Nach vier Jahren! Ermittlungen gegen schweizer Fußballstar wegen erschwindeltem Impfnachweis

Die Staatsanwaltschaft Luzern ermittelt gegen den Schweizer Fußballstar Granit Xhaka.
Foto: Кирилл Венедиктов / Wikimedia CCBY-SA3.0

Behörden in der Schweiz jagen sogar nach vier Jahren noch einen Fußballstar wegen eines erschwindelten Impfnachweises. Der Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft, Granit Xhaka (33), gab heute, Montag, zu, im Jahr 2022 ein gefälschtes CoV-Zertifikat gekauft zu haben. 

Rauswurf aus Nationalteam

Abgesehen davon, dass die Staatsanwaltschaft Luzern Ermittlungen gegen Xhaka aufgenommen hat, wurde der Kapitän auch aus der Nationalmannschaft geschmissen. Zumindest darf er nicht mit in das Trainingslager nach Belek, Türkei. 

Misstrauen gegen Impfung

Auf Instagram teilte Xhaka mit, dass er im Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung damals persönlich stark verunsichert gewesen wäre und große Bedenken hatte. Er empfand tiefes Misstrauen gegenüber dem Impfstoff und sei von Ängsten und Verunsicherung geprägt gewesen. In dieser „aufgewühlten Gefühlslage“ habe er eine Impfbestätigung erworben, anstatt „meine offenen Fragen auf dem vorgesehenen Weg zu klären“. Heute sehe er ein, dass dieser Weg ein Fehler war. „Es war ein Fehler. Es tut mir leid“, so Xhaka.

Über Xhakas Schwindel hatte die Zeitung Blick zuerst berichtet. 

Unzensuriert

Mehr als jeder zweite Wiener mit Migrationshintergrund – Der demografische Kipppunkt

Medforth AI

Wien hat eine historische demografische Schwelle überschritten. Im Jahresdurchschnitt 2025 hatten 51,3 Prozent der Bevölkerung Migrationshintergrund. Damit ist erstmals mehr als jeder zweite Wiener entweder selbst im Ausland geboren und zugewandert oder gehört zur zweiten Generation, bei der beide Eltern im Ausland geboren wurden. Österreichweit liegt der Anteil bei 28,2 Prozent. Wien entwickelt sich damit demografisch wesentlich schneller als der Rest der Republik. (STATISTIK AUSTRIA)

Diese Zahlen sind weder Verschwörungstheorie noch bloße politische Stimmungsmache. Sie beschreiben einen tiefgreifenden Wandel der Bevölkerungsstruktur, dessen Folgen für Schulen, Wohnungsmarkt, Sozialstaat und Integration offen diskutiert werden müssen. Anfang 2025 hatten bereits sechs Wiener Bezirke eine Bevölkerung, die mehrheitlich ausländischer Herkunft war: Rudolfsheim-Fünfhaus, Brigittenau, Favoriten, Margareten, Meidling und Ottakring. Gleichzeitig besitzt mit 36,4 Prozent weiterhin deutlich weniger als die Hälfte der Wiener eine ausländische Staatsangehörigkeit. Diese Unterschiede sind wichtig: Migrationshintergrund, ausländische Herkunft und Staatsbürgerschaft sind nicht dasselbe. (Deutsch)

Schulen werden zum Belastungstest

Besonders deutlich werden die Herausforderungen im Bildungswesen. Am 1. Oktober 2025 waren 50,9 Prozent der Wiener Schulanfänger der 0. und 1. Schulstufe aufgrund unzureichender Deutschkenntnisse als außerordentliche Schüler eingestuft. In der regulären ersten Schulstufe allein waren es 45,7 Prozent. Rund ein Viertel dieser außerordentlichen Schüler besaß sogar die österreichische Staatsbürgerschaft. (Integrationsfonds)

Diese Zahlen dürfen nicht einfach mit Migrationshintergrund gleichgesetzt werden. Sie zeigen aber, in welchem Ausmaß Integrations- und Sprachdefizite inzwischen unmittelbar im Klassenzimmer aufgefangen werden müssen. Lehrkräfte sollen Deutschkenntnisse nachholen, regulären Unterricht gewährleisten und gleichzeitig soziale Unterschiede ausgleichen. Zusätzliche Förderkräfte können helfen, doch auch ein gut ausgestattetes Bildungssystem besitzt Kapazitätsgrenzen.

