Größte Reform seit 20 Jahren: Zurückfahren der Sozialleistungen für „Flüchtlinge“ – aber nur in Norwegen

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Norwegen hat vor einer Woche angekündigt, die Sozialhilfe für „Flüchtlinge“ zu kürzen.

52.500 Euro an Sozialleistungen

Ein neues Gesetz sieht vor, dass Migranten, die nach Norwegen kommen, in den ersten fünf Jahren keinen Anspruch mehr auf Sozialhilfe oder Wohngeld haben. Stattdessen gibt es eine Integrationsbeihilfe, die allerdings niedriger ist als die bisherigen Sozialleistungen und zudem an strengere Bedingungen geknüpft ist.

Arbeits- und Integrationsministerin Kjersti Stenseng bezeichnete die Reform als „größte Überarbeitung der Integrationspolitik seit über 20 Jahren“.

Radikale Kürzung der Sozialleistungen

Laut Stenseng müsste ein alleinstehender Asylant mit zwei Kindern in Oslo rund 600.000 Kronen (52.500 Euro) verdienen, um das Leben auf Kosten der norwegischen Steuerzahler vorzuziehen. Damit lohne es sich für „Flüchtlinge“ nicht, sich Arbeit zu suchen. Sie bleiben lieber in der sozialen Hängematte. Deshalb werden nun die Sozialleistungen gekürzt.

Für Migranten mit drei oder mehr Kindern soll der Höchstbetrag an Sozialhilfe auf 34.000 Euro pro Jahr begrenzt werden. Die neue Integrationsbeihilfe wird in festgelegten Sätzen berechnet, die je nach Gemeinde und Haushaltssituation variieren sollen. Diese Reformen sollen die bestehende Einführungsbeihilfe ersetzen und den Anreiz erhöhen, eine Arbeit aufzunehmen.

Kritik von rechts und links

Der rechten Fortschrittspartei (Fremskrittspartiet) geht die Reform nicht weit genug. Denn ihrer Meinung nach sollten „Flüchtlinge“ keine besseren Sozialleistungen als Haushalte mit niedrigem Einkommen erhalten.

Die Sozialistische Partei (SV) reagierte ebenfalls negativ auf den Vorschlag und bezeichnete ihn als „traurig“ und „kontraproduktiv“. Ihr Herz schlägt für die Einwanderer.

Aus Fehlern gelernt

Während Norwegen zu Beginn der 2000er-Jahre eine großzügigere Flüchtlingspolitik verfolgte, die zulasten der eigenen Bevölkerung ging, wird seit geraumer Zeit, versucht, die Fehler der Vergangenheit auszubessern.

Anfang 2024 hatten rund 20,8 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund, das sind mehr als 1,15 Millionen Menschen.

Jeder Dritte lebt von Sozialhilfe

Laut der offiziellen Statistik-Behörde SSB geht nicht einmal jeder zweite Einwanderer einer Arbeit nach. Die Mehrheit lebt vom Steuergeld der echten Norweger, Tendenz steigend. Und so sieht sich auch die linke Arbeiterpartei von Stenseng genötigt, das Sozialsystem zu verändern.

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Stuttgart: Getötete Frau in Wohnung aufgefunden; “Palästinenser” festgenommen

Polizeibeamte haben am Dienstagvormittag (27.01.2026) in einer Wohnung an der Türlenstraße die Leiche einer 31 Jahre alten Frau entdeckt. Nachdem die Frau nicht an ihrer Arbeitsstelle erschienen war, meldete eine Vorgesetzte die Frau gegen 10.30 Uhr als vermisst. Alarmierte Beamte betraten daraufhin die Wohnung und entdeckten die Leiche. Eine am Mittwoch (28.01.2026) durchgeführte Obduktion ergab, dass die Frau gewaltsam zu Tode kam. Im Zuge der Ermittlungen nahm die Polizei einen 32 Jahre alten Bekannten der Toten fest. Er wurde am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und den 32-Jährigen mit palästinensischen Wurzeln und ungeklärter Staatsangehörigkeit in eine Justizvollzugsanstalt einwies. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf und den Hintergründen der Tat dauern an.

