In Ebreichsdorf sorgt eine Gruppe junger Migranten für massive Unruhe. Nach Berichten betroffener Eltern hat eine etwa zehnköpfige islamische Jugendgruppe in den vergangenen Wochen heimische Kinder bedrängt, bedroht und verletzt. Ein Fall vom 14. April 2026 machte besonders Schlagzeilen: Eine Neunjährige wurde eingekreist, mit einem Stock ins Gesicht geschlagen und mit einem Klappmesser bedroht.
Die Gruppe soll mit E-Scootern unterwegs gewesen sein und Kinder auf dem Nachhauseweg abgepasst haben. Erst das Eingreifen einer Passantin beendete die Attacke. Die Polizei bestätigte einen Vorfall mit leichter Verletzung, ermittelt wegen Körperverletzung und hat Verdächtige ausgeforscht. Weitere Ermittlungen laufen. Laut Medienberichten handelt es sich nicht um Einzelfälle.
FPÖ schaltet sich ein
Lisa Schuch-Gubik, FPÖ-Nationalratsabgeordnete und Gemeinderätin in Ebreichsdorf, kennt die Sorgen der Familien aus erster Hand. In einer Presseerklärung sprach sie von einer klar überschrittenen roten Linie:
Wenn Kinder bedroht, verletzt und sogar mit Messern eingeschüchtert werden, dann ist eine rote Linie längst überschritten. Der Schutz unserer eigenen Kinder muss oberste Priorität haben.
Die Politikerin, die seit 2015 im Gemeinderat von Ebreichsdorf sitzt, kritisierte die Bundesregierung scharf. Sie warf der ÖVP vor, durch ihre Asyl- und Zuwanderungspolitik diese Zustände erst ermöglicht zu haben. Dem Innenminister warf sie Untätigkeit vor, während die Lage in den Gemeinden eskaliere. Die Menschen wollten Sicherheit, Ordnung und konsequentes Handeln, keine Ausreden und kein Wegschauen mehr, so Gubik.
Folgen der Massenzuwanderung im ländlichen Raum
Lange galten solche Vorfälle als reines Großstadtproblem. Berichte aus Ebreichsdorf im Bezirk Baden in Niederösterreich zeigen nun, dass die Gewalt auch kleinere Orte erreicht. Schuch-Gubik betonte, dass Wertegrund und Sicherheit der einheimischen Bevölkerung Vorrang haben müssen. Wer die Kinder bedrohe und die heimischen Regeln nicht akzeptiere, habe keinen Platz im Land.
Die FPÖ-Abgeordnete forderte konsequentes Durchgreifen statt weiterem Wegsehen. Bisher liegen keine Stellungnahmen der ÖVP oder des Innenministeriums zu den konkreten Vorfällen in Ebreichsdorf vor, die eine gegenteilige Sichtweise oder bereits ergriffene Maßnahmen detailliert darlegen würden. Die Polizei ermittelt weiter.
