Berliner zusammengeschlagen, weil er nicht „Free Palestine“ rufen wollte

In einer Pressemitteilung der Berliner Polizei hieß es am Dienstag, „drei bisher Unbekannte“ hĂ€tten „einen Mann in Spandau“ angegriffen und ihm „lebensbedrohliche Verletzungen“ zugefĂŒgt.

Die Polizei-Pressestelle weiter: „Nach bisherigem Kenntnisstand sollen drei MĂ€nner gegen 22.35 Uhr auf dem Gehweg des AltstĂ€dter Rings auf einen 36-JĂ€hrigen zugegangen sein und ihn aufgefordert haben, etwas laut zu rufen.“ Als er das abgelehnt hĂ€tte, „schlugen und traten die Unbekannten auf ihn ein, verletzten ihn dadurch lebensbedrohlich am Kopf, woraufhin er fĂŒr kurze Zeit das Bewusstsein verlor“. Anschließend seien die MĂ€nner in unbekannte Richtung geflĂŒchtet.

Was sollte das Opfer rufen?

Was das Opfer rufen sollte, ist der Pressemitteilung nicht zu entnehmen. Die Berliner Zeitung hat zu dem Überfall am Dienstag einen Artikel veröffentlicht, der genauer ist.

Die Zeitung schreibt: „Drei MĂ€nner haben in Berlin-Spandau beinahe einen 36-JĂ€hrigen umgebracht, weil er offenbar ihre politische Einstellung nicht teilte.“ Die drei SchlĂ€ger seien „am spĂ€ten Montagabend (
) auf das Opfer zugegangen, um ihn anzusprechen“. Die Berliner Zeitung weiter: „Sie hĂ€tten ihn aggressiv aufgefordert, laut ‚Free Palestine‘ (Freiheit fĂŒr PalĂ€stina) zu rufen.“ Da der Berliner dies aber nicht wollte, habe das Trio brutal auf ihn eingeschlagen.

So weit ist in Berlin also schon, dass die Polizei bei einem extrem brutalen – anscheinend arabischen – Angriff auf einen – womöglich jĂŒdischen – BĂŒrger nicht mehr darĂŒber berichtet, dass es sich bei dieser lebensgefĂ€hrliche Attacke um Brutal-SchlĂ€ger handelt, die allem Anschein nach aus den Reihen der Araber kommen.

Frankreich: ” Beim Koran, ich schneide dir die Kehle durch”

Der 53-jÀhrige Ali Boukra erschien am Montag, den 25. Oktober, in Polizeibegleitung vor dem Amtsgericht von Carcassonne, weil er Todesdrohungen und Beleidigungen gegen Personen des öffentlichen Lebens und einen Angestellten des öffentlichen Dienstes ausgesprochen hatte. Er wurde zu 18 Monaten GefÀngnis verurteilt, wovon 12 Monate zur BewÀhrung ausgesetzt wurden.

Am 20. Oktober begab sich das Opfer, eine Mitarbeiterin des Rathauses, zu dessen Wohnung, nachdem sie darauf aufmerksam gemacht worden war, dass jemand an dieser Adresse streunende Katzen und Vögel fĂŒtterte. Als sie bei der Garage des Angeklagten ankam, stellte sie sich vor und bat Alis Mutter, die Tiere nicht mehr zu fĂŒttern. “Das war der Moment, in dem die Dinge außer Kontrolle gerieten”, sagte sie am Montag aus. “Ali Boukra stĂŒrmte aus der Garage. Ich zĂŒckte meinen Ausweis, und der Schwall von Beleidigungen begann. Aber was mich wirklich schockiert hat, war, als er sagte: Ich werde dir die Kehle durchschneiden, beim Koran, ich werde dir die Kehle durchschneiden. Er nahm dann mein Fahrrad, hob es hoch und warf es weg. Erschrocken rannte ich weg, er verfolgte mich eine Weile und ich rannte davon”, erzĂ€hlt sie. “Ich habe einen mediterranen Charakter, aber ich bin nicht gewalttĂ€tig. Ich hatte eine unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸige Reaktion”, rĂ€umt der Angeklagte ein. “Sie verstehen, dass die Aussage “Ich werde dir die Kehle aufschlitzen” Ihren Drohungen mehr Gewicht verleiht, weil dies Begriffe sind, die im kollektiven Unbewussten nachhallen”, betonte der Richter. “In meiner Religion sagen sie immer “Ich schwöre auf den Koran”, aber ich bin nicht gewalttĂ€tig, ich habe keinen Djhiad gemacht, ich habe nie getötet”, antwortete der Angeklagte. “Ich gehe in die Moschee, um die Fassade zu wahren”, sagt der Mann, der sich selbst als ” Scheinmuslim” bezeichnet.

