Wer sagt Merz, dass es vorbei ist?

GROK

Das Wahl-Beben in Deutschland geht weiter. Nach Sachsen-Anhalt siegte die AfD gestern, Sonntag, auch bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommen klar vor der SPD, und sogar im urbanen Berlin können sich die Blauen verdoppeln und werden hinter Linke und CDU drittstärkste Kraft. 

Historische Niederlage

Dass die CDU erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bei einer Landtagswahl an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert ist, zeigt den Niedergang der einstigen Volkspartei. Bild-Kolumnist Harald Martenstein sagte kürzlich in einem Gespräch mit Apollo News, dass die CDU, wenn sie die Brandmauer ignorieren würde, mit der Quittung rechnen müsse. Nämlich, dass sie in 35 Spiegel-Titeln als faschistisch beschimpft werden würde. Die CDU sei daher in einem Dilemma:

Wollen wir 35 Spiegel-Titel gegen uns, oder wollen wir unter die Fünf-Prozent-Hürde. Ich würde mich dafür entscheiden, über der Fünf-Prozent-Hürde zu bleiben.

Verzweifelte Kanzler-Reaktion

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich anders entschieden. Wie die Wahlergebnisse eindrucksvoll belegen, opfert er seine Partei für die Brandmauer. Seine Wortwahl nach dem Desaster in Mecklenburg-Vorpommen und einem Verlust von fast zehn Prozent in Berlin klang nach Verzweiflung:

Die Reformen müssen kommen. Sie sind das richtige Mittel gegen das autoritäre Gift, das mit der Faszination des Autoritären immer tiefer in unsere Gesellschaft eindringt. 

SPD distanziert sich von Merz

Vonseiten des Koalitionspartners SPD kam Widerspruch. Man könne eben nicht mit dem Kopf durch die Wand und einfach so weitermachen wie bisher, sagte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf etwa mit Blick auf die geplante Pensionsreform. „Sehr irritiert“ über die Kanzler-Aussage zeigte sich auch die SPD-Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommen, Manuela Schwesig:

Ich glaube, da ist mehr Demut vom Kanzler eigentlich angebracht. 

Wer sagt Merz, dass es vorbei ist?

Ob Demut den schwer angeschlagenen Kanzler noch retten kann, ist fraglich. Vielmehr rechnen Politik-Beobachter damit, dass irgendwer in der CDU aufstehen und Friedrich Merz ausrichten wird, dass es vorbei ist.

Das vorläufige Ergebnis:

Mecklenburg-Vorpommen: AfD 38,2 (+21,5) , SPD 35,5 (-4,1), Linke 6,5 (-3,4), Grüne 5,7 (-0,6), CDU 4,9 (-8,4), BSW 4,8 (+4,8), FDP 1,0 (-4,8).

Berlin: Linke 25,7 (+13,4), CDU 18,8 (-9,5), AfD 16,3 (+7,2), Grüne 14,3 (-4,1), SPD 12,1 (-6,3), BSW 4,7 (+4,7).

Unzensuriert

AfD triumphiert in Mecklenburg-Vorpommern: CDU nur knapp über der 5%-Hürde

Wahlsieger Leif-Erik Holm (AfD). Screengrab youtube

Die CDU hat in Mecklenburg-Vorpommern das schlechteste Wahlergebnis ihrer Geschichte aller Landtagswahlen eingefahren. Leif-Erik Holm (AfD) hat Manuela Schwesig (SPD) an Stimmenzahl klar besiegt. Da Wahlbeteiligung war sprunghaft angestiegen.

Das schöne Küstenland im Nordosten Deutschlands hat gewählt. Die Blaue Welle hat das Land verändert!

Die AfD hat in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 20 Prozent hinzugewonnen

Es ist ein großartiger Erfolg für die AfD und ihren Spitzenkandidaten Leif-Erik Holm: Sie ist nun zum ersten Mal bei einer Landtagswahl die größte und stärkste Partei in Mecklenburg-Vorpommern.

Bis zum Schluss hatten die AfD und die SPD, Leif-Erik Holm und Manuela Schwesig, sich ein Kopf-an-Kopf-Ressen geliefert. Dieses Duell hat die AfD gewonnen.

Schlechtestes CDU-Landtagswahlergebnis aller Zeiten

Die CDU hat sich nur knapp über die Fünf-Prozent-Hürde gerettet. Das ist das mit Abstand schlechteste Ergebnis, dass die Union jemals bei einer Landtagswahl eingefahren hat.

