
Orbán rief die Patrioten zum Protest gegen den Ukraine-Krieg, die EU-Politik und Kiews Energieerpressung auf.
Heute (15.3) erlebten die Straßen von Budapest die größte politische Demonstration in der ungarischen Geschichte.
Im Vorfeld der Wahlen im April brachten Ministerpräsident Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei eine riesige Menschenmenge zusammen, die auf bis zu 200.000 Personen geschätzt wurde, um ein starkes Zeichen gegen die EU, das Regime von Wolodymyr Selenskyj und die globalistische Opposition zu setzen.
Das Hauptthema der Demonstration war der „Frieden“, womit die Ungarn einmal mehr deutlich machten, dass sie sich nicht in einen militärischen Konflikt hineinziehen lassen werden, der nicht ihrer ist.
Es gibt auch viel Unmut gegenüber den undankbaren Ukrainern, die die humanitäre Hilfe Ungarns sowie die Aufnahme Hunderttausender ukrainischer Flüchtlinge nicht zu schätzen wissen.
Tatsache ist jedoch, dass Budapest weder Kiews Kriegsanstrengungen unterstützen noch die Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO oder der EU billigen wird.
Darüber hinaus verurteilen Orbán und seine Patrioten Selenskyjs Energieerpressung, weil er die russischen Öllieferungen nach Ungarn und in die Slowakei durch die Stilllegung der Druschba-Pipeline („Freundschaftspipeline“) unterbricht.
Diese Demonstration verdeutlicht, warum Ungarn in Europa einen seltenen Fall darstellt, da es einerseits den EU-Kriegsplan gegen Russland ablehnt und andererseits für die nationale Souveränität gegen die Versuche Brüssels eintritt, einen supranationalen europäischen Superstaat zu schaffen, um seine selbstmörderischen globalistischen Politiken umzusetzen.
Und schließlich ist dieser Marsch ein weiteres hoffnungsvolles Zeichen für Orbán und seine politische Bewegung im Vorfeld der nächsten Wahlen.