Was hat ein Grünen-Politiker auf einer Protestkundgebung der Bauern gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung zu suchen? Das fragten sich wohl nicht wenige der angereisten Demonstranten am 8. Jänner in München. Seine Propaganda-Rede war von einem Pfeifkonzert und Buh-Rufen begleitet.
Grüner provoziert mit Auftritt
„Den wollen sie hier nicht ausreden lassen“, kommentierte der Bayerische Rundfunk den Auftritt des grünen Bundestagsabgeordneten Karl Bär in einem Bericht zur Bauern-Demonstration in München. Ein Auftritt, den in der bayerischen Metropole wohl keiner sehen wollte, außer den Bauernverband-Funktionären, die den Politiker eingeladen hatten.
„Rechtsradikale und Querdenker“
„Warum pfeift ihr mich aus?“, fragte der grüne Bundestagsabgeordnete in die Menge der aufgebrachten Demonstranten. Er sei froh, dass der Deutsche Bauernverband sich von den „Reichsbürgern“, „Querdenkern“ und „Rechtsradikalen“, die heute demonstrieren, distanziert hat. „Warum pfeift ihr mich aus, dass ich euch lobe, dass ihr euch von Rechtsradikalen distanziert?” Das Ende seiner Rede ging schließlich in einem Sturm der Empörung und „Hau ab“- Rufen unter.
Der Grüne wollte seine Rede einmal mehr dazu nutzen, die Protestbewegung in gute Demonstranten und böse Demonstranten auseinander zu dividieren, was mit empörten Buh-Rufen und einem Pfeifkonzert quittiert wurde. Denn das Spiel der Mächtigen haben die Menschen spätestens seit der Corona-Zeit durchschaut und halten jetzt zusammen.
Bauernverband unterstützt grüne Partei
Die Bauern leiden unter der Agrarpolitik, die in Deutschland und auf EU-Ebene von den Grünen maßgeblich mitbestimmt wird. Klimawahn, Gängelung und ausufernde Bürokratie zwingen jährlich tausende bäuerliche Betriebe zur Aufgabe. Statt eines freien Bauerntums gibt es bald nur noch von Zuschüssen abhängige Leibeigene, die für Steuererleichterungen auch noch dankbar sein sollen.
Und dann müssen die Bauern auch noch miterleben, wie der Bauernverband dem grünen Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, oder in München einem grünen Bundestagsabgeordneten bei Protestveranstaltungen eine Bühne bietet, um ihre Regierungs-Propaganda und das Framing von „Rechtsradikalen“ und „Staatsfeinden“ zu verbreiten.
Eine Einladungspolitik des Bauernverbandes, die allerdings nicht verwundert, hat sich die Standesvertretung am letzten Bundesparteitag der Grünen in Karlsruhe doch mit einer Spende von 4.550 Euro beteiligt. Offiziell als „Standmiete“, versteht sich.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nunmehr die Regierungen der Welt aufgefordert, Landwirtschaft zu verbieten, um den Planeten vor der neuerdings sogenannten „globalen Erhitzung“ zu retten.
Hungertot in Planung?
Eine neue Erklärung des WHO-Generaldirektors Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus hat enthüllt, dass man nun, freilich auch im Rahmen einer „notwendigen“ Reduzierung der Weltbevölkerung, offenbar insgeheim den Hungertod der Menschen planen könnte.
Die WHO scheint dies nun unter dem Deckmantel der Bekämpfung des „Klimawandels“ voran treiben zu wollen. Nach Ansicht der WHO ist das Verbot von Fleisch- und Milchprodukten der erste Schritt, um ihr „radikales Ziel“ erreichen zu können.
In einer Videoansprache erklärte der Generaldirektor Tedros dazu, „unsere Lebensmittelsysteme schaden der Gesundheit der Menschen und des Planeten. Lebensmittelsysteme tragen zu über 30 Prozent der Treibhausgasemissionen bei und sind für fast ein Drittel der weltweiten Krankheitslast verantwortlich. Eine Umstellung der Lebensmittelsysteme auf eine gesündere, abwechslungsreichere und stärker pflanzlich geprägte Ernährung ist daher unerlässlich.“
„Wenn die Lebensmittelsysteme eine gesunde Ernährung für alle ermöglichen, könnten wir jährlich 8 Millionen Menschenleben retten“, so Tedros. „Die WHO hat sich verpflichtet, die Länder bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährung und zur Bekämpfung des Klimawandels zu unterstützen. Ich freue mich daher sehr, dass mehr als 130 Länder die Code 28 UAE-Erklärung zu Klima und Gesundheit unterzeichnet haben. Gemeinsam können wir die Gesundheit der Menschen und des Planeten schützen und fördern. Ich danke Ihnen.“
Der praktische Deckmantel des Klimawandels
Einiges der Aussagen von Tedros‘ werden auf einer Ernährungsseite der Vereinten Nationen mit dem Titel „For People, Planet and Prosperity: Nutrition at COP28“, veröffentlicht, wie Thepostmillennial.comberichtet.
