Öffentlich-rechtliche Sender machen Ertrunkene zu „Hitzetoten“: Symptom einer entgleisten Klimadebatte

Wikiolo, CC-BY-SA-4.0,Wikimedia Commons

Kaum steigen im Frühjahr die Temperaturen, dominieren wieder Warnungen vor Hitzewellen, Katastrophen und angeblich drohenden Weltuntergängen die Schlagzeilen. Kritiker sprechen längst von einer Angstpolitik, die mit immer dramatischeren Szenarien arbeitet.

Vorne mit dabei bei der Klimapropaganda ist natürlich der öffentlich-rechtliche ORF! Da werden Ertrunkene kurzerhand zu „Hitzetoten“ umfunktioniert. Das stößt auch FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker sauer auf: „Es war so vorhersehbar: Kaum kommen die ersten sonnigen und warmen Maitage, wird im Zwangssteuerfunk ORF schon die Klimapropaganda auf volle Lautstärke gedreht und versucht, Angst vor der vermeintlich bevorstehenden Erdverkochung zu schüren. Dass man sich am Küniglberg nicht einmal entblödet, Menschen, die in Frankreich an unbewachten Stellen im Meer baden gegangen und ertrunken sind, als ‚Hitzetote‘ zu verkaufen, zeigt, wie negativ dieser klimareligiöse Wahn offenbar die Vernunft beeinflusst. All das sind tragische Unfälle, schrecklich für die Angehörigen der Opfer, und daher ist es umso unverschämter, sie für Klimapropaganda zu missbrauchen!

Gleichzeitig geraten frühere Extremprognosen zunehmend ins Wanken. Internationale Klimaforscher bewerten manche der drastischsten Erwärmungsszenarien inzwischen deutlich vorsichtiger. Das bedeutet nicht, dass sich das Klima nicht verändert. Doch viele Bürger fragen sich, ob Politik und Medien jahrelang bewusst mit übertriebener Angst gearbeitet haben. Während die Bevölkerung mit steigenden Energiepreisen, teurem Wohnen und höheren Lebenshaltungskosten kämpft, präsentiert die Politik laufend neue Vorschriften. Besonders deutlich zeigt sich das beim seit 1. Jänner (!) geltenden Hitzeschutzgesetz für Bauarbeiter. Demnach sind Schutzpläne ab bestimmten Temperaturstufen, klimatisierte Krankabinen sowie zusätzliche Schutzmaßnahmen für Beschäftigte auf Baustellen vorgeschrieben.

Das ist ein weiteres Beispiel überbordender Bürokratie und wäre eigentlich ein Fall für das Staatssekretariat für Entbürokratisierung von Sepp Schellhorn. Denn viele Maßnahmen sind auf Baustellen längst selbstverständlich und werden ohnehin durch Hausverstand geregelt. Vor allem kleinere Bauunternehmen fürchten zusätzliche Kosten und neue Strafen in einer Branche, die bereits massiv unter Insolvenzen leidet. Während große Konzerne solche Vorgaben leichter umsetzen können, geraten kleinere Betriebe immer stärker unter Druck.

Auch die internationale Perspektive sorgt für Diskussionen. Während Europa immer strengere Klimavorgaben erlässt, bauen Staaten wie China oder Indien ihre Industrie weiter aus und setzen massiv auf fossile Energie. Viele Menschen fragen sich deshalb, warum ausgerechnet Europa seine Wirtschaft mit immer neuen Vorschriften belastet, wenn der weltweite Effekt kaum spürbar ist. Besonders am Land wächst der Frust. Dort bleibt das Auto oft unverzichtbar, trotzdem erleben viele Pendler die politische Debatte zunehmend als Angriff auf ihren Alltag. Gleichzeitig wird die Diskussion über Elektroautos immer kontroverser. Hohe Preise, Probleme bei Ladeinfrastruktur und die Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen sorgen für Skepsis.

Vor allem aber schwindet das Vertrauen vieler Bürger. Wer in den vergangenen Jahren Zweifel an einzelnen Prognosen oder Maßnahmen äußerte, wurde häufig rasch als wissenschaftsfeindlich abgestempelt. Nun, da selbst Experten manche frühere Szenarien relativieren, bleibt bei vielen Menschen der Eindruck zurück, dass Angst gezielt genutzt wurde, um politische Projekte schneller durchzusetzen. Niemand bestreitet die Bedeutung von Umweltschutz. Doch immer mehr Bürger verlangen eine Politik mit Augenmaß. Sie wollen praktikable Lösungen statt ideologischer Symbolpolitik und Maßnahmen, die den Lebensstandard der Bevölkerung nicht ständig weiter belasten.

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