Düsseldorf: Drei Syrer sollen eine 27-jährige Frau auf der Motorhaube eines Autos vergewaltigt haben, einer beklagt sich, dass er eine weibliche Dolmetscherin hat

Symbolbild AI generator

Drei Syrer sollen ein 27-jähriges Opfer auf der Motorhaube eines geparkten Autos in der Stadt Düsseldorf vergewaltigt haben, als sie sich von ihren Freunden trennte. Zwei der Syrer stehen vor Gericht, wobei der Fall auch Schlagzeilen macht, weil die Männer unzufrieden sind, dass ihnen eine weibliche Dolmetscherin zugewiesen wurde.

Die beiden syrischen Staatsbürger, der 33-jährige Saad A. und der 40-jährige Ahmed A., eröffneten am Dienstag vor dem Regionalgericht Düsseldorf. Der dritte Verdächtige in dem Fall ist weiterhin auf freiem Fuß.

Während der Eröffnungsverhandlung äußerte Saad A. über einen Dolmetscher sein Unbehagen und erklärte, er sei “beschämt, von einer Frau übersetzt zu werden.” Beide Personen benötigen während des Prozesses Dolmetscher.

Trotz seiner Proteste wird der Prozess unter einer weiblichen Richterin stattfinden, und beide Männer werden ebenfalls von ihr verurteilt, falls sie für schuldig befunden werden.

Die Staatsanwaltschaft behauptet, der Angriff habe in den frühen Morgenstunden des 29. Juni 2025 im historischen Stadtteil Düsseldorf am Stiftsplatz stattgefunden,

Gegen 2:45 Uhr morgens wurde die Frau, die stark betrunken war, auf die Motorhaube des Autos gehoben. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass zu diesem Zeitpunkt eindeutig klar war, dass die Frau durch Alkohol außer Gefecht gesetzt war und “fast keine Reaktionen zeigte”.

Die Anklageschrift beschreibt einen systematischen Übergriff, bei dem die Angeklagten angeblich abwechselnd die Frau vergewaltigten, während zwei weitere als Wachen fungierten. Trotz ihrer Bemühungen, den Übergriff zu verbergen, sah ein vorbeigehender Zeuge, was geschah.

Andere Personen waren ebenfalls in der Nähe und fragten, was die Verdächtigen taten, wobei ein Zeuge erklärte, dass Ahmed A. angeblich behauptete, das Opfer zu kennen, ihren betrunkenen Zustand verspottet und gesagt habe: “Sie braucht das.”

Als der Angeklagte Ahmed A. mit dieser Antwort zur Rede stellte, stürmte er sich Berichten zufolge auf die versammelten Zeugen und schrie, er “würde auch ein Verbrechen gegen sie begehen.”

Bild berichtet, dass die Zeugen Mut zeigten und die Täter zur Flucht zwangen. Sie kontaktierten sofort den Notdienst und begleiteten das Opfer zu einem Polizeifahrzeug am nahegelegenen Burgplatz.

Ausgestattet mit Zeugenaussagen und anderen Beweisen nahm die Polizei noch in derselben Nacht Ahmed A. und Saad A. fest. Die Ermittler erhielten DNA-Beweise vom Körper des Opfers, die neben den Zeugenaussagen der Hauptbeweis im Fall sind.

Beiden Männer drohen bis zu 15 Jahre Gefängnis.

rmx