Messerattacke in Wien: Polizei sucht diesen Mann

© LPD

Wie bereits berichtet gerieten am 30.05.2026 zumindest vier Personen aus bislang unbekanntem Grund in einen Streit, der schließlich in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. Ein 26-jähriger indischer Staatsangehöriger soll im Zuge des Raufhandels zwei Männer mit einem Messer attackiert haben. Ein 31-Jähriger und ein 28-Jähriger wurden dabei lebensgefährlich verletzt.

Die Ermittler konnten die Identität des 25-jährigen mutmaßlichen Tatverdächtigen aufgrund von Zeugenaussagen rasch feststellen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte der Aufenthaltsort des Mannes jedoch noch nicht ausgeforscht werden.

Der Aussendung sind Fotos des Tatverdächtigen angeschlossen. Die Wiener Polizei ersucht über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien um Veröffentlichung der Bilder. Mithilfe der Veröffentlichung der Lichtbilder soll nun der Aufenthaltsort des mutmaßlichen Tatverdächtigen ausgeforscht werden.
Sachdienliche Hinweise, insbesondere ob der 26-Jährige gesehen wurde oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort gemacht werden können, (auch vertraulich) werden an das Landeskriminalamt Außenstelle Süd, unter der Telefonnummer 01-31310-57800 erbeten.

Fahndungen der LPD Wien

München: Afrikaner bedroht Bahnangestellten mit dem Tod

Bundespolizei

Am Mittwochabend (10. Juni) sorgte ein 27-Jähriger am Bahnhof Leuchtenbergring für einen Polizeieinsatz. Nachdem er sich aggressiv gegenüber Reisenden verhalten und zwei Mitarbeiter der DB Sicherheit verbal bedroht hatte, griff er noch vor dem Eintreffen der Bundespolizei einen 36-Jährigen Bahnmitarbeiter an. Gegen 17:15 Uhr informierte die Leitstelle der Deutschen Bahn Sicherheit die Bundespolizei über einen körperlichen Angriff am Bahnhof Leuchtenbergring. Ein 27-jähriger nigerianischer Staatsangehöriger hatte am Bahnhof Leuchtenbergring Flaschen gesammelt und sich aggressiv gegenüber wartenden Reisenden verhalten. Zivil gekleidete Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit sprachen den Mann – der sich auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig befand – auf sein Verhalten an. Der 27-Jährige bedrohte die beiden Angestellten des Sicherheitsdienstes daraufhin mit einer Glasflasche und deutete Wurfbewegungen in deren Richtung an. Anschließend überquerte er die Gleise und ging bedrohlich auf sie zu. Unvermittelt stieß er einen der Bahnbeschäftigten, einen 36-jährigen Deutschen, gegen die Brust und bedrohte ihn mit dem Tod. Bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten konnten die beiden Mitarbeiter der DB Sicherheit den Angreifer gemeinsam mit einem weiteren Zeugen festhalten. Die Streife nahm den Mann mit zum Revier der Bundespolizei im Ostbahnhof. En freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille. Der 27-Jährige, der in Deutschland wohnsitzlos ist, wurde aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in ein Krankenhaus gebracht. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Bedrohung und Körperverletzung.

Presseportal

Schorndorf: Afghane demoliert Reisezentrum

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (11.06.2026) randalierte ein 19-Jähriger am Bahnhof Schorndorf. Nun ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts der Sachbeschädigung.

Gegen 03:10 Uhr soll der Mann mutmaßlich mit einem Stuhl auf die Einrichtung des Video-Reisezentrums am Bahnhof Schorndorf eingeschlagen und so einen erheblichen Schaden verursacht haben. Durch die eintreffenden Polizeibeamten wurde der Mann gestellt und zur Durchführung weiterer Maßnahmen auf die Dienststelle verbracht. Da sich der afghanische Staatsangehörige im Rahmen der weiteren Maßnahmen auffällig verhielt, wurde er in eine Klinik verbracht. Was ihn zu der Tat veranlasste sowie die genaue Schadenshöhe sind nun Gegenstand der Ermittlungen.

Presseportal

Zwei irakische Brüder stehen wegen Vergewaltigung eines 7-jährigen Mädchens in Essen vor Gericht

Zwei irakische Brüder stehen wegen Vergewaltigung eines 7-jährigen Mädchens in Essen vor Gericht

In Essen stehen zwei Iraker vor Gericht, weil sie angeblich eine 7-Jährige vergewaltigt haben sollen, die nebenan wohnte. In ganz Deutschland gibt es nur einen einzigen Medienbericht zu diesem Fall, und zwar einen kurzen Videoclip von RTL West, der gestern veröffentlicht wurde.

Der kurze Videoclip berichtet, dass es sich bei den Verdächtigen um zwei Brüder im Alter von 18 und 21 Jahren handelt, denen vorgeworfen wird, eine 7-jährige Freundin ihrer Schwester bei zwei verschiedenen Gelegenheiten vergewaltigt zu haben. Das Mädchen war eine Nachbarin.

{YouTube CC-BY 4.0}

Das Landgericht Essen wird im August sein Urteil verkünden.

Dies sind alle bekannten Details zu dem Fall, und nach einer Recherche liegen derzeit keine weiteren deutschen Medienberichte vor. Dies könnte damit zusammenhängen, dass eine Minderjährige das Opfer war, aber auch mit der Herkunft der an dem Fall beteiligten Personen. Sobald Informationen zum Urteil veröffentlicht werden, wird Remix News über den aktuellen Stand dieses Falls berichten.

Vor weniger als zwei Wochen wurde ein 11-jähriges Mädchen, das eine Förderschule in Koblenz, Rheinland-Pfalz, besucht, Opfer eines schrecklichen sexuellen Übergriffs durch einen afghanischen Migranten, der sie während des Übergriffs in einer Schultoilette mit einem Messer bedrohte. Schockierenderweise soll er den Übergriff nicht allein begangen haben, sondern hatte einen Komplizen, der noch immer nicht gefasst wurde.

