
Die Regierung arbeitet derzeit an einer bundesweit einheitlichen Neuregelung der Sozialhilfe. Sozialministerin Korinna Schumann (SP) ringt dabei mit den Bundesländern um einen Kompromiss. Mehrere Länder, darunter Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) und Steiermarks Landeshauptmann Mario Kunasek (FP), haben bereits klargestellt, dass sie „keinen Cent mehr wie bisher“ auszahlen wollen.
In Wien sorgten in der Vergangenheit Mindestsicherungsfälle von bis zu 9.000 Euro pro Monat für syrische Großfamilien für heftige Diskussionen. Nun liegt ein neuer Fall vor, der erneut für Aufsehen sorgt: Eine Zuwanderer-Familie mit neun Personen, zwei Erwachsene und sieben Kinder, kommt auf knapp 2.000 Euro Mindestsicherung und Wohnbeihilfe im Monat.
Besonders sticht ein Detail aus dem offiziellen Dokument hervor: Während die beiden Erwachsenen unter dem Jahr geboren sind, tragen alle sieben Kinder den 1. Jänner als Geburtsdatum – mit den Jahrgängen 2014, 2015, 2016, 2018, 2019 und 2021. Dem Schreiben zufolge gab es im Jahr 2018 sogar doppelten Kindersegen.
Für Wiens FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss ist der Fall alles andere als zufällig. Er spricht von einem „klaren Hinweis auf massiven Sozialbetrug“ und kritisiert, es sei offenbar „nichts überprüft – weder Identität noch Anspruch“ worden. Krauss stellt provokant die Frage, ob es diese Personen überhaupt alle gibt, und wirft der Stadt vor, dass „Millionen Euro an illegale Zuwanderer verschenkt“ würden, während ehrliche Wiener jeden Cent zweimal umdrehen müssten.
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Wiener Mindestsicherung: 7 Kinder (!) haben am 1. Jänner Geburtstag | Exxpress