Am 23.10.2026 gegen 11:30 Uhr kam es in der Trebnitzer Straße in Gera zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Dabei griff ein 18-jähriger Algerier einen 26-jährigen Tunesier mit einer Eisenstange und einem Messer an. Der 26-Jährige erlitt leichte Verletzungen an der Hüfte und an der Hand. Er wurde kurzzeitig im Klinikum Gera medizinisch behandelt und anschließend wieder entlassen. Der 18-jährige Tatverdächtige konnte an seiner Wohnanschrift widerstandslos festgenommen werden. Die mutmaßlichen Tatmittel wurden aufgefunden und beschlagnahmt. Am 24.10.2026 wurde der Heranwachsende dem Amtsgericht Stadtroda vorgeführt. Dieses ordnete Untersuchungshaft an. Anschließend wurde der Tatverdächtige der Jugendstrafanstalt (JSA) Arnstadt zugeführt.
33 Millionen Behandlungen für Syrer, Afghanen und Co.: Wartezeiten für Österreicher, „all inclusive“ für Fremde

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Mehr als 33 Millionen medizinische Einzelleistungen für Migranten: Diese Zahl geht aus einer Anfragebeantwortung von SPÖ-Gesundheitsministerin Korinna Schumann hervor.
Millionen Leistungen im niedergelassenen Bereich
FPÖ-Mandatarin Katayun Pracher-Hilander richtete eine Anfragenserie an SPÖ-Gesundheitsministerin Korinna Schumann. Abgefragt wurden medizinische Leistungen im niedergelassenen Bereich für Syrer, Afghanen, Inder, Iraker, Iraner, Libyer, Pakistaner, Türken, Ukrainer sowie Afrikaner. Laut den Anfragebeantwortungen summierten sich diese Leistungen zwischen 2015 und 2023 auf mehr als 33 Millionen.
Besonders hoch ist die Zahl bei Syrern und Afghanen: Auf sie entfielen zusammen fast 8,6 Millionen Einzelleistungen. Seit 2015 sind aus Syrien und Afghanistan zudem mehr als 231.000 Asylanträge gestellt worden.
„Die Zeche zahlen die Österreicher“
„Während Österreicher, die oft bereits seit Jahrzehnten ins System einzahlen, immer längere Wartezeiten für Arzttermine oder Untersuchungen in Kauf nehmen müssen, haben die Systemparteien eine All-inclusive-Versorgung für Einwanderer geschaffen. Das ist ungerecht“, beklagte Pracher-Hilander.
Die Abgeordnete sieht die Zahlen als Folge der illegalen Masseneinwanderung. Die Einzelleistungen würden Ressourcen binden, während die heimische Bevölkerung länger auf Termine und Untersuchungen warten müsse. „Die Zeche dafür zahlen die Österreicher“, so Pracher-Hilander.
FPÖ verlangt Asylstopp
Zusätzlichen Handlungsbedarf sieht die Freiheitliche bei der Erwerbstätigkeit. Laut Österreichischem Integrationsfonds (ÖIF) lag die Erwerbsquote von Migranten aus Syrien, Afghanistan und dem Irak 2025 bei 50,6 Prozent. In Österreich lebten insgesamt fast 182.000 Personen aus diesen drei Staaten.
Pracher-Hilander fordert daher: Asylstopp und klare Regeln für medizinische Leistungen, die über die notwendige Akutversorgung hinausgehen. Diese sollten nur jenen zustehen, die auch in das Solidarsystem einzahlen. „Mit dem All-inclusive-Paket für Menschen aus aller Herren Länder muss Schluss sein!“
Paris verlängert Ausgangssperre, während der Louvre wegen dem Protest aus Angst vor Zerstörungen am Wochenende schließt

Die Polizei in Paris hat die nächtliche Ausgangssperre für zwei Teile des Stadtzentrums bis zum Morgen des 26. Oktober verlängert und die Beschränkungen bis zu einem Wochenende mit geplanten Protesten in Kraft gehalten.
Die Verordnung verbietet jeden, ob erwachsen oder minderjährig, den Aufenthalt zwischen der zentralen Esplanade des Place de la République und einem Abschnitt des Bezirks Halles zwischen 23 und 6h.