Die Seite wirbt vor allem dafür, dass sich „die führenden Politiker der Welt hinter den Verpflichtungen und Plänen zum Erreichen des Pariser Abkommens“ vereinen, das ganz bewusst und irreführender Weise als „rechtsverbindlicher UN-Vertrag zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Begrenzung des globalen durchschnittlichen Temperaturanstiegs auf 1,5°C“ bezeichnet wird.
Wie auch Daily Wire betont, forderte das Pariser Abkommen andere Nationalstaaten auf, sich „unverbindlichen Verpflichtungen zum Klimawandel“ anzuschließen.
Die Ernährungsseite erörtert zudem die Verabschiedung der „Globalen Bestandsaufnahme“, die laut der Seite „die bahnbrechende Vereinbarung zur Abkehr von fossilen Brennstoffen enthält und die Länder dazu aufruft, integrierte, Sektor übergreifende Lösungen zur Bereitstellung nachhaltiger, klimaresistenter Nahrungsmittelsysteme als Anpassungsmaßnahme an den Klimawandel umzusetzen.“
Obwohl dies „ein großer Schritt nach vorn“ sei, seien viele enttäuscht, weil der Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen nicht weit genug gehe und die Parameter für die Lebensmittelsysteme nicht auf den Klimaschutz und die Umstellung der Ernährung ausgerichtet seien, heißt es dort „Agenda konform“.
Auf der Seite heißt es überdies, dass dies zwar ein großer Schritt nach vorn sei, wir aber erst am Anfang der Reise stehen würden, und dass die Menschen aufgefordert würden, „dran zu bleiben“.
Am 26. Dezember attackierte die Hisbollah die griechisch-katholische Marienkirche in Iqrit, Israel, mit zwei Panzerabwehrraketen und verletzte zehn Menschen. Zum Zeitpunkt dieser Niederschrift hatte kein christlicher Führer etwas zum Raketenangriff der Hisbollah auf eine Kirche zu sagen. Im Bild: St. Mary’s, fotografiert am 19. Dezember 2020. (Bildquelle: Bukvoed/Wikimedia Commons)
Am 26. Dezember attackierte die iranische libanesische Terrororganisation Hisbollah die griechisch-katholische Kirche St. Mary in Iqrit im Norden Israels. Eine aus dem Libanon abgefeuerte Panzerabwehrrakete traf direkt die Kirche und verletzte einen 85-jährigen Zivilisten schwer. Neun israelische Soldaten, die zur Rettung des Kirchgängers eilten, wurden dann durch einen zweiten Raketenangriff verletzt. Die Hisbollah prahlte mit dem Angriff und veröffentlichte ein Video, in dem zu sehen war, wie ihre Raketen die Kirche trafen.
Der Angriff löste bei keiner großen christlichen Organisation im Westen eine Reaktion aus. Im Gegensatz dazu verurteilte der Papst schnell die Ermordung zweier christlicher Frauen im Gazastreifen, unterstellte dabei jedoch fälschlicherweise, dass Israel dafür verantwortlich sei.
Berichten zufolge wurden Nahida Khalil Anton und ihre Tochter Samar Kamal Anton bei einer Schießerei auf dem Gelände der katholischen Pfarrei “Heilige Familie” im Gazastreifen getötet. Der Papst sagte, dass die beiden Frauen “von den Schützen getötet und andere verletzt wurden, als sie auf die Toilette gingen”. Obwohl er die mutmaßlichen Schützen nicht namentlich nannte, wiederholte der Papst in dem Artikel die falschen Behauptungen der Hamas und anderer Terrorgruppen und zeigte eindeutig mit dem Finger auf Israel:
“Beim Angelusgebet sagte der Papst, er erhalte weiterhin beunruhigende Nachrichten aus Gaza, wo unbewaffnete Zivilisten Ziel von Bombenanschlägen und Schüssen seien.”
Zum Zeitpunkt dieser Niederschrift hatte kein christlicher Führer etwas zum Raketenangriff der Hisbollah auf eine Kirche zu sagen.
Wenn Muslime im Gazastreifen, in Ägypten, im Libanon, im Irak und in anderen Ländern solche Verbrechen gegen Christen begehen, nimmt das niemand zur Kenntnis, auch nicht die westlichen Medien. Warum? Weil es nicht um Israel geht. Kein Jude ist schuld.
Es ist ebenso wahrscheinlich, dass die christlichen Frauen von Terroristen der Hamas oder des Islamischen Dschihad getötet wurden. In den letzten Jahren gab es zunehmend Hinweise darauf, dass die Hamas nicht nur Moscheen für Angriffe gegen Israel nutzt; Erzbischof Alexis, ein prominenter christlicher Führer im Gazastreifen, enthüllte, dass Hamas-Terroristen während einer der jüngsten Kampfrunden das Kirchengelände nutzten, um Raketen auf Israel abzufeuern.