Nach der Anzeige der Mitarbeiterin der Stadtverwaltung verhörte die Gemeindepolizei Ali Boukra, der, als er von den Beamten zur Rede gestellt wurde, den gleichen Tonfall beibehielt und ihnen versicherte: “Wenn ich sie noch einmal sehe, schneide ich ihr die Kehle durch”. Am 22. Oktober nahm ein Team von acht Gendarmen, darunter sechs Beamte der Psig, den Angeklagten gegen 9 Uhr morgens in seiner Wohnung fest. Wieder einmal war der Mann aggressiv, insbesondere gegenĂŒber einer Polizistin. “Sobald ich ihn Ansprach, wurde ich mit Beleidigungen ĂŒberschĂŒttet. Ich konnte ihn nicht einmal ĂŒber seine Rechte aufklĂ€ren, er sagte mir: “Sie, mit Ihnen rede ich nicht”. Er hat definitiv ein Problem mit Frauen”, sagte sie aus. “In meiner 30-jĂ€hrigen Laufbahn habe ich so etwas noch nie erlebt, aber da habe ich in seinen Augen, in seinem dĂŒsteren Blick, einen tiefen Hass gesehen”, sagt ein anderer am Tatort anwesender Gendarm.

Ali Boukra ist 53 Jahre alt, geschieden und arbeitslos und lebt mit seinen Eltern von der Sozialhilfe. Das psychiatrische Gutachten spricht von einer “unkontrollierten emotionalen Aufladung” und unterstreicht “die Anzeichen einer Hypertrophie des Ichs”.

Angesichts seines Strafregisters mit zehn Vorstrafen und der genannten Tatsachen spricht StaatsanwĂ€ltin Florence Galtier von “einem Mann, der sich wie ein Besessener verhĂ€lt”. Sie forderte 18 Monate Haft, von denen 8 Monate zur BewĂ€hrung ausgesetzt wurden, die Verpflichtung, sich in Ă€rztliche Behandlung zu begeben, und den Verbleib in der Haft. Der Anwalt des Angeklagten, MaĂźtre Quentin Poirot-Seynaeve, ist der Ansicht, dass “eine GefĂ€ngnisstrafe unwirksam wĂ€re”, und fordert eine “psychologische und psychiatrische Betreuung fĂŒr den psychisch kranken Ali Boukra”.

https://www.lindependant.fr/2021/10/25/carcassonne-sur-le-coran-je-vais-tegorger-9890167.php

Das Humboldtforum und die Kulturverleugnung

Die Debatte um den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses trug von Anfang an die ZĂŒge eines Kulturkampfes. Das durch Bomben teilweise zerstörte GebĂ€ude wurde auf Beschluss des SED-PolitbĂŒros gesprengt, um die DDR-Geschichte vom Preußentum abzukoppeln. Damals formierte sich eine BĂŒrgerinitiative gegen diese Kulturbarbarei. Ein weltbekannter Gegner der Sprengung war Bertold Brecht. Der Wunsch, einen Aufmarschplatz fĂŒr staatlich organisierte Großdemonstrationen und Kundgebungen zu sichern, war so groß, dass er fĂŒr rationale, heute wĂŒrden wir sagen kultursensible, Überlegungen kein Platz ließ. Jahrzehnte spĂ€ter wurde auf einem Teil der hĂ€sslichen, zugigen Brache mitten in der Stadt der „Palast der Republik“ gebaut, ein Protzbau, mit dem sich die SED-Elite ein Denkmal setzen wollte. Die Idee, das Schloss, wenigstens seine Fassade, wieder aufzubauen, kam aus der BĂŒrgerschaft unseres Landes. Es gab ein jahrelanges Ringen darum, denn die SED, die in den neunziger Jahren PDS hieß, entfaltete eine ungeheure Propaganda, um den Abriss des Palastes der Republik und den Wiederaufbau des Schlosses zu verhindern. Dass die Schlossfassade heute wieder steht, ist ein Sieg der BĂŒrger ĂŒber die Ideologen. Aber letztere haben noch lange nicht aufgegeben.