Die Polizeipräfektur der Stadt sagte, sie habe auf Anweisung von Premierminister Sébastien Lecornu und Innenminister Laurent Nuñez gehandelt. U-Bahn- und RER-Stationen, die beide Gebiete bedienen, wurden auf Wunsch der Präfektur um 22 Uhr geschlossen.
Die Maßnahmen folgen der schlimmsten Revolte, die Frankreich seit Jahren erlebt hat. Die Proteste am 17. Oktober zogen mehr als eine halbe Million Menschen an und endeten mit geplünderten Geschäften, das Rathaus in Limoges brannte aus und fast 2.400 Menschen wurden verhaftet.
Präsident Emmanuel Macron sagte, dass Demonstrationen, die nicht von Gewerkschaften ausgerufen würden, in den kommenden Tagen wo immer möglich verboten würden, und fügte hinzu, dass sein allgemeiner Rat darin bestehe, dass überhaupt keine abgehalten werde. Die Präfekten würden Anfragen von Gewerkschaften prüfen und könnten Marschrouten von Geschäftsbezirken wegbewegen, sagte er.
Verbote wurden in Marseille, Nizza, Montpellier und Nantes sowie in Teilen von Saint-Étienne und Roanne angekündigt. Lyon, wo Hunderte von Geschäften beschädigt wurden, und das Zentrum von Toulon sind ebenfalls davon betroffen.
Das Kulturministerium sagte, dass der Louvre, das Musée d’Orsay, das Picasso-Museum, die Orangerie und das Grand Palais am 24. Oktober geschlossen würden. Die Einrichtungen unter seiner Aufsicht wurden aufgefordert, Besucher, Mitarbeiter und Sammlungen zu schützen.
Die Polizeizahlen an diesem Tag sollen etwa 20 Prozent höher sein als am 17. Oktober, wobei der Urlaub abgesagt wird und Sentinelle-Soldaten neben den GIGN- und RAID-Einheiten eingesetzt werden. Gepanzerte Fahrzeuge sind in der Hauptstadt einzusetzen.
Zwei Routen wurden für den Pariser Marsch angemeldet, eine von den Gelbwesten und eine von der CGT-Gewerkschaft, wobei die Präfektur noch über sie entscheiden muss. Die Hauptstadt hatte bereits am 22. Oktober in weiten Teilen der Stadt für 12 Stunden Märsche verboten gesehen.
Die Unruhen begannen im September mit Schulprotesten über überfüllte Klassenzimmer und verfallende Gebäude und verschmolzen später mit der Gelbwestenwut über die Lebenshaltungskosten und die Kraftstoffpreise.
Die Gewerkschaften haben einen weiteren nationalen Streik und einen Tag des Protests für den 5. November ausgerufen. Die Turbulenzen haben den Druck auf eine Minderheitsregierung weiter erhöht, die ohnehin schon Schwierigkeiten hat, einen Haushalt zu verabschieden, der den Defizitvorschriften der Europäischen Union entspricht – vor dem Hintergrund steigender französischer Kreditkosten und der im Frühjahr anstehenden Präsidentschaftswahlen.
Linker Wahlsieg mit Nebenwirkungen: 72 Polizisten wollen weg

Vor vier Wochen hat Berlin gewählt und die linken Parteien gestärkt. Das gibt zu denken – vor allem den Ordnungshütern.
Polizisten flüchten regelrecht
Nach einer Recherche von FOCUS online haben seit der Abgeordnetenhauswahl mindestens 72 Hauptstadtpolizisten einen Wechsel in ein anderes Bundesland angefragt oder beantragt. Zum Vergleich: 2025 wurden insgesamt 22 Versetzungen in andere Bundesländer vollzogen, 2024 waren es 36.
Die Gewerkschaft der Polizei warnt vor den langfristigen Folgen. Während die Linke den Polizeiapparat umgestalten will, wittern andere Länder ihre Chance auf erfahrene Beamte.
Baden-Württemberg wirbt – und findet Interessenten
Baden-Württembergs Innenminister Manuel Hagel und sein Brandenburger Amtskollege Jan Redmann (beide CDU) hatten nach der Wahl öffentlich um Personal beziehungsweise Polizeinachwuchs geworben.