Dies sind übrigens dieselben Terroristen, die eine Rakete abgefeuert haben, die ein Krankenhaus im Gazastreifen getroffen hat, und die sich beeilten, Israel falsch zu beschuldigen. Nach der Untersuchung von Bildern des Schadens an der Einschlagstelle im Al-Ahli-Krankenhaus schloss eine europäische militärische Quelle die Hypothese aus, dass es sich bei dem Angriff um einen Luft-Boden-Angriff eines israelischen Kampfflugzeugs gehandelt habe. Die Quelle sowie die US-Regierung gingen davon aus, dass die Explosion durch eine Rakete aus Gaza verursacht wurde, die auf dem Weg nach Israel eine Fehlzündung erlitten hatte. Die Quelle stellte außerdem die vom Hamas-kontrollierten Gesundheitsministerium schnell bekannt gegebene Zahl der Todesopfer in Frage und sagte, es sei unwahrscheinlich, dass 471 Menschen bei der Explosion starben; Der US-Geheimdienst schätzte, dass es weit weniger waren.
Zuvor hatte das Lateinische Patriarchat von Jerusalem Israel ohne jegliche Beweise direkt beschuldigt, die christliche Mutter und Tochter getötet zu haben. “Sie wurden kaltblütig erschossen”, behauptete das Patriarchat in einer Erklärung.
Das israelische Militär wies jedoch die Behauptung zurück, seine Truppen hätten die griechisch-orthodoxe Kirche im Gazastreifen angegriffen. Die Armee betonte, dass die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) “keine Zivilisten angreifen, unabhängig von ihrer Religion”, und sagte, sie sei von Vertretern der Kirche wegen eines Vorfalls in der Pfarrei der Heiligen Familie kontaktiert worden, es gebe aber “keine Berichte über einen Angriff auf die Kirche”. Es wurden auch keine Zivilisten verletzt oder getötet. Eine Überprüfung der operativen Ergebnisse der IDF bestätigt dies.”
Später erklärte die Armee, ihre erste Überprüfung habe ergeben, dass “Hamas-Terroristen aus der Nähe der Kirche eine Granate mit Raketenantrieb auf IDF-Truppen abgefeuert haben”. Die Truppen identifizierten drei Personen in der Nähe, die als “Aufklärer” für die Hamas fungierten und “ihre Angriffe leiteten”, und schossen auf die Aufklärer und trafen sie.
“Während sich dieser Vorfall in der Gegend ereignete, in der die beiden Frauen Berichten zufolge getötet wurden”, hieß es darin, “stimmen die erhaltenen Berichte [über die beiden getöteten Frauen] nicht mit der Schlussfolgerung unserer ersten Überprüfung überein, die ergab, dass die IDF-Truppen auf Späher in feindlichen Beobachtungsposten gezielt hatten.”
Die IDF sagte, sie setze ihre “Untersuchung des Vorfalls” fort und fügte hinzu:
“Die IDF nimmt Behauptungen über Angriffe auf sensible Stätten sehr ernst, insbesondere auf Kirchen, die heilige Stätten des christlichen Glaubens sind. Die IDF richtet ihre Operationen gegen die Terrororganisation Hamas und nicht gegen Zivilisten, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit. Die IDF führt viele Maßnahmen zur Schadensbegrenzung für Zivilisten im Gazastreifen durch. Diese Bemühungen stehen im Gegensatz zur Hamas, die alles in ihrer Macht Stehende tut, um Zivilisten zu gefährden, und sie sowie religiöse Stätten als menschliche Schutzschilde für ihre terroristischen Aktivitäten ausnutzt.”
Indem der Papst und das Lateinische Patriarchat in Jerusalem mit dem Finger anklagend auf Israel zeigen, übernehmen sie in Wirklichkeit die falschen Behauptungen des palästinensischen Stellvertreters Irans, der Hamas. Der Papst und das Patriarchat fällten schnell ein Urteil gegen Israel, größtenteils auf der Grundlage einer falschen Behauptung der Hamas, deren Terroristen am 7. Oktober in Israel einmarschierten und mehr als 1.200 Israelis ermordeten und Tausende weitere verletzten. Der Papst und das Patriarchat machten sich nicht einmal die Mühe, auf die Untersuchung des Kirchenvorfalls in Gaza durch die israelische Armee zu warten. Stattdessen entschieden sie sich, wie viele andere Mainstream-Medien im Westen, dafür, die falschen Behauptungen der Hamas und anderer Terroristen nachzuplappern.
Wie viele andere Mainstream-Medien im Westen ignorierten sie auch den Hisbollah-Angriff auf die Kirche im Norden Israels. Sie sehen wahrscheinlich keinen Grund, warum sie auf einen Angriff reagieren sollten, der nicht Israel angelastet werden kann.
Wo waren der Papst und andere christliche Organisationen, fragt man sich, als Christen, die im Herrschaftsbereich der Terrorgruppe Hamas, einem Ableger der Muslimbruderschaft, leben, systematisch angegriffen und verfolgt wurden?
Während der turbulenten Zeit von 2006 bis 2008 ermordeten islamistische Terroristen im Gazastreifen Rami Ayyad, einen palästinensischen christlichen Aktivisten, der als Manager der einzigen christlichen Buchhandlung dort fungierte. Die Buchhandlung war in der Vergangenheit mehrfach Ziel von Anschlägen, darunter Bombenanschläge und Brandstiftung. Es war bekannt, dass Ayyad im Laufe der Jahre Morddrohungen erhalten hatte.
