Die britische Schauspielerin Joanna Lumley sagt: „Unsere kleine Nation kann nicht Millionen von Menschen ernähren“, da der Konflikt um Migration eskaliert

Joanna Lumley. Screengrab youtube

Die Legende aus „Absolutely Fabulous“, Joanna Lumley, hat sich zur aktuellen Flüchtlingskrise geäußert und gesagt, dass ein Land wie Großbritannien nicht unbegrenzt Migration unterstützen kann. Sie betonte, dass mehr getan werden müsse, um die Stabilität und die Chancen in Entwicklungsländern zu verbessern, und erklärte, dass Krisen wie Nahrungsmittelknappheit, mangelnde Infrastruktur und Krieg die treibende Kraft hinter einem Großteil der weltweiten Migration seien. Sie forderte eine Neuausrichtung der Debatte zu diesem Thema und sagte: „Ich glaube, wir haben aufgehört, uns mit den Problemen auseinanderzusetzen, die mit diesen großen Bevölkerungsbewegungen einhergehen“, sagte sie.

„Die meisten Menschen würden viel lieber in ihrer Heimat bleiben. Wir alle empfinden ein starkes Gefühl der Geborgenheit gegenüber unserer Heimat. Der Grund, warum sie wegziehen, ist entweder, dass sie dort nicht genug Nahrung zum Leben finden, dass sie durch Krieg in Lebensgefahr sind oder dass sie ein besseres Leben suchen“, sagte sie.

„Wir müssen dabei sehr vorsichtig sein, weil alle wegen der Zahlen in Panik geraten“, räumte sie ein. „Natürlich kann ein kleines Land nicht Millionen und Abermillionen von Menschen versorgen, aber wir müssen anfangen, etwas mehr über den Tellerrand hinauszuschauen“, sagte sie.

Ihre Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem aktuelle offizielle Zahlen zeigen, dass seit der Machtübernahme der Labour-Partei im Juli letzten Jahres 57.643 Menschen mit kleinen Booten nach Großbritannien gekommen sind.

Die Marke von 10.000 illegalen Migranten, die den Ärmelkanal überquert haben, wurde bereits vor Ende April erreicht, mehr als einen Monat früher als im Vorjahr.

Im September 2025 brachte ein einziges Schlauchboot 125 Migranten nach Großbritannien – die größte Zahl, die jemals mit einem kleinen Boot über den Ärmelkanal transportiert wurde. Seien Sie sich bewusst, dass die islamistische Innenministerin und ihr islamistisches Innenministerium Visa an Illegale verteilen, und zwar so, dass es niemand bemerkt. Viele, selbst diejenigen, die ein Amt bekleiden, sollten sich nicht im Land aufhalten, denn es ist illegal, Personen ohne Papiere in ein Land zu bringen, und stellt eine Straftat dar. Das sind keine Asylsuchenden, sondern Kriminelle, die abgeschoben werden sollten, sobald sie britischen Boden betreten.

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Millionen für die Asylindustrie: Mecklenburg-Vorpommern hält an Ausbau von Asylheimen fest

Die AfD übt scharfe Kritik an den Plänen der Landesregierung unter Manuela Schwesig. Screengrab youtube

Trotz rückläufiger Zugangszahlen plant die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern eine deutliche Erweiterung der Kapazitäten der Erstaufnahmeeinrichtungen. Die Gesamtzahl der Plätze soll gemäß dem Kabinettsbeschluss vom 5. März 2024 von derzeit rund 1.200 auf etwa 2.400 verdoppelt werden, wie aus einer Kleinen Anfrage der AfD hervorgeht. Am Standort Nostorf-Horst ist eine Erweiterung um bis zu 200 Plätze vorgesehen, in Stern Buchholz sollen weitere 500 Plätze entstehen, wovon 100 bereits im Frühjahr 2025 in Betrieb genommen wurden. Bis Ende 2026 sollen zusätzliche 400 Plätze folgen, weitere 500 Plätze sind in Planung.

Die Erweiterung hat erhebliche finanzielle Folgen. So beliefen sich die Ausgaben des Landes für die Erstaufnahme zwischen 2015 und 2024 auf über 279 Millionen Euro. Allein die Mietkosten am Standort Stern Buchholz stiegen im Jahr 2024 auf mehr als 12 Millionen Euro. Insgesamt beliefen sich die Mietaufwendungen für beide Standorte bis einschließlich 2024 auf fast 28 Millionen Euro und die Aufwendungen für die Bewirtschaftung auf über 5,5 Millionen Euro. Hinzu kamen mehr als 236 Millionen Euro für Betrieb, Bewachung, medizinische Versorgung und Sozialleistungen.