Gerade deshalb greift es zu kurz, den demografischen Wandel ausschließlich unter dem Schlagwort einer „internationalen Metropole“ zu betrachten. Eine Stadt kann Zuwanderung dauerhaft nur dann bewältigen, wenn gemeinsame Sprache, Bildungsstandards und gesellschaftliche Regeln mit dem Tempo der Veränderung Schritt halten.

Sozialstaat und Zuwanderung

Auch die Wiener Mindestsicherung gehört in diese Debatte, allerdings ohne falsche Verkürzungen. Im Jahresdurchschnitt 2025 bezogen 146.983 Menschen Wiener Mindestsicherung; die Zahl sank gegenüber dem Vorjahr um rund ein Prozent. Nicht jeder Zuwanderer ist Sozialleistungsbezieher, und ausländische Staatsangehörigkeit allein sagt nichts darüber aus, ob jemand arbeitet oder seinen Lebensunterhalt selbst bestreitet. (Deutsch)

Gleichzeitig zeigen die längerfristigen Wiener Daten deutliche Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen. Bei Drittstaatsangehörigen ist die Mindestsicherungsquote erheblich höher als bei österreichischen Staatsbürgern oder EU-Bürgern. Diese Unterschiede dürfen weder dramatisiert noch verschwiegen werden. Sie gehören zu einer ehrlichen Diskussion darüber, wie Zuwanderung, Erwerbsintegration und soziale Sicherung miteinander zusammenhängen. (Deutsch)

Die politische Frage lautet deshalb nicht, ob Menschen unterschiedlicher Herkunft grundsätzlich Teil Wiens sein können. Hunderttausende sind längst integriert, arbeiten, zahlen Steuern und besitzen teilweise seit Jahren die österreichische Staatsbürgerschaft. Die entscheidende Frage ist vielmehr, welche Geschwindigkeit und Zusammensetzung von Zuwanderung eine Stadt verkraften kann, ohne Schulen, Wohnungsmarkt und soziale Sicherungssysteme dauerhaft zu überfordern.

Demografie braucht Steuerung

Der Wandel Wiens ist kein Naturgesetz. Migration wird durch nationale und europäische Regeln, Aufenthaltsrecht, Arbeitsmarkt, Familiennachzug, Asylpolitik und wirtschaftliche Anreize beeinflusst. Deshalb ist es legitim, über politische Steuerung und über die Grenzen gesellschaftlicher Aufnahmefähigkeit zu diskutieren.

Dazu gehören konsequente Rückführungen von Personen ohne Aufenthaltsrecht, schnellere Verfahren und eine stärkere Ausrichtung legaler Migration auf Qualifikation und Arbeitsmarktintegration. Bei straffälligen Ausländern müssen die bestehenden fremden- und asylrechtlichen Möglichkeiten konsequent geprüft und angewandt werden. Gleichzeitig muss von Menschen, die dauerhaft in Österreich leben, erwartet werden, Deutsch zu lernen, die Rechtsordnung zu respektieren und soweit möglich selbst für ihren Lebensunterhalt aufzukommen.

Pauschale Rückführungen allein aufgrund eines Migrationshintergrunds wären dagegen weder mit der tatsächlichen Zusammensetzung der Wiener Bevölkerung noch mit dem geltenden Recht vereinbar. Ein erheblicher Teil der Betroffenen ist österreichischer Staatsbürger oder lebt seit vielen Jahren rechtmäßig im Land.

Fazit: Die 50-Prozent-Marke verlangt eine ehrliche Debatte

51,3 Prozent Migrationshintergrund sind ein historischer Einschnitt für Wien. Die Zahl beweist keinen geheim geplanten „Bevölkerungsaustausch“. Sie beweist aber, dass sich die demografische Struktur der Bundeshauptstadt in vergleichsweise kurzer Zeit grundlegend verändert hat.

Die politische Antwort darauf darf weder in Verharmlosung noch in pauschaler Schuldzuweisung bestehen. Entscheidend ist, ob Zuwanderung künftig so gesteuert wird, dass Sprache, Bildung, Arbeitsmarktintegration und öffentliche Infrastruktur mit ihr Schritt halten können.

Wien braucht deshalb keine weiteren Beschwichtigungsformeln, sondern klare Antworten auf eine einfache Frage: Wie viel Zuwanderung kann die Stadt erfolgreich integrieren?

