Die Linken veröffentlichen neue Epstein-E-Mails, in denen „Trump“ erwähnt wird – das schlägt sofort fehl!

Am Mittwochmorgen veröffentlichte der Aufsichtsausschuss der Demokraten eine Reihe von Korrespondenzen aus dem Nachlass von Epstein und behauptete, damit einen „Schlag gegen die Vertuschung des Epstein-Skandals durch das Weiße Haus“ zu setzen. Die drei voneinander unabhängigen E-Mails stammen aus den Jahren 2011 bis 2019.

Als Reaktion auf die Veröffentlichung sagte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, gegenüber FOX News Digital : „Die Demokraten haben selektiv E-Mails an die liberalen Medien durchsickern lassen, um eine falsche Geschichte zu erzeugen und Präsident Trump zu verunglimpfen.“

E-Mail 1: Mein lieber Watson…

Die erste E-Mail aus dem Jahr 2011 war ein Schriftwechsel zwischen Epstein und Ghislaine Maxwell vom 2. April 2011. Epstein schrieb Maxwell kurz nach 14 Uhr:

Ich möchte, dass du verstehst, dass der Hund, der nicht gebellt hat, Trump ist. [ZENSIERTES OPFER] hat stundenlang mit ihm bei mir zu Hause verbracht, er wurde kein einziges Mal erwähnt. Polizeichef usw. Ich bin zu 75 % überzeugt.

Maxwell antwortet fast fünf Stunden später mit den Worten: „Ich habe darüber nachgedacht…“.

Das geschwärzte Opfer ist laut dem Aufsichtsausschuss der Republikaner im Repräsentantenhaus Virginia Giuffre, die sich tragischerweise im April 2025 das Leben genommen haben soll.

„Warum haben die Demokraten den Namen vertuscht, obwohl er in den geschwärzten Dokumenten des Nachlasses nicht unkenntlich gemacht wurde…? Weil das Opfer, Virginia Giuffre, öffentlich erklärt hat, dass sie nie Zeugin eines Fehlverhaltens von Präsident Trump geworden ist.“ Tatsächlich entlastet Giuffres eidesstattliche Aussage in ihrer Klage gegen Epstein Präsident Trump von jeglichem Fehlverhalten, von dem sie Kenntnis hat.

Giuffre erklärte in ihrer Aussage, dass Präsident Trump „keinen Geschlechtsverkehr mit uns hatte“ und dass „Donald Trump nie mit mir geflirtet hat“.

Doch abgesehen von der irreführenden Schwärzung von Giuffre, der Präsident Trump entlastete, könnte diese E-Mail auch Aufschluss über die Besorgnis des Duos hinsichtlich eines potenziellen vertraulichen Informanten in ihrem Netzwerk geben.

Im März 2011, kurz vor dem Versand der E-Mail, berichtete die BBC , dass Prinz Andrew, der Herzog von York, „wegen seiner Freundschaft mit dem US-amerikanischen Tycoon Jeffrey Epstein ständiger Kritik ausgesetzt war“, was Epstein und Maxwell möglicherweise beunruhigte.

Der Vergleich mit dem „Hund, der nicht bellt“ ist eine gängige Redewendung, die aus Sherlock Holmes’ Kurzgeschichte „Das Abenteuer des Silver Blaze“ stammt, einer der beliebtesten Kurzgeschichten von Sir Arthur Conan Doyle.

In dieser Geschichte tötete ein preisgekröntes Rennpferd seinen Trainer in Notwehr und vereitelte so einen Sabotageplan. Sherlock Holmes schloss daraus, dass der Hund den Eindringling, der das Pferd stehlen wollte, nicht anbellte, weil er ihn als Bekannten im Stall erkannte. Das Sprichwort deutet auf das Ausbleiben eines erwarteten Ereignisses hin und besagt, dass Untätigkeit selbst ein wichtiger Hinweis sein kann.

Angesichts der Tatsache, dass Epstein weiter erwähnt, dass Trump vom „Polizeichef usw.“ „nie erwähnt“ worden sei und dass Epstein zu „75 % dabei“ sei, lässt dies vermuten, dass Epstein glaubte, Trump könnte ein Informant sein, der „Hund, der nicht bellte“, und werde deshalb aus Gründen der Vertraulichkeit von den Strafverfolgungsbehörden nicht erwähnt.

Diese Vermutung wird durch den Anwalt von Virginia Giuffre im Jahr 2018, Bradley Edwards, gestützt, der in einem Interview bestätigte, dass Trump die „einzige Person“ war, die sich freiwillig bereit erklärte, mit Edwards über Epstein zu sprechen.

