Am Dienstagmorgen wurden die Gemeindeverwaltungen von Thurey und Lessard-en-Bresse darüber informiert, dass die Grotte von Libaux kürzlich verwüstet worden war. Es ist mindestens das dritte Mal in zehn Jahren, dass die nach dem Zweiten Weltkrieg in Lessard-en-Bresse nach dem Vorbild der Grotte von Lourdes erbaute Grotte von Libaux Opfer von Vandalismus geworden ist. Sie wurde zu Ehren der vom Krieg verschonten Dörfer errichtet.
Ein Großteil der Marienstatuen wurde enthauptet, der Altar und mehrere Gedenktafeln wurden zerstört. Auch andere Rahmen und Gegenstände, die im Laufe der Zeit dort aufgestellt worden waren, wurden zerbrochen oder umgeworfen. „Die Gendarmerie kam kurz vor Mittag, um den Sachverhalt festzustellen. Ich werde am Mittwochmorgen Anzeige erstatten”, erklärt der Bürgermeister. „Das wird langsam unerträglich. Hier geht es um einen religiösen Ort. Das sind keine Graffitis, das ist Vandalismus. Man könnte fast meinen, sie hätten den Ort mit Füßen getreten!” Zur Erinnerung: wurde die Grotte von Libaux, die nach dem Zweiten Weltkrieg zu Ehren der vom Krieg verschonten Dörfer erbaut wurde, in den letzten zehn Jahren bereits mindestens zweimal vandalisiert: 2015 mit Graffiti und 2018 mit Zerstörungen und einem kleinen Brand. Da das Grundstück der Gemeinde gehört, müssen Freiwillige die Kosten für die Instandsetzung des Ortes übernehmen.
In der Nacht zu Dienstag soll ein Mann einen Reisenden innerhalb einer S-Bahn mit einem Messer bedroht haben. Die Bundespolizei nahm den Angreifer vorläufig fest.
Gegen 00:30 Uhr gerieten zwei Männer innerhalb einer am Bahnhof Berlin Ostkreuz stehenden S-Bahn der Linie 7 in eine verbale Auseinandersetzung. Im weiteren Verlauf soll einer der beiden schließlich ein Messer gezogen und dies in einer bedrohlichen Art und Weise in Richtung des anderen Mannes gehalten haben. Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen ihn kurz darauf im Bahnhof fest. Bei der Durchsuchung des 25-jährigen kamerunischen Staatsangehörigen fanden die Beamtinnen und Beamten ein Messer und stellten dieses sicher.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren aufgrund des Verdachts der Bedrohung sowie aufgrund des Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den bereits polizeibekannten 25-Jährigen ein. Da sich der kamerunische Staatsangehörige unerlaubt im Bundesgebiet aufhielt, wird zudem aufgrund des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz gegen ihn ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamtinnen und Beamten den Mann auf freien Fuß.
Am späten Abend des Montags, den 20. Oktober 2025, kam es am Bahnhof Dresden-Neustadt zu einer Bedrohungslage, bei der ein 25-jähriger Mann mit einem Messer Passanten bedrohte.
Gegen 21:15 Uhr wurden Beamte der Bundespolizeiinspektion Dresden auf Schreie vor dem Bahnhof aufmerksam. Beim Eintreffen stellten die Einsatzkräfte mehrere Mitarbeiter der DB Sicherheit sowie drei weitere männliche Personen fest. Als die Streife sich näherte, ergriff eine Person aus der Gruppe die Flucht.
Die Bundespolizisten verfolgten den Mann und konnten ihn in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden der DB Sicherheit kurz darauf stoppen. Bei der anschließenden Festnahme gelang es den Einsatzkräften, dem Tatverdächtigen das Messer abzunehmen und ihn zu Boden zu bringen.
Es stellte sich heraus, dass der bereits polizeibekannte 25-jährige afghanische Staatsangehörige zuvor unter anderem einen 49-jährigen deutschen Staatsbürger mit dem Messer bedroht hatte. Der Beschuldigte war zudem stark alkoholisiert.
Der Mann wurde festgenommen. Der Sachverhalt wurde zuständigkeitshalber an die Landespolizei Dresden übergeben, die die weiteren Ermittlungen wegen Bedrohung führen wird.
Weiß Friedrich Merz noch, was er tut? Was er sagt, beziehungsweise gesagt hat, weiß er jedenfalls nicht mehr, wie der Gebrauch des Ausdrucks Brandmauer beweist. In einer Woche benutzt Merz genau diesen Begriff, in der Woche drauf behauptet er, Brandmauer gehöre nicht zu seinem Sprachgebrauch. Wenn Konrad Adenauer sein Vorbild sein sollte, den sein Geschwätz von gestern nicht störte, sollte Merz lieber vorsichtig sein. Die Zeiten haben sich geändert und das Geschwätz von gestern kann jedem heute um die Ohren gehauen werden.
Merz agiert, als wäre sein Motto: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“ Er ist auch noch so unvorsichtig, diese Ungeniertheit in Erklärungen drucken zu lassen, die jeder nachlesen kann. Da gab es kürzlich diese Klausurtagung der CDU, die das dringende Bedürfnis hatte, ihr Verhältnis zur AfD klären zu müssen. Merz hatte ja versprochen, die AfD mit ihm als Parteivorsitzenden zu halbieren. Herausgekommen ist eine Verdoppelung des Zuspruchs für die Blauen. Momentan führt die AfD in den Umfragen mit 3% vor der CDU.
Merz reagiert nicht etwa mit eine Revision seiner gescheiterten Strategie, sondern er will sie „erweitern und vertiefen“. Dafür muss erst einmal ein Schuldiger für die gegenwärtigen Zustände gefunden werden – und das ist Wladimir Putin. Zwar hat der weder mit der unkontrollierten Masseneinwanderung, noch mit der ruinösen „Energiewende“ oder mit der Deindustrialisierung zu tun, aber das macht nichts. Der Wähler wird für so blöd gehalten, wie die Parteistrategen offensichtlich sind. Ab sofort wird die AfD „Putin-Partei” genannt, um den Eindruck zu erwecken, sie würde im Land Putins böse Pläne umsetzen.
Die Frage, wie sie das denn machen soll, wo sie doch mit allen Mitteln von der politischen Verantwortung ferngehalten wird, darf nicht gestellt werden. Nicht nur bei der sächsischen Landtagswahl, wo die Grünen in letzter Minute noch in den Landtag katapultiert wurden, auch bei Kommunalwahlen kommt es immer häufiger vor, dass bei Auszählung der letzten beiden Wahlkreise der führende AfD-Kandidat plötzlich und unerwartet vom CDU-Bewerber überholt wird.
Darüber und die anderen brennenden Probleme des Landes soll künftig ein strafbewehrter Mantel des Schweigens gebreitet werden.
Die CDU will „Sicherheitspartei“ werden. Das klingt erst einmal beruhigend. Schaut man sich in ihrer Berliner Erklärung aber an, was sie wirklich vorhat, sollten alle Alarmglocken angehen.
Der Schutz vor Bedrohungen aus Russland soll als neue Profilachse der CDU dienen. Wir sollen in Zukunft nicht nur vor dem Hitzetod infolge Erderwärmung Angst haben, vor Wohlstandsverlust , Blackout in der Energieversorgung oder einer neuen Mutation des menschengemachten Corona-Virus, sondern vor dem Atomkrieg, den ein außer Kontrolle geratener Ukrainekrieg auslösen könnte. Dafür plant die CDU-Parteiführung einen „Pakt für Bevölkerungsschutz“, der den Ausbau ziviler Verteidigungsstrukturen und bundesweiter Notfallkapazitäten vorsieht. Bunker für die Bevölkerung sollen gebaut werden, wohin die Leute ihre Notfall-Vorräte, die sie anlegen sollen, mitnehmen können.
Vorgesehen ist außerdem für alle, die nicht spuren, eine Verschärfung des Bundespolizeigesetzes, um Cyberangriffe, Sabotage und Spionage abzuwehren.Einen entsprechenden Gesetzentwurf hatte das Bundeskabinett bereits am 8. Oktober 2025 beschlossen.
Woran erinnert das, wenn man von den Cyberangriffen absieht? Richtig, an den klassischen Ausnahmezustand, oder die klassischen Vorbereitungen. Um die totale Kontrolle zu sichern, sollen die Nachrichtendienste enger zusammenarbeiten: Informationssperren zwischen Bundesnachrichtendienst, Militärischem Abschirmdienst und Verfassungsschutz sollen fallen.
Statt zur entspannten Normalität zurückzukehren, für die vor noch nicht allzu langer Zeit Deutschland in der Welt beneidet war, will Merz mit seiner CDU den Krisenzustand verschärfen. Anscheinend ist er der Überzeugung, seinen Kanzlerposten nicht anders sichern zu können.
Angesichts des Sprengstoffes, der in der „Berliner Erklärung“ steckt, beunruhigt mich das Schweigen, auch der freien Medien, dazu.
Bei den sieben EU-Zwergen Merz, Macron, Starmer, Tusk, von der Leyen, Kallas und Strack-Zimmermann scheint sich Katerstimmung auszubreiten, nachdem die von der europäischen Kriegspresse herbeigeschriebenen Tomahawk-Phantasien sich im Bodennebel des Brüsseler Sumpfs verflüchtigen. Stattdessen hat US-Präsident Trump dem Kiewer Machthaber Selenskyj abermals den „Kopf gewaschen“.
Seine „Endsiegphantasien“ werden offenbar von den sieben Brüsseler Zwergen befeuert und wachgehalten. In Wahrheit ist aber mit dem Krieg Schluss, wenn Trump den „Stecker zieht“. Nachdem Trump in Gaza Frieden gestiftet hat, weil die Terrororganisation Hamas offenbar realistischer ist als Selenskyj, hat Trump jetzt wohl die „Faxen dicke“. Auf Vorschlag von Viktor Orbán wird ein weiteres Gipfeltreffen zwischen Putin und Trump in Budapest vorbereitet. Der ungarische Außenminister Peter Szijjarto kündigte einen Besuch in Washington an. Dabei soll es um die Vorbereitung des Gipfeltreffens der Staatschefs gehen.
Den Kriegsverlängerern passt das nicht. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter forderte harte Konsequenzen, falls Ungarn Putin im Falle einer Einreise trotz des Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) nicht festsetze. Das müsse massive Sanktionen gegen Ungarn zur Folge haben, bis hin zur Suspendierung Ungarns in der EU. Ebenfalls im „Handelsblatt“ forderte die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Ungarn in diesem Fall das Stimmrecht in der EU zu entziehen: „Die Europäische Union darf unter keinen Umständen den geplanten Besuch Putins einfach hinnehmen“, sagte sie.
Während Strack-Zimmermanns Partei die FDP nicht mehr im Bundestag vertreten ist, wäre nun ein Anruf von Trump bei Bundeskanzler Merz fällig, um seinen außer Rand und Band geratenen Parteifreund zur Ordnung zu rufen.
Und die EU? Selenskyj wird am Donnerstag nach Brüssel reisen, um an einem Gipfeltreffen des Europäischen Rates teilzunehmen“ Also hatte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico recht: „Es tut mir sehr leid, das sagen zu müssen, aber
Thema Nummer eins ist die Ukraine.
Thema Nummer zwei ist Geld für die Ukraine.
Thema Nummer drei sind Kredite für die Ukraine.
Das vierte Thema sind Waffen für die Ukraine.
Das fünfte Thema ist, wie man der Ukraine helfen kann.
Das sechste Thema ist, wie man die Ukraine nicht allein lässt.
Das siebte Thema ist, wie man Russland besiegen kann.“
Die EU will das Erasmus-Studentenaustausch-Programm ausweiten: Bald sollen auch Studenten aus Nordafrika und dem Nahen Osten an dem Austauschprojekt mitmachen. FPÖ-EU- und Außenpolitik-Sprecherin Susanne Fürst und FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker zeigen dafür kein Verständnis. Die Abgeordneten sehen darin ein Risiko für die europäische Hochschul-Landschaft und fordern eine deutliche Position der Bundesregierung in Brüssel gegen das Vorhaben.
Ungarn werden diskriminiert, Nafris importiert
„Wenn sich die EU schon um eine Ausweitung des Erasmus-Programms kümmert, dann solle man dieses gefälligst wieder den Ungarn gewähren und auf kulturkompatible Regionen wie Großbritannien und Nordamerika ausweiten“, so Fürst und Hafenecker in einer gemeinsamen Stellungnahme. Erasmus diene der Vernetzung und dem Austausch europäischer Staaten und Bürger im Universitätsbereich, merkte Fürst an. Nun werde es aber “zu einem Instrument zur Generierung von Massenmigration aus moslemischen Ländern”. Die befürchtete Konsequenz: “Ungeahnte Sicherheitsfolgen gerade für weibliche Studenten in Europa”.
Araber dürfen auf Kosten der Europäer studieren
Hafenecker kritisierte die EU-Kommission für ihre Doppelmoral:
Während man ungarische Studenten seit 2022 von den Mitteln des Erasmus+-Programms und des Forschungs- und Innovationsprogramms ‚Horizon Europe‘ konsequent ausschließt und auch die heimische Modul-Universität wegen angeblicher Nähe zur ungarischen Regierung aus dem Erasmus-Programm geschmissen hat, dürfen sich nun Islamisten von Syrien bis Tunesien über einen Freifahrschein an europäische Universitäten und das Geld der Steuerzahler freuen.
Die FPÖ fordert in diesem Zusammenhang eine klare und unmissverständliche Absage von Europaministerin Claudia Plakolm (ÖVP) und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) in Brüssel an die geplante Ausweitung und die damit verbundenen erheblichen finanziellen Transfers in den islamischen Raum.
Montagmorgen griffen zwei junge Männer eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn AG nach einer verbalen Auseinandersetzung am S-Bahnhof Südende an. Die Bundespolizei fahndete nach den flüchtigen Angreifern und nahm sie kurz darauf vorläufig fest.
Gegen 9:15 Uhr gerieten zwei Männer mit einer Streife der DB Sicherheit beim Halt einer S-Bahn der Linie 26 am S-Bahnhof Südende in eine verbale Auseinandersetzung. Die beiden Männer weigerten sich, einem gegen sie ausgesprochenen Hausverbot nachzukommen und sollen daraufhin auf die 35-jährige Bahnmitarbeiterin losgegangen sein. Nachdem der Eine der Frau in einem Gerangel verbal gedroht haben soll, soll der Andere sie anschließend gegen eine Brüstung geschubst und sie beleidigt haben. Als die Bahnmitarbeiterin den Einsatz ihres Pfeffersprays androhte, soll einer der beiden ihr zudem gegen den Kopf geschlagen haben. Beide Angreifer ergriffen anschließend die Flucht.
Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei fahndeten umgehend anhand von Personenbeschreibungen nach den beiden Tatverdächtigen. Am Bahnhof Berlin Südkreuz nahmen sie den 19-jährigen afghanischen und den 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen vorläufig fest. Die Bahnmitarbeitenden erkannten die jungen Männer zweifelsfrei wieder.