58 Berliner Beamte hätten demnach Interesse an einem Wechsel nach Baden-Württemberg gezeigt, zehn interessierten sich für Bayern, drei für Thüringen und einer für Bremen.
ACAB hat seinen Preis
„Die immer weitere, teure Aufrüstung der Polizei wollen wir stoppen und die Mittel umverteilen“, hat die Linke in ihrem Wahlprogramm versprochen. Auch Brennpunkt- und Präsenzeinheiten sowie Waffenverbotszonen stehen in ihrer Kritik.
Allerdings sollen in den Sondierungen mit SPD und Grünen ein Personalabbau bei der Polizei bereits ausgeschlossen worden sein. Denn in Berlin feiert die Kriminalität fröhliche Urständ. Zukünftig mit weniger Polizisten.
Duisburg: Nach Schiesserei Fahndung nach einem “Südländer”
Mehrere Zeugen alarmierten am 1. September (ein Dienstagabend) gegen 17:55 Uhr die Polizei und berichteten von einem Schusswechsel auf der Wanheimer Straße in Hochfeld.


Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ das Amtsgericht Duisburg einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung nach einem bislang unbekannten Tatverdächtigen.
Eine genaue Beschreibung des Tatverdächtigen sowie Lichtbilder und ein Video sind über das Fahndungsportal der Polizei NRW abrufbar: https://polizei.nrw/fahndung/219489

Wer den Mann sieht oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, nicht selbst an ihn heranzutreten, sondern unverzüglich die Polizei über den Notruf (110) zu informieren. Der Flüchtige könnte bewaffnet sein.
Personen, die Videos oder Fotos von der Tat gefertigt haben, werden weiterhin gebeten, diese im Hinweisportal der Polizei unter https://nrw.hinweisportal.de/ unter dem Ereignis “Duisburg: Versuchtes Tötungsdelikt” hochzuladen.
Wien: Mann in Wohnung niedergeschossen; vier Migranten aus dem Drogenmilieu festgenommen

Am 19.10.2026 wurde ein 35-Jähriger mit Schussverletzungen im Unterleib in einer Wohnung in Wien-Penzing aufgefunden.
In einer ersten Befragung gab das Opfer an, von vier ihm unbekannten Personen in der Wohnung beraubt worden zu sein. Als diese mit einem höheren Geldbetrag aus der Wohnung flüchteten, nahmen er und eine weitere Person, die sich zu dem Zeitpunkt ebenfalls in der Wohnung aufhielt, die Verfolgung auf. Auf der Straße soll es schließlich zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein, bei der auf das Opfer geschossen wurde.
Das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Leib/Leben, Gruppe Lehner, führte seither die umfangreichen Ermittlungen. Im Zuge dessen konnten mehrere, von der Staatsanwaltschaft Wien angeordnete Hausdurchsuchungen in den Bezirken 5, 10, 12, 16 und 17 durchgeführt werden.
Durch intensive Fahndungsmaßnahmen gelang es den Ermittlern, am gestrigen Tag die Aufenthaltsorte von insgesamt vier Tatverdächtigen auszuforschen und diese in weiterer Folge festzunehmen.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 27-Jährigen (StA.: Syrien), einen 33-Jährigen (StA.: Staatenlos), einen 39-Jährigen (StA.: Russische Föderation) und einen 46-Jährigen (StA.: Russische Föderation), die allesamt im Suchtmittelhandel aktiv sind. Im Zuge der Einvernahmen zeigten sich die Tatverdächtigen Großteils geständig.
Auch das Opfer, der 35-Jährige, wurde nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus wegen dem Verdacht des Suchtmittelhandels festgenommen.
Der 35-Jährige wird ebenso wie die vier Tatverdächtigen in eine Justizanstalt gebracht.
Busfahrer in St. Pölten rollt vor den Fahrgästen den Gebetsteppich aus und betet Richtung Osten

Ein Busfahrer in Niederösterreich rollt vor den Fahrgästen den Gebetsteppich aus und betet Richtung Osten. Dieser medial aufgebauschte Vorfall aus St. Pölten ist keine Ausnahme. Immer mehr Beschäftigte sind Moslems und legen für Allah, den Gott im Islam, eine Gebetspause ein.
Fünf Pflichtgebete
Das muslimische Gebet ist eine bestimmte Abfolge von Worten und Bewegungen. Dabei werden vier Grundhaltungen eingenommen: Stehen, Verbeugen, Knien und Niederwerfen. Die Pflichtgebete beinhalten Teile des Korans und werden immer auf Arabisch gesprochen. Fünfmal am Tag sollen Moslems beten: morgens, mittags, nachmittags, abends und spätabends. Die fünf Gebete sind Pflichtgebete.
Gebetsteppich auf der Baustelle
Das Ausrollen des Gebetsteppichs betrifft Arbeiter und Angestellte fast aller Berufsgruppen. In Wien-Floridsdorf staunte ein Wohnungsbesitzer nicht schlecht, als der Installateur seine Arbeit mehrmals zum Beten unterbrach und auf der Baustelle den Gebetsteppich ausrollte. Die gar nicht diskrete religiöse Praxis am Arbeitsplatz wird zum Problem, wenn dadurch Abläufe behindert werden.
Busfahrer hielt an, um zu beten
Laut Berichten war das in St. Pölten nicht der Fall. Dort breitete der Busfahrer seine Gebetsmatte neben der Fahrerkabine in seiner Pause aus. Anders bei einem Vorfall in unserem Nachbarland: In Bayern hatte ein Buslenker während einer regulären Linienfahrt angehalten, um zu beten. Die Fahrgäste mussten warten.
Le Pen setzt auf Atomstrom: Hat Deutschland sich verzockt?

Marine Le Pen hat in Brüssel die Karten auf den Tisch gelegt. Frankreichs Nettobeitrag zur EU soll auf fünf Milliarden Euro gedeckelt werden, die Beiträge der Mitgliedstaaten künftig auch danach bemessen, wie weit ein Land von den Klimazielen entfernt ist, und der französische Atomstrom soll vorrangig der eigenen Industrie und den energiehungrigen Rechenzentren dienen. In Deutschland löste das Empörung aus. Auf der Rechten löste es Irritation aus: Fällt Le Pen dem gemeinsamen Projekt der europäischen Rechten in den Rücken?
Nein. Sie führt vor, was nationale Interessenpolitik ist. Ein starkes Europa entsteht nicht durch die Einebnung nationaler Interessen, sondern aus der Stärke seiner Vaterländer. Und Stärke setzt voraus, dass jede Nation für ihre eigene Politik und deren Folgen geradesteht. Die Frage ist deshalb nicht, ob Frankreich seine Stärken nutzen darf. Die Frage ist, warum Deutschland seine eigenen aus der Hand gegeben hat und wie wir das Zurück-nach-Vorn organisieren.
Frankreichs Vorteil ist selbst erarbeitet
Der Rassemblement National verfolgt seit Jahren ein klares Ziel: Frankreichs energiepolitische Souveränität. Die Kernenergie soll nicht nur die Versorgung sichern, sondern zur Grundlage nationaler Wertschöpfung werden. Industrie, Rechenzentren, Künstliche Intelligenz – alles, was die nächsten Jahrzehnte wirtschaftlich entscheidet, verlangt große Mengen verlässlich verfügbaren Stroms. Frankreich hat mit seinem Kraftwerkspark einen strategischen Vorteil, und es will ihn wirtschaftlich nutzen.
2025 stammten 68 Prozent des französischen Stroms aus Kernkraft, über 95 Prozent waren CO₂-arm; die Emissionsintensität lag bei knapp 20 Gramm je Kilowattstunde, der EU-Durchschnitt bei 178. Frankreich exportierte netto 92,3 Terawattstunden, ein Rekord. Deutschland importierte netto rund 22 Terawattstunden, davon etwa elf aus Frankreich – überwiegend Kernkraftstrom.
Ein Exportstopp ist bislang nicht beschlossen, und Le Pen hat ihn so auch nicht angekündigt. Doch die politische Frage stellt sich unabhängig davon: Warum sollte Frankreich auf Dauer die energiepolitischen Fehlentscheidungen seines Nachbarn ausgleichen? Dass eine französische Regierung den eigenen Vorteil zuerst für die eigene Volkswirtschaft einsetzt, ist kein Affront. Es ist genau jene Interessenpolitik, die die europäische Rechte für sich selbst beansprucht.
Die deutsche Selbsttäuschung
Grenzüberschreitender Stromhandel ist kein Zeichen von Schwäche. Er gehört zum Binnenmarkt, und er senkt Kosten. Problematisch wird er erst dort, wo aus Austausch strukturelle Abhängigkeit wird, weil ein Land seine gesicherte Erzeugung politisch abgeschafft hat. Der europäische Strommarkt kann nationale Versorgung ergänzen. Ersetzen kann er sie nicht.
Genau hier liegt die deutsche Selbsttäuschung. Man verabschiedet sich aus ideologischen Gründen von einer leistungsfähigen Technologie, kauft deren Produkt anschließend jenseits des Rheins ein und erklärt den Vorgang zum Erfolg der Energiewende. Als ließe sich Physik durch Grenzziehung außer Kraft setzen. Der Atomstrom bleibt derselbe, ob er in Lyon oder in Ludwigshafen verbraucht wird. Nur die Wertschöpfung, die Arbeitsplätze und die energiepolitische Handlungsfähigkeit liegen dort, wo die Kraftwerke stehen.
Der CO₂-Schlüssel als Interessenpolitik
Noch aufschlussreicher ist Le Pens Vorschlag, die EU-Beiträge am Abstand zu den Klimazielen auszurichten. Deutschland ist mit rund 23 Prozent der EU-Emissionen der größte Emittent der Union, Frankreich liegt bei elf Prozent. Ausgerechnet die klimapolitische Logik, mit der Berlin seinen Atomausstieg vor dem eigenen Publikum rechtfertigt, würde zum Instrument französischer Interessenpolitik – gegen Deutschland.
Man kann darin einen Widerspruch zu Le Pens Kritik am Green Deal sehen. Tatsächlich zeigt sich etwas anderes: Nationale Politik ist nicht der widerspruchsfreien Anwendung abstrakter Prinzipien verpflichtet, sondern den konkreten Interessen des eigenen Landes. Frankreich würde seine vorhandene Stärke in Geld verwandeln. Deutschland müsste mit den Folgen seiner eigenen Entscheidungen leben. Das ist keine Erpressung. Das ist die Rechnung für fünfzehn Jahre Energiewende, präsentiert vom Nachbarn.
Europa souveräner Vaterländer
Ein Europa souveräner Vaterländer ist keine Gemeinschaft, in der nationale Interessen verschwinden. Es ist eine Ordnung, in der Nationen ihre Eigenständigkeit bewahren, ihre Fähigkeiten entwickeln und auf dieser Grundlage kooperieren. Frankreich muss keine deutschen Interessen vertreten, Deutschland keine französischen. Entscheidend ist die gegenseitige Anerkennung legitimer Interessen – und die Bereitschaft, aus eigener Stärke zu gemeinsamer Handlungsfähigkeit zu kommen.
Das unterscheidet ein Europa der Nationen von jener Integration, die nationale Unterschiede als zu überwindendes Problem behandelt. Europas historische Stärke beruhte auf der Vielfalt seiner politischen Ordnungen, seiner wirtschaftlichen Wettbewerber, seiner technischen Wege. Nicht Gleichförmigkeit hat diesen Kontinent vorangebracht, sondern Wettbewerb. Wer das ernst nimmt, kann nicht erwarten, dass andere die Kosten eigener Irrtümer dauerhaft tragen. Solidarität setzt Eigenverantwortung voraus. Sie ersetzt sie nicht.
Die Konsequenz heißt Kurskorrektur
Für Deutschland folgt daraus eine zwingende Konsequenz: Die Energiepolitik muss grundlegend korrigiert werden. Die AfD hat den Atomausstieg von Anfang an als schweren industriepolitischen Fehler bezeichnet – nicht aus Anhänglichkeit an eine Technologie, sondern aus der Einsicht, dass eine Industriegesellschaft gesicherte, preiswerte und verlässliche Energie braucht. Die Elektrifizierung industrieller Prozesse und der Energiehunger der digitalen Zukunftstechnologien machen diese Einsicht dringlicher, nicht entbehrlicher.