Die Landesregierung bekräftigt, dass sie selbst bei dauerhaft sinkenden Zugangszahlen keinen Rückbau der Kapazitäten plant. Vielmehr sollen ausreichend Plätze vorgehalten werden, um kurzfristig auf mögliche neue Zugangswellen reagieren zu können. Zudem sollen die Aufenthaltszeiten verlängert werden, um die Kommunen zu entlasten.

Die Verträge für den Betrieb der Einrichtungen sind langfristig angelegt. So laufen die Mietverträge für einen Großteil der Flächen in Stern Buchholz beispielsweise bis Ende 2029 mit gesetzlichen Kündigungsfristen. Für die Bereiche Betrieb, Bewachung und Verpflegung bestehen ebenfalls Verträge mit mehrjährigen Verlängerungsoptionen.

Jan-Phillip Tadsen, der migrationspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, spricht in diesem Zusammenhang von einem verantwortungslosen Vorgehen der Landesregierung. „Die rot-rote Regierung unter Schwesig begründet den weiteren Ausbau der Erstaufnahme mit der Möglichkeit von ‚stark steigenden Zugangszahlen‘. Mit einem solchen Abgesang auf jeden migrationspolitischen Ordnungsanspruch offenbart auch Innenminister Pegel seine krass bürgerferne Haltung“, so Tadsen in einer Presseaussendung. Dieses „offensive Eingeständnis“, jederzeit einen erneuten Kontrollverlust zuzulassen, sei angesichts der Verteilungskämpfe einfach nur „schockierend“.

Tadsen kündigt zudem politische Konsequenzen an, sollte seine Partei künftig mitregieren: „Wir werden intensiv prüfen, welche vertraglichen Ausstiegsmöglichkeiten den Ausbau stoppen können. Sobald wir exekutive Gestaltungsmacht bekommen, wollen wir aus der Erstaufnahme in Stern Buchholz eine zentrale Ausreiseeinrichtung machen“. Es sei „höchste Zeit“ für eine migrationspolitische Schubumkehr, die dabei hilft, den Landeshaushalt nachhaltig zu entlasten und die Sicherheit auf den Straßen dauerhaft zu stärken.

Millionen für die Asylindustrie: Mecklenburg-Vorpommern hält an Ausbau von Asylheimen fest

CDU-Außenseiter Daniel Günther will sich für AfD-Verbot einsetzen

In einer Zeit, in der die Bürger Deutschlands nach echten Alternativen rufen, greifen Parteien wie die Union, die SPD, die Grünen und Linken zu allen Mitteln: Sie wollen ihre stärkste Konkurrenz mundtot machen. 

Einige CDU-Politiker, angeführt vom schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther, fordern ein Verbotsverfahren gegen die Alternative für Deutschland (AfD). 

Das ist ein Frontalangriff auf die Grundprinzipien unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Denn die AfD steht für die Stimme des Volkes, für Souveränität und einen notwendigen Politikwechsel zur Rettung der deutschen Wirtschaft. Ein Verbot wäre der purer Machtmissbrauch, um politische Rivalen zu eliminieren.

CDU-Außenseiter: Von der Panik zur Panikmache

Daniel Günther, der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, fordert offen: „Der Bund muss jetzt zügig ein Verbotsverfahren einleiten, um unsere Demokratie zu schützen“ [siehe Bericht “Zeit”].

Er sieht in der AfD eine angeblich “Bedrohung für die freiheitlich-demokratische Grundordnung” und appelliert an Bundeskanzler Friedrich Merz, endlich Taten folgen zu lassen [siehe Bericht “Spiegel”]. Andere Außenseiter in der CDU wie Marco Wanderwitz und Roderich Kiesewetter schließen sich an und plädieren für ein Verbotsverfahren. Diese Stimmen werden lauter, seit das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD als angeblich “gesichert rechtsextremistisch” eingestuft hat.  

Weil die AfD immer stärker wird, weil sie Themen wie Migration und Wirtschaftspolitik anspricht, die die CDU ignoriert, da wird der Ruf nach Verbot zum Ventil für die eigene Hilflosigkeit der Union.

Undemokratisch bis ins Mark: Konkurrentenbeseitigung statt Wettbewerb?