POL-S: Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt: 31-Jährige tot in … | Presseportal

Explodierende Jugendkriminalität in Oberösterreich

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Am Donnerstag stand im oberösterreichischen Landtag erneut die Frage im Mittelpunkt, wie das Bundesland künftig mit steigender Jugendkriminalität umgehen soll. Dabei ging es insbesondere um sogenannte Intensivtäter, die aufgrund ihres Alters noch nicht strafmündig sind.

In diesem Zusammenhang wollte FPÖ-Klubobmann Thomas Dim von SPÖ-Landesrat Winkler wissen, ob Oberösterreich – ähnlich wie Wien – eine geschlossene Unterbringung über die Kinder- und Jugendhilfe einführen werde. Winkler zeigte sich erstmals bereit, einen solchen Schritt zu prüfen. Dim wertete dies als ersten Erfolg seiner Partei: „Nach mehrfacher FPÖ-Initiative hat er schwammig angekündigt, dieses Modell realisieren zu wollen. Das sehen wir als Teilerfolg, um die Sicherheit in unserem Bundesland zu stärken“, zeigte sich Dim in einer Aussendung zufrieden.

Damit könnte Oberösterreich künftig schärfere Maßnahmen gegen Jugendliche ergreifen, die wiederholt schwere Straftaten begehen und noch nicht 14 Jahre alt sind. Dim äußerte jedoch Zweifel, wie konkret die Pläne tatsächlich sind. Vor allem Winklers Hinweis auf eine bundesweite Arbeitsgruppe sorgte für einige Fragezeichen: „Irritierend war allerdings die Aussage Winklers, er sei Teil der entsprechenden Arbeitsgruppe auf Bundesebene“, so Dim. „Denn diesbezügliche Details konnte er keine nennen“. Deshalb wollen die Freiheitlichen den konkreten Zeitplan und die Mitwirkung Oberösterreichs an dem Pilotprojekt nun mit einer schriftlichen Anfrage in Erfahrung bringen.

Hintergrund der Debatte ist die deutliche Zunahme von Anzeigen gegen Personen unter 14 Jahren. Laut BMI-Statistik hat sich die Zahl seit 2015 auf über 12.000 Fälle verdoppelt. Aus Sicht der FPÖ besteht daher rascher Handlungsbedarf, um Intensivtäter wirksamer zu stoppen.

Explodierende Jugendkriminalität in Oberösterreich: FPÖ zwingt SPÖ zu härterem Durchgreifen | FREILICH Magazin

Hamburg: Afghane sticht auf Imbiss-Mitarbeiter ein

Tatort: Hamburg-Eimsbüttel,  Kleiner Schäferkamp – Google Maps

Einsatzkräfte der Polizei haben gestern einen 31-Jährigen vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, einen 25-Jährigen in einem Imbiss lebensgefährlich mit einem Messer verletzt zu haben. Der dringend Tatverdächtige wurde dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.

Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge betrat der zunächst Unbekannte das Schnellrestaurant im Stadtteil Eimsbüttel und begab sich zielgerichtet in den Tresenbereich. Dort griff er unvermittelt einen 25-jährigen Angestellten mit einem Messer an und verletzte ihn durch einen Stich in den Bauch. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige aus dem Lokal, und anwesende Zeugen verständigten den Notruf.

Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr transportierten den lebensgefährlich Verletzten in ein Krankenhaus. Nach einer Notoperation schwebt der 25-Jährige nicht mehr in Lebensgefahr.

Mehrere Funkstreifenwagenbesatzungen leiteten umgehend Fahndungsmaßnahmen ein und erhielten Hinweise darauf, dass es sich bei dem Täter um einen 31-jährigen ehemaligen Mitarbeiter des Restaurants handeln könnte.

Eine Unterstützungsstreife für erschwerte Einsatzlagen der Bereitschaftspolizei (USE) nahm den 31-jährigen Tatverdächtigen daraufhin am späten Nachmittag an seiner Wohnanschrift im Stadtteil Langenhorn vorläufig fest. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung stellten die Polizistinnen und Polizisten mehrere Beweismittel sicher.