In dem Interview sagte Edwards:

„Das Einzige, was ich über Präsident Trump sagen kann, ist, dass er der Einzige war, der 2009, als ich zahlreiche Vorladungen an viele Leute zustellte oder zumindest einigen einflussreichen Personen mitteilte, dass ich mit ihnen sprechen wollte, zum Telefon griff und sagte: ‚Lassen Sie uns einfach reden. Ich gebe Ihnen so viel Zeit, wie Sie brauchen. Ich sage Ihnen, was Sie wissen müssen.‘“

Und er war mit seinen Informationen sehr hilfreich und gab keinerlei Anzeichen dafür, dass er in irgendetwas Ungebührliches verwickelt war, sondern verfügte über gute, überprüfbare Informationen, die uns sehr geholfen haben . Wir mussten ihn daher nicht vernehmen.“

Der damalige Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, behauptete, Präsident Trump sei „ein FBI-Informant gewesen, um die Verbrechen Epsteins zu vertuschen“. Wenige Tage später ruderte Johnson zurück und erklärte, er habe lediglich Bradley Edwards wiedergegeben. Edwards hatte das FBI jedoch nie erwähnt, als er 2009 aussagte, Präsident Trump habe mit seinen Ermittlungen kooperiert.

Ohne Kenntnis des gesamten Kontextes des Gesprächs zwischen Maxwell und Epstein lässt sich dies nicht mit Sicherheit sagen; angesichts früherer Aussagen der Sprecherin und des ehemaligen Anwalts von Giuffre handelt es sich jedoch um eine auf Beweisen basierende Hypothese.

E-Mail 2 und 3: Der Wolff

Die zweite E-Mail, die von den Oversight Dems veröffentlicht wurde, ist vom 31. Januar 2019. Jeffrey Epstein schreibt an den Autor Michael Wolff:

„[ZENSIERTES OPFER] mara lago. [ZENSIERTER SATZ] . Trump sagte, er habe mich zum Rücktritt aufgefordert, ich war nie Mitglied. . Natürlich wusste er von den Mädchen, da er Ghislaine aufgefordert hatte, damit aufzuhören.“

Vor Januar 2019 gab es nur wenige Hinweise auf diese Behauptung. Die meisten behaupten, Trump habe ihn „rausgeschmissen“ oder „verboten“, nicht, er habe ihn zum Rücktritt aufgefordert. Mar-a-Lago ist ein Privatclub, aber nicht alle Gäste sind Mitglieder. Es besteht ein deutlicher Unterschied zwischen „verboten“ und „zum Rücktritt aufgefordert“.

Die dritte E-Mail ist die interessanteste. In einem Schriftwechsel zwischen Epstein und Wolff am 15. Dezember 2015, dem Tag einer Präsidentschaftsdebatte der Republikaner, gibt Wolff Epstein den Hinweis, dass Trump möglicherweise „zu seiner Beziehung zu Ihnen befragt werden könnte – entweder live im Fernsehen oder in einer anschließenden Pressekonferenz“.

Epstein antwortet: „Wenn wir ihm eine Antwort formulieren könnten, wie sollte diese Ihrer Meinung nach lauten?“

Wolff antwortete am Tag nach der Debatte:

Ich denke, Sie sollten ihn sich selbst ins Aus manövrieren lassen. Wenn er behauptet, weder im Flugzeug noch im Haus gewesen zu sein, verschafft Ihnen das wertvolle PR- und politische Vorteile. Sie können ihn so bloßstellen, dass es Ihnen möglicherweise einen positiven Nutzen bringt, oder, falls er tatsächlich gewinnen könnte, könnten Sie ihn retten und so Schulden einfahren. Natürlich ist es möglich, dass er auf Nachfrage behauptet, Jeffrey sei ein toller Kerl, der ungerecht behandelt worden sei und ein Opfer der politischen Korrektheit sei, die unter Trump verboten werden soll.

Wolff hatte Epstein stundenlang zu Präsident Trump und anderen einflussreichen Persönlichkeiten befragt. Dieser Austausch ist jedoch äußerst besorgniserregend. Wolff deutet an, Trumps Dementi, im Flugzeug oder im Haus gewesen zu sein, möglicherweise als „politische Währung“ zu nutzen und ihn „auf eine Weise zu Fall zu bringen“, von der er profitieren könnte.

Anschließend deutet er an, dass Trump, falls er gewinnen sollte, ihn „retten“ und dies dann als „Schuld“ nutzen könnte.

Fast ein Jahr später, etwas mehr als eine Woche vor der Präsidentschaftswahl 2016, kontaktierte Wolff Epstein erneut per E-Mail. Diesmal erwähnte er eine „Gelegenheit“, „zu helfen, [Trump] zu Fall zu bringen“. Der Inhalt dieser Gelegenheit ist unbekannt, doch wieder einmal paktiert ein angeblicher „Journalist“ und Autor mit einem bekannten Pädophilen und Sexualstraftäter, um einen potenziellen US-Präsidenten zu Fall zu bringen.

Der ranghöchste Abgeordnete Robert Garcia (Demokrat aus Kalifornien) erklärte: „Je mehr Donald Trump versucht, die Epstein-Akten zu vertuschen, desto mehr decken wir auf. Diese jüngsten E-Mails und Korrespondenzen werfen eklatante Fragen darüber auf, was das Weiße Haus sonst noch verheimlicht und wie die Beziehung zwischen Epstein und dem Präsidenten beschaffen war.“

Vielleicht drehen sich die „offensichtlichen Fragen“, die diese E-Mails aufwerfen, darum, warum Giuffres Name praktischerweise geschwärzt wurde und warum Michael Wolff sich mit einem bekannten Pädophilen verschworen hat, um „wertvolle PR und politische Währung“ zu sammeln oder „eine Schuld“ gegenüber einem potenziellen Präsidenten der Vereinigten Staaten zu erzeugen?

