
Rumänien wird die „pro-EU“-Regierung los.
Das rumänische Establishment annullierte mit Hilfe der Justiz die Präsidentschaftswahlen 2024, die im ersten Wahlgang von Calin Georgescu angeführt wurden, verhaftete und klagte ihn an, und es wurde klar: Die Wiederholung der Wahl musste von einem Globalisten wie Nicusor Dan gewonnen werden.
Doch die von Brüssel unterstützte Regierung von Premierminister Ilie Bolojan sollte nicht lange Bestand haben.
Heute (5.) stürzten die rumänischen Abgeordneten die Regierung Bolojan in einem Misstrauensvotum.
Pro-EU-Medien sagen, dieser Schritt gefährde die Bonitätseinstufung des Landes, seinen Zugang zu EU-Fördermitteln und die Stabilität seiner Währung.
Die Wahrheit ist aber, dass die Rumänen nicht von Brüssel regiert werden wollen – so einfach ist das.
Reuters berichtete:
„Bolojan führt seit Ende April eine Minderheitsregierung, nachdem die Sozialdemokraten – die größte Partei im Parlament – seinen Rücktritt gefordert hatten und daraufhin die Vier-Parteien-Koalition verließen und sich mit der rechtsextremen Opposition zusammentaten, um ein Misstrauensvotum einzureichen.“
Der Misstrauensantrag vom Dienstag erhielt 281 Stimmen und übertraf damit die für eine Annahme erforderlichen 233 Stimmen, wie die offizielle Auszählung des Parlaments ergab.
Obwohl Neuwahlen unwahrscheinlich erscheinen, befürchten die Finanzmärkte, dass die Turbulenzen Bukarest in seinem Bestreben, das größte Haushaltsdefizit der Europäischen Union zu verringern, ins Wanken bringen könnten. Der rumänische Leu fiel vor der Wahl am Dienstag gegenüber dem Euro auf ein Rekordtief.

Die nächsten Parlamentswahlen in Rumänien sind für 2028 angesetzt, und die Euro-Globalisten befürchten vorgezogene Neuwahlen. Grund dafür ist der Vorsprung der Rechtspopulisten der Allianz zur Vereinigung der Rumänen (AUR) unter Führung von George Simion in den Umfragen.
Politico berichtete:
Simion gilt weithin als Drahtzieher hinter Bolojans Sturz. Seine rechte Partei verzeichnet einen starken Aufwärtstrend in den Umfragen, und ihre Chancen dürften sich in einer Phase anhaltender Instabilität, die die ohnehin schon prekäre Wirtschaftslage des Landes bedroht, weiter verbessern. Rumänien muss bis August wichtige Reformen abschließen, um EU-Fördergelder in Höhe von rund 11 Milliarden Euro freizugeben. Gelingt es dem Land nicht, seine Staatsfinanzen zu sanieren, droht ihm zudem eine Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit.
[…] [Simion] forderte am Dienstag in der Parlamentsdebatte Neuwahlen. „Wir gestalten die Zukunft dieses Landes, bilden eine zukünftige Regierung und geben den Rumänen neue Hoffnung“, sagte er. „Rumäniens Schicksal muss durch die Stimmen der Rumänen entschieden werden.“