Hier die Wahlergebnisse nach der ARD-Hochrechnung:

Screengrab ZDF

FREIE WELT

Kohle statt Gas: Die Welt steuert auf einen neuen Rekord zu

Steigende Gaspreise bringen der lange verteufelten Kohle ein Comeback.
Foto: Tyna_Janoch / pixabay.com

Weltweit könnten 2026 rund 8,94 Milliarden Tonnen Kohle verbraucht werden – 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit würde die Nachfrage erneut einen Höchststand erreichen.

Gas wird teuer, Kohle attraktiver

Das ist eine Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA). Für 2025 beziffert sie den weltweiten Verbrauch auf 8,84 Milliarden Tonnen – ebenfalls ein Rekord. Noch im Dezember hatte die IEA für 2026 einen leichten Rückgang erwartet. Die Energiekrise im Nahen Osten und Wetterfaktoren haben diese Einschätzung verändert.

Durch die Störungen des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus sind LNG-Lieferungen zurückgegangen. Das hat Erdgas verteuert. Wo Gaskraftwerke und freie Kohlekraftwerkskapazitäten vorhanden sind, wird dadurch häufiger Strom aus Kohle erzeugt. Laut IEA ist dieser Effekt unter anderem in China, Japan, Südkorea und Europa zu beobachten.

Geringere Energie aus Wasserkraft

Hinzu kommt das Wetter: In Teilen Asiens erhöht Hitze den Strombedarf für Kühlung, während geringere Wasserkrafterzeugung andere Energiequellen stärker beansprucht. Für Indien erwartet die IEA 2026 einen Anstieg der Kohlenachfrage um 4,2 Prozent. Auch in Südkorea rechnet sie mit einem deutlichen Plus.

Österreich spürt den Druck auf dem Gasmarkt

Für österreichische Haushalte und Betriebe ist vor allem der europäische Gasmarkt entscheidend. Der Preis für Erdgas ist seit März 2026 stark gestiegen.

Österreich, das früher günstiges Gas aus Russland bezog, erhält Gas inzwischen verstärkt über Leitungen aus der Bundesrepublik Deutschland und Italien. Und das ist sehr viel teurer – bewusst von der Regierung und Brüssel erzeugt.

Große Speicher, teure Befüllung

Österreich verfügt über Gasspeicher mit einer Kapazität von 101,6 Terawattstunden. Die staatliche strategische Reserve umfasst 20 Terawattstunden; sie ist Teil der gespeicherten Mengen und für einen Versorgungsnotfall vorgesehen.

Am zuletzt ausdrücklich datierten Stichtag auf der Ministeriumsseite, dem 23. August 2026, waren insgesamt 65,4 Terawattstunden eingespeichert. Das entsprach einem Füllstand von 65 Prozent und lag über dem damals angegebenen EU-Durchschnitt von 62 Prozent.

Winter wird teuer

Die Speicher helfen, Lieferunterbrechungen abzufedern. Der hohe Gaspreis erschwert allerdings ihre Befüllung für den Winter.

Unzensuriert

Niederländische Behörden führen die legale Euthanasie eines Kleinkindes durch – die erste Tötung eines Kindes nach dem neuen Sterbehilfegesetz

Niederländische Behörden haben einen 2-Jährigen, der an mehreren Krankheiten litt, eingeschläfert, und eine offizielle Untersuchung hat positiv auf die Entscheidung reagiert.

NL Times , ein englischsprachiges Nachrichtenportal mit Sitz in den Niederlanden, berichtete, dass das Kind, das in der 26. Schwangerschaftswoche geboren wurde und noch zwei Jahre lebte, Ende 2025 getötet wurde.

Die Ermittler kamen jedoch zu dem Schluss, dass die Sterbehilfe „gut durchgeführt“ worden sei, wie die NL Times berichtete.

Laut dem Medium litt das Kind unter Hirnschäden, Zerebralparese und Sehbehinderung.

Das Kind litt außerdem unter „häufigen und schweren epileptischen Anfällen, die größtenteils nicht auf Medikamente ansprachen“, sowie unter Schleim in der Lunge.

Die Ärzte kamen daher gemeinsam mit den Eltern zu dem Schluss, dass das Leben des Kindes beendet werden sollte.

„Alle Aspekte des Menschseins – in Bezug auf motorische Fähigkeiten, Verhalten und Persönlichkeit – waren stark beeinträchtigt und würden sich nicht verbessern“, so der Untersuchungsausschuss.