Bilal Colak, der Anwalt der Familie, gab der Zeitung „Bild“ Einblick in diese schreckliche Tortur und berichtete: „Das Mädchen erzählte mir, dass einer der beiden jungen Männer am Ort des Missbrauchs dabei war und seine Hose herunterzog. Auch ein Messer kam zum Einsatz.“

„Samira“, ein Pseudonym, das zum Schutz der Identität des Kindes verwendet wird, befand sich am 28. April in ihrer Schule, als ein 20-jähriger arbeitsloser Afghane namens Nassar S. angeblich die Sicherheitsvorkehrungen der Schule umging, um sie sexuell zu missbrauchen. Bei der betroffenen Einrichtung handelte es sich um die Hans-Zulliger-Schule, an deren Eingang ein deutlich sichtbares Warnschild angebracht ist, auf dem steht: „Schulgelände. Zutritt für Unbefugte verboten.“

Germany: 2 Iraqi brothers on trial for raping 7-year-old girl in Essen

ORF-Krise: Luxusverträge, Machtkämpfe und politische Schlagseite

Wikiolo, CC-BY-SA-4.0, Wikimedia Commons

Der ORF kommt nicht zur Ruhe. Nur wenige Tage vor der richtungsweisenden Wahl eines neuen Generaldirektors erschütterte die nächste Personalaffäre den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Spitzenmanager Pius Strobl wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. Offiziell spricht der Sender von eingegangenen Hinweisen auf mögliches Fehlverhalten und einer laufenden Compliance-Prüfung. Konkrete Vorwürfe nennt der ORF bislang nicht. Strobl selbst erklärt, er kenne weder die Gründe noch die Begründung für seine Suspendierung. Doch unabhängig davon, wie die Untersuchungen ausgehen, fügt sich der Fall nahtlos in eine lange Reihe von Skandalen ein, die den ORF seit Monaten beschäftigen.

Für die FPÖ ist die Causa ein weiterer Beweis dafür, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk längst den Bezug zur Realität verloren habe. Während die Bevölkerung unter steigenden Lebenshaltungskosten, höheren Abgaben und Sparmaßnahmen leide, würden sich Spitzenfunktionäre am Küniglberg in einem System aus Luxusgehältern, Sonderverträgen und millionenschweren Zusatzpensionen eingerichtet haben. Besonders die Diskussion um die Pensionsvereinbarungen von Pius Strobl sorgt dabei für politischen Sprengstoff. Berichten zufolge sollen Rückstellungen in Millionenhöhe gebildet worden sein. Die Staatsanwaltschaft prüft mittlerweile einen Anfangsverdacht im Zusammenhang mit den Vertragskonstruktionen.

Die Freiheitlichen sehen darin kein isoliertes Problem, sondern ein Symptom eines Systems, das sich über Jahre hinweg weitgehend selbst kontrolliert habe. Aus ihrer Sicht offenbart die aktuelle Entwicklung eine Kultur der Intransparenz, in der Spitzenmanager hohe Einkommen und großzügige Zusatzleistungen beziehen, während die Finanzierung über die verpflichtende ORF-Abgabe gesichert wird. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten stoße diese Diskrepanz vielen Bürgern zunehmend sauer auf.

Doch nicht nur die Personaldebatten sorgen für Kritik. Auch das Auftreten einzelner ORF-Stars wird immer häufiger zum Politikum. Im Zentrum steht dabei einmal mehr „ZiB 2“-Moderator Armin Wolf. Mit seiner öffentlichen Attacke auf die ORF-Generaldirektionskandidatin Eva Schütz löste er eine Debatte über politische Neutralität und journalistische Distanz aus. Wolf bezeichnete Schütz beziehungsweise ihr Medium auf Social Media als „rechte, rassistische Fake-News-Schleuder“. Dass ausgerechnet einer der bekanntesten Moderatoren des Landes derart offen in eine laufende Generaldirektorenwahl eingreift, sehen Kritiker als problematisch.

Für die FPÖ verkörpert dieser Vorgang jene Überheblichkeit, die sie seit Jahren im ORF ortet. Während man von Politikern, Unternehmen und Bürgern höchste Standards einfordere, würden manche ORF-Größen selbst zunehmend wie politische Akteure auftreten. Die notwendige Trennung zwischen Berichterstattung und persönlicher Haltung verschwimme immer stärker. Dass Wolfs Aussagen nun sogar intern auf mögliche Verstöße gegen den ORF-Ethikkodex geprüft werden, unterstreicht die Brisanz des Vorgangs.

Gleichzeitig wächst der Eindruck eines Senders, der sich mehr mit sich selbst beschäftigt als mit seinem eigentlichen Auftrag. Freigestellte Manager, Rücktrittsaffären, interne Machtkämpfe, politische Netzwerke und Diskussionen über millionenschwere Verträge prägen seit Monaten die Schlagzeilen. Die anstehende Wahl der neuen ORF-Führung findet deshalb in einem Klima statt, das von Misstrauen und Spekulationen geprägt ist. Kritiker sprechen längst von einer Vorentscheidung hinter den Kulissen und bezweifeln, dass die offiziellen Hearings tatsächlich offen geführt werden.

Besonders scharf fällt dabei die Kritik an der vermeintlichen Abgehobenheit der Führungsebene aus. Während viele Österreicher jeden Euro zweimal umdrehen müssen, werden Gehälter in sechsstelliger Höhe, großzügige Pensionsmodelle und privilegierte Vertragskonstruktionen bekannt. Für die FPÖ ist das ein Sinnbild dafür, wie weit sich Teile der ORF-Spitze von der Lebenswirklichkeit jener Menschen entfernt haben, die den Sender finanzieren.

Der aktuelle Fall Strobl könnte daher weit über die Person hinausreichen. Er wirft erneut die Frage auf, wie transparent und kontrollierbar der öffentlich-rechtliche Rundfunk tatsächlich ist. Die Freiheitlichen sehen sich in ihrer Forderung nach einer grundlegenden Reform bestätigt. Sie verlangen mehr Transparenz, eine Entpolitisierung der Gremien und eine völlige Neuordnung der Finanzierung.

Ob die laufenden Untersuchungen weitere Konsequenzen nach sich ziehen werden, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch schon jetzt: Der ORF steckt mitten in einer Vertrauenskrise. Und mit jeder neuen Affäre wächst bei vielen Bürgern der Eindruck, dass sich am Küniglberg eine Funktionärsschicht etabliert hat, die sich zunehmend von den Sorgen und Problemen jener Menschen entfernt hat, die ihre Rechnungen bezahlen. Sollte am 11. Juni tatsächlich der „unabhängige“ ÖVP-Wunschkandidat Clemens Pig gewählt werden, dann hat der Postenschacher in Österreich ein neues Niveau erreicht, das selbst die Machenschaften eines August Wöginger in den Schatten stellt. Man darf gespannt sein.