Der demografische Wandel ist längst Realität. Ob daraus ein dauerhaftes gesellschaftliches Problem entsteht, entscheidet sich an der Fähigkeit der Politik, ihn zu steuern.

Mehr als jeder zweite Wiener mit Migrationshintergrund

Unsere Demokraten wollen die Botschaft nicht hören

GROK youwatch

Eigentlich sollte die Ansage unmissverständlich sein: Die Mehrheit der Bevölkerung will einen Politikwechsel, weg von den ideologischen Dogmen, die spätestens seit der ersten Regierung Merkel politisches Handeln dominiert haben.

Aber die politische Elite weigert sich, der Botschaft Glauben zu schenken. Die Verrenkungen, die gemacht werden, um den Wählerwillen nicht anerkennen zu müssen, werden immer grotesker, je größer der Druck für Veränderungen wird.

Noch gibt es keine Regierung in Sachsen-Anhalt, da wird schon darüber debattiert, wie man die durch Bundesdruck und Geldentzug lahmlegen könnte. Dazu gehört auch der Wille, AfD-Projekte auch dann abzulehnen, wenn sie den eigenen Vorstellungen entsprechen.

Es war eine Forderung der CDU-Basis, Abschiebungen von Straftätern zu erleichtern und mit Haftbefehl gesuchten Kriminellen keine Grundsicherung mehr zu überweisen. Ein entsprechender Antrag der AfD im Bundestag wurde von der Unionsbundestagsfraktion allerdings abgelehnt. Weil dadurch der politische Druck nicht verschwand, finden sich entsprechende Regelungen nun im Reformpaket von Bärbel Bas, das vor der Landtagswahl von Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht wurde, mit dem Zusatz, dass es erst noch von der Regierung beschlossen werden müsse. Dazu wird es wohl nicht mehr kommen, denn die SPD hat angekündigt, bereits ausgehandelte Reformen nicht umsetzen zu wollen. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat verkündet, die SPD hätte nie gesagt, dass sie die beschlossenen Reformen 1:1 umsetzen werde.

Von unserem Kanzler der zweiten Wahl hört man, dass er die Verantwortung für das Wahldebakel übernehme, aber Kanzler bleiben wolle, um Deutschland mit Reformen die Zukunft zu sichern. Gleichzeitig signalisiert er aber in Richtung SPD, dass er an der Koalition festhalten wolle. Also wird er wieder Zugeständnisse an die Antireform-Agenda der SPD machen. Statt Deutschland zukunftsfest zu machen, wird der Abbau Deutschlands weitergehen.

Ein Wort noch zu Berlin.

Nach dem Fall der Mauer vor 36 Jahren zieht die umbenannte SED ins Rote Rathaus ein. An dieser Stelle muss daran erinnert werden, dass die SED nie aufgelöst, sondern nur viermal umbenannt wurde. Sogar der letzte SED-Chef Gregor Gysi ist noch aktiv und andere Genossen wie Dietmar Bartsch, Bundesgeschäftsführer der SED-PDS.

Auch an den Zielen der SED – Vergesellschaftung von Privateigentum – hat sich nichts verändert. In den letzten Jahren seit dem 7. Oktober 2023 fielen Teile der Linken immer wieder als Unterstützer des palästinensischen Antisemitismus auf, der sich auf Berlins Straßen besonders bemerkbar macht. Auch Linke-Kandidaten, die sich zur Wahl stellten, hielten sich mit antisemitischen Äußerungen nicht zurück.

Nun tauchte der Chef des berüchtigten Remmo-Clans auf einer Wahlparty der Linken auf.

Das alles hält die Grünen nicht zurück, sich als Koalitionspartner anzubiedern. Soll „unsere” Demokratie mit Hilfe von offenen Antisemiten und dem Remmo-Clan geschützt werden?

Von Brandmauer gegenüber Antisemiten und Clankriminellen ist bislang keine Rede.

Vera Lengsfeld

Schwerin: Irakischer Schwarzfahrer schlägt und belästigt Bahnreisende und demoliert das Zugabteil

Schwerin Hauptbahnhof – Google Maps

Die Deutsche Bahn AG informierte die Bundespolizeiinspektion Rostock über eine randalierende männliche Person im Regionalexpress 4306 auf der Fahrt von Bad Kleinen zum Hauptbahnhof Schwerin.

