Windrad in Ostfriesland: Bürger ergreifen die Initiative – Behörden schießen scharf zurück

Wikimedia Commons , Stahlmann, CC-BY-SA-4.0

Als Schikanen empfanden es die Bewohner von Krummhörn in Ostfriesland, was ihnen die Behörden auferlegten, um ein Windrad abzubauen.

Abrissgenehmigung vorhanden

Also schritten sie zur Tat und montierten am 9. August die stillgelegte Anlage mithilfe mehrerer Traktoren und Seile selbst ab. Videoaufnahmen zeigen, wie das rund 37 Tonnen schwere Windrad zunächst schwankt, bevor es zu Boden kracht und die Rotorblätter zerbersten.

Der Landwirt, auf dessen Grundstück die Anlage stand, betont, es habe eine Abrissgenehmigung gegeben und sämtliche Betriebsstoffe seien vorab entfernt worden. Ein Umweltschaden liege daher nicht vor.

Hohe Auflagen von Behörden

Ganz anders bewertet der Landkreis Aurich die Situation: Der Rückbau sei „weder fachgerecht noch erlaubt“ gewesen. Ursprünglich war bereits eine Fachfirma mit dem Abbau beauftragt worden.

Die ist nicht mehr nötig. Aber die Behörden empfanden die Eigeninitiative offensichtlich als Affront und gehen jetzt erst recht gegen die Bürger vor. Nun wurden Bodensanierung und ordnungsgemäße Entsorgung angeordnet. Ja, die Polizei prüft sogar mögliche strafrechtliche Konsequenzen für den eigenmächtigen Abriss.

Ideologisch getriebene Technologie

Der Vorfall fällt in eine Zeit, in der Windkraft politisch massiv gefördert wird, ja geradezu als sakrosankt gilt, ihre Auswirkungen auf Umwelt, Mensch und Natur – politisch gewollt – jedoch ignoriert werden. Windräder versiegeln Böden und zerstören Lebensräume, töten Vögel und Fledermäuse und schaffen durch schwer wiederverwertbare Rotorblätter langfristige Entsorgungsprobleme. Bei Bränden gelangen zudem toxische Stoffe in die Umwelt.

Schlafstörungen, Schwindel, Herzprobleme

Auch gesundheitliche Risiken werden diskutiert: Forscher warnen vor dem Infraschall, den moderne Großanlagen erzeugen. Er breitet sich über viele Kilometer aus und kann laut Studien biochemische Prozesse in Körperzellen beeinflussen. Anwohner berichten von Schlafstörungen, Schwindel und Herzproblemen.

Gleichzeitig leiden Meeressäuger unter dem Bau von Offshore-Anlagen: Der Lärm beim Einrammen der Fundamente wirkt nachweislich störend und kann zu Gehörschäden führen.

Kritik an der Energiepolitik

Während Länder wie Frankreich verstärkt auf emissionsarme und planbare Atomkraft setzen, verfolgt auch die jetzige Bundesregierung ehrgeizige Ziele beim Ausbau von Windkraft. Fachleute warnen jedoch, dass die Versorgungssicherheit dadurch nicht gewährleistet sei: Wind- und Solarstrom sind wetterabhängig, Speicherkapazitäten fehlen. In der Folge muss die Bundesrepublik Deutschland zeitweise Strom exportieren oder teuer aus dem Ausland importieren.

Der Bundesrechnungshof bemängelt bereits eine mangelnde Planungssicherheit und hohe Kosten. Unternehmen warnen vor dem Verlust von Wettbewerbsfähigkeit. Kritiker sehen deshalb die Energiewende in einer Sackgasse: ökologisch umstritten, gesundheitlich nicht ausreichend erforscht und ökonomisch fragwürdig.

Merz-Regierung bleibt bei Energiewende

Dessen ungeachtet gilt der Ausbau der Windenergie in linken Kreisen als die Lösung der Energieversorgung. 30 Gigawatt Leistung wollte die Ampelregierung bis 2030 auf See und 115 Gigawatt an Land installieren, und jedes Bundesland sollte bis 2027 fast zwei Prozent seiner Fläche für Windkraft bereitstellen.