FREILICH Magazin

Politikerbeleidigung nach Paragraf 188: Mehrheit will Gesetz abschaffen, Unionsanhänger wollen es erhalten

GROK youwatch

Eine relative Mehrheit der Deutschen fordert die Streichung des Paragraphen 188 des Strafgesetzbuches. Dieser Sonderstraftatbestand bestraft Beleidigungen, Verleumdungen und üble Nachrede gegen Politiker deutlich härter als bei normalen Bürgern.

Konkret sprechen sich 43 Prozent für die Abschaffung aus, nur 32 Prozent wollen das Gesetz behalten, 25 Prozent sind unentschieden oder antworten nicht. Damit wird sichtbar, dass viele Bürger die besondere Absicherung von Politikern nicht mehr hinnehmen wollen – ein Signal, das den wachsenden Abstand zwischen Volk und politischer Klasse neu beleuchtet.

Nur Union-Anhänger klammern sich ans Sonderrecht – ein Blick auf die Machtlogik

Bei den Parteianhängern zeigt sich ein scharfer Kontrast. AfD-Wähler lehnen den Paragraphen mit 64 Prozent klar ab, lediglich 17 Prozent wollen ihn erhalten. Auch beim Bündnis Sahra Wagenknecht stimmen 58 Prozent für die Abschaffung, bei der FDP sogar 67 Prozent. Die Linke fordert mit 45 Prozent ebenfalls mehrheitlich das Ende der Bevorzugung, nur 27 Prozent sind dagegen. Dagegen wollen Anhänger von Grünen, SPD und Union den Schutz mehrheitlich bewahren. Besonders deutlich ist die Haltung bei Union-Wählern: 55 Prozent treten für die Beibehaltung ein. Diese Spaltung eröffnet eine neue Perspektive: Das Gesetz dient offenbar vor allem jenen, die bereits in der Macht sind, als Schutzschild – während große Teile der Opposition echte Gleichheit vor dem Gesetz fordern.

Der Widerspruch anderer Umfragen – wie stabil ist der Volkswille wirklich?

Eine weitere kürzlich veröffentlichte Erhebung zeichnet ein abweichendes Bild: Dort sprechen sich 58 Prozent für die Beibehaltung des Paragraphen aus, nur 38 Prozent für seine Abschaffung. Er zeigt zugleich, wie fragil das Vertrauen in politische Sonderregeln geworden ist.

Der Funke der Debatte: Humor wird teuer bestraft

Neu entfacht wurde die Diskussion durch einen rechtskräftigen Strafbefehl gegen einen Bürger aus Heilbronn. Er hatte Bundeskanzler Friedrich Merz als „Lügenfritz“ bezeichnet und wurde zu 30 Tagessätzen verurteilt. Der Paragraph 188 stellt solche Äußerungen gegen Politiker gesondert und besonders schwerwiegend unter Strafe. Der Fall macht greifbar, wie das Gesetz im Alltag wirkt – und warum viele es als ungerechte Zwei-Klassen-Justiz empfinden, die Politiker über den Normalbürger stellt.

Die entscheidende Woche – werden Politiker ihr Privileg abschaffen?

Kommende Woche beraten Bundesjustizministerin Stefanie Hubig und die Justizminister der Länder bei ihrer halbjährlichen Konferenz. Dort könnte die Abschaffung des Paragraphen 188 Thema sein. Der Ausgang ist offen. Die Sozialdemokraten, zu denen Hubig gehört, lehnen einen solchen Schritt bisher vehement ab. Hier zeigt sich eine zentrale neue Perspektive: Können die Verantwortlichen tatsächlich ihr eigenes Sonderrecht aufgeben – oder wird die Politik erneut beweisen, dass sie sich selbst am stärksten schützt? Die Antwort wird zeigen, wie ernst es den Verantwortlichen mit Bürgernähe wirklich ist.

FREIE WELT

Tötungsdelikt in Arnsberg: Ukrainer erstochen, Armenier schwer verletzt – UPDATE: Armenier festgenommen

Wie bereits berichtet kam es am 09.Juni in der Straße "Im Rolandring" in Arnsberg zu einem Tötungsdelikt bei dem ein 23-Jähriger Armenier festgenommen wurde. presseportal

Am Dienstagnachmittag, dem 9. Juni, kam es zu einem Tötungsdelikt in der Straße “Im Rolandring” in Arnsberg. In einem Mehrfamilienhaus konnten die Polizeibeamten in einer Wohnung einen 56-jährigen Ukrainer und einen 23-jährigen Armenier antreffen. Die beiden Arnsberger waren durch Stichverletzungen verletzt. Staatsanwaltschaft und Polizei suchen Zeugen.

Die zeitgleich eingetroffenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 56-Jährigen feststellen. Der 23-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund ermitteln nun unter anderem wegen eines Tötungsdelikts. Eine Mordkommission wurde eingerichtet und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Dortmunder Polizei sucht nach Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Angaben machen können.

Zeugenhinweise nimmt die Kriminalwache Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441 entgegen.

Hinweis für Medienvertreter: Presseauskünfte erteilt ausschließlich die Staatsanwaltschaft Arnsberg. Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an Staatsanwältin Berg unter der Rufnummer 02931-804-893.

Presseportal

Kultur von Rechts

Der Titel des Buches von Matthias Moosdorf ist eine Provokation in Zeiten, in denen vergessen ist, dass es in einer Demokratie, die diesen Namen verdient, eine demokratische Rechte gibt. Nach jahrelanger Gleichsetzung von rechts mit rechtsextrem wagt es kaum noch jemand, sich zur demokratischen Rechten zu bekennen. Hinzu kommt, dass Moosdorf von einer ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten bezichtigt wurde, mitten im Bundestag an der Garderobe den Hitlergruß gezeigt zu haben. Zwar hat niemand, kein Garderobier, kein Sicherheitspersonal, kein Besucher das bemerkt, die Staatsanwaltschaft ermittelte trotzdem und produzierte eine über hundert Seiten starke Akte.

Wer es trotzdem wagt, Moosdorfs Buch in die Hand zu nehmen, findet mit den ersten Sätzen heraus, dass es sich um eine kluge Schrift handelt.

Die marxistische Linke führt seit Jahrzehnten einen immer stärkeren Kulturkampf. Bekanntlich war Marx der Meinung, dass die Proletarier aller Länder sich vereinigen und gemeinsam den Kapitalismus beseitigen. Nur machten die Proletarier nicht mit. Die Arbeiter schätzten die Nationalität stets höher als die internationale Solidarität. Der stetig wachsende Wohlstand, den der Kapitalismus brachte, erzeugte weniger Neigung zur Revolution.

Also musste ein anderes revolutionäres Subjekt her. Die Denker der Frankfurter Schule, Theodor Adorno, Max Horkheimer und Herbert Marcuse, erkannten als Erste, dass Marx in seiner Theorie Kultur, Identität und „falsches Bewusstsein“ stark vernachlässigt hatte.

Das erforderte eine neue Theorie, den kulturellen Marxismus, auch „Kritische Theorie“ genannt. Es handelte sich nicht um eine akademische Debatte, sondern um eine strategische Neuausrichtung des Kampfes gegen die Unterdrücker, in dem die ökonomische Klasse ad acta gelegt und durch Identitätsgruppen ersetzt wurde. Was die Bourgeoisie war, sind heute die „Weißen“, das Proletariat wurde durch „Farbige“ (people of color) ersetzt. Statt um eine Revolution soll es jetzt um die Abschaffung der „weißen Vorherrschaft“ (white supremacy) gehen.

Damit das gelingt, soll alles „dekonstruiert“ werden, was die westliche Kultur hervorgebracht hat. Die demokratische Rechte hat sich bisher weitgehend dieser neuen Strategie unterworfen und das mit ihrem fast vollständigen Verschwinden aus dem öffentlichen Diskurs bezahlt. Es wird Zeit, dass die Konservativen dem linken Kulturkampf endlich etwas entgegensetzen.

Moosdorf will mit seinem Buch „einen Nerv“ freilegen für das Problem der fortgesetzten Kulturzerstörung, die vor unser aller Augen stattfindet. Es geht nicht um die Verteidigung eines Territoriums, sondern um die Verteidigung der westlichen Lebensform: Sprache, Erinnerung, Selbstverständnis.

Das hat eine immense politische Bedeutung: „Politische Stabilität und außenpolitische Handlungsfähigkeit setzen ein positives kulturelles Selbstverständnis voraus. Eine Gesellschaft, die sich ihrer eigenen historischen und normativen Grundlagen nicht mehr sicher ist, wird nach außen kaum überzeugend auftreten können.“

Es geht aber noch tiefer. Wie sich in Großbritannien, das auf dem Weg der Selbstzerstörung sehr weit fortgeschritten ist, am Fall Henry Nowak gezeigt hat, führt das nicht zu mehr Gerechtigkeit und Gleichheit, sondern zu neuem Unrecht und Diskriminierung. Henry Nowak verblutete mit gefesselten Händen, weil die Polizisten nicht die sichtbaren Verletzungen eines Messerangriffs wahrnahmen, sondern einer vom Mörder behaupteten rassistischen Diskriminierung Glauben schenkten. Die britischen Institutionen haben offensichtlich bereits mit ihrer Selbstachtung ihre politische und moralische Orientierung verloren. So wird es auch den Briten gehen, wenn sie nicht sofort gegensteuern.

Im Eingangskapitel erinnert Moosdorf daran, dass die Menschheit mit den beiden Raumsonden Voyager 1 und 2 eine „Flaschenpost“ in den interstellaren Raum verschickte, „mit Grüßen in sechzig Sprachen, Bildern der Erde und einer goldenen Schallplatte, auf der unter anderem Glenn Gould Bachs Goldberg-Variationen spielte. Es war eine Ahnung (ich würde sagen Botschaft), dass Technik allein kein Beweis von Geist ist, dass wirkliche Vernunft erst dort beginnt, wo sie sich ihrer Bedeutung bewusst wird. … Die goldene Platte, die durch den interstellaren Raum treibt, … ist eine Erinnerung an die Zeit, dass Schönheit eine Form von Wahrheit sein kann – und dass Technik nur dann Sinn hat, wenn sie Kultur trägt.“

Die 1970er sind erst 50 Jahre her. Die Welt hat sich seitdem stark verändert. Das Verschwinden des Kommunismus als Staatsform hat keineswegs zum Ende der Geschichte in Form eines Sieges der Demokratie geführt, sondern zu einer tiefen Krise der westlichen Kultur, die wie keine andere Wohlstand, Wissenschafts- und Meinungsfreiheit hervorgebracht und das Leben von Millionen Menschen verbessert hat.

Die Krise ist bereits deutlich sichtbar: Zwölf Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind funktionale Analphabeten, die einfache Texte nicht sinnerfassend lesen können. Wir haben eine Ministerin, von der man im Nachrichtenmagazin „Spiegel“ lesen konnte, dass sie kaum Akten liest, sondern Zusammenfassungen bevorzugt. Ein Viertel der Bevölkerung liest überhaupt nicht mehr. Statt darüber nachzudenken, wie man die Analphabetenrate wie im Kaiserreich wieder auf null senken könnte, wollen die Grünen lieber Analphabeten im Bundestag sehen.

Kulturverfall ist kein plötzliches Ereignis, sondern ein Prozess der Entleerung. Jede kulturelle Identität soll beseitigt werden: Familie, Nation, Bildung, Geschichte, Kompetenz. Ziel ist das Weltkollektiv, bestehend aus „Neuen Menschen“, denen jede Bindung abgeht und die leicht beeinflussbar sind.

Der Kulturkampf der Linken hat sich in der Gesellschaft festgesetzt. „Wer auf Schönheit, Harmonie und Überlieferung insistiert, gerät schnell in Verdacht, sich dem ‚Lernprozess der Moderne‘ (Jürgen Habermas) entziehen zu wollen, also faktisch ein Unbelehrbarer zu sein.“ Ästhetische Fragen werden zunehmend politisiert. Künstler sollen vor allem Haltung zeigen, Kunst, oder was heute dafür deklariert wird, politische Bekenntnisse sichtbar machen. In Deutschland sind staatliche Förderprogramme darauf abgestellt. Künstlerische Qualität spielt kaum noch eine Rolle. Wer als „alter weißer Mann“ (55) an einem Weihnachtsprogramm arbeitet, hat nur die Chance, mitleidig belächelt zu werden. Das Programm wird trotzdem fertiggestellt werden, weil ein wahrer Künstler an seinem Projekt festhält. Man muss nicht die Radikalposition von Javier Milei, dem argentinischen Präsidenten, teilen, für den nur Kunst ist, was ohne staatliche Förderung auskommt, um anzuerkennen, dass ein Körnchen Wahrheit darin steckt.

Jede Kulturpolitik, die Kunst nach Zweck und Nutzen bewertet, ist im Kern antikulturell, so Moosdorf. Es wird nicht mehr der Geist gepflegt, sondern „Haltung“ verlangt. Deutschland wurde durch die Humboldtsche Bildungsreform enorm erfolgreich. Aber seit Jahren werden von der Politik die Bildungsstandards abgesenkt. Inzwischen können Schüler Fächer „abwählen“, Musik, Kunst und Geschichte kommen im Stundenplan kaum noch vor.

Bildung ist ein klassisches Bollwerk gegen totalitäre Ideologien. Deshalb ist der Bildungsverfall so besorgniserregend. Dem Sturz einer Zivilisation geht nach Oswald Spengler der Niedergang ihrer Kultur voraus. Das sollte uns Warnung genug sein. Konservative Kulturpolitik muss sich vor allem der „Rückeroberung kritischen Denkens“ widmen. Dafür braucht es kein Programm, sondern die Rehabilitation von „Form, Maß, Schönheit und Kontinuität“. Kunst muss wieder als Form der Weltwahrnehmung verstanden werden.

Vor allem muss die Sprache vor der Dekonstruktion durch Gendern geschützt werden. Diese ist schon so weit fortgeschritten, dass ich in einem Tweet eines AfD-Abgeordneten von „Leichen der Protestierenden“ und in einem Theaterprogramm von „Einwohnenden der Barockzeit“ gelesen habe. Wenn diese absurden schleichenden Veränderungen nicht mehr wahrgenommen werden, ist der Zerfall nicht weit. Sprache ist die Wirklichkeit des Denkens, in diesem Punkt gebe ich Marx recht. Wer die Sprache zerstückelt, erschwert oder verhindert gar das Denken.

Interessant sind Moosdorfs Exkurse in die Geschichte des Theaters.

In Leipzig fand im 18. Jahrhundert bereits eine Revolution des Theaters statt. Der bis dahin dominierende Hanswurst wurde von Caroline Neuber, der einflussreichsten Theatermacherin ihrer Zeit, von der Bühne gefegt und durch das Gottschedsche Erziehungstheater ersetzt. Allerdings erkannte die kluge Caroline Neuber sehr schnell die Fallstricke dieses Erziehungstheaters: zu moralisch autoritär und wenig lebendig. Sie wandte sich von Johann Christoph Gottsched ab, während seine Idee ihren Siegeszug antrat und im Regietheater der Gegenwart mündete.

Wir brauchen eine neue Theaterrevolution, „die die politisch korrekten Hanswurstiaden und moralinsauren Gottschedismen von den Bühnen fegt – eine Revolution zurück zur Kunst“.

Moosdorf ist klassischer Musiker, der in mehr als 60 Ländern aufgetreten ist, ehe er Politiker wurde. Daher ist es nicht überraschend, dass er der Musik ein eigenes Kapitel widmete.

Klassischer Musik, so dachte ich, kann man kaum Kolonialismus vorwerfen, bis ich erfuhr, dass in Oxford genau das getan wird.

In Deutschland ist man noch nicht so weit. Aber es gibt eine Kampagne gegen klassische Orchester wegen angeblich häufiger sexueller Übergriffe. Beunruhigend ist, dass diese Anschuldigungen oft anonym erfolgen, sodass sie nicht widerlegt werden können.

Musik ist die unmittelbarste aller Künste. Selbst Adorno befand: „Beethovens Musik ist die Wahrheit über den Menschen.“

Durch Moosdorf habe ich erfahren, dass es mehr geniale Komponisten deutscher Zunge gibt als die aller anderen Länder zusammengenommen.

„Es ist sicherlich kein Zufall, dass diese Musik zeitgleich mit dem deutschen Idealismus entstand. Das Ideal des Kunstschönen verbindet das Menschliche mit dem Göttlichen.“

Jeder, der heute die Passionen, Messen, Symphonien und Opern hört, versteht auch heute noch, warum.

Deshalb, so Moosdorf nach einem Exkurs über privates und staatliches Mäzenatentum, ist die Subventionierung klassischer Spielstätten kein Luxus, sondern eine staatliche Kernaufgabe.

Klassische Musik ist wie klassisches Theater ein wesentlicher, ich würde sogar sagen unverzichtbarer, Bestandteil unserer Identität.

Es würde den Rahmen dieser Rezension sprengen, würde ich jetzt noch referieren, was Moosdorf über unser bedrohtes kulturelles Erbe, einen neuen Kulturbegriff, über das Sächsische Kulturraumgesetz oder den Irrweg des Postkolonialismus geschrieben hat. Ich werde das sicher in einem Folgeartikel tun.

Bis dahin empfehle ich allen, die nicht wie unsere Ministerin Bas nur noch Zusammenfassungen lesen, sich das Buch zu kaufen und sich von Moosdorfs klugen Ausführungen bereichern zu lassen.

Matthias Moosdorf: Kultur von Rechts – Zwischen Restauration und Revolution 

Kultur von Rechts – Vera Lengsfeld

Weiße britische Kinder werden in englischen Schulen zur Minderheit, wie Daten des Bildungsministeriums zeigen

Medforth AI

Die jüngste Schulzählung in England hat einen historischen demografischen Wendepunkt offenbart: Erstmals ist der Anteil weißer britischer Schüler an der Schülerschaft unter 60 Prozent gesunken. Dies bestätigt, wovor Kritiker der Masseneinwanderung seit Jahren warnen – das Land verändert sich in atemberaubendem Tempo, möglicherweise unumkehrbar.

Laut Daten des Bildungsministeriums für das Schuljahr 2025/26 machen Schülerinnen und Schüler, die sich als weißbritisch identifizieren, nur noch 59,7 Prozent der Schülerinnen und Schüler in England aus. Der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund hat mit fast 39 Prozent einen Rekordwert erreicht.

Noch vor zehn Jahren stellten weiße britische Schüler rund 70 Prozent aller Schulkinder. Innerhalb von nur zehn Jahren ist der Anteil weißer britischer Kinder in Englands Klassenzimmern um etwa zehn Prozentpunkte gesunken.