thegatewaypundit

Erfundene Medien und verkleidete ZEIT-Journalisten – Ein Bericht zur Buchmesse Seitenwechsel

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Die erste privat organisierte Büchermesse „Seitenwechsel“ in Halle war mit mehr als 6.000 Besuchern ein voller Erfolg – und bot ungeahnte Überraschungen So viel Tweed in Form von Jackets und Leder in Form von Taschen war selten: Beim Anblick der stilvollen Kleidung vieler Besucher der ersten Büchermesse in Halle fühlt man sich in eine frühere Zeit versetzt. Das gilt auch für die Preise: Tagesticket 15 Euro, Parkticket 5, die Garderobe ist kostenlos. Und das bei einer rein privat finanzierten Veranstaltung! Organisatorin der ersten Büchermesse „Seitenwechsel“ auf dem Hallenser Messegelände ist eine Dresdner Buchhändlerin: Susanne Dagen vom Buchhaus Loschwitz hatte keine Lust mehr auf die üblichen Buchmessen in Leipzig und Frankfurt: „Diesen Treffen haftet zunehmend eine Ödnis an“, sagt sie und meint damit die zunehmende Verengung des gesellschaftlich anerkannten Meinungskorridors. Aus „geistiger Notwehr“ habe sie also jetzt eine eigene Messe für Bücher ins Leben gerufen – die bereits am Samstag über 3.000 Besucher anlockte. Heute ist der zweite Messetag, kurz nach zehn. Die Tore des Messegeländes haben sich gerade geöffnet. Auf den Zufahrtswegen und Parkplätzen stehen vereinzelt Polizeibusse, einer direkt vorm Eingang. Dort bietet sich ein skurriles Bild: Eine Sechserschaft Polizisten steht zum Spalier aufgereiht, an dem die Besucher vorbeilaufen müssen. Direkt daneben haben sich zwei jener Figuren positioniert, die man seit den Protesten gegen Corona- Maßnahmen zuverlässig bei öffentlichen Zusammenkünften mit gesellschaftskritischen Inhalten antrifft: Schwarz gekleidete Männer, die ihr Gesicht hinter Atemschutz-Masken und Teleobjektiven verstecken. Diese halten sie direkt auf die Gesichter der vorbeilaufenden Besucher. Warum sie das tun, wollen sie nicht sagen. Die meisten Messe-Gäste scheinen solcherlei allerdings gewohnt zu sein und ignorieren diese Farce. Auch die Messe ist vorbereitet und hat zwei Leute dafür engagiert, sich mit aufgespannten Regenschirmen zwischen Linsen und Besucher zu stellen. Namenhafte Gesprächspartner und Autoren Hat man diese eigentümliche Szene hinter sich gebracht, empfangen einen die Messehallen mit rund 100 Ausstellern sowie allein heute 35 Lesungen, Diskussionen und Autorengesprächen. In Tagungsraum 1 stellt um 10.30 Uhr Michael Klonovsky sein aktuelles Buch vor. Der Journalist arbeitete von 2000 bis 2016 für den Focus, wurde dort Chef vom Dienst und leitete später das „Debattenressort“. Seine und alle folgenden sowie parallel laufenden Veranstaltungen an diesem Sonntag sind mehr als gut gefüllt: Wer nicht eine halbe Stunde vorher da ist, muss sich mit einem Platz auf dem Boden oder vor der Tür begnügen. Um 12 spricht die Publizistin, frühere Bürgerrechtlerin und Politikerin Vera Lengsfeld auf der Bühne in Halle 1 – vor großem Publikum. Den nächsten Gast stellt Veranstalterin Susanne Dagen mit den Worten: „Er hat mal für ein Magazin gearbeitet, das heute keiner mehr kennt“ vor – Matthias Matussek arbeitete von 1987 bis 2013 für den Spiegel. Ein Lachen geht durch die Menge. Es wird viel gelacht an diesem Tag. Auch diskutiert und gefeiert – alles Qualitäten, die man auf den Leipziger und Frankfurter Buchmessen in den vergangenen Jahren zunehmend vermisst hatte. Das Publikum in Halle ist vielfältig, sowohl vom Erscheinungsbild als auch vom Sprachlichen her: Deutsche Dialekte vermischen sich mit österreichischen und schweizerischen, gemeinsam werden sie heute am späten Nachmittag mit dem Kabarettisten Uwe Steimle das DDR-Kinderlied „Kleine weiße Friedenstaube“ singen. Vertreter der ZEIT undercover unterwegs Apropos Erscheinungsbild: Der – wohl einzige! – Mann mit Bomberjacke und Fred-Perry- Mütze war ein Journalist der ZEIT, wie sich tags darauf herausstellt! Dann liest man auf der Online-Präsenz der Wochenzeitung einen Artikel zur Veranstaltung, der folgendermaßen beginnt: „Normalerweise denkt man vor einem Messebesuch nicht über seine Kleidung nach. Am Wochenende nun war ich auf der Buchmesse ‚Seitenwechsel‘ in Halle an der Saale. Ich ziehe eine grüne Bomberjacke an und ein Fred-Perry-Beanie. Und es klappt: Auf dem Weg zur Buchmesse, auf der sich rechte Verlage versammeln, werde ich von den Teilnehmern der linken Gegendemonstration als ´Faschoschwein´ angeschrien.“ Warum sich der Kollege nicht einfach akkreditiert hat, wie es für Pressevertreter auf solchen Veranstaltungen üblich ist, kann man nur erahnen: Wollte er es machen wie Günther Wallraff? Nur hat dieser die Methode gewählt, um möglichst wahrheitsgetreu von innen heraus zu berichten. Davon jedoch ist die ZEIT weit entfernt und tut stattdessen das, was auch Tagesspiegel, FAZ und die Öffentlich-Rechtlichen zum Thema getan haben: Framen statt zu informieren. Bereits Wochen vor Beginn wurde die Messe als „rechtsextreme Veranstaltung“ geschmäht. Die Stadt Halle entblödete sich nicht, ein ganzes Gegenfestival zu organisieren – mit Hilfe staatlich finanzierter Plattformen wie der Amadeu-Antonio-Stiftung, unterstützt von den herkömmlichen Medien, allen voran dem Mitteldeutschen Rundfunk. Und dann wundert man sich dort, wenn die Veranstalterin kurz vor Messestart eine Intervieweinladung ausschlägt. Der Medienkonsument wiederum wundert sich, warum er in der Presse zur Veranstaltung vorab statt Fakten eine Menge Hetze und Desinformation bekommt. Informative Gespräche in gelöster Atmosphäre Wenn man natürlich sieht, dass sich im „Seitenwechsel“-Programm auch Buchtitel finden, die sich kritisch mit Staatsfunk, Schulpflicht oder derzeitigem Kriegswahn auseinandersetzen, dann ahnt man, warum das so ist. Hans-Joachim Maaz, Hallenser Psychoanalytiker und Bestseller-Autor, ist am Mittag auf der Hauptbühne im Gespräch mit dem Schweizer Radiosender Kontrafunk über sein jüngstes Buch „Friedensfähigkeit und Kriegslust“. Für ihn ist „jeder, der für Aufrüstung plädiert, ein psychisch kranker Mensch“. Das sieht die Publikumsmenge dem Applaus zufolge ähnlich. Im Umkehrschluss, so Maaz, müsse „wer Frieden will, im Frieden mit sich selbst sein.“ Von solchen Menschen scheint es auf dieser Messe eine Menge zu geben. Die Atmosphäre ist ausgesprochen angenehm, man begegnet einander auch im größten Gedränge höflich und respektvoll. Familie spielt eine große Rolle, sowohl thematisch als auch persönlich: Am Stand des Antaios-Verlags tummelt sich die ganze Familie des Verlegers inklusive Enkeln, und auch Veranstalterin Susanne Dagen sagte in einem Vorab- Interview, sie käme mit ihrer ganzen Familie – nur so sei die Sache zu stemmen. Die Dresdnerin scheint heute überall gleichzeitig zu sein; eröffnet hier eine Lesung, moderiert dort ein Gespräch – und nimmt sich sogar noch Zeit für die sogenannte Presse. Am späten Nachmittag wird sie von ihren Mitarbeitern zum Eingangstor gebeten, wo ein maximal 20-Jähriger mit Mikrofon in der Hand und einem Kameramann an der Seite auf die Veranstalterin wartet.

