
In Amstetten sind die Linken in Aufruhr. Der Grund ist, dass die schwarz-blaue niederösterreichischer Landesregierung dem dortigen Don-Bosco-Jugendheim die Förderungen streicht, weshalb diese Einrichtung schließen muss. In seiner Selbstdarstellung schreibt das Amstettner Don-Bosco-Jugendheim, „durch unser breitgefächertes Angebot versuchen wir für Kinder und Jugendliche Raum für Selbstentfaltung und Begegnung zu schaffen“.
In Wirklichkeit geht es aber (auch) um links-woke Indoktrinierung Heranwachsender. So veranstaltete das Don-Bosco-Jugendheim in Amstetten im vergangenen Juni ein „Pride Flaggen Quiz“ sowie einen Workshop zum Thema „LGBTIQ+ was ist das?“. Zum Workshop heißt es: „Juni ist Pride Monat und dazu sollte man so manches wissen. ‚LGBTIQ+‘ hört man öfter, aber weiß man auch was es bedeutet?“
Diese Themenwahl sowohl Sparzwänge sind für den Förderstopp ausschlaggebend. Der zuständige Landesrat Martin Antauer (FPÖ) erklärt dazu in einer Aussendung: „Wir ziehen selbstverständlich Projekte vor, die der Integration dienen, wie etwa sinnvolle Sprachschulungen und nicht irgendeinen links-woken Wahnsinn, der völlig an den Lebensrealitäten der Niederösterreicher vorbei geht“.
Auch glaube er nicht, dass die Mehrheit der Steuerzahler bereit sei, solche Workshops und Veranstaltungen zu finanzieren. Und weiters betont Antauer: „Spiele und Sitzkreise mit Regenbogenfahnen können gerne privat finanziert werden, aber nicht vom Steuerzahler. Wir unterstützen sinnvolle Sprachschulungen, die unsere Kultur, unsere Werte und Sprache ins Zentrum rücken aber keine links-woken Workshops.“