AfD deckt auf: Berliner Verfassungsschutz unterhält 413 Fake-Accounts gegen das eigene Volk

Medforth AI

Kaum zu glauben, doch es ist amtlich. Der Berliner Verfassungsschutz unterhält 413 Fake-Accounts in den sozialen Netzwerken. Rund 70 Mitarbeiter sind damit befasst. Die Behörde, die eigentlich die freiheitlich demokratische Grundordnung verteidigen soll, betreibt ein ganzes Netz aus Tarnidentitäten.

AfD deckt VS-Skandal auf

Die Enthüllung stammt aus der Antwort der Senatsverwaltung für Inneres auf eine schriftliche Anfrage des AfD-Abgeordneten Marc Vallendar. Die Anfrage wurde am 17. Juni 2026 gestellt, die Antwort folgte am 26. Juni 2026. Vallendar hatte nachgefragt, wie viele solcher Accounts die Behörde betreibt und wofür.

413 Tarnprofile – der Verfassungsschutz im digitalen Untergrund

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Auf Instagram laufen 83 Accounts, auf Facebook 74, auf X 37, auf TikTok ebenfalls 37 und auf Telegram 25. Hinzu kommen Profile auf kleineren Plattformen wie Discord, Gettr oder VK. Insgesamt kommt die Behörde auf 413 aktive Tarnidentitäten. Das ist fast doppelt so viel wie noch Ende 2024, als eine frühere Anfrage 236 Accounts ergab. Der Apparat wächst – und mit ihm die Zahl der falschen Gesichter im Netz.

Diese Profile dienen nicht der offenen Kommunikation. Sie sollen Bürger täuschen. Mitarbeiter des Verfassungsschutzes geben sich als normale Nutzer aus, um in Foren, Gruppen und Kommentarspalten mitzulesen und mitzuschreiben. Was als Schutzmaßnahme verkauft wird, ist in Wahrheit eine systematische Täuschung der eigenen Bevölkerung.

Siebzig Mitarbeiter für die große Täuschung

Rund 70 Beschäftigte sind „unter anderem“ mit dem Betrieb und der Pflege dieser Fake-Accounts befasst. Das geht direkt aus der Senatsantwort hervor. Siebzig Beamte, bezahlt vom Steuerzahler, deren Aufgabe darin besteht, falsche Identitäten aufzubauen, zu pflegen und zu nutzen. Sie posten, liken, kommentieren und sammeln Daten – alles unter falschem Namen. Der Bürger, der sich in einer Facebook-Gruppe oder auf X zu Wort meldet, weiß nicht, ob hinter dem nächsten Profil ein echter Mitbürger oder ein bezahlter Spitzel des Staates steckt.

Diese Praxis ist kein Einzelfall. Ähnliche Strukturen gibt es in anderen Bundesländern. Doch die Dimension in Berlin ist beachtlich. Und sie wächst. Was früher als Randphänomen galt, ist längst zum festen Bestandteil der nachrichtendienstlichen Arbeit geworden.

„Aufklärung verfassungsfeindlicher Bestrebungen“ – der offizielle Deckmantel

Die Senatsverwaltung begründet den Einsatz mit diesen Worten:

Diese Accounts dienen der Aufklärung verfassungsfeindlicher Bestrebungen und sicherheitsgefährdender oder geheimdienstlicher Tätigkeiten im Geltungsbereich des Grundgesetzes für eine fremde Macht.

Die Reihenfolge der Prioritäten ist dabei aufschlussreich. An erster Stelle steht der „Rechtsextremismus”, gefolgt von Islamismus und auslandsbezogenem Extremismus, erst dann Linksextremismus und Spionageabwehr.

Unzensuriert

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