Am 6. Oktober 2007, als Ayyad den Buchladen abschloss, wurde er von einer Gruppe maskierter Männer in ein Auto gezwungen und weggefahren. Am nächsten Tag wurde seine Leiche auf einem Feld in der Nähe des Zeitoun-Viertels in Gaza-Stadt gefunden. Er war schwer geschlagen worden, und ein in der Nähe seiner Leiche gefundener Zettel beschuldigte ihn, ein “Missionar” zu sein, und warnte andere davor, sich an ähnlichen Aktivitäten zu beteiligen.
“Seit der Wahl der Hamas-Regierung im Jahr 2006 und dem Putsch, durch den die Hamas im Juni 2007 den Gazastreifen übernahm, haben sich die religiösen Spannungen nur noch verschärft”, schrieb der verstorbene internationale Menschenrechtsanwalt Justus Reid Weiner, der sich ausführlich mit Menschenrechtsverletzungen gegen Christen im Westjordanland und im Gazastreifen befasste.
“Die Hamas hat eine Politik erlassen, die die [von Palästinensern kontrollierten Gebiete] in eine islamische Theokratie verwandelt, und die christliche Religion und ihre Anhänger werden konsequent diskriminiert. Muslimische Gruppen wie die Hamas und der Islamische Dschihad haben eine Kultur des Hasses gegen die uralten Fundamente der islamischen Gesellschaft aufgebaut. Im Jahr 2008 bombardierten muslimische Militante die Young Men’s Christian Association (YMCA) in Gaza-Stadt, und in einer christlichen Schule explodierte eine Bombe.”
Nach Weiners Ansicht resultieren die Verbrechen an christlichen Arabern aus einer Denkweise, die bis in die Anfänge des Islam zurückreicht:
“Traditionell wird Christen und Juden ein niedrigerer sozialer Status zuerkannt, der im Islam als Dhimmitum bekannt ist. Das Dhimma ist ein gesetzlicher Unterwerfungsvertrag, der der indigenen nicht-muslimischen Bevölkerung in Regionen auferlegt wurde, die durch die Verbreitung des Islam erobert wurden. Obwohl Juden und Christen nicht gezwungen wurden, zum Islam zu konvertieren, wurden sie nicht den Muslimen gleichgestellt. Als Dhimmis unterlagen Juden und Christen nach islamischem Recht sowohl rechtlichen als auch kulturellen Beschränkungen. Beispielsweise durften Muslime Pferde züchten, während Christen und Juden auf Esel beschränkt waren. Oder Muslimen war es erlaubt, Kleidungsstücke aus feinem Stoff zu tragen, während Christen und Juden nur Kleidung aus grobem Stoff tragen durften.”
Weiner bemerkte weiter:
“In der palästinensischen Gesellschaft haben christliche Araber keine Stimme und keinen Schutz. Es ist kein Wunder, dass sie wegzogen. Aufgrund der Auswanderung – die zum Teil schon vor drei Generationen erfolgte – leben heute siebzig Prozent der christlichen Araber, die ursprünglich im Westjordanland und im Gazastreifen lebten, im Ausland.
Welche Ironie, dass der jüngste Versuch, Israel als ein Land zu bezeichnen, das es auf Christen abgesehen habe, mit dem Massaker in Nigeria zusammenfiel, das an Christen verübt wurde, die Weihnachten feierten. Mehr als 160 Christen wurden bei koordinierten Angriffen islamistischer militanter Gruppen zwischen dem 23. und 25. Dezember ermordet. Nigeria war in den letzten Jahren eine Brutstätte für Christenverfolgung, und das Land ist im Jahr 2022 weltweit führend bei der Zahl der wegen ihres Glaubens getöteten Christen. Wenn solche Gräueltaten begangen werden, hören wir selten die Stimmen derjenigen, denen das Wohlergehen und die Sicherheit von Christen auf der ganzen Welt am Herzen liegen.
Laut Open Doors, einer Organisation, die verfolgte Christen unterstützt, sind die zehn größten staatlichen Christenverfolger Nordkorea, Somalia, Jemen, Eritrea, Libyen, Nigeria, Pakistan, Iran, Afghanistan und Sudan. Weitere bemerkenswerte Länder, die es auf die Liste geschafft haben, sind Indien, China, Saudi-Arabien, Kuba, Ägypten, Mexiko, die Türkei und Nicaragua.
In Israel hingegen wuchs die christliche Gemeinschaft im Jahr 2020 um 1,4 Prozent und zählte rund 182.000 Menschen. 84 Prozent der Christen gaben an, mit dem Leben in Israel zufrieden zu sein: 24 Prozent gaben an, “sehr zufrieden” und 60 Prozent “zufrieden” zu sein. Israel ist eines der wenigen Länder im Nahen Osten, in dem sich Christen sicher fühlen und ihre Zahl wächst. Im Gegensatz dazu lebten im Jahr 2022 etwa 1.100 Christen im Gazastreifen – ein Rückgang gegenüber mehr als 1.300 im Jahr 2014.
Christliche Führer, die der Notlage der Christen im Gazastreifen oder anderswo den Rücken kehren und gleichzeitig weiterhin von Israel besessen sind, fügen ihren Herden immensen Schaden zu: Abseits der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit werden Christen heftiger als je zuvor ins Visier genommen. Schlimmer noch: Diejenigen, die die Angriffe auf Christen ignorieren, geben der Hamas, der Hisbollah und anderen Islamisten grünes Licht, christliche heilige Stätten zu zerstören und Christen zu ermorden.