Seltsame Zaungäste

Es sieht aus, als wolle er ein Interview führen, doch bei näherem Hinhören wird man stutzig: Fragen scheint der Mann keine zu haben, stattdessen will er mit seinem Team noch auf die Messe – wenige Stunden vor Schluss. Die Frage der Veranstalterin, ob er sich im Vorfeld akkreditiert habe, verneint er. Auf Nachfrage nennt er den Namen seines Mediums: „Markant“. Niemandem der Umstehenden sagt dieser etwas, trotzdem nimmt sich Susanne Dagen Zeit für ein Gespräch. Auch sichert sie ihm den Eintritt zu – allerdings als privater Besucher und damit ohne technische Ausrüstung: „Sehen Sie, ich habe hier sehr viel Arbeit reingesteckt und möchte nicht, dass irgendein Agent Provokateur etwas macht, was dann für die nächsten Jahrzehnte über diese Büchermesse im Netz steht“, begründet sie ihre Entscheidung. Darauf fällt dem „Journalisten“ nichts anderes mehr ein, als zu bemerken, dass er von Weitem unter den Besuchern jemanden erkannt habe, der der Identitären Bewegung angehöre. Wie sich die Veranstalterin dazu positioniere? Die zuckt die Achseln und fragt zurück: „Wann hat das eigentlich angefangen, dass man mit allem einverstanden sein muss?“ Mehr als 6.000 Menschen aus dem deutschsprachigen Raum haben sich am Wochenende auf einer sehr diskursiven Buchmesse informieren und inspirieren lassen. Einer zweiten Auflage dieser Veranstaltung im nächsten Jahr sollte also nichts entgegenstehen – vermutlich wird dann auch Halle 2 bespielt.

PS: Ein Medium namens „Markant“ scheint nicht zu existieren, zumindest nicht mit einer Online-Präsenz.

