Banker fliehen aus Klima-Kartell, die Net Zero-Politik wankt

Mit dem Amtsantritt von Trump hat, vom Mainstream kaum thematisiert, ein bedeutsamer klimaökonomischer Wandel eingesetzt: Die führenden US-Finanzgiganten – darunter Blackrock, Goldman Sachs, Bank of America, Citigroup, JP Morgan Chase – haben die klimazentrierte “Net Zero Banking Alliance” (NZBA) verlassen.

Die als UN-Institution geführte Allianz, wegen gemeinsamer Absprachen oft als Kartell kritisiert, ist die weltweit mächtigste klimaaktivistische Gruppierung: Sie umfasste bisher 146 Großbanken in 44 Ländern und hat das Ziel, die Welt zur „Green Transition“ zu bewegen. Nicht aus purem Edelmut: Die UN stärkt damit ihre Stellung als Weltlenkungsinstitution, die Banken erwarten boomende Finanzierungsgeschäfte für die billionenteure globale Transformation. Die Allianz verfügte bislang über Einlagen von weit über hundert Billionen Dollar: Ein Goliath, dem gegenüber selbst die 20 größten Volkswirtschaften der Welt mit einem BIP von zusammen 87 Billionen Dollar nur ein David sind. Der von Bankgeldern abhängige David tut gut daran, auf den Goliath zu hören.

Aber: Der US-Exodus hat einen Erosionsprozess der Allianz in Gang gesetzt: Von Kanada über Europa, Japan bis Australien ist mittlerweile ein gutes Dutzend Banken ausgestiegen. Weitere dürften folgen. Auch deshalb, weil die Allianz inzwischen im Verdacht einer wettbewerbsfeindlichen Kartellbildung zum Schaden ihrer Kunden steht. Dies gilt akut für die USA, wo republikanisch regierte Bundesstaaten mit Klagen drohen.

Immer mehr gerät die NZBA in den Geruch einer unheiligen Allianz. Ihre Einlagen haben sich inzwischen mehr als halbiert. Um das Schlimmste zu verhindern hat sie jüngst den strengen Codex für „klimafreundliche“ Finanzierungen beträchtlich aufgeweicht. „Die Klima-Depriorisierung der Finanzhäuser untergräbt die Emissionsminderungspläne“, so ein internationales Energieportal. Die Welt fremdelt mit den scharfen Klimazielen. Bezeichnend: Nur 10 der 195 Länder, die 2015 dem UN-Klimaabkommen beitraten, reichten die für Anfang 2025 terminierten Klimapläne ein. Die Welt geht auf Distanz zu einer Klimapolitik, deren Rechtfertigung nur auf oft überzogenen Modellrechnungen beruht. Und die Industrie, Arbeitsplätze und Wohlstand gefährdet.

In dieser für sich schon folgenreichen Entwicklung findet sich zudem eine Spur, die Brisantes über den Ursprung der Klimakampagne verrät: Als letzte der führenden US-Bankhäuser verließ die stark von Rockefeller-Interessen geprägte JP Morgan Chase Bank die NZBA. Die Rockefellers hatten schon früh ihr aus der Ölindustrie stammendes Vermögen in globalen Einfluss verwandelt – mittels internationaler Bankgeschäfte und Stiftungen. Grenzen zwischen Staaten, Völkern, Kulturen empfanden sie als geschäftshemmendes Relikt aus alten Zeiten. Überdies glaubten sie, dass eine Weltlenkung durch Elite-Größen – wie sie selbst – dem Planeten besser bekäme als die in Ideologien, Nationalismen und Kriege verstrickten Politiker.

Tatkräftig förderten die Rockefellers daher Aktivitäten, die einer „Global Nation“ dienten. So 1945 die Gründung der Vereinten Nationen – durch Schenkung des riesigen Premium-Areals am East River in New York für das UN-Hauptquartier. Das festigte auch ihre Beziehungen zu Regierung und CIA, die beide einen UN-Sitz um die Ecke einem ausländischen Standort eindeutig vorzogen.

