Wien: Drei Syrer attackieren Passanten mit Hammer und Messer um sie auszurauben

Ermittlern des Landeskriminalamts Wien, Außenstelle Zentrum-Ost, ist es durch umfangreiche und intensive Ermittlungen gelungen, eine Gruppe mutmaßlicher Räuber im Alter von 17 und 20 Jahren (alle Sta.: Syrien) auszuforschen und festzunehmen. Die drei jungen Männer stehen im dringenden Verdacht, am 03.07.2025 versucht zu haben, einen 21-Jährigen und einen 17-Jährigen am Treppelweg beim Handelskai auszurauben. Als diese sich weigerten, Wertgegenstände und Bargeld auszuhändigen, sollen die Täter sie mit Pfefferspray, einem Messer und einem Hammer attackiert haben. Den beiden verletzten Opfern war es gelungen, in ein nahegelegenes Shoppingcenter zu flüchten und einen dortigen Sicherheitsmitarbeiter um Hilfe zu bitten, der umgehend den Notruf wählte. Sie wurden durch die Berufsrettung Wien notfallmedizinisch erstversorgt und in ein Spital gebracht. Eingeleitete Sofortfahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen negativ.

Die drei Tatverdächtigen wurden wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes angezeigt und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt überstellt.

Presseaussendungen LPD Wien

Berliner Multikulti-Polizei löst Einheit auf, nachdem Beamte „bei Nebentätigkeit für arabischstämmigen Rapper erwischt“ wurden

© Superbass / CC-BY-SA-4.0 (via Wikimedia Commons)

Die Polizei in der Hauptstadt Berlin hat ihre gesamte Personenschutzabteilung mit sofortiger Wirkung aufgelöst, da ihr „schwere Pflichtverletzungen“ vorgeworfen werden.

Deutsche Medien hatten zuvor berichtet, dass zwei Beamte der Abteilung angeblich nebenbei als Bodyguards für den bekannten deutschen Rapper Bushido (Foto) tätig waren, obwohl solche Nebenjobs verboten sind.

Am 17. Oktober gab die Strafverfolgungsbehörde bekannt, dass eine interne Prüfung „starke Hinweise auf mutmaßliche Korruption in der Personenschutzabteilung LKA 616 ergeben habe“, da „ehemalige Mitglieder der Einheit angeblich eine ehemalige geschützte Person privat geschützt und möglicherweise amtliche Ressourcen missbräuchlich verwendet haben“.

Die betreffende Personenschutzabteilung wird nun aufgelöst. Der Leiter der Einheit wurde von seinen Aufgaben entbunden, und alle Beamten werden in andere Einheiten versetzt. Die Berliner Polizei teilte außerdem mit, dass Disziplinar- und Strafverfahren eingeleitet worden seien und dass sie „verstärkte Aufsichts- und Kontrollmechanismen einrichte”.

Der Vizepräsident der Berliner Polizei, Marco Langner, sagte: „Der Personenschutz erfordert absolute Loyalität gegenüber dem Staat und uneingeschränkte Integrität. Die Nähe zu geschützten Personen darf niemals zu Abhängigkeit führen. Nur wer immun gegen Korruption ist und gewissenhaft handelt, kann das Vertrauen schützen, das unsere Arbeit untermauert.

Die eingeführten Maßnahmen sind notwendig, um dieses Vertrauen langfristig zu sichern.”

Am 11. Oktober hatte die Berliner Zeitung (BZ) berichtet, dass die beiden Männer von Kollegen in einem Instagram-Video des Fernsehsenders RTL erkannt worden waren. Darin war zu sehen, wie ein RTL-Journalist den Rapper Anis Ferchichi – besser bekannt unter seinem Künstlernamen Bushido – und seine Frau in einem Berliner Lokal interviewte. Die beiden Beamten waren angeblich im Hintergrund zu sehen.

Laut BZ sollen bis zu zehn Polizeibeamte über mehrere Monate hinweg heimlich für den Rapper gearbeitet haben, darunter auch der Leiter der betreffenden Abteilung. Interne Quellen behaupteten, dass einige ihrer Kollegen Bushido angeblich auf einer Reise nach Dubai begleitet hätten.

Ferchichi – der in seiner Musik das Image eines arabisch-deutschen Gangsters pflegt – und seine Familie standen mehrere Jahre unter Personenschutz der Polizei, nachdem der Rapper Mitglieder des Abou-Chaker-Clans verklagt hatte.

Dabei handelt es sich um eine in Berlin ansässige Großfamilie palästinensischer Herkunft, die angeblich in verschiedene Arten des organisierten Verbrechens verwickelt ist. Ferchichi – Vater von sieben Kindern – soll während eines Großteils seiner Karriere mit Mitgliedern des Clans zu tun gehabt haben, später jedoch versucht haben, diese Verbindungen zu kappen, indem er seinen ehemaligen Manager Arafat Abou-Chaker wegen Erpressung und Körperverletzung verklagte.

Nachdem der offizielle Schutz durch Berlin 2024 endete, musste der Rapper selbst für seine persönliche Sicherheit sorgen und soll es vorgezogen haben, die Beamten, die ihn zuvor geschützt hatten, anzuheuern.

Die Polizei untersucht nun, wie viel ihre Beamten für ihre mutmaßliche Arbeit für den Rapper erhalten haben und ob sie zu diesem Zeitpunkt ihre Dienstwaffen bei sich trugen.

brusselssignal

Landshut: Afghanischer Migrant wegen versuchten Mordes mit Rattengift an seiner dreijährigen Tochter angeklagt, um Unterhaltszahlungen zu vermeiden

Symbolbild- Wikimedia Commons, Userm1970, CC-BY-SA-3.0

Ein 28-jähriger Afghane steht vor dem Landgericht Landshut in Bayern unter Anklage, weil er versucht haben soll, seine dreijährige Tochter zu ermorden, indem er ihr eine Dosis Rattengift in den Mund gesteckt habe, um sich vor der Zahlung von Unterhalt zu drücken.

Die Staatsanwaltschaft sagt, der Mann, der als Elias G. identifiziert wurde, habe das Verbrechen Ende 2024 nach der Trennung von der Mutter des Kindes mindestens einen Monat lang geplant. Ihm wird vorgeworfen, seiner Tochter eine Plastikverpackung mit 560 Milligramm Aluminiumphosphid – einem hochgiftigen Pestizid zur Bekämpfung von Wühlmäusen – in den Mund gesteckt zu haben.

Laut der von Die Zeit zitierten Anklageschrift wollte er den Tod des Mädchens als Schuld der Mutter erscheinen lassen und übergab ihr später das noch lebende Kind.

Kurz darauf erbrach sich das Mädchen heftig und spuckte den Giftbeutel aus. Sie wurde in ein Kinderkrankenhaus gebracht, wo sie ohne bleibende Schäden überlebte. „Er strebte um jeden Preis nach ungezügeltem und rücksichtslosem Gewinn, einschließlich des Verlusts eines Menschenlebens“, sagte die Staatsanwaltschaft über den Angeklagten.

Die Mutter des Kindes erinnerte sich daran, dass sie Knoblauchgeruch an ihrer Tochter wahrgenommen hatte – ein eindeutiges Anzeichen für eine Vergiftung mit Aluminiumphosphid. „Ich hatte Angst vor ihm“, sagte sie vor Gericht und beschrieb eine angespannte Beziehung zu dem afghanischen Staatsangehörigen, die von Gewalt und sogar einer gerichtlichen einstweiligen Verfügung geprägt war. Die Angehörigen des Angeklagten bestehen jedoch auf seiner Unschuld und beschreiben ihn als „liebevollen Vater“.

Die Verteidiger wiesen die Anschuldigungen vollständig zurück und behaupteten, ihr Mandant werde zu Unrecht beschuldigt. Sie behaupteten, die Mutter habe die Vergiftung inszeniert, um ihrem Mandanten die Schuld zu geben, kritisierten die polizeilichen Ermittlungen als unzureichend und stellten die Beweise in Frage.

In einer überraschenden Wendung berichtete die Bild später, dass Rettungssanitäter ausgesagt hätten, sie vermuteten, dass der Beutel mit dem Gift nachträglich in das Erbrochene gelegt worden sei, und die Verteidigung behauptete, das Kind habe ihn möglicherweise gar nicht verschluckt.

Im Prozess wurde auch bekannt, dass ein anonymer Brief in gebrochenem Deutsch an die Polizei geschickt worden war, in dem behauptet wurde, Elias G. habe vor, seiner Frau Schaden zuzufügen und könnte versuchen, nach seiner Rückkehr von einer Auslandsreise im November 2024 illegale Substanzen einzuschmuggeln.

Die Verteidigung befragte die Mutter des Kindes vor Gericht zu dem Brief, aber sie bestritt jegliche Beteiligung, obwohl sie während ihres Notrufs Details daraus beschrieben hatte.

Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass das von der Polizei sichergestellte Giftpaket die Tötungsabsicht des Angeklagten beweise.

Es sind mehrere weitere Anhörungen angesetzt, und ein forensischer Pathologe soll zu den wichtigsten Beweisen aussagen. Ein Urteil wird für Anfang November erwartet.

rmx

Migrantische Frauen als Opfer: ZDF inszeniert „Alman“ als übergriffigen Täter

In einer U-Bahn-Station trifft der blonde Mann auf die beiden jungen Frauen. In weiterer Folge werden diese gewalttätig.
© Screenshot X

 Derzeit zeigt das ZDF den Film „Ellbogen“ – und löst damit eine Welle der Empörung aus. Ausgerechnet eine Szene, in der ein blonder Mann gegenüber Frauen mit Migrationshintergrund übergriffig wird, hat in den Sozialen Netzwerken heftige Reaktionen hervorgerufen. Viele Nutzer kritisieren die Darstellung als realitätsfern.

Im Zentrum der Geschichte steht die 17-jährige Hazal, die in Berlin aufgewachsen ist. Trotz zahlreicher Bewerbungen findet sie keine Ausbildungsstelle und wird stattdessen zu einer Maßnahme des Jobcenters geschickt. Sie möchte ihren 18. Geburtstag mit Freundinnen feiern, doch schon vor dem Club werden sie abgewiesen.

Auf dem Heimweg treffen die jungen Frauen in einer U-Bahn-Station auf einen Mann. „Hey, schöne Frau“, ruft er Hazal zu und fragt, ob sie gerade von einer türkischen Hochzeit komme. „Komm, ein Tanz“, fordert er sie auf, nimmt ihre Hand und dreht sie einmal im Kreis. Ihre Freundin Elma eilt ihr daraufhin zu Hilfe, rempelt den jungen Mann weg und sagt zu ihm: „Pack sie nicht an, hast du mich verstanden?“ Nach einem weiteren provokanten Kommentar seitens des Mannes eskaliert die Situation und Elma schlägt ihm mit der Faust ins Gesicht. Während Elma und der Mann rangeln und Elma zu Boden geht, mischt sich Hazal ein. Nach anfänglichem Zögern greift sie den Mann körperlich an, tritt ihm ins Bein und bringt ihn damit zu Fall. Elma tritt noch einmal nach und verletzt ihn dabei im Gesicht.

Insbesondere auf X sorgt diese Szene aktuell für Kritik. Das Video, das unter anderem von der Nutzerin Critical Cat geteilt wurde, wurde bereits über 800 Mal kommentiert und über 400 Mal geteilt.

Während einige Nutzer in den Kommentaren von „purer Propaganda“ und dem völligen Realitätsverlust von Linken sprechen, ruft ein anderer Nutzer dazu auf: „Echauffiert Euch nicht; es ist es nicht wert. Das ZDF ist kein Medium mehr, das Interesse, Kommentare, Aufmerksamkeit verdient. Es hat nicht nur seinen Verstand, sondern auch jegliche Reputation, Glaubwürdigkeit, Seriosität & Anspruch verloren, je wieder ernst genommen zu werden.“

Der ZDF-Film sorgt vor allem wegen seiner politischen Botschaft für Aufregung. Kritiker werfen dem Sender vor, mit der Szene ein bewusst einseitiges Täterbild zu zeichnen. Ein Nutzer schreibt etwa auf X: „Ja natürlich der Jutesack Justus mit blonden Dutt ist in der Typus der Haupttäter wenn es in Berlin um aggressive sexuelle Übergriffe im Öffentlichen Nahverkehr geht.“ Die Zuspitzung des aggressiven „Alman“, der migrantische Frauen ins Visier nimmt, wird damit von vielen Beobachtern als absurd empfunden.

Migrantische Frauen als Opfer: ZDF inszeniert „Alman“ als übergriffigen Täter

Reizend, Merz über Deutschlands „Stadtbild“ überrascht? Willkommen in Kabul!

Reizend, Friedrich Merz über Deutschlands „Stadtbild“ überrascht? Zwanzig Jahre lang haben Union & Co. das Land umgebaut, Kritiker als Unmenschen beschimpft – und jetzt entdeckt man plötzlich „veränderte Städte“. Wie rührend! Der Brandstifter findet Streichholzreste und ruft nach der Feuerwehr. Politisches Alzheimer im Designeranzug. Weit Städte sind heute Islamabad, Damaskus und Kabul. Das ist die Realität!

Schändung in der Kirche Saint-Hilaire im französischen Saint-Hilaire-du-Harcouët: Eine 1,70 m hohe Statue des Heiligen Herzens Jesu wurde zerstört, „als Zeichen blieb nur eine Hand mit zum Himmel zeigendem Zeigefinger stehen”, stellte Pater Benoît Lemieux fassungslos fest

Screengrab youtube

„Das ist eine reine und grundlose Boshaftigkeit. Wir verstehen das nicht, wir verstehen das überhaupt nicht“, sagte ein Gemeindemitglied von Saint-Hilaire-du-Harcouët am Sonntag, dem 19. Oktober, vor der Statue des Heiligen Herzens Jesu, die in tausend Stücke zerbrochen auf dem Boden lag. Und wie ein Zeichen blieb nur eine Hand stehen, „mit dem Zeigefinger zum Himmel gerichtet“, stellte Pater Benoît Lemieux fassungslos fest. Es handelt sich um eine restaurierte Jesusstatue, etwa 1,70 m hoch und fast 40 kg schwer, deren Fuß hoch oben auf einem von zwei Säulen getragenen Sockel stand.

Am Freitag, dem 17. Oktober, stellte Pater Lemieux, der gegen 19 Uhr die Kirche Saint-Hilaire schließen wollte, diese Beschädigungen fest. „Ich kam gerade aus dem Kino Le Rex, weil ich den Film Sacré-Cœur für nächste Woche vorplanen wollte (erste Vorführung am Donnerstag, 23. Oktober, um 14:30 Uhr). Dort entdeckte ich die Verwüstung. Die Statue des Sacré-Cœur wurde vollständig zerstört. Zuerst dachte ich an Vandalismus, aber es handelt sich um eine Schändung”, sagt er. Es handelt sich in der Tat um einen eindeutigen Verstoß gegen die Ehrfurcht vor dem Heiligen. Vor allem aber ist es die einzige Statue, die an diesem Tag in dieser Kirche zerstört wurde, obwohl es dort mehrere gibt, „als wäre sie gezielt ausgewählt worden”. Benoît Lemieux vermutet, dass sie auf die rechte Seite gekippt sein muss, bevor sie auf dem Boden zerbrochen ist.

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La Manche Libre

Österreich: Nationalratspräsident verbannt Genderzeichen aus Parlamentstexten

Gendern (Symbolbild). – Foto: FPÖ/FB

Nationalratspräsident Walter Rosenkranz (FPÖ) hat wie angekündigt die Richtlinien zum Umgang mit Sprache in den Schriften des Hohen Hauses in Bezug auf das Gendern überarbeitet. Demnach sollen in allen Texten der Parlamentsdirektion künftig nur mehr die Paarform – also die Nennung der weiblichen und der männlichen Form – oder neutrale Formen verwendet werden, bestätigte Parlamentssprecher Karl-Heinz Grundböck der APA am Sonntag einen entsprechenden „Krone“-Bericht.

Die bisher gemäß den 2022 erlassenen sprachlichen Guidelines der Parlamentsdirektion erlaubten Gender-Varianten durch einen Doppelpunkt und durch einen Schrägstrich sind damit nicht mehr zulässig, so Grundböck. Eine entsprechende Anordnung des Nationalratspräsidenten sei Ende vergangener Woche gekommen. Die neue verbindliche Richtlinie gilt für alle künftigen Schriften für die externe und interne Kommunikation des Parlaments – also nicht rückwirkend. Bei bereits erstellten Texten soll die Umformulierung im Zuge von aktuellen Anpassungen bzw. Redigierungen laufend erfolgen. Für Reden im Nationalrat oder Texte der Klubs gelten die Richtlinien nicht.

Begründet wird der Schritt von Rosenkranz damit, dass man sich als staatliche Institution an die Regeln des Rats für die deutsche Rechtschreibung halten will. Der Nationalratspräsident verweist gegenüber der „Krone“ darauf, dass auch der Deutsche Bundestag und der Schweizer Nationalrat keine Gendersprache verwenden würden. Mit der Reduktion auf die zwei sprachlichen Varianten des Genderns befinde man sich jedenfalls weiter im gesetzlichen Rahmen zur Benennung beider Geschlechter, betont Parlamentssprecher Grundböck.

Für Kritik sorgte der Schritt bei SPÖ und Grünen. „Den Mitarbeiter:innen des Parlaments verbieten zu wollen, Frauen in den Publikationen des Parlaments in der Sprache sichtbar zu machen, ist eine einzige Peinlichkeit und einfach nur von gestern“, reagiert SPÖ-Frauensprecherin Sabine Schatz am Sonntag in einer Aussendung. Die Menschen in Österreich hätten „andere Sorgen als das künstliche Gender-Thema der FPÖ“, meinte sie.

Nationalratspräsident verbannt Genderzeichen aus Parlamentstexten – UnserTirol24

Wien: Dreiergruppe beraubt Spaziergänger – Syrer festgenommen

Ein 23-jähriger Mann gab an, in den frühen Morgenstunden auf einer Parkbank am Ludo-Hartmann-Platz gesessen und Bier getrunken zu haben, als plötzlich drei ihm unbekannte Personen vor ihm standen und ihn nach Wertgegenständen fragten. Nachdem er angegeben hatte, nichts von Wert bei sich zu haben, kamen die Personen näher. Der 23-Jährige stieß daraufhin einen der Männer weg, woraufhin dieser ihn mit Pfefferspray attackiert haben soll. Anschließend flüchteten die drei Tatverdächtigen.
Das Opfer begab sich in eine nahegelegene Polizeiinspektion. Polizisten des Stadtpolizeikommandos Ottakring gelang es im Zuge einer Sofortfahndung, einen der mutmaßlichen Täter – einen 18-jährigen syrischen Staatsangehörigen – festzunehmen. Der Jugendliche bestreitet eine Tatbeteiligung.
Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle West, hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Presseaussendungen LPD Wien

Vom Berliner Scheitern zum Hamburger Durchmarsch – Klimareligion und Kulturkampf in der Postdemokratie

Der Hamburger Zukunftsentscheid markiert eine neue Stufe der grünen Machterweiterung. Was in Berlin 2023 noch scheiterte, ist nun gelungen: eine moralisch überhöhte Umgestaltung einer ganzen Stadt, demokratisch verbrämt, aber politisch gelenkt. Mit der Parole der „Zukunft“ und der Rhetorik des Gewissens hat sich die Klimabewegung einen Weg geschaffen, politische Ziele in Gesetzesform zu gießen – ohne parlamentarische Mehrheiten, aber mit moralischem Druck.