Für die Gegner der Masseneinwanderung sind die Daten nicht nur Schulstatistiken, sondern Beweise für einen nationalen Wandel, der ohne klare Zustimmung der Öffentlichkeit, ernsthafte parlamentarische Debatten oder ehrliche Warnungen der politischen Klasse vorangeschritten ist.

Der britische Akademiker und Kommentator Matt Goodwin sieht in diesen Zahlen einen Beweis für die Beschleunigung des demografischen Wandels . Er argumentiert, dass Klassenzimmer den deutlichsten Einblick in die Zukunft Großbritanniens bieten, da die Schüler von heute die Wähler, Arbeitnehmer, Eltern und Bürger von morgen sein werden.

Dieser Trend ist im gesamten Bildungssystem sichtbar. An staatlich finanzierten weiterführenden Schulen ist der Anteil weißer Briten im letzten Jahrzehnt von 71 Prozent auf 59 Prozent gesunken.

Auch an den Grundschulen zeigt sich dasselbe Muster. Der Anteil weißer britischer Schüler ist von 68 Prozent auf knapp unter 60 Prozent gesunken.

Am auffälligsten sind jedoch die Zahlen aus den Kindergärten. Weiße britische Kinder machen mittlerweile nur noch 47 Prozent der Kindergartenkinder aus, im Vergleich zu 69 Prozent im Zeitraum 2016–2017.

Das bedeutet, dass weiße britische Kinder unter Englands jüngsten Schülern bereits in der Minderheit sind. Für eine wachsende Zahl von Kritikern des vom Globalismus herbeigeführten demografischen Wandels in nie dagewesenem Tempo ist dies das eigentliche Warnsignal – keine ferne Prognose, sondern die demografische Zukunft, die sich bereits in Echtzeit abzeichnet.

London hat diesen Punkt bereits vollständig überschritten. Weiße britische Schüler sind mittlerweile in allen 33 Londoner Bezirken in der Minderheit.

Derselbe Wandel breitet sich weit über London hinaus aus. In Milton Keynes stellen weiße britische Schüler 41,5 Prozent der Schüler.

In Blackburn liegt der Wert bei 38,4 Prozent. Bradford verzeichnet 37,3 Prozent, während Wolverhampton bei 34,5 Prozent liegt.

In einigen der größten Ballungszentren Englands sind die Zahlen niedriger. Manchester liegt bei 28,7 Prozent, Birmingham bei 23,6 Prozent (laut einem Teil der Quelle).

Leicester verzeichnet 19,5 Prozent. Barking and Dagenham liegt bei 14,9 Prozent, Luton bei 13,7 Prozent und Slough bei lediglich 9,2 Prozent.

Ein Teil des Quellenmaterials listet Birmingham sogar noch niedriger auf und unterstreicht damit, wie dramatisch sich manche Gegenden verändert haben. Doch die genauen lokalen Zahlen sind weniger wichtig als die nationale Realität: Der Anteil der weißen Briten an der englischen Bevölkerung im Schulalter sinkt rapide.

Die Daten aus den Kindertagesstätten machen diesen Trend noch deutlicher erkennbar. Unter den 101 Kommunen, für die Zahlen vorliegen, stellen weiße britische Kinder mittlerweile in mehr als der Hälfte die Minderheit dar.

In Gebieten wie Luton, Coventry, Slough, Wolverhampton und Teilen von Birmingham und Bradford machen weiße britische Kinder Berichten zufolge nur etwa 10 Prozent oder weniger der Kindergartenkinder aus. Diese Zahlen zeigen, wie tiefgreifend die Masseneinwanderung die nächste Generation bereits geprägt hat.

Die Sprachzahlen deuten auf einen weiteren bedeutenden Wandel hin. Fast 22 Prozent der Schüler in England sprechen mittlerweile eine andere Sprache als Englisch als Muttersprache.
Vor zehn Jahren lag dieser Anteil bei etwa 18 Prozent. Heute hat mehr als jedes fünfte Schulkind in England nicht Englisch als Muttersprache.

Goodwin und andere Kritiker argumentieren, dass diese Veränderungen unweigerlich Fragen zur Integration, zum sozialen Zusammenhalt, zum Leistungsdruck in den Schulen und zum Fortbestand einer gemeinsamen nationalen Kultur aufwerfen. Sie sagen, die britischen Eliten hätten jahrelang so getan, als existiere das Problem nicht – oder diejenigen diffamiert, die es bemerken.

Das Bildungsministerium hat den Zahlen keine politischen Empfehlungen beigefügt. Die Zahlen stammen aus der regulären Schulstatistik, die die Zusammensetzung der Klassenzimmer in England erfasst.

Doch die politische Bedeutung ist unübersehbar. Schulen offenbaren die nächste Generation, bevor sie vollständig geboren ist, und die neuesten Daten zeigen ein Land, das von Grund auf neu gestaltet wird.

Goodwins umfassendere demografische Prognosen warnen davor, dass die weiße britische Bevölkerung im Vereinigten Königreich bis in die 2060er-Jahre zur Minderheit werden könnte, wenn sich die aktuellen Trends fortsetzen. Sein Bericht „Demografischer Wandel und die Zukunft des Vereinigten Königreichs: 2022–2122“ prognostiziert einen Rückgang des Bevölkerungsanteils der weißen Briten von rund 73 Prozent im Jahr 2025 auf 57 Prozent im Jahr 2050 und etwa 34 Prozent im Jahr 2100.

Laut dieser Analyse wird der Anteil der weißen Bevölkerung insgesamt, einschließlich der weißen Bevölkerung anderer Hautfarbe, bis Ende der 2070er Jahre unter 50 Prozent sinken. Der Anteil der nicht-weißen Bevölkerung würde bis zum Ende des Jahrhunderts auf fast 60 Prozent ansteigen.

Goodwin prognostiziert außerdem, dass der Anteil der Muslime an der Bevölkerung von heute etwa 7 Prozent auf rund 19 Prozent im Jahr 2100 steigen wird. Sein Modell geht von einer weiterhin hohen Nettozuwanderung, höheren Geburtenraten bei einigen Minderheitengruppen und niedrigen Geburtenraten der weißen Briten aus.

Goodwin präsentiert die Prognose als ein Szenario, das sich unter der Annahme einer Fortsetzung der aktuellen Trends ergibt, und nicht als ein garantiertes Ergebnis. Kritiker Goodwins argumentieren, dass sich langfristige Prognosen je nach Migrationspolitik, Geburtenraten, Mischehen und Angaben zur ethnischen Zugehörigkeit ändern können.

Die Zahlen der Schulzählung sind jedoch nicht spekulativ. Es handelt sich um offizielle Daten, die zeigen, dass die jüngsten Generationen Englands bereits einen weitaus stärkeren demografischen Wandel aufweisen als das Land insgesamt.

Für Kritiker des Globalismus offenbaren diese Zahlen den großen Verrat der modernen britischen Politik. Aufeinanderfolgende Regierungen behandelten Großbritannien als einen offenen Arbeitsmarkt und eine gelenkte Wirtschaft, nicht als eine historische Nation mit einem Volk, einer Sprache, einer Kultur und einem Recht auf Kontinuität.

Die Öffentlichkeit hatte nie die Möglichkeit, klar darüber abzustimmen, ob Großbritannien diese grundlegende Änderung vornehmen sollte. Stattdessen wurde die Masseneinwanderung durch einen Konsens der liberal-globalistischen Eliten vorangetrieben, während den Wählern signalisiert wurde, dass Einwände gegen Tempo und Ausmaß der Veränderungen inakzeptabel seien.

Befürworter des aktuellen Modells sehen in den Zahlen einen Beleg für Vielfalt und Fortschritt. Kritiker hingegen argumentieren, dass Parolen zur Vielfalt die schwierigeren Fragen nach Zugehörigkeit, Vertrauen, Integration, sozialem Zusammenhalt und dem Überleben der Nation nicht beantworten.

Die Daten werden die Forderungen nach drastischen Einwanderungsreduktionen, strengeren Integrationsauflagen, der Durchsetzung der englischen Sprache und einer stärkeren Betonung britischer Geschichte, Identität und staatsbürgerlicher Loyalität im Schulunterricht voraussichtlich verstärken. Sie werden auch das Argument untermauern, dass die Einwanderungspolitik nach ihren Auswirkungen auf das Land beurteilt werden muss – und nicht nur nach ihren Auswirkungen auf das BIP.

Die Zukunft des Landes ist für die wachsende Rechte Großbritanniens bereits in den Klassenzimmern sichtbar, und die politische Klasse kann nicht länger so tun, als würden die Wähler nicht sehen, was vor sich geht.

Die Frage scheint nun zu sein, ob Großbritannien eine ehrliche Debatte über seine eigene Zukunft führen darf – oder ob dasselbe Establishment, das diesen Wandel geleitet hat, weiterhin Stillschweigen fordern wird, bis die Veränderung unumkehrbar wird.

thegatewaypundit

Nordirland: Belfaster Opfer befindet sich weiterhin in ernstem Zustand mit entsetzlichen Gesichtsverletzungen, während Details über den sudanesischen Angreifer bekannt werden

Das Belfast-Opfer Stephen Ogilvie befindet sich laut X in ernstem Zustand.

Das Opfer aus Belfast befindet sich nach wie vor in einem ernsten Zustand im Krankenhaus, nachdem es bei einem brutalen, mittelalterlich anmutenden Messerangriff im Norden Belfasts schwerste Verletzungen erlitten hat, darunter den Verlust des linken Auges, schwere Schäden am rechten Auge, tiefe Schnittwunden im ganzen Gesicht und Risswunden am Rücken.

Das Opfer, ein Mann in den Vierzigern, wurde am Montagabend in der Kinnaird Avenue, einer Wohnstraße nahe der Antrim Road, angegriffen. Laut Polizei erlitt er erhebliche Augenverletzungen sowie schwere Schnittwunden im Gesicht und am Rücken.

Der 30-jährige Sudanese Hadi Alodid wurde wegen versuchten Mordes, Besitzes eines Gegenstands mit Klinge oder Spitze in der Öffentlichkeit und Morddrohungen angeklagt. Er erschien am Mittwoch vor dem Amtsgericht Laganside und wurde in Untersuchungshaft genommen.

Der Angriff ereignete sich gegen 22:30 Uhr. Grafische Aufnahmen, die online geteilt wurden, zeigten offenbar einen Mann, der auf einem am Boden liegenden Opfer saß und wiederholt auf dessen Kopf und Hals einstach, während entsetzte Anwohner versuchten einzugreifen.

Das Video zeigte offenbar Anwohner, die herbeieilten, um den Angriff zu stoppen; darunter war auch ein Mann mit einem Wurfstock bewaffnet. Die Polizei lobte später die Anwohner, deren Eingreifen, wie sie sagte, dazu beigetragen hatte, das Leben des Opfers zu retten.

Die Beamten trafen innerhalb weniger Minuten nach dem Notruf ein. Laut Polizei wurde am Tatort ein Küchenmesser sichergestellt.

Die Brutalität des Angriffs ist schon entsetzlich genug. Doch die Einwanderungsdetails des Angeklagten haben den Fall zu einem weiteren brisanten Streitpunkt in der nationalen Debatte über Asyl, Grenzkontrolle und öffentliche Sicherheit gemacht.

Die Behörden gaben an, dass Alodid nach seiner Ankunft in Nordirland im Februar 2023 Asyl beantragt habe. Ihm wurde später eine Aufenthaltserlaubnis für das Vereinigte Königreich bis 2028 erteilt.

Der Polizeichef von Nordirland, Jon Boutcher, sagte, der Verdächtige sei vermutlich vom Sudan nach Paris gereist, dann nach Dublin geflogen und anschließend am 10. Februar 2023 mit dem Bus nach Belfast gefahren. Er beantragte noch am selben Tag Asyl.

Das Innenministerium teilte mit, die Person habe angegeben, über den Gemeinsamen Reisebereich nach Großbritannien eingereist zu sein. Kritiker argumentieren, diese Route müsse nun dringend überprüft werden, da sie es Einreisenden in die Republik Irland offenbar ermögliche, nach Nordirland weiterzureisen, bevor sie dort Asylanträge stellen.