David Rockefeller, legendäre Gestalt der 3. Familiengeneration und jahrzehntelang Präsident der familiennahen Bank, knüpfte und pflegte Weltnetzwerke mehr denn je. Schon in seinen Dreißigern leitete er die äußerst einflussreiche US-Außenpolitik-Denkfabrik Council for Foreign Relations (CFR). In Kooperation mit den berühmt-berüchtigten Dulles-Brüdern – der eine US-Außenminister, der andere CIA-Chef – gründete er 1954 die elitäre Bilderberg-Konferenz zur Koordinierung Westeuropas im US-Sinn, wozu auch die europäische Vereinigung gehörte – als erster Schritt zur Global Nation. Im Jahr 1973 schuf er mit gleicher Zielsetzung den Triade-Club USA, Westeuropa, Japan durch Gründung der Trilateralen Kommission. Bezeichnend Rockefellers Aussage beim Bilderberg-Treffen 1991 in Baden-Baden: „Bisher wäre es unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt im Licht der Öffentlichkeit zu entwickeln. Aber jetzt ist die Welt zunehmend bereit, den Weg zu einer Weltregierung zu gehen. Eine supranationale Autorität einer intellektuellen Elite und von Welt-Bankern ist sicher der bisherigen nationalen Selbstbestimmung vorzuziehen.“

Rockefeller nützte in den 1970er-Jahren den unter US-Meteorologen entstandenen Disput darüber, ob die seit den 1940ern anhaltende Erdabkühlung weiter anhalten werde oder ob mit einer Erwärmung aufgrund anthropogener CO2-Emissionen zu rechnen sei: Er stellte sich robust hinter die CO2-Vertreter, stützte sie durch Forschungsgelder, Ausrichtung von Klimakonferenzen, Medienbeeinflussung. Wohlwissend um das Potential für eine zentral gesteuerte globale Emissionsagenda als Global Nation-Baustein.

Dank des legendären Rockefeller-Netzwerks gastierte bald – gegen die damalige Mehrheitsmeinung der Klimaforscher – das Spurengas CO2 als Menschheitsfeind Nr.1 in den internationalen Medien, von New York Times – „Erwärmung kann Meeresspiegel erhöhen“ – bis zum SPIEGEL. Auf dessen Cover prangte im August 1986 der in Meeresfluten versinkende Kölner Dom, zusammen mit dem Schocker-Titel Klima-Katastrophe. Der Artikel dazu war eine Weltuntergangsprophetie: „Jetzt, im Sommer 2040, ragen die Wolkenkratzer New Yorks weit vor der Küste wie Riffe aus der See. Überflutet, vom Meer verschluckt, sind auch längst Hamburg und Hongkong, London, Kairo, Kopenhagen und Rom.“

Die Öffentlichkeit war da bald vorgeheizt, zumal ab den 1980ern eine deutliche Erwärmung einsetzte. Nun galt es, die erzeugte Hysterie in ökonomisch-politische Währung zu konvertieren. Genauer gesagt: in einen global verbindlichen Emissionsreduktions-Prozess, der die Nationen zum Komplettumbau ihrer Wirtschaft und damit zur Aufnahme gigantischer Finanzmittel zwingt: ein kolossaler Boom für die multinationalen US-Bankriesen – wie der Rockefeller Bank. Was zu „gigantic, worldwide, longlasting business“ führen würde, wie es in einem vertraulichen Protokoll hieß. Ein Prozess, den die Vereinten Nationen als Weltautorität steuern und überwachen sollten. Mit Big Money-Regie im Hintergrund. Ein Schema nahe dem der antizipierten Weltregierung.

