
Deutschland hat neue Regeln eingeführt , die Männer im Alter von 17 bis 45 Jahren verpflichten, vor einer Auslandsreise von mehr als drei Monaten eine militärische Genehmigung einzuholen.
Die Maßnahme erfolgt im Rahmen von Änderungen der Wehrpflichtgesetze des Landes mit dem erklärten Ziel, die Aufsicht über potenzielle Rekruten zu verbessern.
Gemäß dieser Richtlinie müssen Männer vor längeren Auslandsaufenthalten eine Genehmigung der Bundeswehr einholen.
Die Regel gilt unabhängig vom Zweck der Reise, einschließlich Arbeit, Ausbildung oder Tourismus.
Das deutsche Verteidigungsministerium bestätigte die Änderung und erklärte, sie diene der Führung genauer Aufzeichnungen.
„Im Notfall ist es notwendig zu wissen, wer sich möglicherweise für einen längeren Zeitraum im Ausland aufhält“, sagte ein Sprecher des Ministeriums.
Offizielle Stellen geben an, dass weitere Details, einschließlich der Ausnahmekriterien, noch ausgearbeitet werden.
Die Änderungen sind Teil eines umfassenderen Vorhabens zur Modernisierung der deutschen Streitkräfte. Es gibt Pläne, die vollständige Wehrpflicht bis 2028 wieder einzuführen.
Im vergangenen Jahr überwachte Bundeskanzler Friedrich Merz den Übergang
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul warf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, den Krieg im Iran zu nutzen, um von der Ukraine abzulenken.
„Putin hofft zynischerweise, dass die Eskalation im Nahen Osten unsere Aufmerksamkeit von seinen Verbrechen in der Ukraine ablenken wird“, sagte Wadephul.
Offizielle Stellen äußerten zudem Bedenken hinsichtlich der zunehmenden militärischen Zusammenarbeit zwischen Moskau und dem iranischen Regime, einschließlich Berichten über Lieferungen von Drohnen und Ausrüstung.
Nachdem Deutschland und seine Verbündeten sich geweigert hatten, sich dem US-Konflikt im Iran anzuschließen, haben sie ihre Bereitschaft signalisiert, die Bemühungen zur Sicherung der Schifffahrtswege durch die Straße von Hormuz zu unterstützen.
Jegliche Maßnahmen werden jedoch voraussichtlich erst nach einem Waffenstillstand erfolgen, der wohl nicht unmittelbar bevorsteht.
Die anhaltenden Störungen in der Region haben dazu geführt, dass rund 20.000 Seeleute auf etwa 3.200 Schiffen gestrandet sind, was den globalen Ölpreis in die Höhe schnellen ließ.
Nach den Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs schränkte Deutschland sein Militär streng ein und schuf 1955 die Bundeswehr als Verteidigungstruppe unter strenger ziviler Kontrolle.
Die Wehrpflicht existierte jahrzehntelang, wurde aber 2011 ausgesetzt, wodurch Deutschland auf eine vollprofessionelle Armee angewiesen ist.