36 Prozent für die AfD? Das Szenario, das die Union in Panik versetzt 

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Die AfD klettert in der aktuellen INSA-Umfrage auf 29 Prozent. Das ist der höchste jemals auf Bundesebene gemessene Wert für die Partei. Die Union bricht gleichzeitig auf 22 Prozent ein. Der Abstand: sieben Prozentpunkte. Und er wächst.

Was bedeutet das für Deutschland? Bei NIUS Live analysieren wir gemeinsam mit Hermann Binkert, dem Chef und Gründer des renommierten Meinungsforschungsinstituts INSA, die aktuellen Zahlen.

Aber nicht nur in der Sonntagsfrage gewinnt die AfD: Auch beim Wählerpotenzial, bei den sicheren Stimmen und im Beliebtheitsranking legt die Partei zu. AfD-Chefin Alice Weidel macht einen gewaltigen Satz nach vorne und landet auf Platz vier der beliebtesten Politiker, noch vor CSU-Chef Markus Söder. CDU-Chef Friedrich Merz hingegen rangiert abgeschlagen auf Platz 20.

Das alles führt zu einem Begriff, der in den WhatsApp-Gruppen der Unionsbasis seit Wochen kursiert und mittlerweile auch auf Parteichef-Ebene diskutiert wird: der 30/20-Kipppunkt. 30 Prozent für die AfD, 20 Prozent für CDU und CSU. Eine psychologische Schwelle, die nicht nur Wahlarithmetik bedeutet, sondern eine mögliche Erschütterung des gesamten deutschen Parteiensystems.
Wir haben diesen Kipppunkt bei NIUS Live bereits im April vorausgesagt. Jetzt sind wir näher dran als je zuvor.

Bei NIUS Live sprachen NIUS-Politikchef Ralf Schuler, NIUS-Reporter Julius Böhm, Journalist Wolfgang Herles und INSA-Chef Hermann Binkert mit Moderator Alexander Kissler über das Thema.

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