Den Prozess in all seinen Verästelungen zu konzipieren und mit den maßgeblichen Machtakteuren abzustimmen – alles hoch diskret -, war komplex, aber schließlich erfolgreich. Wie dies bewerkstelligt wurde, welche mächtigen Weltstrippenzieher neben Rockefeller beteiligt waren, wie trickreich die US-Regierung vor den Karren gespannt wurde, wie die Strategie weltweit umgesetzt wurde – priorisiert in Deutschland, dessen starke Exportindustrie den Beteiligten ein Dorn im Auge war -, woher die dazu nötigen Milliarden kamen und weiterhin kommen, wie dies alles vor der Öffentlichkeit verdunkelt wurde: Dies ist ein thrillerhaftes Exempel der „Hinter den Kulissen“-Weltpolitik. Das Buch „Klima-Wahrheit“ (Autor Werner Huber) schildert es, als Teil der Gesamtschau über die Klima- und Energiewende-Thematik Und zwar basierend auf dem Zeitzeugnis eines Beteiligten, der in hohem Alter das verordnete Schweigen brach. Dass mit dem Insider – Deutschamerikaner aus bedeutender Adelsfamilie, 1945 als 21-jähriger Wehrmachts-Jagdflieger noch knapp dem Tod entronnen, nach steiler Karriere und Auswanderung in die USA bis in den elitären US-Energierat aufgestiegen – plötzlich deutsche Geschichte aufsteht, macht die Sache noch spannender.

Jedenfalls mündete die Strategiearbeit 1988 in die Gründung des „International Panels on Climate Change“ (IPCC), ein der UN assoziiertes und als „UN-Weltklimarat“ figurierendes Gremium. Und dies, obwohl noch 1989 „jede Behauptung, man habe den Treibhauseffekt nachgewiesen, in Fachkreisen auf breite Ablehnung stieß“, wie ein Wissenschaftsanalyst konstatiert. Die Macht hatte die Wissenschaft überrollt.

Allerdings: Eine Wissenschaft, die – soweit sie unabhängig vom politischen Zweckgremium IPCC arbeitete – in den letzten Jahrzehnten überwältigende Belege dafür zusammengetragen hat, dass der Klimawandel mitnichten vom anthropogenen CO2 dominiert wird – wie das IPCC auftragsgemäß behauptet. Sondern überwiegend natürlich verursacht ist: Nach neuesten Forschungserkenntnissen, wie in „Klima-Wahrheit“ dargestellt, maßgeblich von zyklischen Schwankungen der Sonnenaktivität, die in komplexen Austauschprozessen mit Stratosphäre, Atmosphäre und Ozeanen auf das Erdklima wirken.

Die einst von der Macht überrollte Wissenschaft könnte nun doch noch obsiegen – sofern ihre Erkenntnisse die Schweigemauer der Hauptstrom-Medien überwinden können. Dazu will auch das Buch „Klima-Wahrheit beitragen. Denn: Die Wahrheit steht über allem.

Banker fliehen aus Klima-Kartell, die Net Zero-Politik wankt – Vera Lengsfeld

Hübsch, weiß und blond ist für linke Aktivisten gleich “Nazi”

Sydney Sweeney strahlt nicht nur in Hollywood-Filmen, sondern gibt auch für die Jeans-Marke American Eagle ihr bestes Lächeln. Das sorgt nun für Vorwürfe des Rassismus gegen American Eagle durch linke Aktivisten.
Foto: American Eagle / Screenshot

Die amerikanische Jeans-Marke American Eagle steht unter medialen Beschuss linker Aktivisten und Mainstream-Medien. Der Marke werden anhand ihres neuesten Werbevideos mit der Hollywood-Schauspielern Sydney Sweeney Rassismus und sogar das Spielen mit dem Gedankengut des Nationalsozialismus vorgeworfen. Die amerikanische Marke gab bis jetzt kein Statement zu den Vorwürfen.