Das Schloss heißt heute Humboldt-Forum, aber vom Geist der BrĂŒder Humboldt ist in seinen RĂ€umen nichts zu spĂŒren. Hier hat ein radikaler, politisch-korrekter Kulturrevisionismus Quartier genommen. Wie der sich in den Ausstellungen zeigt, muss noch besprochen werden. Die muss man aber nicht besuchen. Sichtbarer wird der Kulturkampf an der Schlossfassade. Bevor das goldene Kuppelkreuz seinen angestammten Platz wieder einnehmen konnte, gab es bereits eine Diskussion, ob nicht auf dieses Detail verzichtet werden mĂŒsste. AnhĂ€nger anderer oder keiner Religion könnten sich ausgegrenzt oder verletzt fĂŒhlen. Diese Debatte haben die Kreuzgegner verloren, aber nicht aufgegeben.

Was sich augenblicklich abspielt, mutet an wie Satire, ist aber bittere Wahrheit. DemnĂ€chst soll auf der Dachterasse des Berliner Schlosses eine Tafel aufgestellt werden, auf der steht, dass alle Institutionen im Humboldt Forum „sich ausdrĂŒcklich von dem AlleingĂŒltigkeits- und Herrschaftsanspruch des Christentums, den die Inschrift zum Ausdruck bringt“, distanzieren.

Der Stein des Anstoßes ist eine Inschrift, die der preußische König Friedrich Wilhelm IV. 1844 ausgesucht hat: „Es ist in keinem andern Heil, [
] denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“ (Apostelgeschichte IV, 12 und Philipper II, 10). Vom DachterassencafĂ© des Schlosses ist diese Botschaft besonders gut zu lesen.

Damit hat die Politik, die immer wieder in den Bau des Schlosses hineingeredet hat, u.a. indem sie sich ausdrĂŒcklich dieses CafĂ© wĂŒnschte, dafĂŒr gesorgt, dass die Besucher den Bibelworten so nahekommen. Nun haben die politisch-korrekten GesinnungswĂ€chter ein Problem. Auf keinen Fall dĂŒrfen nun BĂŒrger mit dieser kontaminierenden Botschaft allein gelassen werden. Sie mĂŒssen unmissverstĂ€ndlich gesagt bekommen, was sie davon zu halten haben. Das niemand im Humboldt-Forum es gewagt zu haben scheint, dieser absurden Aktion zu widersprechen, sagt viel ĂŒber die Feigheit gegenĂŒber den Vernichtern unserer Kultur aus. Es half nicht, dass der katholische Erzbischof Heiner Koch darauf aufmerksam machte, dass beide Bibelworte betonen, „dass die Menschen sich nur vor Gott verbeugen und keiner irdischen Macht diese Ehre erweisen sollen“. Daraus spreche eine große Freiheit. Gerade dies ist den GesinnungswĂ€chtern ein Dorn im Auge. Der Mensch soll auf den Staat hören, nicht selbst denken. Eine Sprecherin des Forums distanzierte sich von der gesamten Fassade, die von vielen Symbolen des Herrschaftsanspruchs ĂŒbersĂ€t sei. Der Bau des Schlosses war vielleicht der letzte Sieg der BĂŒrger ĂŒber die Politisch-Korrekten. Deshalb ist heute die Fassade da, aber der Humboldt‘sche Geist soll im Schloss nicht einziehen.

https://vera-lengsfeld.de/2021/10/27/das-humboldtforum-und-die-kulturverleugnung/

Studie aus dem UK: Neurologische SchÀden nach COVID-19-Impfung

Neurologische SchĂ€den nach COVID-19-Impfung: Studie aus dem UK bestĂ€tigt ScienceFiles – Home

Als wir damit begonnen haben, die Datenbank der WHO “VigiAccess”, in der Meldungen ĂŒber Nebenwirkung nach COVID-19 Impfung gesammelt werden, zu analysieren, da standen wir vor dem Problem, dass die Datenbasis unklar ist: Wer wann wieviel meldet, das sind gut gehĂŒtete Geheimnisse der University of Uppsala, wenngleich wir der Ansicht sind, die dort Verantwortlichen wissen es auch nicht. Sie wissen wohl, welche LĂ€nder ihnen Daten ĂŒbermitteln, aber vermutlich nicht, welche AktualitĂ€t und VollstĂ€ndigkeit diese Daten aufweisen.