Erfundene Medien und verkleidete ZEIT-Journalisten – Ein Bericht zur Buchmesse Seitenwechsel – Vera Lengsfeld

Dresden: Weil er was gegen Frauen am Steuer hat ? “Religiöse Sprüche” brabbelnder Syrer schlägt unvermittelt auf vier Frauen ein

Die Dresdner Polizei hat am Mittwochvormittag einen Mann (31) vorläufig festgenommen, der zuvor mehrere Menschen auf der Leipziger Straße attackiert hatte.

Bisherigen Ermittlungen zufolge griff der 31-Jährige unvermittelt eine Frau (29) mit einem Kleinkind an der Straßenbahnhaltestelle »Alttrachau« an. Kurz darauf schlug und trat er eine Autofahrerin (67), die mit ihrem Wagen gehalten hatte und ausgestiegen war.

Wenig später attackierte der 31-Jährige eine weitere Autofahrerin (64), die mit ihrem Wagen auf der Leipziger Straße stand, wobei er durch das offene Beifahrerfenster auf die Frau einschlug. Ein Passant (37), der der Autofahrerin zu Hilfe eilte, wurde vom Täter ebenfalls geschlagen. Dennoch gelang es ihm, den Tatverdächtigen festzuhalten.

Hinzugerufene Polizisten nahmen den 31-jährige syrischen Staatsangehörigen vorläufig fest. Bei der Festnahme skandierte der Mann religiöse Sprüche.

Der Tatverdächtige zeigte psychische Auffälligkeiten. Daraufhin wurde eine Zwangseinweisung veranlasst. Der Mann befindet sich aktuell in einem Fachkrankenhaus.

Alle vier Betroffenen erlitten Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.

Die Dresdner Kriminalpolizei ermittelt gegen den 31-jährigen syrischen Staatsangehörigen wegen Körperverletzung. Die Motivlage des Mannes ist noch unklar.

Linksradikale “Antifanten” bekommen Geldpreis in München – Unzensuriert

Linksradikale “Antifanten” bekommen Geldpreis in München

Wikimedia Commons, Guido Radig, CC-BY-3.0

Vom Jubel linker Medien wie der SZ und der Evangelischen Zeitung begleitet, verlieh die Stadt München der “Antifa”-Gruppe “Recherche Nord” den Georg-Elser-Preis. Der nach dem im KZ Dachau ermordeten NS-Widerstandskämpfer Elser benannte Preis belohne nach Angabe der Initiatoren “couragiertes Handeln und den Einsatz für demokratische Errungenschaften” und ist mit 10.000 Euro Preisgeld verbunden.

“Nazi” ist, wer anders denkt

Die linksradikale Gruppe “Recherche Nord” versteht sich selbst als investigatives Medium, das Aktivitäten gewaltbereiter Neonazis dokumentiert. Tatsächlich fotografieren sie auch die Teilnehmer gemäßigter Veranstaltungen, wie zuletzt bei der konservativen Buchmesse “Seitenwechsel”. Hier gilt also wie immer: “Nazi” ist, wer andere Meinungen vertritt als die Linksradikalen.

Fadenscheinige Begründung der Jury

Die Jury begründete die Entscheidung für “Recherche Nord” damit, dass die Gruppe angeblich “unter anderem enge Verbindungen zwischen AfD-Politiker*innen und rechtsextremen Gruppierungen aufgedeckt” habe. Wahrscheinlich sind damit Gruppierungen gemeint, die sich weigern, zu gendern und weiterhin glauben, dass es nur zwei Geschlechter gibt. Die Beteiligten leisteten damit laut der Jury “einen mutigen und unverzichtbaren Beitrag zur Aufklärung und Verteidigung unserer Demokratie”.

Linke Genossen unter sich

In der Jury sitzen unter anderem der Correctiv-Mitarbeiter Till Eckert, die CSU-Abgeordnete aus dem Münchener Stadtrat, Ulrike Grimm, und der Freie-Wähler-Politiker Peter Mehling. Freie Wähler und CSU bilden eine gemeinsame Fraktion im Stadtrat. Ebenfalls mit an Bord ist der Autor Andreas Speit. Er veröffentlichte 2022 ein Buch namens “Autoritäre Rebellion”. Der “Aufbau-Verlag”, der das Buch vertreibt, beschrieb den Inhalt damit, dass dort analysiert werde, “warum in breiten Schichten der Gesellschaft antimoderne Vorstellungen dominieren und welche Folgen ihre damit einhergehende Radikalisierung hat: Anzweiflung der Realität, Ablehnung des Rechtsstaats, Delegitimierung der Demokratie”. Eine neutrale Jury dürfte anders aussehen.

Preisträger ausschließlich aus linker Szene

Entsprechend gehen die Preise auch stets an Genossen aus der Rotfront. Die Preisträger der seit 2013 alle zwei Jahre vergebenen Auszeichnung kommen ausschließlich aus der linken bis linksradikalen Szene. Als erstes wurde Angela Lex “für ihr Engagement für die persönlichen Belange von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten sowie gegen ein rigides Asyl- und Ausländerrecht” geehrt. 2019 erhielt Michael Buschheuer den Preis “für sein Engagement mit der Organisation Sea-Eye e.V. zur Rettung schiffbrüchiger Geflüchteter”.

