Gender-Irrsinn: Sechs Geschlechter für Kinder, nur Männer und Frauen für Migranten-Wertekurse

In der Volksschule Absdorf (NÖ, Bezirk Tulln) können Kinder bereits beim Anmeldeformular zwischen gleich sechs Geschlechtern wählen – „männlich, weiblich, divers, offen, inter oder keine Angabe“. Viele Eltern reagieren darauf irritiert, ein Vater ärgerte sich: „Das sind ja mehr als bei jedem Multiple-Choice-Test. Da läuft etwas grundsätzlich falsch.“ Bei der sogenannten Integrationserklärung von ÖVP-Ministerin Claudia Plakolm sieht das anders aus: Wer den fünftägigen Werte- und Orientierungskurs sowie die ergänzenden Vertiefungsmodule abschließt, bekennt sich dort nur zur Gleichheit von Mann und Frau – das sorgt in den sozialen Netzwerken für einige offene Fragen.

Gender-Wahn in Volksschule: Ideologisches Experiment an Kindern

Der Fall der besonders „gendersensiblen“ Volksschule hatte hohe Wellen geschlagen: Gemeinderat Daniel Hollensteiner (FPÖ) kommentierte: „Wenn eine Volksschule in Absdorf derart ideologisch aufgeladene Formulare ausgibt, läuft etwas grundsätzlich falsch.“ Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Andreas Bors warnte vor den Folgen: „Was an der Volksschule Absdorf passiert, ist ein alarmierendes Beispiel dafür, wie ideologische Experimente mittlerweile ungefiltert an unsere Kinder herangetragen werden.“ Völlig weltfremd sei es, Kindern im Volksschulalter gleich sechs Geschlechtsoptionen vorzulegen.

Nur „Frauen und Männer“ in Plakolms „zehn Geboten“

Bei Plakolms Integrationsmaßnahmen für Asylanten ist hingegen alles strikt binär: Nur Männer und Frauen werden anerkannt. Wörtlich bekennen sich die Teilnehmer zu zehn wenig aussagekräftigen Punkten – einer davon ist die Selbstverpflichtung, „Frauen und Männer gleich zu behandeln“.

Hält Regierung Asylanten für unreifer als Volksschulkinder?

Der Tenor im Netz zu dieser Doppelmoral ist eindeutig: Die Regierung scheine Flüchtlinge für geistig weniger „reif“ zu halten als österreichische Volksschulkinder, liest man dort etwa. Es sei widersprüchlich, dass Kinder bereits sechs Geschlechter im Unterricht kennenlernen, während in Integrations-Materialien noch immer nur von „Frauen und Männern“ die Rede ist. Ein Nutzer spekuliert, dass dies wohl auf eine Art ideologische „Schwerkraft“ zurückzuführen sei: Je näher man der Realität komme, desto schneller schrumpfe das Geschlechterspektrum wieder auf die traditionelle Zweiteilung.

Gender-Irrsinn: Sechs Geschlechter für Kinder, nur Männer und Frauen für Migranten-Wertekurse – Unzensuriert