Bürgermeisterwahl in Fürstenwalde: Sieger von der AfD unterstützt

Wikimedia Commons, Klaaschwotzer, CC-BY-SA-4.0

In Fürstenwalde/Spree (Brandenburg) wurde gewählt. Am Sonntag, dem 26. April 2026 siegte der amtierende Bürgermeister Matthias Rudolph vom Bündnis Fürstenwalder Zukunft (BFZ). Rudolph bekam 53,5 Prozent der Stimmen; sein Gegner Mathias Papendieck von der SPD unterlag mit 46,5 Prozent.

Blockparteien verlieren mit SPD-Kandidat

Bürgermeister Rudolph trat als Kandidat von BFZ und Freien Wählern an. Unterstützt wurde er aber auch von der AfD. Papendieck hingegen “bekam Unterstützung von einem breiten Bündnis aus SPD, CDU, Grünen und Linken”. Dieses Altparteienbündnis musste nun eine Wahlniederlage einstecken. Wenig überraschend war der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete “besonders stark bei den Briefwählern”. Doch das reichte diesmal nicht aus.

Das alternative Lager triumphierte in Fürstenwalde trotz des Altparteienbündnisses. Über die Wähler der AfD verkündete Rudolph vor Kurzem laut dem Tagesspiegel: “Ich wehre mich strikt dagegen, diese Menschen auszuschließen und nicht mit ihnen zu reden, weil wir würden damit 30 bis 35 Prozent, in manchen Stadtteilen sogar 40 Prozent der Menschen, vom gesellschaftlichen Leben ausschließen”. Im Fürstenwalder Stadtparlament ist die AfD übrigens stärkste Kraft.

Unzensuriert

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