Düsseldorf: Ein afghanischer Schulpraktikant zeigte seinen erigierten Penis vor Schülern der zweiten Klasse an einer Grundschule und begrapschte die Lehrerin

An der Brehm-Schule in Düsseldorf soll sich ein exhibitionistischer Vorfall ereignet haben. 20 Karl-Müller-Straße – Google Maps

Ein 18-jähriger afghanischer Praktikant steht unter strafrechtlicher Ermittlung, nachdem er sich angeblich während seiner Platzierung an einer Grundschule in Düsseldorf entblößt und seinen erigierten Penis vor zwei Mädchen der zweiten Klasse berührt hat. Die Polizei hat seine Wohnung durchsucht und sein Mobiltelefon beschlagnahmt. Der Vorfall hat die Partei Alternative für Deutschland (AfD) erzürnt, die in einem über den Vorfall produzierten Video seine Abschiebung gefordert hat.

Das angebliche Entblössen an der Brehm-Schule ereignete sich am 9. März während der Nachmittagsbetreuung und kam erst ans Licht, nachdem ein Vater die Schule angerufen hatte.

Eine Sprecherin der Düsseldorfer Landkreisregierung sagte Bild, es sei ein unbeobachteter Moment an einem Waschbecken gewesen – obwohl tatsächlich ein Lehrer zu diesem Zeitpunkt im Raum war.

Die Lehrerin hatte der Klasse einen Film gezeigt und wusste nicht, was in der Nähe geschah. Nachdem das Kind gesehen hatte, wie der Afghane seinen Penis berührte, und dies ihren Eltern gemeldet hatte, verbot die Schule dem Praktikanten laut der Zeitung Bild daraufhin den Zutritt vom Gelände.

Der Fall endete damit nicht. Die gleiche Lehrerin erinnerte sich an einen separaten Vorfall von drei Tagen zuvor, am 6. März, bei dem der Praktikant sie am Gesäß gefasst hatte.

Anfangs hatte sie es als zufälligen Kontakt abgetan, aber der zweite Vorfall veränderte ihre Einschätzung komplett. Bemerkenswert ist, dass weder die Schule noch ihre unterstützende Organisation einen der Vorfälle den Behörden meldeten – es war die Lehrerin selbst, die zur Polizei ging.

Ein mit dem Fall vertrauter Ermittler sagte Bild: “Leider sehen wir das oft bei Straftaten an Schulen, wo Schulen lieber unauffällig bleiben.”

Die Lehrerin sollte diese Woche eine weitere Aussage bei der Polizei abgeben, wurde jedoch unerwartet krank.

Bei der Befragung durch die Polizei gab der junge Afghane zu, die Lehrerin begrapscht zu haben. Da er den Status eines Asylsuchenden besitzt, informierten die Behörden nach seinem Verhör die Einwanderungsbehörden. Sein Praktikum an der Schule war auf drei Wochen angesetzt. Die Untersuchung seines beschlagnahmten Handys ist noch im Gange.

Die Staatsanwaltschaft von Düsseldorf bestätigte Bild, dass eine Untersuchung läuft, lehnte jedoch weitere Details ab, da sie das Alter der Beteiligten verwies.

Die AfD produzierte ein Video über den Vorfall und beschrieb den Afghanen als jemanden, der “noch nie zuvor gemischtgeschlechtliche Schulen gekannt hat.” In Afghanistan sind Mädchen vom Schulsystem ausgeschlossen. Während Tareks Praktikum geschah etwas, das alle fassungslos zurückließ. Der Afghane ließ seine Hose herunter und entblößte sich vor zwei kleinen Mädchen im Klassenzimmer, obwohl sogar der Lehrer im Raum war, der behauptet, nichts bemerkt zu haben.”

Der Bericht weist weiter darauf hin, dass der Vorfall erst ans Licht kam, als die Mädchen in der Schule mit ihren Eltern sprachen.

“Die Eltern der traumatisierten Mädchen mussten das selbst arrangieren. Tarek wurde vom Schulgelände verbannt und darf sein Praktikum nicht fortsetzen. Keine weiteren Konsequenzen”, heißt es im Video.

Die Partei stellt außerdem fest, dass der Afghane “nicht ins Klassenzimmer gehört, sondern in ein Flugzeug. Zurück nach Afghanistan.”

Dies ist nicht das erste Mal, dass einem Ausländer, der in einem deutschen Bildungssystem arbeitet, grobes Fehlverhalten beschuldigt wird. Ein syrischer Praktikant wurde laut Polizei 2022 beschuldigt, zwei vierjährige Kinder in einem Kindergarten in Neubrandenburg missbraucht zu haben.

An Afghan intern exposed his erect penis to 2nd grade students at German elementary school and groped teacher: report