Die Polizei bezeichnete den Beschuldigten zunächst als Somalier, korrigierte dies später und gab an, dass er Sudanese sei. Die Behörden erklärten außerdem, er wohne in der Nähe des Tatorts.
Boutcher sagte, es gebe „keine Spur dieses Verdächtigen in unseren nationalen Sicherheitsdatenbanken“ und er sei der PSNI (Polizeidienst Nordirlands) nicht bekannt. Diese Aussage ist für Kritiker des Asylsystems nicht beruhigend – sie ist vielmehr das Problem.

Der Öffentlichkeit wird immer wieder versichert, dass die Kontrollsysteme streng seien, die Grenzen kontrolliert würden und die Behörden wüssten, wer ins Land einreist. Doch in diesem Fall wird ein Mann, der auf diesem Weg einreiste, eine Aufenthaltserlaubnis erhielt und der Polizei nicht bekannt war, nun eines der brutalsten und grausamsten Straßenangriffe beschuldigt, die Belfast seit Jahren erlebt hat.

Der stellvertretende Polizeichef der PSNI, Ryan Henderson, erklärte, die Polizei habe sich mit ihren Partnern im Bereich Terrorismusbekämpfung beraten und verfüge zum jetzigen Zeitpunkt über keine Hinweise darauf, dass der Anschlag terroristischen Ursprungs sei. Er betonte jedoch, dass die Ermittlungen noch in einem frühen Stadium seien.

Ogilvie ist nach wie vor schwer verletzt, nachdem er ein Auge verloren und schwere Wunden erlitten hat.

Eine Anwohnerin, die den Notruf wählte, berichtete, sie habe „zitternd auf der Straße gestanden“, nachdem sie Schreie vor ihrem Haus gehört hatte. Ein Lieferfahrer reichte ihr ein Telefon, damit sie direkt mit den Rettungskräften sprechen konnte.

„Ich sagte: ‚Du musst einfach herkommen, er wird sterben‘“, erinnerte sie sich. Sie sagte, sie habe sich das Online-Video nicht angesehen, weil das, was sie persönlich gesehen hatte, schon traumatisch genug gewesen sei.

Die Frau berichtete, dass sich Kinder und Anwohner auf der Straße versammelten, als versucht wurde, den Angriff zu stoppen. „Die Polizei kam, und ich hielt meine Kinder im Haus; ich war völlig verängstigt“, sagte sie.

Sie fügte hinzu, dass sie sich nun nicht mehr traue, allein zum Laden um die Ecke zu gehen, und dass sie „total verängstigt“ sei, ihre Kinder auf der Straße spielen zu lassen. Das sind die menschlichen Folgen, die allzu oft hinter offiziellen Verlautbarungen und politischem Taktieren untergehen.

Drei Männer, die eingriffen, wurden als Helden gefeiert. Unter ihnen war Maitiu Mág Tighearnán, der mit einem Hurling-Schläger auf den mutmaßlichen Angreifer einschlug und so dazu beitrug, den Angriff zu beenden.

Herr Tighearnán schrieb später, er sei „zufällig“ angekommen und habe „einen jungen Mann beschützt“. Seine Partnerin, Aoife O’Reilly, sagte, sie sei „unglaublich stolz“ auf ihn und nannte ihn „den Vater meines Kindes, der sich eingemischt und hoffentlich letzte Nacht einem Mann das Leben gerettet hat“.

Die globalistisch und anti-britisch gesinnten führenden Politiker Großbritanniens haben den Anschlag umgehend verurteilt. Premierminister Sir Keir Starmer nannte ihn „widerlich“, während die Vorsitzenden der fünf großen Parteien in Stormont eine seltene gemeinsame Erklärung abgaben, in der sie ihre Besorgnis zum Ausdruck brachten und zur Ruhe aufriefen.

Doch vielen erscheinen diese Verurteilungen hohl. Dasselbe Establishment, das die Gewalt anprangert, verteidigt weiterhin das Einwanderungs- und Asylsystem, das laut Kritikern immer wieder Gemeinschaften gefährdet hat.

Der Anschlag hat bereits Unruhen ausgelöst, darunter Berichte über gewalttätige Proteste, maskierte Randalierer, Brände und Angriffe auf Häuser von Migranten, Busse, Gebäude und Polizeifahrzeuge. Die Behörden riefen zur Ruhe auf und kündigten eine verstärkte Polizeipräsenz in ganz Nordirland an.

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Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt durch aufgebrachte Menschenmengen oder Angriffe auf Unschuldige. Genauso wenig rechtfertigt es aber, dass die politische Klasse öffentliche Unruhen als Vorwand nutzt, um die schwierigere Frage zu umgehen, wie Großbritanniens Grenzen, Asylbestimmungen und Abschiebungssystem so schwach werden konnten.

Die Anhänger der Restore Britain-Bewegung und andere rechtspopulistische Stimmen argumentieren, dass der Fall ein tieferliegendes Versagen des Staates offenbart. Ihrer Ansicht nach ist die erste Pflicht der Regierung, die eigene Bevölkerung zu schützen, nicht die öffentliche Empörung nach vermeidbaren Gräueltaten zu beschwichtigen.

Kritiker bemängeln, dass Großbritannien nicht von sicheren Grenzen sprechen kann, wenn Menschen vom europäischen Festland nach Dublin reisen, von dort mit dem Bus nach Belfast weiterfahren und anschließend mit begrenzter Transparenz das Asylsystem in Anspruch nehmen können.

Für die Befürworter der Rückwanderungsrevolution ist die Antwort nicht länger eine weitere Überprüfung, eine weitere Stellungnahme oder ein weiterer Appell zur Ruhe. Sie fordern eine harte Grenzsicherung, strenge Asylbeschränkungen, die Abschiebung von Ausländern, die schwere Straftaten begehen, und eine nationale Politik, die britische Staatsbürger an erste Stelle setzt.

Alodid steht weiterhin vor Gericht und hat Anspruch auf ein faires Verfahren. Die politischen Folgen reichen jedoch bereits weit über Belfast hinaus.

Dieser Fall ist zu einem weiteren düsteren Symbol für ein Land geworden, dessen Führungskräfte immer wieder Geduld von der Bevölkerung fordern, während die einfachen Leute die Folgen einer gescheiterten Einwanderungspolitik tragen müssen. Für diejenigen, die eine „Restore Britain“-Agenda fordern, ist die Botschaft überdeutlich: Mitgefühl ist keine Politik, Verurteilung kein Schutz, und Worte sind völlig bedeutungslos ohne Taten, die die sich zuspitzende Lage verbessern.

thegatewaypundit