
In Schweden sinkt die Zustimmung zur Einführung des Euro. Wie die schwedische Statistikbehörde mitteilt, sind laut einer Umfrage sind 52,1 Prozent der Schweden gegen den Beitritt ihres Landes zur Eurozone, im Mai 2025 waren nur 49,5 Prozent der Schweden dagegen, die Landeswährung Krone gegen die europäische Gemeinschaftswährung einzutauschen. Für die Einführung des Euro sprechen sich nur 28,7 Prozent der Befragten aus, während es vor einem Jahr noch 32 Prozent waren.
Schweden, das 1995 seit 1995 EU-Mitglied ist, wäre eigentlich zur Euro-Einführung verpflichtet, sobald es die Konvergenzkriterien erfüllt. Allerdings sprachen sich die Bürger dieses skandinavischen Landes im Jahr 2003 bei einer Volksabstimmung gegen den Beitritt zur Euro-Zone aus.
Geschadet hat Schweden die Beibehaltung der Krone nicht, zumal das Land – anders als die Mitglieder der Eurozone – die Souveränität in der Währungspolitik behalten hat. Und auch wichtige Wirtschaftskennzahlen unterstreichen, dass die Beibehaltung der nationalen Währung keineswegs mit Nachteilen verbunden ist. So lag in Schweden nach Angaben der Statistikbehörde im Mai die Inflation bei gerade einmal 0,8 Prozent. Zum Vergleich: Im Mai lag die Inflation in der Eurozone bei 3,2 Prozent, war also viermal so hoch wie in Schweden.