Das für Körperverletzungsdelikte örtlich zuständige Landeskriminalamt (LKA 133) übernahm vor Ort die ersten Ermittlungen, die nun durch die Mordkommission (LKA 41) in enger Abstimmung mit der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft weitergeführt werden.

Der 31-jährige Afghane wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Ein Richter hat mittlerweile einen Haftbefehl erlassen.

Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden dauern an.

POL-HH: 260130-3. Polizei nimmt 31-Jährigen nach versuchtem Tötungsdelikt in … | Presseportal

Stress und Krankheit durch Windkraft? Gericht bejaht Zusammenhang

Wikimedia Commons, Basotxerri, CC-BY-SA-4.0

Ein Straßburger Gericht hat einen direkten Zusammenhang zwischen einer Windkraftanlage und gesundheitlichen Beschwerden festgestellt. Die Nähe des Windrads sei „die direkte und sichere Ursache“ für Stress und Angst der Klägerin gewesen. Das Ehepaar erhält 13.300 Euro Entschädigung.

Wie die französische Le Figaro vor wenigen Tagen berichtete, entschied das Gericht Mitte November, dass eine Windkraftanlage nahe dem Wohnhaus „die direkte und sichere Ursache für den Stress und die Angst, die die Klägerin empfindet“ sei.

Die Frau hatte geklagt, weil sie nach eigenen Angaben unerträgliche Kopfschmerzen entwickelte, nachdem in der Nähe ihres Wohnorts eine Windkraftanlage errichtet worden war.

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Stress und Krankheit durch Windkraft? Gericht bejaht Zusammenhang | Exxpress

München: Afrikaner nötigt Frau in U-Bahn-Station sexuell

Am Donnerstag, 29.01.2026, gegen 11.30 Uhr, befand sich eine 24-jährige US-Amerikanerin am Bahnsteig der U5 „Theresienwiese“. Während die 24-Jährige am Bahnsteig wartete, trat ein zunächst unbekannter Täter von hinten an sie heran und griff mit beiden Händen an Gesäß und Brust der Frau. Im Anschluss flüchtete der Täter zunächst unerkannt in unbekannte Richtung.

Nach Sicherung und Auswertung vorhandener Videoaufzeichnungen durch einen Polizeibeamten der Einsatzzentrale wurde unmittelbar eine Sofortfahndung nach dem Täter eingeleitet. Diese blieb jedoch zunächst ohne Erfolg.

Noch am gleichen Tag, gegen 19:15 Uhr konnte der Polizeibeamte, welcher am Vormittag die Videosicherung durchführte und sich bereits in Freizeit befand, den Gesuchten in der Weinstraße wiedererkennen und Kollegen verständigen. Noch vor Ort wurde der Tatverdächtige, ein 24-jähriger Eritreer ohne festen Wohnsitz, festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München eingeliefert. Über die Fortdauer der Freiheitsentziehung entscheidet am heutigen Tag der Ermittlungsrichter.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 15 übernommen.

Die Bayerische Polizei – Medieninformation Polizei München 30.01.2026

Kulturkampf oder Generationswechsel?

Linke, Grüne, Woke meinen, Rechte würden gegen sie einen Kulturkampf betreiben. Gleichzeitig bestreiten sie, daß es das, was da bekämpft wird, überhaupt gibt, obwohl sie doch in den USA Wokeness selbst erfunden haben und … – nein, nein, sie hätten niemals irgendwen, der irgendwo eine Rede halten wollte oder wer als Weißer ein Gedicht einer Afroamerikanerin übersetzen wollte gecancelt, niemals Faschingsfeiern verhindert, wo Kinder als Indianer kommen wollten, niemals das Umschreiben von Büchern gefordert. Und nie hat jemand jemandem vorgeworfen, auf einer Veranstaltung gewesen zu sein, auf der ein Vertreter böser Leute gewesen sei. Man kann die Leugnung dessen, was sie tun, wohl nur als zynische Selbstironie auffassen. Ihre Gegner halten ihnen entgegen: „Dieselben Parteien, die die Gesellschaft mit einer umfassenden Indoktrinierung vergiftet haben, wollen den Kulturkampf jetzt abblasen – weil sie spüren, dass sie ihn verlieren werden.“ (Ulf Poschardt)

