Berlin: Antisemitischer Migrant attackierte „Vertreter der westlichen Gesellschaft, die er ablehnte“

Berlins Holocaust Mahnmal
Mike PeelCC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Deutsche Beamte haben diese Woche Anklage gegen einen syrischen Migranten erhoben, der im Februar bei einem Messerangriff am Holocaust-Mahnmal in Berlin einen spanischen Touristen schwer verletzt hat.

Die Bundesanwaltschaft erklärte in ihrer Anklageschrift, dass dieser Ort bewusst wegen der „radikal islamistischen und antisemitischen Ansichten“ des Täters ausgewählt wurde. Er fügte hinzu, dass er kurz vor dem Angriff Fotos von sich selbst an Mitglieder des Islamischen Staates geschickt habe, „was der Organisation die Möglichkeit gab, die Verantwortung zu übernehmen.“

Der Migrant, der nur als „Wassim Al M“ identifiziert wurde, wollte „angebliche Ungläubige angreifen, die er als Vertreter der westlichen Gesellschaftsform, die er ablehnte, ansah.“ Berichte zitieren auch Beamte, die sagen, er habe „bei dem Angriff Juden töten wollen“.

Der Angriff fand nur zwei Tage vor den neuesten deutschen Bundeswahlen statt. Vor dem Holocaust-Denkmal am Tag danach wies Zsófia Tóth-Bíró von europeanconservative.com auf die Befürchtung hin, dass es sich lediglich um „den neuesten Vorfall in der jüngsten Welle islamistischer Angriffe im Land handelt, die sich zu einem großen Problem für die Wähler zu entwickeln scheint“, und fügte hinzu:

Wähler fühlen zunehmend, dass die steigende Kriminalität unbestreitbar mit der Massenmigration zusammenhängt.

Die migrationskritische Partei Alternative für Deutschland (AfD) wurde bald darauf zur beliebtesten politischen Kraft des Landes.

Wassim wurde offiziell wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und versuchter Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Organisation angeklagt. Er befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.

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