Linksradikale “Antifanten” bekommen Geldpreis in München – Unzensuriert

Plochingen: 19-Jährige in Regionalzug sexuell belästigt – Türke vorläufig festgenommen

Am Dienstagabend (11. November 2025) kam es am Bahnhof Plochingen sowie in einem Zug in Richtung Ulm zu einer sexuellen Belästigung einer 19-jährigen Reisenden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 39-jähriger türkischer Staatsangehöriger gegen 21:20 Uhr am Bahnsteig auf die 19-jährige deutsche Staatsangehörige zugegangen sein. Dabei soll er ihr mit den Händen ins Gesicht gegriffen und versucht haben, sie im Intimbereich zu berühren. Dies konnte die junge Frau verhindern. Auch nach dem Einsteigen in den Zug ließ der Mann offenbar nicht von ihr ab und soll erneut versucht haben, sie unsittlich zu berühren. Die Geschädigte konnte auch diesen Übergriff abwehren und informierte umgehend die Polizei. Einsatzkräfte der Landespolizei nahmen den Tatverdächtigen am Bahnhof Reichenbach vorläufig fest. Nach Durchführung erster polizeilicher Maßnahmen wurde er aufgrund seines Gesundheitszustandes in eine Klinik eingeliefert. Die zuständige Bundespolizeiinspektion Stuttgart hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung eingeleitet.

BPOLI S: Plochingen: 19-Jährige in Regionalzug sexuell belästigt – Tatverdächtiger … | Presseportal

Gruppenvergewaltigung eines 17-jährigen Mädchens in Berliner Wohnblock; Tunesier festgenommen und wieder freigelassen

Das Wohnhaus in Hellersdorf, in dem die Tat geschehen sein soll. Neue Grottkauer Str. – Google Maps

Die Berliner Polizei ermittelt wegen der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung eines 17-jährigen Mädchens in einem Hochhaus in der Neuen Grottkauer Straße im Berliner Bezirk Hellersdorf.

Der Teenager wurde am Samstag gegen 8 Uhr morgens von einem Nachbarn, der gerade vom Einkaufen zurückgekehrt war, im Flur des Gebäudes gefunden. Der Rettungsdienst wurde gerufen, nachdem das Mädchen mit blauen Flecken und unfähig zu sprechen in der Nähe zusammengebrochen war.

“Sie sah schrecklich aus. Ich hoffe, dass sie eine richtige Therapie bekommt und ihr Leben irgendwie wieder in den Griff bekommen kann”, sagte der Nachbar später gegenüber NIUS, das mit Bewohnern und Gebäudepersonal sprach. Sanitäter, die am Tatort eintrafen, stellten fest, dass ihre Verletzungen mit sexuellen Übergriffen übereinstimmten, und alarmierten sofort die Polizei.

Ermittler des Landeskriminalamts (LKA) stellten Beweismittel in einer Wohnung im dritten Stock des Gebäudes sicher. Polizeisprecher Martin Stralau bestätigte sowohl gegenüber BILD als auch gegenüber der Berliner Zeitung, dass die Behörden wegen des Verdachts eines Sexualdelikts ermitteln. “In diesem Fall wurde eine Verhaftung vorgenommen, aber der Mann ist inzwischen wieder auf freiem Fuß”, sagte Stralau und fügte hinzu, dass “aus Respekt vor dem Opfer” keine weiteren Details bekannt gegeben würden.

Laut BILD soll die 17-Jährige von zwei, möglicherweise drei Männern vergewaltigt worden sein, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung aufhielten. Nachbarn beschrieben die Wohnung als verdächtig und häufig von neuen Personen bewohnt, wobei viele Personen die Immobilie häufig frequentierten. Mehrere Bewohner sagten, dass der eigentliche Mieter seit Monaten nicht mehr gesehen worden sei, die Wohnungstür oft offen stand und der Briefkasten überfüllt war.

Ein Gebäudeverwalter teilte NIUS mit, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land nicht in der Lage gewesen sei, den Mieter zu erreichen, der als Amra R. identifiziert wurde und von dem angenommen wird, dass er die Wohnung untervermietet hat, bevor er verschwand. “Die Wohnung wurde im September geräumt, aber unverschlossen gelassen”, sagte der Manager und fügte hinzu, dass “dunkelhäutige Männer später in der Einheit im dritten Stock ein- und ausgehen sahen”.
Ein anderer Bewohner erzählte Reportern, dass Gruppen von Männern nachts häufig in das Gebäude eindrangen. “Die Haustür wurde aufgebrochen, und Männer mit Kapuzen huschten in den dritten Stock und verschwanden in der Wohnung”, sagte eine ältere Frau, die im Erdgeschoss lebte.

Die Polizei hat weder die Beziehung zwischen dem Opfer und den mutmaßlichen Tätern bekannt gegeben, noch ob das Mädchen freiwillig in die Wohnung eingedrungen ist oder gezwungen wurde.

Ein Tunesier wurde kurzzeitig festgenommen, aber später wieder freigelassen. Es ist unklar, ob er noch ein Verdächtiger in dem Fall bleibt.