Aber ist es wirklich Kulturkampf? Hier streiten Rechte und Linke. Konservative und Liberale einerseits gegen selbsternannte Progressive desselben Kulturkreises. Beiden Seiten stehen dieselben Mittel der Auseinandersetzung zur Verfügung. Einige Mittel, vor allem Mord, sind dabei nach christlichem Verständnis – anders im Islam – verboten. Auch Beleidigung, Drohung, Mobbing, Gewaltanwendung wird bei uns bestraft, allerdings gilt nicht mehr gleiches Recht für jeden.

Wer wissen will, was das Wort Kulturkampf eigentlich meint, lese bei Rudolf Virchow nach (Rede im Preußischen Abgeordnetenhaus am 17. Januar 1873) oder bei Samuel P. Huntington (The Clash of Civilizations, 1996).

Wurde für das, was heute umkämpft ist, wirklich und wie lange gekämpft? Und wer, wenn es ein Kampf gewesen sei, kämpfte dagegen?

Ja, das Civil Rights Movement hat für Gleichberechtigung aller Amerikaner gekämpft und mit dem Civil Rights Act von 1964 durchgesetzt. Ja, die 68er sind gegen den Vietnamkrieg aufgestanden und gegen den „Muff von tausend Jahren unter den Talaren“ machte man sich einen Spaß. Aber schon damals war es mit dem linken Humor nicht weither und einen fairen Diskurs zu führen, war damals wie heute der Linken Sache nicht. Man lief dann doch lieber mit Ho-Ho-Ho-Chi-Min-Rufen durch die Straßen und randalierte in Hörsälen. In Deutschland haben die 68er schließlich den Marsch durch die Institutionen angekündigt und realisiert. In den USA kam der linke Erfolg juristisch daher. Wie das geschah, hat Harry Lehmann in seinem Buch Ideologiemaschinen. Warum Cancel Culture funktioniert Seite 70-85 (Heidelberg 2024) zusammenfassend, gestützt auf die Analyse von Richard Hanania (The Origins of Woke, 2023), dargelegt: Die gesetzlichen Vorgaben waren unscharf formuliert und schufen „große Interpretationsspielräume – und damit auch ein Geschäftsfeld – für jene berühmt-berüchtigten amerikanischen Anwaltskanzleien, die sich jeder noch so absurden Klage annehmen, um daraus Profit zu schlagen.“ (Lehmann S. 73)

In Deutschland haben sich die 68er, die Boomer-Generation des Wirtschaftswunders, und deren Kinder, auf natürliche Weise in Politik, Staatsanwaltschaft, Gerichten, Journalismus, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst ausgebreitet und 1989/90 boomte es bei ihnen nochmal und sie belegten alle Führungspositionen in Ostdeutschland und beherrschen die bis heute. In Westdeutschland rückten dann die beiden Boomer-Generationen auf die frei gewordenen Stellen nach. Internet und Digitalisierung kamen als Werkzeuge hinzu, um Cancel Culture überall, auch in den wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen, in Vereinen und bis ins Private durchzusetzen. Heutzutage lässt sich „jeder gesprochene Satz, jede Geste, jedes Lachen, jedes Symbol und jede Interaktion mit einem Smartphone speichern und über die sozialen Medien verbreiten. Politische Aktivisten gewinnen damit unendlich viele Empörungsanlässe und Interventionsmöglichkeiten“ (Lehmann S. 35). Es gab kaum Widerstand gegen den geistigen Wandel, der sich damit vollzog. Freilich, man mag sich an harschen Reden etwa von Franz Joseph Strauß gegen Linke und Grüne delektieren, aber Reden hilft nicht gegen den Generationswandel. Und wenn dann noch eine 68erin des Geistes – sie gehört zu dieser Alterskohorte, obwohl man im Osten nicht von Boomern sprechen kann, wenn man „Boomer“ soziologisch und nicht rein biologisch versteht – Bundeskanzlerin wird …

