
In Mannheim-Käfertal entstehen fünf Holzbauten, in denen Geflüchtete mit Studierenden und Auszubildenden zusammen wohnen sollen. Das soll die Integration fördern, hofft die Stadt.
Zwei der fünf geplanten Wohnhäuser in Mannheim-Käfertal stehen schon: Nördlich des Turbinenwerk-Areals sollen Anfang kommenden Jahres etwa 220 Menschen einziehen – vor allem Geflüchtete. In jedes Gebäude soll aber auch eine Wohngemeinschaft aus Studierenden oder Auszubildenden einziehen. Das Ziel: Gemeinsam leben und Anschluss finden.
Wie so ein "Zusammenleben" aussieht siehe Tweet unten:
In den Wohnungen sollen jeweils Gruppen von vier bis zwölf Menschen wohnen. Neben den standardisierten Doppelzimmern à 15 Quadratmeter gibt es in jeder Wohneinheit jeweils zwei Bäder und eine Küche. In einem der insgesamt fünf Häuser ist ein Gemeinschaftsraum geplant. Auch eine Spielfläche für Kinder soll es geben. Das Projekt dient als Übergangslösung, die Bewohner sollen planmäßig bis zu zwei Jahre dort wohnen.
Es sei das erste Mal, dass man ein derartiges Modell probiere, sagte der Mannheimer Wirtschaftsbürgermeister Thorsten Riehle (SPD) bei einer Besichtigung der Baustelle dem SWR. “Wir erhoffen uns ganz viel davon.” Unter anderem, dass die jungen Menschen mit den Geflüchteten in Kontakt kommen.
So sollen in Mannheim Geflüchtete und Studierende zusammen wohnen – SWR Aktuell