Im Februar ergaben Zahlen der Landesregierung nach einer parlamentarischen Untersuchung des unabhängigen Abgeordneten Antonin Brousek, dass fast die Hälfte aller Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen, die im vergangenen Jahr in Berlin begangen wurden, von Nichtdeutschen verübt wurden.

Nach Angaben der Landesregierung wurden im Jahr 2024 7.475 Sexualdelikte registriert, darunter Vergewaltigung und sexuelle Belästigung. Von den 754 identifizierten Vergewaltigungsverdächtigen besaßen 373 keine deutsche Staatsbürgerschaft. Auch bei sexueller Belästigung wurden 701 Tatverdächtige ermittelt, davon 353 Nichtdeutsche.

Diese Zahlen sind jedoch immer verzerrt, da im Ausland geborene Staatsangehörige, die inzwischen eingebürgert wurden, als Deutsche eingestuft werden.

Police investigate gang rape of 17-year-old girl in Berlin apartment block; Tunisian arrested and released

Nach einem mutmaßlichen Angriff auf den Grünen-Landtagsabgeordneten Sebastian Striegel bei den Protesten gegen die Buchmesse „Seitenwechsel“ stellt eine beteiligte Influencerin die Vorwürfe infrage: Striegel habe gelogen

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Am Wochenende kam es auf dem Messegelände in Halle (Saale) zu Protesten gegen die alternative Buchmesse „Seitenwechsel“. Unter dem Motto „Rechte Buchmesse stoppen“ versammelten sich laut Polizeiangaben hunderte Personen. Einige Demonstranten blockierten zeitweise die Zufahrt, woraufhin die Polizei einschritt. Insgesamt leitete die Behörde sieben Ermittlungsverfahren ein. Auch ein möglicher Angriff auf den Grünen-Landtagsabgeordneten Sebastian Striegel wird untersucht.

Gegenüber der Welt erklärte der Politiker, er habe sich als Beobachter zwischen Messegelände und Demonstrationszug bewegt. Dabei habe sich eine bekannte rechte Influencerin, die mit Security unterwegs war, unter die Gegendemonstration gemischt, was auf Widerstand gestoßen sei. Im weiteren Verlauf sei es „zu einem Faustschlag durch den Beschuldigten auf meine Brust“ gekommen, so der Grünen-Politiker. Er habe eine „leichte Verletzung“ erlitten. Ob der Angriff ihm als Grünen-Politiker gegolten habe oder zufällig erfolgt sei, könne er nicht beurteilen.

Unterstützung erhielt er von seiner Parteikollegin Cornelia Lüddemann, der Vorsitzenden der Grünen-Landtagsfraktion. Sie erklärte, Striegel habe sich „in Ausübung seiner parlamentarischen Arbeit in Halle vor Ort“ befunden. „Für den Angriff wurde das Privileg der Pressefreiheit missbraucht, um in die Versammlung gegen die rechte Buchmesse zu gelangen und dort rechte Gewalt ausüben zu können“, so der Vorwurf.

In einer Videostellungnahme veröffentlichte die betroffene Influencerin Eingollan eine deutliche Gegendarstellung. Gleich zu Beginn betont sie: „Der grüne Landtagsabgeordnete Sebastian Striegl lügt. Die Medien verkaufen seine Aussage als Tatsache, und all das kann ich beweisen.“ Sie schildert, sie sei bei der Buchmesse „Seitenwechsel“ gewesen, bei der „natürlich“ auch eine Gegendemonstration angemeldet gewesen sei. Dort habe sie Menschen, die gegen die Veranstaltung protestierten, zur Rede stellen wollen. „Natürlich nicht alleine, sondern mit Security“, erklärte sie.

Das Gespräch mit einem linken Demonstranten sei zunächst ruhig und auf Augenhöhe verlaufen, „bis plötzlich von hinten eine Dame kam und uns beide mit einem Stock attackierte. Ja, uns beide.“ Nach diesem Zwischenfall habe sie entschieden, die Demonstration zu verlassen. In einem Video, das am Weg zum Ausgang aufgenommen wurde, ist Sebastian Striegel mit roter Bauchtasche und schwarzem Outfit erkennbar.

Sie verweist anschließend auf Striegels Darstellung zum angeblichen Faustschlag in den Medien und betont, die Videoaufnahmen würden ein anderes Bild zeigen: „Auf den Videoaufnahmen erkennt man deutlich, dass mein Security-Mann seine Hand nach unten drückt und dass sein rechter Arm sich kaum bewegt“, so die Influencerin.

Angeblicher Angriff auf Grünen-Politiker Striegel entpuppt sich als Märchen

Wiener Mindestsicherung: 7 syrische Kinder (!) haben am 1. Jänner Geburtstag

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Die Regierung arbeitet derzeit an einer bundesweit einheitlichen Neuregelung der Sozialhilfe. Sozialministerin Korinna Schumann (SP) ringt dabei mit den Bundesländern um einen Kompromiss. Mehrere Länder, darunter Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) und Steiermarks Landeshauptmann Mario Kunasek (FP), haben bereits klargestellt, dass sie „keinen Cent mehr wie bisher“ auszahlen wollen.

