Wegen Mord gesuchter Albaner in Bozen festgenommen

Die Polizei hat am Freitagvormittag in der Bozner Industriezone einen 28-jährigen Albaner festgenommen. Gegen den Mann mit Wohnsitz in Meran lag ein internationaler Haftbefehl vor.

Der 28-Jährige wurde in seiner Heimat vom Gericht in Diber rechtskräftig zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Der Grund ist laut der Quästur ein vorsätzlicher Mord, den er im September 2018 gemeinsam mit anderen begangen haben soll. Albanien hat daraufhin einen internationalen Haftbefehl beantragt. Seine Strafe hat der Mann aber nie angetreten. Stattdessen tauchte er in Italien unter und ließ sich in Meran nieder. Albanien beantragte deshalb einen internationalen Haftbefehl. Über Interpol wurde er in ganz Europa gesucht.

Das Amt für kriminalpolizeiliche Ermittlungen der Quästur Bozen leitete gemeinsam mit dem Polizeikommissariat Meran die Fahndung ein. So wurde er schließlich in einem Lokal in der Bozner Industriezone, wo er sich mit Landsleuten aufhielt, gefunden. Die Beamten brachten den 28-Jährigen in die Quästur. Nachdem seine Identität überprüft und mit der INTERPOL-Ausschreibung abgeglichen war, erklärten sie die Festnahme.

Der Mann sitzt nun in der Justizvollzugsanstalt Bozen. Über eine mögliche Auslieferung an Albanien entscheidet der Präsident des Berufungsgerichts Trient, Außenstelle Bozen.

UnserTirol24

Spiegel-Entgleisung: AfD-Politiker mit Hermann Göring verglichen

Nach 43,8 Prozent für die AfD in Sachsen-Anhalt greift das Hamburger Blatt zu einem absurden historischen Vergleich.
Foto: Screenshot / Der Spiegel

Der Spiegel setzt den Wahlsieger von Sachsen-Anhalt mit Hermann Göring gleich. In einem Teaser der Autoren Fabian Hillebrand und Peter Maxwill heißt es, ein AfD-Parlamentspräsident in Magdeburg wäre „der erste rechtsextreme Parlamentspräsident in Deutschland seit Hermann Göring“.

Nazi-Keule statt Parlamentsbrauch

Die AfD holte bei der Landtagswahl 43,8 Prozent und 39 von 83 Sitzen, das BSW fünf Mandate. Zusammen reichen die Stimmen für die Wahl des Landtagspräsidenten bei der konstituierenden Sitzung am 6. Oktober. Als stärkste Fraktion hat die AfD im ersten Wahlgang das Vorschlagsrecht.

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht sagte, es sei „unstrittig, dass der AfD als mit Abstand stärkster Fraktion das Amt des Parlamentspräsidenten zusteht“. AfD-Chef Tino Chrupalla nannte das „einen ganz normalen parlamentarischen Brauch“. Als möglicher AfD-Kandidat gilt Fraktionsgeschäftsführer Tobias Rausch.

Wer den Wahlausgang nicht erträgt, holt 1932

Denselben Göring-Satz hatte zuvor die Grünen-Politikerin Susan Sziborra-Seidlitz ausgegeben, der Spiegel zog nach. CDU, SPD, Grüne und Linke kommen gemeinsam auf 39 Sitze und können den Präsidenten allein nicht verhindern. Das Blatt schreibt vom „Parlamentsumbau mit BSW-Hilfe“, als wäre der parlamentarische Usus ein Putsch.

Unzensuriert

Marl: Schüsse in Teestube – Mann tödlich verletzt

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Mehrere Zeugen meldeten in der vergangenen Nacht (03:06 Uhr) Schüsse in einer Teestube an der Karlstraße. Ein 39-jähriger Mann aus Recklinghausen wurde tödlich verletzt. Die Einsatzkräfte trafen vor Ort auf zwei weitere verletzte Männer (35 Jahre aus Oberhausen und 40 Jahre aus Herne). Rettungswagen fuhren sie ins Krankenhaus. Mehrere Personen sind geflüchtet. Die Polizei Recklinghausen hat für die Ermittlungen – auch zu den Hintergründen der Tat – eine Mordkommission eingesetzt.