Dass es Leute gibt, die mit großem Enthusiasmus und geradezu missionarischem Eifer daran arbeiten, die erheblichen Unterschiede im Lebensstandard, die es im wesentlichen zwischen dem globalen Süden und dem wohlhabenden Norden gibt, einzuebnen, dass es eine Legion von Leuten gibt, die Harmonisierung, also Ergebnisgleichheit zu ihrem Lebensinhalt auserkoren haben, ist kein Geheimnis.
Bislang haben wir alle angenommen, die Angleichung der Lebensverhältnisse sei eine Frage von: den globalen Süden auf das Niveau des wohlhabenden Norden heben.
Indes, Jahrzehnte, in denen das über teure Programme der Entwicklungshilfe und Geldgeschenke über die Weltbank versucht wurde, haben gezeigt, dass das einzige, was mit dem Geld zum Blühen gebracht wurde, die politische Korruption in den Ländern des nunmehr nur noch in der breiten Bevölkerung armen globalen Südens ist.
Versuche, die Lebensverhältnisse dadurch anzugleichen, dass große Teile der Bevölkerung aus dem globalen Süden in den wohlhabenden Norden verbracht werden, um dort im Wesentlichen auf Kosten von Steuerzahlern ein Dasein zu fristen und den Überschuss ihrer “Einnahmen” zurück zu ihren im Heimatland verbliebenen Angehörigen zu schicken, scheinen darauf hinzudeuten, dass die Angleichung der Lebensverhältnisse, die Harmonisierung nunmehr darüber herzustellen versucht wird, den wohlhabenden Norden weniger wohlhabend zu machen, seine Bevölkerung mehr oder minder zu verarmen und auf diese Weise einen Ausgleich mit den Ländern des globalen Südens herzustellen.
Ein Indikator dafür, dass die Angriffe auf den Wohlstand der Bürger in westlichen Staaten, auf ihre Lebensbedingungen, ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen, eben diesem Zweck dienen, eine globale Statistik des Wohlstands zwischen dem Süden und dem Norden auf die gleiche Ziffer zu bringen, findet sich in der folgenden Abbildung, für die wir dann, wenn die herrschende Erzählung einer Pandemie mit einem Virus, SARS-CoV-2, das JEDEN Menschen auf diesem Planeten an Leib und Leben bedroht hat, zugrunde gelegt wird, KEINE Erklärung finden:
Sie sehen hier eine Abbildung, die wir dem COVID-19 Dashboard der WHO entnommen haben: Die Verteilung der an COVID-19 Verstorbenen auf Länder mit hohem und mit geringem “Durchschnittseinkommen”. Das schreckliche Virus, SARS-CoV-2, das, wie alle Viren, ohne Ansehen der Person unter den so genannten vulnerablen Gruppen der Länder dieser Erde gewütet haben soll, hat mit nichten ohne Ansehen der Person gewütet, sondern sehr gezielt vor allem alte Menschen in westlichen wohlhabenden Ländern dahingerafft.
Wie ist es zu erklären, dass ein Virus vor allem dann, wenn umfangreiche Gesundheitssysteme, viele Krankenhausbetten, Intensivstationen und Krankenversicherung verfügbar sind, um “die Menschen” vor dem Virus zu schützen, dennoch unter diesen geschützten Menschen erheblich größere Lücken zu schlagen im Stande ist als unter den weitgehend ungeschützten Menschen, die in den armen Ländern des Südens leben?
Die 2015 ausgerufene „Willkommenskultur“ ist längst zum Alptraum geworden – das erkennen nicht zuletzt immer mehr Deutsche in der Bundesrepublik. Linke üben sich daher in Wehklagen und beklagen den Mangel an „ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern“ – besonders der Nachwuchs würde fehlen. Ein erfreulicher Trend!
Mehr als acht Jahre sind seit dem von Angela Merkel und ihrer CDU (!) verantworteten Willkommensputsch im Sommer 2015 vergangen. Doch die Folgen dieser fatalen Entscheidung sind nach wie vor zu spüren – nicht zuletzt, weil der Migrationsstrom seither keineswegs abgerissen ist. Doch die Bereitschaft der Deutschen, die Folgen des damit einhergehenden Bevölkerungsaustausches mitzutragen, sinkt rapide. Das müssen auch immer mehr linke „Flüchtlingshelfer“ erkennen – und klagen über mangelnden Nachwuchs.
