Wadephul wandelt auf Baerbocks Spuren

Bundesaußenminister Johann Wadephul will als Außenminister offenbar Annalena Baerbock nacheifern und Deutschland lächerlich machen. Anlässlich seines Türkeibesuchs erzählte er in einem Interview mit der türkischen Zeitung „Hürriyiet“: „Es waren ganz entscheidend auch Frauen und Männer aus der Türkei, die mit harter Arbeit unter teils sehr schwierigen Umständen das sogenannte Wirtschaftswunder möglich gemacht haben – sie haben das moderne Industrieland Deutschland mit aufgebaut.“

Nun endete der Zweite Weltkrieg 1945 und die Bundesrepublik wurde 1949 gegründet. Das Anwerbeabkommen mit der Türkei stammt aus dem Jahr 1961, 16 Jahre nach Ende des Krieges. Bevor gegen Ende der 1950er Jahre Gastarbeiter in größerer Zahl kamen, war auch das westdeutsche Wirtschaftswunder längst Wirklichkeit geworden, die Arbeitslosigkeit überwunden, das Wohnungsproblem gelöst und die Eingliederung von zwölf Millionen Vertriebenen geschafft. Die Bundesrepublik Deutschland, kaum auferstanden aus Ruinen, war zum zweitgrößten Exporteur und zum viertgrößten Industrieland der Erde aufgestiegen.

In der USA soll Johann Wadephul als „What a fool“ (was für ein Narr) hinter vorgehaltener Hand tituliert werden.

Wadephul wandelt auf Baerbocks Spuren – Zur Zeit

Neue Zahlen: Migranten bei Sexualstraftaten gegen deutsche Frauen überrepräsentiert

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Neue Zahlen des Deutschen Bundestags werfen ein grelles Licht auf die Kriminalitätslage in Deutschland. Eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hat ergeben: Bei Straftaten gegen Frauen, insbesondere bei Sexualdelikten, sind nichtdeutsche Tatverdächtige überproportional vertreten.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), auf die in der Regierungsantwort Bezug genommen wird, zeigt: Bei Straftaten gegen das Leben, die körperliche Unversehrtheit, die persönliche Freiheit und die sexuelle Selbstbestimmung sind deutsche Frauen am stärksten betroffen. Die eigentliche Brisanz liegt jedoch bei den Tatverdächtigen.

Bei Straftaten gegen das Leben, wie Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen oder fahrlässige Tötung, wurden 876 weibliche Opfer mit deutscher Staatsangehörigkeit erfasst. In 130 Fällen waren mindestens ein nichtdeutscher Tatverdächtiger involviert. Bei Delikten gegen die körperliche Unversehrtheit wurden 35.784 deutsche Frauen erfasst, bei denen mindestens ein nichtdeutscher Verdächtiger beteiligt war. Davon entfallen 6.989 auf Zuwanderer. Die häufigsten Herkunftsländer der nichtdeutschen Tatverdächtigen waren die Türkei (4.991), Syrien mit (3.002) und Polen mit (1.864), gefolgt von Rumänien, Afghanistan und weiteren Ländern.

Im Berichtsjahr 2024 wurden zudem 22.593 deutsche Frauen als Opfer von Straftaten gegen die persönliche Freiheit wie Freiheitsberaubung, Bedrohung, Nachstellung (Stalking) oder Zwangsheirat erfasst, an denen mindestens ein nichtdeutscher Tatverdächtiger beteiligt war. Davon entfielen 4.504 Fälle auf Zuwanderer. Die häufigsten Herkunftsländer der nichtdeutschen Tatverdächtigen waren auch hier wieder die Türkei mit 3.625, Syrien mit 1.902 und Polen mit 1.002 Fällen, gefolgt von Afghanistan und Rumänien.

