Deutsche Beamte haben diese Woche Anklage gegen einen syrischen Migranten erhoben, der im Februar bei einem Messerangriff am Holocaust-Mahnmal in Berlin einen spanischen Touristen schwer verletzt hat.
Die Bundesanwaltschaft erklärte in ihrer Anklageschrift, dass dieser Ort bewusst wegen der „radikal islamistischen und antisemitischen Ansichten“ des Täters ausgewählt wurde. Er fügte hinzu, dass er kurz vor dem Angriff Fotos von sich selbst an Mitglieder des Islamischen Staates geschickt habe, „was der Organisation die Möglichkeit gab, die Verantwortung zu übernehmen.“
Der Migrant, der nur als „Wassim Al M“ identifiziert wurde, wollte „angebliche Ungläubige angreifen, die er als Vertreter der westlichen Gesellschaftsform, die er ablehnte, ansah.“ Berichte zitieren auch Beamte, die sagen, er habe „bei dem Angriff Juden töten wollen“.
Der Angriff fand nur zwei Tage vor den neuesten deutschen Bundeswahlen statt. Vor dem Holocaust-Denkmal am Tag danach wies Zsófia Tóth-Bíró von europeanconservative.com auf die Befürchtung hin, dass es sich lediglich um „den neuesten Vorfall in der jüngsten Welle islamistischer Angriffe im Land handelt, die sich zu einem großen Problem für die Wähler zu entwickeln scheint“, und fügte hinzu:
Wähler fühlen zunehmend, dass die steigende Kriminalität unbestreitbar mit der Massenmigration zusammenhängt.
❌Recent terrorist acts—and knife attacks committed by failed asylum seekers—only add to the bitterness that Germans feel towards their leadership, whom they rightly blame for not protecting them. pic.twitter.com/BCcjPqSk47
Die migrationskritische Partei Alternative für Deutschland (AfD) wurde bald darauf zur beliebtesten politischen Kraft des Landes.
Wassim wurde offiziell wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und versuchter Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Organisation angeklagt. Er befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.
Der amerikanische Fast Food-Konzern Burger King verteilt seine bekannten Pappkronen gerne an Kinder. Wenn FPÖ-Abgeordnete sich mit dem harmlosen Werbegeschenk zeigen, verfällt die österreichische Justiz aber schnell in Schnappatmung. Foto: arbyreed / flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)
Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat die Aufhebung der parlamentarischen Immunität des FPÖ-Nationalratsabgeordneten Christofer Ranzmaier gestellt. Der bizarre Grund: Ranzmaier hatte sich im Zuge einer Solidaritätsbekundung mit dem Tiroler FPÖ-Obmann Markus Abwerzger mit einer Pappkrone einer Fast Food-Kette fotografieren lassen – für die Staatsanwaltschaft reicht das bereits als Grund für Ermittlungen.
Abwerzger-Video empörte Politik und Medien
Abwerzger hatte in den sozialen Medien ein Video geteilt, dass ihn mit einer solchen Krone zeigte – daraufhin ergingen sich die Mainstream-Medien in wilden Verschwörungstheorien und zogen eine Verbindung zu einem in Österreich weitgehend unbekannten Video aus den USA, das einen rassistischen Hintergrund haben soll. Auch gegen Abwerzger will die Innsbrucker Staatsanwaltschaft vorgehen, er soll nach dem Willen der Behörde ebenfalls ausgeliefert werden.
Verhetzungs-Verdacht gegen Ranzmaier
Laut Staatsanwaltschaft besteht gegenüber Ranzmaier der Verdacht der “Gutheißung mit Strafe bedrohter Handlungen sowie der Verhetzung” (§ 283 StGB). Man sieht die Aktion einen möglichen strafrechtlich relevanten Beitrag zur Verbreitung oder Billigung verhetzender Inhalte. Worin genau der Zusammenhang zu Abwerzgers Video besteht, wollte die Staatsanwaltschaft nicht sagen.
Alles kann jetzt Verhetzung sein
FPÖ-Immunitätssprecher Norbert Nemeth befürchtet eine gefährliche Entwicklung: „Die Auslegung des Verhetzungsparagrafen nimmt mittlerweile bedenkliche Ausmaße an“, meinte er und verwies auf ein Erkenntnis des Oberlandesgerichts Wien, das für eine enge und grundrechtskonforme Auslegung des Verhetzungstatbestands plädiert. Eine solch inflationäre Auslegung des Verhetzungsparagraphen – der schon lange als “Gummiparagraph” gegen Regierungskritiker und Andersdenkende eingesetzt wird – sieht er als problematisch. Nemeth fragt sich, wohin das führen soll:
Denkt man die Linie der Staatsanwaltschaft Innsbruck weiter, erfüllt künftig jeder, der sich mit dieser Krone – beispielsweise im Rahmen einer Geburtstagsfeier – fotografieren lässt und dieses Foto dann in den sozialen Medien hochlädt, zumindest den objektiven Tatbestand des § 283 StGB.
