Eine junge Frau wurde Anfang dieser Woche angeblich von mehreren Männern in einer Berliner Wohnung vergewaltigt und verletzte sich schwer, als sie bei einem Fluchtversuch von einem Balkon im zweiten Stock fiel.
Zeugen berichteten der Polizei, dass fünf Männer der Frau zurück in die Wohnung halfen. Nachdem die Feuerwehr alarmiert worden war, traf sie gegen 3:15 Uhr morgens in der Senftenberger Strasse ein, schreibt Bild.
Die Feuerwehr brachte die Frau schließlich ins Krankenhaus, doch ihre Verletzungen mussten kritisch gewesen sein, da ein Notfallarzt vor Ort eingetroffen war, um sie zu behandeln.
Quellen berichten, dass sie im Krankenhaus wegen einer traumatischen Hirnverletzung behandelt wird.
Die Polizei war ebenfalls mit mehreren Beamten vor Ort, aber es wurden keine Festnahmen gemeldet. Eine staatliche strafrechtliche Untersuchung läuft wegen des Verdachts auf sexuellen Übergriff.
Sonderermittler waren am Mittwoch ebenfalls in der Wohnung, um weitere Ermittlungen zu untersuchen, wobei Berichte über Befürchtungen geäußert wurden, dass Beweise manipuliert oder entsorgt worden seien.
Ein Polizeisprecher gab der Bildzeitung angesichts der laufenden Ermittlungen keine weiteren Details zu den mutmaßlichen Tätern.
Im vergangenen Jahr wurde der 19-jährige Hamsa M., ein libanesischer Migrant vor dem Landgericht in Hamburg verurteilt. Nachdem er eine 18-Jährige in sein Hochhaus gelockt hatte, zwang er sie unter körperlicher Drohung zu sexuellen Handlungen. Das Mädchen floh dann vor ihm, kletterte panisch auf einen Balkon und stürzte vom sechsten Stock des Gebäudes. Sie erlitt schwere Verletzungen, die sie fast das Leben kosteten.
Am selben Tag lockte Hamsa M. auch ein 14-jähriges Mädchen in sein Gebäude, wo er sie mit einer Schreckschusspistole bedrohte. Er nahm ihr Handy weg und vergewaltigte sie. Sie schaffte es zu entkommen und der Polizei zu erzählen, was passiert war.
Im März dieses Jahres wurden zehn syrische Staatsangehörige in Deutschland verurteilt, nachdem eine rachegetriebene Wohnungserstürmung in Hamburg mit dem Tod eines 15-jährigen irakischen Jungen endete, der von einem Balkon im achten Stock stürzte, während er vor den Angreifern floh.
Das Regionalgericht Hamburg entschied, dass sieben der Angeklagten des schweren Raubüberfalls und fahrlässiger Tötung schuldig waren, während drei weitere wegen Beihilfe verurteilt wurden. Ein elftes Mitglied der Bande floh nach Syrien. Das Urteil ist noch nicht rechtlich bindend.
Der tödliche Sturz ereignete sich während eines koordinierten nächtlichen Angriffs im Bezirk Wilstorf am 14. April 2025. Laut Gericht drangen acht Männer in eine Wohnung im achten Stock ein, während drei Komplizen draußen als Wache fungierten.