Presseportal

Bereits am 11.08.2026 kam es in Marl knapp 500 Meter vom jetzigen Tatort an der Otto-Hue-Straße zu einem versuchten Tötungsdelikt – jetzt sucht die Polizei mit Fotos nach zwei Tatverdächtigen.

Die Ermittlungen haben ergeben, dass neben dem bislang unbekannten Tatverdächtigen, der auf das Auto des 62-Jährigen aus Marl geschossen haben soll, noch ein zweiter Mann an der Vorbereitung der Tat beteiligt gewesen sein soll. Die Staatsanwalt Essen geht mittlerweile von einem versuchten Mord aus. Im Rahmen der ermittelnden Mordkommission sind Fotos der beiden Männer bekannt worden.

Ein Foto des 20-jährigen Tatverdächtigen Mehmet Bora Kocak, der die Umgebung ausgekundschaftet haben soll:

Polizeipräsidium Recklinghausen

Fotos des bislang namentlich unbekannten tatverdächtigen Schützen:

Polizeipräsidium Recklinghausen

Presseportal

Amthor der Sonnenkönig und sein Strandkorb im Kanzleramt 

{YouTube CC-BY 4.0}

Ein Strandkorb auf der Terrasse, eisgekühltes San Pellegrino im Fond der Dienstlimousine und ein stolzer Gang vorbei an der Ahnengalerie des Kanzleramts: Die ZDF-Doku „Inside CDU“ zeigt Staatsminister Philipp Amthor so, wie er offenbar gesehen werden will. Das Netz lacht, und die CDU steht blamiert da.

Denn Amthor ist nur die Spitze des Eisbergs: Thomas Bareiß kehrt nach einem schweren Autounfall, bei dem er laut Staatsanwaltschaft unter Verdacht steht, unter Drogeneinfluss gestanden zu haben, in den Bundestag zurück. Jens Spahn ist krankgemeldet und wird auf Sardinien gesichtet. Und Kanzler Friedrich Merz schaut zu.

NIUS

Stuttgart: Nordafrikanischer Exhibitionist mit Diebesgut in der Tasche festgenommen

Gleich mehrere verschiedene Delikte beging ein 26-Jähriger in der Nacht von Samstag auf Sonntag (27.09.2026) am Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen soll der Verdächtige gegen 02:40 Uhr zunächst mit einem 20-Jährigen in eine verbale Auseinandersetzung geraten sein. Nachdem der Streit offenbar zunächst beigelegt war, entfernte sich der Verdächtige mit algerischer Staatsangehörigkeit von seinem Kontrahenten. Noch im Weggehen soll er dem deutschen Staatsangehörigen jedoch den Mittelfinger gezeigt und sein Glied entblößt haben. Daraufhin soll es zu einer Rangelei zwischen den beiden Männern gekommen sein, in deren Verlauf sich der Verdächtige offenbar leicht an der Schulter verletzt haben soll. Eine vor Ort befindliche Streife der Bundespolizei wurde auf den Sachverhalt aufmerksam und trennte die beiden Personen. Im Rahmen der anschließenden polizeilichen Maßnahmen fanden die Einsatzkräfte bei dem 26-Jährigen zudem drei Smartphones sowie eine Goldkette auf, die mutmaßlich zuvor gestohlen wurden. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls, der Körperverletzung sowie der Erregung eines öffentlichen Ärgernisses wurde eingeleitet.

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US-Abgeordnete droht AfD-Verbietern mit Einreisesperre!

Anna Paulina Luna. Wikimedia Commons , Gage Skidmore , CC-BY-SA-4.0

Ein Schreiben aus Washington bringt den Thüringer Landtag in Aufruhr. Die republikanische Kongressabgeordnete Anna Paulina Luna kündigt an, bei US-Außenminister Marco Rubio Einreiseverbote für jene Abgeordneten zu beantragen, die ein AfD-Verbot vorantreiben. Kurz vor einer brisanten Anhörung am Mittwoch, dem 30. September, liegt das Papier nun auf dem Tisch der Erfurter Parlamentarier.