Auslieferung wegen politischen Tätigkeiten unrechtmäßig
Besonders unsinnig scheint der Auslieferungsantrag zudem zu sein, wenn man bedenkt, dass Ranzmaiers Solidaritätsaktion ganz offensichtlich im Zusammenhang mit seinen politischen Tätigkeiten steht – für die ausdrücklich die parlamentarische Immunität der Abgeordneten gilt. Die FPÖ will der Auslieferung deshalb im Immunitätsausschuss nach der Sommerpause nicht zustimmen.
Laut Jette Nietzard, Co-Vorsitzende der Jugendorganisation der Grünen in Deutschland, könnte bewaffneter Widerstand gegen eine mögliche rechtsgerichtete Regierung der Alternative für Deutschland (AfD) erforderlich sein.
Ihre kaum verhüllte Aufforderung zur Gewalt sorgte für Kontroversen, woraufhin Nietzard später erklärte, sie werde nicht für eine Wiederwahl kandidieren.
Nietzard äußerte sich ursprünglich am 21. Juli im Rahmen des Podcasts „Freitag Salon“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB).
Zu einer möglichen Regierung mit Beteiligung der AfD sagte sie: „Wäre das intellektuell oder vielleicht mit Waffen?
„Ich möchte mich hier nicht festlegen, aber ich denke, wir als Gesellschaft sollten uns fragen: Sind wir bereit, Menschen wieder zu verstecken? Sind wir wirklich bereit, dorthin zu gehen, wo es darauf ankommt – um letztendlich ein Parlament zu verteidigen?“
Der Journalist, der sie interviewte, Jakob Augstein, fragte sie, ob sie sich gegen den Willen der Wähler stellen würde, worauf sie bejahend antwortete, weil es „gegen den Faschismus“ sei.
Später sagte sie gegenüber der Wochenzeitung „der Freitag“: „Ich frage mich wirklich, ob wir derzeit einen Moment verpassen, in dem wir im Nachhinein sagen werden: Wir hätten entschlossener eingreifen sollen.
Wie gut ist unsere Zivilgesellschaft vorbereitet, wie gut sind unsere politischen Parteien auf die Möglichkeit vorbereitet, dass 2029 eine Partei, die eindeutig rechtsextrem ist, in Deutschland regieren könnte?
Was würde das eigentlich bedeuten? Würden andere Parteien weiterhin im Bundestag sitzen und versuchen, sich mit der AfD inhaltlich auseinanderzusetzen? Kann ich dann noch mit verschränkten Armen in die Kamera schauen und sagen, wie schrecklich die Rechtsextremen sind?“, fragte sie.
„Wir müssen darüber nachdenken – und auch darüber, wie Widerstand in einem solchen Szenario aussehen könnte. Wäre er rein intellektuell? Oder müssten wir zu den Waffen greifen?
„Ich versuche nicht, Panik zu verbreiten. Ich möchte nur, dass wir uns fragen: Sind wir bereit?“
Die Vorsitzende der grünen Jugendorganisation beschäftigt sich im ÖRR mit der Option, zu den Waffen zu greifen, sollte die AfD Teil einer Regierung werden. Wenn das kein Fall für den Verfassungsschutz ist, was ist es dann? https://t.co/Y8hickToeYpic.twitter.com/imj4zYzSNq
Nietzard sah sich wegen ihrer Äußerungen mit Kritik konfrontiert.Infolgedessen sagte sie, dass sie als Co-Vorsitzende des Grünen Jugendflügels im Amt bleiben, aber nicht erneut kandidieren werde.Sie erklärte, dass sie weiterhin Mitglied der Grünen Partei bleiben würde, äußerte jedoch Kritik an dem Kurs, den sie einschlug.Nietzard behauptete, sie sei Opfer einer rechtsextremen Kampagne.”Rechte Medienhäuser haben einfach eine verdammte Menge Macht”, behauptete sie und fügte hinzu, dass die Grünen Partei es vorziehe, auf die “Tonpolizeikampagnen einiger rechter Medienhäuser hereinzufallen”.Auf Instagram sagte sie in einem Video, dass sie gehofft habe, eine linke Stimme für die Grünen zu sein.”Meine Gedanken stießen nicht immer auf Zustimmung bei den Grünen”, sagte Nietzard.”Manchmal wurde ich in den Sitzungen der Fraktion ausgebuht, manchmal wurde ich von … hochrangigen Mitarbeitern angeschrien oder mein Rücktritt wurde von Ministern oder von jenen gefordert, die es werden wollten”, fügte sie hinzu.”Ehrlich gesagt sollte das nicht der Alltag der Grünen Jugendsprecherin sein.”
„Mit ständiger Feindlichkeit kann einfach keine gute Politik entstehen, und wenn die Parteiführung es nicht schafft, diese Feindseligkeiten zu beenden, dann werde ich die Konsequenzen für meinen Jugendverband ziehen“, schloss Nietzard. Sie hatte bereits im Mai mit einem Instagram-Post auf sich aufmerksam gemacht, in dem sie im Bundestag mit einem Pullover abgebildet war, der die Aufschrift „ACAB“ („Alle Cops sind Bastarde“) trug. Als Reaktion forderte Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann öffentlich ihren Rücktritt von den Grünen. Sie zog auch den Unmut auf sich, als sie das Massaker vom 7. Oktober an israelischen Bürgern durch Hamas-Terroristen als „militärische Operation“ bezeichnete. Nutzer in sozialen Medien richteten sich an Silvester gegen sie, als sie postete: „Männer, die ihre Hand in Feuerwerkskörper verlieren, können wenigstens keine Frauen mehr schlagen.“ Nietzard löschte später den Post. Seit Oktober 2024 ist sie Mitsprecherin der Grünen Jugend.