Friedrich Merz (CDU) findet Windräder „hässlich“. In den Wochen nach der Wahl hat Merz seine Kritik an der Klimapolitik der Ampelregierung allerdings schnell entschärft. Auf Druck der Grünen ließ er 100 Milliarden Euro aus dem neuen Sondervermögen in den Klima- und Transformationsfonds fließen. Der Ausbau der Windkraft soll weitergehen.

Vor allem im Norden

Besonders der Norden der Bundesrepublik wird mit Windrädern verbaut: Dort stehen mehr als 3.000 Windenergieanlagen, die bereits heute eine hohe „Windkraftdichte“ erreichen. In Niedersachsen gibt es jetzt jedoch eines weniger.

Windrad in Ostfriesland: Bürger ergreifen die Initiative – Behörden schießen scharf zurück – Unzensuriert

Politischer Dadaismus

Stellen wir uns vor: Eine Bewegung, die allem widerspricht – der überlieferten Tradition ebenso wie dem nüchternen Menschenverstand. Und doch gelingt es ihr, sich der Gesellschaft zu bemächtigen. Zuerst war es die Kunst, heute ist es das Schicksal unseres Landes. Wie konnte es so weit kommen?

Mona Lisa mit Schnurrbart

Nach dem Ersten Weltkrieg entstand in Europa eine Gruppe von Künstlern, die sich darauf geeinigt hatten, keine Kunst mehr im herkömmlichen Sinne zu produzieren, sondern das exakte Gegenteil. Sie schufen Objekte, die genau das verhöhnten, was die schönen Künste der Vergangenheit ausgezeichnet hatte: Ästhetik, Proportion, Respekt und ein Hauch von Spiritualität. Ihre Argumentation war, dass es nach dem fürchterlichen Krieg keinen Platz mehr dafür gäbe. Sie ächteten diese Werte ebenso wie alle Logik, Vernunft und bürgerliche Tradition, da sie überzeugt waren, dass diese genau ins Unheil geführt hätten.

Ihre Bewegung nannten sie „Dada“. Ihre Werke sollten das Publikum nicht durch Schönheit oder Ausdruckskraft anziehen, sondern durch schiere Provokation. So etwa stellte ihr bedeutendster Protagonist, Marcel Duchamp, ein signiertes Urinal aus und malte Leonardos Mona Lisa einen Schnurrbart auf die Oberlippe.

Ein Bürgertum, das kein Vertrauen in die eigene Urteilskraft besaß, ließ sich von Dada verhöhnen. Man lauschte aufmerksam den Interpretationen, welche die Schöpfer ihren Werken gaben, und demonstrierte durch deren Erwerb, dass man keineswegs spießig, sondern durchaus in der Lage war, den Wert dieser avantgardistischen Objekte zu erkennen. Man feierte des Kaisers neue Kleider.

Salz ohne Suppe

Es könnte noch eine andere Erklärung für dieses Phänomen geben. Vielleicht waren sich die Dadaisten insgeheim darüber im Klaren, dass sie weder die handwerklichen noch die kreativen Talente der Genies der vergangenen Generationen besäßen, dass sie weder Rodin noch Monet oder Cézanne jemals das Wasser reichen könnten, und so versuchten sie es erst gar nicht. Sie malten der armen Mona Lisa eben einen Schnurrbart, so wie es ein Sechsjähriger in Papas Kunstlexikon tun könnte, und erhöhten ihr Werk durch eine scheinbar tiefgründige Erklärung, auf die ein naiver Mäzen dann hereinfiel. Es war die klassische Symbiose der Bohème mit der von ihr heimlich verachteten Bourgeoisie.

Gesellschaftlich gesehen ist die Bohème das Salz in der Suppe. Und so wie Suppe ohne Salz zwar fade, aber doch essbar ist, so wäre Salz ohne Suppe ungenießbar. Eine bürgerliche Gesellschaft kann ohne Bohème existieren; das ist vielleicht langweilig, aber man überlebt. Nicht überleben könnte eine Gesellschaft, in der die Bohème das Sagen hat.