In Wien sorgten in der Vergangenheit Mindestsicherungsfälle von bis zu 9.000 Euro pro Monat für syrische Großfamilien für heftige Diskussionen. Nun liegt ein neuer Fall vor, der erneut für Aufsehen sorgt: Eine Zuwanderer-Familie mit neun Personen, zwei Erwachsene und sieben Kinder, kommt auf knapp 2.000 Euro Mindestsicherung und Wohnbeihilfe im Monat.

Besonders sticht ein Detail aus dem offiziellen Dokument hervor: Während die beiden Erwachsenen unter dem Jahr geboren sind, tragen alle sieben Kinder den 1. Jänner als Geburtsdatum – mit den Jahrgängen 2014, 2015, 2016, 2018, 2019 und 2021. Dem Schreiben zufolge gab es im Jahr 2018 sogar doppelten Kindersegen.

Für Wiens FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss ist der Fall alles andere als zufällig. Er spricht von einem „klaren Hinweis auf massiven Sozialbetrug“ und kritisiert, es sei offenbar „nichts überprüft – weder Identität noch Anspruch“ worden. Krauss stellt provokant die Frage, ob es diese Personen überhaupt alle gibt, und wirft der Stadt vor, dass „Millionen Euro an illegale Zuwanderer verschenkt“ würden, während ehrliche Wiener jeden Cent zweimal umdrehen müssten.

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Wiener Mindestsicherung: 7 Kinder (!) haben am 1. Jänner Geburtstag | Exxpress

Berliner “Poly-Hochzeit” von vier Männern untereinander sorgt für Kopfschütteln

Wikimedia Commons, Mushushu, CC-BY-SA-4.0

Eine deutsche evangelische Pastorin hat viele überrascht, nachdem sie Berichten zufolge eine Trauung für vier Männer durchgeführt hat.

Wie die Berliner Zeitung am 7. November erstmals berichtete, postete die 33-jährige Berliner Pastorin Lena Müller auf Instagram, dass sie vor kurzem ihre erste “Poly-Hochzeit” gefeiert habe.

@metablabla auf Instagram

“Vier junge Männer sagten ‘Ja’ zueinander, feierten mit uns die Liebe und stellten sich unter G*ttes bunten Segen”, schrieb Müller in dem Post. Das Bild zeigte die rosahaarigen Pfarrerin und vier namentlich nicht genannte Männer.

Müller ergänzte, das Quartett habe den Bibelvers “Die Liebe endet nie” für sich selbst ausgewählt.

“Ich habe bereits während unseres Gesprächs vor der Zeremonie gemerkt, dass sie fest daran glauben, als sie von der Wärme, Großzügigkeit und Offenheit in ihrem Polykül sprachen”, fuhr sie fort.

Ein Polykül ist die Bezeichnung für eine paarartige Bindung zwischen mehr als zwei Menschen in polyamoren Beziehungen. Polyamorös beschreibt die Praxis oder den Wunsch nach romantischen Beziehungen mit mehr als einem Partner gleichzeitig, mit der informierten Zustimmung aller Beteiligten.

Die “Poly-Hochzeit” soll im Sommer auf einem “Pop-up-Hochzeitsfest” vor einer evangelischen Kirche in Berlin-Kreuzberg stattgefunden haben – wo man ohne Voranmeldung heiraten konnte.

“Was für eine Ehre, dass sich diese vier so vertrauensvoll in unsere alten [Kirchen-] Gemäuer gewagt und um unseren Segen gebeten haben. Ich bin dankbar für diesen Beruf”, so die Pastorin abschließend.

Die “Polyhochzeit” hat in Deutschland – wo Polygamie illegal ist – für einen Sturm der Empörung gesorgt.

In Art. 1306 BGB heißt es: “Eine Ehe darf nicht geschlossen werden, wenn einer der Ehewilligen bereits mit einer dritten Person verheiratet ist oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt.”

Allerdings hat sich der deutsche Staat in der Vergangenheit nachsichtig gegenüber muslimischen Einwanderern mit zwei oder mehr Frauen gezeigt.

Christian Stäblein, Bischof der Evangelischen Kirche in Berlin, stellte am 7. November klar, dass es sich bei der “Polytrau” nicht um eine offizielle kirchliche Trauung gehandelt habe, da nur Personen getraut worden seien, die zuvor standesamtlich getraut hätten.

Die Evangelische Kirche von Berlin-Brandenburg schrieb auf Instagram, ihre Mitglieder seien “schockiert über den Hass, dem [Müller] ausgesetzt ist”. Die Organisation fügte hinzu, dass sie fest an der Seite des Ministers stehe.

Müller, die ihren Post über die “Polyhochzeit” inzwischen gelöscht hat, bezeichnet sich auf Instagram als “Feministin und Pastorin” und nennt “Inklusion und intersektionalen Feminismus, Queerfreundlichkeit und Antirassismus” als ihre Schwerpunkte.

Im Gespräch mit der NOZ über die “Poly-Hochzeit” sagte Müller: “Man hat sofort gemerkt, dass es eine große Liebe zwischen den beiden gibt.

“Deshalb war sich das Team schnell einig: Was könnte Gott dagegen haben, dass es jetzt vier statt zwei sind?”

German ‘poly wedding’ of four men to each other raises eyebrows – Brussels Signal