Vier Seiten Sprengstoff für den Justizausschuss

Die vierseitige Stellungnahme soll Berichten zufolge bereits Anfang September beim Ausschuss für Justiz, Migration und Verbraucherschutz eingegangen sein. Angefordert hatte sie die AfD selbst. Der Anlass: ein Antrag der Linksfraktion, der die Landesregierung verpflichten will, sich über den Bundesrat für ein Verbotsverfahren nach Artikel 21 Grundgesetz einzusetzen.

Luna wird deutlich. Sollte die Partei verboten werden, wolle sie mit Rubio sprechen, schreibt sie:

„Sollten Sie die AfD verbieten, werde ich mit Minister Rubio sprechen und ein Reiseverbot für alle Abgeordneten beantragen, die den Beschlussantrag eingebracht haben, sowie für diejenigen, die ihn unterstützen.“

Ein Reiseverbot kann die Abgeordnete aus Florida natürlich nicht selbst verhängen. Aber die Botschaft kommt an: Die Debatte über ein Verbot der stärksten Oppositionskraft wird längst nicht mehr nur in Deutschland verfolgt.

„Nicht Gedanken oder Meinungen bestrafen“

Inhaltlich argumentiert die Trump-Unterstützerin grundsätzlich. Ein Rechtsstaat dürfe Kritik an der Regierung nicht mit Verfassungsfeindlichkeit verwechseln. Eine erfolgreiche Opposition sei auch keine Gefahr für die Demokratie. Aus ihrer Sicht fehlten „überzeugende Beweise“ dafür, dass die AfD die verfassungsmäßige Ordnung abschaffen wolle und das auch könne.

Sie habe eher den Eindruck, heißt es weiter, dass hier ein lästiger Konkurrent mithilfe der Nachrichtendienste ausgeschaltet werden solle. Ihr Kernsatz: „Der Staat darf Täter bestrafen, nicht aber Gedanken oder Meinungen.“

Der stellvertretende Fraktionschef der Thüringer AfD, Daniel Haseloff, begrüßte das Schreiben. Er verlangte belastbare Belege für einen systematischen Plan zur Abschaffung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. „Schlagworte und haltlose Verdächtigungen ersetzen diesen Nachweis nämlich nicht“, so Haseloff.

Brief aus Florida: US-Abgeordnete droht AfD-Verbietern mit Einreisesperre!

Bayern wird blau: 42 Prozent der jungen Menschen unter 30 würden AfD wählen

Während die AfD in Bayern insgesamt bei rund 20 Prozent liegt, erreicht sie bei den unter 30-Jährigen 42 Prozent.

Eine Umfrage des Instituts Civey im Auftrag der “Augsburger Allgemeinen” offenbart eine deutliche Altersdifferenz. Unter den 18- bis 29-Jährigen in Bayern käme die AfD auf 42 Prozent. Die CSU läge bei 28 Prozent, die Freien Wähler bei elf Prozent. Zusammen würden mehr als 80 Prozent der jungen Befragten konservativ wählen. Parteien wie SPD, FDP oder Linke spielen in dieser Gruppe praktisch keine Rolle mehr.

Bei den über 65-Jährigen sieht das Bild ganz anders aus: Dort käme die AfD lediglich auf neun Prozent. Insgesamt liegt die Partei im Freistaat derzeit stabil bei etwa 20 Prozent.

Warum die AfD bei jungen Wählern so stark ist

Politikwissenschaftlerin Sabrina Mayer von der Universität Bamberg erklärt die Werte mit mehreren Faktoren. Viele junge Menschen hätten noch keine feste Parteibindung und wechselten häufiger. Dazu käme angeblich noch die thematische Nähe von CSU-Chef Markus Söder zu AfD-Positionen. In solchen Fällen profitiere meist das Original, meint sie.

Fakt ist, dass junge Menschen sich nicht an alte Wahltradtionen halten wie ihre Elterngeneration, bei der in Bayern aus Tradition immer die CSU und in München immer die SPD gewählt wurde.