Wie aus der Beantwortung der Anfrage weiter hervorgeht, wurden bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung – dazu zählen Vergewaltigung, sexueller Übergriff, sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen oder sexuelle Belästigung – 12.600 deutsche Frauen als Opfer in Fällen mit mindestens einem nichtdeutschen Tatverdächtigen erfasst, davon 3.825 im Zusammenhang mit Zuwanderern. Die häufigsten Herkunftsländer der nichtdeutschen Tatverdächtigen sind Syrien (1.530), Afghanistan (1.063) und die Türkei (1.059). Es folgen Rumänien, der Irak und weitere Länder.

Die Daten zeigen eindeutig: Bei Sexualdelikten und Gewaltverbrechen sind nichtdeutsche Tatverdächtige, insbesondere aus Ländern wie Syrien, Afghanistan und dem Irak, auffällig häufig vertreten. Die AfD hatte explizit nach Fällen mit mindestens einem nichtdeutschen oder zugewanderten Tatverdächtigen gefragt – die Antwort der Regierung bestätigt eine überdurchschnittliche Beteiligung. Doch anstatt Konsequenzen zu ziehen, verweist die Bundesregierung auf methodische Vorbehalte. Die Polizeiliche Kriminalstatistik bilde emnach lediglich erfasste Fälle ab und lasse keine Rückschlüsse auf Ursachen oder Zusammenhänge zu.

Neue Zahlen: Migranten bei Sexualstraftaten gegen deutsche Frauen überrepräsentiert

Heinsberg: Fünf Syrer nach Gruppenvergewaltigung einer 17-Jährigen festgenommen

Tatort Grundschule Heinsberg Anton-Loevenich-Straße – Google Maps

Wieder einmal erschüttert eine abscheuliche Gewalttat unser Land. In Heinsberg, einer beschaulichen Stadt nahe Aachen, soll eine 17-Jährige von gleich fünf jungen Männern vergewaltigt worden sein. Die Staatsanwaltschaft Aachen ermittelt gegen die Verdächtigen im Alter zwischen 17 und 26 Jahren. Was die Behörden zunächst verschwiegen, berichtete die “Aachener Zeitung”: Bei den mutmaßlichen Tätern handele es sich um fünf Männer syrischer Herkunft.

Die Tat soll in der Wohnung eines der Verdächtigen stattgefunden haben. Das Opfer, selbst keine Deutsche, kannte nach Angaben der Ermittler mindestens einen der Tatverdächtigen persönlich. Vier der fünf Männer seien direkt festgenommen worden, ein weiterer habe sich später gestellt. Dass für die Festnahme ein Spezialeinsatzkommando anrücken musste, zeigt die potenzielle Gefährlichkeit der Verdächtigen.

Doch warum mussten die Informationen über die Herkunft der Tatverdächtigen erst durch die Lokalpresse ans Licht kommen? Warum diese Geheimniskrämerei der Behörden? 

Weiterlesen:

Schockierende Gruppenvergewaltigung in Heinsberg: Wenn der Rechtsstaat versagt

„Nein, Frau Merkel, dankbar sind wir nicht“ – eine Abrechnung zehn Jahre danach

Wer ist heute der deutschen Kanzlerin Angela Merkel dankbar für ihren Spruch „Wir schaffen das“ und dafür, dass sie die Grenzen für alle und jeden geöffnet hat? „Keiner“, schreibt Christian Ortner, Kolumnist in Die Presse.

Dabei hatte Der Standard vor ziemlich genau zehn Jahren, am 27.10.2015, den Migrationsforscher Rainer Bauböck angesichts der gerade losgebrochenen Migrationswelle sagen lassen:

In zehn Jahren werden wir der Kanzlerin Merkel dankbar sein.

Migranten befürworten Hinrichtungen

Dafür, was sie vor zehn Jahren angerichtet hat, sei heute wohl niemand Frau Merkel dankbar, bilanziert Ortner, der es geradezu verstörend findet, dass laut einer Umfrage unter Migranten in Österreich eine so große Zahl Hinrichtungen befürwortet – aus religiösen Gründen, etwa, wegen Abfalls vom muslimischen Glauben.