SS-Uniformen in Bayreuth

Ich behaupte, dass sich nach dem Zweiten Weltkrieg ein neuer Dadaismus entwickelt hat, dem das Bürgertum erneut auf den Leim ging: Einerseits in Sachen Kunst – Bayreuth, die Bühne eine Tiefgarage, Tristan in SS-Uniform und Eva Braun als Isolde –, aber außerdem, und viel tragischer, in unserer gesamten Zivilisation.

Die Eltern oder Großeltern der neuen Dadaisten hatten das Nachkriegsdeutschland aufgebaut, das Wirtschaftswunder vollbracht und ihren Kindern ein Leben in Sicherheit und Wohlstand ermöglicht. Einige von denen ahnten, dass sie mit den Leistungen ihrer Vorfahren niemals gleichziehen könnten. Dass sie weder über die professionelle noch die charakterliche Ausstattung dafür verfügten, und sie entschlossen sich, es gar nicht erst zu versuchen. Stattdessen desavouierten sie deren Pflichtgefühl: „Mit den klassischen Sekundärtugenden wie Fleiß, Pünktlichkeit und Gehorsam kann man auch ein KZ betreiben.“ Der kluge Autor dieses Satzes und ehemalige Ministerpräsident kann nun erfahren, dass man ohne diese „Sekundärtugenden“ keine Eisenbahn, kein Krankenhaus und keine Wirtschaft betreiben kann.

Fachidioten bei der Arbeit

Die neuen Dadaisten eroberten zunächst die Verwaltungen der Hochschulen. Sie tendierten zu Geistes- oder Sozialwissenschaften und verachteten Ingenieure und Naturwissenschaftler als „Fachidioten“. Während letztere für das nächste Examen büffelten, investierten sie ihre Energie, um die politische Kontrolle an den Universitäten zu übernehmen. Dann folgte der Marsch durch die Institutionen. Nach Kreißsaal und Hörsaal finden sich unsere Dadaisten nun im Plenarsaal der Bundesrepublik wieder. Hier fällen sie Entscheidungen, die eben derjenigen Kriterien entbehren, die in den Jahrzehnten zuvor Sicherheit und Wohlstand garantiert hatten. Die Argumentation ist, dass es nach dem fürchterlichen Dritten Reich keinen Platz mehr für Logik, Vernunft und Vaterland gäbe, da genau diese Werte die Nazis hervorgebracht hätten.

Während mit den ersten Dadaisten die Schönheit aus dem täglichen Leben verschwunden ist – Architektur, Theater, urbanes Leben – ruinieren die neuen Dadaisten all das, was unser Land einmal attraktiv gemacht hat. Und wieder ist es eine schweigende Mehrheit, deren Mangel an Vertrauen in die eigene Urteilskraft all das zulässt.

Der Einfluss von Menschen, die ihre Motivation aus Minderwertigkeitskomplexen schöpfen, wird immer verheerende Folgen haben. Das war so bei den Dadaisten der Kunst und ist so bei den heutigen politischen Dadaisten. Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied: Die Dadaisten von damals besaßen etwas, was die heutigen politischen Dadaisten vollkommen vermissen lassen – Humor und Selbstironie.

(Anregungen zu diesem Text stammen von Norbert Bolz und Sir Roger Scruton).

Der Bestseller des Autors „Grün und Dumm“, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich.

Politischer Dadaismus – Vera Lengsfeld

Antisemitischer Angriff durch Islamo-Linke in Frankfurt: Jüdische Aktivisten mit Farbe attackiert und als „Kindermörder“ beschimpft

Im Frankfurter Grüneburgpark wurden jüdische Gemeindemitglieder brutal von pro-palästinensischen Aktivisten angegriffen. Während sie Plakate mit Fotos der von der Hamas verschleppten Geiseln anbrachten, schlugen ihnen Hassparolen, Drohungen und Farbeimer entgegen.

