Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Münster-Coerde am Montag (07.09.) hat die Polizei einen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Gegen 12:30 Uhr war der Polizei eine körperliche Auseinandersetzung am Hamannplatz gemeldet worden.
Ersten Erkenntnissen zufolge fügte der 40-jährige Tatverdächtige mit türkischer Staatsangehörigkeit im Verlauf des Streits einem 62-jährigen Mann mit einem Messer lebensgefährliche Verletzungen zu. Ein 74-jähriger Zeuge eilte dem Mann zur Hilfe und trug dabei ebenfalls Verletzungen davon.
Der 62-Jährige wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei Münster hat eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und den Hintergründen dauern an.
Merz erklärt nun die AfD für rechtsradikal. Und am Ende deren Wähler. So einfach ist das: Wer nicht CDU wählt, ist der Feind. Nie der Blick nach innen. Nie die gebrochenen Versprechen. Nie die Drohung kurz vor der Wahl. Nie die Partei, die rechts blinkt und links abbiegt. Die AfD muss die Union nicht zerstören. Das macht Merz selbst. Das machen Söder, Dobrindt, Amthor. Das hat Merkel vorgemacht. Wer keine Prinzipien mehr hat, braucht auch keine Verschwörungstheorie. Der Wähler hat nur aufgehört, sich belügen zu lassen.
Seit dem Zusammenbruch des Marxismus ist die Linke verwaist und ihrer Ideologie beraubt. Was bleibt, ist Neid, Todestrieb, Zerstörungswut.
Die Linke konzentriert sich daher auf wenige Anliegen – offene Grenzen, die Energiewende –, die sie zu heiligen Werten, absoluten Tabus und Geboten erhebt, denen alles andere untergeordnet werden muss. Die Welt spaltet sich somit in diejenigen, die diese Tabus, diese quasi-religiöse Sichtweise der Politik, akzeptieren, und die „Nazis“.
Die AfD in Deutschland wird von den etablierten Medien immer wieder mit einem einzigen Zauberwort beschrieben:
Die Grenze kontrollieren. Die nationale Souveränität wiederherstellen. Billige Energie zurückbringen.
Das ist angeblich die Wiedergeburt des Dritten Reiches.
1. Die Grenze kontrollieren
Die AfD fordert strengere Grenzkontrollen, eine härtere Durchsetzung des Asylrechts, weniger Anreize für illegale Einwanderung , Einschränkungen bei der Familienzusammenführung und beschleunigten Einbürgerung sowie die Rückführung von Personen, die kein Aufenthaltsrecht in Deutschland haben.
Das gefürchtete Wort ist „Rückwanderung“.
Lässt man die mediale Hysterie beiseite, ist das Prinzip einfach: Wer kein Aufenthaltsrecht hat, muss gehen.
Offenbar gilt die Durchsetzung des Einwanderungsrechts heutzutage als „Extremismus“.
Die Partei will außerdem, dass Deutschland dem demografischen Rückgang durch Familienpolitik und höhere Geburtenraten begegnet, anstatt durch dauerhafte Masseneinwanderung.
2. Wiederherstellung der Souveränität
Die AfD lehnt eine zunehmend zentralisierte Europäische Union ab und plädiert für ein Europa souveräner Nationen.
Deutschland sollte die Kontrolle über seine Grenzen, seine Migrationspolitik, seine Energiepolitik und andere Kernkompetenzen des Landes behalten.
Sie übt Kritik am Euro, den Finanztransfermechanismen der EU und supranationalen Migrationsabkommen.
Sollte sich eine grundlegende Reform als unmöglich erweisen, schließt die AfD nicht aus, die deutschen Wähler direkt nach der künftigen Beziehung ihres Landes zur EU zu befragen.
Ein Referendum.
Demokratie – offenbar eine weitere gefährliche Idee.
3. Günstige Energie zurückbringen
Die AfD will die aktuelle deutsche Energiepolitik rückgängig machen.
Die Kernenergie wieder in Betrieb nehmen.
Zuverlässige Kohlekapazitäten gewährleisten.
Wiederherstellung des Zugangs zu günstigerem Gas.
Steuern und Bürokratie abbauen.
Die deutsche Industrie schützen.
Die Partei argumentiert, dass die *Energiewende* und die aktuelle Klimapolitik die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands geschwächt und gleichzeitig Haushalte und Unternehmen gezwungen hätten, den Preis dafür zu zahlen.
Nochmals, was genau ist hier „rechtsextrem“?
Billiger Strom?
Fabriken, die geöffnet bleiben?
Nationale Souveränität?
Grenzsicherung?
Der wahre Skandal
Man kann der AfD zustimmen oder nicht.
Aber einfach jedem Vorschlag das Etikett „rechtsextrem“ anzuheften, ist keine Analyse.