Keine Konsequenz gegen muslimische Zuwanderung

Das wirkliche Problem im Westen Europas sei, schreibt Christian Ortner, dass nichts oder nicht genug gegen die muslimische Zuwanderung getan wird. Ortner zitiert dazu den britischen Autor Douglas Murray, der angesichts der widerlichen antisemitischen Pro-Hamas-Demos eine völlig richtige Konsequenz gezogen habe – und zwar:

Ich möchte nicht in einem Land mit Hamas-Anhängern leben. Ich möchte, dass sie abgeschoben werden. Ich möchte, dass sie rausgeschmissen werden. Ganz einfach (. . .) Ich habe übrigens genug von dieser traurigen Ära des Händeringens, in der die Leute sagen: „Oh, aber könnte das nicht gegen unsere liberalen Werte verstoßen“ . . . Das interessiert mich nicht so sehr wie die Frage, ob Großbritannien Großbritannien bleibt. Das interessiert mich viel mehr. In jeder nationalen Notlage in der Geschichte unseres Landes haben wir etwas aufgegeben, um zu überleben. Das ist es, was wir aufgeben: Toleranz gegenüber Menschen, die uns diese Toleranz nicht entgegenbringen. Diese Ära sollte vorbei sein.

Politische Linke leistet hinhaltenden Widerstand

Diese Grundhaltung gelte bei uns immer irgendwie als rechts, fremdenfeindlich und völlig indiskutabel, meint Ortner zu der Murray-Aussage. Vor allem die politische Linke leiste gegen diese Haltung noch immer so etwas wie hinhaltenden Widerstand.

Rückführung aller, die in Heimat nicht verfolgt werden

Ortner sieht nur eine Konsequenz, um den Staat wieder in den Griff zu bekommen. Etwa durch die konsequente Rückführung all jener, die keinen aktuellen Anspruch auf Asyl haben können wie beispielsweise die Syrer, die in ihrer Heimat nicht mehr verfolgt werden – „das ist nicht islamophob, wie immer wieder unterstellt wird, sondern schlicht und einfach realistisch“, so Ortner.

Hier finden Sie den ganzen Artikel von Christian Ortner in der Tageszeitung Die Presse:

„Nein, Frau Merkel, dankbar sind wir nicht“ – eine Abrechnung zehn Jahre danach – Unzensuriert

Chemnitz: Syrer greift Polizisten mit vermutlicher Gebetstafel an

Am 22.10.2025 gegen 23:15 Uhr stellte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Chemnitz im Bereich der DHL-Packstation im Chemnitzer Hauptbahnhof eine schlafende männliche Person fest. Auf Nachfrage gab der 27-jährige syrische Staatsangehörige an, keine Reiseabsichten zu haben, sondern lediglich dort nächtigen zu wollen. Daraufhin sprach ihm die Streife einen Platzverweis aus und forderte ihn auf den Hauptbahnhof Chemnitz zu verlassen. Diesem kam er, wenn auch widerwillig, augenscheinlich nach, indem er sich in Richtung Hauptausgang begab. Kurz vor Verlassen des Bahnhofes drehte er sich jedoch plötzlich um und attackierte die Beamten. Nachdem er zunächst mit einem mitgeführten Blechschild (vermutlich Gebetstafel) und einem gefüllten Beutel nach den Beamten warf und diese verfehlte, schlug er kurz darauf einen Beamten mit der Faust ins Gesicht, so dass dieser aufgrund einer Schwellung später in die örtliche Notaufnahme verbracht werden musste.

Der 27-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und ins Bun-despolizeirevier Chemnitz Hauptbahnhof verbracht. Dieser Maßnahme versuchte er sich vehement zu entziehen. Er verhielt sich unkooperativ und aggressiv.

Es wurde Strafanzeige gegen den polizeibekannten Syrer wegen Wider-stand und Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte erstattet.

Nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsstaatsanwaltschaft wurde einem beschleunigten Verfahren zugestimmt und der syrische Staatsangehörige im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter vorgeführt.

Der verletzte Beamte ist weiterhin dienstfähig.

BPOLI C: 27-Jähriger attackiert Einsatzkräfte am Chemnitzer Hauptbahnhof | Presseportal

Maskierte Studenten bedrohen israelischen Professor in London mit Enthauptung

Screenshot Instagram

An der City University of London wurde ein israelischer Professor während seiner Vorlesung von maskierten Aktivisten angegriffen. Sie nannten ihn „Terrorist“ und drohten, ihm den Kopf abzuschneiden. Der Ökonom Michael Ben-Gad bleibt standhaft – und warnt vor wachsendem Antisemitismus an britischen Universitäten.

Was sich am Mittwoch in einem Hörsaal der City University of London abspielte, beschreibt der israelische Wirtschaftsprofessor Michael Ben-Gad als den „schlimmsten Moment“ seiner akademischen Laufbahn. Eine Gruppe vermummter Studenten – ihre Gesichter verdeckt mit Keffiyehs und Masken – stürmte inmitten seiner Vorlesung den Raum, beschimpfte ihn als „Terroristen“ und „Nazi“ und drohte, ihn zu enthaupten.

Ben-Gad, der seit 2008 an der Universität lehrt und von 2010 bis 2013 das Institut für Volkswirtschaft leitete, ist kein unpolitischer Akademiker. Er bezeichnet sich selbst als „unverhohlenen israelischen Patrioten“ und hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er in den 1980er Jahren in der israelischen Armee diente. Genau das wurde ihm nun zum Verhängnis – inmitten eines zunehmend feindseligen Klimas gegenüber israelischen und jüdischen Lehrenden in Großbritannien.

„Sie kamen direkt auf mich zu – einer sagte, er werde mir den Kopf abschneiden“

Im Interview mit Sky News schilderte Ben-Gad den Übergriff:
„Maskierte Aktivisten kamen in den Raum, gingen direkt auf mich zu und schrien mir ins Gesicht. Sie nannten mich Kriegsverbrecher, Nazi, Terrorist – einer rief, er werde mir den Kopf abschneiden.“

Die Eindringlinge weigerten sich, den Saal zu verlassen. Zuvor waren Flugblätter mit seinem Foto und der Aufschrift „Terrorist“ auf dem Campus verteilt worden. In sozialen Netzwerken kursierte eine Kampagne, die seine Entlassung forderte.

Doch Ben-Gad weigert sich, klein beizugeben:
„Wenn das Ziel dieser Demonstranten war, mich einzuschüchtern, dann werden sie sich mehr anstrengen müssen. Ich bleibe hier, ich lehre weiter. Mein einziges ‚Verbrechen‘ ist, Jude zu sein und im Nahen Osten gelebt zu haben.“

Was an der Londoner Universität geschah, ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck einer gefährlichen Entwicklung: Israelische oder jüdische Dozenten werden an westlichen Hochschulen zunehmend zur Zielscheibe. Unter dem Deckmantel „antizionistischer“ Proteste werden Drohungen, Einschüchterung und blanker Hass salonfähig.

Ben-Gad spricht von einem Klima der Angst: „Ich mache mir weniger Sorgen um mich selbst als um jüdische Studenten. Viele sind verängstigt. Das, was hier passiert, geht weit über meinen Fall hinaus.“

Tatsächlich berichten Universitäten in ganz Großbritannien von wachsendem Druck auf israelische Wissenschaftler. Antisemitische Hetze mischt sich mit vermeintlicher Solidarität für Palästinenser – ein moralisches Gift, das den akademischen Diskurs vergiftet.

Nach dem Angriff unterzeichneten Hunderte Akademiker aus ganz Großbritannien – darunter Professoren der Universitäten Oxford, Cambridge und London – eine Solidaritätserklärung.
Darin heißt es:
„Wir verurteilen diese gezielten Einschüchterungskampagnen gegen Professor Ben-Gad. Unabhängig von den unterschiedlichen Ansichten zum Gaza-Krieg dürfen Lehrende niemals wegen ihrer Herkunft, Religion oder nationalen Identität angegriffen werden.“

Die Unterzeichner warnen, dass solche Angriffe „besonders jüdische Studenten einschüchtern“ und ein gefährliches Beispiel setzen könnten.

Auch die Universitätsleitung reagierte deutlich:
„Wir unterstützen Professor Ben-Gad uneingeschränkt“, erklärte ein Sprecher der City University. „Friedlicher Meinungsaustausch gehört zur akademischen Freiheit. Aber Drohungen, Belästigungen und Gewaltversuche überschreiten jede Grenze – und werden nicht toleriert.“

Dass britische Universitäten, einst Bastionen freier Rede, heute Schauplätze antisemitischer Hetze sind, markiert einen tiefen kulturellen Bruch. Was früher als intellektuelle Debatte galt, wird nun als ideologischer Feldzug geführt – mit physischen Bedrohungen und digitaler Lynchjustiz.

Michael Ben-Gad fasst es nüchtern zusammen:
„Sie haben den falschen Professor, an der falschen Universität, im falschen Land ausgesucht.“

Doch die Frage bleibt: Wie viele andere Lehrende schweigen bereits aus Angst?

Wenn Drohungen gegen jüdische Professoren zur neuen Normalität werden, steht nicht nur Israels Ansehen, sondern die moralische Integrität westlicher Hochschulen auf dem Spiel.

Maskierte Studenten bedrohen israelischen Professor in London mit Enthauptung

Gaspreisexplosion dank falscher Politik

Bild: PxHere Lizenz: –

Österreichs Bevölkerung steht abermals vor einer enormen Kostenerhöhung, allen Versprechungen der Regierung, die Inflation bekämpfen zu wollen, zum Trotz. Die E-Control, Österreichs Energieregulierungsbehörde, hat einen Verordnungsentwurf in Begutachtung geschickt, der es in sich hat: Die Kosten für das Gasnetz sollen im Jahr 2026 abermals signifikant steigen, nachdem im Jahr 2025 bereits enorme Preissteigerungen verordnet wurden. Während die ohnehin hohen Kosten stromseitig nur gering steigen werden, plant man die Gasnetzkosten massiv zu erhöhen: Durchschnittlich 18,2% mehr sollen die Netzbetreiber ab 1. Jänner verlangen können (nach einer Erhöhung um 16,6% im Jahr 2025).

Um die Vorgänge der Preisbildung der Gasnetze verstehen zu können, muss man etwas ausholen: Da Netzbetreiber in Österreich eine Monopolstellung haben und sich keiner Konkurrenz stellen müssen, werden sie von einer Behörde (E-Control) reguliert. Diese Behörde legt fest, welche Preise die Kunden für die Inanspruchnahme des Netzes zahlen müssen. Die daraus generierten Erlöse sollen die Kosten der Netzbetreiber decken, aber nicht dazu führen, dass sich die, ohnehin in Besitz der öffentlichen Hand befindlichen Netzbetreiber, bereichern. So weit, so gut.