In der Silvesternacht 2023/2024 eskalierte vor der ehemaligen Villa der bekannten Berliner Remmo-Familie in Alt-Buckow ein Vorfall mit drastischen Folgen. Nemer R., damals 21 Jahre alt, geriet außer Kontrolle, nachdem seine 15-jährige Schwester von einem Polizeiwagen angefahren worden war. Der junge Mann ging auf die Fahrerin los und prügelte auf die Beamtin ein. Erst mehrere Polizisten konnten den rund 150 Kilogramm schweren Angreifer zurückhalten.
Ursprünglich war der Prozess für Februar 2025 angesetzt. Doch Nemer R. meldete sich krank, sodass der Termin platzte. Erst am 26. Juni wurde der Fall vor dem Amtsgericht Tiergarten neu verhandelt, wie Berlin live berichtet.
„Es war eine schreckliche Situation“, ließ der Angeklagte demnach über seinen Verteidiger verlesen. Der Anblick seiner Schwester habe ihn erschüttert. „Ich war wie in einem Tunnel. Ich habe der Polizistin großes Unrecht getan“, so Nemer R. weiter. Er bat um Entschuldigung und beteuerte, sich in dieser gewalttätigen Situation selbst nicht wiedererkannt zu haben. Doch die betroffene Beamtin zeigte sich unversöhnlich. „Das ist nicht zu entschuldigen!“, entgegnete sie im Gerichtssaal. Die 24-Jährige war nach dem Angriff zwei Monate dienstunfähig, musste ihre Dienststelle wechseln und kämpft nach wie vor mit psychischen Folgen.
Auch die Kollegen der Polizistin, die in der Nacht im Einsatz waren, sagten aus. Sie bestätigten den heftigen Angriff. Dass es sich nicht um einen alltäglichen Vorfall handelte, war schnell klar – ebenso wenig, dass solche Übergriffe auf Einsatzkräfte folgenlos bleiben dürfen.
Trotz der Brutalität der Tat entschied Richterin Judith Anders auf eine vergleichsweise milde Strafe: Zehn Monate auf Bewährung, Anwendung des Jugendstrafrechts, Sozialstunden und 4.000 Euro Schmerzensgeld für die verletzte Beamtin. Begründung: eine „Reifeverzögerung“ des Angeklagten sowie der Umstand, dass er zum Tatzeitpunkt juristisch noch als Heranwachsender galt.
Das berühmt-berüchtigte Sommerloch wird es in diesem „Höllensommer“ nicht geben. Während die Bürger die nasseste Dürre seit 120.000 Jahren erleben und die Wissenschaft festgestellt hat, dass man auch bei 20 °C den Hitzetod sterben kann, prasseln auch auf anderen Gebieten immer neue Meldungen auf die Bürger nieder. Zum Beispiel über den mit Steuergeld kräftig gefütterten Kampf „gegen rechts“. Da wird das Sommerinterview der Oppositionsführerin Alice Weidel vom Zentrum für politische Blödheit und Omis „gegen rechts“ mit einem Dauerlärm gestört, was nur mit stiller Komplizenschaft der Polizei und des Senders geschehen konnte. Die ARD war sich so sicher, einen Coup gelandet zu haben, dass sie, bevor das Interview auf Sendung ging, die Hintergrundgeräusche nicht nur nicht löschte, sondern womöglich noch verstärkte. Die Sache ging so nach hinten los, dass es tagelange Bemühungen in den meinungsmachenden Medien erforderte, vom Schaden abzulenken. Zum Teil ist er noch vergrößert worden durch die wiederholte Behauptung, man wolle die AfD doch inhaltlich stellen, was die sofortige Frage aufwarf, warum man das nicht schon längst tut.
Statt nach dieser Blamage wenigstens innezuhalten, nachzudenken und sich zu fragen, ob der Kampf gegen rechts nicht vielleicht kontraproduktiv ist, kommt wenige Tage später die nächste Attacke. Die Sängerin Vicky Leandros, dem Alter nach eine Oma gegen rechts, teilte der „Bild“ mit, sie wolle Alice Weidel nicht auf ihrem Konzert sehen, das sie im Rahmen der Schlossfestspiele auf St. Emmeram geben würde. Die Begründung lautete ausgerechnet, Leandros stünde für „Vielfalt, Toleranz und Menschenwürde, Menschenrechte und Internationalität“. Das ist kein Fake, sondern gelebte „Haltung“ im besten Deutschland, das wir je hatten. Auch das Restaurant, das seit Jahrzehnten die Gäste von Thurn und Taxis beköstigt, fühlte sich bemüßigt, zu verkünden, es wolle Weidel nicht bedienen. Zuvor hatte die Antifa vor dem Schloss lautstark gefordert, Weidel auszuladen. Weidel hatte zu diesem Zeitpunkt schon auf den Konzertbesuch verzichtet und mit der Fürstin beschlossen, den Abend lieber mit guten Freunden auf dem Schloss zu verbringen. Leandros, die gern griechische Kultusministerin geworden wäre, aber von den Griechen abgelehnt wurde, stand blamiert da. Wieder musste die woke Presse versuchen, die Peinlichkeit zu vertuschen, indem sie Fürstin Gloria angriff. Vor der Antifa nicht auf die Knie gegangen zu sein, fand die woke Journaille besonders krass. Ein Eiferer verglich Gloria sogar mit TNT.
