Asylanten bleiben hier! Einbürgerungen stiegen um satte 21 Prozent

Medforth AI

Asyl heißt eigentlich Schutz auf Zeit. Aber wer es sich in Österreich im Sozialsystem bequem gemacht hat, möchte hier bleiben. Die Verlierer-Ampel unterstützt sie dabei, wie jetzt Zahlen der Statistik Austria zeigen. 

So sind die Einbürgerungen im ersten Quartal um 21,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen. Von Jänner bis März erhielten laut Statistik Austria 6.641 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft (erstes Quartal 2025: 5.479 Personen). Darunter befanden sich 1.955 Personen mit Wohnsitz im Ausland, 4.686 lebten im Inland.

Staatsbürgerschaft für Syrer und Afghanen

Mehr als die Hälfte der im ersten Quartal Eingebürgerten stammen aus Syrien (1.110), Türkei (496), Afghanistan (420), Bosnien und Herzegowina (203), Iran (194). 

“Ausverkauf der Heimat”

FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann ortete angesichts dieser Zahlen einen „Ausverkauf der Heimat“. „Die Staatsbürgerschaft wird jenen nachgeschmissen, denen lediglich Schutz auf Zeit, aber niemals ein dauerhaftes Bleiberecht zustehen dürfte“, so Darmann.

Öffentlichkeit mit Zahlentricks getäuscht

In einer Aussendung warf Darman der ÖVP vor, Asylprobleme durch Einbürgerung zu lösen. An die Adresse von ÖVP-Innenminister Gerhard Karner richtete er den Vorwurf, die Öffentlichkeit mit Zahlentricks zu täuschen. „Karners großes Abschiebemärchen“ würde der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) entlarven. Während Karner nämlich von nur 1.074 Asylerstanträge im April spreche, wären laut ÖIF allein im März 2.598 Asylanträge gestellt und sage und schreibe 3.549 positive Bescheide erteilt worden. 

Das sei in Plus von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Karner, so Darmann, würde bewusst die Mehrfachsteller, den Familiennachzug und die Nachgeborenen verschweigen, um sich in ein besseres Licht zu rücken.

Unzensuriert

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *