Stromausfall in Reutlingen: Waren es Linksextremisten?

In der Nacht zum 9. Juni kam es um 1:40 Uhr in weiten Teilen Reutlingens zu einem großflächigen Stromausfall. Ganze Stadtteile und umliegende Gemeinden waren betroffen. Anwohner berichteten von lauten Geräuschen, die wie Explosionen oder starke elektrische Entladungen klangen.

In Videos, die in sozialen Netzwerken kursierten, war ein großes Feuer im Umspannwerk Reutlingen-West zu erkennen. Über dem Industriegebiet Betzingen leuchtete der Himmel zeitweise hell auf.

Laute Detonationen und lodernde Flammen – was die Bewohner in jener Nacht wirklich erlebten

Die Feuerwehr rückte zu einem Großeinsatz aus und brachte den Brand erst gegen 5 Uhr unter Kontrolle. Ermittler gehen davon aus, dass ein oder mehrere bislang unbekannte Täter auf das Gelände vorgedrungen sind und an mehreren Stellen gleichzeitig Feuer gelegt haben. Das Netzunternehmen Netze BW stellte später drei bis vier separate Brandherde fest. Hinweise deuten darauf hin, dass das Gelände im Vorfeld von verschiedenen Personengruppen ausgekundschaftet worden war.

Mehrere Brandherde gleichzeitig – Hinweise auf eine gezielte und vorbereitete Aktion

Die Generalstaatsanwaltschaft Baden-Württemberg hat das Verfahren übernommen. Das Staatsschutzzentrum und das Antiterrorismuszentrum Baden-Württemberg sind in die Ermittlungen des Landeskriminalamtes eingebunden. Bis zum Mittag des 10. Juni konnte die Stromversorgung für fast alle Privathaushalte wiederhergestellt werden, teilweise über provisorische Leitungen oder durch Umstellung auf andere Umspannwerke. Dennoch sind einige Haushalte und rund 50 Unternehmen, die über das beschädigte Umspannwerk Reutlingen-West versorgt werden, weiterhin ohne reguläre oder nur mit provisorischer Stromversorgung. Die Netzbetreiber arbeiten mit Hochdruck an der vollständigen Wiederherstellung.

Von der örtlichen Polizei bis zum Antiterrorzentrum – wie die Ermittlungen rasch an Bedeutung gewannen

Die Vorgehensweise in Reutlingen weist deutliche Parallelen zu früheren Angriffen auf die Stromversorgung auf. Im März 2024 wurde ein Hochspannungsmast bei der Tesla-Gigafactory in Grünheide in Brand gesetzt. Im September 2025 brannten in Berlin-Johannisthal mehrere Stromkabel, was zu tagelangen Ausfällen führte. Im Januar 2026 kam es in Berlin-Lichterfelde zu einem Brand mehrerer Hochspannungskabel auf einer Kabelbrücke. Die Täter nutzten dort Brandbeschleuniger und legten Feuer an mehreren Stellen gleichzeitig. Es handelte sich um den größten Stromausfall der deutschen Nachkriegsgeschichte. Alle diese Taten werden der sogenannten Vulkangruppe zugerechnet.

Ein wiederkehrendes Muster in Grünheide und Berlin – was die früheren Fälle über Reutlingen verraten

In Reutlingen legten die Täter vier Brände im Umspannwerk. Auch hier kam offenbar Brandbeschleuniger zum Einsatz, erste Erkenntnisse deuten auf die Verwendung von Reifen hin. Der bereits zuvor beschädigte Zaun zeigt, dass das Gelände vorher ausgekundschaftet wurde. Die gleichzeitige Zündung mehrerer Brandstellen spricht dafür, dass die Täter über Kenntnisse der Anlage verfügten und gezielt Schwachstellen ausnutzten.

Gezielte Schwachstellen-Ausnutzung und Brandbeschleuniger – wie professionell die Täter vorgingen

Nach dem Brandanschlag erschien auf der linksextremistischen Internetplattform „Switch Off“ ein Beitrag zum Vorfall. Der Text greift den Anschlag auf, ordnet ihn ideologisch ein und stellt ihn in einen größeren Zusammenhang mit Angriffen auf Energieinfrastruktur und Industrieanlagen, insbesondere in Frankreich. Die anonymen Autoren zitieren Medienberichte über die laufenden Ermittlungen und heben hervor, dass sich im betroffenen Industriegebiet unter anderem das Bosch-Halbleiterwerk befindet – ein wichtiger Standort für die Produktion von Mikrochips.

Zwischen Beobachtung und ideologischer Einordnung – was der Beitrag auf Switch Off über mögliche Motive verrät

Bei „Switch Off“ handelt it sich um eine Mitmachkampagne, unter deren Dach in verschiedenen Ländern Sabotageakte gegen Infrastruktur- und Industrieziele propagiert werden. Die Struktur wird als lose organisierte, franchiseähnliche Bewegung ohne erkennbare zentrale Führung beschrieben. Ziel sind nach dem Selbstverständnis der Akteure Unternehmen und Einrichtungen, die als Mitverursacher von Umweltzerstörung, Industrialisierung oder technologischer Entwicklung angesehen werden. In Berlin gab es etwa mehrfach Anschläge auf einen Zementhersteller.

FREIE WELT

Mannheim: Zwei Marokkaner wegen Verdachts des schweren Diebstahls in Untersuchungshaft

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim hat das Amtsgericht Mannheim Haftbefehle gegen zwei 18-jährige Männer mit marokkanischer Staatsangehörigkeit wegen besonders schweren Diebstahls erlassen.

Am 08.06.2026 gegen 13:00 Uhr sollen die beiden Tatverdächtigen in einem Drogeriemarkt in den Mannheimer Planken gemeinsam neun Parfums im Wert von 1725 Euro entwendet haben.

Die Parfums sollen sie hierbei wechselseitig aus den Regalen genommen und jeweils in einer mitgebrachten Tüte verstaut haben. Hiernach sollen sie das Geschäft ohne zu bezahlen verlassen haben.

Am selben Tag gegen 13:20 Uhr sollen sich die beiden 18-Jährigen in eine Parfümerie in den Mannheimer P-Quadraten begeben haben. Dort habe einer der Tatverdächtigen nach vorheriger Absprache mit dem anderen ein Körperpflegeprodukt im Wert von 139 Euro entwendet, um dieses ohne zu bezahlen zu behalten.

Am 10.06.2026 kurz nach 17:30 Uhr sollen die beiden Tatverdächtigen wiederum denselben Drogeriemarkt in den Mannheimer Planken wie am 08.06.2026 betreten und zwölf Parfums im Wert von insgesamt 2340 Euro entwendet haben, um diese ohne Bezahlung für sich selbst zu behalten.

Sie sollen hierbei wechselseitig die entwendeten Parfums in eine mitgebrachte und mit Folie präparierte Tüte zum Abtransport verstaut haben.

Diese Tat war von Mitarbeitern des Drogeriemarktes, die die beiden Tatverdächtigen festhielten und die Polizei verständigten, beobachtet worden.

Eine Streife des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt erklärte den beiden 18-Jährigen noch am Tatort die vorläufige Festnahme.

Am 11.06.2026 wurden beide Tatverdächtige dem Haft- und Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim Haftbefehle erließ und in Vollzug setzte.

Die beiden Männer wurden im Anschluss in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Die Ermittlungen des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt und der Staatsanwaltschaft Mannheim dauern an.

Presseportal

Euro-Ablehnung in Schweden hat zugenommen – Niedrige Inflationsrate – Beibehaltung der währungspolitischen Souveränität bringt Vorteile

GROK

In Schweden sinkt die Zustimmung zur Einführung des Euro. Wie die schwedische Statistikbehörde mitteilt, sind laut einer Umfrage sind 52,1 Prozent der Schweden gegen den Beitritt ihres Landes zur Eurozone, im Mai 2025 waren nur 49,5 Prozent der Schweden dagegen, die Landeswährung Krone gegen die europäische Gemeinschaftswährung einzutauschen. Für die Einführung des Euro sprechen sich nur 28,7 Prozent der Befragten aus, während es vor einem Jahr noch 32 Prozent waren.

Schweden, das 1995 seit 1995 EU-Mitglied ist, wäre eigentlich zur Euro-Einführung verpflichtet, sobald es die Konvergenzkriterien erfüllt. Allerdings sprachen sich die Bürger dieses skandinavischen Landes im Jahr 2003 bei einer Volksabstimmung gegen den Beitritt zur Euro-Zone aus.

Geschadet hat Schweden die Beibehaltung der Krone nicht, zumal das Land – anders als die Mitglieder der Eurozone – die Souveränität in der Währungspolitik behalten hat. Und auch wichtige Wirtschaftskennzahlen unterstreichen, dass die Beibehaltung der nationalen Währung keineswegs mit Nachteilen verbunden ist. So lag in Schweden nach Angaben der Statistikbehörde im Mai die Inflation bei gerade einmal 0,8 Prozent. Zum Vergleich: Im Mai lag die Inflation in der Eurozone bei 3,2 Prozent, war also viermal so hoch wie in Schweden.

ZurZeit

Freudenstadt:   Auseinandersetzung zwischen vier Personen unter Einsatz eines Messers – Afghane festgenommen

Am Mittwochabend kam es in der Katharinenstraße zu einer Auseinandersetzung unter insgesamt vier Personen, bei welchem ein Mann mit einem Messer verletzt wurde. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen!

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kam es nach 21 Uhr im Bereich der Katharinenstraße auf Höhe des Jobcenters zu einem Wortgefecht unter insgesamt vier Beteiligten. Im weiteren Verlauf setzte einer der Tatverdächtigen, ein 18-jähriger Mann, offenbar Pfefferspray ein und richtete dies gegen zwei Geschädigte. Ein weiterer Tatverdächtiger im Alter von 28 Jahren griff einen 16-Jährigen an und verletzte diesen mit einem Messer nicht unerheblich am Kopf. Der Geschädigte setzte sich zur Wehr, so dass letztendlich der Angreifer von ihm abließ. Im Anschluss flüchteten beide Täter fußläufig noch vor dem Eintreffen der Polizei.

Die Geschädigten wurden in einem Krankenhaus ärztlich versorgt und konnten dieses zwischenzeitlich verlassen. Der 16- Jährige erlitt keine lebensbedrohliche Verletzung.

Umfangreiche Ermittlungen führten zu der Identifizierung der beiden Tatverdächtigen, welche kurz vor Mitternacht vorläufig festgenommen wurden. Zwischen diesen und den Geschädigten bestand eine Vorbeziehung.

Nach Abschluss aller kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde der 18-Jährige auf freien Fuß gesetzt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rottweil erließ der Haftrichter des zuständigen Amtsgerichts vom AG Rottweil am späten Donnerstagnachmittag Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den 28-jährigen Tatverdächtigen und setzte diesen in Vollzug. Der 28-Jährige mit afghanischer Nationalität befindet sich seither in Untersuchungshaft.

In diesem Zusammenhang sucht die Kriminalpolizei mögliche Zeugen zu der Tat, insbesondere einen unbeteiligten Mann, welcher schlichten wollte. Diese werden gebeten sich unter der Rufnummer 07231 186 4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.

Die weiteren Ermittlungen des Kriminalkommissariats Freudenstadt, insbesondere zu den näheren Umständen sowie zu den Hintergründen der Tat, dauern an.

Presseportal

Hape Kerkeling als Clown der perfekte Nachfolger Steinmeiers

Hape Kerkeling – logische Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier
Neues aus der größten Irrenanstalt Europas. Deutschland gibt sich selbst auf.
Liebe Volksverdummer,
Hape Kerkeling als Bundespräsident? Logisch. Die perfekte Fortsetzung von Frank-Walter Steinmeier, diesem gescheiterten Polit-Kommissar, der die Grundordnung mit Füßen trat, parteipolitisch folterte und Demokratie zur linken Einbahnstraße machte.
Wo früher ein Richard von Weizsäcker noch Haltung und Würde verkörperte, kommt heute der Pullunder-Clown mit Dackelblick. Kein Heuchler mehr – ein Profi. Endlich ehrlich: Deutschland braucht keinen Präsidenten, sondern einen Hofnarren, der die Show begleitet, während das Land unterwandert und verraten wird.
Die Republik hat sich selbst aufgegeben. Applaus für die Kapelle auf der Titanic.
Jetzt erst recht.

Messerattacke in Wien: Polizei sucht diesen Mann

© LPD

Wie bereits berichtet gerieten am 30.05.2026 zumindest vier Personen aus bislang unbekanntem Grund in einen Streit, der schließlich in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. Ein 26-jähriger indischer Staatsangehöriger soll im Zuge des Raufhandels zwei Männer mit einem Messer attackiert haben. Ein 31-Jähriger und ein 28-Jähriger wurden dabei lebensgefährlich verletzt.

Die Ermittler konnten die Identität des 25-jährigen mutmaßlichen Tatverdächtigen aufgrund von Zeugenaussagen rasch feststellen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte der Aufenthaltsort des Mannes jedoch noch nicht ausgeforscht werden.

Der Aussendung sind Fotos des Tatverdächtigen angeschlossen. Die Wiener Polizei ersucht über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien um Veröffentlichung der Bilder. Mithilfe der Veröffentlichung der Lichtbilder soll nun der Aufenthaltsort des mutmaßlichen Tatverdächtigen ausgeforscht werden.
Sachdienliche Hinweise, insbesondere ob der 26-Jährige gesehen wurde oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort gemacht werden können, (auch vertraulich) werden an das Landeskriminalamt Außenstelle Süd, unter der Telefonnummer 01-31310-57800 erbeten.

Fahndungen der LPD Wien

München: Afrikaner bedroht Bahnangestellten mit dem Tod

Bundespolizei

Am Mittwochabend (10. Juni) sorgte ein 27-Jähriger am Bahnhof Leuchtenbergring für einen Polizeieinsatz. Nachdem er sich aggressiv gegenüber Reisenden verhalten und zwei Mitarbeiter der DB Sicherheit verbal bedroht hatte, griff er noch vor dem Eintreffen der Bundespolizei einen 36-Jährigen Bahnmitarbeiter an. Gegen 17:15 Uhr informierte die Leitstelle der Deutschen Bahn Sicherheit die Bundespolizei über einen körperlichen Angriff am Bahnhof Leuchtenbergring. Ein 27-jähriger nigerianischer Staatsangehöriger hatte am Bahnhof Leuchtenbergring Flaschen gesammelt und sich aggressiv gegenüber wartenden Reisenden verhalten. Zivil gekleidete Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit sprachen den Mann – der sich auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig befand – auf sein Verhalten an. Der 27-Jährige bedrohte die beiden Angestellten des Sicherheitsdienstes daraufhin mit einer Glasflasche und deutete Wurfbewegungen in deren Richtung an. Anschließend überquerte er die Gleise und ging bedrohlich auf sie zu. Unvermittelt stieß er einen der Bahnbeschäftigten, einen 36-jährigen Deutschen, gegen die Brust und bedrohte ihn mit dem Tod. Bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten konnten die beiden Mitarbeiter der DB Sicherheit den Angreifer gemeinsam mit einem weiteren Zeugen festhalten. Die Streife nahm den Mann mit zum Revier der Bundespolizei im Ostbahnhof. En freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille. Der 27-Jährige, der in Deutschland wohnsitzlos ist, wurde aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in ein Krankenhaus gebracht. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Bedrohung und Körperverletzung.

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Schorndorf: Afghane demoliert Reisezentrum

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (11.06.2026) randalierte ein 19-Jähriger am Bahnhof Schorndorf. Nun ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts der Sachbeschädigung.

Gegen 03:10 Uhr soll der Mann mutmaßlich mit einem Stuhl auf die Einrichtung des Video-Reisezentrums am Bahnhof Schorndorf eingeschlagen und so einen erheblichen Schaden verursacht haben. Durch die eintreffenden Polizeibeamten wurde der Mann gestellt und zur Durchführung weiterer Maßnahmen auf die Dienststelle verbracht. Da sich der afghanische Staatsangehörige im Rahmen der weiteren Maßnahmen auffällig verhielt, wurde er in eine Klinik verbracht. Was ihn zu der Tat veranlasste sowie die genaue Schadenshöhe sind nun Gegenstand der Ermittlungen.

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Zwei irakische Brüder stehen wegen Vergewaltigung eines 7-jährigen Mädchens in Essen vor Gericht

Zwei irakische Brüder stehen wegen Vergewaltigung eines 7-jährigen Mädchens in Essen vor Gericht

In Essen stehen zwei Iraker vor Gericht, weil sie angeblich eine 7-Jährige vergewaltigt haben sollen, die nebenan wohnte. In ganz Deutschland gibt es nur einen einzigen Medienbericht zu diesem Fall, und zwar einen kurzen Videoclip von RTL West, der gestern veröffentlicht wurde.

Der kurze Videoclip berichtet, dass es sich bei den Verdächtigen um zwei Brüder im Alter von 18 und 21 Jahren handelt, denen vorgeworfen wird, eine 7-jährige Freundin ihrer Schwester bei zwei verschiedenen Gelegenheiten vergewaltigt zu haben. Das Mädchen war eine Nachbarin.

{YouTube CC-BY 4.0}

Das Landgericht Essen wird im August sein Urteil verkünden.

Dies sind alle bekannten Details zu dem Fall, und nach einer Recherche liegen derzeit keine weiteren deutschen Medienberichte vor. Dies könnte damit zusammenhängen, dass eine Minderjährige das Opfer war, aber auch mit der Herkunft der an dem Fall beteiligten Personen. Sobald Informationen zum Urteil veröffentlicht werden, wird Remix News über den aktuellen Stand dieses Falls berichten.

Vor weniger als zwei Wochen wurde ein 11-jähriges Mädchen, das eine Förderschule in Koblenz, Rheinland-Pfalz, besucht, Opfer eines schrecklichen sexuellen Übergriffs durch einen afghanischen Migranten, der sie während des Übergriffs in einer Schultoilette mit einem Messer bedrohte. Schockierenderweise soll er den Übergriff nicht allein begangen haben, sondern hatte einen Komplizen, der noch immer nicht gefasst wurde.

Bilal Colak, der Anwalt der Familie, gab der Zeitung „Bild“ Einblick in diese schreckliche Tortur und berichtete: „Das Mädchen erzählte mir, dass einer der beiden jungen Männer am Ort des Missbrauchs dabei war und seine Hose herunterzog. Auch ein Messer kam zum Einsatz.“

„Samira“, ein Pseudonym, das zum Schutz der Identität des Kindes verwendet wird, befand sich am 28. April in ihrer Schule, als ein 20-jähriger arbeitsloser Afghane namens Nassar S. angeblich die Sicherheitsvorkehrungen der Schule umging, um sie sexuell zu missbrauchen. Bei der betroffenen Einrichtung handelte es sich um die Hans-Zulliger-Schule, an deren Eingang ein deutlich sichtbares Warnschild angebracht ist, auf dem steht: „Schulgelände. Zutritt für Unbefugte verboten.“

Germany: 2 Iraqi brothers on trial for raping 7-year-old girl in Essen

ORF-Krise: Luxusverträge, Machtkämpfe und politische Schlagseite

Wikiolo, CC-BY-SA-4.0, Wikimedia Commons

Der ORF kommt nicht zur Ruhe. Nur wenige Tage vor der richtungsweisenden Wahl eines neuen Generaldirektors erschütterte die nächste Personalaffäre den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Spitzenmanager Pius Strobl wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. Offiziell spricht der Sender von eingegangenen Hinweisen auf mögliches Fehlverhalten und einer laufenden Compliance-Prüfung. Konkrete Vorwürfe nennt der ORF bislang nicht. Strobl selbst erklärt, er kenne weder die Gründe noch die Begründung für seine Suspendierung. Doch unabhängig davon, wie die Untersuchungen ausgehen, fügt sich der Fall nahtlos in eine lange Reihe von Skandalen ein, die den ORF seit Monaten beschäftigen.

Für die FPÖ ist die Causa ein weiterer Beweis dafür, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk längst den Bezug zur Realität verloren habe. Während die Bevölkerung unter steigenden Lebenshaltungskosten, höheren Abgaben und Sparmaßnahmen leide, würden sich Spitzenfunktionäre am Küniglberg in einem System aus Luxusgehältern, Sonderverträgen und millionenschweren Zusatzpensionen eingerichtet haben. Besonders die Diskussion um die Pensionsvereinbarungen von Pius Strobl sorgt dabei für politischen Sprengstoff. Berichten zufolge sollen Rückstellungen in Millionenhöhe gebildet worden sein. Die Staatsanwaltschaft prüft mittlerweile einen Anfangsverdacht im Zusammenhang mit den Vertragskonstruktionen.

Die Freiheitlichen sehen darin kein isoliertes Problem, sondern ein Symptom eines Systems, das sich über Jahre hinweg weitgehend selbst kontrolliert habe. Aus ihrer Sicht offenbart die aktuelle Entwicklung eine Kultur der Intransparenz, in der Spitzenmanager hohe Einkommen und großzügige Zusatzleistungen beziehen, während die Finanzierung über die verpflichtende ORF-Abgabe gesichert wird. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten stoße diese Diskrepanz vielen Bürgern zunehmend sauer auf.

Doch nicht nur die Personaldebatten sorgen für Kritik. Auch das Auftreten einzelner ORF-Stars wird immer häufiger zum Politikum. Im Zentrum steht dabei einmal mehr „ZiB 2“-Moderator Armin Wolf. Mit seiner öffentlichen Attacke auf die ORF-Generaldirektionskandidatin Eva Schütz löste er eine Debatte über politische Neutralität und journalistische Distanz aus. Wolf bezeichnete Schütz beziehungsweise ihr Medium auf Social Media als „rechte, rassistische Fake-News-Schleuder“. Dass ausgerechnet einer der bekanntesten Moderatoren des Landes derart offen in eine laufende Generaldirektorenwahl eingreift, sehen Kritiker als problematisch.

Für die FPÖ verkörpert dieser Vorgang jene Überheblichkeit, die sie seit Jahren im ORF ortet. Während man von Politikern, Unternehmen und Bürgern höchste Standards einfordere, würden manche ORF-Größen selbst zunehmend wie politische Akteure auftreten. Die notwendige Trennung zwischen Berichterstattung und persönlicher Haltung verschwimme immer stärker. Dass Wolfs Aussagen nun sogar intern auf mögliche Verstöße gegen den ORF-Ethikkodex geprüft werden, unterstreicht die Brisanz des Vorgangs.

Gleichzeitig wächst der Eindruck eines Senders, der sich mehr mit sich selbst beschäftigt als mit seinem eigentlichen Auftrag. Freigestellte Manager, Rücktrittsaffären, interne Machtkämpfe, politische Netzwerke und Diskussionen über millionenschwere Verträge prägen seit Monaten die Schlagzeilen. Die anstehende Wahl der neuen ORF-Führung findet deshalb in einem Klima statt, das von Misstrauen und Spekulationen geprägt ist. Kritiker sprechen längst von einer Vorentscheidung hinter den Kulissen und bezweifeln, dass die offiziellen Hearings tatsächlich offen geführt werden.

Besonders scharf fällt dabei die Kritik an der vermeintlichen Abgehobenheit der Führungsebene aus. Während viele Österreicher jeden Euro zweimal umdrehen müssen, werden Gehälter in sechsstelliger Höhe, großzügige Pensionsmodelle und privilegierte Vertragskonstruktionen bekannt. Für die FPÖ ist das ein Sinnbild dafür, wie weit sich Teile der ORF-Spitze von der Lebenswirklichkeit jener Menschen entfernt haben, die den Sender finanzieren.

Der aktuelle Fall Strobl könnte daher weit über die Person hinausreichen. Er wirft erneut die Frage auf, wie transparent und kontrollierbar der öffentlich-rechtliche Rundfunk tatsächlich ist. Die Freiheitlichen sehen sich in ihrer Forderung nach einer grundlegenden Reform bestätigt. Sie verlangen mehr Transparenz, eine Entpolitisierung der Gremien und eine völlige Neuordnung der Finanzierung.

Ob die laufenden Untersuchungen weitere Konsequenzen nach sich ziehen werden, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch schon jetzt: Der ORF steckt mitten in einer Vertrauenskrise. Und mit jeder neuen Affäre wächst bei vielen Bürgern der Eindruck, dass sich am Küniglberg eine Funktionärsschicht etabliert hat, die sich zunehmend von den Sorgen und Problemen jener Menschen entfernt hat, die ihre Rechnungen bezahlen. Sollte am 11. Juni tatsächlich der „unabhängige“ ÖVP-Wunschkandidat Clemens Pig gewählt werden, dann hat der Postenschacher in Österreich ein neues Niveau erreicht, das selbst die Machenschaften eines August Wöginger in den Schatten stellt. Man darf gespannt sein.

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