Der neue Zeitgeist, den die 68er und ihre Kinder durchsetzten, heißt Neudeutsch Mainstream. Die Boomer, die 1968 um die 20 waren, und deren Kinder kann man auch als „Generation Golf“ zusammenfassen: Die einen fuhren bald den Golf, die anderen wurden schon als Kinder im Golf gefahren. Habeck und Baerbock können als typische Vertreter letzterer gelten: In Selbstsuggestion überwältigt von ihrer Überzeugung, großartig zu sein. Ihre Eltern sind schon Rentner. Sie selbst haben sich, da man in Deutschland ihre Genialität nicht erkannt habe, auf Altersruheposten verzogen. Wir erleben einen Generationswechsel! Freilich: Die haben auch unter den Jüngeren willige Helfer, denen so leichte Karriere winkt.

Der Marsch durch die Institutionen ist abgeschlossen. Diese Generationen verteidigen nur noch ihre Positionen – mit Verboten, mit übelsten Verleumdungen, mit Hausdurchsuchungen, mit Rechtfertigung von Mord an Andersdenkenden. Man sagt, „die Revolution frißt ihre Kinder“. Wichtiger ist: Jede Entwicklung, eine Revolution ist dazu nicht nötig, bringt mit den Enkeln den entgegengesetzten Trend hervor.

Man schaue in die Geschichte: Der Aufklärung und dem Aufstand gegen die absolute Monarchie folgte die Restauration mit Pressezensur und konstitutionellem Königtum. Dann gab es eine liberale Periode, abgelöst durch konservativen Staatssozialismus, Keynesianismus, Stalinismus, Faschismus und schließlich Wohlstandsboom gepaart mit übertriebenem Sozialstaat. Solche Wechsel spiegeln sich auch in Architektur, Kunst, Literatur: Klassik und Klassizismus, Sturm und Drang, Romantik und Biedermeier, Realismus und Eklektizismus, Naturalismus und Art déco, Impressionismus und Belle Èpoque, Expressionismus und Jugendstil, Funktionalismus und Neue Sachlichkeit, Brutalismus und Minimalismus.

Man schaue sich die Photos von 1989 an! Es war eine Absage an die DDR-Gründergeneration – alles Genossen, die ihre Kämpfe schon in den 1920er Jahren ausgetragen hatten und als Greise einfach nicht abtreten wollten. Auch über die Ideen und Hoffnungen ihrer Kinder, die Ankunft- und Aufbau-Generation, für die vielleicht repräsentativ die ehrenwerte Christa Wolf steht, war 1989 die Zeit schon hinweggegangen. Die meisten Montagsdemonstranten 1989 wie die ab 2015 waren Nachkriegsgeborene, quasi Enkel der sozialistischen Gründer. Das Sowjetsystem konnte sich 73 Jahre nur halten – das sind fast drei Generationsabstände, weil Stalin wirkliche und vermeintliche Andersdenkende umbringen ließ und die Zahlen auf den Erschießungslisten zusätzlich noch erhöhte, was immer wieder freie Karrierestellen schuf und jeden, der diesen Terror überlebte, zum Mittäter machte.

Generationenwechsel spiegeln sich in Konjunkturperioden: Nikolai Dmitrijewitsch Kondratjew hat die langen Wellen der Konjunktur entdeckt, Joseph A. Schumpeter die konjunkturellen Entwicklungen umfassend untersucht (Business Cycles. 2 Vols. New York, London 1939) und Fernand Braudel die langen Wellen – im Durchschnitt 55 Jahre – als anthropologisches Phänomen gedeutet, nämlich als Dauer zweier Generationen. Weitere Analysen dazu gibt es z.B. von Peter Ruben.
Man muß – auch ohne theoretische Erklärung – den Zeitgeist zur Kenntnis nehmen und sich dazu verhalten, ihm folgen, sich opportunistisch anpassen oder widerstehen. Von 1947 bis etwa 1956 wurden in der McCarthy-Ära verbissen echte und vermeintliche Kommunisten verfolgt. Die Bundesrepublik rappelte dem nach mit KPD-Verbot und Radikalenerlaß. Seit der Regierung Merkel geht die Verfolgung in die entgegengesetzte Richtung.

Unsere Epoche wird als die der Digitalisierung, des Internet, der KI bezeichnet. Das kann man anders sehen, aber: Ohne das Internet hätte Aufklärung gegen Wokismus und Cancel Culture kaum eine Chance. Alle alternativen Zeitungen und Zeitschriften, alle Autoren gegen den aktuellen Zeitgeist sind auch im Internet präsent. Ohne dies würden sie wenig wahrgenommen werden, weil der Buch- und Zeitschriftenhandel sie weitgehend boykottiert.

Der Vortrag von Marie-Luise Vollbrecht, daß es nur zwei Geschlechter gibt, wurde aufgrund von Drohungen abgesagt und ohne Internet wäre das von einer breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen worden. Die öffentliche Meinung kann sich über das Internet artikulieren und erst danach folgen notgedrungen Medien, die sonst Sprachrohre der Allergutesten sind. Veröffentlichungen im Internet war es zu verdanken, daß eine Personalie, die im Bundesverfassungsgericht installiert werden sollte, Gegenstand der öffentlichen Meinungsbildung wurde. So kann die Übermacht linksgrüner Medien gebrochen werden. Daniel Günther hat sich verplappert, daß er NIUS und möglichst alle ihm nicht passenden öffentlichen Äußerungen verbieten will. Er will es tun und gleichzeitig jene als „Delegitimierer des Staates“ verfolgen lassen, die anprangern, daß er dies tun will. Daher behauptet er, nicht das gesagt zu haben, was er gesagt hat. Und er habe nicht als der gesprochen. der er ist. Und gleichzeitig er fühlte er sich mit dem, was er nicht als er selbst gesagt hat, nachträglich voll bestätigt. Ist das Comedy? Übrigens: „Delegitimierung des Staates“ ist nur die Übersetzung von „öffentliche Herabwürdigung“ aus dem Ostdeutschen ins Westdeutsche.

David Engels warnt: „Der Wokismus ist keineswegs im Niedergang begriffen, sondern hat sich dauerhaft in den gesellschaftlichen Strukturen und Denkweisen unserer Zivilisation verankert. Auch wenn er derzeit einen gewissen Rückschlag zu erleiden scheint, hat er Europa dennoch an den Rand des Abgrunds gebracht. Vielleicht schon darüber hinaus.“ (Der stille Sieg des Wokismus. In: Corrigenda, 8. August 2025: https://www.corrigenda.online/kultur/david-engels-europaeische-identitaet-der-stille-sieg-des-wokismus). Es fällt schwer, Prof. Engels zu widersprechen. Die Ermordung von Charlie Kirk hätte eine Wende sein müssen, daß sich endlich alle Anständigen erheben. Zeige mir, wie Du auf einen Mord reagierst, und ich sage Dir, ob Du im Geiste ein Gewalttäter und Mörder bist! Man kann nur hoffen, daß es nicht auch in Deutschland zu Morden an Andersdenkenden kommt. Wenn man aber bedenkt, daß Linksgrüne offen Mordfantasien äußern … „Der Kulturkampf fängt gerade erst an.“ (Ulf Poschardt:Der Kulturkampf fängt gerade erst an – WELT )