Kurz darauf tauchte im Landtag von Baden-Württemberg auf einem Stimmzettel ein Hakenkreuz auf. Skandal! Die SPD forderte umgehend, dass der schuldige Abgeordnete sein Landtagsmandat verlieren muss. Am nächsten Tag wurde bekannt, dass der Schmierer der Landtagsvizepräsident der SPD war. Der Mann musste zwar seinen Vizepräsidentenposten aufgeben und aus der SPD-Fraktion austreten, behält aber sein Landtagsmandat. Die SPD scheint darauf zu verzichten, ihre Forderung durchzusetzen.
Befragt, was ihn getrieben hätte, schob der Hakenkreuzmaler der AfD die Schuld zu. Er hätte keine ruhige Minute mehr wegen der Gefahr, die von der AfD ausginge; ihn hätten insbesondere die Haltung einer AfD-Rednerin zu transsexuellen Kindern aufgewühlt. Das erinnert an die zwei Thüringer Grünen, die vor Jahren Hakenkreuze geschmiert haben, um auf die rechte Gefahr aufmerksam zu machen. Höchstwahrscheinlich sind diese grünen Hakenkreuze in die Statistik unter rechtsradikale Straftaten eingegangen, wie auch die Hakenkreuze, die auf AfD-Abgeordnetenbüros geschmiert wurden. Wie wird die Tat des Ex-SPD-Landtagsvizepräsidenten eingeordnet?
Seit Politiker mit dem Slogan „Nie wieder ist jetzt“ posieren, der sich gegen den Antisemitismus in Deutschland richtet, ist dieser Antisemitismus auf unseren Straßen ein Massenphänomen geworden. Inzwischen gibt es in Berlin auch queere Demonstrationen für Gaza, so am vergangenen Sonnabend in Kreuzberg mit 10.000 Teilnehmern. Im Demonstrationszug erklang der Spruch „From the river to the sea“, der die Auslöschung Israels fordert. Die Polizei hat versucht, diese Demo aufzulösen und wird dafür nicht nur von der taz kritisiert.
Was ist in Deutschland, das seine „Aufarbeitung“ der Nazivergangenheit immer stolz vor sich hertrug, schiefgelaufen? Dafür gibt es eine Menge Gründe, die endlich einmal untersucht werden müssen. Der Hauptgrund ist aber, dass bei der Aufarbeitung nie thematisiert wurde, dass man die Methoden der Nazis und aller anderen Totalitären niemals anwenden darf. Wer die Demokratie mit undemokratischen Mitteln verteidigen möchte, landet unweigerlich in der Diktatur.
Warum läuft es der „Nie wieder ist jetzt“-Fraktion nicht kalt den Rücken herunter, wenn in Deutschland Menschen der Besuch von Konzerten, Restaurants, Veranstaltungen und Messen versagt wird? Das war in Deutschlands finstersten Zeiten der Fall und sollte sich nicht wiederholen. Dass Redner niedergebrüllt und Veranstaltungen durch permanenten Lärm unmöglich gemacht wurden, ist ebenfalls ein Zeichen der Zeit, in der die abscheulichsten Kräfte in Deutschland an die Macht drängten. Es sollte sich nicht wiederholen, dass Menschen in lebens- und lebensunwerte eingeteilt werden. Heute kämpft die SPD um die Einsetzung einer Verfassungsrichterin, die Menschen mit Würde und solche ohne Würde einteilt. Letztere sind bis eine Minute vor der Geburt zum Töten freigegeben. Wobei die Anhänger der Eugenik nach dem Zweiten Weltkrieg, als bekannt wurde, zu welch schrecklichen Konsequenzen die „Wissenschaft“ Eugenik führte, einfach ihren Lebenslauf umschrieben: Maurice Thorez, 1945 Chef der Kommunistischen Partei Frankreichs, Leland Stanford, Gründer der gleichnamigen Universität, George Bernard Shaw, der mitten in der schlimmsten ukrainischen Hungersnot die Gerüchte darüber zu Verleumdungen von Stalins UdSSR erklärte, denn er hätte in Moskau ausgezeichnet gespeist. Die Liste könnte endlos verlängert werden. Eine Aufarbeitung mit Lügen klappt nicht. In Deutschland wurde kaum thematisiert, dass nach 1933 ganze Rotfront-Kämpferbataillone zu den Nazis überliefen. Man beschäftigte sich wenig mit der Rolle der roten Kapos in den KZs, man leugnete, dass die Nazis eine linke Bewegung waren, wie zum Beispiel kein Geringerer als Sebastian Haffner in seinen „Anmerkungen zu Hitler“ bewiesen hat.
All diese Fehler münden in einen „Kampf gegen rechts“, der dem weitsichtigen Spruch des Kommunisten Ignazio Silone: „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Nein, er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus“ recht gibt. Silone genauer:
„Der Faschismus wird nicht sagen, dass er Faschismus ist, wenn er wiederkehrt. Stattdessen wird er sich als etwas anderes tarnen, … sogar als Verteidiger der Freiheit. Er wird seine wahren Ziele und Methoden verbergen und versuchen, die Menschen mit Versprechungen und Propaganda zu manipulieren.“
Die Kämpfer „gegen rechts“ wollen „unsere Demokratie“ retten und sind damit ziemlich präzise, denn „unsere Demokratie“ ist ihre Machtposition.
Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf. Dem müssen wir unseren Widerstand entgegensetzen.
Am Montagabend, gegen 18.25 Uhr, wurde die Polizei durch einen Zeugen darüber informiert, dass ein Mann in der Freistraße lautstark herumschrie und mit einem Gegenstand in der Hand den fließenden Verkehr behinderte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hielt sich der Mann, ein 25-jähriger iranischer Staatsbürger, bereits an einem nahegelegenen Imbiss auf.
Unvermittelt lief er auf die eintreffenden Polizeibeamten zu. In der Folge kam es zu polizeilichen Zwangsmaßnahmen, bei denen der Tatverdächtige erheblichen Widerstand leistete. Die Beamten wurden währenddessen leicht verletzt und mussten ambulant in einem Krankenhaus medizinisch versorgt.
Der Tatverdächtige zeigte weiterhin aggressive Verhaltensweisen und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv. Er wurde im Anschluss in eine Fachklinik freiwillig eingewiesen.
Zwei Personen, die sich als Schaulustige vor Ort aufhielten, erhielten Platzverweise. Neben einem Notarzteinsatzfahrzeug waren zwei Rettungswagen im Einsatz.
Gegen den nicht polizeibekannten Mann wurde Strafanzeige erstattet, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.
Europäische Sklaven in Algier, 1815. Wikimedia Commons , Walker Croker, PD Old
Während Amerika mit seiner eigenen dunklen Vergangenheit der Sklaverei ringt, wird ein gewaltiges Kapitel der Geschichte von Akademikern begraben, die sich auf die Schuld des Westens fixieren.
Justin Marozzis aufschlussreiches Buch „ Captives and Companions“ beleuchtet den Sklavenhandel in der islamischen Welt, der sich über ein Jahrtausend erstreckte und beispielloses Ausmaß und Grausamkeit an den Tag legte. Das ist keine alte Nachricht, aber ein Weckruf für Historiker.
Marozzi schätzt, dass zwischen dem 7. und 20. Jahrhundert bis zu 17 Millionen Afrikaner und Europäer in muslimischen Ländern versklavt wurden, was die Zahl von 11 bis 15 Millionen im transatlantischen Handel weit in den Schatten stellt.
Bei brutalen Razzien wurden Schwarzafrikaner als Arbeitskräfte und weiße Europäer als Absatzmärkte in Nordafrika und dem Nahen Osten gesucht. Allein die Zahlen offenbaren ein System, das mehr Tod und Elend verursachte, als oft zugegeben wird.
An den opulenten Höfen des abbasidischen Bagdad erlangten Sklavinnen wie der Dichter ʿInān Berühmtheit, indem sie mit Witz und Schönheit glänzten und dabei tödliche Risiken meisterten.
Diese Frauen, oft aus fernen Ländern gefangen, wurden zu kulturellen Ikonen, blieben aber Eigentum, ihr Leben hing von der Laune eines Herrschers ab. Doch ihre Geschichten vermischen Triumph und Tragödie und zeigen Widerstandskraft inmitten der Grausamkeit.
Räuber von der Barbareskenküste verbreiteten in ganz Europa Angst und Schrecken und erreichten Orte wie Devon, Cornwall und im Jahr 1627 sogar Island, wo Piraten über 400 Menschen verschleppten und in lebenslange Knechtschaft verschleppten.
Zeugen berichteten von Schrecken: Familien wurden auseinandergerissen, Dörfer niedergebrannt und Gefangene weit weg von zu Hause verkauft. Diese weiße Sklaverei terrorisierte die Küsten jahrhundertelang – eine Wahrheit, die in den heutigen Erzählungen ausgeklammert wird.
Durch die Kastration wurden Eunuchen für Harems geschaffen. Allein im Sudan der viktorianischen Ära starben jährlich 35.000 Jungen aufgrund misslungener Operationen, um 3.500 Überlebende zu schaffen.
Sklavinnen wurden regelmäßig misshandelt und kamen nach brutalen Reisen selten als Jungfrauen in Ägypten oder Arabien an. Solche Praktiken verdeutlichen ein Ausmaß an Barbarei, das einer ehrlichen Auseinandersetzung bedarf.
Heute sind in Mali über 200.000 Menschen in der Sklaverei auf der Grundlage ihrer Abstammung gefangen. Die Menschen dort werden durch ihre Vorfahren in die Sklaverei hineingeboren und sind bei Widerstand mit Gewalt konfrontiert.
UN-Experten fordern Kriminalisierung, doch kulturelle Normen und schwache Gesetze lassen sie bestehen. Opfer wie ein rebellischer Mann in Bamako künden trotz Armut von innerer Freiheit.
In Marokko hielt sich König Hassan II. bis zu seinem Tod im Jahr 1999 Dutzende junger Konkubinen und entsprach damit den königlichen Traditionen.
Saudi-Arabien hält 740.000 Menschen in moderner Sklaverei, die durch die Ausbeutung von Migranten im Rahmen des Kafala-Systems gefördert wird. Diese Länder halten an einer jahrhundertealten „Tradition“ der Versklavung von Ausländern fest.
Marozzis furchtlose Geschichte enthüllt diesen anhaltenden Albtraum, von dem wir glauben, er sei längst vorbei. Er beleuchtet auch ein vergessenes Kapitel der Weltgeschichte, das viele Historiker geflissentlich übersehen haben, sodass sie der westlichen Welt alle erdenklichen Übel zuschreiben konnten.
Wieder einmal sorgt ein Vorfall im Umfeld eines Asylquartiers für Entsetzen: Letzte Woche in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es in Bergheim-Lengfelden (Bezirk Salzburg-Umgebung) zu einer Serie von Übergriffen auf Einheimische.
Fremde Männer standen in heimischen Schlafzimmern
Anwohner berichteten von mehreren Einbrüchen in Wohnhäuser sowie aufgebrochenen Fahrzeugen. Besonders verstörend: Fremde Männer sollen plötzlich in den Schlafzimmern von Familien mit Kindern gestanden sein. Die Täter sollen aus dem nahegelegenen Bundesbetreuungsquartier stammen, das seit Jahren für mächtig Ärger in der Region sorgt.
Zustände wären fast nicht aufgedeckt worden
Erst nach expliziter Nachfrage wurde der Vorfall seitens des Bundes bestätigt. Betroffene hatten sich zuvor an FPÖ-Landesparteiobfrau und Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek gewandt, die dann der Sache auf den Grund ging. Ohne die Hinweise direkt betroffener Familien wäre dieser Fall offenbar unter den Teppich gekehrt worden. Ein Algerier wurde bereits festgenommen, ein zweiter Verdächtiger wird noch gesucht. Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) wurde eingeschaltet – ob es tatsächlich Konsequenzen gibt, bleibt aber offen.
Bevölkerung will endlich Maßnahmen sehen
Svazek sieht in dem Vorgehen einen “sicherheitspolitischen Blindflug, der Konsequenzen haben muss”. Wer Schutz missbrauche, solle die Heimreise antreten – “so einfach ist das”, schrieb Svazek auf Facebook.
Die Freiheitliche hat wie der Rest der Bevölkerung kein Verständnis mehr für das andauernde Politikversagen in diesem Bereich. Was es braucht, ist für sie eindeutig:
Ein Ende dieser Zuwanderung, konsequente Abschiebungen und Rückführungen, so wie endlich wirksame Maßnahmen, um als Zielland für Verbrecher und Wirtschaftsflüchtlinge gänzlich unattraktiv zu werden.
Welche Ansichten haben Sie, lieber Leser, liebe Leserin zum Thema „menschliche Dummheit“ – als Außenstehender? Ich selbst habe auf eine Arbeit des italienischen Ökonomen Carlo Cipolla von 1976 zurückgegriffen. Seine Untersuchungen gipfeln in einer Erkenntnis, welche Erklärungen zu politischen Entscheidungen der jüngeren Vergangenheit liefern könnte: „Die Dummen richten mehr Schaden an als die Banditen“.
Hauptsätze der Dummheit
Cipolla hat festgestellt, dass eventuelle Dummheit per Geburt vorgegeben ist, so wie die Blutgruppe, und dass sie weder durch Training noch durch Medikamente beseitigt werden kann. Daraus schließt er, dass die Dummen, ähnlich einer bestimmten Blutgruppe, in allen beruflichen oder gesellschaftlichen Gruppierungen gleich häufig sind, und zwar mit der Rate σ (sigma = griechisch „s“ für „stupid“).
Er formuliert nun fünf Grundgesetze, für die es, ähnlich der Gravitation oder dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, keine Ausnahmen gibt.
„Jeder intelligente Mensch unterschätzt immer und unvermeidlich die Anzahl der Dummen in seiner Umgebung.“
„Die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Person dumm ist, ist unabhängig von allen sonstigen Eigenschaften dieser Person.“
(zentrales Gesetz) „Ein dummer Mensch ist jemand, der einem anderen oder einer Gruppe Schaden zufügt, ohne sich selbst einen Vorteil zu verschaffen; manchmal schadet er sich dabei sogar selbst.“
„Nicht-dumme Menschen unterschätzen stets die zerstörerische Macht dummer Individuen. Insbesondere ist ihnen nicht bewusst, dass es zu allen Zeiten, an allen Orten und unter allen Umständen ein kostspieliger Fehler ist, mit dummen Menschen Geschäfte zu machen oder Umgang mit ihnen zu pflegen.“
„Ein dummer Mensch ist die gefährlichste Form des Individuums, gefährlicher als ein Bandit.“
Erkennt sie an ihren Taten
Ein Dummer ist nicht immer dumm und ein Intelligenter nicht immer intelligent. Es kommt auf die Statistik an, wie oft jemand dumm oder intelligent handelt. Das beurteilen wir nun mit Hilfe der unten abgebildeten Matrix. Die Handlungen klassifizieren wir nach zwei Kriterien: Welchen Nutzen oder Schaden haben sie dem Kandidaten selbst gebracht, und welchen seinen Mitmenschen. Dabei wird in dem Koordinatensystem der Schaden als negativer Nutzen dargestellt. Werfen Sie einen Blick auf die Graphik unten.