Die AfD schafft Gemeinschaft und gibt Zukunft

Besonders im ländlichen Raum setze die AfD auf Freizeitangebote und Begegnungsorte. Das schaffe Gemeinschaftsgefühl. Die CSU hat keine solche Anbindung an die jungen Menschen.

Fakt ist aber auch, dass immer mehr junge Menschen in Bayern um ihre Zukunft fürchten und sich endlich eine Politikwende herbeisehnen. Bei den Altparteien werden immer wieder dieselben Lösungen für drängende Probleme vorgeschlagen. Die Jugend hat das Vertrauen in diese Politik längst verloren. Die AfD ist für viele die einzig echte Alternative zum Weiter-so!

FREIE WELT

Tübingen: 1,16 Millionen jährlich für Rechtsextremismusforschung

Das Wissenschaftsministerium unter Petra Olschowski verfügt über keine quantitativen Kennzahlen zur Arbeit des millionenfinanzierten Instituts für Rechtsextremismusforschung.Screengrab youtube

Das Land Baden-Württemberg finanziert das Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) an der Universität Tübingen dauerhaft mit mehr als einer Million Euro pro Jahr. Seit dem Doppelhaushalt 2025/2026 sind 1,1562 Millionen Euro in der Grundfinanzierung der Universität verankert. Das geht aus einer Antwort des Wissenschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der AfD-Landtagsabgeordneten Uwe Freiherr von Wangenheim und Sandro Scheer hervor, die FREILICH vorliegt.

Das 2023 gegründete Institut war zunächst über gesonderte Landesmittel aufgebaut worden. Für die Jahre 2023 und 2024 belief sich diese Förderung nach früheren Angaben des Wissenschaftsministeriums auf insgesamt rund 2,3 Millionen Euro. Seit 2025 läuft die Finanzierung nicht mehr über eine gesonderte Aufbaufinanzierung, sondern über den regulären Zuschuss an die Universität Tübingen.

Das IRex ist Teil der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Laut der Hochschule beschäftigt sich das Institut mit Rechtsextremismus und dessen gesellschaftlicher Einbettung. Drei Professuren für Rechtsextremismusforschung werden dauerhaft vom Land Baden-Württemberg finanziert. Hinzu kommt eine Professur für sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung.

Ministerium erhielt keine quantitativen Kennzahlen

In der parlamentarischen Anfrage ging es unter anderem auch um die Frage, welche messbaren Angaben zur Arbeit des Instituts dem Wissenschaftsministerium vorliegen. Konkret fragten die Abgeordneten nach Zahlen zu Beratungsanfragen, Veranstaltungen, Teilnehmern und Projekten. Die Antwort fällt allerdings knapp aus: Dem Ministerium wurden eigenen Angaben zufolge keine solchen quantitativen Kennzahlen übermittelt.

Aus einer früheren Antwort des Landes war bereits hervorgegangen, dass dem Wissenschaftsministerium keine eigenen Angaben zu eingeworbenen Drittmitteln, deren Anteil am Gesamtbudget sowie zu Beratungsleistungen des Instituts für Behörden vorlagen. Eine Erfolgskontrolle durch das Ministerium selbst erfolgte demnach ebenfalls nicht. Zur Begründung verwies die Landesregierung auf wissenschaftsgeleitete und unabhängige Verfahren sowie auf die für die Universität geltenden Regeln zur Sicherung wissenschaftlicher Unabhängigkeit.

AfD fordert Abschaffung des IRex

Der AfD-Abgeordnete Scheer kritisiert vor allem die dauerhafte Verankerung der Finanzierung und die fehlenden Kennzahlen zur Arbeit des Instituts. Er fordert deshalb die Abschaffung des IRex: „Wer Steuergeld in Millionenhöhe verstetigt, muss auch transparent belegen können, was mit diesen Mitteln konkret geleistet wird“, erklärt er in einer Stellungnahme gegenüber FREILICH. Stattdessen würde hier „eine politisch gewünschte Struktur dauerhaft alimentiert, ohne dass eine nachvollziehbare Erfolgskontrolle erkennbar ist“. Das sei keine seriöse Wissenschaftsfinanzierung. Dieses „politisch motivierte Pseudo-Institut“ gehöre abgeschafft, so der Landtagsabgeordnete.