Besonders abenteuerlich wird es bei der Begründung der Kostensteigerung und den davon abgeleiteten Empfehlungen

Besonders abenteuerlich wird es bei der Begründung der Kostensteigerung und den davon abgeleiteten Empfehlungen: Die E-Control argumentiert, dass der Rückgang des Gasverbrauchs die ungefähr gleichbleibenden Kosten für die Instandhaltung des Netzes auf weniger Verbraucher verteilt, und diese daher mehr zahlen müssen. So nüchtern richtig diese Feststellung ist, so fatal ist die daraus abgeleitete Forderung der Behörde: Die E-Control möchte Druck auf die Netzbetreiber ausüben, damit diese ihr Gasnetz zurückbauen. Das wird allerdings nicht zur gewünschten Reduzierung der Netzkosten und der Entlastung der Bevölkerung führen, da auch der Rückbau eines Gasnetzes mit enormen Kosten verbunden ist. Dazu müssen nämlich viele Bagger rollen, Böden aufgerissen und Leitungen umständlich entsorgt werden. Auf der anderen Seite nimmt man den Gaskunden die Möglichkeit, die Art der Versorgung selbst zu wählen und zwingt sie in eine andere Form der Energieversorgung, unabhängig davon, wie teuer diese ist.

Rückbau frisst Arbeitsplätze

Dass der Rückbau eines gut ausgebauten und bewährten Gasnetzes auch andere volkswirtschaftlich relevante Effekte hat, wird gerne ausgeblendet. Eine Reduktion des Gasnetzes wird gleichzeitig zu einer Reduktion von Arbeitsplätzen führen, weil viele Unternehmen, vor allem im Bereich der industriellen Fertigung, von Energieträgern auf Molekülbasis (Gas oder Wasserstoff) abhängig sind. Baut man das Gasnetz zurück, reduziert man die Möglichkeit für Industrieunternehmen, im betroffenen Gebiet tätig zu werden. Die drohende Abkoppelung vom Gasnetz betrifft nicht nur bestehende Industrie im Land, sondern dürfte auch alle ausländischen Unternehmen abschrecken, die mit der Eröffnung eines Standorts in Österreich geliebäugelt haben. Man begünstigt daher den Verlust von Arbeitsplätzen und die Deindustrialisierung. Dass das bestehende Gasnetz auch als Grundlage für eine dringend benötigte Wasserstoffinfrastruktur dienen soll, dürfte in den Überlegungen der E-Control ebenfalls nicht oder unzureichend gewürdigt worden sein.

Die großen Rückgänge werden aber vor allem in der Industrie verortet, die nach 5 Jahren schwarz-grüner Bundesregierung schwer angeschlagen ist.

Warum aber sinkt der Gasverbrauch in Österreich überhaupt? Die E-Control betont gerne, dass milde Winter (natürlich vom Klimawandel verursacht) den Verbrauch drosseln. Die großen Rückgänge werden aber vor allem in der Industrie verortet, die nach 5 Jahren schwarz-grüner Bundesregierung schwer angeschlagen ist. Dazu kommen noch politische Beschlüsse wie der Ausstieg aus russischem Gas, der nicht nur den Markt schwer verzerrt hat, sondern auch dazu führte, dass der Gastransit von Russland nach Italien und Deutschland über Österreich zum Erliegen kam und Österreich die Kosten für die Übertragungsnetze mittlerweile allein tragen muss. Diese Kostensteigerung der Übertragungsnetze (Netzebene 1) ist mittlerweile sogar Hauptkostentreiber aller Netzkosten und nicht, wie oft fälschlich angenommen, die neue Kostenverteilung aufgrund weniger Haushalte, die aus Gas ausgestiegen sind. Man sieht also: Die aktuelle Situation ist nicht einfach vom Himmel gefallen, sondern politisch verschuldet.

Unsere politische Führung hat sich offenbar dazu entschlossen, ein Spirale des Grauens loszutreten: Durch Rückbau der Gasnetze möchte man die Netzkosten der verbleibenden Verbraucher erhöhen, um das wiederum als Argument zu nehmen, Gasverbrauch und Netze abermals zu reduzieren. Mit ständig steigenden Preisen sollen Konsumenten zum Umstieg gezwungen werden, auch wenn die Alternative noch teurer ist.

Warum verfolgt die E-Control diese Politik?