Die Bundespolizei ermittelt aufgrund des Verdachts der Bedrohung, Körperverletzung, gefährlichen Körperverletzung, sowie Beleidigung gegen den 19-jährigen Afghanen sowie den bereits polizeibekannten 20-jährigen Syrer. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte die beiden auf freien Fuß.
Die 35-jährige Bahnmitarbeiterin klagte über Schmerzen und Rettungskräfte brachten sie zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Die Beamten unterbreiteten ihr ein Beratungs- und Unterstützungsangebot durch die Anlaufstelle “Gewalt gegen Frauen” am Berliner Ostbahnhof.
Nach der Urteilsverkündung zeigte sich Schmidt einigermaßen zufrieden und sprach von einem „halbwegs fairen Urteil“. Screengrab youtube
Das Amtsgericht Schwerin hat am Dienstag ein Urteil gegen einen Mann aus dem linken Spektrum gefällt. Dieser hatte vor rund eineinhalb Jahren den AfD-Landtagsabgeordneten Martin Schmidt in einer Bar angegriffen. Dabei warf der Täter einen schweren Aschenbecher aus Glas auf den Politiker. Schmidt musste mit einer Platzwunde im Krankenhaus behandelt werden.
Das Gericht verurteilte den 52-jährigen Busfahrer wegen gefährlicher Körperverletzung und öffentlicher Beleidigung zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe. Verletzt der Mann die Bewährungsauflagen, drohen ihm zehn Monate Haft. Der Mann muss außerdem die Prozesskosten tragen, dem Opfer 1.000 Euro Schmerzensgeld zahlen und zusätzlich 500 Euro an einen gemeinnützigen Verein spenden, wie die AfD in einer Presseaussendung mitteilte.
Nach der Urteilsverkündung zeigte sich das Opfer des Angriffs erleichtert. „Ich bin erleichtert, dass ein halbwegs faires Urteil gesprochen wurde“, so Schmidt. Politische Gewalt sei niemals eine Lösung. „Nur weil man die Meinung eines anderen nicht teilt, darf man nicht zu Gewalt greifen. In einer Demokratie darf man streiten, auch mal laut werden, diskutieren. Aber die Grenze liegt dort, wo Gewalt gegen Andersdenkende beginnt“, erklärte der AfD-Abgeordnete.
Auch der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern, Nikolaus Kramer, äußerte sich zu dem Urteil. „Das Urteil setzt ein Zeichen, dass solche Übergriffe nicht ungeahndet bleiben. Wer politische Gegner einschüchtert, greift nicht nur eine Partei, sondern einen Menschen an“. Zudem werde man sich weiter dafür einsetzen, dass Meinungsfreiheit und körperliche Unversehrtheit als Grundlagen eines demokratischen Miteinanders unangefochten bleiben.
Doch was war in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 2024 kurz nach Mitternacht in der Kneipe passiert? Den übereinstimmenden Schilderungen der gehörten Zeugen zufolge fand in einer Gaststätte in Schwerin ein Karaoke-Abend statt. Unter den etwa 30 Gästen im Raum befanden sich auch mehrere AfD-Anhänger. Einer von ihnen sang, woraufhin der Angeklagte, der ein T-Shirt mit einer politisch linken Aufschrift trug, applaudierte. Schmidt sagte ihm nach eigener Aussage, er jubele da gerade einem AfD-Politiker zu.
Er habe damit eine witzige Bemerkung machen wollen, sagte Schmidt vor Gericht. Allerdings rastete der Angeklagte aus, beschimpfte den Abgeordneten und seine Freunde als „Nazis“ und warf schließlich den Aschenbecher. Mehrere Stunden nach dem Zwischenfall wurde beim Täter ein Alkoholwert von 1,6 Promille festgestellt. In der Verhandlung berief sich der Mann, der keine Vorstrafen hat, teilweise auf Erinnerungslücken.
Sein Verteidiger sagte der Deutschen Presse-Agentur, man werde gegen das Urteil keine Berufung einlegen. Auch der Staatsanwalt erklärte, dass er dies wahrscheinlich ebenfalls nicht tun werde, wie der Nordkurier berichtet.