„Trotz aller medizinischen und nicht-medizinischen Maßnahmen konnten die Eltern und der Arzt keine Besserung des Zustands des Kindes feststellen und waren überzeugt, dass das Kind unerträglich litt und keine Aussicht auf Linderung bestand“, heißt es in dem Bericht weiter.

Die Tötung des Kindes war die erste derartige Euthanasie, nachdem das niederländische Gesetz im Jahr 2024 geändert wurde und nunmehr die Euthanasie von Kindern unter 12 Jahren unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist.

Dazu gehören Fälle von „hoffnungslosem und unerträglichem Leid“, für das es keine vernünftige Lösung gibt, und der Arzt „muss mindestens einen weiteren unabhängigen Arzt den Fall begutachten lassen“, so die NL Times.

Eduard Verhagen, Professor für pädiatrische Palliativmedizin am UMCG in Groningen, begrüßte die Entscheidung, das Kind einzuschläfern.

„Es ist gut, dass der Ausschuss zu einem so wohlüberlegten Urteil gelangt ist. Viele Ärzte und Eltern werden in Zukunft davon profitieren“, sagte Verhagen gegenüber dem niederländischen Sender RTL Nieuws .

„Man wird nicht dafür ausgebildet, und es gilt, eine enorme Hürde zu überwinden. Doch manchmal erreicht man den Punkt, an dem man diese Hürde tatsächlich überwindet“, beschrieb er.

„Wenn man sieht, wie groß das Leid ist und erkennt, dass es keinen anderen vernünftigen Weg gibt, es zu beenden – außer das Kind sterben zu lassen –, dann ist man als Arzt bereit, diesen Schritt zu gehen. Doch es bleibt eine schwierige Entscheidung: medizinisch, aber auch emotional. Man braucht die Unterstützung von Kollegen und eines Gremiums, das – so hofft man – versteht, warum man so gehandelt hat.“

Amerikanische Christen und Konservative reagierten negativ auf die Entscheidung und merkten an, dass die Entscheidung, ein Kleinkind einzuschläfern, erschreckende Auswirkungen auf die Entwicklung des gesamten Westens habe.

„Ich frage mich, ob das Kleinkind dem zustimmt“, fragte ein Nutzer sozialer Medien .

„Haben sie Lindsay Clancy eingestellt?“, fragte ein anderer . „Ich habe gehört, sie hat Erfahrung in diesem Bereich.“

„Ich habe Angst davor, was Gott mit uns machen wird. Wir haben seinen Zorn längst verdient“, reagierte ein Dritter .

The Western Journal .

Paris: Muslimin sticht ihrer Tochter zwanzigmal in den Rücken und schreit “Allahu Akbar”

Allée René Descartes. Google maps

Die Fakten sind erschreckend. Gegen 14 Uhr rückte die Feuerwehr zu einer Wohnung in der Allée René Descartes aus, wo ein schwer verletztes junges Mädchen gefunden wurde. Ersten Erkenntnissen zufolge soll es – aus einem noch ungeklärten Grund – zu einem Familienstreit gekommen sein, bei dem die Mutter ihrer Tochter etwa zwanzig Messerstiche in den Rücken zugefügt haben soll.
Dem Mädchen gelang es, die Wohnung zu verlassen. Es wurde anschließend von den Rettungskräften versorgt und als absoluter Notfall ins Europäische Krankenhaus Georges Pompidou im 15. Arrondissement von Paris gebracht. Ihr Zustand ist lebensbedrohlich.
Kurz nach der Tat soll sich die Mutter in der Wohnung verschanzt und die Eingangstür verbarrikadiert haben. Die Polizisten, die über die Schlüssel verfügten, drangen in die Wohnung ein und nahmen sie fest. Die Verdächtige soll in diesem Moment „Allahu akbar“ geschrien haben, so dieselbe Polizeiquelle. (…)

Le Parisien

Die Polizeikräfte rückten in einer Kolonne vor und drangen in die Wohnung ein. „Sie trug eine Djellaba und war gerade beim Beten“, so eine zweite Quelle. Die Verdächtige wurde ohne Schwierigkeiten festgenommen. In der Wohnung wurde von den Beamten ein blutverschmiertes Messer gefunden.

Die Mutter wurde in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen sollen nun den genauen Tathergang und die Gründe für die Tat aufklären. (…)

Actu17

Deutschland bereitet Krankenhäuser auf möglichen NATO-Russland-Konflikt vor

GROK youwatch

Deutschland bereitet sein Gesundheitssystem auf den möglichen Fall eines größeren militärischen Konflikts vor. Wie Bloomberg berichtet, überprüfen die Behörden derzeit, ob Krankenhäuser und medizinische Infrastruktur einer erheblichen zusätzlichen Belastung standhalten könnten.