Ein harmloses Wortspiel wird zum Rassismus

Sagt man zu einer hübschen Frau, dass sie gute Gene hat, denken normale Menschen an ein harmloses Kompliment. Für den linken Internet-Mob ist diese Aussage in Verbindung mit einer weißen, blonden Frau ein eindeutiger Fall von Rassismus. Die Werbung verwendet das Wortspiel der beiden im Englischen phonetisch ähnlich klingenden Wörter „Jeans“ und „Genes“, um Sydney Sweeneys gutes Aussehen im besagten Kleidungsstück zu betonen. Für linke Aktivisten reicht dieses Wortspiel, um eine Konnotation mit dem Nationalsozialismus zu ziehen.

 Keine Empörung über die Verhöhnung

Wenn sogenannte linke Kämpfer für die soziale Gerechtigkeit in allem und jedem, was ihrer Ideologie nicht passt, Nazis hineinprojizieren, muss man von einer Verhöhnung ihrer Opfer reden. Der Fakt, dass Mainstream-Medien diese Vorwürfe bezogen auf harmlose Dinge wie Wandern, körperliche Fitness oder sogar Zöpfe bei Mädchen unreflektiert verbreiten, ist erschreckend. Die linken Aktivisten und ihre Komplizen aus den Medien sollten sich die Frage stellen, ob sie mit dieser Praxis nicht das Bild des Nationalsozialismus für die kommenden Generationen verzerren oder sogar in ein besseres Licht rücken. 

Geschichtliche Verzerrung als Folge des linken Aktivismus

Psychologisch bleibt für die Menschen aus dem ganzen medialen Feuer die Verknüpfung einer hübschen jungen Frau mit den Nazis übrig. Wie die Wertung dieser Verknüpfung für geschichtlich Ungeschulte ausfallen könnte, bleibt offen. Es kann von einer positiven Betrachtung bis hin zu Gewalttaten gegenüber weißen Menschen ausfallen. Man erkennt hier klar eine langwierige Agenda seitens linker Aktivisten, allen Menschen mit weißer Hautpigmentierung die Schuld an Verbrechen zu geben, welche Generationen vor ihrer Geburt begangen wurden. Die Aufregung um das Werbevideo des American Eagle ist nur einer der jüngsten Versuche, weiße Menschen in schlechtes Licht zu rücken.

Hübsch, weiß und blond ist für linke Aktivisten gleich “Nazi” – Unzensuriert

IS-Terror im Klassenzimmer: Schüler versteckte Kampfmesser im Spind

Gegen einen aus Sicht der Staatsanwaltschaft ungeachtet seines fast noch kindlichen Alters brandgefährlichen Schüler ist am heutigen Freitag, den 1. August am Wiener Landesgericht wegen terroristischer Vereinigung und krimineller Organisation verhandelt worden. Der 15-jährige Anhänger der radikalen Terror-Organisation „Islamischer Staat“ (IS) trug sich laut Anklage bis zu seiner Festnahme im März 2025 mit Anschlagsabsichten und war mit dem gleichaltrigen verhinderten Westbahnhof-Attentäter bekannt.

Als dieser ebenfalls 15 Jahre alte IS-Anhänger Mitte Februar nach Ermittlungen der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) fest- und in weiterer Folge in U-Haft genommen wurde, wollte der Angeklagte „Rache üben“, wie er in einem Chat einem weiteren IS-Mitglied ankündigte. Ein 19-jähriger IS-ler, der sich mittlerweile in U-Haft befindet und gegen den ein drittes (sic) Verfahren wegen terroristischer Vereinigung anhängig ist, besorgte ihm in einem Army-Shop in einem Wiener Einkaufsbezirk ein Kampfmesser mit einer Klingenlänge von 18 Zentimeter. Ohne fremde Hilfe beschaffte sich der 15-Jährige im Internet mehrere Bombenbau-Anleitungen und konsumierte Tutorials, wie Selbstmord-Anschläge durchzuführen sind.