Was tut man in einem solchen Fall?

Man entwickelt eine Methode, die in der Lage ist, Ergebnisse ungeachtet dieser Probleme zu produzieren, entwickelt ein Maß, das im Zeitverlauf in der Lage ist, diese Probleme zu ĂŒberwinden. Wir haben das getan und ein standardisiertes Maß entwickelt, das es uns erlaubt, ĂŒber Zeit Abweichungen von einem Erwartungswert zu dokumentieren, die wir als Beleg dafĂŒr interpretieren, dass die jeweilige Nebenwirkung ĂŒberproportional hĂ€ufig nach Impfung gemeldet wird, ergo durch die Impfung verursacht wird. Auf dieser Grundlage berichten wir schon seit Wochen ĂŒber eine ĂŒberproportionale HĂ€ufung von Meldungen, die das Guillain-BarrĂ©-Syndrom zum Gegenstand haben, eine ekelhafte Sache, die mit einer LĂ€hmung in den FĂŒĂŸen beginnt und bis zur Atem- oder ZungenlĂ€hmung fortschreiten kann.
Der Anstieg der Meldungen in der Abbildung ist deutlich und lÀsst keinen anderen Schluss zu, als dass sich das Guillain-Barré-Syndrom als Folge von Impfung und in wachsender Zahl einstellt. Gleichwohl ist das Guillain-Barré-Syndrom eine relativ seltene Erkrankung. Unsere Ergebnisse basieren derzeit auf 3.392 FÀllen des Guillain-Barré-Syndroms, die der WHO gemeldet wurden, 3.392 EinzelfÀlle, 3.392 Menschen, die als Folge der COVID-19 Impfung schwer erkrankt sind, und darunter sind mit Sicherheit einige Erkrankte, die an den Folgen des durch Impfung ausgelösten Guillain-Barré-Syndrom verstorben sind. Wie lebt man eigentlich als Entwickler von Impfstoffen mit der Gewissheit, dass die eigene Mixtur Menschen umbringt? Rechnet man die Getöteten mit denen auf, denen man glaubt, das Leben gerettet zu haben, um sich zu beruhigen?

Frankreich: Im Auftrag von Kadyrow und “Sultan” Recep Tayyip Erdogan wollte er der Schulleiterin die Kehle durchzuschneiden, “wie bei Mr. Samuel Paty”

War die Schuldirektorin zu tolerant? Die Morddrohungen gegen sie, die auf dem Facebook-Konto der von ihr geleiteten Pariser Privatschule veröffentlicht wurden, begannen im Mai, am Ende des Schuljahres. Der Autor, ein Gymnasiast, der “zum Schulverweis gedrĂ€ngt” wurde, wie er sich ausdrĂŒckte, wollte “der Schulleiterin die Kehle durchschneiden wie einst bei Herrn Samuel Paty”. Sie reichte schließlich am Montag, den 25. Oktober, morgens eine Anzeige ein.

Der junge Mann behauptete, im Auftrag von Kadyrow (Ramsan Kadyrow, der prorussische FĂŒhrer der Tschetschenischen Republik seit 2007, Anm. d. Red.) und “Sultan” Recep Tayyip Erdogan, dem PrĂ€sidenten der TĂŒrkei, zu handeln. Dann wurden seine Absichten prĂ€ziser: Der junge Mann wandte sich direkt an die dienstliche E-Mail Adresse der Schuldirektorin und wollte diejenige ” vernichten “, die er beschuldigte, die Ursache fĂŒr seine schulischen RĂŒckschlĂ€ge zu sein. Nach dem GesprĂ€ch zwischen den beiden Protagonisten entschuldigte sich der ehemalige Student.

