Am Montagmorgen (17. Februar) wurden Bundespolizisten auf eine Streitigkeit im Hauptbahnhof Essen aufmerksam. Einer der Beteiligten flüchtete anschließend vor den Beamten und leistete bei seiner Ergreifung erheblichen Widerstand.
Gegen 5 Uhr wurden Bundespolizisten im Essener Hauptbahnhof auf eine verbale Auseinandersetzung aufmerksam. Hierbei trafen die Uniformierten auf den 26-Jährigen und unterzogen diesen einer Personenkontrolle. Doch als die Beamten ihn aufforderten sich auszuweisen, entfernte sich der syrische Staatsbürger fluchtartig in Richtung der Essener Innenstadt. Nach wenigen Metern ergriffen die Einsatzkräfte den Wohnungslosen an seiner Jacke. Dieser konnte sich jedoch losreißen und rannte weiter, bis er schließlich von den Polizisten zu Boden gebracht und fixiert wurde. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und wehrte sich vehement gegen die Maßnahmen.
In den Wachräumen stellten die Uniformierten die Identität des Aggressors zweifelsfrei fest. Die Überprüfung seiner Daten zeigte, dass er in der Vergangenheit bereits polizeilich in Erscheinung getreten war. Eine Durchsuchung offenbarte zudem, dass er eine Spritze mit sich führte, welche die Beamten sicherstellten.
Als die Bundespolizisten ihn mit den Tatvorwürfen konfrontierten, gab der Syrer an, dass er weggelaufen sei, da er strafrechtliche Konsequenzen erwartet habe. Anschließend machte er von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.
Nachdem der 26-Jährige sich beruhigt hatte, durfte er die Bundespolizeidienststelle verlassen. Er wird sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.
BPOL NRW: 26-Jähriger widersetzt sich Bundespolizisten nach Fluchtversuch | Presseportal