Deutschland muss deshalb den Wiedereinstieg in die Kernenergie einleiten. Erstens: Der Rückbau noch nutzbarer kerntechnischer Infrastruktur wird gestoppt, und es wird unverzüglich geprüft, welche Anlagen technisch, sicherheitsrechtlich und wirtschaftlich wieder in Betrieb gehen können. Zweitens: Die gesetzlichen Hindernisse für die Kernenergienutzung werden beseitigt, und die Voraussetzungen für den Neubau moderner Reaktoren werden geschaffen. Drittens: Kleine modulare Reaktoren, fortgeschrittene Reaktorkonzepte und die Wiederbelebung der kerntechnischen Forschung gehören in eine langfristige nationale Energiestrategie. Das sind keine Wunderlösungen für morgen. Gerade weil Planung, Genehmigung und Bau Jahre brauchen, ist jedes weitere Zuwarten unverantwortlich. Bis dahin sichern konventionelle Kraftwerke und eine verlässliche Gasversorgung das Netz.
Die Energiewende muss in ihren politischen Grundvorgaben zurückabgewickelt werden – nicht durch eine neue Bevormundung, sondern durch die Rückkehr zu Technologieoffenheit, marktwirtschaftlichen Investitionsentscheidungen und einer Energiepolitik, die Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit wieder zu ihren Maßstäben macht. Denn Energiepolitik ist nicht Umweltpolitik. Sie ist Industrie-, Standort- und Machtpolitik. Wer seine Energieversorgung nicht beherrscht, verliert wirtschaftliche Gestaltungsmacht und am Ende politischen Einfluss. Frankreich hat das verstanden. Deutschland muss es wiederentdecken.
Die Verantwortung liegt in Berlin
Es wäre ein Missverständnis, die Lösung deutscher Probleme von einem Wahlsieg Marine Le Pens zu erwarten. Ein Machtwechsel in Paris nimmt Berlin keine Entscheidung ab. Im Gegenteil: Je konsequenter andere Nationen ihre Interessen vertreten, desto schonungsloser treten die Versäumnisse der deutschen Politik hervor.
Die Verantwortung liegt in Berlin – heute, nicht nach der nächsten Wahl. Eine Bundesregierung, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit wiederherstellen will, muss die ideologischen Grundlagen ihrer Energiepolitik infrage stellen. Der Atomausstieg ist kein Naturgesetz, sondern eine schlicht falsche politische Entscheidung, und politische Entscheidungen lassen sich korrigieren. Die Aufgabe der AfD besteht darin, auf diese Korrektur unmissverständlich zu pochen, und nicht auf Regierungsverantwortung zu warten.
Ein Deutschland mit gesicherter Erzeugung, wettbewerbsfähigen Strompreisen und eigener technologischer Kompetenz wäre auch in Europa ein stärkerer Partner. Es könnte in Brüssel aus eigener Leistung heraus verhandeln, statt um Ausgleich für selbst geschaffene Nachteile zu bitten. Darin liegt der Sinn eines Europas souveräner Vaterländer: Nationen stärken sich nicht, indem sie ihre Schwächen gegenseitig verwalten, sondern indem sie ihre Fähigkeiten entfalten und in die Zusammenarbeit einbringen.
Frankreichs energiepolitische Interessen sind deshalb keine Bedrohung. Sie sind eine Erinnerung an eine Selbstverständlichkeit, die hierzulande verloren gegangen ist: Nationale Souveränität verlangt nationale Verantwortung. Ein starkes Europa braucht ein starkes Deutschland – und ein starkes Deutschland braucht keine energiepolitischen Ausreden, sondern den Mut, seine eigenen Fehler zu korrigieren. Das macht dann auch Europa als Ganzes wieder stärker!
Das schottische Museum entfernt altägyptische Mumien aus der Ausstellung, weil es keine Zustimmung der Verstorbenen gab

Ein führendes schottisches Museum hat öffentliche Gegenreaktionen ausgelöst, nachdem es seine langjährigen altägyptischen Mumienausstellungen aus der Öffentlichkeit entfernt hat, und einen Mangel an dokumentierter Zustimmung der vor Tausenden von Jahren verstorbenen Personen angeführt.