Doch am Montag wiederholte er neue Drohungen, die darauf hindeuteten, dass er dieses Mal bereit war, zu handeln. Er erzĂ€hlte einem Freund, er habe seine französischen Papiere verbrannt, um der Direktorin die Kehle durchzuschneiden. Nach Angaben der Polizei sagte er, dass er “Frankreich, den Westen und Europa” hasse und die französische Flagge auf dem Schulhof verbrennen wolle.

Beim AufspĂŒren seiner E-Mails fanden die Ermittler auch bedrohliche Beschimpfungen gegen die Tochter des Opfers, die er “vergewaltigen und ihr die Kehle durchschneiden” wollte. Die Person wurde am Montagnachmittag verhaftet und in Gewahrsam genommen. Am Ende seiner Untersuchungshaft wird er einem Richter vorgefĂŒhrt, der ĂŒber sein gerichtliches Verfahren befindet.

KĂŒrzlich hatte ein Bauarbeiter in Marseille einige Lehrer bedroht, indem er auf den Mord an Samuel Paty verwies. Nach seiner Verhaftung erschien er vor Gericht, aber die Anhörung wurde auf November verschoben.

https://www.lepoint.fr/societe/il-menace-d-egorger-la-proviseure-comme-monsieur-samuel-paty-26-10-2021-2449345_23.php?utm_medium=Social&utm_source=Twitter&Echobox=1635255285

Studie: Junge BrĂŒsseler Muslime definieren sich in erster Linie ĂŒber ihre Religion (76 %), nur wenige identifizieren sich als Westler (21 %)

Übersetzung: Die Studie basiert auf einer quantitativen Umfrage unter 1872 Personen und einer qualitativen Umfrage mit 124 Einzelinterviews, von denen die meisten zwischen 15 und 25 Jahre alt sind: 90 % sind marokkanischer, tunesischer oder tĂŒrkischer Herkunft.

https://www.fdesouche.com/2021/10/26/etude-les-jeunes-musulmans-bruxellois-se-definissent-dabord-par-rapport-a-leur-religion-76-peu-sidentifient-comme-occidentaux-21/

Frankreich: Islamist, der eine junge Mutter ermordete und einen Anschlag auf einen Gottesdienst plante, steht vor Gericht

Die Höchststrafe wurde am Montag gegen den algerischen Studenten Sid-Ahmed Ghlam beantragt, der wegen des Mordes an einer jungen Frau und eines fehlgeschlagenen Anschlags auf eine Kirche im April 2015 vor Gericht stand.
Sid-Ahmed Ghlam sei ein “Mann von außerordentlicher GefĂ€hrlichkeit”, der eine “abartige und paranoide” Vision seiner Religion habe, so die Staatsanwaltschaft in ihrem SchlussplĂ€doyer am Montag vor dem Pariser Berufungsgericht.

Die Staatsanwaltschaft beantragte eine lebenslange Freiheitsstrafe in Verbindung mit einer 22-jÀhrigen Sicherheitsstrafe und einem stÀndigen Verbot, das französische Staatsgebiet nach Ablauf der Strafe zu betreten. In erster Instanz war Sid-Ahmed Ghlam im Jahr 2020 zu genau dieser Strafe verurteilt worden.

“Sein Ziel war es, Terror zu verbreiten”, lautet ihr Vorwurf. WĂ€hrend seines Berufungsverfahrens beharrte Ghlam “in perverser Weise auf seinen LĂŒgen”. “Es ist nichts von ihm fĂŒr die Zukunft zu erhoffen”, fĂŒgten die Pnat-Vertreter hinzu. “Er hatte nicht den Mut, seine Handlungen zu verantworten.

Bei mehreren Gelegenheiten verglichen sie das Verhalten von Sid-Ahmed Ghlam mit dem der Tochter des Opfers, die zum Zeitpunkt der Ereignisse vier Jahre alt war. In einem Brief, der von ihrem Vater verlesen wurde, schrieb die heute 11-jĂ€hrige J., dass sie ” ihr Schicksal akzeptieren muss “.

Sid-Ahmed Ghlam sei dazu nicht in der Lage, so die Staatsanwaltschaft im Wesentlichen. “LĂŒgen ist Teil seiner Lebensweise”.

