69 Tage bis zur Schicksalswahl: Kann die AfD in Sachsen-Anhalt die absolute Mehrheit holen Am 6. September 2026 wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag und die Konsequenzen könnten das gesamte politische Berlin erschüttern.
Die AfD steht laut aktueller INSA-Umfrage bei 42 Prozent und damit theoretisch nah an einer absoluten Mehrheit. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund könnte damit als erster AfD-Politiker überhaupt in Deutschland Ministerpräsident werden und ohne Koalitionspartner regieren. Die CDU dümpelt bei 24 Prozent, die SPD kämpft mit 6 Prozent ums politische Überleben. Denn der Druck, die AfD zu verhindern, könnte ausgerechnet der SPD zum Verhängnis werden: Wer taktisch wählt, wählt CDU und nicht mehr SPD.
Gleichzeitig brodelt es im politischen Establishment: In Thüringen und Baden-Württemberg prüft die CDU ein Verbotsverfahren gegen die AfD, gestützt auf ein Gutachten einer Stiftung mit Soros-Finanzierung. Für nächste Woche mobilisieren 2.500 gewaltbereite Linksextremisten gegen den AfD-Parteitag in Erfurt. Und die militante Antifa droht im Falle eines AfD-Wahlsiegs damit, Stiftungen zu besetzen.
Was passiert, wenn die AfD die absolute Mehrheit verfehlt und die CDU sich zwischen Brandmauer und Koalition mit der Linkspartei entscheiden muss? Welche Signalwirkung hat Sachsen-Anhalt für die Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern wenige Wochen später?
Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt, die stellv. NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss und Reporter-Legende Waldi Hartmann mit Moderator Alex Purrucker über das Thema.