Ein Parteiverbot ist der Inbegriff von Undemokratie. Die Väter des Grundgesetzes hatten es als ultima ratio geschaffen – für echte Extremisten, nicht für eine Partei, die Millionen Wähler mobilisiert. Die AfD ist das Ergebnis des Versagens des Establishments: Hohe Energiepreise, unkontrollierte Migration, wirtschaftlicher Abstieg – all das haben CDU & Co. verschuldet. 

Statt sich mit den Ideen und dem Programm der AfD auseinanderzusetzen, wollen sie die Konkurrenz einfach aus dem Feld schlagen. Selbst CDU-Chef Merz erkennt das Problem und warnt vor “politischer Konkurrentenbeseitigung”.

Sie predigen “wehrhafte Demokratie”, meinen aber: Wer uns kritisiert, der muss weg. Das ist kein Schutz der Verfassung, das ist Zensur. Wo bleibt der faire Wettbewerb? Wo die Debatte über Inhalte? Stattdessen: Verbieten, um die eigene Macht zu sichern.

Die wahren Bedrohungen: CDU-Politik statt AfD-Phobie

Die AfD bedroht niemanden außer dem Kartell aus CDU, SPD und Grünen. Das Programm der AfD fordern Remigration illegaler Einwanderer, Energieunabhängigkeit und den Schutz deutscher Interessen, alles Positionen, die von immer mehr Bürgern geteilt werden. Die echte Gefahr kommt von der CDU: Von einer Politik, die Grenzen offen lässt und den Mittelstand zerstört.

Günthers Aufruf ist ein Hilferuf der Verlierer. Er und seine Kollegen fürchten, dass die AfD bei den nächsten Wahlen die CDU überholt wie es schon bei vielen Umfragen der Fall ist. Das ist nicht nur undemokratisch, es ist ein Angriff auf das Wahlrecht, auf die Freiheit der Meinungsäußerung. 

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Schulen als Schlachtfelder der ethnischen Konflikte!

Unsere Schulen sind keine Orte der Bildung mehr, sondern Schlachtfelder des Staatsversagens! Lehrer kämpfen, Kinder verlieren, und Minister feiern sich für Broschüren voller Lügen. In manchen Wiener Schulen haben über 90 % der Schüler nicht Deutsch als Muttersprache – das ist kein Vorurteil, das ist offizielle Statistik. Wenn Unterricht zur Dolmetschleistung wird, stirbt Bildung. Wir brauchen wieder Ordnung, Sprache, Leistung – nicht Ideologie, Ausreden und Beschönigung. Wer die Realität leugnet, vernichtet die Zukunft unserer Kinder!

Tarnen, tricksen, durchwinken – Jetzt fluten junge Ukrainer Deutschlands Sozialsystem

Der Trend ist eindeutig – und alarmierend. Seitdem Kiew Ende August die Ausreisebestimmungen für junge Männer gelockert hat, schnellen die Zahlen in Deutschland in die Höhe. Statt wie bisher rund 100 Ukrainer pro Woche im Alter von 18 bis 22 Jahren, verzeichnet das Bundesinnenministerium nun über 1.000 pro Woche – eine Verzehnfachung binnen kürzester Zeit. Und das ist nur die offizielle Statistik.

Was sich hier abzeichnet, ist nichts weniger als eine stille Migrationswelle unter dem Radar der Öffentlichkeit. Der neue Trick: Ukrainische Männer dürfen nun aus dem Ausland zurückkehren – und anschließend direkt wieder legal ausreisen. Eine Hintertür, durch die sich Deutschland einmal mehr zum Auffangbecken macht.

Statt Flucht vor einem akuten Kriegsgeschehen geht es zunehmend um eine Flucht vor der Wehrpflicht. Während hunderttausende ukrainische Männer an der Front ihr Leben riskieren, sichern sich andere mit juristischem Feinschliff den Zugang zu westlichen Sozialleistungen. Schon über 1,29 Millionen Ukrainer sind laut Ausländerzentralregister in Deutschland registriert. Fast eine halbe Million davon ist „nicht mehr aufhältig“. Was das konkret bedeutet, bleibt nebulös.

Fakt ist: Die Betroffenen erhalten keinen Asylstatus, sondern eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG – inklusive sofortigem Zugang zu Arbeitsmarkt, Sozialleistungen, Wohnraum und medizinischer Versorgung. Auch ohne Perspektive auf dauerhaften Aufenthalt winken umfassende staatliche Leistungen, wie sie in der Ukraine selbst undenkbar wären.