Nach Einschätzungen der Bundeswehr könnten im Falle eines Konflikts zwischen Russland und der NATO täglich bis zu 1.000 verwundete Soldaten in Deutschland medizinisch versorgt werden müssen. Entsprechend sollen Krankenhäuser auf eine mögliche große Zahl von Kriegsverletzten vorbereitet werden.

Dabei geht es auch um ein Szenario mit massiven Drohnenangriffen auf NATO-Staaten. Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte bereits erklärt, Deutschland müsse bis 2029 verteidigungsbereit sein, oder anders gesagt „kriegstüchtig“. Hintergrund sind Einschätzungen der Bundeswehr, wonach Russland bis dahin möglicherweise über die militärischen Fähigkeiten verfügen könnte, NATO-Gebiet anzugreifen. Es ist beruhigend zu wissen, dass der Russe womöglich erst in drei Jahren zuschlagen kann und nicht schon morgen vor der Tür steht!

Medizinische Versorgung für den Kriegsfall

Deutschland gilt innerhalb der NATO als wichtiger logistischer und medizinischer Knotenpunkt. Deshalb wird derzeit untersucht, ob genügend Krankenhausbetten, Medikamente und medizinisches Personal zur Verfügung stehen. Auch die Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Kliniken soll verbessert werden.

In Ulm könnte zudem ein unterirdischer Krankenhausbereich aus der Zeit des Kalten Krieges wieder aktiviert werden. Die Anlage wurde Ende der 1970er-Jahre als geschütztes Reservelazarett mit einer Kapazität von bis zu 1.000 Betten errichtet.

„Ist unser Gesundheitssystem darauf vorbereitet? Die einzige Antwort lautet: nein. Vor uns liegt ein Marathon“, sagte der Kommandeur des Bundeswehrkrankenhauses Ulm, Benedikt Frimert.

  • Parallel dazu werden Medikamentenreserven ausgebaut,
  • zivile Chirurgen auf die Behandlung von Kriegsverletzungen vorbereitet und
  • mögliche Abläufe für die Verlegung Verwundeter von der Front in deutsche Krankenhäuser trainiert.

Eine der größten Defizite ist die begrenzte Zahl verfügbarer Krankenhausbetten. Hinzu kommen die Sicherung von Lieferketten für Medikamente sowie die Koordination zwischen militärischer und ziviler Gesundheitsversorgung. Auch bei der Ausbildung besteht Nachholbedarf: Nach den Angaben im Bloomberg-Bericht verfügen bundesweit nur einige hundert Ärzte über umfangreiche Erfahrung in der Behandlung von Kampfverletzungen. Deshalb planen die Bundeswehr und die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie entsprechende Fortbildungen für zivile Chirurgen.

Leichensäcke bereits bestellt

Sicherheitshalber wurden bereits 8.400 Leichensäcke bestellt, denn man weiß ja nie was in so einem Krieg alles passieren kann. Warum man ausgerechnet jetzt so viele Leichensäcke benötigt werden, erklärt man der Öffentlichkeit lieber nicht. Das Beschaffungsamt (BAAINBw) und das Unterstützungskommando teilten lediglich mit, die Ausschreibung gehöre zur Erfüllung des Bundeswehrauftrags, zu dem auch die Gewährleistung des Transports von Leichen gehört. Bekannt ist nur, dass die Säcke in zwei großen Sanitätsmateriallagern, nämlich in Krugau in Brandenburg und in Epe in Nordrhein-Westfalen, eingelagert werden sollen.

Russland bestreitet Absicht die NATO anzugreifen

Russland weist die Darstellung eines geplanten Angriffs auf Europa zurück. Russische Vertreter haben wiederholt erklärt, Moskau habe keine Absicht, NATO-Staaten anzugreifen. Präsident Wladimir Putin sagte in der Vergangenheit, Russland habe „keine Gründe“, einen Krieg mit NATO-Staaten zu beginnen.

Der russische Botschafter in Berlin, Sergej Netschajew, warf Deutschland hingegen vor, sich zunehmend auf eine militärische Konfrontation mit Russland vorzubereiten. Moskau kritisiert insbesondere die steigenden deutschen Verteidigungsausgaben und den Ausbau der Bundeswehr.

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