Einiges aber deutet darauf hin, daß der Cancel-Culture-Zeitgeist schwindet. Uncle Ben und Sarotti Mohr wurden gecancelt, aber wenn Tante Sven mit anderen Diversities für eine Automarke werben, bricht der Absatz um 97,5 Prozent ein. Mit Marotti Sohr und Multikulti verliert man mehr Kunden, als man dazugewinnt. Quietschbunte Diversity-Arrangements goutieren nicht das breite Publikum. Männern, die sich Medaillen erschlichen haben, indem sie sich zu Frauen erklärten, wurden die Siege wieder aberkannt. Die Werbung eines Jeans-Herstellers mit einer attraktiven Schauspielerin war ein voller Erfolg und die Woken tobten dagegen vergeblich. Das gefällt und man lacht über die aufgeblasene Empörung. Die linke Plakatkampagne gegen Müller-Milch, ist faktisch Reklame für die Produkte und Werbung für die AfD. Unternehmen geben Wokismus wieder auf, sobald der politische Druck etwas nachläßt, gar wenn er wie in den USA mit der Wahl von President Trump ins Gegenteil umschlägt. Ihr habt meine Meinungen gecancelt, nun cancel ich Eure, kann aber auch nicht die Lösung sein.

Wenn auch die Dominanz linksgrüner Ideologie ein vorübergehendes Zeitphänomen ist, tröstet das die damit Drangsalierten wenig – zumal man nicht weiß, wer zuerst in die ewigen Jagdgründe eingeht. Der historische Blick macht aber gelassener: Eine Systemtherapie erfolgt durch das Aussterben ihrer Protagonisten – oder das System kollabiert. Wenn die Analyse von Peter Ruben richtig ist, daß der Zusammenbruch des realen Sozialismus 1989/90 das Ende eines langen Konjunkturzyklus markiert , hatte der aktuelle Konjunkturzyklus seinen Höhepunkt um 2016 erreicht und es ist um 2045 der Tiefpunkt zu erwarten. Im Mai 2025 hat Bill Gates mitgeteilt, seine Stiftung werde ihr Vermögen bis 2045 aufbrauchen.

Was wird man um 2100 lesen, um unsere heutige Zeit zu verstehen? Die linksgrünen Texte und die mit Gendersprech und Wortkorrekturen entstellte Literatur oder die Texte, die das analysieren und vor einer verhängnisvollen Entwicklung warnten?

Kulturkampf oder Generationswechsel? – Vera Lengsfeld

Guardiola nutzt seine Fußballbühne für ein einseitiges politisches Narrativ

Der Startrainer spricht über Menschlichkeit, verschweigt aber den Terror der Hamas. Wenn Fußball zur politischen Bühne wird, entsteht ein verzerrtes Bild, das Millionen erreicht und Verantwortung ausblendet.

Guardiola nutzt seine Fußballbühne für ein einseitiges politisches Narrativ
Steffen Prößdorf, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Pep Guardiola ist einer der bekanntesten Fußballtrainer der Welt. Seine Worte erreichen Fans weit über den Sport hinaus. Genau deshalb ist sein erneuter Auftritt zugunsten der palästinensischen Seite kein privater Kommentar, sondern eine politische Botschaft mit enormer Wirkung.

Beim sogenannten Konzert für Palästina in Barcelona trat Guardiola mit Kufiya auf, eröffnete seine Rede mit einem arabischen Gruß und sprach anschließend über das Leid palästinensischer Kinder. Er warf der Welt vor, sie habe diese Kinder im Stich gelassen, und erklärte seine Solidarität mit Palästina zu einer Frage der Menschlichkeit.

Was fehlte, war offensichtlich.

Kein Wort über das Massaker der Hamas am 7. Oktober. Kein Wort über ermordete israelische Familien. Kein Wort über verschleppte Kinder, vergewaltigte Frauen und über 240 Geiseln.

Diese Auslassung ist keine Nebensächlichkeit. Sie ist der Kern der Aussage.

Denn wer über einen Krieg spricht, ohne seinen Auslöser zu benennen, formt kein vollständiges Bild, sondern ein politisches Narrativ. Ein Narrativ, in dem Gewalt plötzlich ursachslos erscheint und Verantwortung verschwindet.