Im Gegensatz zu seinem erstinstanzlichen Verfahren gab Sid-Ahmed Ghlam zu, nach Syrien gereist zu sein, um sich mit FĂŒhrern des Islamischen Staates zu treffen, und rĂ€umte ein, dass er beabsichtigt hatte, Gemeindemitglieder in einer Kirche in Villejuif zu töten, bevor er seinen Plan aufgab. “Aber dieses GestĂ€ndnis ist kein GestĂ€ndnis. Wir waren bereits ĂŒberzeugt”, dass der Angeklagte nach Syrien gereist war und ausserdem einen mörderischen Anschlag in einer Kirche verĂŒben wollte, so die Staatsanwaltschaft.

ZunĂ€chst rĂ€umte Ghlam ein, sich mit Kadern des Islamischen Staates getroffen zu haben, allerdings in der TĂŒrkei, und er behauptete, dass er die Gemeindemitglieder der Kirche in Villejuif (Val-de-Marne) im April 2015 nur “erschrecken” wollte.

In der Berufung bestritt er weiterhin, fĂŒr den Mord an AurĂ©lie Chatelain verantwortlich zu sein, die auf einem Parkplatz in Villejuif kaltblĂŒtig erschossen wurde, um ihr Auto zu stehlen. Wie im ersten Fall behauptete Sid-Ahmed Ghlam, dass ein mysteriöser Komplize, von dem die Ermittler keine Spur gefunden haben, die 32-jĂ€hrige Mutter getötet habe.

Laut Staatsanwaltschaft wurden am Tatort ausschließlich das Blut und die DNA von Sid-Ahmed Ghlam gefunden.

Nach dem Mord hatte sich Herr Ghlam versehentlich am Oberschenkel verletzt, als er seine Waffe wieder an seinen GĂŒrtel steckte. Diese Verletzung zwang ihn, seinen Plan, den Anschlag auszufĂŒhren, aufzugeben.

Sid-Ahmed Ghlam, 30 Jahre alt, blieb wĂ€hrend der Anklageschrift die meiste Zeit mit gesenktem Kopf sitzen. “Sie sind der Einzige, der sich rehabilitieren kann”, drĂ€ngte der Anwalt der Familie Chatelain, Charles Merlen, vor dem SchlussplĂ€doyer – vergeblich.

Antoine Casubolo-Ferro, ein weiterer Anwalt der Familie Chatelain, verurteilte die ” skandalösen und skrupellosen Leugnungen ” des Angeklagten. “Warum hat Sid-Ahmed Ghlam den Mord an AurĂ©lie Chatelain wĂ€hrend des Prozesses nicht gestanden”? “Denn in Wahrheit hat er die Ideologie des Islamischen Staates nie verlassen”, antwortete der Anwalt.

“Sie werden nicht verurteilt, weil Sie ein Muslim sind. Sie werden verurteilt werden, weil Sie ein Mörder sind”, sagte GĂ©rard Chemla, der letzte Anwalt der Zivilparteien.

Die beiden StaatsanwĂ€lte der Nationalen Anti-Terrorismus-Staatsanwaltschaft (Pnat) beantragten außerdem Haftstrafen von 15, 25 und 30 Jahren fĂŒr die drei Hauptmitangeklagten von Sid-Ahmed Ghlam.

Zu diesen Mitangeklagten gehört auch Rabah Boukaouma, der von der Staatsanwaltschaft als “Cheflogistiker” der Operation bezeichnet und in erster Instanz zu 30 Jahren Haft mit einer Sicherheitsverwahrung von zwei Dritteln verurteilt worden war.

WĂ€hrend die Staatsanwaltschaft ihren Antrag auf eine Sicherheitsverwahrung von zwei Dritteln fĂŒr Farid Brahami, der in erster Instanz zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde, bestĂ€tigte, wollte sie fĂŒr Abdelkader Jalal, der in erster Instanz zu 15 Jahren Haft mit einer Sicherheitsverwahrung von zwei Dritteln verurteilt wurde, keine Sicherheitsverwahrung festlegen.