Der Berliner Volksentscheid „Klimaneutral 2030“ war der erste Versuch, die repräsentative Demokratie in ein moralisches Bekenntnisritual zu verwandeln. Die Aktivisten wollten die gesetzlich verankerte Klimaneutralität von 2045 auf 2030 vorziehen – eine faktische Selbstverpflichtung zum ökonomischen Selbstmord. Doch die Berliner verweigerten die Gefolgschaft: Das Quorum wurde verfehlt, das Projekt scheiterte. Nicht, weil die Idee unpopulär war, sondern weil die Menschen instinktiv spürten, dass hier eine Minderheit die Mehrheit moralisch überrennen wollte. Berlin war das Labor des Scheiterns – und die Bewegung hat gelernt.

In Hamburg wurde der Versuch wiederholt – aber klüger inszeniert. Das Ziel wurde entschärft (2040 statt 2030), die Fassade verbreitert (Gewerkschaften, Sportvereine, Kirchen), die Sprache entgiftet („Zukunft“ statt „Notstand“). So entstand eine gesellschaftlich scheinbar breite Allianz, die in Wahrheit ein Bündnis des moralischen Establishments war. Mit 53,1 Prozent Zustimmung wurde die Klimaneutralität zur Zwangsverordnung: Heizungen müssen getauscht, Gasnetze stillgelegt, Straßen beruhigt, Betriebe umgerüstet werden – koste es, was es wolle. Ein Volksentscheid als trojanisches Pferd der ökologischen Planwirtschaft.

Was sich hier zeigt, ist kein Aufbruch der Demokratie, sondern ihre Simulation. Die Form bleibt demokratisch – doch der Inhalt wird moralisch vorgegeben. Eine orchestrierte Minderheit inszeniert sich als Mehrheit, die Bürger dürfen zustimmen, aber nicht entscheiden. So verwandelt sich die Demokratie in ein moralisches Ritual, und der Staat wird zum Vollstrecker einer neuen Zivilreligion: der Klimareligion.

Diese Religion hat ihre Dogmen (CO₂ als Erbsünde), ihre Priester (Aktivisten, Experten, Journalisten) und ihre Rituale (Verzicht, Buße, Umerziehung). Sie duldet keinen Widerspruch – und sie heiligt jede Maßnahme, solange sie im Namen des „Planeten“ erfolgt. Das Ziel ist nicht Umweltschutz, sondern die Disziplinierung der Gesellschaft. Der Klimadiskurs dient als autoritärer Hebel zur grünen Schrumpfung á la Ulrike Herrmann. 

Die Rückabwicklung dieser Klimareligion ist kein Randthema, sondern der Kern des gegenwärtigen Kulturkampfes. Wer Freiheit verteidigen will, muss diesen Kampf bewusst führen – gegen die Überhöhung des Politischen zum Moralischen im Sinne linker Gewissensethik und gegen den Totalitätsanspruch einer Ideologie, die sich als Wissenschaft tarnt. Es genügt nicht, auf die immensen Kosten der Wärmewende oder die Illusion der E-Fuels oder unrealistischer Wasserstofflösungen hinzuweisen.

Der eigentliche Konflikt verläuft tiefer: zwischen Realität und Ideologie, zwischen Vernunft und Moral, zwischen Verantwortungs- und Gesinnungsethik, zwischen Freiheit und Zwang. Nicht derjenige, der CO₂ reduziert, sondern derjenige, der Freiheit bewahrt, handelt fortschrittlich.

Wenn die Hamburg-Strategie Schule macht, wird die Republik Schritt für Schritt moralisch umgebaut – unter dem Beifall derer, die den Umbau bezahlen. Die Rückeroberung der Vernunft gegen die Klimareligion ist damit eine kulturpolitische Überlebensfrage. Und sie wird – realistisch betrachtet – nur mit einer politischen Kraft zu führen sein, die bereit ist, diesen Konflikt offen auszutragen: mit der AfD.

Vom Berliner Scheitern zum Hamburger Durchmarsch – Klimareligion und Kulturkampf in der Postdemokratie