
Nach dem dramatischen Afrika-Cup-Finale zwischen Senegal und dem Gastgeber, Marokko, kam es am späten Sonntagabend in mehreren europäischen Städten zu Ausschreitungen, nachdem das Spiel mit einem 1:0-Sieg Senegals nach Verlängerung endete. Unruhen wurden in Belgien, den Niederlanden und Frankreich gemeldet, wobei Bereitschaftspolizei an mehreren Orten eingriff.
In den Niederlanden wurde die mobile Einheit aufgrund von Unruhen nach dem Finale in Den Haag eingesetzt. Kurz nach dem Spiel versammelten sich rund 200 Menschen an einer stark belebten Kreuzung in der niederländischen Stadt. Schwere Feuerwerkskörper wurden auf Polizei und Unbeteiligte geworfen, was die Bereitschaftspolizei zum Eingreifen veranlasste. Acht Personen wurden festgenommen, und gegen 1:00 Uhr morgens herrschte wieder Ruhe.
Auch in Amsterdam wurden Unruhen gemeldet. Bereitschaftspolizei war anwesend und wurde mit Feuerwerk und anderen Gegenständen beworfen. Die Polizei räumte den Platz kurz nach 1:00 Uhr morgens, und es wurden Festnahmen vorgenommen.
In Antwerpen wurden neun Personen festgenommen, nachdem überall in der Stadt Unruhen ausgebrochen waren. Ein örtlicher Bus wurde mit Eiern beworfen, und Jugendliche warfen Steine auf Polizisten, die gerufen worden waren, so Polizeiberichte. Andernorts in Antwerpen wurden sieben weitere Personen wegen Online-Aufrufen zu Gewalt festgenommen.
X-Videos zeigen auch die wütende Menge, die in Paris Zerstörung anrichtet. Nach der verheerenden Niederlage im Finale versammelten sich viele Marokkaner in der Nähe der Champs-Elysées, warfen Feuerwerk auf Autos und gerieten mit der Polizei aneinander.
In Brüssel folgten auf das Finale Unruhen in der berüchtigten Gemeinde Sint-Jans-Molenbeek. Laut in den sozialen Medien geteilten Aufnahmen blockierten Randalierer die Straßen mit brennendem Müll, wobei Hunderte junger Einwanderer entlang der Alleenstraßen durch die Gemeinde marschierten. Spät in der Nacht brach Chaos an den belebten Verkehrsknotenpunkten aus. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserkanonen ein, um Randalierer in der Nähe der Metrostation Ribaucourt einzudämmen. In Molenbeek wurde ein Mopedfahrer von einer Feuerwerksbombe ins Gesicht getroffen, ein Vorfall, der auf Aufnahmen in sozialen Medien festgehalten wurde. In der Nähe der Metrostation Zwarte Vijvers wurde ebenfalls eine Brandbombe gezündet.
Senegal wins the Africa Cup of Nations and somehow its Paris that's in chaos
— Basil the Great (@BasilTheGreat) January 19, 2026
This is what mass immigration has done to Europe pic.twitter.com/GwXOK5mcGm