Jalal, der nach eigenen Angaben mehrfach rĂŒckfĂ€llig geworden ist, hat wiederholt behauptet, er sei “kein Terrorist”. Er sitzt seit April 2015 im GefĂ€ngnis und begrĂŒĂŸte die Klageschrift mit Erleichterung und lĂ€chelte seine AnwĂ€lte an.

Die Verteidigung wird ihr PlÀdoyer am Dienstag beginnen. Das Urteil wird am Donnerstag oder Freitag erwartet.

https://www.sudouest.fr/justice/terrorisme/justice-la-perpetuite-requise-contre-sid-ahmed-ghlam-juge-pour-un-meurtre-et-un-attentat-avorte-6716130.php

Messer-Jihad in Mannheim ? Mann sticht wahllos auf Passanten ein

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde Haftefehl gegen einen 35-jÀhrigen Mann erlassen.

Er steht im dringenden Verdacht, am Freitag, den 22. Oktober, gegen 17.30 Uhr, im Quadrat L 11, auf offener Straße versucht zu haben, einen Passanten mit einem Messer zu verletzen. Nachdem diesem die Flucht gelungen war, stach er anschließend einem zufĂ€llig vorbeifahrenden 70-jĂ€hrigen Fahrradfahrer in den unteren HĂŒftbereich, wodurch dieser schwer verletzt wurde.

Der TatverdĂ€chtige flĂŒchtete daraufhin, wurde aber kurze Zeit spĂ€ter im Rahmen der sorfort eingeleiteten Fahndung in unmittelbarer TatortnĂ€he, unter eheblichem Widerstand, vorlĂ€ufig festgenommen. Die Tatwaffe, ein Einhandmesser, wurde sichergestellt.

Der 70-JĂ€hrige wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik transportiert. Er befindet sich auf dem Weg der Besserung und wurde mittlerweile aus der Klinik entlassen.

Der VerdĂ€chtige wurde am Samstagvormittag dem Ermittlungsrichter vorgefĂŒhrt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefĂ€hrlicher Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erließ.

Der 35-JĂ€hrige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Das Motiv der Tat ist noch unbekannt.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Kriminalkommissariats Mannheim dauern an.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/5055583

Trotz Impfung: Deutlich mehr Corona-Infektionen als vor einem Jahr!

Am Nationalfeiertag ist ein neuerlicher politischer Konflikt um die Corona-Impfung entbrannt. Ein Blick auf die nackten Zahlen zeigt, dass sie das Infektionsgeschehen nicht bremsen konnte. Ob die geringere Hospitalisierungsrate alleine auf ihr Konto geht, ist fraglich.

Schallenberg schiebt FPÖ niedrige Impfquote in die Schuhe

Neo-Bundeskanzler Alexander Schallenberg beklagte, dass es in Österreich im Gegensatz zu anderen Mitgliedsstaaten mit höherer Impfquote leider „eine politische Kraft im Land“ gebe, die dagegen ankĂ€mpfe. Wenn man die politische Landkarte und die Impflandkarte ĂŒbereinander lege, zeige sich dort, wo die FPÖ ein Mitspracherecht habe, eine extrem niedrige Impfquote.

FPÖ-Konter: Kanzler Opfer der eigenen Impf-Propaganda

Die FPÖ reagierte in Person von GeneralsekretĂ€r Michael Schnedlitz und warf Schallenberg vor, â€žOpfer der eigenen Impf-Propaganda“ zu sein und diese mit einer umfassenden Information zu verwechseln. Diese werde den BĂŒrgern jedoch nur von der FPÖ geboten, „wĂ€hrend alle anderen Parteien – allen voran die in der Regierung vertretenen – die Menschen mit plumper Propaganda und völlig unangemessenen Zwangsmaßnahmen in die Nadel treiben“, sagte Schnedlitz.

Schnedlitz: Impfung wird Pandemie nicht beenden!

FĂŒr den FPÖ-GeneralsekretĂ€r steht angesichts hoher Fallzahlen und wachsender Anteile geimpfter Personen im Krankenhaus auch in LĂ€ndern mit sehr hoher Impfquote fest:

Eine Impfung mag auf Basis einer individuellen und freiwilligen Entscheidung fĂŒr viele Menschen die richtige Wahl sein. Sie wird jedoch das gesamte Infektionsgeschehen nicht merklich mindern und damit auch nicht die Pandemie beenden.