Es ist gut und richtig, dass es eine Behörde gibt, die monopolistische Netzbetreiber reguliert. Dass dieser Regulator aber auch Druck auf die durch ihn zu regulierenden Unternehmen ausüben möchte, erscheint zumindest erstaunlich. Immerhin sind diese Themen so weitreichend und politisch, dass diese bei demokratisch gewählten Politikern vermutlich besser aufgehoben wären. Dem betroffenen Bürger, der immer wieder mit neuen Kosten konfrontiert wird, mag sich die Frage aufdrängen, warum sich eine Behörde darum bemüht, dass sein Gasanschluss gekappt wird. Auf der anderen Seite sieht dieser Bürger wiederum Unternehmen, die von der E-Control reguliert werden, wie die Gas Connect Austria GmbH, die über Netzgebühren viele Millionen Euro Gewinn macht und diesen auch an seinen Eigentümer ausschüttet, anstatt ihn ins Netz zu investieren. Hier scheint doch vieles im Argen zu liegen.

All das ist geeignet, das Vertrauen der Bevölkerung in unsere politische Führung stark zu beeinträchtigen. Die hohen Energiepreise sind nicht hausgemacht, sondern ergeben sich aus mehreren Faktoren, wovon sehr viele politische Ursachen haben. Insofern ist die steigende Enttäuschung vieler Menschen verständlich, es gibt aber keinen Grund, sich dem Defätismus hinzugeben, denn politische Entscheidungen können wieder abgeändert werden.

Gaspreisexplosion dank falscher Politik – Zur Zeit

Mehr als 70 Prozent der Syrer und Somalier in Wien in Sozialhilfe

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Der Integrationsbericht 2024 des Bundeskanzleramts zeigt, wer 2023 in Wien Sozialhilfe kassiert hat: Die höchste Bezugsquote verzeichneten Syrer mit 73,7 Prozent, gefolgt von Somaliern mit 71,6 Prozent und Afghanen mit 54,2 Prozent.

Knapp die Hälfte der Iraker in Sozialhilfe

Auch Iraker (46,1 Prozent), russische Staatsangehörige (32,9 Prozent) und Iraner (16,4 Prozent) lagen deutlich über dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung, der bei 9,0 Prozent liegt. Damit beziehen Personen aus diesen Herkunftsländern überdurchschnittlich häufig Sozialhilfe in Wien.

Anteil bei Österreichern am geringsten

Unter dem Durchschnitt befinden sich hingegen Türken mit 8,1 Prozent und aus dem ehemaligen Jugoslawien mit 5,4 Prozent. Die niedrigste Bezugsquote weist, wenig überraschend, die Gruppe der Österreicher mit 4,1 Prozent auf.

So sahen die Sozialhilfebezugsquoten 2023 nach Staatsangehörigkeiten in Wien aus:

StaatsangehörigkeitAnteil der Sozialhilfebezieher
Syrien73,7
Somalia71,6
Afghanistan54,2
Irak46,1
Russland32,9
Iran16,4
Türkei8,1
Ehem. Jugoslawien (außerhalb der EU)5,4
Gesamtbevölkerung9,0
Österreichische Staatsangehörige4,1
Quelle: Integrationsbericht 2024 des Bundeskanzleramts. Ukrainische Staatsangehörige sind in der Darstellung nicht enthalten.

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Chemnitz: Syrer tritt im Linienbus die Scheiben ein

Am Mittwochabend kam es zu Sachbeschädigungen in einem Linienbus an der Zentralhaltestelle. Der Tatverdächtige (27/syrische Staatsangehörigkeit) betrat den wartenden Bus und trat unvermittelt gegen zwei Trennscheiben im Bus, wodurch diese zu Bruch gingen. Einsatzkräfte des Polizeireviers Chemnitz-Nordost konnten dem Mann vor Ort habhaft werden. Der Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.
Gegen den 27-Jährigen wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Feuer in Wohnung | Zwei Tage, zwei Unfälle, drei Verletzte | Fahrradfahrerin schwer verletzt