
In Altenberg im Osterzgebirge ist am Sonntag ein neuer Bürgermeister gewählt worden. Nach dem vorläufigen Ergebnis erhielt der AfD-Politiker und Landtagsabgeordnete André Barth 61,8 Prozent der abgegebenen Stimmen, wie die Wahlleitung mitteilte. Barth war zuletzt auch kommissarischer Bürgermeister der sächsischen Stadt.
Die zweitmeisten Stimmen bekam nach vorläufigem Ergebnis die Einzelkandidatin und Sozialpädagogin Johanna Franz mit 21,3 Prozent. Der Kriminalbeamte Steffen Götze, der für die Wählervereinigung Geising antrat, erreichte demnach 7,6 Prozent. Die Einzelkandidaten Lars Schlegel (Diplom-Ingenieur) und Attila Dorkó (Kriminalpolizist) erhielten 4,9 und 4,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,8 Prozent.

Knapp 6.300 Stimmberechtigte konnten entscheiden, wer in den kommenden sieben Jahren die Geschicke der Kommune lenkt. Sie ist mit 146 Quadratkilometern zwar flächenmäßig die sechstgrößte Stadt Sachsens, allerdings leben in den insgesamt 22 Ortsteilen weniger als 7.500 Menschen.
Eigentlich hätte in Altenberg erst 2029 wieder ein Stadtoberhaupt gewählt werden müssen. Doch Amtsinhaber Markus Wiesenberg (CDU) hatte nach drei Jahren Mitte 2025 seinen vorzeitigen Rücktritt erklärt. Seitdem wird die Kommune kommissarisch von seinem Stellvertreter André Barth geführt.
AfD-Politiker Barth gewinnt Bürgermeisterwahl in Altenberg | MDR.DE