Es geht um Markenbildung.
Die zentrale Botschaft der AfD ist nicht besonders kompliziert:
**Grenzen sind wichtig. Souveränität ist wichtig. Energiepreise sind wichtig. Industrie ist wichtig. Nationale Interessen sind wichtig.**
Jahrzehntelang wären viele dieser Positionen als ganz normale Politik angesehen worden.
Heute betrachtet ein Großteil des europäischen Establishments Normalität als politische Ketzerei.
Doch die Wahrheit ist, dass ihre Ideen nicht funktionieren. Und die einfachen Menschen wollen mehr Wohlbefinden und nicht – wie Millionen von Europäern – zwischen Heizen und Essen wählen müssen.
Die AfD bringt Vernunft – und in Wahrheit Mäßigung – zurück in eine deutsche politische Debatte, die aus den Fugen geraten ist.
„Nazi“ ist eine Beleidigung, die nicht mehr funktioniert.
Bereits Freitagnachmittag, 4.September 2026, eskalierte eine Fahrausweiskontrolle im ICE 103 von Essen HBF nach Duisburg HBF verbal und gegenüber der Bundespolizei auch handgreiflich.
Ein 30-jähriger Deutscher nutze am 4. September 2026 (15.00 Uhr) den ICE 103 von Essen HBF nach Duisburg HBF, ohne einen gültigen Fahrausweis. Dabei wurde er dem Bahnpersonal gegenüber unkooperativ. Ein unbeteiligter Fahrgast versuchte den Mann zu beruhigen und wurde dadurch zum Opfer weiterer, extremer Verbalentgleisungen. Im Duisburger Hauptbahnhof angekommen steigerte sich sein Verhalten gegenüber den Bundespolizisten von verbalen in körperliche Aggressionen. Am Boden fixiert gab er an, an Epilepsie zu leiden und keine Luft zu bekommen. Woraufhin die Beamten ihn nur locker am Boden hielten, um ihm den notwendigen Raum einzuräumen. Diese Situation nutze der 30-jährige Beschuldigte schamlos aus und Griff die Beamten unversehens an, dabei versuchte an die Waffe eines der Beamten zu gelangen. Nachdem der in Marokko geborene Mann erneut unter Kontrolle gebracht wurde, rief er mehrmals um Hilfe und erschwerte seinen Transport zur Dienststelle durch fallenlassen. In den Räumlichkeiten der Dienststelle wurde er erneut aggressiv gegenüber den Beamten. Der diensthabende Richter ordnete eine Blutentnahme an. Nach drei Stunden konnte der Beschuldigte von der Dienststelle entlassen werden. Zu diesem Zeitpunkt zeigte er keinerlei aggressives Verhalten auf. Neben dem Erschleichen von Leistungen wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Bedrohung (Verbrechenstatbestand) und Raub im Versuch eingeleitet.
Nun sind wieder die Wähler schuld. Sachsen-Anhalt: AfD bei 44 Prozent. CDU am Boden. Und die Reaktion? Nicht „Warum haben wir verloren?“ Sondern: Die Wähler sind wütend. Irrational. Undankbar. Man spricht nicht mehr mit Bürgern. Man spricht über Patienten. Rechts geblinkt, links abgebogen – und hinterher Empörung. Sicherheit lückenhaft, Migration verwaltet, Wirtschaft beschworen. Wer das benennt, ist kein Wähler, sondern ein Fall. Zu schwer, die Politik zu ändern. Viel leichter, den Souverän zu beschimpfen. Das Volk ist nicht undankbar. Es ist fertig mit der Belehrung.
Nachdem ein Tatverdächtiger auf frischer Tat gestellt worden war, wurde er schlussendlich in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Ein 23-Jähriger trat am Samstagabend gewaltsam eine Tür eines Pflegeheims an der Wettiner Straße ein. Erst nach mehrmaliger Aufforderung durch das Personal verließ er das Gebäude. Als eingesetzte Polizeibeamte gerade dabei waren, den Sachverhalt aufzunehmen, tauchte der Mann erneut vor Ort auf und trat eine weitere Tür ein. Er ergriff anschließend die Flucht, konnte jedoch in unmittelbarer Nähe gestellt und vorläufig festgenommen werden. Der Deutsch-Türke muss sich nun wegen Diebstahls im besonders schweren Fall in Tateinheit mit Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung verantworten. Er wurde am Sonntag im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Der durch ihn verursachte Sachschaden wurde auf etwa 1.000 Euro geschätzt.