Die Universität beschreibt das IRex dagegen als dauerhaft angelegtes Forschungsinstitut, das sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsbezogene Forschung betreibt. Als Leitmotiv nennt die Hochschule die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und die Stärkung demokratischer Strukturen.

FREILICH Magazin

Frankreich: Algerischer „Lehrer“ wegen mutmaßlicher Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs von Kindern im Alter von 3–5 Jahren in einer Pariser katholischen Kindertagesstätte verhaftet; 20 Anzeigen erstattet

Ein 31-jähriger algerischer Staatsangehöriger wurde wegen des Verdachts der Vergewaltigung, des sexuellen Missbrauchs und der Gewalt gegen 22 Kinder in einem privaten katholischen Kindergarten in Paris angeklagt und bis zum Prozess inhaftiert.

Laut Berichten der französischen und der übrigen gesamteuropäischen Presse betreffen die Anschuldigungen Jungen und Mädchen, die zwischen 2020 und 2022 geboren wurden, von denen einige kaum alt genug sind, um klar zu erklären, was ihnen angeblich zugestoßen ist.

Der Verdächtige, in französischen Berichten als Yasser G. identifiziert, arbeitete für Cap English und erteilte Englisch-Einführungskurse an der École Saint-Laurent (Foto) im 10. Arrondissement von Paris. Er unterrichtete Kleingruppen in etwa 30-minütigen Einheiten und wurde Berichten zufolge mit den Kindern allein gelassen, ohne dass deren reguläre Klassenlehrer anwesend war.

Die Pariser Staatsanwaltschaft gab an, dass die 22 befragten Kinder von mutmaßlichem Anschreien, Beleidigungen, Schlägen, intimen Berührungen und sexuellen Übergriffen berichteten. Diese Vorwürfe müssen noch von einem Untersuchungsrichter geprüft werden, doch ihr Ausmaß hat die anfängliche Anzeige einer Familie zu einem bedeutenden Kinderschutzfall gemacht.

Der Alarm begann mit den Eltern eines dreieinhalbjährigen Mädchens, deren Tochter den Lehrer als „gemein“ bezeichnete und ihnen erzählte, er habe sie unsittlich berührt. Die Familie alarmierte die Schule am 11. Mai über das Meldesystem École Directe, Wochen bevor die Polizei die formelle Anzeige erhielt.

Was dann geschah, hat die Eltern empört. Familien berichten, dass die Schulleitung die Informationen zunächst als „uneinheitlich“ behandelte und selbst Gruppen von Kindern befragte, anstatt den Ausbilder umgehend zu entfernen und die Befragungen Spezialisten zu überlassen, die für den Umgang mit möglichem sexuellem Missbrauch geschult sind.

Der Lehrer hatte auch nach der ersten Verwarnung weiterhin Zugang zu den Schülern. Am 22. Mai kontaktierte der Schulleiter sogar die Eltern, um den Englischunterricht auf Mittwoch auszuweiten, und die Kinder verbrachten daraufhin bis zum Ende des Schuljahres etwa drei zusätzliche Stunden mit ihm.

Die erste Familie reichte schließlich am 22. Juni ihre formelle Beschwerde ein und informierte Saint-Laurent am darauffolgenden Tag. Cap English suspendierte daraufhin den Lehrer, die Schule benachrichtigte die Staatsanwaltschaft und kündigte später psychologische Unterstützung für die betroffenen Familien an.

Cap English beteuert, umgehend gehandelt zu haben, nachdem die Schule das Unternehmen offiziell benachrichtigt hatte. Das Unternehmen gibt außerdem an, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Überprüfungen bei der Einstellung des Ausbilders keine Auffälligkeiten ergaben, die ihn an der Arbeit mit Kindern hinderten.

Der Fall wirft jedoch eine unangenehme Frage auf: Was bewirken diese Schutzmaßnahmen tatsächlich, wenn ein externer Dienstleister wiederholt eine Kindertagesstätte betreten und dort mit Kindern im Alter von nur drei Jahren allein gelassen werden kann? Ein Überprüfungssystem, das zwar die formalen Anforderungen erfüllt, aber Missbrauch nicht verhindern kann, bietet den betroffenen Familien im Falle einer Bestätigung der Vorwürfe nur wenig Trost.