Die Kelvingrove Art Gallery and Museum in Glasgow, die von der städtischen Wohltätigkeitsorganisation Glasgow Life betrieben wird, entfernte mehrere erhaltene menschliche Überreste, darunter einen mumifizierten Kopf, eine rechte Hand, die aus dem Tal der Könige in Luxor geborgen wurde, einen rechten Fuß und den Sarg eines alten Priesters namens Nekht.
Der gemalte Sarg stammt aus der 12. Dynastie Ägyptens, zwischen 1985 und 1797 v. Chr. Die Leopardenhautdekoration auf dem Deckel identifiziert Nekht als Sem-Priester, eine Vorkehrung, die für die Eröffnung der Mouth-Begräbniszeremonie von zentraler Bedeutung ist. Der Sarg wurde zwischen 1902 und 1904 in Beni Hasan in Mittelägypten vom britischen Archäologen John Garstang ausgegraben und 1923 in Glasgow präsentiert.
Die Entscheidung kam ans Licht, nachdem die Besucher bemerkten, dass leere Glasvitrinen durch Mitteilungen ersetzt wurden, die besagten, dass die menschlichen Überreste “als Zeichen des Respekts” zurückgezogen worden waren.
Es wurde viral, nachdem der schottische Journalist Jonny McFarlane seine junge Tochter nach Kelvingrove mitgenommen hatte, um die Mumien zu sehen, nachdem sie ein Schulbuch über das alte Ägypten gelesen hatte, nur um die Vitrinen mit den neuen Hinweisen leer zu finden.
Sein Post auf X löste die nationale Presseberichterstattung aus.
Nach den Richtlinien, die von The Telegraph berichtet wurden, kam die aktualisierte Human-Remains-Politik des Museums zu dem Schluss, dass die Ausstellung von Vorfahren ohne Überprüfbarkeit, Erlaubnis der verstorbenen Personen oder ihrer lebenden Nachkommen nicht an modernen ethischen Standards übereinstimmte. Glasgow Life hat gesagt, dass das Dokument ein Entwurf bleibt und seinen vollständigen Wortlaut nicht veröffentlicht hat.
Glasgow Life, das vom von der SNP geführten Glasgow City Council finanziert wurde, verteidigte den Schritt, indem es behauptete, dass die Revision die zeitgenössische museologische Praxis im gesamten Vereinigten Königreich widerspiegelt, wo Institutionen Sammlungen, die während der Kolonialzeit erworben wurden, zunehmend überprüfen. Es hat den überarbeiteten Ethikkodex zitiert, der vom Internationalen Rat der Museen im Juni 2026 veröffentlicht wurde, und einen Bericht der Allparteien-Parlamentarischen Fraktion über Afrika-Reparationen, der ein Ende der öffentlichen Zurschaustellung ägyptischer Mumien forderte.
Im Rahmen der aktualisierten Richtlinie werden menschliche Überreste in erster Linie in der externen Lagerung für die akademische Forschung abgehalten und nicht auf einer offenen Ausstellung. Glasgow Life hat gesagt, dass weitere Umzüge aus dem Kelvingrove History Discovery Centre und der schottischen Early People Gallery geplant sind, gefolgt von einem Sarg und mumifizierten Überresten im St. Mungo Museum of Religious Life and Art.
Kritiker und öffentliche Kommentatoren bezeichneten die Politik als performative bürokratische Überschreitung.
Der Sprecher der schottischen konservativen Kultur, Murdo Fraser, sagte der Daily Mail: “Das ist der verrückte Wahnsinn vom lächerlichsten. Selbst ägyptische Mumien werden jetzt von einer Gesellschaft abgesagt, die so besessen von modernen Empfindsamkeiten ist, dass sie jeden Sinn für die Perspektive verloren hat.
“Die Menschen besuchen Museen, um etwas über alte Zivilisationen zu erfahren, nicht um die Geschichte versteckt zu sehen, weil sie die heutigen ideologischen Standards nicht erfüllt.”
Der Vorsitzende der Campaign for Real Education, Chris McGovern, nannte die Entscheidung “Tugend-Signalisierung, Woke-Unsinn”. McGovern, ein ehemaliger Berater der Policy Unit in der Downing Street 10, fügte hinzu: “Es repräsentiert den Triumph der Bildungsdummheit und Ignoranz.”