Der 15-Jährige gab vor einem Schöffensenat zu, er sei nach der Festnahme seines gleichaltrigen Bekannten zunächst auf Rache aus gewesen: „Aber das hat sich schnell auf Eis gelegt.“ Gegenüber der Jugendgerichtshilfe hatte der Schüler im Ermittlungsverfahren noch auf dem „Recht auf Vergeltung“ bestanden und bekräftigt, er habe sich dafür ein Kampfmesser besorgt. Dieses hatte er im Spind in seiner Schule verwahrt, weil er befürchtete, seine Eltern würden es zu Hause entdecken.

„Ich hatte diese Gedanken. Ich hab‘ mit dem Gedanken gespielt, einen Anschlag zu verüben. Aber ich hatte keinen Plan. Ich könnte mir nicht zutrauen, wen zu töten. Ich bin 15 Jahre alt. Ich hab‘ mir nicht zugetraut, was zu tun“, gab der Angeklagte zu Protokoll, der von sechs schwerbewaffneten Beamten der Justizwache Einsatzgruppe (JEG) von der Justizanstalt (JA) Josefstadt in den Gerichtssaal gebracht wurde. Er hätte „keine Mittel, das umzusetzen“ gehabt.

Auf die Spur des Burschen war man aufgrund von Hinweisen aus der Schule gekommen, die der 15-Jährige besuchte. Dort fiel seine radikale Gesinnung auf. Er hatte in der Klasse bzw. außerhalb davon Mitschülern Propaganda-Videos des IS, darunter auch Clips mit Enthauptungen von Gefangenen und Geiseln des IS gezeigt. Zwei besorgte Eltern hätten sich schließlich unabhängig voneinander an den Verfassungsschutz gewandt und damit die Ermittlungen auf den Weg gebracht, berichtete der Staatsanwalt. Im Spind des Schülers wurde im Zuge der Erhebungen das Kampfmesser entdeckt, bei einer Hausdurchsuchung an seiner Adresse eine Fülle an IS-Propagandamaterial.

IS-Terror im Klassenzimmer: Schüler versteckte Kampfmesser im Spind – UnserTirol24

Halle: Schlägerei zwischen Tunesiern und Syrern im Spassbad

Im Spaßbad Maya Mare in Halle ist es am Dienstagabend zu einem Polizeieinsatz gekommen. Zwei Personengruppen waren aneinandergeraten. Wie eine Polizeisprecherin MDR SACHSEN-ANHALT am Mittwoch sagte, entzündete sich der Streit mutmaßlich daran, dass ein Besucher einen anderen filmte. Es handelte sich demnach um Männer aus Tunesien und Syrien.

Bei der Auseinandersetzung flogen Stühle und Liegen durch die Gegend. Auch Pfefferspray wurde den Angaben nach eingesetzt. Zwei Personen mussten ambulant behandelt werden. Die Polizei nahm die Personalien von insgesamt acht Personen auf.

Stühle geschmissen: Polizei in Spaßbad in Halle im Einsatz | MDR.DE

Sachsen: Verpflichtende Migrantenquote in Verwaltung führt zu absurder Praxis

Die Debatte um die Migrantenquote im sächsischen öffentlichen Dienst sorgt erneut für politische Auseinandersetzungen. Auslöser ist eine Kleine Anfrage des migrationspolitischen Sprechers der AfD-Fraktion, Jonas Dünzel, zur praktischen Umsetzung des Sächsischen Integrationsgesetzes. Dieses verpflichtet die Behörden, den Anteil von Beschäftigten mit Migrationshintergrund zu erhöhen. Dünzel zufolge ist die Antwort der Staatsregierung allerdings ein Beleg für politische Schieflagen.