Die Willkommenskultur ist abgeebbt
„Wir haben Schwierigkeiten, Ehrenamtliche zu finden“,beklagt etwa Sabine Berge vom „Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover“ (UFH). „Wir sind älter geworden, uns fehlt der Nachwuchs“, gibt ein anderer an. Das Forschungsprojekt Die aktivierte Zivilgesellschaft bestätigt diesen Trend. Laut des linken Migazin seien dafür unter anderem bürokratische Hürden, persönliche Überforderungen gesellschaftlicher Gegenwind verantwortlich: „Der ‚phasenweise euphorische Diskurs über die sogenannte Willkommenskultur‘ sei zunehmend von Forderungen nach einer restriktivere Migrations- und Asylpolitik überlagert worden.“
Katastrophale Folgen der Willkommenskultur
Die wahren Gründe für das Verschwinden der Willkommenskultur werden jedoch verschwiegen – kein Wunder, würde es doch das eigene Narrativ grundlegend infrage stellen. Seit Jahren werden Deutschland und Europa von den Folgen des Willkommensputsches heimgesucht: Ausländerkriminalität, Migrantenmorde, importierte Clan-Konflikte, Wohnungsnot, überbordende Sozialausgaben und nicht zuletzt eine völlig destabilisierte „multikulturelle Gesellschaft“ sind das Ergebnis der fehlgeleiteten Migrationspolitik und ihrer politischen und „ehrenamtlichen“ Vollstrecker.
Erfreulicher Trend
Es ist insofern keineswegs überraschend, vielmehr erfreulich, dass den zivilgesellschaftlichen Kollaborateuren des Bevölkerungsaustausches der Nachwuchs ausgeht. Tatsächlich tendiert die Jugend stark nach rechts, wie aktuelle Wahlergebnisse zeigen. Die Zeit der Willkommenskultur ist vorbei – es braucht stattdessen dringend eine Kehrtwende in der Migrationspolitik und eine Vision Remigration. Das Widerstandsjahr 2024 bietet dafür hervorragende Rahmenbedingungen.
Es geht um die große Frage: Wenn die Bauern nicht mehr wettbewerbsfähig sind und aufgeben, woher kommen dann die Lebensmittel? Und wie sieht es dann mit Tierwohl und Umweltstandards aus? Foto: unzensuriert.at
Zehntausende Landwirte demonstrierten seit gestern, Montag, für insgesamt eine Woche in der Bundesrepublik gegen die Agrarpolitik der Ampelregierung.
Große Solidarität mit den Bauern
Vordergründig geht es um den Erhalt des Agrardiesels, um wettbewerbsfähige Lebensmittel produzieren zu können. Doch es geht auch um die jahrelang zunehmende Gängelung durch die grüne Politik, die von den Regierungen und aus Brüssel diktiert wird.
Entsprechend solidarisch zeigte sich die Bevölkerung. Während die gesamten Mainstream-Medien die Demonstrationen einerseits zu ignorieren versuchten, anderseits die teilnehmenden Bauern verunglimpften, war die Welle der Unterstützung aus der Bevölkerung überwältigend.
Sogar ÖVP zeigte sich solidarisch
Auch in Österreich wurden Solidaritätsbekundungen laut. Sogar von der ÖVP-nahen Landwirtschaftskammer und vom ÖVP-Bauernbund. Die FPÖ steht „auf der Seite der Bauernfamilien und unterstützt deren Anliegen!“
FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner sagt:
Die Welt schaut auf Deutschland, denn derzeit kämpfen dort die Bauern für die Zukunft – ihre eigene aber auch für die Zukunft unseres Essens.
Umbau der europäischen Wirtschaft
Und es geht um viel: Mit dem „Green Deal“ hat die Europäische Kommission den Umbau der europäischen Wirtschaft beschlossen. Europa soll bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent werden, koste es, was es wolle. Dafür müssen alle Lebensbereiche der Europäer verändert werden.
Eben auch die Lebensmittelherstellung. Die Bauern sollen uns zwar ernähren, werden aber zunehmend mit teils absurden Klima- und sonstigen Vorschriften in ihrer Existenz bedroht. Gängelung und die Bürokratie durch die EU und die globalistischen Regierungen machen ihnen die Herstellung unserer Nahrungsgrundlage immer schwieriger.
Billigimporte ohne Tierwohl- und Umweltstandards
Schmiedlechner fragt:
Die Halbierung der Anzahl der Nutztiere von der EU-Kommission gefordert, ist von der Ampel und von den Klimafanatikern gefordert. Wie soll da die Bevölkerung ernährt werden? Wo kommt dann das Fleisch her, aus dem Labor?
Und die Gretchenfrage: Wollen sie alles aus den Billiglohnländern mit niedrigen Tierwohl- und Umweltstandards importieren?“, so der FPÖ-Agrarsprecher.
Europaweites Problem – und Solidarität
Österreichs Lebensmittel erfüllen bei der Herstellung die hohen Umweltstandards. Die lokale, regionale Produktionsweise spart Transportwege ein und damit ist diese die bessere Alternative zu Billigimporten, so die FPÖ. Schmiedlechner weiter:
Alle wissen es, aber die schwarz-grüne Regierung sowie die Ampelregierung in Deutschland erfüllen nur internationale Vorgaben ‚Koste es, was es wolle‘.
Und weil es nicht nur um die Bauern in der Bundesrepublik Deutschland geht, zeigten sich auch polnische Landwirte solidarisch. In den Niederlanden demonstrieren die Bauern schon viel länger. Eine Welle rollt durch Europa.
Tomasz Sygut, Vorstandsvorsitzender des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, und sein langjähriger Partner Marek Czyz verfügen über vielfältige Verbindungen zu Soros.