Guardiola sprach von Unterdrückung, von moralischer Pflicht, von historischer Parallele zu europäischen Bombardierungen. Er stellte Israel indirekt in eine Linie mit Kriegsverbrechen vergangener Jahrzehnte, ohne je zu erwähnen, dass dieser Krieg mit einem gezielten Terrorangriff auf Zivilisten begann.

Das ist keine neutrale Position. Das ist eine klare politische Einordnung.

Besonders problematisch ist dabei nicht, dass Guardiola Mitgefühl äußert. Mitgefühl für ziviles Leid ist legitim. Problematisch ist, dass dieses Mitgefühl selektiv bleibt. Dass es nur eine Seite kennt. Dass jüdisches Leid darin keinen Platz hat.

Wenn ein internationaler Sportstar so spricht, wird dies nicht als politische Analyse wahrgenommen, sondern als moralische Orientierung. Millionen hören zu, ohne Einordnung, ohne Kontext, ohne Widerspruch.

So entsteht ein Bild, in dem Israel automatisch Täter ist und Terror zur Fußnote wird.

In Europa ist dieses Muster längst bekannt. Öffentliche Figuren äußern sich lautstark gegen Israel, oft emotional, oft mit starken Bildern, aber fast nie mit vollständiger Darstellung. Wer hingegen auf Hamas verweist oder Israels Sicherheitslage benennt, gilt schnell als unbequem oder politisch belastend.

Die Konsequenz ist eine Schieflage der öffentlichen Debatte.

Nicht, weil Kritik an Israel verboten wäre, sondern weil sie zunehmend losgelöst von Fakten und Ursachen erfolgt. Weil der Terror, der diesen Krieg ausgelöst hat, systematisch aus dem Diskurs gedrängt wird.

Guardiolas Auftritt ist deshalb kein isolierter Vorfall. Er steht exemplarisch für eine Entwicklung, in der Prominenz politische Deutungshoheit erhält, ohne Verantwortung für Vollständigkeit zu übernehmen.

Der Fußballtrainer nutzt seine Bühne, um Haltung zu zeigen. Doch Haltung ohne Kontext ist keine Moral, sondern Meinungsmacht.

Und Meinungsmacht verpflichtet.

Gerade wenn sie Millionen erreicht. Gerade wenn sie Konflikte betrifft, in denen Wahrheit und Verzerrung über Leben entscheiden.

Guardiola nutzt seine Fußballbühne für ein einseitiges politisches Narrativ

Tote in Wiener Pensionistenheim – Türke festgenommen

In dem Fall um eine 87-Jährige, die vor zehn Tagen tot in ihrem Bett in einem Pensionistenheim in Wien-Döbling aufgefunden worden war, gibt es eine Festnahme. Die Polizei hat einen Tatverdächtigen ausgeforscht, es handelt sich dabei um einen 61-jährigen Mann. In welchem Verhältnis der Beschuldigte zu der Frau stand, wurde von der Polizei nicht bekanntgegeben. Die Ermittlungen befinden sich „in einer sensiblen Phase“, man wolle sie nicht gefährden.

Die Seniorin war am 20. Jänner tot im Bett ihres Zimmers in der Wiener Seniorenresidenz gefunden worden. Aufgrund der Spurenlage konnte ein Fremdverschulden zunächst nicht ausgeschlossen werden. Eine gerichtsmedizinische Obduktion bestätigte schließlich den Verdacht eines Tötungsdelikts. Der Tod der Pensionistin dürfte durch Ersticken herbeigeführt worden sein, hieß es von den Einsatzkräften. Die Polizei bestätigte damals auch, dass im Hals der Frau ein Schmuckstück gefunden wurde.

Während der Ermittlungen erhärtete sich nun ein dringender Tatverdacht gegen einen 61-jährigen Mann. Der türkische Staatsangehörige wurde aufgrund einer Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien am Freitag in der Früh in einer Wohnung in Wien-Penzing durch Kräfte der WEGA festgenommen. Weitere Details zu dem Fall sind derzeit nicht bekannt, die Ermittlungen sollen laut Polizei nicht gefährdet werden.

Tote in Pensionistenheim – Tatverdächtiger festgenommen – UnserTirol24