Nach dem sexuellen Missbrauch von 9 minderjährigen Mädchen durch Syrer im Gelnhausener Schwimmbad macht der CDU-Bürgermeister das „heiße Wetter“ verantwortlich

Nach den sexuellen Übergriffen auf minderjährige Mädchen im Barbarossabad in Gelnhausen wies der CDU-Bürgermeister der Stadt darauf hin, dass „heißes Wetter“ die Gemüter „erhitzen“ würde.

Ortsbürgermeister Christian Litzinge (CDU) hat anscheinend eine Mitschuld des Wetters an dem Vorfall angenommen.

In einer Stellungnahme gegenüber der „Welt“ sagte er: „Natürlich sind es immer hohe Temperaturen, und manchmal sind die Gemüter gereizt.“

Seine Äußerungen lösten heftige Reaktionen aus und er hat sich bereits entschuldigt.

Gelnhausens FDP-Fraktionschef Kolja Saß sagte dem Magazin Focus, die Versäumnisse der Stadt müssten aufgearbeitet werden:

„Wenn Bürgermeister Litzinger jetzt behauptet, man kümmere sich um die Angelegenheit und das Personal habe korrekt gehandelt, ist das eine Verhöhnung der Opfer der sexuellen Übergriffe und muss Konsequenzen haben“, sagte sie.

Saß sagte, dass es seit langem sexuelle Übergriffe im Schwimmbad gegeben habe und nichts unternommen worden sei, um weitere Übergriffe zu verhindern.

„Seit Jahren gibt es regelmäßig Berichte von Schwimmbadbesuchern über missbräuchliches Verhalten“, sagte sie. Sie fügte hinzu, dass solche Berichte auch das Büro des Bürgermeisters erreichten, der jedoch nichts unternahm.

Germany: After 9 underage girls sexually abused by Syrians at swimming pool, CDU mayor points to ‘hot weather’