Sachsen-Anhalt hat gewählt – und es ist das erwartete politische Erdbeben, das noch heftiger ausfällt als vorausgesagt. Die AfD holt mit 43,8 Prozent einen historischen Sieg, während die CDU auf gerade einmal 17,2 Prozent abstürzt. Die FDP fliegt mit nur 2,6 Prozent krachend aus dem Landtag, SPD, Grüne, Linke und BSW landen im einstelligen bis niedrigen zehnstelligen Bereich. Sogar US-Präsident Donald Trump teilt das Ergebnis auf seinen Kanälen.
Was bedeutet der CDU-Absturz für Friedrich Merz und den Bundestrend? Wie reagiert die Union intern – Geschlossenheit nach außen, Frust nach innen? Und warum sehen manche in Washington die CDU als „abgeschrieben“ an, während sie auf AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund blicken?
Bei NIUS Live analysieren wir die Sprache der CDU-Führung, die Reaktionen von Generalsekretärin Franziska Hoppermann und CDU-Vorstandsmitglied Wiebke Winter – und stellen die Frage, vor welcher schwierigen Entscheidung Ulrich Siegmund jetzt steht: Koalition, Neuwahl oder Stillstand?
Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt, die stellv. NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss und NIUS-Politikchef Ralf Schuler mit Moderator Alexander Kissler bei NIUS Live.
Bereits am Freitagabend (4. September 2026) kam es am Querbahnsteig des Stuttgarter Hauptbahnhofs zu einem Angriff auf einen Mitarbeiter der DB Sicherheit. Ersten Erkenntnissen zufolge ereignete sich der Vorfall gegen 20:00 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt soll ein 29-jähriger somalischer Staatsangehöriger am Querbahnsteig des Hauptbahnhofs Reisende angepöbelt haben. Laut Zeugenaussagen machte der Mann einen offenbar alkoholisierten Eindruck. Aufgrund seines Verhaltens wurden Mitarbeiter der DB Sicherheit auf den 29-Jährigen aufmerksam und sprachen ihn an. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der Mann auf die Ansprache äußerst aggressiv reagiert, in Richtung der Mitarbeiter gespuckt und einem 20-jährigen deutschen Mitarbeiter der DB Sicherheit gegen den Hals geschlagen haben. Daraufhin wurde der Tatverdächtige durch das Sicherheitspersonal zu Boden gebracht und bis zum Eintreffen einer Streife der Bundespolizei festgehalten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 29-Jährige aufgrund seines stark alkoholisierten Zustands mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet.
Wahlsieger Ulrich Siegmund (links) mit Tino Chrupalla und Alice Weidel am Wahlabend in Magdeburg. Foto: unzensuriert
Die Alternative für Deutschland (AfD) hat am Sonntag bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zwar die absolute Mehrheit um nur drei Sitze verpasst, sie erreichte aber laut vorläufigem amtlichem Ergebnis 43,8 Prozent der Stimmen. Das Wahl-Beben löste neue Töne bei der CDU aus – und der Verfassungsschutz gerät in Erklärungsnot.
Plötzlich Demokrat
Sven Schulze von der abgestürzten CDU (17,2 Prozent) gratulierte als „Demokrat“ der AfD zum Wahlsieg und appellierte an Berlin, die Zeichen zu erkennen. Er verzichtete völlig darauf, die AfD in die Nähe von Rechtsextremen zu rücken. Das tat im Vorfeld der Wahl der Verfassungsschutz von Sachsen-Anhalt, der die Blauen als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestuft hatte.
Verfassungsschutz als politisches Werkzeug
Während der ORF und andere Redaktionen mit linker Schlagseite diese Bezeichnung weiterhin genüsslich verwenden, gerät der Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt selbst unter Beschuss. Sowohl in der ServusTV-Sendung „Links.Rechts.Mitte“ also auch im ORF-Talk „Das Gespräch mit Susanne Schnabl“ unterstellten die Diskutanten dem Verfassungsschutz politisches Handeln, als Werkzeug der Regierung gegen die Opposition. „Keiner weiß, was damit konkret gemeint ist“, meinte Kolumnistin Rosemarie Schwaiger im ORF.
CDU-Abgeordnete könnten umfallen
Der klare Wahlsieg der AfD ist natürlich ein Regierungsauftrag für Spitzenkandidat Ulrich Siegmund. Durch die Brandmauer der anderen Parteien könnte eine Regierungsbildung aber schwer werden. Inzwischen mehren sich Gerüchte, wonach CDU-Abgeordnete eine Wahl Siegmunds zum Ministerpräsidenten unterstützen könnten. Sollte das nicht der Fall sein, stünden womöglich Neuwahlen im Raum. „Dann haben wir halt 50 oder 55 Prozent“, prognostizierte Siegmund noch am Wahlabend.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die deutsche Regierung wegen der Anschuldigungen gegen Russland im Zusammenhang mit dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle scharf angegriffen. Nach Ansicht Lawrows geht es längst nicht mehr nur um einen diplomatischen Konflikt. Er spricht vom „Beginn eines echten Krieges“ und behauptet, Friedrich Merz „erklärt uns faktisch den Krieg“.