Mitte Dezember entließ Bartłomiej Sienkiewicz, der polnische Minister für Kultur und Kulturerbe in der neuen ultra-liberalen Regierung unter Donald Tusk, die Direktoren und Aufsichtsräte des polnischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens („Telewizja Polska“ – TVP), des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (PR) und der staatlichen Nachrichtenagentur „Polska Agencja Prasowa“ (PAP). Am 20. Dezember ernannte der neu geschaffene Aufsichtsrat von „TVP“ den liberalen Tomasz Sygut (bis 2016 eine wichtige Figur der polnischen Linksliberalen im TV), zum Chef des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.
Der 1978 geborene Medienschaffende hatte zwischen Juli 2002 und April 2006 mehrere Artikel in der linken Wochenzeitung „Przeglad“ der „Fundacja Oratio Recta“ veröffentlicht. Präsident der Stiftung war auch der Chefredakteur von „Przeglad“ Jerzy Domanski. Domanski wiederum leitete in den 80er Jahren die kommunistische Presseabteilung des „Zentralkomitees der Vereinigten Arbeiterpartei Polens“, war also ein kommunistischer Propagandist der Staatspartei.
Später arbeitete Sygut für die nationale Boulevardzeitung „Super Express“, die zur „ZPR Media Group“ gehört. „ZPR“ wiederum hat ein gemeinsames Projekt mit der „Euroze“t‑Gruppe, die 2019 von George Soros übernommen wurde.
Sygut arbeitete von Februar 2011 bis Ende 2015 für das polnische öffentlich-rechtliche Fernsehen, in dieser Zeit war er Programmsekretär von „TVP Polonia“ und wurde 2013 stellvertretender Direktor von „TVP Info“. Im August 2015 wurde er zum Direktor der „Polnischen Fernsehnachrichtenagentur“ (TAI) ernannt. Zusammen mit mehreren anderen Führungskräften und Direktoren verließ er „TVP“ am 1. Januar 2016, kurz nach dem Wahlsieg der konservativen Rechten, in einer spektakulär koordinierten Rücktrittskampagne.
Nach seinem Ausscheiden aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen war Sygut zuvor mehr als zwei Jahre Chefredakteur von „Nowa TV“, ebenfalls Teil der „ZPR“-Mediengruppe, die im Herbst 2016 mit der Ausstrahlung von Programmen begann. Sygut war auch Chefredakteur der Nachrichtensendung „24 Hours“. Ende 2018 verließ dann fast das gesamte 24-Stunden-Team „Nowa TV“, doch landete der Chefredakteur natürlich auf weichem Boden.
Ab 2019 arbeitete Sygut für das Warschauer Busunternehmen, as sich im Besitz der liberal geführten Stadt Warschau befindet und von Rafał Trzaskowski kontrolliert werden. Der linksliberale Trzaskowski ist ein langjähriger Verbündeter Soros, unter anderem durch das von Soros „Open Society“ (OSF) finanzierte Projekt „New Pact of Europe“, den „ECFR“ und das „Báthory-Institut“. Darüber hinaus unterstützte Soros‘ Mann den linksliberalen, Tusk-freundlichen Trzaskowski im Wahlkampf bei den Kommunalwahlen 2018.
Mit so einer Soros-Karriere kehrte nun Sygut Ende 2023 ins öffentlich-rechtliche Fernsehen zurück. Gleichzeitig wurde mit seiner Ernennung auch bekannt gegeben, dass Marek Czyz, dessen Karriere an mehreren Stellen mit jener von Sygut verflochten ist, ebenfalls auf den „TVP“-Bildschirm zurückkehren wird. Wie dieser hatte er von 2011 bis 2016 für das polnische öffentlich-rechtliche Fernsehen gearbeitet, danach waren sie von 2016 bis 2018 gemeinsam bei „Nowa TV“ abgestellt. Czyz war Chef der Nachrichtensendung „24 Stunden“, deren Chefredakteur wiederum Sygut war. Nach der Kündigung der gesamten Redaktion von „Nowa TV“ trennten sich die Wege vorübergehend. Czyz kündigte kürzlich seinen Posten als Nachrichtendirektor von Radio „Zet“ (den George Soros Jahre zuvor gekauft hatte), und zwar auf dessen eigene auf Bitte, wieder ins öffentlich-rechtliche Fernsehen zurückzukehren.
Normalerweise bin ich ja ein freundlicher und gemütlicher Mensch, stets um Sachlichkeit bemüht (ja, ich weiß, was das heißt!). Aber momentan bin ich einfach nur wütend.
Es geht um die Bauern und all die anderen, die in einer Demokratie von ihrem Grundrecht aus Art. 8 Abs. 1 GG Gebrauch machen: „Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.“
Wie schon zuvor bei den Corona – Demonstrationen werden die Bürger, die von ihrem Grundrecht Gebrauch machen (manchmal sogar mit dem Grundgesetz in der Hand) diffamiert und kriminalisiert.
Nehmen wir den Vorfall in dem Fährhafen, der nunmehr bundesweit bekannt ist: Schlüttsiel. Dort legen Fähren an, die von den Halligen kommen. Der Minister für Wirtschaft und Klima, Robert Habeck, hatte auf den Halligen Urlaub gemacht und wurde bei seiner Rückkehr von Bauern und Spediteuren empfangen. Sie wollten mit ihm sprechen, aber das lehnte er ab. Er verließ die Fähre nicht, stellte sich nicht den Bürgern. Vielmehr legte die Fähre wieder ab und fuhr zurück.