Eigentlich wollte ich nichts zu European und Wolfram Weimer schreiben. Ich hielt das für übertrieben. Von Alice Weidel über 100 Texte geklaut? Darunter Presserklärungen und andere politische Äußerungen, wie sie von allen Medien verarbeitet werden. Weidel wird froh gewesen sein über so viel Aufmerksamkeit eines nicht einflusslosen Medienmannes, der sie sogar als „Schneewittchen“ angehimmelt hat, obwohl das Bild schief ist – meinte er Schneeweißchen? Auch andere Politiker sollen „beklaut“ worden sein. Wie das? Welcher Politiker tut nicht alles für öffentliche Aufmerksamkeit? Und welcher Autor ist nicht froh, wenn seine Texte nachgedruckt werden? Ich bin es jedenfalls. Ich werde übrigens auch von anderen Plattformen als „Autorin“ geführt, obwohl die nur meine Texte vom Blog übernehmen.
Ich vermutete, dass ich auch zu den Autoren von Weimer gehört haben könnte, schließlich waren wir ein paar Jahre Kollegen auf der Achse des Guten, bis Weimer sich zurückzog, weil er politisch Karriere machen wollte. Nicht ganz meine Geschmack, dieser Abgang, aber jeder soll nach seiner Façon selig werden. Weimers Praktiken waren also nicht ganz astrein, aber für mich blieb er der Mann, der das Böhmermänneken zum Heulen brachte und über Zwangsgebühren in Bezug auf Rundfunkbeiträge sprach. Das wog für mich schwerer. Auch als mir mehrere meiner Leser die Aufstellung meiner im European veröffentlichten Artikel zuschickten, neigte ich dazu, das unter den Tisch fallen zu lassen.
Was diesen Entschluss umstieß, waren die Einlassungen von Weimer-Medien zu seinen, nennen wir es Schlampereien. Statt zu seinen Fehlern zu stehen, sich zu entschuldigen und Besserung zu geloben, wird gelöscht, vertuscht, gelogen. Und dann die übliche linke Keule: Es wäre eine rechte Kampagne. Wörtlich: „Der European wird seit einigen Tagen von Rechtsaußen publizistisch attackiert“. Von diesem miesen Taschenspielertrick, unwürdig eines seriösen Medienmannes und Politikers, habe ich die Nase voll.
Deshalb: Vor dem „großen Relaunch“ von 2021 gehörte auch ich zu den Autoren des „European“. Das würde Weimer heute wahrscheinlich lieber nicht erwähnt wissen.
Ich bin nicht gefragt worden, aber das ist kein Problem. Ich stelle meine Texte auf meinem Blog ausdrücklich, aber unter Bedingungen, zur Verfügung. Dazu gehört zuallererst der Hinweis der Erstpublikation auf meinem Blog. Das hat der European unterlassen und sich statt dessen mit „Quelle: Vera Lengsfeld“ begnügt.
Ich bin schon lange keine Politikerin mehr, es ging nicht um Pressemitteilungen oder Auszüge aus öffentlichen Reden. Es ging allen Fällen um meine Analysen, also tatsächlich um mein geistiges Eigentum, das unter Bruch der Bedingungen, die ich für seine Verwendung gestellt habe, benutzt wurde. Das könnte man geschäftsschädigend nennen, denn dadurch wurde meine Reichweite beeinträchtigt.
Weimer-Medien weist darauf hin, dass es noch keine Klagen gegeben hätte. Das kann sich ändern, wenn mit anderen Autoren auch so verfahren wurde. Es gibt Autoren, die von ihren Veröffentlichungen im Netz leben. Offensichtlich sind Weimer-Medien mit Steuergeldern gefüttert worden. Da könnten Steuerzahler es durchaus charmant finden, sich einen kleinen Teil dieser Steuern zurückzuholen.