christliche Feste und Bräuche oft aus Rücksicht auf Andersgläubige und „Diversity“ zurückgefahren werden, erhalten islamische, fremde Traditionen sichtbare Förderung.

100.000 Euro hat sich Frankfurt die Ramadan-Beleuchtung kosten lassen. Zum Vergleich: In Wien wurde eine ähnliche Initiative aus öffentlichen Mitteln abgelehnt. Bisher. Wer weiß, was hier in Zukunft unter dem Deckmantel der Toleranz alles auf die Österreicher zukommen wird.

Und vor allem – was kommt als Nächstes? Wird es in Zukunft auch öffentlich finanzierte Beleuchtung für die Feste aller Religionen geben? Oder bleibt es bei einem politischen Signal in eine Richtung? Und dreht man möglicherweise weiter die Förderung hinsichtlich christlicher, abendländischer Feste ab?

Integration bedeutet gegenseitigen Respekt – aber dieser Respekt muss für alle gelten. Eine Stadt, die und ein Land das religiöse Vielfalt feiern möchte, sollte nicht gleichzeitig auf den eigenen Traditionen herumtrampeln. So machen wir uns nur weiter zum Gespött.

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