Wie die Staatsregierung in ihrer Anfragenbeantwortung erklärte, werden keine genauen Daten zum Migrationshintergrund von Beschäftigten im öffentlichen Dienst erhoben. Dies sei verfassungsrechtlich problematisch und aus Datenschutzgründen unzulässig. Zwar nennt sie in ihrer Antwort auf das Integrationsmonitoring der Länder einen Wert von 5,5 Prozent Beschäftigten mit „Migrationsgeschichte“ im öffentlichen Dienst Sachsens, räumt jedoch ein, dass diese Zahl auf Stichproben und Hochrechnungen basiert und nicht auf konkreten Erhebungen.

Auf die Frage, bis zu welchem Anteil Beschäftigte mit Migrationshintergrund unterrepräsentiert sind oder welche Zielwerte angestrebt werden, blieb die Regierung vage. Bundesweite Studien und Berichte der Integrationsministerkonferenz würden zwar auf eine generelle Unterrepräsentation hinweisen, eine Bewertung für Sachsen selbst sei jedoch nicht möglich.

Dünzel übt grundsätzliche Kritik an der Antwort auf seine Anfrage: „Absurd an der Antwort auf meine Anfrage ist zudem der Eiertanz um den Begriff des Migrationshintergrundes.“ Er sieht darin einen grundlegenden Widerspruch: „Beschäftigte mit Migrationshintergrund kann es nur geben, wenn es neben der Staatsbürgerschaft, die eine rechtliche Kategorie ist, auch eine ethnische Identität von Menschen gibt.“ Diese werde aber politisch zugleich unter Verdacht gestellt. „Sobald man diese ethnische Identität aber unter Extremismus-Verdacht stellt, kann man auch keine Angaben mehr zum Migrationshintergrund machen, weil dieser Migrationshintergrund ja ausdrücklich die ethnische Identität meint.“ Diesen Widerspruch könne die Regierung nicht auflösen.

In der Praxis wird das Integrationsgesetz laut Regierung durch verschiedene Maßnahmen umgesetzt. So finden sich in Stellenausschreibungen beispielsweise Formulierungen wie: „Wir freuen uns über Ihre Bewerbung, unabhängig von Geschlechtsidentität, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung.“ Zudem wird betont: „Der Freistaat Sachsen hat im Juni 2019 die Charta der Vielfalt unterzeichnet und fördert aktiv Unterschiedlichkeiten und gestaltet Vielfalt in der Verwaltung.“ Zusätzlich werden Stellenangebote teilweise in englischer Sprache veröffentlicht und auf verschiedenen Plattformen geschaltet, um Menschen mit Migrationshintergrund besser zu erreichen. Einige Behörden nehmen zudem an Karrieremessen teil.

Dass Stellenausschreibungen neuerdings auch in englischer Sprache veröffentlicht werden, ruft bei Dünzel Kritik hervor. „Anscheinend sollen in unserer Verwaltung also in Zukunft Menschen arbeiten, die Deutsch noch nicht besonders gut beherrschen und Stellenanzeigen nur verstehen, wenn sie auf Englisch erscheinen.“ Er erinnert die Landesregierung daran, dass Deutsch die Amtssprache ist. „Die Beherrschung der deutschen Sprache muss die Grundbedingung dafür bleiben, bei einer Behörde in Deutschland zu arbeiten“, so seine Forderung. Er erachtet das Integrationsgesetz mit seiner „versteckten Migrantenquote“ als verfassungswidrig.

Sachsen: Verpflichtende Migrantenquote in Verwaltung führt zu absurder Praxis

Verfassungsschutz torpediert Kandidatur von AfD-Politikern in NRW

Nordrhein-Westfalen (NRW) entwickelt sich zu einem autoritären undemokratischen Bundesland. Für die anstehenden Kommunalwahlen am 14. September werden auf Betreiben des sogenannten Verfassungsschutzes Bewerber ausgeschlossen. In mindestens sechs Fällen versuchte der Inlandsgeheimdienst, die Bürgermeisterkandidaturen von AfD-Politikern zu torpedieren. Zweimal hatte er Erfolg, die Wahlausschüsse den „Empfehlungen“.