Beim Eintreffen des Zuges begleiteten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock den Mann aus dem Zug. Ersten Ermittlungen zufolge habe der 28-jährige Iraker Reisende im Zug belästigt und gegen das Inventar geschlagen. Zudem habe er einen Reisenden mit der flachen Hand ins Gesicht gefasst. Der Mann nutzte den Zug ohne im Besitz eines hierfür erforderlichen Fahrausweises zu sein. Außerdem bestand gegen den Mann ein Beförderungsausschluss der Deutschen Bahn AG.

Die Bundespolizisten leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung, des Hausfriedensbruchs und des Erschleichens von Leistungen ein.

Presseportal

Essen: Algerier verletzt Mann auf offener Strasse lebensgefährlich; Täter auf der Flucht

Samstagnachmittag (19. September) schlug und trat ein 19-Jähriger an der Beisingstraße/ Stoppenberger Straße so massiv auf einen 30-Jährigen ein, dass zunächst Lebensgefahr bestand. Die Polizei Essen hat eine Mordkommission eingerichtet und fahndet nach dem flüchtigen 19-Jährigen. Darüber hinaus bitten die Ermittler um Hinweise aus der Bevölkerung.

Gegen 16:20 Uhr meldete eine Zeugin eine Schlägerei zwischen zwei Männern an der Kreuzung Beisingstraße/ Stoppenbergerstraße auf Höhe der Haltestelle “Am Freistein”. Die eingesetzten Beamten trafen vor Ort auf einen 30-jährigen Algerier, der massive Kopfverletzungen erlitten hatte und stark blutete. Die Kollegen alarmierten sofort Rettungsdienst und Notarzt und leisteten bis zu deren Eintreffen Erste Hilfe. Umgehend wurde der 30-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigen Erkenntnissen war es vor der körperlichen Auseinandersetzung zu einem Streit zwischen dem 30-Jährigen und einem 19-Jährigen, ebenfalls algerischer Staatsbürger, gekommen. Der 19-Jährige Tatverdächtigte flüchtete vom Tatort und konnte noch nicht festgenommen werden.

Der flüchtige junge Mann ist etwa 170-175 cm groß, hat braune kurze Haare und ein südländisches Aussehen. Bei der Tat soll er eine türkise Jacke mit pinker Aufschrift auf dem Rücken und eine weiße Hose getragen haben.

Die Ermittler bitten Zeugen, die Angaben zu der Auseinandersetzung oder dem möglichen Aufenthalt des Flüchtigen machen können, sich bei der Polizei Essen telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de zu melden.

Darüber hinaus wurde ein Hinweisportal geschaltet, das unter folgendem Link zu erreichen ist: https://nrw.hinweisportal.de/ Zeugen die Videos oder Fotos der Tat gefertigt haben, werden gebeten diese Dateien dort unter dem Ereignis “Essen: Versuchtes Tötungsdelikt Haltestelle “Am Freistein”” hochzuladen.

Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet und steht im engen Austausch mit der Staatsanwaltschaft Essen.

Die genauen Hintergründe der Tat sind Teil der laufenden Ermittlungen.

Presseportal

Wien: Gruppe Jugendlicher von zwei “Ungeklärten Staatsangehörigen”,unter Vorhalt eines Messers, ausgeraubt

Gestern Abend wurden Beamte des Stadtpolizeikommandos Favoriten und der Bereitschaftseinheit in die Landgutgasse gerufen. Dort soll kurz zuvor ein 15-Jähriger im Beisein seiner drei Freunde von zwei Jugendlichen beraubt und mit einem Messer bedroht worden sein. Die zwei Tatverdächtigen flüchteten in Richtung des dortigen Parks mit einem zweistelligen Eurobetrag.
Aufgrund der genauen Personsbeschreibung und raschen Einschreitens der Kräfte gelang es Beamten der Bereitschaftseinheit, die zwei Beschuldigten, einen 14-Jährigen und einen 16-Jährigen (beide StA.: ungeklärt), nach kurzer Zeit im Bereich des Viktor-Adler-Marktes vorläufig festzunehmen. Bei einer Personsdurchsuchung konnten zwei Messer sichergestellt werden.
Die weiteren Ermittlungen werden durch das Landekriminalamt Wien, Außenstelle Süd, Ermittlungsbereich Raub geführt.
Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurden die zwei Beschuldigten in eine Justizanstalt gebracht.