Vergleich mit 2020: Fast um die HĂ€lfte mehr Positiv-Tests trotz Impfung

TatsĂ€chlich legt ein Blick auf die Corona-Zahlen am heutigen Tag im Vergleich zum 26. Oktober 2020 nahe, dass die Freiheitlichen richtig liegen. Trotz des Vorhandenseins und des breiten, auch intensiv genutzten Impfangebots seit Jahresbeginn verzeichnet Österreich aktuell 39.742 positiv getestete Personen. Ein Jahr davor waren es – ganz ohne Impfung lediglich 27.339 FĂ€lle gewesen.  Dieser Wert ist um satte 45,4 Prozent angestiegen.

Weniger Hospitalisierte, etwas weniger Intensivpatienten

Leicht gesunken sind hingegen die Zahlen der Hospitalisierten und der Intensivpatienten. Am 26. Oktober 2020 befanden sich 1.142 Personen (4,18 Prozent der positiv getesteten) in Krankenhausbehandlung und weitere 188 Personen (0,69 Prozent der positiv getesteten) auf der Intensivstation.

Mit heutigem Tag liegen 832 Personen (2,1 Prozent der positiv getesteten) im Krankenhaus und weitere 226 Personen (0,57 Prozent der positiv getesteten) auf der Intensivstation.

Impfung und Medikamente sorgen fĂŒr mildere VerlĂ€ufe

Fazit: Auf das Infektionsgeschehen hatte die Impfung offenbar keinerlei Einfluss, es ist aktuell um fast die HĂ€lfte höher als ein Jahr davor. Deutlich gesunken ist die Zahl jener Personen, die einer Spitalsbehandlung bedĂŒrfen. Anstatt gesamt 4,87 Prozent sind es nun nur 2,67 Prozent. Verantwortlich fĂŒr diesen Effekt ist sicherlich zum Teil die Impfung. Doch auch die steigenden Erfahrungen bei der Behandlung der COVID-Infektion und die VerfĂŒgbarkeit effektiverer Medikamente hat gewiss daran Anteil.

Kaum eine Verbesserung gab es hingegen beim Anteil jener Menschen, die intensivmedizinischer Pflege bedĂŒrfen. Wenn man in Rechnung stellt, dass sich auch unter diesen Patienten vollstĂ€ndig geimpfte Personen befinden, so ist davon auszugehen, dass der Anteil ungeimpfter Personen, die einen besonders schweren Verlauf haben, im Vergleich zu 2020 deutlich zurĂŒckgegangen ist. Auch das spricht fĂŒr den betrĂ€chtlichen Einfluss verbesserter Behandlungsmöglichkeiten.

FPÖ wirbt fĂŒr frĂŒheren Einsatz von Medikamenten

Genau darauf legt die FPÖ ihr Hauptaugenmerk. Michael Schnedlitz wirbt fĂŒr einen verstĂ€rkten und frĂŒhzeitigen Einsatz von Medikamenten, noch bevor Betroffene ins Spital mĂŒssen. „Diesen Aspekt, der bei allen anderen Krankheiten eine SelbstverstĂ€ndlichkeit ist, ignoriert die Regierung bis heute“, kritisiert der FPÖ-Politiker.

Zahlen zeigen: Panikmache völlig unangebracht

Jedenfalls weisen die aktuellen Zahlen trotz der hohen Zahl an positiven Tests darauf hin, dass die Panikmache der Regierung, die nun sogar mit einem Lockdown fĂŒr Ungeimpfte droht, ĂŒberzogen ist. Selbst bei doppelt so vielen FĂ€llen wie derzeit, wĂŒrde die Schwelle, die diesen Lockdown auslöst, kaum erreicht. Eine bessere medikamentöse Versorgung bereits in der ersten Phase einer Infektion wĂŒrde die Zahl der beanspruchten Intensivbetten wohl weiter senken – mehr als der Zwang zur Impfung, der ab 1. November mit einer 3G-Pflicht am Arbeitsplatz eine neue Dimension erreichen wird.

https://www.unzensuriert.at/content/136706-trotz-impfung-deutlich-mehr-corona-infektionen-als-vor-einem-jahr/