Die Verfassungsschützer schrieben die Wahlausschüsse in betreffenden Kommunen an und wiesen auf ihre Zweifel an der Verfassungstreue der Kandidaten hin. Die sogenannten „Erkenntnismitteilungen“ sollen Wahlausschüsse dazu bewegen, die AfD-Politiker vom Wahlzettel zu entfernen. Damit geht NRW über die Praxis der islamischen Republik Iran hinaus. Dort sortiert ein „Wächterrat“ zu liberale Bewerber bei der Präsidentschaftswahl aus. Allerdings lassen die Mullahs stets einen regimekritischen Bewerber denn doch noch zu – der dann meist auch gewählt wird.

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), den einige kritische Beobachter nunmehr als den führenden „Ajatollah“ von NRW betrachten, will dieses „Risiko“ nicht eingehen und lässt sicherheitshalber die Kritiker alternativlos streichen. Die Wahlausschüsse in den Gemeinden Schieder-Schwalenberg und Lage leisteten den Einmischungen Folge. Die Politiker der anderen Parteien im Kreiswahlausschuss Lippe strichen den AfD-Kandidaten Uwe Detert. Markus Beisicht, der für das Bürgerbündnis „Aufbruch Leverkusen“ kandidiert, wird nun in 35.000-Einwohner-Stadt Lage auch nicht auf dem Stimmzettel stehen. Der Paderborner Wahlausschuss hat das Ansinnen des Geheimdienstes allerdings abgelehnt.

In der DDR war bis 1990 die MfS-Richtlinie 1-76 einschlägig. Dort lesen wir: „Systematische Diskreditierung des öffentlichen Rufes, des Ansehens und des Prestiges auf der Grundlage miteinander verbundener wahrer, überprüfbarer und diskreditierender, sowie unwahrer, glaubhafter, nicht widerlegbarer und damit ebenfalls diskreditierender Angaben“. Kommunale Wahlausschüsse dürfen nur formale Kriterien, wie Alter, Wohnsitz usw. prüfen. Gem. Artikel 38 GG kann Jeder Deutsche kandidieren, sofern ihm nicht juristisch die Wählbarkeit entzogen wurde. Aber im Herrschaftsbereich des Hendrik Wüst ist das scheinbar nicht so wichtig.

Verfassungsschutz torpediert Kandidatur von AfD-Politikern – Zur Zeit

WDR sorgt für Aufsehen: Schlanksein soll rassistisch und antisemitisch sein

Screenshot/ NiUS

Auf dem WDR‑Instagram‑Kanal „Cosmo“ herrscht helle Aufregung: Unter der Schlagzeile „Skinny ist back“ erklärt das öffentlich‑rechtliche Format, „was dein Body Image mit Kolonialismus zu tun hat“.

Das Format sorgt sich darum, dass Body Positivity und Vielfalt bald der Geschichte angehören könnten: „Aktuell zeichnet sich ein Rückwärtstrend hin zum Schönheitsideal eines dünnen Körpers ab“, stellt „Cosmo“ in einem der neuesten Postings zur Körperkultur fest. Das Problem: Schlankheit sei „weiß, kolonial und NS‑ideologisch“ geprägt.

Während der Kolonialzeit sei das Körperbild durch Enthaltsamkeit und Selbstbeherrschung bestimmt worden. „Wer dick war, galt daher als gierig und ‚wild‘”. Europäer hätten diese Beurteilung von Körpern benutzt, um sich „aufzuwerten und schön zu fühlen“, heißt es im Beitrag.

Aus dem kolonialen Überlegenheitsgefühl hätte sich später noch eine weitere Form des Schlankheitskultes herausgebildet. „Die Idee, Körper zu hierarchisieren und zu beherrschen, ist im Kolonialismus groß geworden und in der NS‑Zeit noch verstärkt worden“, stellt die Content Creatorin Luise Gonca Demirden fest. 

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