Kommentatoren bemerkten die praktische Absurdität der Anwendung moderner rechtlicher Zustimmungsrahmen auf Grabmumien, die vor zwei bis drei Jahrtausenden aufbewahrt wurden, und wiesen darauf hin, dass altägyptische Grabriten explizit darauf ausgerichtet waren, den physischen Körper zu erhalten und sicherzustellen, dass der Name und das Vermächtnis des Individuums über die Ewigkeit hinweg überlebten.
Kelvingrove zog im Jahr 2025 mehr als 1,2 Millionen Besuche an, was es zu den fünf meistbesuchten Attraktionen Schottlands gehört, und verfügt über eine umfangreiche Sammlung über altägyptische Mumien und Kultur.
Die Kontroverse in Glasgow spiegelt einen breiteren kulturellen Wandel zwischen europäischen und britischen Kulturinstitutionen wider, die dem wachsenden internen Druck von Aktivistengruppen und kuratorischen Gremien ausgesetzt sind, historische Sammlungen aus der imperialen Ära zu repatriieren, zu verbergen oder zu kontextualisieren.
Auch in Westminster ist die Frage akut. Am 16. September 2026 sagte Kunstministerin Ruth Mackenzie dem Parlament, die Regierung habe eine unabhängige Überprüfung ihrer Leitlinien für die Pflege menschlicher Überreste in Museen aus dem Jahr 2005 in Auftrag gegeben, die vom forensischen Anthropologen und Crossbench-Peer Sue Black geleitet wurden, wobei die Regeln im Herbst 2027 überarbeitet wurden. Diese Richtlinie gilt jedoch nur für England, Wales und Nordirland und lässt schottische Institutionen wie Kelvingrove ihre eigenen Bedingungen festlegen.
Fußball-Weltmeister Emmanuel Petit explodiert: „Sie hassen Frankreich – geht zurück!“

Fußballlegende Emmanuel Petit hat die Nase voll. Der französische Welt- und Europameister von 1998 und 2000 attackierte in einem rund vier Minuten langen Instagram-Video die gewaltbereiten Extremisten, die am 17. Oktober bei landesweiten Protesten gegen die hohen Lebenshaltungskosten in mehreren Städten Straßenkämpfe anzettelten, plünderten und Brände legten. „Am liebsten würde ich auf die Straße gehen und mich mit all diesen kleinen Arschlöchern prügeln“, sagte der 56-Jährige, der unter anderem für Arsenal, Barcelona, Chelsea und Monaco spielte.
Tiefer Zorn gegen jene, die Frankreich hassen
Petit, der heute als TV-Experte bekannt ist, sprach von einem „tiefen Zorn“ auf Menschen, die wie er als Franzosen geboren wurden. Doch der französische Pass scheine ihnen völlig gleichgültig zu sein. „Ich bin sogar überzeugt, dass sie Frankreich hassen“, erklärte der ehemalige Mittelfeldspieler.
Die Randalierer träten vermummt auf – vereint durch ihre Feigheit. Sie zerstörten, legten Feuer, zerschlugen, plünderten, stahlen, verletzten und beleidigten. Allein am Samstag nahm die Polizei nach verschiedenen Angaben rund 2.400 Personen fest. In Städten wie Paris, Marseille und Lyon brannten Autos, Geschäfte wurden geplündert. In Limoges ging sogar das historische Rathaus in Flammen auf.
Dabei unterschied Petit ausdrücklich zwischen friedlichen Demonstranten, deren Frust über die hohen Steuern er nachvollziehen könne, und gewalttätigen Extremisten, die die Proteste für ihre Ausschreitungen missbrauchten.
„Geht dorthin zurück, wo ihr hergekommen seid“
Gleichzeitig nahm der Ex-Profi die Politiker ins Visier: Für Polizei, Armee, Krankenhäuser und Schulen sei kein Geld da – nur für die Politiker selbst. An die Franzosen richtete er einen klaren Appell:
Ich bin wie ihr: Ich liebe mein Land. Ich liebe auch alle Ausländer, die mein Land lieben und sich integrieren wollen. Aber alle anderen – angefangen bei den Franzosen, die nicht wollen, dass Frankreich so bleibt, wie es ist – geht dorthin zurück, wo ihr hergekommen seid. Wir brauchen euch nicht.