Beispiel: Sie teilen Ihr Wissen freigiebig mit Kollegen, damit ein gemeinsames Projekt besser läuft. Davon profitiert das Projekt, und Sie werden als kompetent und sympathisch wahrgenommen. Dieser Gewinn an Reputation führt dazu, dass Sie im nächsten Projekt als Leiter eingesetzt werden. Die großzügige Verteilung Ihres Wissens war einerseits von Nutzen für das Team, und andererseits profitierten Sie durch den beruflichen Aufstieg. Das war intelligent. In der Matrix landen Sie im Feld recht oben, beim schlauen Fuchs. Glückwunsch!
Es geht aber auch anders. Neulich hat mich ein Handwerker um eine Vorauszahlung für Arbeit an den Fensterläden gebeten, damit er die notwendigen Teile kaufen könnte. Das Geld hat er von mir bekommen, aber den Mann habe ich dann nie wieder gesehen. Der war also ein Bandit. Er hat sich auf meine Kosten einen Vorteil verschafft, ohne mein Einverständnis.
Nun unterscheidet Cipolla zwischen akzeptablen und schamlosen Banditen. Wer dem Opfer einen Schaden zufügt, der größer ist als der eigene Nutzen, der ist schamlos. Umgekehrt, wenn der Nutzen des Banditen deutlich größer ist als der Schaden für das Opfer, dann ist das schon fast akzeptabel. So war das vermutlich mit besagtem Handwerker, dem die ergaunerten 30 Euro vermutlich mehr bedeuteten als mir.
Wohin mit Northvolt?
Versuchen Sie doch selbst mal Interaktionen aus Ihrem Alltag zu klassifizieren. Welche Dinge haben Sie initiiert, bei denen beide Seien gewonnen haben? Oder vielleicht auch solche, bei denen es nicht so glücklich aus ging? Und wenn Sie dann etwas Routine in der Anwendung von Cipollas Matrix haben, dann müssen Sie mir helfen. Es geht um etwas Wichtiges.
Wir hatten ja betont, dass der Anteil σ der Dummen in Gruppierungen aller Art immer gleich ist. Das trifft sicherlich auch auf Regierungen zu. Aber dann wären doch die Regierungen dieser Welt alle gleich dumm, bzw. gleich intelligent! Das jedoch widerspräche der Beobachtung. Woher kommt der Unterschied? Ob eine Regierung insgesamt dumm oder intelligent ist, hängt davon ab, welche Population das Sagen hat – die der Dummen oder die der Intelligenten.
Wie ist das nun bei der gegenwärtigen deutschen Regierung? Welche Handlungen haben den Regierenden selbst und in welchem Umfang Nutzen oder Schaden beschert? Und wie war das im Vergleich zu Nutzen bzw. Schaden für die deutsche Bevölkerung? Die von Herrn Habeck vorangetriebene Investition von Bund und Land Schleswig-Holstein in die Firma Northvolt hat die Steuerzahler rund eine Milliarde Verlust gebracht. Das sind 50 Euro Schaden für jede der 20 Millionen deutschen Familien. Und welchen Nutzen hat das Projekt Herrn Habeck gebracht? Und wie war das mit Herrn Spahn und den vielen Corona-Masken? Darf man das fragen? Und wie ist das mit den Straßenkleberinnen – ihr Nutzen sind ein paar Hunderter von einer grünen NGO dafür, dass Tausende von Berufstätigen Stress haben und zu spät zur Arbeit kommen.
Die Energiewende wiederum hat den Wind- und Sonnenbaronen unvorstellbare Gewinne beschert und Deutschland existenziellen Schaden. Das sind Geschäfte, die Herr Cipolla vermutlich bei den schamlosen Banditen platzieren würde. Herr Trittin wiederum feierte das Abschalten des letzten deutschen KKW am Brandenburger Tor. Deutschland aber wurde durch den Atomausstieg ein Schaden zugefügt, wie er in solcher Größenordnung bisher nur durch Krieg verursacht wurde. Und was genau war der Nutzen für Trittin? Er hatte die Schadenfreude. Gibt es noch etwas Mieseres? Hat das auf Cipollas Matrix noch Platz?
Helfen Sie mir eine statistisch relevante Zahl von Entscheidungen der deutschen Regierung zu analysieren – ich möchte da auf keinen Fall im falschen Quadranten landen.
Dieser Artikel erscheint auch im Blog des Autors Think-Again. Der Bestseller Grün und Dumm, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich.
Der Delta-Pilot, der am Samstagabend kurz nach der Landung in San Francisco an Bord seines Flugzeugs festgenommen wurde, wurde von den Behörden als der 34-jährige Rustom Bhagwagar aus Florida identifiziert. Bhagwagar wurde von Kriminalbeamten des Sheriffs von Contra Costa mit Unterstützung von Beamten des Heimatschutzministeriums wegen fünffachen sexuellen Missbrauchs eines Kindes unter zehn Jahren festgenommen.
In einer Medienmitteilung erklärte Delta, der Pilot sei suspendiert worden: „Delta duldet keinerlei rechtswidriges Verhalten und wird uneingeschränkt mit den Strafverfolgungsbehörden kooperieren. Wir sind entsetzt über die Berichte über die Anklagepunkte im Zusammenhang mit der Festnahme. Die betroffene Person wurde bis zum Abschluss der Ermittlungen suspendiert.“
Rustom Bhagwagar, Buchungsfoto über das Büro des Sheriffs von Contra Costa.
Im Internet sind dramatische Videoaufnahmen aufgetaucht, die offenbar zeigen, wie etwa zehn Beamte der Bundespolizei – darunter Berichten zufolge auch Agenten der Homeland Security Investigations und Air Marshals – das Cockpit des Delta-Air-Lines-Flugs 2809 stürmen, kurz nachdem die Boeing 757-300 auf dem San Francisco International Airport (SFO) gelandet ist.
Der Flug kam aus Minneapolis, hatte aufgrund von starkem Nebel einen verzögerten zweiten Landeanflug durchgeführt und landete am Samstagabend gegen 21:35 Uhr Ortszeit.
Das Filmmaterial – das auf dem Luftfahrtblog „ View from the Wing“ geteilt wurde – zeigt, wie Agenten das Cockpit betreten, einem Copiloten Handschellen anlegen, ihn dann den Gang entlang eskortieren und aus dem Flugzeug entfernen.
🚨 BREAKING: A Delta pilot has been ARRESTED at San Francisco International on charges of Child S-xuaI Abuse Material, per Fox
Witnesses say at least TEN DHS agents bordered the plane as soon as it parked at the gate and took the pilot into custody.
Pressemitteilung des Sheriffbüros von Contra Costa über Facebook :
Verdächtiger am SFO festgenommen
Kriminalbeamte des Sheriff-Büros des Contra Costa County führten seit April 2025 Ermittlungen durch, nachdem sie einen Bericht über Sexualverbrechen an einem Kind erhalten hatten. Später wurde ein Haftbefehl gegen Ramey gegen den Verdächtigen erwirkt.
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen Piloten handelte und dass sein Flug zum San Francisco International Airport am Samstagabend, dem 26. Juli 2025, geplant war.
Gegen 21:35 Uhr bestiegen Ermittler des Sheriffbüros mit Unterstützung der Heimatschutzbehörde das Flugzeug, um den Verdächtigen festzunehmen. Es handelt sich um den 34-jährigen Rustom Bhagwagar aus Florida. Er wurde wegen fünffachen Oralverkehrs mit einem Kind unter zehn Jahren in die Haftanstalt Martinez eingeliefert. Er wird gegen Kaution von fünf Millionen Dollar festgehalten.
Die Ermittlungen dauern an. Personen mit Hinweisen werden gebeten, sich unter (925) 313-2600 an die Ermittlungsabteilung zu wenden. Für Hinweise senden Sie bitte eine E-Mail an tips@so.cccounty.us oder rufen Sie unter (866) 846-3592 an, um eine anonyme Sprachnachricht zu hinterlassen.
Um einen Ramey-Haftbefehl zu erhalten, legt die Polizei einem Richter eine Erklärung über den hinreichenden Tatverdacht vor, in der die Beweise dargelegt werden, die auf die Beteiligung des Verdächtigen an einer Straftat hindeuten. Sobald der Richter die Beweise für ausreichend hält, erlässt er den Haftbefehl, der die Festnahme des Verdächtigen ermöglicht.
Dieses Verfahren ist schneller als das herkömmliche Verfahren, bei dem die Strafverfolgungsbehörden warten, bis der Staatsanwalt Anklage erhebt, bevor sie einen Haftbefehl beantragen. Die Schnelligkeit eines Ramey-Haftbefehls ist besonders in dringenden Situationen entscheidend, beispielsweise wenn die Gefahr besteht, dass der Verdächtige flieht oder Beweise vernichtet.
Sobald ein Ramey-Haftbefehl erlassen wurde, wird der Verdächtige von den Strafverfolgungsbehörden ausfindig gemacht und verhaftet. Er muss innerhalb von 48 Stunden (ausgenommen Wochenenden und Feiertage) einem Richter vorgeführt werden. Erhebt der Staatsanwalt innerhalb dieser Frist keine Anklage, muss der Verdächtige freigelassen werden.
Die Ausstellung eines Ramey-Haftbefehls garantiert keine Anklage. Der Staatsanwalt muss die Beweise prüfen und entscheiden, ob Anklage erhoben wird. Wird keine Anklage erhoben, wird der Verdächtige freigelassen, und die Festnahme führt möglicherweise nicht zu einer Verurteilung. Die Kenntnis des Rechtswegs nach einer strafrechtlichen Festnahme in Kalifornien ist entscheidend, um Ihre Rechte und Optionen in dieser Zeit zu verstehen.