Presseaussendungen LPD Wien

Deutschland überprüft seine Jugend: 18-Jährige werden auf Wehrdiensttauglichkeit untersucht

GROK youwatch

In Deutschland haben verpflichtende medizinische Untersuchungen junger Männer im wehrpflichtigen Alter begonnen. Das Bundesministerium der Verteidigung will damit feststellen, wer grundsätzlich für einen Dienst in der Bundeswehr geeignet ist. Darüber berichtet die „Berliner Morgenpost“.

Seit Juli haben bereits rund 1.000 junge Menschen die medizinische Untersuchung durchlaufen. Nach Angaben der Zeitung erklärten viele von ihnen beim Ausfüllen des entsprechenden Fragebogens, kein Interesse an einem Dienst bei der Bundeswehr zu haben.

Bis Ende August verschickte das Verteidigungsministerium mehr als 451.400 Fragebögen zur Erfassung für den Wehrdienst. Rund 231.700 davon gingen an Männer und etwa 219.700 an Frauen. Für Männer ist das Ausfüllen verpflichtend, für Frauen bleibt die Teilnahme freiwillig.

Das neue Wehrdienstmodell gilt in Deutschland seit dem 1. Januar 2026. Es sieht unter anderem die Wiederaufnahme der Wehrerfassung und verpflichtende medizinische Untersuchungen für Männer vor. Die eigentliche Ableistung des Wehrdienstes bleibt zunächst freiwillig.

Für die Untersuchungen sollen bundesweit 24 spezielle Zentren eingerichtet werden. Das gesamte System soll bis Juli 2027 vollständig aufgebaut sein. Danach sollen dort größere Jahrgänge von 18-jährigen Männern untersucht werden können.

Auch die Bundeswehr selbst wächst wieder. Zum 31. August 2026 dienten 186.356 Soldatinnen und Soldaten in den deutschen Streitkräften.

Nach einem Bericht der „Bild“ vom 14. September gibt es zudem Schwierigkeiten, ausreichend Soldaten für einen Einsatz in einer Brigade in Litauen auf freiwilliger Basis zu gewinnen. Verteidigungsminister Boris Pistorius soll deshalb eine verpflichtende Heranziehung angeordnet haben. Die erste entsprechende Maßnahme könnte dem Bericht zufolge im Herbst bis zu 1.000 Soldaten betreffen.

UNSER MITTELEUROPA

Meloni kündigt Burka-Verbot an Schulen an

Giorgia Meloni © European Union, 1998 – 2025, Attribution, via Wikimedia Commons

Italiens Ministerpräsidentin will die Zahl ausländischer Schüler pro Klasse begrenzen und Gesichtsschleier an Schulen verbieten. Eltern mit Integrationsproblemen sollen zum Italienischkurs verpflichtet werden.

Angekündigt hat Giorgia Meloni die Pläne bei der Veranstaltung „Fenix“ der Jugendorganisation ihrer Partei „Fratelli d’Italia“. Eine entsprechende Regelung soll demnächst im Ministerrat beschlossen werden. Teil davon ist ein Verbot von Burka und Niqab an Schulen. „In der Schule zeigt man sein Gesicht und in Italien kann niemand im Namen einer echten oder vermeintlichen Tradition entscheiden, dass eine junge Frau ihr Gesicht verhüllen muss“, erklärte Meloni. „Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist nicht verhandelbar. Das gilt auf unseren Straßen ebenso wie in unseren Schulen.“

Zudem soll die Zahl ausländischer Schüler pro Klasse begrenzt werden. Meloni begründet das damit, dass italienische Kinder sich in ihren Klassen nicht als Minderheit fühlen dürften: „Es kann nicht sein, dass sich italienische Kinder in einer italienischen Klasse an den Rand gedrängt fühlen, weil sie zur Minderheit geworden sind.“ Eltern ausländischer Schüler mit erheblichen Integrationsproblemen sollen außerdem verpflichtet werden, Italienisch zu lernen.

Neu ist die Debatte nicht. Bildungsminister Giuseppe Valditara hat bereits Anfang September erklärt, die bestehende Vorgabe von höchstens 30 Prozent ausländischer Schüler pro Klasse werde nicht ausreichend umgesetzt. Er kündigte an, die Regelung gesetzlich verbindlich zu machen, um eine Konzentration ausländischer Schüler an einzelnen Schulen zu vermeiden.

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