Die Ermittler nahmen den Lehrer im Sommer nicht fest, während Spezialisten die aufwendigen Befragungen junger Kinder durchführten. Berichten zufolge hatte er vor seiner endgültigen Festnahme bereits eine andere Stelle an einer Managementschule für das neue Studienjahr erhalten.

Die Polizei nahm ihn am 22. September fest, und zwei Tage später wurde er einem Richter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft erwirkte seine Untersuchungshaft, während ein Untersuchungsrichter die Ermittlungen leitet.

Eltern haben einen Großteil ihrer schärfsten Kritik an der Leitung von Saint-Laurent gerichtet. Eine Mutter sagte, die Familien seien zunächst gebeten worden, zu schweigen, um die Ermittlungen nicht zu behindern. Sie bezeichnete die Kommunikation des Managements jedoch als „von Anfang an katastrophal“ und sagte, der Fall habe öffentlich gemacht werden müssen.

Ein anderer Vater sprach von „Stress“ und „Angst“ und sagte, es sei erschreckend, dass jemand angeblich in einem, wie er es nannte, „industriellen“ Ausmaß agieren könne. Eine Mutter, die an einer Schulversammlung teilnahm, berichtete, dass die Eltern verärgert reagierten, als die Verantwortlichen die Informationen weiterhin als unsicher bezeichneten. Sie argumentierten, dass ein Kind in diesem Alter solche Anschuldigungen nicht einfach erfinde.

Die Anwälte mehrerer Familien prüfen nun, ob institutionelle Fahrlässigkeit das mutmaßliche kriminelle Verhalten verschlimmert hat. Rechtsanwalt Antonin Gravelin-Rodriguez erklärte, der Fall sei intern nicht ordnungsgemäß behandelt worden und kündigte eine genaue Untersuchung der institutionellen Versäumnisse und Verantwortlichkeiten an.

Die Tatsache, dass der mutmaßliche Missbrauch in einem katholischen Kindergarten stattfand, hat das Gefühl des Verrats bei den Familien verstärkt, die eine besonders strenge Aufsicht und eine klare Pflicht zum Schutz schutzbedürftiger Kinder erwartet hatten. Das Bistum Paris reagierte nicht auf die in den bereitgestellten Unterlagen erwähnten Presseanfragen, während die Schulleitung zunächst jegliche weitere Stellungnahme ablehnte.

Die algerische Staatsangehörigkeit des Verdächtigen hat den Fall unweigerlich in die hitzige französische Debatte über Masseneinwanderung, Integration und die Anforderungen an Personen, denen Kinder anvertraut sind, hineingezogen. Diese Staatsangehörigkeit ist in diesem Fall dokumentiert, doch die verfügbaren Berichte geben weder Aufschluss über seinen Einwanderungsweg, seine Aufenthaltsdauer, seine Staatsbürgerschaftsgeschichte noch darüber, ob die Einwanderungsbehörden jemals Gründe für eine Ausweisung oder Abschiebung hatten.

Frankreich hat ein umfassenderes und sich verschärfendes Problem mit registrierter sexueller Gewalt gegen Minderjährige. Daten des Innenministeriums zeigen, dass es im Jahr 2025 132.300 registrierte Opfer sexueller Gewalt geben wird, darunter 76.200 Minderjährige. Die Gesamtzahl der registrierten Opfer sexueller Gewalt stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8 %.

In der Kriminalitätsanalyse des Innenministeriums für 2025 wird ausdrücklich auf die überproportionale Beteiligung ausländischer Staatsangehöriger an bestimmten Eigentumsdelikten hingewiesen. Die veröffentlichte Zusammenfassung des Berichts lässt jedoch keine Rückschlüsse darauf zu, ob es sich bei diesem Einzelfall in einer Kindertagesstätte um eine allgemeine Behauptung handelt, dass Ausländer als Gruppe für sexuelle Gewalt gegen französische Kinder verantwortlich seien.