Nun tobt ein Sturm der Entrüstung, der sich in reine Hysterie steigert und mehr über die Angst der Regierenden verrät als über den tatsächlichen Vorgang. Dass es z. B. keine Gewalt gegen Habeck gab, beweist ein (glücklicherweise aufgenommenes) Video. Das hindert aber Vertreter des Staates und der Medien weder an dieser Behauptung, noch an weiteren ehrenrührigen Beschuldigungen. Ich wiederhole diese ganz bewusst nicht, um ihnen nicht auch noch zur weiteren Verbreitung zu verhelfen.
Ein paar inhaltliche Punkte möchte ich aber ansprechen.
Zunächst wird (vor allem von Bundespolitikern) behauptet, es sei unstatthaft, einen Politiker privat im Urlaub bzw. bei der Rückkehr davon mit den Folgen seiner Politik zu konfrontieren. Ist das so? Darf ich höflichst fragen, wo die Rechtsgrundlage dafür zu finden ist?
Tatsächlich erleben dieses Kommunalpolitiker, u. a. Bürgermeister und Landräte, dauernd. Sie sind vor Ort nie privat, können in ihrer Gemeinde/Landkreis selten einfach irgendetwas machen, einkaufen oder spazieren gehen, ohne von irgendjemanden auf ein Problem angesprochen zu werden. Dazu kann z. B. auch gehören, dass man einer größeren Gruppe aufgebrachter Migranten aus Herkunftsländern gegenübersteht, die nicht selten eine gewisse Liebe zu scharfkantigen Gegenständen haben. Dennoch hat kein Kommunalpolitiker Personenschutz, geschweige denn die Möglichkeit, ggf. eine Hundertschaft der Polizei anzufordern.
Könnte es übrigens sein, dass dieses Rendezvous mit der Realität so manchen Kommunalpolitiker zu anderen Erkenntnissen bringt als die abgehobene Politikerkaste in Berlin, die man als Bürger praktisch gar nicht mehr erreicht? Boris Palmer ist ein Beispiel dafür.
Jedenfalls gibt es keinen Grundsatz, dass man privat von der unschönen Realität, die man anderen schafft, verschont bleiben muss.
Dann heißt es, es handele sich um einen „motorisierten Mistgabelmob“. Diese Arroganz macht mich besonders wütend.
Wie kommt irgendwer dazu, hart arbeitende Mitbürger mit einem berechtigten Anliegen als Mob zu bezeichnen?
Ist denjenigen, die sich so herablassend äußern, eigentlich bekannt, wie unverzichtbar dieser „Mob“ für das Gemeinwohl ist?
Es geht ja nicht nur um die Produktion von Nahrungsmitteln, was für sich genommen schon eine schwerere und wertvollere Arbeit ist als so manche andere. Die Bauern und ihre Familien sind es, die unser Land über Generationen am Laufen halten, die für sich und ihre Nächsten nicht nur durch warme Worte, sondern Taten sorgen.
Wer räumt denn den Schnee in den Dörfern? Wer ist bei der Freiwilligen Feuerwehr? Und wer ist da und hilft bei Sturm und Hochwasser? Nun? In Städten lamentiert man und wartet „auf den Staat“. Auf dem Land kann man auf Hilfe warten, bis man schimmelig wird. Hilft man sich nicht selbst, hilft einem niemand.
Momentan demonstrieren nicht nur die Bauern, sondern viele, u. a. auch Spediteure. Lassen Sie mich ein reales Beispiel aus dem überfluteten Norden schildern:
Weihnachten hat eine mir bekannte Familie, die eine Spedition betreibt, damit verbracht, Sand zu fahren, womit dann die Säcke gegen die Überflutung gefüllt werden können. Selbst die Tochter des Hauses, Mitte zwanzig, hat den 40 t LKW gefahren, ist unermüdlich dabei gewesen, Sand zu liefern. Allein über Weihnachten hat sie rund 50 Fahrten absolviert; danach ging es weiter. Als Einweiser ist ihr krebskranker Opa mitgefahren. Das Weihnachtsfest hat er sich bestimmt anders vorgestellt. Aber das Gemeinwohl geht vor.
Und diese Menschen werden nun beschimpft?
All diejenigen, die sich in Städten „geflasht“ fühlen, sich völlig losgelöst von der Erde über diejenigen erhaben fühlen, denen sie nicht ansatzweise das Wasser reichen können, sollten sich in Grund und Boden schämen. Das aber setzte voraus, dass sie noch ein Rest von Anstand und Ehrgefühl hätten.
Die Politik wird sich darauf einstellen müssen, dass die, mit denen sie sich anlegen, aus ganz anderem Holz geschnitzt sind, sich nicht so leicht einschüchtern lassen. „Das Leben ist kein Ponyhof“, so manche haben diese Lebensweisheit vergessen. Manche, aber nicht alle. Diejenigen, die im harten, realen Leben bestehen müssen, haben es nicht vergessen. Man sollte sie besser nicht unterschätzen.