Diese Entwicklung reiht sich nahtlos ein in ein größeres Bild des Kontrollverlusts. Während Berlin immer neue Milliardenpakete schnürt und öffentlichkeitswirksam „Solidarität“ predigt, wird das Land längst zur Spielwiese für international motivierte Zweckmigration – rechtlich legitimiert, aber politisch fahrlässig.

Tarnen, tricksen, durchwinken – Jetzt fluten junge Ukrainer Deutschlands Sozialsystem – Zur Zeit

„ Sie ist seitdem gelähmt “ – Ghanaer wegen brutaler Messerattacke auf seine Ex-Freundin vor den Augen ihrer Kinder in Bremen angeklagt

In der Straße Fleetrade in Hemelingen geschah das Verbrechen 4 Fleetrade – Google Maps

Eine Mutter kleiner Kinder wird nach einem brutalen Messerangriff, der mutmaßlich von ihrem ehemaligen Partner aus Ghana verübt wurde, den Rest ihres Lebens im Rollstuhl verbringen, wie ein Gericht in Bremen diese Woche bekannt gab.

Die 33-jährige Marie G. erlitt lebensverändernde Verletzungen, nachdem sie laut Staatsanwaltschaft in den frühen Morgenstunden des 24. April dieses Jahres von dem 39-jährigen Raymond Richard King A. in Hals und Rücken gestochen, geschlagen und an den Haaren durch ihre Wohnung gezogen worden war.

Wie die Bild berichtet, geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Angriff durch Maries Entscheidung ausgelöst wurde, die Beziehung zu beenden. Der Angeklagte sei gegen 3:10 Uhr morgens ohne Vorwarnung in ihre Wohnung in Bremen-Hastedt eingedrungen und habe sie im Schlaf angegriffen. Mit einem 19 Zentimeter langen Messer habe er ihr in den Hals gestochen, woraufhin Marie blutüberströmt aufwachte und versuchte zu fliehen.

Vor Gericht wurde nun bekannt, dass Marie wiederholt ins Gesicht geschlagen und ins Wohnzimmer gezogen wurde, wo sie laut Staatsanwaltschaft erneut in den Rücken gestochen wurde. Ihre Anwältin Christina Walter erklärte gegenüber der deutschen Boulevardzeitung: „Ihre kleinen Kinder mussten Teile des Verbrechens mitansehen.“

In einem verzweifelten Fluchtversuch sprang Marie aus einem Fenster im zweiten Stock und landete mit den Beinen voran. Sie überlebte, erlitt jedoch zusätzlich zu den Stichwunden mehrere Brüche an Nase, Fuß, Knochen und Bein. „Meiner Mandantin geht es überhaupt nicht gut“, sagte Walter. „Sie erlitt schwere Verletzungen, konnte nur durch eine elfstündige Notoperation gerettet werden und ist seitdem gelähmt.“

Im Gespräch mit RTL beschrieb Walter den Angriff als „extrem brutal“ und sagte, es handele sich um „geschlechtsspezifische Gewalt“ und einen „versuchten Femizid“. Es ist jedoch auch ein weiterer Fall brutaler Gewalt durch einen Ausländer in Deutschland.

„Der Angeklagte konnte und wollte nicht akzeptieren, dass sie sich von ihm trennte, und hätte sie lieber tot gesehen, als sich von ihm zu trennen“, fügte Walter hinzu.

Die Staatsanwaltschaft fordert die höchstmögliche Strafe. „Wir haben es hier mit geschlechtsspezifischer Gewalt zu tun, mit einem versuchten Femizid. Wir fordern die Höchststrafe“, sagte sie gegenüber der Bild-Zeitung.

Gerichtssprecherin Henrike Kull merkte an, dass „das Gesetz generell lebenslange Haft für Mord vorsieht. Da es sich bei der mutmaßlichen Tat um einen Versuch handelt, kann das Strafmaß reduziert werden.“ Die Höchststrafe für versuchten Mord beträgt in Deutschland 15 Jahre.

Der Einwanderungsstatus des Angeklagten wurde nicht veröffentlicht.

Der Prozess wird am 28. Oktober fortgesetzt.

rmx

„Bombe“: Zwangsgebühr nur dann, wenn ZDF und ARD ausgewogen berichten

“Markus Lanz” im ZDF. Schon die Einladungspolitik bei politischen Sendungen erfüllt selten die Bezeichungen “Ausgewogenheit” und “Meinungsvielfalt”.
Foto: ZDF Mediathek

Ein Rechtsstreit in Deutschland könnte wie eine „Bombe“ einschlagen und auch Auswirkungen auf die ORF-Zwangsgebühr haben.

Frau aus Bayern klagte

Eine Frau aus Bayern hatte gegen den Rundfunkbeitrag geklagt, weil sie das Programm für unausgewogen hält. Vor dem bayerischen Verwaltungsgerichten war sie mit ihrem Anliegen, ihren Beitrag so lange zurückzuhalten zu dürfen, bis die Sender die Berichterstattung in ihrem Sinne geändert haben, zwar gescheitert, doch jetzt hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig anders entschieden und den Fall an die Vorinstanz zurückgewiesen.

Vielfalt muss erkannt werden

Der Vorsitzende Richter am Bundesverwaltungsgericht, Ingo Kraft, erklärte:

Die Verfassungsmäßigkeit des Rundfunkbeitrages ist erst dann infrage gestellt, wenn das (…) Gesamtangebot aller öffentlich-rechtlichen Rundfunkveranstalter über einen längeren Zeitraum evidente und regelmäßige Defizite der gegenständlichen und meinungsmäßigen Vielfalt erkennen lässt.

Nachweis für Verfehlung des Programmauftrags

Für die Frau aus Bayern ist der Spruch des Richters von gestern, Mittwoch, ein Erfolg. Sie hat nun die Möglichkeit, vor Gericht nachzuweisen, dass ihre Kritik am Sender zutrifft. Dazu müsste sie aufzeigen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen Programmauftrag in seiner Breite verfehlt.

Auswirkungen auf Österreich

In Österreich gelänge dieser Beweis beim ORF ganz leicht. Aber auch in ZDF- und ARD-Sendungen wird der Nachweis nicht schwer zu erbringen sein, dass nicht immer unvoreingenommen, ausgewogen und neutral berichtet wurde.

Bringt die Frau aus Bayern die Haushaltsabgabe in Deutschland (derzeit 18,36 Euro pro Monat) zum Kippen, könnte es womöglich auch in Österreich zu ähnlichen Klagen kommen.

„Bombe“: Zwangsgebühr nur dann, wenn ZDF und ARD ausgewogen berichten – Unzensuriert

Die Größten

GROK

Hohn und Verachtung haben Muhammed Ali nur stärker gemacht, denn er wusste, was seine Feinde nicht wahrhaben wollten: Er war der Größte. Und so wie Ali seine Kritiker durch Erfolge mundtot machte, so tut es jetzt Donald Trump – nicht im Ring, sondern am Verhandlungstisch.

Falsche Bescheidenheit

Es gibt Männer, die es mit ihrer Selbstdarstellung übertreiben – so sehr, dass sie zur Zielscheibe allgemeinen Spottes werden. Die Medien verhöhnen sie, die Gesellschaft nicht weniger, und alle warten nur darauf, dass diese arroganten Figuren endlich stolpern und mit dem Gesicht im Schlamm landen. Oft ist dieser Wunsch mehr als berechtigt, aber es gibt Ausnahmen.

Ganz selten kommen da solche Kerle, die konsequent bei ihrer unbescheidenen Selbsteinschätzung bleiben, je länger sie im grellen Licht der Öffentlichkeit stehen, und je mehr Presse und Publikum sich ihre Demontage wünschen. Aber irgendwann kommt dann ein überraschender Kipp Punkt: Das Gelächter verebbt, die Minen werden ungläubig, und plötzlich steht, wie ein Elefant aus dem Nichts, die Erkenntnis im Raum: Der ist ja wirklich der Größte – genau so, wie er es immer behauptet hat.

Es geht hier um zwei Männer, die nach Einschätzung des oberflächlichen Betrachters unterschiedlicher nicht sein könnten, aber doch aus dem gleichen Holz geschnitzt sind, wenn auch aus unterschiedlicher Farbe: Muhammad Ali und Donald Trump.

When we were Kings

Cassius Clay, so wie er damals hieß, wurde in Interviews beleidigt und auch vom N-Wort nicht verschont. Seine Verweigerung des Wehdienstes und der Übergang zum Islam machten ihn schließlich zum Paria par Excellence der Sportwelt. Aber in keinem der Interviews, unter keiner Beleidigung hat er jemals auch nur einen Millimeter seiner Selbstachtung eingebüßt. Unverschämtheiten konnten ihn nicht erschüttern, denn er wusste etwas, was die anderen noch nicht wussten: Er war der Größte. Seine Siege machten das Zwar Schritt für Schritt immer deutlicher, aber der Augenblick der Wahrheit kam erst im Oktober 1974, in der drückenden Hitze von Kinshasa, im „Rumble in the Jungle“. Ali, damals 32, trat gegen den 25-jährigen George Foreman im Kampf um die Weltmeisterschaft im Schergewicht an. Foreman hatte bis zu diesem Zeitpunkt von all seinen 40 Kämpfen 37 durch KO gewonnen und keinen einzigen verloren. Die Wetten standen klar gegen Ali, doch der schlug, allen Prognosen zum Trotz, Foreman in der achten Runde KO. Durch eine schnelle Kombination aus einer linken Finte und einem rechten Cross legte er ihn auf den Boden.

Ali hatte also gesiegt und die Welt stand für einen Moment still.  Doch dann jubelte man auf allen Kontinenten: „ALI, YOU ARE THE GREATEST“. (Der Kampf in Kinshasa wurde durch den Oscar gekrönten Film „When We Were Kings“ unvergesslich gemacht).

Die Arena der Politik

Beim Boxen wird mit harten Bandagen gekämpft und, wie Ali erfahren musste, auch mit Handschuhen, die mit Säure getränkt waren. Das beeinträchtigt nach einem Schlag ins Gesicht dann die Sehfähigkeit ganz erheblich.  In der Arena von Real-Estate und Politik sind solch fiese Tricks an der Tagesordnung. In diesem Ambiente also arbeitete sich Trump von Projekten in Brooklyn über Queens zum unangefochtenen Baulöwen von Manhattan empor. Mit 37 Jahren setzte er sich dort an der 5th Avenue mit dem 200m hohen „Trump Tower“ sein erstes Denkmal. In Talkshows wurde er bereits damals öfters gefragt, ob er nicht US-Präsident werden möchte.

Trumps Leistungen wurden in Europa, besonders in Deutschland, verächtlich gemacht. Wenn er behauptete: „Niemand baut so wie ich“ oder „Nur ich kann so ein Problem lösen“, wurde er mit Beleidigungen und Hohn bedacht. Er habe all das von seinem Vater geerbt und würde sich jetzt dafür brüsten. Der „Spiegel“ übertraf sich selbst mit Trump-Kariraturen, wie sie sonst nur an Toilettentüren zu finden sind. Gegenfrage: Was hatten Merz oder Scholz eigentlich hingestellt, als sie 37 waren?

Doch das Gelächter hat auch Trump nur stärker gemacht. Er wusste, was seine Feinde nicht wahrhaben wollten: Er war und ist der Größte. Und so wie Ali seine Kritiker durch Erfolge mundtot machte, so tut es jetzt Donald – nicht im Ring, sondern am Verhandlungstisch.

Die Weltpolitik war sich sicher, dass Frieden zwischen Israel und der arabischen Welt unmöglich sei, solange der Konflikt in Palästina schwelte. Alle US-Präsidenten vor ihm waren dieser Überzeugung, und waren mit ihren Friedensbemühungen gescheitert. Trump ignorierte das Dogma. Mit der ihm typischen Souveränität überging er Konventionen und zelebrierte „The Art oft he Deal“, das Spiel, bei dem alle gewinnen. Das mündete 2020 in die „Abraham Accords“, die Normalisierungen zwischen Israel und diversen arabischen Staaten.

Die Freilassung israelischer Geiseln, so unvollständig sie auch sein mag, ist Resultat von Trumps eigenwilligen Diplomatie. Es ist vielleicht noch nicht Donalds „Rumble in the Jungle“, aber er hat ja noch ein paar Jahre vor sich. Sie sagen er sei doch schon so alt? Das hatte man auch dem 32-jährigen Ali gesagt, und Trump, immerhin vier Jahre jünger als der.

Die heutige westliche Gesellschaft hält es für politisch korrekt, sie zu hassen. Sie merkt nicht, dass sie ohne große Männer untergeht.

Dieser Artikel erscheint auch im Blog des Autors Think-Again. Der Bestseller Grün und Dumm, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich.

Die Größten – Vera Lengsfeld