Der Rassemblement National hat dennoch eine drastisch verschärfte Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen zu einem zentralen Bestandteil seines politischen Programms gemacht. Im März 2026 feierte die Partei strengere europäische Rückführungsregeln als wichtigen Schritt gegen illegale Einwanderung und argumentierte, dass europäische Regierungen jahrelang Migrationspolitiken toleriert hätten, die laut Rassemblement National die nationale Kontrolle darüber geschwächt hätten, wer nach Europa einreist und sich dort aufhält.

Marine Le Pen verknüpft seit Jahren ihre Einwanderungspolitik mit Sicherheit , Integration und dem Schutz von Frauen und Familien. Sie fordert eine drastische Reduzierung der Einwanderung, stärkere nationale Grenzen und die Ausweisung ausländischer Straftäter. Dies sind langjährige politische Argumente des Royal National Party (RN) und keine Schlussfolgerungen aus der Saint-Laurent-Untersuchung. Fälle mit ausländischen Verdächtigen verschärfen jedoch erwartungsgemäß die Debatte, auf der die Partei einen Großteil ihrer Identität aufgebaut hat.

thegatewaypundit

Spanien: 2-jähriger Junge von Menschenhändlern vom Migrantenboot ins Meer geworfen, nachdem er sie durch sein Weinen verärgert hatte

Medforth AI

Ein 2-jähriger Junge, der mit seiner Mutter auf die Kanarische Insel Lanzarote überfuhr, wurde angeblich von einem Migrantenboot ins Meer geworfen, weil er nicht aufhören wollte zu weinen, so ein Beamter, der den Rettungsdienst der Insel überwacht.

Enrique Espinosa, Manager des Security and Emergencies Consortium of Lanzarote’s Island Council, oder Cabildo, erzählte die Episode in der Crónicas Radiosendung „A Buena Hora“.

Er erwähnte den Fall des Kindes, als er während einer Bootsüberfahrt nach einem sexuellen Übergriff einer Frau gefragt wurde, für den drei Männer verhaftet und in ein provisorisches Gefängnis gebracht wurden.

Laut Espinosa gehörte der Fall des Kindes zu den ” schrecklichen” Ereignissen, denen Rettungsdienste begegnet sind.

“Aus einem Boot warfen sie einen 2-jährigen Jungen, der weinte, ins Wasser”, sagte Espinosa. Er fügte hinzu, dass die Berichte der Passagiere Situationen beschreiben, die „an einen Mangel an Menschlichkeit grenzen.”

Das Schicksal des 2-Jährigen bleibt jedoch eine offene Frage. Espinosa sagte nicht, wann sich der angebliche Vorfall ereignete, ob das Kind gefunden wurde oder ob jemand im Zusammenhang damit festgenommen wurde. Der Moderator der Radiosendung stellte keine Folgefragen zu dem Kind.

Espinosa beschrieb eine Situation des wachsenden Drucks und erklärte: “Seit Juni haben die Ankünfte aufgrund des Ceuta-Effekts zugenommen und es gibt weniger Kontrolle an der marokkanischen Grenze.”

Die Bemerkungen kamen, nachdem die spanische Nationalpolizei drei Männer im Alter von 21, 25 und 30 Jahren als mutmaßliche Täter eines sexuellen Übergriffs während einer Überfahrt nach Lanzarote am 16. September verhaftet hatte. Die Ermittlungen fanden auch einen Zeugen, der auf demselben Boot unterwegs war. Die drei Verdächtigen wurden später in vorläufige Haft gesetzt.

Die Polizei sagte, die Frau habe den Angriff gemeldet, nachdem das Schiff den Hafen von Arrecife erreicht hatte. Die Besatzungen der Küstenwache retteten 65 Überlebende von dieser Überfahrt und bargen drei Leichen aus dem Wasser.

Der Bericht über das Kind fiel mit mehrtägigen zahlreichen Bootsankünften auf Lanzarote zusammen. Espinosa sagte, dass acht Boote die Insel in nur zwei Tagen mit mehr als 400 Migranten erreicht hätten und dass Rettungskräfte zahlreiche Menschen wegen Dehydrierung, Unterkühlung und Verletzungen durch Schläge behandelt hätten.

rmx