Antisemitischer Angriff in Frankfurt: Jüdische Aktivisten mit Farbe attackiert und als „Kindermörder“ beschimpft
Screenshot X

Am Freitagabend kam es in Frankfurt zu einem Vorfall, der die Frage aufwirft, wie sicher jüdisches Leben in Deutschland überhaupt noch ist. Mehrere Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft, unter ihnen der 55-jährige Sascha Stawski vom Verein Honestly Concerned, hängten Plakate mit Bildern von Geiseln auf, die seit dem Massaker vom 7. Oktober 2023 von der Hamas festgehalten werden. Doch die Aktion endete in einer Welle antisemitischer Gewalt.

Eine verschleierte Frau stürmte plötzlich auf die Aktivisten zu und besprühte sie mit roter Farbe aus zwei Behältern. „Das Spray traf mich direkt ins Gesicht, auch meine Brille war völlig verschmiert. Ich konnte kaum noch sehen“, schilderte Stawski später. Neben ihm wurden zwei weitere Männer attackiert.

Begleitet wurde die Attacke von skandierten Parolen: „Kindermörder!“, „Free Palestine!“ und „Genozid!“. Laut Stawski seien zwischen 20 und 30 Personen vor Ort gewesen, etliche von ihnen vermummt. Sie bedrängten die kleine Gruppe, hinderten sie am Verlassen des Parks und schubsten sie immer wieder.

Die Polizei, die nach einem Notruf eintraf, bestätigte den Vorfall und kündigte an, die Präsenz in dem Bereich zu verstärken. Ob es zu Festnahmen oder Anzeigen kam, ist bislang unklar.

Besonders alarmierend: Laut Stawski war es nicht das erste Mal, dass Plakate mit Fotos der Geiseln zerstört oder entfernt wurden. „Es geschieht immer wieder. Gestern hielten wir die Bilder in den Händen, und sofort ertönten diese antisemitischen Rufe“, erklärte er.

Dass ausgerechnet in einem Bereich, in dem Klimaaktivisten seit Wochen ein Protestcamp betreiben, jüdische Bürger gezielt bedrängt und angegriffen werden, wirft ein Schlaglicht auf die Eskalation antisemitischer Stimmung in Deutschland. Wer Solidarität mit den Opfern von Terror zeigt, wird zunehmend selbst zum Ziel von Hetze und Gewalt.

Die Opfer des Angriffs sind überzeugt: Das Wegschauen darf nicht länger akzeptiert werden. Der Angriff in Frankfurt ist kein Einzelfall – er ist Teil eines Musters, in dem israelfeindliche Parolen längst zum Freibrief für offenen Judenhass geworden sind.

Antisemitischer Angriff in Frankfurt: Jüdische Aktivisten mit Farbe attackiert und als „Kindermörder“ beschimpft

Meran: Marokkaner belästigt Passanten und attackiert einen Polizisten mit Tritten und Schlägen

Am späten Donnerstagabend ist es in Meran zu einem Polizeieinsatz nahe des Bahnhofs gekommen. Ein Mann hat dort Passanten belästigt und leistete später heftigen Widerstand gegen die Beamten.

Eine Streife der Staatspolizei traf den Mann noch vor Ort an. Mit Mühe gelang es den Polizisten, ihn ins Dienstfahrzeug zu setzen und zum Polizeikommissariat Meran zu bringen, um seine Identität festzustellen. Dort eskalierte die Situation und der Mann, ein Asylwerber marokkanischer Herkunft, attackierte einen Polizisten mit Tritten und Schlägen. Erst durch das Eingreifen weiterer Beamter konnte er überwältigt werden, berichten die Ordnungshüter in einer Aussendung. 

Der Mann wurde wegen Widerstands und Körperverletzung gegenüber einem Beamten festgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kam er in Polizeigewahrsam, wo er auf das Schnellverfahren wartet.

Meran: Polizist bei Einsatz am Bahnhof verletzt – UnserTirol24

Geithain: Türke mit heruntergelassener Hose verprügelt Schaffnerin und Fahrgast im Zug und verletzt Polizistin

Gestern Abend gegen 19 Uhr bepöbelte ein 26-jähriger Türke, mit heruntergelassener Hose, die Reisenden im Regionalexpress von Chemnitz nach Leipzig.

Als er vom Zugpersonal aufgefordert wurde sich wieder anzuziehen, griff er dieses sofort an und schlug auf die Zugbegleiterin ein, dabei verletzte er sie am Kopf. Auch ein zu Hilfe eilender Reisender wurde von ihm angegriffen und an der Hand verletzt.

Da bereits die Bundespolizei Leipzig und der Rettungsdienst angefordert wurden, blieb der Regionalexpress am Bahnhof Geithain stehen. Die Bundespolizei bat das Polizeirevier Borna um Unterstützung. Gegenüber den Beamten der Landespolizei reagierte der Türke sofort aggressiv und leistete massiven Widerstand. Zudem schlug er auf die Polizisten ein. Dabei wurde eine Beamtin leicht im Gesicht verletzt und ein Beamter erlitt eine Kopfplatzwunde.

Erst mit weiteren eingetroffenen Einsatzkräften, konnte der 26-Jährige überwältigt und festgenommen werden.

Die Zugbegleiterin und der verletzte Polizeibeamte wurden vom Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Die anderen Verletzten wurden noch am Bahnhof Geithain behandelt.

Die Bundes- und die Landespolizei ermitteln nun gegen den wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

BPOLI L: 26-Jähriger verletzt Zugpersonal, Reisende und Polizisten | Presseportal

Provokantes Buch: Wie Viktor Orbán zum gefährlichsten Gegner von George Soros wurde

Das Buch „Orbán gegen Soros“ erschien im Juni im Jungeruopa Verlag.
© FREILICH

Wird Geschichte immer von großen Männern geschrieben, oder sind es die kleinen Rädchen, die Entwicklungen in Gang setzen, deren Folgen wir erst Jahre oder Jahrzehnte später erkennen? Die Wahrheit liegt womöglich in der Mitte, wie ein aktuelles Buch aus dem Jungeuropa Verlag verdeutlicht. In „Orbán gegen Soros. Vier Jahrzehnte des Ringens” des ungarischen Politikwissenschaftlers Gábor G. Fodor geht es um die vielen kleinen Ereignisse, die zwei seiner Landsleute, die ebenso enge Verbündete hätten werden können, zu erbitterten politischen Widersachern formten.

Fodor lässt seine an eine mittelalterliche Herrscherchronik erinnernde Geschichte in den Nachwehen der Sowjetzeit beginnen und im Jahr 2022 enden – dem Jahr, in dem der russisch-ukrainische Konflikt in der Ostukraine in einen ausgewachsenen Krieg mündete. Über Soros’ Rolle in diesem Konflikt ist sich der Autor sicher: Für den ungarisch-jüdischen Philanthropen sei Kiew nur ein Sprungbrett nach Moskau gewesen, aus dessen inneren Zirkeln Soros durch Putins Einfluss erfolgreich verdrängt wurde.

Zurück nach Ungarn: Der Klappentext verrät, dass es eine Geschichte „von zwei außergewöhnlichen Ungarn mit speziellen Begabungen“ sei, und Fodor schreibt in der Danksagung selbst über „die beiden Helden“ seines Buches. Dennoch ist völlig klar, wo die Sympathien des Autors liegen. Dies wird nicht nur durch dessen eigene Biografie als Kurator der Századvég-Stiftung und Direktor des XXI.-Jahrhundert-Instituts deutlich. Beide konservativen Denkfabriken stehen in enger Beziehung zur Fidesz-Regierung, und trotz aller Versuche, in die Rolle des neutralen Erzählers zu schlüpfen, ist eine persönliche Sympathie für den ungarischen Regierungschef nicht zu leugnen.

Glücklicherweise greift die deutsche Ausgabe diesen Umstand in einem Vorwort von Jungeuropa-Chef Philip Stein auf und ordnet passend ein: „Klar ist: Viktor Orbán ist ebenso fehlbar wie jeder leitende und lenkende Mensch, doch ist er zweifelsohne ein einzigartiger Staatsmann, der seiner Nation […] das Maximale, nicht das Minimale […] erkämpft. Er hat ein ‚System Orbán‘ geschaffen, das […] auch nach einem möglichen Abgang seiner Person überdauern könnte.“

Liest man das Buch mit einer Prise Skepsis, die man jeder an einen herangetragenen Information beilegen sollte, so gewinnt es nicht nur einen Informations-, sondern auch einen echten Unterhaltungswert. Gerade die Verbindungen zwischen Budapest, Washington und der überall und nirgends agierenden Open Society Foundation samt ihres stets umtriebigen Gründers erhellen die Umstände so mancher internationaler Entwicklung der letzten Jahrzehnte.

Orbáns größter Sieg im Duell mit Soros ist, dass er dessen öffentliches Bild demontieren konnte. „Denn wer einen guten Menschen attackierte, der konnte selbst nur schlecht sein; wer sich gegen die guten Prinzipien stellte, der konnte das nur im Namen des Bösen tun“, schreibt Fodor. Dem Leser fallen dabei auf Anhieb mindestens eine Handvoll Personen ein, die ebenso von einem Schleier der Unangreifbarkeit umgeben zu sein scheinen. Durch solche Passagen trägt das Buch auch einen politisch-strategischen Aspekt in sich, dessen Wert für die derzeit in der Opposition gefesselte deutsche Rechte jedoch eher perspektivisch ist.

Gábor G. Fodors „Orbán gegen Soros” ist für den deutschen Leser in einer ähnlich schwierigen Position wie Márton Békés’ „Nationaler Block”: Der ungarische Sonderweg in der europäischen Politik ist zweifellos interessant und von dem Erfolg der Magyaren kann auch die deutsche Rechte einiges lernen, doch sind die nationalen Gegebenheiten oft zu unterschiedlich, um einen direkten Transfer zu erlauben.

Nichtsdestotrotz – oder gerade deswegen – ist Fodors Buch lesenswert: Er öffnet den Blick für eine politische Welt, die den meisten nicht nur fremd, sondern oft auch verschlossen ist, nicht zuletzt, weil die ungarische Sprache in Deutschland nicht zu den populärsten Fremdsprachen zählt. Wer sich also auf den Text einlässt und auch zwischen den Zeilen liest, erhält mit Gábor G. Fodors „Orbán gegen Soros” aus dem Jungeuropa Verlag einen guten Einblick in die jüngste Phase der Geschichte und Politik des Landes zwischen Donau und Theiß.

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Polizeibekannter Asylbewerber ermordet 17-Jährige auf offener Strasse – Er war bereits wegen mehrer sexueller Nötigungen zu Fahndung ausgeschrieben

Symbolbild. AI generator

Es ist wieder passiert.

Eine 17-jährige Niederländerin wurde letzten Dienstag auf grausame Weise ermordet, als sie mit dem Fahrrad von einer Party in Amsterdam nach Hause fuhr. Sie rief die Polizei an und sagte, sie werde verfolgt, aber es war bereits zu spät. Die Disponenten hörten ihre Schreie, während sie ermordet wurde. Sie wurde mehrfach in die Handgelenke und den Hals gestochen.

Und ja, Sie haben richtig geraten. Ein 22-jähriger Asylbewerber wurde festgenommen. Es handelt sich um denselben Mann, der bereits wegen ZWEI weiterer Verbrechen gesucht wurde, darunter eine brutale sexuelle Nötigung eines anderen jungen Mädchens nur wenige Tage zuvor in derselben Gegend.

Um es für Sie zusammenzufassen: Er beging am 10., 15. und 20. August ein Verbrechen. Letztendlich tötete er Lisa am 20. August. In der Zwischenzeit lebte er in einem Asylzentrum, das von den niederländischen Steuerzahlern finanziert wurde.

Das kann nicht ohne Konsequenzen bleiben. Wir müssen eine Rückführung fordern. JETZT.

Britische Polizisten verhaften Mann, weil er gesagt hat: „Wir lieben Schinken“

By Eric Utter

In der heutigen Ausgabe von „Das ist doch nicht wirklich passiert, oder?“ haben wir einen Engländer, der verhaftet wurde, weil er seine Vorliebe für Schinken zum Ausdruck gebracht hat.

Sie haben richtig gelesen.

Laut The Blaze wurde kürzlich ein junger Engländer vor dem künftigen South Lakes Islamic Center festgenommen, einer 3,35 Millionen Dollar teuren Moschee, die 2026 in der englischen Stadt Dalton-in-Furness im nordwestlichen County Cumbria eröffnet werden soll.

Es gibt bereits drei Moscheen in den Heideflächen, die Cumbria bedecken.

Dalton ist eine kleine Stadt mit weniger als 8.000 Einwohnern.

Am 16. August protestierten Hunderte von Menschen, die genug hatten vom Bau einer weiteren Moschee in ihrer Gegend, in der Nähe der Baustelle.

Friedlich. Und da sagte der junge Mann: „Wir lieben Schinken.“ Er sagte nicht einmal „streaky rashers“, wie es viele Engländer tun. Zwei Polizisten, zweifellos zwei der besten Englands, eilten herbei, um den schinkengierigen Demonstranten zu verhaften. Allah sei gepriesen!

Laut Blaze Media antwortete einer der Beamten auf die Frage des Mannes, warum er mit Handschellen gefesselt werde, dass er gemäß Abschnitt 5 des Public Order Act von 1986 festgenommen werde, der „bedrohliche oder beleidigende Worte oder Verhaltensweisen oder ungebührliches Verhalten“ in „Hör- oder Sichtweite einer Person, die dadurch belästigt, beunruhigt oder in Bedrängnis gebracht werden könnte“, verbietet.

Blaze Media: „Der arrestierende Beamte deutet in dem viralen Video des Vorfalls an, dass der Ausdruck „Wir lieben Schinken“ als „rassistisch beleidigend“ aufgefasst werden könnte.“

„Wir lieben Schinken“ ist „rassistisch beleidigend“?!

Ist Großbritannien am Ende?

(Ist es noch in Ordnung, das zu sagen? Ich meine, Speck wird oft zum Frühstück serviert?)

Was wäre, wenn der Mann gesagt hätte: „Wir lieben Kevin Bacon“? Wahrscheinlich wäre er im heutigen, immer weniger vereinigten Vereinigten Königreich trotzdem verhaftet worden. Scotland Yard ist nicht mehr das, was es einmal war. England auch nicht.

The Blaze berichtete, dass die Zahl der Menschen in England und Wales, die sich als Christen bezeichnen, von 59,3 % im Jahr 2011 auf 46,2 % im Jahr 2021 gesunken ist, ein wirklich erschütternder Rückgang. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl derjenigen, die sich als Muslime bezeichnen, von 4,9 % auf 6,5 % – ein Anstieg um über 1 Million Menschen. Ironischerweise sind die einheimischen Engländer in Sachen Fortpflanzung Nachzügler, während die Muslime „Bacon machen“. Wie Mark Steyn sagt: „Demografie ist Schicksal.“

Was wäre, wenn Demonstranten in England den in Amerika so oft verwendeten Slogan von „Black Lives Matter“ skandieren würden: „Pigs in a blanket, fry ‘em like bacon!“ Würde die örtliche Polizei diese Demonstranten wegen Bedrohung oder wegen Beleidigung von Muslimen durch die Verwendung des Wortes „Schwein“ festnehmen?

Würden Leute verhaftet werden, wenn sie die Arbeiter auf der Baustelle fragen: „Lust auf Schweineschwarten?“ Oder wenn sie sagen: „Verdammt, ich glaube, ich habe mir die Achillessehne gezerrt?“ Oder „Willst du mit meinem Hund Gassi gehen?“ Wie wäre es mit: „Sex, Drugs and Rock ‚n‘ Roll forever, stimmt’s?“ Oder „Entschuldigung, wo ist die nächste Schwulenbar?“

americanthinker