Die Spannungen zwischen Deutschland und Russland nehmen einen immer schärferen Ton an.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow reagierte in einem Interview mit Vesti auf die Anschuldigungen gegen Moskau im Zusammenhang mit dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle und wählte außergewöhnlich harte Worte.
„Leipzig, der Flughafen. Dort haben sie irgendeine Drohne gefunden. Sie sagten, es sei eine russische Drohne, und niemand machte sich auch nur die Mühe, das zu untersuchen.“
Nach Ansicht Lawrows stellt diese Vorgehensweise bereits etwas weitaus Ernsteres dar.
„Das ist im Grunde der Beginn eines echten Krieges.“
Lawrow verbindet den Vorfall mit diplomatischen Schritten Berlins
Lawrow verband in seiner Stellungnahme den Vorfall in Leipzig/Halle mit weiteren Schritten der deutschen Seite. Er erwähnte die Ausweisung des Generalkonsulats in Bonn, die Beendigung der entsprechenden Vereinbarung und die Schließung des Russischen Hauses in Berlin.
„Sie haben das Generalkonsulat aus Bonn ausgewiesen, angekündigt, dass sie das Abkommen beendet haben. Das Russische Haus in Berlin wird geschlossen.“
Anschließend zog er einen historischen Vergleich, der maximal zugespitzt ist.
„Ich erinnere daran, dass die Deutschen vor Beginn des Zweiten Weltkriegs, genauer gesagt vor Beginn des Großen Vaterländischen Krieges, ebenfalls ihre diplomatischen Vertretungen geschlossen haben.“
Lawrow deutet damit an, dass er die gegenwärtige Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen als gefährliche Eskalation betrachtet.
„Merz erklärt uns faktisch den Krieg“
Noch schärfer äußerte sich der russische Außenminister über den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz. Lawrow erinnerte an Merz’ Aussagen, Deutschland solle wieder zur führenden Militärmacht Europas werden. Seiner Ansicht nach bleibt es dabei längst nicht mehr nur bei Worten.
„Und all diese Erklärungen von Merz darüber, Deutschland wieder zur führenden Militärmacht in Europa zu machen – sie werden jetzt in die Tat umgesetzt.“
Dann folgte der härteste Satz des gesamten Interviews:
„Er erklärt uns faktisch den Krieg.“
Lawrow: Die Lehren aus der Geschichte wurden nicht gezogen
Anschließend ging der russische Außenminister noch weiter. Seiner Ansicht nach hat Deutschland aus seiner eigenen Geschichte nichts gelernt.
„Und die Lehren aus der Geschichte wurden überhaupt nicht gezogen.“
Lawrow verwendete sogar den Ausdruck von den „Metastasen des Nazismus“, die seiner Ansicht nach erneut sichtbar würden.
„Es zeigt sich, dass diese Metastasen des Nazismus wieder durchzubrechen beginnen.“
Und er fügte hinzu:
„Das ist ein gefährliches Phänomen.“
Nach Ansicht Lawrows wird die russische Führung aus dieser Entwicklung Konsequenzen ziehen.
„Ich glaube, dass die russische Führung daraus entsprechende Schlussfolgerungen ziehen wird.“
Deutschland und Russland geraten in eine immer härtere Konfrontation
Lawrows Worte zeigen, wie dramatisch sich die Rhetorik zwischen Moskau und Berlin verschärft hat. Während die deutsche Seite Russland aggressive und hybride Aktivitäten vorwirft, stellt die russische Führung Deutschland umgekehrt als einen Staat dar, der erneut den Weg der militärischen Konfrontation einschlägt. Lawrow blieb dabei nicht bei gewöhnlicher diplomatischer Kritik.
Er verwendete Formulierungen wie:
„Beginn eines echten Krieges“ „Merz erklärt uns faktisch den Krieg“
und
„Metastasen des Nazismus“
Das ist längst kein gewöhnlicher diplomatischer Streit mehr. Es ist die Sprache offener Konfrontation.
Rhetorik, die die Spannungen weiter erhöhen kann
Politisch ist der Auftritt Sergej Lawrows von großer Bedeutung. Der russische Außenminister macht offen deutlich, dass Moskau die deutschen Schritte nicht mehr als einzelne Vorfälle betrachtet, sondern als Teil eines umfassenderen feindseligen Kurses. Genau deshalb haben seine Worte Gewicht.
Wenn der Chef der russischen Diplomatie öffentlich sagt, dass der deutsche Bundeskanzler „faktisch den Krieg erklärt“, bedeutet das, dass die Beziehungen zwischen Berlin und Moskau in eine neue, deutlich gefährlichere Phase eintreten.